Welche Kameraausrüstung - Hilfe, ich bin überfragt

16 Antworten · 4'672 Aufrufe · gestartet 08. Nov. 2007 von Joes
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Themenstarter36 Beiträge · seit 200708. Nov. 2007 · #1
Hallo Zusammen,

ich habe ein wichtige Frage. Meine Freundin und ich werden nächstes Jahr im Mai NAM für fünf Wochen besuchen und möchten unserer Eindrücke fotographisch festhalten. Das Problem ist, dass ich mich nicht besonders gut mit der Materie auskenne.
Was für eine Kameraausrüstung würdet ihr empfehlen. Reicht eine Bridge Kamera (z.Bsp. Panasonic Lumix FZ 8 oder FZ 18)oder sollte es schon eine DSLR Kamera sein.
Welches Zubehör (Objektive, Filter etc.) sollte man sich anschaffen?

Ich bin auf Eure Tips gespannt und danke schonmal im Voraus.

Gruß
Joes
zuletzt bearbeitet 08. Nov. 2007
2'732 Beiträge · seit 200608. Nov. 2007 · #2
Was für eine Kameraausrüstung würdet ihr empfehlen. Reicht eine Bridge Kamera (z.Bsp. Panasonic Lumix FZ 8 oder FZ 18)oder sollte es schon eine DSLR Kamera sein.
Die Panasonic FZ18 ist eine sehr gute Kamera und reicht vollkommen aus.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Gast08. Nov. 2007 · #3
Andreas Cierpka schrieb:
Die Panasonic FZ18 ist eine sehr gute Kamera und reicht vollkommen aus.
Ich kann mich da nur anschliessen. Wenn Du nicht vorhast, Fotografie zum recht kosten- und zeitintensiven Hobby zu machen, bist Du mit einer guten Kompakt-/Bridge-Kamera wesentlich besser bedient.

Viele kaufen sich eine DSLR mittlerweile als Statussymbol. Die sind anscheinend gerade fast so "hip" wie ein Ipod. Ich kenne jemanden, der auch schwärmt wie toll seine EOS D30 ist und ausschließlich im Automatikmodus mit ISO 1600 fotografiert. Ein Bild übler als das andere. Kein Scherz.

Guido
982 Beiträge · seit 200608. Nov. 2007 · #4
Ich sehe es so wie Guido. Wenn du nur eine Kamera für NAM haben willst, scheint die Panasonic die Kamera der Wahl zu sein.

Unbestritten ist allerdings, dass die Ergebnisse von DSLR mit entsprechenden Objektiven einfach besser ist. Allerdings liegst du dann schnell in einer Preisregion, die in der Höhe deines Urlaubsbudgets liegen dürfte.

Ähnlich interessant ist die Speicherfrage. Du wirst viele (!) Bilder machen und solltest entweder einen Laptop mitnehmen (meine bevorzugte Methode) oder einen Imagetank besorgen.
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50 Beiträge · seit 200608. Nov. 2007 · #5
Hallo,

dies kommt einzig und alleine darauf an was du in Namibia fotografieren möchtest. Für einen Amateur der ab und zu mal einen Schnappschuss machen möchte, reicht eine kleine Schnappidigi sicher.

Am besten siehst du dir mal im Internet (oder auf meiner HP) an welche Motive dich am meisten interessieren, dann kan ich dich vielleicht beraten.

Liebe Grüße

Wolfgang

http://www.wolfgangsteiner.com

Mein Reisebericht:
http://www.wolfgangsteiner.com/blog-do-show-blogid-32.html

Joes schrieb:
Hallo Zusammen,
Was für eine Kameraausrüstung würdet ihr empfehlen. Reicht eine Bridge Kamera (z.Bsp. Panasonic Lumix FZ 8 oder FZ 18)oder sollte es schon eine DSLR Kamera sein.
Gruß
Joes
359 Beiträge · seit 200608. Nov. 2007 · #6
Hallo Joes, wir haben uns die Panasonic FZ8 gekauft und sind damit mehr als zufrieden. Du deckst mit dieser Brennweite wohl alles ab und das Leica-Objektiv ist spitzenmäßig. Ob der Mehrpreis sich zur FZ18 lohnt muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Gruss Thomas
1'036 Beiträge · seit 200608. Nov. 2007 · #7
Eine Panasonic kompakt ist besonders für nicht Hobbyfotographen gut geeignet.

