JUJuliaThemenstarter9 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #1
Hallo liebe Teilnehmer!
Wir wollen zum ersten Mal nach Namibia fahren und überlegen, ob es unter dem Sicherheitsaspekt besser ist eine Selbstfahrertour oder eine geführte Tour zu machen.
Wie sind eure Erfahrungen?
An sich tendiere ich zur Selbstfahrertour, da ich in den USA schon einmal eine solche gemacht habe und es ganz toll fand. Aber Afrika ist ja doch etwas gefährlicher...
Zudem könnte ich mir vorstellen, dass man mit Guide vielleicht mehr Tiere sieht, als wenn man ahnungslos selbst fährt.
Was ist besser? Und: kann man in Namibia alleine mit dem Auto herumfahren?
ich fahre selber auch erst im Januar zum ersten Mal nach Namibia. Aber hier im tollen Forum gibt es zig Berichte von Leuten die auf eigene Faust mit einem gemieteten Fahrzeug durch Namibia gereist sind und überlebt haben 😉 Ist sehr schön hier zu lesen und das kann ich Dir zum Einstieg auch empfehlen. Zugegebenermaßen haben wir allerdins neben der Freude auch ein bischen Angst was uns so erwartet. Aber das wird sich vor Ort hoffentlich schnell legen.
In Namibia kannst du getrost mit dem Auto herumfahren. An den Linksverkehr gewöhnst du dich schnell - es ist ohnehin kaum Verkehr. Sicherheit ist eigentlich auch kein Thema; wenn man allgemein bekannte Standardverhaltensregeln einhält, ist es nicht gefährlicher als in den USA.
CAcassiopaia84 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #4
solche fragen hatte ich hier im forum vor unserem 1. NAM urlaub (im august `07) auch gestellt.jetzt schmunzle ich darüber... wir und die kids haben überlebt;-)! wenn du einige regeln beachtest wird es sicherlich ein traumhafter urlaub werden.wir hatten eine rundreise mit mietwagen und diese wurde von deutschland aus durch "toucanreisen" bestens organisiert. ich denke mal, daß afrika nicht gefährlicher als die USA ist... 🙂
Hallo Julia, wenn Du bis jetzt deutsche Autobahnen überlebt hast, dann wird das ein Spaziergang für dich in Namibia. Tiere siehst Du auch ohne Guide und selbst entdecken macht doch viel mehr Spass.Schönen Urlaub.
LG:Dirk
LG Dirk
LUlucasbasel127 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #6
Klar sehen / verstehen alle, dass du ein Turist bist. Wenn du jedoch nicht wie ein beschmückter Weihnachtsbaum rumläufst wo man einfach eine Videocamera oder Fotoapparat vom Hals weggerissen werden kann...dann wird dir nichts passieren.
Denke immer daran, dass auch etwas für uns wertloses für einheimische immer noch einen Restwert hat.
Ich bin über 23'000km in Südafrika, Botswana, Lesotho, Swaziland, Zimbabwe, Zambia und Süd-Namibia rumgefahren. Mein Auto war immer vollbeladen. Bis dass jemand meine Badehose über Nacht von der Wäscheleine auf einem sehr ruhigen Campingplatz gestohlen hat ist mir nichts passiert...ausser sehr viel erlebt und gesehen. (Alle anderen Kleider waren am morgen noch dort)
Hallo Julia, Namibia ist m.E. DAS Selbstfahrerland überhaupt - gute Straßenverhältnisse, dichtes Wegenetz und sehr wenig Verkehr. Sicherheitsbedenken sprächen auch nicht gegen eine Selbstfahrertour. Ich will aber nicht verschweigen, dass eine geführte Tour gerade für einen Erstbesucher auch nicht sooo verkehrt ist: man bekommt u.U. und je nach Qualität der Tourguides doch einiges gezeigt, an dem man sonst achtlos vorbeibrummen würde. Was mich allerdings an den geführten Touren meist stört, ist die Hetze und das Bedürfniss der Mitfahrenden, miteinander zu reden; für Namibia muss man seinen eigenen Rhythmus finden und alle Sinne auf Empfang stellen - und da kann das Gespräch von Mitreisenden sehr stören. - Aber man kann sich ja durchaus für eine Selbstfahrertour entscheiden und dennoch geführte Teile einbauen, z.B. in Etosha, am Waterberg, in Swakopmund usw.Noch viel wichtiger erscheint mir allerdings, dass man sich sehr sorgfältig auf die Tour vorbereitet - nicht aus Sicherheitsgründen, sondern um sich mental auf dieses Land einzustellen. Namibia ist kein Land, das man einfach so konsumiert. Ein guter Reiseführer, der sich auch ein bisschen mit der Geschichte, Kultur und Lebensweise der Namibier befasst, ist da sehr hilfreich. Gruß Joli
JUJuliaThemenstarter9 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #8
Vielen Dank für eure Antworten. Das beruhigt ja doch ein bisschen. Das entspricht auch den Informationene, die ich aus dem Reisebüro bezogen habe.
Noch ne Frage: Braucht man einen Geländewagen oder geht es auch mit einem normalen Auto?
Herzlichen Gruss, Julia
LUlucasbasel127 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #9
kommt ganz auf deine gewählte Route drauf an. mit 4x4 kommst du überall hin mit 2x4 nicht.
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Naukluft1'910 Beiträge · seit 200611. Dez. 2007 · #10
Bitte schaut auch in die FAQ-Seiten!
Tragt bitte auch dazu bei, dass diese aktuell sind... habt Ihr neue Kenntnisse, dann her damit!
