Anfan November nach Etosha

14 Antworten · 5'108 Aufrufe · gestartet 07. Okt. 2007 von fkraljic
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Themenstarter13 Beiträge · seit 200707. Okt. 2007 · #1
Hallo,

Wir sind vom 9.11 - 4.12 in Namibia als Selbstfahrer mit Dachzelt unterwes. Unser Routenplan ist schon grob abgesteckt. Unser Südlichster Punkt ist Kolmanskoppe und unser nördlichster Punkt ist Etosha oder vielleicht die Epupa-Fälle (je nachdem wie uns die Zeit reicht)
Jetzt stellt sich für uns die Frage in welche Richtung wir die Route Anfangen sollten, da ich die erste Übernachtung gerne reseviert hätte.
Zwecks der kleinen Regenzeit hatte ich gedacht, ist es vielleicht besser gleich Etosha zu machen. Aber eigenlich wäre es mir lieber Etosha erst zum Schluss zum machen, sozusagen als Höhepunkt.
Vielleicht kann mir das jemand ein paar brauchbare Tipps geben. Danke!

Gruß

Florian
3'491 Beiträge · seit 200607. Okt. 2007 · #2
Hallo Florian,
zu Eurer Reisezeit müsst Ihr mit gelegentlichem Regen rechnen - und zunehmender Hitze. Daher würde ich an Eurer Stelle auch mit Etosha beginnen - auch wenn die "Reisedramaturgie" darunter etwas leiden könnte.Wenn Ihr den Süden zum Schluss abfahrt und dabei über Swakopmund kommt, dann könntet Ihr Euch "The Stiltz" als Unterkunfts-Höhepunkt vornehmen - eine kleine Hüttensiedlung auf ca. 6-8 m hohen Stelzen direkt am Atlantik. Aber unbedingt vorbuchen !!
Gruß Joli
3'766 Beiträge · seit 200607. Okt. 2007 · #3
Hallo,

bin gleicher Meinung wie Florian, wir waren auch schon ende November im Etoscha, sobald es ein wenig regnet und sich in der ganzen Region Pfützen bilden verteilt sich das Wild auf weit grössere Gebiete was die Beobachtungen nicht vereinfacht, Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
1'036 Beiträge · seit 200608. Okt. 2007 · #4
Ich mache es normal Süden und dann Norden, aber im November wäre Etosha zum Anfang besser wegen ev. Regen und Hitze, wobei der Süden auch recht warm werden kann besonders Keetmanns, dafür aber Abkühlung in Kolmanns und Swakop

Grüsse Georg
HOME mit Afrika Links http://www.dersofaladen.de/home/ www.dersofaladen.de
290 Beiträge · seit 200708. Okt. 2007 · #5
Hallo,

ich war letztes Jahr Ende November in Etosha und wir wurden gleich mit Regen begrüßt 😉. Tiere haben wir trotzdem jede Menge gesehen. Vermutlich nicht so viele, wie in der Trockenzeit, aber wenn's besser in Deine Reiseplanung passt, dann hätte ich keine Bedenken.

Reisebericht (leider nicht ganz vollständig) wäre unter:
http://www.ballofdirt.com/entries/14749/199004.html
... und den folgenden Seiten.

Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
16 Beiträge · seit 200708. Okt. 2007 · #6
Hallo Florian

Heiss ist's eh ausser an der Küste. Heut in Rundu ca. 40 Grad.:P Darum würde ich möglichst bald nach Etosha. Je trockener desto mehr Tiere. Und dazu noch ein Tipp: Manchmal lohnt es sich längere Zeit an einem Wasserloch zu warten (2-3 h) Man kann ja mal ein Nickerchen machen, sofern du Schatten findest. Die Tiere kommen nicht nur in den frühen Abend- und Morgenstunden sondern durchaus auch tagsüber. So war das zumindest im letzten Juli wo es zwar noch kühler war.
Zum Reservieren: Wir reisen viel in Namiba und haben noch nie etwas vorreserviert. Abgesehen von wenigen ganz exklusiven Absteigen:S glaube ich nicht, dass es nötig ist. Insbesondere wenn ihr einen Camper mit Zelt dabei habt. Ende November ist zudem nicht Hauptreisezeit.
Zum Süden: wir waren noch in Elisabeth Bay, was wir absolut toll fanden. Da kommt man wirklich auf den Diamantengräber grove und erlebt durch die Führung auch ein wenig vom Rassismus der damals herrschte. Man muss sich dazu mit Passkopie 5 Tage im Voraus anmelden. Wenn du Biler zu Namibia suchst: www.storto.ch dort auf Fotos gehen.

Gruss

fristosino
22 Beiträge · seit 200708. Okt. 2007 · #7
Hallo an alle hier in diesem beitrag. Ich habe eine ähnliche frage, nur dass es sich um einen etwas späteren zeitraum handelt: ich werde vom 23.11. - 18.12. in Namibia unterwegs sein und plane grob die folgende route mit mietwagen: windhoek - tsumeb - etosha - damaraland - namib-naukluft - lüderitz - aus.

