Welchen Weg zurück?

17 Antworten · 4'644 Aufrufe · gestartet 21. Dez. 2007 von Duma
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Themenstarter273 Beiträge · seit 200621. Dez. 2007 · #1
Vielen Dank an alle Fotografen,

Eigentlich wollte ich nächstes Jahr auf die Azoren. Eigentlich habe ich im Internet nur Infos über mein neues Teleobjektiv gesucht. Jetzt habe ich ein Flugticket nach Südafrika.

Irgendwie haben die Fotos, vor allen die von Michael Probst vom Kgalagadi TP, den allseits bekannten Virus in mir wieder erweckt.

Meine geplante Route habe ich bereits hier im Kalender eingetragen.

Da ich 2006 (Link zu meinem Reisebericht: www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&func=view&Itemid=80&catid=10&id=25001#25001 )
den Norden von Namibia erfahren habe, möchte ich diesmal den Süden erkunden. Das Hauptreiseziel wird aber der Kgalagadi TP sein.
Normalerweise würde ich folgenden Weg zurück nach Windhoek wählen: Mata Mata – Gochas - Stampriet – Mariental - B1 hoch.
Ich kann mir aber auch eine Rückfahrt direkt durch den Osten rauf bis zum Flughafen vorstellen. Kennt da jemand eine landschaftlich Interessante Route? Sie sollte einigermaßen angenehm, wir sind mit 4x4 und Dachzelt unterwegs, zu fahren sein.

Schöne Grüße und frohe Weihnachten

Wünscht euch allen Jürgen
www.born-tobewild.de
102 Beiträge · seit 200722. Dez. 2007 · #2
Hallo Jürgen,

schön, dass Dich unsere Bilder inspiriert haben, Deine Planungen zu ändern...

Wir werden im Februar nach Windhoek fliegen und von dort aus in den KTP fahren. Am Ende der Reise besuchen wir noch die roten Dünen am Sossusvlei.

Auf dem Hinweg haben wir uns auch für die Route über Mariental - Gochas - Mata-Mata entschieden. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wo wir übernachten. Kann jemand eine Übernachtung am Hardap Dam empfehlen?
Wie sehen da Eure Ideen aus?
Viele Grüße Nadine www.michapro.de Reisen und Fotografieren im Südlichen Afrika
1'125 Beiträge · seit 200622. Dez. 2007 · #3
Hallo, Paulinsche,
zu Deiner Frage:
normalerweise würde man sagen: geh, wenn es sich nur um einen Zwischenaufenthalt handelt, zum staatl. Camp Hardapdam: Cahlets und Camping. Ich war auch schon ein paarmal dort. In diesem Jahr hatten wir vor Maltahöhe eine zeitraubende Panne und mussten einen Zwischenaufenthalt in dieser Gegend einlegen. Hardapdam also (Camping). Wir zahlten - und stellten fest: Den Laden gibt es nicht mehr (es lohne sich nicht mehr, sagte man uns auf unsere Nachfrage); Restaurant geschlossen, von den Chalets war, soweit wir sie gesehen haben, keines belegt, auf dem Campingplatz war außer uns nur noch eine französische Familie. Da das Camp staatlich ist, wird es wohl nicht geschlossen werden, aber wir fanden es trübsinnig dort.
Vielleicht weiß jemand vom Forum, was mit diesem Camp geschehen ist. Aber trotzdem - eine Möglichkeit ist es.
Frohe Weihnacht!
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor
Themenstarter273 Beiträge · seit 200623. Dez. 2007 · #4
Da ich noch keine Antworten zu meiner Frage bekommen habe möchte ich sie hier noch einmal verfeinern.
Wen ich nächstes Jahr den KTP über MataMata verlasse würde ich gerne östlich der B1 zum Flughafen hochfahren.
Hat jemand Erfahrung mit einer der folgenden Straßen:

D1022: ab C15 bis 39
39: am Nossob entlang bis Aranos
C22: Aranos nach Gobabis.
Auf dieser Strecke befinden sich bei Aminuis einige Salzpfannen kennt die jemand?
Aminuis – Leonardville
C23: Leonardville –Dordabis –Flughafen

Mein Interesse liegt vor allem am Zustand der genannten Straßen, sowie landschaftliche Highlights in diesem Bereich von Namibia.

Oder Ist es dort vielleicht so langweilig das da keiner von euch war oder hin will?

