Stopps auf der Route Jo'burg-Kasane

11 Antworten · 3'591 Aufrufe · gestartet 06. Jan. 2008 von Blue Q
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Themenstarter13 Beiträge · seit 200706. Jan. 2008 · #1
Wir planen für Ende Oktober eine Reise durch Botswana und wollen mit einem 4x4 Camper von Johannesburg aus Richtung Kasane, von dort aus über Chobe, Moremi nach Maun und dann ab Maun zurück nach Deutschland. Nun meine Frage: was habt Ihr für Tipps, wie man am besten von Jo'burg nach Kasane/Chobe kommt, wieviel Tage man dafür einplanen muss und welche Zwischenstopps sich empfehlen.
Bin mal sehr gespannt!
LG - Gabriele
162 Beiträge · seit 200706. Jan. 2008 · #2
Hallo Gabriele!

Das kommt darauf an, wieviel Zeit Ihr habt und wann Ihr am Flughafen bzw. beim Autovermieter los kommt. Entweder empfiehlt sich, wenn man mehr Zeit hat, ein kurzer Zwischenstopp im Pilanesberg NP oder wenn man möglichst schnell nach Botswana möchte macht man nur eine Übernachtung kurz vor der Grenze in Südafrika. Wir waren letztes Jahr im Jaagdbaan Guesthouse in Mokopane (Potgietersrus), da wir erst am Nachmittag in Joburg losgekommen sind.
Dann waren wir im Khama Rhino Sanctuary (Serowe). Ist ein kleiner Nationalpark mit den einzigen Nashörnern in Botswana und man kann dort unbeschwert campen. Anschließend sind wir über Kubu Island in die Central Kalahari gefahren. Wenn man das aber nicht möchte, kann man die Strecke bis nach Maun auch schaffen, wenn man früh genug loskommt und einen reinen Fahrtag einplant.
So viel erst einmal für die ersten Anregungen!
Bei Fragen...

Gruß Sven
Viele Grüße von Silke & Sven http://www.kleinert-foto.de Reiseberichte und Fotos
173 Beiträge · seit 200707. Jan. 2008 · #3
Hallo
Schau mal unseren Reisebericht an...B) wir sind diese Tour im Okt. Nov 07 gefahren. Vielleicht kannst du dir die eine oder andere Anregeung holen...

Gruss Guagu

Findest es unter Botswana/ Reiseberichte
2'732 Beiträge · seit 200607. Jan. 2008 · #4
Wir planen für Ende Oktober eine Reise durch Botswana und wollen mit einem 4x4 Camper von Johannesburg aus Richtung Kasane. Was habt Ihr für Tipps, wie man am besten von Jo'burg nach Kasane/Chobe kommt
1.Tag: Ankunft, Uebernahme Auto, Einkaufen,
Auf der N1 nach Mokopane und auf der N11 nach Tom Burke. Dort
koennt ihr uebernachten. Solltet ihr noch Zeit haben und ueber die
Grenze kommen gibt es gleich auf BOT-Seite einen Campingplatz.

2.Tag Tom Burke -> Khama
Der B140 nach Palapaye folgen und dann weiter nach Serowe zum Khama
Rhino Sanctuary. Das ist bei euerer Tourenplanung die einzige
Moeglichkeit Nashoerner zu sehen.

3.Tag Khama -> Kubu Island
Weiter in Richtung Norden nach Letlhakane und von dort ueber die
Salzpfannen nach Kubu Island

4.Tag Kubu Island -> Kasane
Der Piste weiter nach Norden folgen und auf der Teerstrasse nach
Nata. Von dort sind es nach ca. 3,5 h nach Kasane


Wenn es schnell gehen soll
1. Tag Johannesburg nach Tom Burke
2. Tag Tom Burke nach Kasane ueber Franzistown
(allerdings ein sehr anstrengender Fahrtag)
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
3'491 Beiträge · seit 200607. Jan. 2008 · #5
Hallo Gabriele,
es beginnt eigentlich mit der Frage, was Ihr Euch am Ankunftstag in Johannesburg noch zumuten wollt/ könnt. Man ist doch kaputt von dem unbequemen Flug, dann kommt die Übernahme des Autos dazu ( die nach unserer Erfahrung mindestens 2 Std. dauert ) und ein paar Einkäufe für den Camper sind vielleicht auch erforderlich. Eigentlich solltet Ihr Euch nicht mehr für diesen Ankunftstag vornehmen und eine Übernachtung in Flughafennähe einplanen. Das gibt Euch auch Gelegenheit, erste Erfahrungen mit dem Camper zu sammeln und eventuelle Mängel sofort vor Ort abstellen zu lassen. Dann aber kanns losgehen: wir machen die erste Etappe von Jo-burg über Grenzübergang Martins Drift bis Selebi Phikwe. Am 2 Tag dann über Francistown bis Nata und am 3. Tag bis Kasane ( der 3. Tag hat es in sich, weil die Teerstraße zwischen Nata und Kasane mit wirklich gefährlichen Schlaglöchern überrascht - nach 20 km wunderbarer Teerdecke auf einmal massenweise Löcher mit Achsbruch-Tiefe. Da muss man wirklich hellwach sein.
Gruß Joli
100 Beiträge · seit 200607. Jan. 2008 · #6
joli schrieb:
Hallo Gabriele,
es beginnt eigentlich mit der Frage, was Ihr Euch am Ankunftstag in Johannesburg noch zumuten wollt/ könnt. Man ist doch kaputt von dem unbequemen Flug, dann kommt die Übernahme des Autos dazu ( die nach unserer Erfahrung mindestens 2 Std. dauert ) und ein paar Einkäufe für den Camper sind vielleicht auch erforderlich. Eigentlich solltet Ihr Euch nicht mehr für diesen Ankunftstag vornehmen und eine Übernachtung in Flughafennähe einplanen. Das gibt Euch auch Gelegenheit, erste Erfahrungen mit dem Camper zu sammeln und eventuelle Mängel sofort vor Ort abstellen zu lassen. Dann aber kanns losgehen: wir machen die erste Etappe von Jo-burg über Grenzübergang Martins Drift bis Selebi Phikwe. Am 2 Tag dann über Francistown bis Nata und am 3. Tag bis Kasane ( der 3. Tag hat es in sich, weil die Teerstraße zwischen Nata und Kasane mit wirklich gefährlichen Schlaglöchern überrascht - nach 20 km wunderbarer Teerdecke auf einmal massenweise Löcher mit Achsbruch-Tiefe. Da muss man wirklich hellwach sein.
Gruß Joli
So etwa , mache ich diese Tour auch immer . Die erste Übernachtung mache ich aber in Palapye . Dort gibt es ein sehr empfehlenswertes , für Botswana erstaunlich preiswertes , Hotel .
http://www.TickerFactory.com/
1'182 Beiträge · seit 200607. Jan. 2008 · #7
Hallo Jenssc,

