ANGOLA mit Mietcamper jetzt möglich

15 Antworten · 15,3k Aufrufe · gestartet 05. Okt. 2007 von Filminfo
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Themenstarter265 Beiträge · seit 200705. Okt. 2007 · #1
Hallo zusammen,
ich habe gerade eine interessante INFO erhalten (wenn nicht schon bekannt).

Für Afrikakenner ist es möglich einen weissen Flecken auf der Landkarte zu beseitigen 😉
Angola öffnet sich nach einem langen Bürgerkrieg immer mehr. Das Land selbst soll ja wunderschön sein. Von der extrem trockenen Wüste der Namib bis zu den subtrobischen Regionen im Norden kann Angola alles bieten.
Jetzt, nach so vielen Jahren ist mit einem 4X4 Miet-Camper (Single/oder Doublecab mit Dachzelt) das bereisen dieses Landes erlaubt. Nach Auskunft des Veranstalters müssen die entsprechenden Papiere zuvor beantragt werden -es würden keine weiteren Kosten entstehen.

Wenn Interesse besteht für dieses "neue Angebot" im südlichen Afrika, dann gebe ich den Veranstalter noch bekannt.

Sonnige Grüsse vom BodenseeB)

Dieter
Die Spur zum Wildlife-Abenteuer beginnt hier... www.NAMIBIA und BOTSWANA Reise-DVD fuer Selbstfahrer (BESTELLUNG AUCH DIREKT BEI Stonereisefilm@aol.com)
435 Beiträge · seit 200705. Okt. 2007 · #2
Hallo Dieter,

na dann mal her mit dem Anbieter.

LG
0
7'272 Beiträge · seit 200605. Okt. 2007 · #3
Hallo Dieter

Danke für die Info. Bedeutet das, dass man nun keine Einladung mehr aus Angola braucht um ins Lan rein zu kommen? Weisst Du auch noch etwas, wie es aussieht, wenn man mit dem eigenen Fahrzueg einreisen will?

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2007
1'287 Beiträge · seit 200606. Okt. 2007 · #4
Nicht ein Veranstalter setzt die Einreisebedingungen fest, sondern schon noch der Angolanische Staat. Diese sind zur Zeit:

Einfachvisum: (a) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. (b) 2 Antragsformulare. (c) 2 Passfotos. (d) Einladung aus Angola. (e) Rückflugticket. (f) Gebühr. (g) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz. (h) Angaben zum Grund der Reise. Unter Umständen können noch weitere Unterlagen verlangt werden.
Bei postalischer Antragstellung sollten ein frankierter und adressierter Rückumschlag und der Zahlungsbeleg beigefügt werden.

Bearbeitungszeit 3 Wochen.

Impfungen: Alle nach Angola Einreisenden müssen eine Gelbfieberimpfung sowie eine Impfung gegen Hepatitis A und B nachweisen.

Visagebühren
Deutschland Einfach- und Arbeitsvisum: 40 €. Expressgebühr: 20 €.
Österreich Einfach- und Arbeitsvisum: 60 €.
Schweiz Einfach- und Arbeitsvisum: 80 CHF. Expressgebühr: 40 CHF.

Antragsformulare über:
Botschaft der Republik Angola

Wallstraße 58/59, D-10179 Berlin
Tel: (030) 24 08 97 0. Fax: (030) 24 08 97 12. Konsularabt.: Tel.: (030) 240 89 70. Fax: (030) 24 08 97 57.
Internet: http://botschaftangola.de
E-Mail: botschaft@botschaftangola.de
Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-16.00 Uhr. Konsularabt.: täglich 09.00-13.00 Uhr;
(auch für die Schweiz zuständig).


Botschaft der Republik Angola

Seilerstätte 15/10, A-1010 Wien
Tel: (01) 718 74 88. Fax: (01) 718 74 86.
E-Mail: embangola.viena@embangola.at
Internet: www.embangola.at
Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr.


Botschaft der Republik Angola

45-47 Rue de Lausanne, 4. Stock, CH-1201 Genève
Tel: (022) 732 30 60. Fax: (022) 731 00 09. Visa: Tel: (022) 731 03 77.
E-Mail: ambmission.angola@worldcom.ch
Internet: www.courrier-ambang.ch/
Mo, Mi, Fr 09.00-12.00 Uhr.