Mit dem Leica Objectiv erhält man sehr schöne Ergebnisse

Brennweite bis 400 mm ( Analog )

SLR macht nur Sinn wenn man dazu teuere Objektive nimmt
die gleich ein Nam Reise kosten

Dann lieber kompakt und Reise geniessen

Grüsse Georg
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Gast08. Nov. 2007 · #8
Georg schrieb:
SLR macht nur Sinn wenn man dazu teuere Objektive nimmt
die gleich ein Nam Reise kosten
Und abgewandelt gilt: Geld schießt keine guten Fotos. Mit einer hochwertigen DSLR-Ausrüstung hat man zwar gute Voraussetzungen, aber noch kein einziges gutes Foto im Kasten. Um die potentiellen Vorteile einer DSLR-Ausrüstung auch ausnutzen zu können, muss man auch noch perfekt damit umgehen können. Ich habe kurz vor dem Urlaub von einer KonicaMinolta-DSLR auf die Canon 40D gewechselt. Das war rückblickend auch nicht ideal. Mal abgesehen davon, dass ich sowieso kein Profifotograf bin.

Letztlich auch nicht zu unterschätzen: DSLR-Ausrüstung bedeutet gegenüber einer Kompakt-/Bridge-Kamera immer einige Kilo Ausrüstung mit sich herumzuschleppen.

Guido
982 Beiträge · seit 200608. Nov. 2007 · #9
Eine DSLR nimmt einem bestimmt keine Arbeit ab. Das Foto schließt letztlich immer noch derjenige, der das Ding in der Hand hält. Tatsächlich gibt es sicherlich sehr gute Kompaktkameras. Die haben allerdings alle das Problem, dass sie bei höheren ISO-Zahlen deutlich mehr rauschen, als eine DSLR. Des weiteren mögen die Leica-Linsen in den Kompaktkameras sehr gut sein, jedoch gibt es kein Allround-Objektiv, das über den gesamten Brennweitenbereich wirklich gut ist. Wenn dem so wäre, gäbe es keine DSLRs mehr. Jeder, der das anders sieht, sollte sich fragen, wieso selbst Mittelklasseobjektive idR teurer sind, als eine Kompaktkamera komplett kostet.

Bei gutem Wetter und Sonnenschein machen alle Kameras gute Bilder. Die Spreu trennt sich vom Weizen, wenn es belichtungstechnisch kritischer wird.

Das Gewicht ist sicherlich auch ein nicht zu vernachlässigender Faktor, auch wenn normalerweise das Auto das Gewicht trägt, sofern man keine größeren Wanderungen unternimmt. Ich persönlich trage lieber 3-5kg mehr mit mir herum und weiß dafür, dass ich in jedem Brennweitenbereich das optimale Ergebnis bekomme.
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Gast08. Nov. 2007 · #10
Sehe ich genau so. Eine DLSR kaufen, abreisen und drauflosfotografiern ist nicht die beste Lösung. Ohne die Kamera ausgiebig ausprobiert zu haben wirst Du keine guten Ergebnisse erzielen. Da bist Du mit einer guten Kompaktkamera besser dran.
50 Beiträge · seit 200608. Nov. 2007 · #11
Mir ist zwar schleierhaft was der Kauf einer "teuren" DSLR mit teuren Objektiven und/oder guten Fotos zu tun haben soll, aber ihr könnt mich ja sicher aufklären?

Würden alle Neueinsteiger so tolle Tipps kriegen und was viel schlimmer wäre, diese auch glauben und respektieren, gäbe es überhaupt keine Amateure mit neuen DSLR Bodys in naher Zukunft mehr.

