DEder_brianThemenstarter4 Beiträge · seit 200716. Dez. 2007 · #1Hallo zusammen,
wir haben etwas nach einem schönen Afrika-Forum gesucht und sind hier nun fündig geworden.
Auch, wenn wir schon viel gelesen haben, haben wir noch die ein oder andere Frage, die Ihr uns hoffentlich beantworten könnt.
Wir sind Afrika-Ersttäter und waren vorher oft in USA und Kanada mit dem Wohnmobil unterwegs.
Nun wollten wir mal etwas nicht so "europäisches" und sind nach Asien und Australien auf Afrika und Botswana gekommen.
Wir haben uns bis jetzt folgende Tour ausgesucht:
Northern ExplorerWir wollen gern eine Camping-Safari machen und auch dann das volle Tier-Programm mitnehmen.
Im Anschluss an die 11 Tage Safari wollen wir noch ein paar Tage an den Victoria-Fälle ranhängen.
Nun unsere Fragen:
1. Was haltet Ihr von der "Northern Explorer"-Tour?
2. Bis jetzt ist die Zeit 10. bis ca. 24 November 2008 geplant - ist das eine gute Reisezeit?
3. habt Ihr Erfahrungen mit dem Veranstalter Abendsonne Afrika?
4. habt Ihr für Afrika-Ersttäter sonst noch andere Routen (bessere?) Routen-/Safari-Vorschläge?
Gibt es noch irgendwelche Informationen oder Tipps, die Ihr uns ans Herz legen könntet?
Würden uns über Eure Antworten freuen.
Schon einmal vielen Dank
Brian
DEderfreed726 Beiträge · seit 200616. Dez. 2007 · #2Ich finde den Preis doch etwas sehr teuer, insbesondere, da Ihr ja anscheinend nur in Zelten schlaft und Flug ist ebenfalls nicht inklusive. Knapp 3000 Euro für 11 Tage...da würde ich lieber selber fahren!
Gruß,
Carsten
DEder_brianThemenstarter4 Beiträge · seit 200716. Dez. 2007 · #3Hallo Carsten,
ja, dass ist auch unser Problem - wir können nicht so richtig einschätzen, ob der Preis jetzt sehr hoch oder vielleicht doch gerechtfertigt ist?
Wir wollen gern eine Zelt-Safari, da man da -unserer Meinung nach- noch mehr Natur- und Tiererlebnis hat.
Wir wollen aber nicht beim Aufbau der Zelte mithelfen - das kann man nun abgehoben finden, aber selbst wenn wir die Zelte selber aufbauen würden, wäre der Preis nicht sehr viel weniger und dann pro Person weit über 2000 EUR auszugeben und 14 Tage in Selbstaufbau-Kleinstzelten mit Isomatte zu schlafen ist mir der Preis auch nicht wert - dann zahlen wir lieber etwas mehr und haben den "das-Camp-ist-schon-aufgebaut"-Comfort.
Wir haben uns vergleichbare Touren im Okavango-Delta anbieten lassen und die sind alle ähnlich teuer... es wird uns verkauft als das ultimative Tiererlebnis mit den besten Guides (und das von verschiedenen Anbietern).
Klar, wenn wir eine "wir-bauen-unsere-Zelte-selber-auf"-Tour mit 20 anderen in der Gruppe nehmen, kommen wir im Preis noch runter - aber wie schon erwähnt, haben andere Reiseanbieter, bei vergleichbaren Touren ganz ähnliche Preise.
Hmmm... das macht es nicht einfacher! 😊
Oder hat jemand noch eine Idee für einen Reiseanbieter, der eine vergleichbare Tour anbietet, für weniger Geld?