Danke und viel, viel Spass und noch mehr Eindrücke
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
CHcheeta155 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #11
hi julia, schau dir mal die anderen seiten an. dort findest du genug, um zu wissen, wann du ein 4X4 brauchst und vor allen dingen, wie dann deine/eure ausrüstung aussehen sollte.
gruß und viel spaß wolfgang
Filminfo265 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #12
Hallo Julia, willkommen im Forum. Hier noch ein Nachtrag zur Sicherheit: NAMIBIA gehört zu den sicheren Reiseländern für Selbstfahrer. Bei Eurer ersten Reise werdet Ihr sowieso immer Campingplätze ansteuern... und nicht irgendwo outdoor übernachten - selbst das ist überhaupt kein Sicherheitsproblem. Jedoch sollte nicht verschwiegen werden, das es auch zu Raubüberfällen auf Touristen gekommen ist (meistens auf Rastplätzen der Hauptrouten) Dieses geringe Risiko kann man umgehen, wenn man nicht ALLEINE auf Rastpltätzen stehen bleibt. In Großstädten wie Windhuk, sollte das vollbeladene Fahrzeug nur auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden.
Die Frage nach Geländewagen Ja/Nein? Für die klassische Namibia-Rundreise benötigt man kein 4x4 Fahrzeug. Jedoch sind diese Fahrzeuge immer zu empfehlen: a) läßt sich auf den Schotterpisten besser fahren b) man sitzt auch höher als in einem PKW (besser für Tierbeobachtung)
Also, es spricht alles für eine Selbstfahrertour (ist wie in den USA... nur hier staunt man über das sehr gute Essen 🙂 , die Vielzahl der Tiere, die Einsamkeit und über das "Schweigen der Wüste").
Weiterhin viel Freude bei Euren Reiseplanungen, mit grüssen vom Bodensee Dieter
CHcheeta155 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #13
hi dieter, sicher ist ein 4x4 besser als ein pkw. wenn du aber den preisunterschied beachtest, kosten 3 wochen ca 1.500,00 euro mehr, wenn du ein 4x4 mietest. miete und benzin, denn die schlucken doch einige liter mehr, als ein pkw.
grußß wolfgang
Filminfo265 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #14
Hallo Wolfgang, es muss nicht unbedingt immer viel teurer sein.
Es gibt einige Firmen, die late models anbieten (3-5 Jahre alt), so kann man je nach Budget auch wesentlich günstiger 4x4 Fahrzeuge nutzen.
Diese Fahrzeuge (bei renomierten Firmen) sind genauso zuverlässig.
CHcheeta155 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #15
danke für den tip, dieter. ich fahre auch lieber 4x4 als pkw.
gruß wolfgang
@C@CA113083 Beiträge · seit 200723. Dez. 2007 · #16
Hallo Julia, es ist nicht unsicherer oder sicherer als bei uns. Einzig in Windhoek sollte man am Abend aufpassen. Ansonsten haben wir uns überall sehr wohl gefühlt und waren immerhin 4 Wochen und 6000 KM unterwegs. Der einzig wahre Genuß ist SELBSTFAHREN!
Gute Reise Christian
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swisschees1'715 Beiträge · seit 200623. Dez. 2007 · #17
Hallo Julia
Als Selbstfahrer ist Namibia kaum gefährlicher als bei einer geführten Tour. Die einzige Schlangen der ich zu Fuss begengnet bin, war mit Guide und er wusste nicht einmal dass es ein Puffotter war und auch sonst ziemlich hilflos. Der Wissensstand der Guides ist aber sehr unterschiedlich und noch keine Garantie die gewünschten Tiere zu sehnen;) Es gibt in den Parks (z.B. Etosha) auch die Möglichkeit eine Guidedtour zu machen. Auf dem Waterberg-Platau darf man selber gar nicht fahren.
MAMarina39 Beiträge · seit 200730. Dez. 2007 · #18
Hallo, wir sind seid gestern zurück und wir können von uns sagen, daß wir uns in den letzten 4 Wochen in Namibia sehr sicher gefühlt haben. Die Menschen waren alle sehr hilfsbereit, obwohl wir an unserem 1. Tag in Windhoek im Auas City Hotel bestohlen wurden, während wir in Joe`s Beerhouse waren. Das schlimmste hierbei war, daß uns alle Ladegeräte für Foto, Video und Handy außerdem I-pod u. CD`s gestohlen wurden. Naja, es hätte schlimmer kommen können. Trotzdem würden wir jederzeit wieder nach Namibia reisen. Es ist ein tolles Land. Klaus u. Marina
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200630. Dez. 2007 · #19
@CA1130 schrieb:
... es ist nicht unsicherer oder sicherer als bei uns....
Hi Christian, müsste ich das Beschwören, könnte ich es so nicht stehen lassen...und nicht nur in WDH, dennoch werde oder bin ich wieder da!
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
Ich glaube, ich wurde hier noch nie SO angesprochen 😛
An sich tendiere ich zur Selbstfahrertour, da ich in den USA schon einmal eine solche gemacht habe und es ganz toll fand. Aber Afrika ist ja doch etwas gefährlicher...
Ich habe mir jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, aber wo soll man in einem fast leeren Land überfallen werden? Sicherlich gibt es genügend Möglichkeiten, aber Namibia ist sehr, sehr sicher. Wie schon geschrieben würde ich Abends in Windhoek aufpassen und mich vom Restaurant zum Hotel mit einem Taxi fahren lassen, aber sonst... nö