Meiner Ansicht nach macht nur der Fotograf das Bild und da ist es völlig wurscht welches Werkzeug er dafür verwendet. Nur gilt dies halt gleichermaßen für eine 99.- Euro Aldi "Wegwerf-Digi" wie für eine 8000.- Euro Canon.

Mit beiden Kameras muss man sich nach dem Kauf mehr oder weniger auseinandersetzen und mit beiden gelingen, bei entsprechendem Können des Fotografen gute Bilder.

Das lesen der Bedienungsanleitung kann ich mir auch bei meiner Fuji Finepix F30 nicht ersparen.

LG

Wolfgang
24 Beiträge · seit 200708. Nov. 2007 · #12
Wir hatten uns für unseren NAM Urlaub extra die Panasonic FZ 50 gekauft, (im März gekauft, Ende September verreist)
haben vorher ein bischen getestet und ausprobiert.
Also wir sind sehr zufrieden mit den Fotos und auch die Kurzfilme sind besser als gedacht. Es sind wirklich gute
Bilder und auch tolle Schnappschüsse dabei. Ich denke wenn man das Fotografieren nicht "halbprofessionel" betreibt sondern einfach nur gute Fotos ohne sich viel Stress zu machen haben will, könnt Ihr mit einer kompakten Kamera nicht viel falsch machen. 😉
Es kommt bei einem guten Bild oft auf die "richtige Perspektive" an und nicht unbedingt auf die Kamera. 🙂
Wir hatten einen UV-Filter dabei würde ich auf alle Fälle empfehlen, schon alleine als Schutz vor Schmutz usw.
62 Beiträge · seit 200708. Nov. 2007 · #13
Servus,
ich hatte mir für den Namibia-trip eine Panasonic FZ 50 gekauft und war damit sehr zufrieden ( die analoge SR blieb zuhause). Als Vorteil der FZ50 sehe ich das Innenfocus Objektiv, das gegen Staub und Sand besser geschützt ist als die Objektive von FZ 8 / 18.
Ciao
174 Beiträge · seit 200608. Nov. 2007 · #14
Hi,

vor dieser Frage stand vor 1 Jahr auch 😄 Ich habe mich damals für eine DSLR entschieden und es nicht bereut. Allerdings habe ich mich viel mit der Materie auseinandergesetzt und tue es noch - Vorsicht Suchtfaktor 😎

Zum Üben hättest Du bis Mai ja noch reichlich Zeit und alle Einsteiger-DSLRs haben auch Automatik-Programme, sind also nicht schwerer zu bedienen als eine Bridge.

Also, ich würde mal sagen: Kommt drauf an 😉 Vielleicht hilft es Dir, für Dich selbst die drei folgenden Fragen zu beantworten:

Hast Du Interesse an der Fotografie als Hobby?
Falls Du nur Urlaubserinnerungen haben möchtest "lohnt" sich eine DSLR IMHO nicht.

Welches Budget hast Du?
Für eine Einsteiger-DSLR-Ausrüstung solltest Du rund 1000 EUR veranschlagen, am günstigsten dürfte die K100 von Pentax sein. Günstiger könntest Du auch evtl. ein Auslaufmodel bekommen z.B. die Nikon D50 oder D70.

Was möchtest Du fotografieren?
Die Vorteile einer DSLR kommen wie schon weiter oben erwähnt bei schlechteren Lichtverhältnissen zum Tragen z.B. nachts an den beleuchteten Wasserlöchern.

Zu der Kamera (egal welche) solltest Du noch ein Stativ, reichlich Speicher (Speichertank oder Notebook), Autoladegerät, Tasche/Rucksack und Ersatzakku.

Viel Glück bei der Entscheidungsfindung.

Liebe Grüße
Carmen
24 Beiträge · seit 200709. Nov. 2007 · #15
Fluffy schrieb:
Hi,

Hast Du Interesse an der Fotografie als Hobby?
Falls Du nur Urlaubserinnerungen haben möchtest "lohnt" sich eine DSLR IMHO nicht.

Liebe Grüße
Carmen
Da muß ich Dir recht geben.