Danke für die Antworten
SNSniddle1 Beiträge · seit 200716. Dez. 2007 · #4Hallo Brian,
wenn man gerne:
- im Zelt auf dem Dach schläft,
- Abends am Lagerfeuer sitzt,
- 4x4 fährt - Sand mit gelegentlichen Pfützen (immer am Rand fahren),
- Vorsicht und Abstand zu den Tieren einhält (Elephanten, Hippos, Löwen, Hyänen),
- den Weg mit GPS und Karte selber suchen kann,
- kein Problem mit miesen Klos und wenig bis gar keine Infrastruktur hat
dann ist eine Tour von Maun durch den Moremi Nationalpark über Savuti zum Chobe Nationalpark nach Kasane sehr zu empfehlen. Man startet in Maun wo man vorab einen Rundflug über das Okavango Delta machen kann. In Maun kann man sich für eine Woche mit allen Lebensmitteln und ausreichend Wasser eindecken. Dann gehts über das South Gate ins Delta über Third Bridge und Dead Tree Island kann man zum Beispiel im Xakanaxa Camp übernachten und Abends noch eine 1 h Ausfahrt auf einem Boot auf dem Okavango machen. Nächsten Tag fährt man gemütlich zum North Gate. Von dort geht es in einer etwas längeren Tour Richtung Norden zum Savuti Camp, dort kann man auch gerne zwei Nächte bleiben. Vom Savuti Camp gehts weiter nordwärts zum Chobe Fluss. Dort ist das Ihaha Camp sehr schön. Vom Ihaha Camp kommt man nächsten Tag nach Kasane wo man die Reserven wieder auffüllen kann. Von Kasane geht es nach Livingston (Sambia) mit einer Fährfahrt wo man früh morgens an der Fähre sein sollte. Vic Falls auf der Zambesi Seite ist zur Zeit nicht zu empfehlen.
Eine solche Woche ist sicherlich strapaziös und die Anspannung mitten in der Nahrungskette zu stehen ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber man wird mit unglaublichen Tierbegegnungen jeglicher Art entlohnt. Elephanten, Löwen, Giraffen, viele verschiedene Vogelarten des Wegesrandes aber auch manchmal ungebetene Hyänenrudel im Camp. Allerding ist jede Begegnung auch immer ein wenig Glück und ein kleines Abneteuer, da die Tiere dort frei leben und sich nicht so wirklich an die Wünsche der Reisenden halten.
Die angesprochenen Camps müssen jedoch vorgebucht werden, am besten per Fax da die Mail nicht so richtig funktioniert.
Gruß aus Bremen,
Sniddle
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200616. Dez. 2007 · #5Wir haben uns bis jetzt folgende Tour ausgesucht:
Northern Explorer
Sieh dir doch einmal folgendes Angebot an:
http://www.afrika.de/botswana/reisen-botswana/the-lion-trail.htmlMeine Arbeitskollegin hat das gerade erst gemacht und war total begeistert. Das Angebot ist schon um fast die Hälfte billiger! Noch einen güstigen Flug und ihr kommt doch um einiges günstiger.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Naja78 Beiträge · seit 200716. Dez. 2007 · #6"Die angesprochenen Camps müssen jedoch vorgebucht werden, am besten per Fax da die Mail nicht so richtig funktioniert."
Hallo Sniddle,
geht's auch ohne Reservierung. Wir wollen im Januar exakt diese Route fahren, aber ich möchte nichts vorbuchen, das engt einen zu sehr ein.
Paul
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200616. Dez. 2007 · #7Wir wollen im Januar exakt diese Route fahren, aber ich möchte nichts vorbuchen, das engt einen zu sehr ein.
Da Januar Hauptreisezeit der Südafrikaner ist, kann es dann doch recht eng werden. Also nicht schümpfen wenn du abgewiesen wirst.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
DEder_brianThemenstarter4 Beiträge · seit 200716. Dez. 2007 · #8Andreas Cierpka schrieb:Sieh dir doch einmal folgendes Angebot an:
http://www.afrika.de/botswana/reisen-botswana/the-lion-trail.html
Meine Arbeitskollegin hat das gerade erst gemacht und war total begeistert. Das Angebot ist schon um fast die Hälfte billiger! Noch einen güstigen Flug und ihr kommt doch um einiges günstiger.