Gültigkeitsdauer: 60 Tage ab Ausstellungsdatum für maximal 30 Tage Aufenthalt. Transitvisum: Maximal 4 Tage.

Eine Einladung und Unterstützung erhält man zum Beispiel von folgendem empfehlenswerten angolanischen Veranstalter:
http://www.eco-tur.com/ Paul und Mario paul@eco-tur.com


In Namibia gibt es drei Veranstalter, die Reisen nach Angola anbieten, allerdings eher für den südafrikanischen Markt. Diesen Veranstaltern kann man sich mit eigenem Fahrzeug anschließen. Mir ist zur Zeit kein Autoverleiher bekannt, der Fahrzeuge nach Angola verleiht. ( vor drei Jahren sind bei dem Versuch Angola ins Programn aufzunehmen von den ersten 5 Fahrzeugen, die die Grenze überschritten hatten 4 geklaut worden). Ggf läßt der eine oder andere Verleiher demnächst allerdings den Anschluß an eine geführte Tour zu.

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek

Carsten Möhle
283 Beiträge · seit 200606. Okt. 2007 · #5
Moin Carsten,

Das ist die Kompetenz, die dieses Forum so wertvoll macht. Chapeau!

Ich wäre sehr daran interesiert Angola kennen zu lernen,traue nur den Umständen im Land nicht,oder umgekehrt: "alles zu"

Gruß

Klaus
Vorsicht: infiziert mit virus namibiense
92 Beiträge · seit 200606. Okt. 2007 · #6
Hi Carsten,
eine Hepatitis A und B-Impfung ist zur Einreise nach Angola vorgeschrieben?
Das konnte ich nirgendwo finden. Ist aber im grunde auch nicht so wichtig, wenigstens die Hepatitis A-Impfung wird ja grundsätzlich von Tropeninstituten empfohlen.

@klausul: Angola ist garnicht so schrecklich, der Bürgerkrieg ist halt vorbei, das einzige, was mich eingeschränkt hat, war, dass man auf keinen Fall Straßen/Pisten verlassen darf, Minen sind auch noch auf lange Sicht weitverbreitet. Natürlich ist Angola nicht mit Namibia zu vergleichen, die Infrastruktur ist sehr schlecht aber abenteuerlich ist es auf alle Fälle;-)

Beste Grüße

Remo
Remo Nemitz auf Google+ Reisezeiten
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2007
Themenstarter265 Beiträge · seit 200707. Okt. 2007 · #7
Hallo Chirug und Gforce,
sorry für späte Antwort – war noch unterwegs.

Inzwischen habe ich weitere Infos vom Veranstalter erhalten - hier ein erster Überblick:

EINLADUNG AUS ANGOLA
Um eine Einladung aus Angola zu umgehen, wird eine Hotel/Lodge Buchung in Benguela oder Luanda empfohlen (für ein paar Tage) Eine Einladung ist inzwischen nicht mehr zwingend vorgeschrieben… doch was nutzt das, wenn der Beamte an der Grenze diese neue Information ignoriert oder nicht kennt. Bei einer vorhandenen Lodge-Buchung fällt die Willkür der Beamten weg.
(Chirug: Dies könnte dann wohl auch mit eigenem Fahrzeug praktiziert werden)

ANFORDERUNG AN SELBSTFAHRER
Angola ist nichts für Anfänger! Das Fahren mit Allrad sollte bekannt sein. Eine Reise nach Angola ist eine „Adventure-Tour“. Das Improvisieren gehört dort zum Alltag.
Das Fahrzeug muss bei Schaden oder Ausfall bis zur Grenze (Namibia) auf eigene Kosten gebracht werden. Das Visum kostet 40,- Euro. Es kann vorkommen, das ca 50,- Euro an der Grenze als „Zusatzversicherung“ anfällt. Das Permit für Angola ist kostenlos.