Wenn Du mehr oder weniger nur im Urlaub fotografierst (so wie ich) reicht eine Kompaktkamera völlig.

Liebe Grüße
Kerstin
982 Beiträge · seit 200609. Nov. 2007 · #16
Zum Üben hättest Du bis Mai ja noch reichlich Zeit und alle Einsteiger-DSLRs haben auch Automatik-Programme, sind also nicht schwerer zu bedienen als eine Bridge.
Gerade bei einer DSLR biete es sich an, das Automatikprogramm NICHT zu benutzen (also ich meine das Vollautomatikprogramm). Nur so kann man Motive auf eine gewünschte Art herausarbeiten. Je professioneller der Body wird, desto weniger wirst du die Motivprogramme finden.
Welches Budget hast Du?
Für eine Einsteiger-DSLR-Ausrüstung solltest Du rund 1000 EUR veranschlagen,
Das sehe ich definitiv NICHT so. Alleine für ein vernünftiges Zoom legst du ziemlich viel auf den Ladentisch. Bei dem Foto hier http://botswana-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&catid=12&id=51311#51311 sind die vollen 400m meines Objektivs zzgl. des 1.3x Crop-Faktor zum Einsatz gekommen. Ich würde als Gesamtpreis eher von 1800-2500 EUR ausgehen.

Viel wichtiger als Megapixel der Kamera ist die Wahl des Objektivs!!! Ein Allroundzoom, das den gesamten Brennweitenbereich von 28-300mm abdeckt, ist sicherlich charmant, ist aber IMHO im Bildergebnis allerhöchstens ausreichend. Was nutzt dir der teuerste Body, wenn du nur eine Scherbe davor gespannt hast?
Zu der Kamera (egal welche) solltest Du noch ein Stativ, reichlich Speicher (Speichertank oder Notebook), Autoladegerät, Tasche/Rucksack und Ersatzakku.
... was ja auch noch ein paar Euro kostet:

* 150 EUR für ein Stativ, das bei 2KG Gewicht nicht gleich ins Schwanken kommt (und das ist die wirklich preiswerte Ausführung) inkl Stativkopf,
* 2x4GB CF (90 EUR für Sandisk Ultra III CF),
* Notebook, Tasche usw. ist Geschmackssache...

OffTopic: ich habe noch eine Canon 20D zu verkaufen
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zuletzt bearbeitet 09. Nov. 2007
241 Beiträge · seit 200610. Nov. 2007 · #17
Ich habe mir, nachdem ich eigentlich von der analogen SLR Fotografie komme, eine Panasonic DMC FZ 20 gekauft. Das war Anfang 2006.

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit den Ergebnissen.
Siehe: http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_gallery2&Itemid=71&g2_itemId=44366

Bei uns hängen 30x40 Abzüge an der Wand, die sich absolut sehen lassen können.
Wenn man nicht vorhat, sich mit einer grossen Ausrüstung abzuschleppen und sich wirklich eingehend mit dem Fotografie zu befassen, würde ich auf jeden Fall zu einer Kompakten raten.
Damit kann man wirklich tolle Bilder machen.


Wenn ich mir nun die DMC FZ-50 ansehe, scheinen alle Dinge, die mich an der FZ-20 stören, (kein Zoomring am Objektiv, dunkler Sucher, kein Filtergewinde am Objektiv, kein schwenkbares Display, keine Blende > f8, max Auslösezeit nur 1 sek)abgestellt worden zu sein.
Damit ist die Kamera ein echter Hit.
Leider ist nur die durchgängige Lichtstärke von 2.8 nicht geblieben.

Auch wenn ich mir jetzt wieder die großen SLR näher ansehe, weil ich wieder auf den Geschmack gekommen bin, mich mehr mit Fotografie zu befassen, bereue ich den Kauf der Panasonic keine Sekunde.

Auf jeden Fall würde ich mir einen guten Polfilter besorgen, der ist in Namibia immer zu was zu gebrauchen.

Gruß aus HH, osket
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zuletzt bearbeitet 10. Nov. 2007