ich hoffe, Du meinst mit dem empfehlenswerten Hotel nicht das Crest Botsalo. Das halte ich für ziemlich schlimm und nur notfalls - weil weit und breit nichts besseres - für eine Nacht geeignet.

Gruß,
Bernd
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100 Beiträge · seit 200607. Jan. 2008 · #8
Bernd schrieb:
Hallo Jenssc,

ich hoffe, Du meinst mit dem empfehlenswerten Hotel nicht das Crest Botsalo. Das halte ich für ziemlich schlimm und nur notfalls - weil weit und breit nichts besseres - für eine Nacht geeignet.

Gruß,
Bernd
Nein , dass meinte ich nicht . ich schlafe immer da : http://www.palapye.com/CampItumela/
http://www.TickerFactory.com/
1'182 Beiträge · seit 200607. Jan. 2008 · #9
Aha, gut zu wissen für`s nächste Mal.
Vielen Dank für den Tipp!

Gruß,
Bernd
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Themenstarter13 Beiträge · seit 200707. Jan. 2008 · #10
Vielen Dank für Eure Tipps. Habs mir auf der Karte mal angeschaut, das scheint ja wirklich in 4 Tagen machbar. Wir kommen abends in Jo'burg an, übernachten im Flughafenhotel, da müssten wir am anderen Tag schon so um die Mittagszeit mit aufgefülltem Wagen loskommen.Darf man denn problemlos Lebensmittel (Fleisch) von SA nach Botwana einführen oder verlängert das den Papierkrieg? Muss man Ende Oktober schon mit Regen rechnen, der Straßen in Kubu Island unbefahrbar macht? Der Reisebericht ist klasse Guagu, wie seid Ihr mit dem Typ Auto klargekommen (von den Defekten abgesehen). Meinst Du es ist besser als Dachzelt? Hat die Lüftung gereicht?

Freu mich auf weitere Anregungen - Gabriele
2'732 Beiträge · seit 200608. Jan. 2008 · #11
Wir kommen abends in Jo'burg an, übernachten im Flughafenhotel, da müssten wir am anderen Tag schon so um die Mittagszeit mit aufgefülltem Wagen loskommen.
Das solltet ihr wirklich schon unterwegs sein.
Darf man denn problemlos Lebensmittel (Fleisch) von SA nach Botwana einführen oder verlängert das den Papierkrieg?
Fleisch in Botswana von Süden nach Norden mitzunehmen ist kein Problem. Es gibt sog. Vet-Gates unterwegs, die ihr aber ohne Probleme passieren könnt. Fleich von Norden nach Süden mitzunehmen ist meistens wegen der Vet-Gates nicht möglich.
Muss man Ende Oktober schon mit Regen rechnen, der Straßen in Kubu Island unbefahrbar macht?
Ja es kann schon einmal geregnet haben. Die "kleine Regenzeit" fängt so langsam an.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
173 Beiträge · seit 200708. Jan. 2008 · #12
Ich würde am morgen möglichst früh los....Ihr könnt je nach Route in Pietersburg einkaufen....Eigentlich ist es nicht erlaubt Fleisch, Eier und Milch über die Grenze zu nehmen...aber die Autos sind ja soooo gross;)
Achte bitte auf die Öffnungszeiten der Grenzübergänge! Und ja nimm gute Nerven mit. Manchmal geht es eben ein bisschen längerB)
Wie gesagt musst du auch die Vetgates nicht vegessen. Von Süd nach Nord kein Problem aber umgekehrt. Aber bis dann kennt ihr hoffentlich ein gutes Versteck oder ihr werdet Vegetarier...
Der Trax ist für härtere Einsätze nicht sehr geeignet. Das Konzept ist genial, du kannst drinnen kochen und Leben, die Ausführung ist aber nicht Afrikatauglich. Beim Fahrzeug handelte es sich bei uns um einen Nissan Jeep, Benziner. Wenn es nicht stark regnet kommst du mit dem Auto fast überall durch. Wir hatten wohl einfach ein Montagsmodell.😃
Klimaanlage war ok, haben sie aber nur auf längeren Fahrten benutzt, sonst mit offenem Fenster. Ich will ja was von Afrika haben...😄
Ab mitte der Reise war die Klimaanlage dann ganz kaputt, und wir leben noch....also viel Spass und bei Fragen eine PM.
Gruss Guagu