CHcheeta155 Beiträge · seit 200707. Dez. 2007 · #21danke jens,
hast du eine ahnung, was der beste maßstab ist? ich weiß nicht mehr, welchen wir hatten.
wäre super, wenn du mir da helfen könntest.
gruß
wolfgang
JEjeorg15 Beiträge · seit 200607. Dez. 2007 · #22Hallo Leute,
klar ist ein GPS-Gerät in Namibia nicht unbedingt erforderlich.
Aber eine schöne Spielerei ist es schon und kann auch hilfreich sein.
Wir wandern viel in Nam. Letzens waren wir im Namibgrens Mountain Camp.
Hier werden eine Menge Wanderrouten angeboten. Diese gehen direkt durchs Gelände und sind nur von Zeit zu Zeit durch weiße Felsmarkierungen gekennzeichnet, welche auch nur in einer Wegrichtung zu sehen sind.
Und ich sage Euch, wir haben irgend wann diese „Dassis“ verpaßt und waren heilfroh uns mit dem GPS wieder zurückzufinden!
Außerdem hat meine GPS-Karte alle Höhenlinen im Abstand von 25 Höhenmetern,
was bei jeglichen Wanderungen und Fahrten im Gelände sehr hilfreich ist.
Fazit: warum soll man vernünftige Technik nicht nutzen, wenn sie verfügbar ist?
@jens
bin auch interessiert an guten Namibia Karten.
Ich habe einige im Maßstab 1:250.000 und 50.000, die aber total veraltet sind.
Gruß Georg
heuchef911 Beiträge · seit 200707. Dez. 2007 · #23Hallo,
jetzt geb' ich meinen Senf auch noch dazu:
Sicher ist ein GPS nicht notwendig, um die normalen Routen durch Namibia zu finden und sich nicht zu verirren. Auch die etwas wilderen Strecken lassen sich meist mit einer ordentlichen Karte finden.
Trotzdem habewn wir immer ein GPS - Garmin 60C - dabei, auf welches wir vorher die geplanten Strecken via Mapsource aufgespielt haben. Manchmal ist das ein Beruhigung oder auch nur Bequemlichkeit (Blick immer auf der Landschaft und evtl. Tieren und nicht auf der Karte bis es piept...). Und es gibt auch Strecken, da ist eine gute Vorplanung mit GPS sehr sinnvoll bis unverzichtbar - z. B. dieses Jahr von Purros den Horusib hinauf Richtung Otjiu.
Demgegenüber nutze ich das automatische Routing, was mit den neuen GPS-Karten funktioniert, gar nicht. Da führt mich das Teil wirgendwolang, wo ich vielleicht gar nicht will (ist beim ersten Versuch passiert); manchmal möchte ich halt nicht die bequeme Teerpad fahren, sondern den landschaftlich schöneren Umweg.
Apropos Wanderung: Im August 07 sind wir vom Ugap-River-Camp nur "ein paar Schritte" das Flussbett Richtung Brandberg spaziert - das GPS blieb im Auto 😎 . Nach 45 Minuten wollten wir umkehren und haben uns granatenmäßig verlaufen 🤩 Nach über 2 Stunden - inzwischen in der Dunkelheit - stießen wir auf einen Schafhirten, der uns die inzwischen rd. 10 km durch die Nacht wieder zum Campground führte und begleitete.😐
Jaaaaaaa, das war extrem leichtsinnig 😊 Aber doch ein Argument für ein GPS.
Gruß
Helgi
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200607. Dez. 2007 · #24Natürlich ist ein GPS nicht unnötig.
Wenn ich auf den Straßen/Pads unterwegs bin brauche ich das nicht wirklich, wenn man ein bisschen aufmerksam ist und eine Karte lesen kann.
Abseits der Pads kommt man ohne GPS nicht aus, aber ein mit Autorouting-Funktion ist ein bisserl übertrieben.
Aber alles nützt nichts ohne gute Karten, egal ob digital oder als Papierrolle. Aber man sollte mit allem (Karte, Kompass, GPS) umhgehen können.
Ich halte es für sehr leichtsinnig ohne dieses Können z.B abseits der C/D-Pads durchs Kaokoveld zu fahren, meist auch noch mit zuwenig Sprit und zuwenig Wasser.
Den Umgang sollte man sich entweder im Selbststudium beibringen oder es sich zeigen lassen.
Und man sollte sich ohne eine gewisse Erfahrung nicht gleich in Extreme stürzen (Alleine Kaokoveld oder ähnliche Gegenden).
Bzgl. der Kartenmaßstäbe sollte man mehrere haben: Übersicht/Details.
LG Jens
heuchef911 Beiträge · seit 200707. Dez. 2007 · #25Sag' ich doch !!!;) 😉
Ist nicht besserwisserisch gemeint. Aber Jens spricht mir "aus der Seele".