Schöne Grüße

Jürgen
www.born-tobewild.de
667 Beiträge · seit 200623. Dez. 2007 · #5
Hallo Paulinsche,
die Strecke Stampriet-Mata Mata paßt sich dem zu erwartenden Besucherverkehr an, es werden neue Campingplätze gebaut.
Mir fallen spontan "Wild Moon" (etwa 30 km vor Auob), Auob Lodge Camping, und Camping bei Tranendal ein. Ich habe nur den neuen Platz an der Auob Lodge (17 Plätze) besucht:
Vorteile: 220V Anschluß, Braaistellen, ganz neue, saubere, geräumige Toiletten/Duschen. 55 Rand pP, Feuerholz bekam ich gratis, Besuch der Lodge für Pool, Essen, Bar gern gesehen, freundliche Afrikaner.
Nachteil: Platz liegt gegenüber der Lodge direkt an der Straße, die allerdings nach Dunkelheit fast null Verkehr hat, Plätze nur ca. 20 m auseinander, bei Windstille reichlich mossies (Mücken).
Die Strecke Stampriet-Mata Mata führt immer entlang dem Auob Rivier, landschaftlich schön. Tanken in Gochas möglich. Wenn die ENGEN kein Benzin hat, gibt es um die Ecke noch eine Farmertanke.
Gruß, Helmar
Themenstarter273 Beiträge · seit 200626. Dez. 2007 · #6
Da ich noch keine Antworten zu meiner Frage bekommen habe möchte ich sie hier noch einmal verfeinern.
Wen ich nächstes Jahr den KTP über MataMata verlasse würde ich gerne östlich der B1 zum Flughafen hochfahren.
Hat jemand Erfahrung mit einer der folgenden Straßen:

D1022: ab C15 bis 39
39: am Nossob entlang bis Aranos
C22: Aranos nach Gobabis.
Auf dieser Strecke befinden sich bei Aminuis einige Salzpfannen kennt die jemand?
Aminuis – Leonardville
C23: Leonardville –Dordabis –Flughafen

Mein Interesse liegt vor allem am Zustand der genannten Straßen, sowie landschaftliche Highlights in diesem Bereich von Namibia.

Oder Ist es dort vielleicht so langweilig das da keiner von euch war oder hin will?

Schöne Grüße

Jürgen
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Themenstarter273 Beiträge · seit 200626. Dez. 2007 · #7
Hallo Carsten, ich sehe das du gerade online bist. Hast du vielleicht eine Antwort auf meine Frage zum Osten?
www.born-tobewild.de
1'287 Beiträge · seit 200627. Dez. 2007 · #8
Sehr geehrter Jürgen,
hier schnell ein paar Streckeninformationen von Windhoek kommend:

C 23 bis Doradabis: Gästefarm Hohewarte. Alte Zoll- und Polizeistation im Besitz von Dr. Oetker, C 23 nach Leonardville normale Kalaharilandschaft. Straßenzustand VW Golf tauglich.

An der C20 in Leonardville einfaches Gästehaus La Ville, Rus-En-Vrede Jagdfarm

oder dann weiter auf der C 15: Dordabis mit der Diamantenfinderfarm von August Stauch und der Ibenstein Weberei bietet auch Übernachtung im August Stauch Haus. Führungen durch die Weberei zu keinem Zeitpunkt ein Problem. Teppiche können nach persönlichem Wunsch während des Urlaubs angefertigt werden. An Schnittpunkt mit der D 1223 ist der "Mäuseturm" eine Befestigungsanlage von 1915 interessant

Bei Uhlenhorst am Schnittpunkt C 15 / C 25 gibt es die Bitterwasser Lodge und Astrofarm Tivoli. In Bitterwasser wird man zwar nur geduldet - die ca. 8 Schweizer Besitzer wissen nie so recht, ob sie Touristen haben oder einen Privatflugplatz betreiben wollen, man hat aber oftmals die Möglichkeit bei Flugscheinerhalterflügen kostengünstige Kalaharirundflüge mitzunehmen. Microlights und vor alles Segelflugzeuge sind auch vor Ort und gelegentlich auch die dazu passenden Piloten. Tivoli von den Schreibers verfügt über viele gute kleine Teleskope und Astrophotographieausrüstung und man kann sich von ihnen den Sternenhimmel gut erklären lassen

Weiter C 15: In Stampriet gibt es ein tolles historisches Gästehaus und in der Nähe ist das Kalahari Research Center von Herrn Klein interessant.
In Gochas das Gochas Hotel, das heute Stoney´s heißt und immer noch eine der besten Köchinnen Namibias hat. Hier ist der Schutztruppenfriedhof mit vielen symbolischen Gräbern sehr interessant.

Weiter kommt die nichts besondere Auob Lodge, in Aranos das einfache Aranos Hotel.

C17 -C11 -C 16: Am Mata Mata Grenzübergang gibt es die Kalahari Game Lodge mit Kalaharilöwenforschungsprojekt, die aber erst Mitte 2008 wieder aufmacht. Torgos Lodge ist zur Zeit am dichtesten dran und mein Tipp;
zusätzlich gibt es die Farm Donkerhoek - vermeiden - und das Panorama Campsite.


