Rundreise durch Namibia in 28 Tagen möglich?

7 Antworten · 2'248 Aufrufe · gestartet 11. Dez. 2007 von matthiaswaibel
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Themenstarter24 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #1
Hallo

Wir haben uns folgende Route durch Namibia überlegt. Ist das so durchführbar? haben wir was wichtiges ausgelassen oder irgenwo viel zuviel Zeit eingeplant? Wir sind sehr an der Natur und weniger an den Städten interessiert. Fotografieren ist eine Leidenschaft von uns und wir möchten die Highlights natürlich bei bestem Lichtverhältnissen ablichten können. Wir sind für alle Vorschläge dankbar.


1 Zürich - Johannesburg
2 Johannesburg - Windhoek 0 km 0,0 h Stadtbesichtigung, einkaufen Casa Picolo
3 Windhoek - Mariental 275 km 2,8 h Wanderung Kaklahari Anib Lodge
4 Mariental - Keetmanshoop 225 km 2,3 h "Köcherbaumwald (ABEND)
Geparden" ???
5 Keetmanshoop - Aus 230 km 2,3 h Wilde Pferde Klein Aus Vista
6 Aus - Lüderitz - Aus 230 km 2,3 h Kolmanskop, Lüderitz Klein Aus Vista
7 Aus - Namib Desert Lodge 406 km 6,8 h fahren Namib Desert Lodge
8 Sossusvlei 120 km 2,0 h Düne 45, Dead Vlei Namib Desert Lodge
9 Sossusvlei 120 km 2,0 h Dünen Namib Desert Lodge
10 Namib Desert Lodge - Swakopmund 293 km 4,9 h Kuisep Pass, Kuisep Canyon Intermezzo Guesthouse
11 Swakopmund 0 km 0,0 h Rundflug (Himba-Kakofeld, Dünen), Strand Intermezzo Guesthouse
12 Swakopmund 200 km 3,3 h Blutkoppe, Mirabilis, Moon Landscape Intermezzo Guesthouse
13 Swakopmund - Cape Cross - Brandberg 277 km 4,6 h Seelöwen, fahren Brandberg
14 Brandberg - Twyfelfontein 349 km 5,8 h Twyfelfontein Bambatsi Guesthouse
15 Twyfelfontein - Bambatsi 138 km 2,3 h Vingerklipp, Wanderung Bambatsi Guesthouse
16 Bambatsi - Südl. Etosha 189 km 3,2 h event. Blick auf Okaukuejo Etosha Safari Camp
17 Pirschfahrt 150 km 2,5 h Pirschfahrt Olifantsbad - Aus Etosha Safari Camp
18 Pirschfahrt 200 km 3,3 h Pirschfahrt - Halali Etosha Safari Camp
19 Pirschfahrt 200 km 3,3 h geführte Fahrt /Flug Etosha Safari Camp
20 Pirschfahrt 200 km 3,3 h Pirschfahrt Onguma
21 Onguma - Rundu 427 km 4,3 h Lake Otjiokoto, Baobab Tree N'Kwazi Lodge
22 Rundu - Mahangu NP 200 km 2,0 h Kanu fahren Mahangu Safari Lodge
23 Mahangu NP - Rundu 200 km 2,0 h Hippos N'Kwazi Lodge
24 Rundu - Otjiwarongo 555 km 5,6 h Hoba Meteorit ????
25 Otjiwarongo - Waterberg Plateu 200 km 3,3 h "Cheetah Conservation Fund
Waterberg Plateau" ????
26 Waterberg Plateau - Okahandja 190 km 2,7 h ???? ????
27 Okahndja - Amani Lodge 80 km 0,8 h Geparden streicheln 🙂 Amani Lodge
28 Abflug 15:00 30 km 0,3 h


Danke für eure Hilfe

Matthias
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134 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #2
Hallo Matthias

Ich denke, dass es sicher machbar ist... Haben eine ähnlice Tour in 24 Tagen gemacht (ohne Rundu).