SICHERHEITSLAGE
Die Sicherheitslage wird eingeschätzt wie in allen afrikanischen Ländern , wie Ruanada/Uganda oder Zambia. Ja, es kamen Fahrzeugdiebstähle vor, jedoch nicht häufiger als in anderen Ländern. Durch Wegfahrsperre und GPS-Ortung sind die Fahrzeuge jedoch für professionelle Diebe nahezu wertlos geworden

BEGLEITETE SELBSTFAHRER-REISE
Ich hatte dies zusätzlich noch angefragt, wenn sich mehrere Teilnehmer (z.B. aus Forum) für einen Reisetermin festlegen würden:
Antwort: Eine solche Reise kann langfristig eingeplant werden (z.B. nächstes Jahr) Für eine begleitete Tour Windhuk – Luanada – Windhuk sollten mindestens 2 – 3 Fahrzeuge + Führungswagen zusammen kommen. Durch vorhandene Kontakte in Angola ist im Führungswagen auch ein Angolaner mit vorhandenen Sprachkenntnissen (Portogiesisch).
Bei Interesse an solch einer Tour , würde der Veranstalter die Tour vorraussichtlich selbst begleiten.

Für weitere Infos bitte direkt Kontakt mit Herrn Bischoff aufnehmen:
www.nature-trekking.de

Viele Grüsse vom Bodensee

Dieter



PS. Auf folgenden Reisemessen kann auch persönlich mit Herrn Bischoff gesprochen werden:

02.11 – 04.11. Frankfurt, VIVA-Touristica
06.11 – 07.11. Würzburg, Maritim Hotel
21.11.– 25.11. Leipzig, Touristica & Caravaning
12.01. – 20.01.08 Stuttgart, CMT

Auf einigen Reisemessen wird u.a. eine neue
3D Multivision-Show über NAMIBIA vorgestellt - mit 9 Projektoren.
Termine:

www.namibia-show.de/deutsch/index.html
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zuletzt bearbeitet 07. Okt. 2007
2'721 Beiträge · seit 200607. Okt. 2007 · #8
skywalker2003 schrieb:
Hi Carsten,
eine Hepatitis A und B-Impfung ist zur Einreise nach Angola vorgeschrieben?
Das konnte ich nirgendwo finden. Ist aber im grunde auch nicht so wichtig, wenigstens die Hepatitis A-Impfung wird ja grundsätzlich von Tropeninstituten empfohlen.

@klausul: Angola ist garnicht so schrecklich, der Bürgerkrieg ist halt vorbei, das einzige, was mich eingeschränkt hat, war, dass man auf keinen Fall Straßen/Pisten verlassen darf, Minen sind auch noch auf lange Sicht weitverbreitet. Natürlich ist Angola nicht mit Namibia zu vergleichen, die Infrastruktur ist sehr schlecht aber abenteuerlich ist es auf alle Fälle;-)

Beste Grüße

Remo
Schau mal hier:
http://www.fit-for-travel.de/reisemedizin/reiseziele/l0006.htm
Hier kannst Du dich über Impfungen in Angola (oder auch sonst wo) informieren. Stand Oktober 2007
Gisela
19 Beiträge · seit 200725. Feb. 2008 · #9
Hallo,

ich werde im Oktober 2008 zwei Angola-Reisen für wenige 😛 Mitfahrer anbieten.
Nur für Naturfreaks und Abenteurer geeignet!
Die erste Reise geht von Windhuk bis Benguela mit Rückflug nach Windhuk (14 Tage), die zweite von Luanda bis Lubango mit Rückflug nach Luanda(20 Tage).
Bei Interesse schicke ich Euch gern das genaue Programm.
Schickt eine email an: africa48@googlemail.com

Gruß afrika48:P
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2'779 Beiträge · seit 200725. Feb. 2008 · #10
hallo Chrigu
wieviel kostet ein Werbebanner im Forum?
Gruss Leona
19 Beiträge · seit 200727. März 2008 · #11
Ab April fliegt sogar die Lufthansa direkt FRA-Luanda (dienstags) und LAD-FRA (mittwochs).