An der C 22: Auf höhe Onderombapa kann man nach der Farm des Herero Oberhäuptlings Chief Rirurako fragen; manchmal ist er da und freut sich über Gäste aus Deutschland, denen er die 2 MRD Euro Reparationsforderung der Hereros erklären möchte. Ebenfalls in der Nähe die Farm vom deutschprachigen Herero - Zeitzeugen und langjährigen Gouverneur der Region Herr "Professor" Karina.

Aminuis einfaches community Gästehaus. In Toasis ist das heilige Feuer der Hereros und man kann direkt bei der Familie von Hosea Kutako sein Campingzelt aufbauen!

Die M 29 ist die D 707 des Ostens: In Klein Vaalgras gibt es den Herero Stamm, der seine Sprache verloren hat. ( um 1850 verschleppt von den Hottentotten ) Häuptling Stephanus steht hier auf Englisch Rede und Antwort. Klein Vaalgras liegt an der D 3910 von Tses ins Nirgendwo. Am Kreuzungspunkt von D 3910 zur M 29 ist das Witbooi - Memorial, welches die Stelle kennzeichnet, an der Capitän Hendrik Witbooi am 28.10. 1905 von 3 deutschen Sanitätssoldaten in Verteidigung einer Wasserstelle angeschossen wurde und anschließend verblutete - weshalb er heute als Rückseite des Namibiadollars mit deutscher Hilfstruppenuniformkennzeichnung in der Erinnerung bleibt.


Und hier noch ein Bild von den Salzpfannen bei Aminuis:
1'287 Beiträge · seit 200627. Dez. 2007 · #9
hier Chief Riruako und die Besatzng am Heiligen Feuer, einem der wichtigsten Versammlungsplätze der Hereros
1'287 Beiträge · seit 200627. Dez. 2007 · #10
Ortseingang Aranos
1'287 Beiträge · seit 200627. Dez. 2007 · #11
Ortseingang Aranos
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2007
1'287 Beiträge · seit 200627. Dez. 2007 · #12
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2007
1'287 Beiträge · seit 200627. Dez. 2007 · #13
auch ein Highlight
Bwana - die Farm
1'287 Beiträge · seit 200627. Dez. 2007 · #14
tolle Straße 1022 - Allrad
1'287 Beiträge · seit 200627. Dez. 2007 · #15
Straße G.P. 39 entlang Nossob nach Aranos ( einer der beiden Standorte der Kamelreitergestüte zu deutschen Kolonialzeiten )
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2007
Themenstarter273 Beiträge · seit 200627. Dez. 2007 · #16
Vielen Dank Carsten,

dank dir habe ich doch noch die gewünschte Antwort erhalten. Daß du auch gleich noch entsprechende Bilder beigefügt hast finde ich echt super.

Ich wünsche Dir einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Schöne Grüße aus dem kalten,neblig trüben Manching (Bayern)

Jürgen
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655 Beiträge · seit 200601. Jan. 2008 · #17
hallo Jürgen, Carsten hat dir ja schon eine menge details zu der fahrt zum ktp genannt. wir im dez. auf dem Tranendaal Camp & Gäste Farm, ca.180km von matamata entfernt. das red dune camp (was dazugehört und ein traumhafter stellplatz auf den roten dünen sein soll)war leider besetzt, man muss sich frühzeitig um die reservierung kümmern. so haben wir die nacht in einer grünen oase verbracht, das war auch sehr beeindruckend. die betreiber sind ausgesprochen angenehm. die einfahrt über matamata geht problemlos. den stempel für die einreise holt man sich dann (irgendwann, bei uns war es beim verlassen des parks nach 7 tagen) in twee rivieren. matamata hat uns als camp auch diesmal gut gefallen, es ist weiterhin überschaubar, die einrichtungen gut in ordnung. je nach anzahl der übernachtungen im park lohnt es sich übrigens, die wildcard zu nehmen. falls noch fragen (waren außerdem in nossob, polentswa, grootkolk), melde dich. ansonsten lb grüße und gute zeit von helga
[bild: 82177] abendliche gäste in matamata
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zuletzt bearbeitet 09. März 2008
Themenstarter273 Beiträge · seit 200608. Jan. 2008 · #18
Hallo Helga,

beinahe hätte ich deinen Beitrag übersehen. Auch dir viel Dank für die Info. Falls ich noch Fragen habe werde ich mich gerne bei dir melden.
Jetzt muß ich nur noch ein bischen Geduld haben.
Es ist ja noch so lange hin bis zum Mai. 😄

Schön Grüße

Jürgen
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