Einige Hinweise:

- Tag 5 und 6 würde ich so angehen:
Tag 5: Keetmanshoop - Lüderitz mit wilden Pferden Garub und Stadtbesichtigung Lüderitz
Tag 6: Lüderitz - Aus mit Kolmanskop und Wanderung in Klein Aus (hat schöne Wanderwege auf Klein Aus Vista)
--> ergibt für den 7. Tag eine kürzere Fahrstrecke (Empfehlung: D707)

- Tag 13: evtl. Cape Cross auslassen. Es hat dort nicht mehr so viele Seelöwen (sollen nach Norden gezogen sein). Bei uns gab es in Walvis Bay viel mehr Seelöwen zu sehen (beim Pelican Point).

- Unterkunft Etosha: Wir waren 2 Nächte im Etosha Safari Camp... Es hat uns nicht wirklich gefallen. Die Unterkünfte sind zwar cool (grosse Zelte mit schönem "Badezimmer"), aber das Tamtam ums essen missfiel uns: Jeden Abend wurde das Essen hineingebracht, das Buffet aufgebaut und dann wurden die gleichen Witze vorgetragen und die gleichen Lieder gesungen - bis das Essen kalt war (beide Abende)! Bedient wurden die Gäste in Trainerhosen... Jedes kleine Extra kostete, z.B. war das Etosha Safari Camp die einzige Unterkunft auf unserer Reise, die uns für unser Kühlbox-Eis etwas auf die Rechnung setzte.
Evtl. kann euch jemand eine andere Unterkunft empfehlen...
84 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #3
würde statt dem miefigen und überteuerten "cape cross" lieber eine wüstentour"mit "living desert adventures"(in swakopmund) vorziehen und eine "dolphin cruise" in walvis bay machen, schätze mal da hast du mehr davon...
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Gast11. Dez. 2007 · #4
cassiopaia schrieb:
würde statt dem miefigen und überteuerten "cape cross" lieber eine wüstentour"mit "living desert adventures"(in swakopmund) vorziehen und eine "dolphin cruise" in walvis bay machen, schätze mal da hast du mehr davon...
Das Cape Cross überteuert sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe es nicht mehr genau im Kopf, aber das kostet 2-4 EUR Eintritt. Worüber reden wir denn da eigentlich und welche Leistungen erwartest Du dafür?

Dolphin Cruise u.a. Bootsausflüge ab Walvis Bay bieten sicher mehr, kosten aber auch das 10- bis 20fache. Insofern darf man da dann auch eine erheblich höhere Erwartungshaltung haben.