RalphB)
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213 Beiträge · seit 200622. Mai 2008 · #12
Hallo Dieter,
könntest Du mir bitte die Adresse von dem Anbieter geben?
Wir werden über Weihnachten nach Angola fahren und benötigen noch ein zusätzliches Auto.
Gruß
HolgerK.
Themenstarter265 Beiträge · seit 200722. Mai 2008 · #13
Hallo Holger,
die Fahrzeuge können gebucht werden über:
www.nature-trekking.de
Dort kannst du Dich direkt an Herrn Bischoff wenden, der gute Verbindungen hat.

Außerdem hatte ich vor kurzem mit Ralph (Username:afrika48) Kontakt - der kennt wohl 2 Vermietfirmen, die Fahrzeuge nach Angola zulassen. Er hat ja auch einige geführte Touren nach Angola geplant, was sich sehr interessant anhört.... vielleicht nimmst du mit ihm auch noch Kontakt auf.

Viele Grüsse
Dieter
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Gast31. Mai 2008 · #14
Hallo,
vor einigen Tagen kam im MDR einzweiteiliger Bericht über KAZA, den Megapark in Namibia Botswana Angola Sambia Zimbabwe, alle verbunden am Caprivi, da war die Rede von 15 Millonen Minen:

Zitat: Nach über drei Jahrzehnten Krieg gibt es in Angola fast keine Tiere mehr. Die Menschen, besonders im Südosten, leben tagtäglich mit der Angst, Opfer einer Landmine zu werden. Noch 15 Millionen Minen, hergestellt in mehr als 20 Ländern der Welt, darunter auch Deutschland und Frankreich, sollen bis heute in Angolas Boden liegen. Zitat Ende

Teil 1 http://www.mdr.de/tiere/nationalparks/2107127.html

Teil 2 http://www.mdr.de/tiere/nationalparks/4460176.html



Ich finde das echt erschreckend .....
Hat denn jemand Informationen, wie man da reisen kann ?

Danke für alle Infos


http://southerndreams.de/
19 Beiträge · seit 200723. Juni 2008 · #15
Hallo Angola-Interessenten,

es ist jetzt amtlich. Ich werde 2009 3 geführte Kleingruppen-Reisen nach Angola leiten. Sie gehen jeweils von/bis Windhoek per Jeep/Dachzelte und dauern 20 Tage. Dabei fahren wir durch sehr interessante Landschaften, treffen fast unberührte Halbnomaden-Dörfer, baden im hier warmen Atlantik an Traumstränden und erkunden auch das bergige Hochland (bis 2.600 m) mit Wasserfällen, Stauseen etc. Auch die hier noch fast unberüherte Wüste Namib im Süden des Landes und der Iona National Park hat ja einen besonderen Reiz.
Termine: 01.-22. März 2009, 02.-23. Juni 2009 und 05.-27. November 2009.
Preis ab/bis Windhoek ab 1.950 € (abhängig von der Teilnehmerzahl).

Da ich seit 1995 fast jährlich dort bin, kann ich Euch versichern, daß auf dieser Strecke keine Minen-Problematik wie im Westen des Landes besteht. Nur ehemalige Frontgebiete sind vermint worden, inzwischen aber entmint und offiziell freigegeben.

Ich beantworte gerne weitere Fragen oder sendet mir eine mail africa48@gmail.com.