Hallo Andreas,
das Angebot hatte ich auch schon vorliegen, aber da greift genau dass, was ich vorher schon geschrieben habe... mit Flug und noch ein paar Sachen drumherum bin ich dann auch relativ schnell bei 2500,- bis 3000,- EUR pro Person und da kommen dann sogar noch die Getränke hinzu (die bei der Northern Explorer schon mit drin sind) und dann habe ich kleine Zelte in denen man nicht einmal stehen kann und ich schlafe im Schlafsack auf Isomatten - und da muss ich ganz ehrlich sagen, sind mir 3000,- EUR für eine Zeltreise ála Pfadfinder wirklich zuviel. Und dann helfe ich auch noch mit das Camp aufzubauen?
Wenn ich schon soviel Geld in die Hand nehme, dann kann ich auch noch 3 Monate länger sparen, 1000,- EUR drauflegen und habe -meiner Meinung nach- einen ganz schönen Comfort-Sprung dabei...
Vielleicht habe ich mich auch einfach einlullen lassen, aber mir erscheinen die Vorteile von großen Stehhöhe-Zelten mit richtigen Feldbetten, an JEDEM Zelt sein eigenes Buschbadezimmer, Getränke inklusive, und ich muss für mehr als 3000,- EUR nicht beim Campaufbau mithelfen doch relativ eindeutig und überzeugend zu sein...
Mist, wird nicht einfacher 😉
Aber danke für Eure Einschätzungen.
DEderfreed726 Beiträge · seit 200616. Dez. 2007 · #9Die Frage ist halt, ob Ihr Luxus möchtet und mehr investiert, oder aber mehr Abenteuer und für das gleiche Geld ohne großen Luxus mehr bekommt. Mit mehr meine ich insbesondere die Zeit für gleiches Geld...und die Freiheit/Unabhängigkeit.
Für 3000 Euro p.P. bekommst Du einen schönen 4x4 mit Dachzelt (da ist dann die "Buschtoilette" wirklich als solche inklusive😄 ) und den Flug, Camps, Eintritt für die NP und Du kannst ca. 4 Wochen durch das Land fahren.
Ist halt die Frage was einem besser gefällt. Ich wäre nicht bereit 3000 Euro für diese "Luxus-Tour" zu zahlen, insbesondere da es noch nicht einmal eine solche ist.
Vielleicht gefällt die ja die "Abenteuervariante" auch...
Gruß,
Carsten
Annette387 Beiträge · seit 200617. Dez. 2007 · #10Tja Brian,
wie ich sehe hast du ja schon alles verglichen und deine Anforderungen festgelegt. Ob dieser Reisetyp oder der der Pfadfinder wir werden nie erfahren was besser ist.
Eines kann ich aber sagen, es will der Reiseveranstalter und die Staff (mindestens 3 Personen) von deinem Geld leben. Eine Menge Unkosten wollen beglichen werden. Da scheinen 2.700 auf den ersten Blick viel sind aber eigentlich schon nachvollziehbar.
Auf alle Fälle ist die Tour wirklich schön und du kannst etwas erleben.
Gruß Joachim
Neuerscheinung:
"Sieben Monate Afrika - ein Reisebericht". 470 Seiten, 494 Farbbilder
http://www.ja-louis-verlag.de
Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de DEder_brianThemenstarter4 Beiträge · seit 200717. Dez. 2007 · #11Hallo Joachim,
um das nochmal festzuhalten: ich bin immer bereit für die Leistung auch das Geld zu bezahlen - da dies aber unser erstes Angebot war, wollte ich nicht gleich einfach zuschlagen, deshalb noch einmal die Frage an Euch, die es hoffentlich einschätzen können.
Jetzt bin ich auch noch auf diese Tour gestossen und das sind dann eben mal -ok, mit Zelt selber aufbauen und keine Getränke inkl.- gleich 1000,- EUR weniger...
Botswana ExplorerUnd das uns niemand die Entscheidung abnehmen kann, ob:
lieber kürzer, komplett ohne Mithilfe und All In
besser ist als:
ein paar Tage mehr, mithelfen, Getränke selber zahlen und in kleinen Zelten zu schlafen
ist mir 'leider' 😉 bewusst - aber die Hoffnung, dass jemand vielleicht sagt "mach das Eine und auf keinen Fall das Andere" war schon da 😛
Annette387 Beiträge · seit 200617. Dez. 2007 · #12Also ich kann gut damit leben wie du reisen willst. Ich denke die Anderen im Forum auch. Es gibt aber vermutlich wenige die in dieser Liga spielen.
