Camp sites in Etosha

6 Antworten · 3'386 Aufrufe · gestartet 13. Okt. 2007 von Myrna_07
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Themenstarter22 Beiträge · seit 200713. Okt. 2007 · #1
Hallo an alle,

ich plane 5 nächte im ganzen in etosha zu verbringen, bin mir aber noch nicht so ganz schlüssig wie ich die verteilen soll:

1 nacht namutoni, 2 nächte halali, 2 nächte okaukuejo?

Oder lohnt sich noch eine extra nacht in namutoni?

Wie immer, danke für eure tips!

LG,
Myrna
In utter solitude strange things might happen to the mind
7'267 Beiträge · seit 200613. Okt. 2007 · #2
Hallo Myrna

Schau dir mal eine Etosha Karte an. Dann wirst Du sehen, dass Du von Namutoni aus, sehr viel besuchen kannst. Es hat einige hervorragende Wasserlöcher (Chudob, Klein Namutoni, Groot Okevi) und die Fisher Pan in der Gegend. Wenn Du nach Andoni rauffährst, bist Du mit beobachten, fotografieren, Pause machen um die Beine zu vertreten schon fast einen Tag unterwegs. Ich empfehle Dir zwei Nächte. Schau Dir aber vielleicht auch Onguma an. Wir finden es deutlich besser, besonders weil wir vom Namutoni Wasserloch nicht so begeistert sind.

In Halali ist das Wasserloch genial und das in der Nähe liegende Goas gilt bei vielen als das beste und schönste Wasserloch in der Etosha.

In der zweiten Jahreshälfte würde ich auch zwei Nächte in Okaukuejo verbringen. Dieses Wasserloch zieht viele Tiere an. Auch hast Du von da aus die Möglichkeit noch weiter in den Westen zu fahren.

Wenn Du Dich auf fünf Nächte festlegst, würde ich auf eine Nacht Okaukuejo verzichten und diese zugunsten von Namutoni (bzw. Onguma) einsetzen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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3'491 Beiträge · seit 200613. Okt. 2007 · #3
Hallo Myrna,
nach den Umbaumaßnahmen stehe ich ja bekanntlich den Etosha-Camps etwas kritisch gegenüber - vor allem Namutoni. Wie Chrigu aber schon sagte, gibt es dort im Umfeld einige sehr gute Wasserlöche - Tsumcor nicht zu vergessen, auch noch Kalkheuvel. Trotz aller Unbequemlichkeiten würde ich diese Gegend aber von Onguma aus besuchen - und dort auch 2 Tage einplanen.Dennoch hätte ich Probleme, Dir Abstriche von Okaukuejo oder Halali zu empfehlen - Okaukuejo hat die wohl besten Beobachtungsmöglichkeiten direkt vom Camp aus - so lange Du willst. Und bei Halali liegen Goas und das Campwasserloch - beides echte Etosha-Highlights. Versuch also doch besser, 6 Etosha-Tage einzuplanen - davon 2 in Onguma.
Gruß Joli
Gast13. Okt. 2007 · #4
Hi,

Ich war vor einer Woche in Halali und in Okaukuejo.
In Halali ist das Wasserloch genial
Bei unserem Besuch war es recht wenig besucht. Stundenlang gar keine Tiere. Die Ausbeute des ganzen Abends waren 2 Gazellen und eine Hyäne. Zum Sonnenaufgang waren aber 5 Elefanten da.
In der zweiten Jahreshälfte würde ich auch zwei Nächte in Okaukuejo verbringen. Dieses Wasserloch zieht viele Tiere an.
Das kann ich voll und ganz bestätigen. Elefantenherden mit 40 Tieren, Viele Giraffen, Zebras, Gazellen, abends auch ein Nashorn gesehen.

Die Campsites in Halali fand ich etwas besser als die in Okaukuejo, weil nicht ganz so eng und mehr Sanitärhäuschen. Auf der Campsite in Halali hatten wir und andere mit aggressiven Honigdachsen zu kämpfen. In Okaukuejo kamen Schakale bis an den Tisch, die sich im Gegensatz zu den Honigdachsen in Halali aber gut verscheuchen lassen. In beiden Camps waren bei den Campsites am morgen sämtliche Mülltonnen umgestoßen und der ganze Müll lag umher. Vielleicht investiert NWR ja noch in geeignete Mülltonnen, bei denen der Deckel sich selbsttätig mit kräftigem Federdruck schließt?

Guido
174 Beiträge · seit 200613. Okt. 2007 · #5
Hallo Myrna,

wir waren Anfang September in der Etosha. In Okaukuejo waren sehr viele Tiere - 2 Nächte sind sicher zu empfehlen. Dort war allerdings auf dem Campingplatz auch ordentlich "Betrieb".

In Halali war der Campingplatz viel ruhiger und die Anlage sehr sauber. Am Wasserloch waren nicht ständig Tiere, aber Leo, Elefant und Nashorn waren da 🤩

In Namutoni haben wir nicht übernachtet, da die Bauarbeiten damals noch im vollen Gange waren.

Viele Grüße
Carmen
1'036 Beiträge · seit 200615. Okt. 2007 · #6
Um Namutuni fand ich bisher die besten Wasserlöcher manche in der Nähe und auch weiter weg.

Chudop sei auch zu nennen. " Tage sind schon angebracht.

Halali war nie mein Favorit, aber das vor einigen Jahren erstellte Wasserloch ist ein Gewinn nachdem nun zahlriche Tiere kommen.

Goas ein Muss !!!

Auf dem Weg zu Okauquejo ist Olifantsbronn sehr empfehelneswert

Okauquejo Wasserloch immer zu empfehlen da Tag und Nacht Tiere kommen

Grüsse Georg
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12 Beiträge · seit 200718. Okt. 2007 · #7
Hallo Myrna,

wir waren Ende September in Etosha, das war ein grossartiges Erlebnis! Meiner Meinung nach sind 2 Nächte in Okaukuejo sinnvoll, denn du solltest unbedingt zum Wasserloch M'Bari im Westen fahren. Dort lebt eine Löwenfamilie direkt am Pumpenhaus, die kann man stundenlang gut beobachten. Wir haben gesehen, wie die Jungtiere miteinander spielen, Herr Löwe seinen ehelichen Pflichten nachkommt, eine Löwin ein Warzenschwein erlegt hat, usw. Zusätzlich waren dort grosse Herden Springböcke, Gnus, Oryxe, Zebras und Strauße - und Giraffen und Elefanten kamen auch noch vorbei. Da ist ein Tag recht schnell vorbei.

In Halali würde eigentlich 1 Nacht reichen, denn auf dem Weg von Okaukuejo nach Halali kannst du die Wasserlöcher westlich Halali ansteuern, und auf der Weiterfahrt nach Namutoni die östlichen. Wie schon Georg erwähnt, ist Goas ein Muss, dort treibt sich ein Leopard rum.

In Namutoni bzw. für den östlichen Teil von Etosha braucht man wieder 2 Tage, da gebe ich joli Recht. Wir waren übrigens in Onguma, die Campsites sind wunderschön, jede mit eigenem Häuserl.

Viele Grüsse
Conny