Hätten diejenigen von euch, die schon öfters mal in namibia unterwegs waren, ein paar tips in welcher richtung sich diese route anbieten würde?Mit anderen worten: mit oder gegen den uhrzeigersinn?

Ich dank euch schon mal ganz herzlich für eure ratschläge und bin ja schon soooo aufgeregt. 😉

Gruss aus Irland, Myrna
In utter solitude strange things might happen to the mind
159 Beiträge · seit 200608. Okt. 2007 · #8
Hallo Myrna,

ich glaube ob du links oder rechts herum fährst spielt eigentlich keine Rolle. Deine Route die Du dir ausgesucht hast würde ich im Süden anfahren und dann Etoscha als Höhepunkt zum schluss.
Ich bin jetzt zweimal in den Norden gefahren um dann weiter nach Botswana zu fahren. Diesmal mache ich es genau umgekehrt fahre erst nach Botswana und dann über Namibias norden wieder zurück nach Windhuk.

schöne Grüße
Reinhardt
22 Beiträge · seit 200708. Okt. 2007 · #9
Hallo Reinhardt,

danke für die schnelle antwort. Ich denke mal die richtung mach i.a. keinen unterschied. mir ging es nur um den etosha park wegen der regenzeit. meinst du es machteinen unterschied, ob ich ende november oder mitte dezember dort bin?

Und eine frage hätte ich noch zusätzlich: kannst du eine landkarte für namibia empfehlen?

Thanx again!

Myrna
In utter solitude strange things might happen to the mind
159 Beiträge · seit 200608. Okt. 2007 · #10
Hallo Myrna,

ende November ""könnte"" es besser sein weil noch trockener. Ich war zweimal im Janauar dort und einmal im Juni und habe reichlich Tiere gesehen. Allerdings gebe ich keine Garatie das Du alles siehst. Im regelfall wenn Du 3 Tage dort bist wirst Du schon Elefanten und auch Löwen sehen. Die anderen Tiere sind so reichlich das Du zwangsläufig darüber stolperst spätestens an den Wasserlöchern. Leoparden und Geparden sind schon seltener in Etoscha.

Zur Karte: Ich nutze eine von

Projects & Promotions

Namibia Map 2006 updated annually!
ISBN 99916-763-6-8

Ich habe mir die mal aus Namibia mitgebracht über die ISBN Nr. solltest Du Sie aber in einschlägen Buchgeschäften finden

schöne Grüße

Reinhardt
22 Beiträge · seit 200708. Okt. 2007 · #11
Hallo nochmal Reinhardt,

vielen dank für deine infos. ich bin zwar schon viel in australien's, nord-,zentral- und südamerika's wüsten unterwegs gewesen, aber afrika ist für mich absolutes neuland und da ist es schon hilfreich ein paar tips von 'kennern' zu bekommen. ;o)

Ich nehme an, dass du auch schon per mietwagen in Namibia unterwegs warst, oder? Würdest du da eine anmietung vor ort empfehlen oder schon von europa aus vorbuchen?

Vielen vielen dank nochmal für deine auskünfte...

Myrna
In utter solitude strange things might happen to the mind
Themenstarter13 Beiträge · seit 200708. Okt. 2007 · #12
Hallo Frristosino,

Dein Tipp mit Elisabeth Bay hört sich echt gut an. Wo muss man sich anmelden? Kann man das auch mit einer Kopie des Ausweises per E-mail machen. Darf man dann selber in dieses Gebiet fahren oder muss mann eine gebuchte Tour machen?
Übrigens, noch eine Frage am Rande (meine Freundin weis noch nicht was Sie für einen Schlafsack mitnehmen muss) Wie kalt wird es eigentlich im November/Dezember nachts?

Vielen Dank schon für die guten Tipps von euch allen.

Gruß Florian
667 Beiträge · seit 200608. Okt. 2007 · #13
Hi, hier eine Antwort, die ich gerade in einen anderen thread gesetzt hatte:
Zu erwartende Tagestemperaturen: max zwischen 28-35 Grad, min 16-20 Grad, morgens kurz vor Sonnenaufgang ist’s am kältesten.
November: Sonnenaufgang 06.00 Uhr, Sonnenuntergang 19.00 Uhr
Die Dämmerung beträgt jeweils nur ca. 30 Minuten!
Mond: am 10. November ist Neumond, d.h. wir werden praktisch keinen Mondschein haben

Natürlich gibt es immer kurze Ausreisser in den Temps nach oben, weniger nach unten. Aber im Nov ist's in NAM altyd lekker warm...
22 Beiträge · seit 200708. Okt. 2007 · #14
Übrigens, er du dansk?
In utter solitude strange things might happen to the mind
667 Beiträge · seit 200608. Okt. 2007 · #15
altyd lekker warm

Nie, dit was Afrikaans!
Sterkte, Helmar