Persönlich, wenn du es wissen willst, finde ich, dass man so eine Reise besser als Team macht. Bringt eine intensivere Erfahrung. Das Klo am Zelt löst allerdings viele Probleme die hier schon heftig diskutiert wurden.
Gruß Joachim
Neuerscheinung:
"Sieben Monate Afrika - ein Reisebericht". 470 Seiten, 494 Farbbilder
http://www.ja-louis-verlag.de
Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de ANAndreaK27 Beiträge · seit 200717. Dez. 2007 · #13Hallo,
grundsätzlich ähneln sich die Touren doch sehr.
Ein weiterer (und deswegen auch Preisunterschied) ist auch die Gruppengröße. Bei der teureren Variante sind es max. 8 Teilnehmer, bei der günstigeren 12 Teilnehmer.
Und der Preisunterschied ist im Grunde noch größer, weil 1x die Übernachtungen in Livingstone inklusive, bei der teureren Variante exklusive sind.
Es gibt übrigens, um Dich noch mehr zu verwirren, weitere Varianten. Z.B. Gruppen mit max. 8 Teilnehmern, die zwar auch in Hauszelten wohnen, die sich aber 2 Buschbadezimmer teilen.
Unterschiede liegen auch in den besuchten Regionen. Manche Agenturen verfügen über private Konzessionsgebiete, wo keine anderen "rein" dürfen, andere benutzen die exklusiven Campsites in den Nationalparks. So seid Ihr zwar auf dem Campingplatz alleine, auf den Pirschfahrten werdet Ihr aber sicherlich auch anderen Fahrzeuge sehen (was ja nicht weiter schlimm ist).
So oder so, beides sind tolle Erlebnisse. Ihr müßt wirklich nur entscheiden, wieviel Luxus Ihr wirklich braucht.
Andrea
HOhoneybadger110 Beiträge · seit 200717. Dez. 2007 · #14Hallo,
ich klinke mich hier mal mit ein. Hatte ja schon einen eigenen Thread (
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&id=54269&catid=132) gestartet, leider hat Carsten Möhle nicht mehr auf meinen letzten Beitrag geantwortet.
Ich möchte vorweg schicken, dass wir keine Freunde von Gruppenreisen sind, da wir lieber unabhängig unterwegs sind. Bisher haben wir Carstens (derfreed) Variante bevorzugt und alles selbst organisiert.
In Botswana trauen wir uns das jedoch –noch- nicht zu, da wir keine Erfahrung mit Sandpisten und GPS haben. Im Dachzelt geschlafen haben wir auch noch nicht, aber das wäre das kleinste Problem. Deswegen kann ich die hier viel diskutierte Frage, wieviel Luxus man braucht, zumindest für mich nicht nachvollziehen.
Es ist eine Menge Geld, die Abendsonne und Co für ihre Touren verlangen, aber ich hoffe doch, dass auch viel dafür geboten wird. Beachten muss man vor allen Dingen, dass es Kleinstgruppenreisen sind (bei unserer favorisierten Reise maximal 6 ).Sicherlich ist es günstiger, wenn man alleine reist, aber man muss auch mal die anderen Aspekte sehen: dass man sich um nichts kümmern muss, die erhöhte Sicherheit (gegenüber „allein“ zu reisen) bei Komplikationen mit dem Auto, die Versorgung und die vielfältigen Hintergrundinformationen, die man sich nur bedingt anlesen kann.
Gruß Honeybadger
kobra2409 Beiträge · seit 200717. Dez. 2007 · #15Hallo Brian,
sieh dir mal diese Tour an. Zeit und Preis stimmt. Zelte müssen auch keine aufgebaut werden...
Gruß
Uli
http://www.chamaeleonreisen.de/afrika/botswana/reisen/Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
GEGernot EickerGast17. Dez. 2007 · #16moin,
"under construction" ist die folgende Seite:
www.planetsafarisbotswana.com
Seit vielen Jahren hat Thomas meinen Wagen gewartet. Darüberhinaus ist er ein hervorragender Ornithologe!!