Beste Grüße

Guido
84 Beiträge · seit 200711. Dez. 2007 · #5
lieber login37.klar das du wieder mal deinen senf dazugeben mußtest!;-) wir reden hier vom stinknormalen permit für 90ND,2ew+2k), die ich für die dargebotene leistung(sprich wieder bürokratischer vollerfassung der persönl.daten, ekligen toiletten u. stinkender luft u. dazu wenig robben, wirklich enorm finde. da schau ich mir die doch lieber zur dolphin cruise an, gebe dafür mehr geld aus und schlürf dabei genüsslich frische atlantikaustern...spießig?oh ich kann damit leben...!
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zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2007
3'491 Beiträge · seit 200611. Dez. 2007 · #6
Hallo Matthias,
ich halte Deine Tour so, wie geplant, für absolut machbar. Gegenüber manchen anderen "Ersttätern" hast Du Dir wirklich genügend Zeit gelassen für die einzelnen Ziele und auch die Tagesetappen erfreulich kurz gehalten. Mein Kompliment! Der kurze 1-Tagesabstecher nach Lüderitz ist m.E. etwas zu kurz - aber so machbar. Die Alternative wäre, ein oder 2 Nächte in Lüderitz zu bleiben - aber das ginge dann wieder zu Lasten von Klein Aus Vista ( was schade wäre ) und die Weiterfahrt Richtung Sossusvlei ( Namib Desert Lodge)würde sich verlängern.
Dein Abstecher von Onguma nach Rundu und zum MahangoNP beinhaltet sehr viel Fahrerei - und bringt nicht so waaaahnsinnig viel mehr an Erlebnissen. Ich liebe zwar den Caprivi, aber dann richtig hinein und vor allem auch länger.Der MahangoNP bzw.Okavango hat vor allem Hippos und viele Vögel zu bieten; die Popa-Fälle sind bessere Stromschnellen - also auch nicht sooo überragende Erlebnisse.Und dafür "opferst" Du volle 4 Tage. Ich würde diese Tage dann lieber in die anderen Ziele investieren und mir den Caprivi für eine Folgetour aufheben.
Beim Waterberg bieten sich als Übernachtungsstationen an die Aloe Grove Lodge (mit märchenhafter Lage und direkter Verbindung zu CCF ), die Waterberg Wilderness Lodge, das staatliche Restcamp am Waterberg und die Okonjima Lodge ( Sitz von AFRICAT).Es ist also für jeden Geldbeutel etwas dabei. Solltest Du Dich für Okonjima entscheiden, dann unbedingt 2 Nächte einplanen, denn vermutlich wäre das der Höhepunkt Deiner Reise. Vom Waterberg aus kannst Du problemlos in einem Rutsch nach Windhoek zurückfahren - eine Zwischenübernachtung in Okahandja ist nicht erforderlich und bringt eigentlich auch nichts, es sei denn, Du würdest Ende August fahren, denn dann findet in Okahandja der Hererotag statt - und der ist wirklich ein Erlebnis.
Gruß Joli
Gast11. Dez. 2007 · #7
cassiopaia schrieb:
wir reden hier vom stinknormalen permit für 90ND,2ew+2k)
Ooii, das waren dann wohl 2 EUR pro Kopf und einer für das Auto? 😉
stinkender luft
Wirklich ein Skandal, dass die Robben nicht täglich desinfiziert und anschließend mit 4711 parfümiert werden. Und das die Felsen nicht täglich mit einem Hochdruckreiniger behandelt werden und der Sand nicht stündlich gesiebt wird, muss wohl auf die typisch afrikanische Schlamperei zurückgeführt werden. Völlig inakzeptabel. 😄

Ist nicht böse gemeint. Ich frage mich nur recht belustigt, ob man überhaupt irgendwelche Preise in Namibia angemessen finden kann, wenn man das schon überteuert findet?
dazu wenig robben
Es sind sicher keine 100.000 Robben mehr, aber ein paar Tausend sind es schon noch. Wir sind mit unserer geplanten Autofahrt zum Pelican Point ja kläglich gescheitert und fanden die Robben bei Cape Cross dann toll.

Beste Grüße

Guido
Themenstarter24 Beiträge · seit 200712. Dez. 2007 · #8
Hallo

Vielen Danke für die vielen Antworten.

Ist eurer Meinung nach ein X-Trail 2x4 für diese Strecke ausreichend? Trockenzeit ist ja und abgesehen vom Sossusvlei sollten alle Straßen ok sein?

Ich möchte gerne so früh wie möglich bei den Dünen sein. Glaubt ihr aus eurer Erfahrung, dass es möglich ist ab dem letzten Parkplatz zu "stoppen" und bei jemandem die letzten km mitzufahren? oder stehen die chancen da schlecht und man muss auf den ersten Bus warten?
Mit dem X-Trail wird es nicht bis ganz hinten gehen, oder?

Bei den Auffahrten/Einfahrten in die von uns genannten Lodges kommen wir mit einem X-Trail schon hinein, oder? In den FAQ habe ich da Geschichten über unpassierbare Zuahrten gelesen...


Vielen Dank
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