Helgi
CHcheeta155 Beiträge · seit 200707. Dez. 2007 · #26hi jens,
du hast recht, man muss damit umgehen können. ich bin früher zur see gefahren und kann recht gut mit karten und kommpass umgehen. gps ist mir auch nicht fremd.
wir haben unsere karten laminiert, so kannst du die kritzelein und die striche sehr gut abwaschen und die karte wird geschont.
für unsere fahrten an den kunene hat das gps sehr gute dienste geleistet, da wir wirklich off road gefahren sind. ist für mich auch eine frage der sicherheit, denn ich möchte noch viele touren machen.
gruß
wolfgang
ULUlli931 Beiträge · seit 200607. Dez. 2007 · #27Hallo Wolfgang,
die erste Adresse für topografische Karten in Windhoek ist
Dr. Karim Owolabi
Surveyor General Directorate of Survey & Mapping
Private Bag 13182
45 Robert Mugabe Ave Windhoek ,
Namibia Tel: 264 61 245056
Fax: 264 61 249802
Email:kowolabi@Namibia.com.na
labi@mweb.com.na
Dort kannst du für wenig Geld alles bekommen was für das Land aktuell verfügbar ist. Empfehlenswert ist der Maßstab 1:250000. In aller Regel reicht das vollkommen aus. Nur für spezielle Anforderungen / Gegenden würde ich zusätzlich ev. Schnitte in 1:50000 in Erwägung ziehen.
Inwischen soll es (alle oder einzelne) Schnitte auch schon digitalsiert geben. Dazu kann ich aber nichts sagen, denn die habe ich selber noch nicht gesehen.
Die erwähnten 1.250000 Karten bekommst du auch Deutschland, und zwar hier:
http://www.namibiana.de/index.cfm?Action=ViewCategory&Category=50&SubMenue=1&SubSubMenue=18Ferner kannst du -digitaliserte- Karten z. B. bei www.daerr.de oder bei Touratech kaufen. Dabei handelt es sich um komplette Sätze der Topokarten 1:250000 plus einzelne 1.50000 Schnitte. Die Karten sind dann bereits für TTQV oder Fugawi kalibiert (sind aber nicht unter Mapsource benutzbar!)
Gruss
Ulli
CHcheeta155 Beiträge · seit 200707. Dez. 2007 · #28danke ulli,
werde mich da erkundigen.
wir hatten auch für einige gegenden, z.b. damaraland, nur ausschnitte gehabt.
ich habe lieber richtige karten und ein normales gps und kommpass.
gruß
wolfgang
NajaThemenstarter78 Beiträge · seit 200707. Dez. 2007 · #29Wie sich ein Beitrag doch Verselbstständigen kann. Aber die letzten Kommentare lassen hoffen, dass sich meine Eingangsfrage wieder in den Vordergrund schummelt.
Jens hat schon leicht in diese Richtung geantwortet. Jetzt wäre ich froh, jemand könnte mir eine konkrete praktische Hilfe anbieten. Die Hilfestellungen, die ich über dieses Thema schon bekommen habe, waren auch sehr gut, ein Danke dafür an alle.
Die Frage, ob Man/Frau ein GPS braucht war nicht die Frage und sollte, wenn überhaubt, als eigenständiger Beitrag erscheinen. Wogegen die Hinweise zu diversen Karten widerrum sehr gut und angebracht sind.
LG
Paul
CHcheeta155 Beiträge · seit 200707. Dez. 2007 · #30sorry paul,
wollte nicht von deinem thema ablenken.
ist halt aber in so einem forum, dass sich aus einzelnen fragen mehrere antworten ergeben und natürlich auch neue fragen generieren, zumal es wirkliche experten in diesem forum gibt.
zu meinen erfahrungen mit gps; wir hatte eines, was auch segler benutzen. da wird dir nur die richtung angezeigt, ohne cd oder was es sonst noch gibt. in diesen geräten kannst du auch verschiedene positionen speichern. ich finde diese geräte absolut spitze. du brauchst dafür allerdingst aber gute karten.
gruß
wolfgang
Pete77 Beiträge · seit 200607. Dez. 2007 · #31Hallo GPS-Spezialist,
Die Topokarten im Massstab 1:50'000 und 1:250'000 die Du erwähnst,
haben die ein Kilometernetz und brauchst Du mit einem normalen
GPS die folgende Einstellung (wie zum Beispiel in Frankreich)?
Position Format:
UTM/UPS
Map Datum:
WGS 84
Besten Dank 🙂 Pete
ULUlli931 Beiträge · seit 200607. Dez. 2007 · #32Hallo Pete,
die meisten Karten haben eine Gauss-Krüger Projektion und WGS 84 als Kartendatum (es gibt auch andere, z. B. Militärkarten von den Russen...).
Das Kartendatum musst du am GPS einstellen, sonst kannst du keine korrekten Koordinaten übernehmen.
Die Koordinaten können GPS seitig in der Regel in x-verschiedenen Darstellungen gewählt werden (UTM, DD'MM'SS,S usw.) Die Topografischen Karten aus Namibia haben kein UTM Grid, sondern die klassischen Längen / Breitengrade.
Gruss
Ulli
tracsl29 Beiträge · seit 200707. Dez. 2007 · #33Servus GPS´ler!
Vielleicht wäre es auch wichtig, mit Netzteiler oder Lineal zu arbeiten um Koordinaten vom GPS in eine Karte zu übertragen, so kann man Wegpunkte oder Standorte bestimmen. (Und auch nicht auf den Kompass vergessen, nur zur Übung).
Ein altes Sprichwort:
Man soll das Pferd nicht beim Schwanz aufzäumen
Ein schönes Wochenende
tracsl