Liebe Grüße vom Bodensee
Ralph
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213 Beiträge · seit 200630. März 2009 · #16
Hallo Ralph,
ich hatte Dir ja versprochen, noch etwas von unserer Tour nach Angola Weihnachten 2008 zu berichten.Ok.
Ausgangspunkt Windhoek mit 4 Wagen. Einer von Ihnen bekam erst am Samstag die Police Clearance, traf uns dann aber später am Abend in Ruacana. Abends fürchterliches Gewitter. Das Wasser stand 10 cm auf unserem Zeltplatz. Wir hatten ein mit Blechteilen überdachtes Vordach gefunden, das zumindest wir im trockenen saßen. Abends um 23.00 wurde das Wasser weniger, wir nahmen einen Tisch und legten ihn auf meine beide Rücktüren, sodaß der Koch zumindest etwas geschützt wurde. Also brieten wir über meinem Gaskocher noch einige Kartoffeln, damit wir überhaupt etwas in den Magen bekamen. Am Nächsten Tag Trouble an der Grenze. Der Beamte wollte uns nicht hereinlassen., da wir keine Gelbfieberimpfung besaßen. Auf Nachfrage in der Botschaft in Windhuk bekamen wir die Antwort, wird nicht benötigt. Also dem Grenzer 50 US$ angeboten. Antwort: Das sei zuwenig. Also 100 US$ und wir waren durch. Dann paralell zum Kunene nach Westen. Weg war nicht schlecht, lästig aber die Zweige der Mopani, die uns den ganzen Lack zerkratztem. Abends Camp in Espinheira.Nächsten Tag am Kunene, kurz vor der Mündung. Tags darauf erreichten wir das Meer, fast alle Wagen festgesessen. Dann zum Curoca Fluß. Überquerung nicht möglich, da Hochwasser. Einheimische standen hier schon seit 3 Tagen. Also zurück in Richtung Espinheira und weiter nach Oncocua. Dort sollte es auch Benzin geben. Gab es aber nicht, nur 100 l Diesel für mein Auto. Umsonst!!!. Außerdem stand der halbe Ort unter Drogen oder Alkohol oder beidem. Unsere Frauen wurden zwischenzeitlich noch von einer alten Frau mit dem Panga bedroht. Es war jeden Tag etwas los.Dann weiter nach Cahama, Straßenzustand teilweise schlecht bis sehr schlecht. In Cahama erhielten wir 50 l Benzin. Das reichte für die 3 Benziner bis ca, 20 km hinter Cahamas, wo wir Camp aufschlugen. Nächsten Tag mit meinem Wagen nach Lobito gefahren, ca. 200 km, alle Reservekanister aufgefüllt. Allerdings mußte ich dafür 2,5 Std. in der Schlange warten. Denn es war die einzige Tankstelle, die Benzin besaß. Wieder zurück zu den anderen Wagen, Tanks gefüllt und wieder auf nach Lobito. Dort angekommen mußten die Benziner natürlich tanken. Wieder 2,5 Std. an der Tankstelle, diesmal an einer anderen. Die hatte inzwischen Benzin bekommen, die vom Morgen war leer gekauft. Inzwischen war es Abends und wir suchten und fanden einen wunderschönen Platz, 2.500 m hoch, oben in den Bergen. Es sah hier aus, wie ich mir das schottische Hochland vorstellte-. Abends zum Essen, wie jeden Abend,kam der Regen. Nächsten Tag über Lebapaß in Richtung Namibe. Kurz vorher rechts abgebogen und zum Strand. Endlich am Meer. Menschenlose Strände, kristall klares Wasser. Man konnte von oben die Fischschwärme sehen, die sich im warmen Wasser tummelten. Zwei Tage blieben wir dort, angelten, badeten und genossen die Wärme. In den nächsten Tage fuhren wir weiter nach Bentiaba, Lucira und Santa Maria. Tolle Strände, tolle Aussichten. Zurück in Namibe füllte ein vollkommen betrunkener Tankwart dem einen Benzinwagen von uns 240 l Diesel ein. Den Fahrer hatte man 3 mal von einer Zapfsäule zur anderen geschickt, sodaß er gar nicht mehr wußte, was er überhaupt tankt.Daraufhin ließen wir 240 l Diesel in den Sand laufen.Schreckliche Vorstellung.Aber so war jeden Tag etwas los. Als Abschluß möchte ich nur sagen, daß ich das Land schon faszinierend fand, ich auch wieder dahiun fahren würde, aber mich auch einige Sachen geärgert haben. Z.B. der Zöllner, das Betteln in den Städten. Ich fahre aber bestimmt wieder hin. Ich starte jetzt im Juni eine Tour von Windhuk aus in den Caprivi, Sambia Hausboottour auf dem Kariba, Lower Zambezi, Mana Pools, Chobe park und Okavangodelta. Melde Dich doch bitte und sag mir, wann Du in Windhuk bist, vielleicht klappt es je diesmal.
Gruß
HolgerK.
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2009