SHshivaThemenstarter12 Beiträge · seit 200725. Sept. 2007 · #1Hallo Zusammen!
Wir möchten von Anfang bis Mitte Januar nach Namibia fliegen. Wir werden in Windhoek starten und möchten dann spontan entscheiden, wo es uns gefällt, und dort dann vor Ort Unterkünfte buchen. Unser erster Anlaufpunkt wird der Etosha Park sein. Soweit die Theorie. Die Frage ist nun, ob es eventuell sinnvoller wäre, doch im Vorfeld die Route detaillierter ferstzulegen. Vor allem ist die Frage, ob es zu dieser Zeit überhaupt möglich ist, Unterkünfte spontan zu buchen. Sollte man lieber im Vorraus buchen?
Auf Antworten und Erfahrungsberichte warte ich gespannt.
Liebe Grüße, Shiva
Oshivambo1'159 Beiträge · seit 200725. Sept. 2007 · #2Hallo Shiva,
schau mal z.B. unter
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&id=45963&catid=7&limit=6&limitstart=12Es wird keine einhellige Meinung hierzu geben. Ich selbst reserviere (beinahe) nie vorher sondern entscheide immer spontan. Das kann aber auch zur Folge haben z.B. im Etosha keine Unterkunft mehr zu bekommen (sehr wahrscheinlich!)! Gerade auch, weil noch bis Mitte Januar Schulferien im südlichen Afrika sind und es in dieser Zeit sowieso schwerer ist noch eine "Wunschunterkunft" zu bekommen.
Siehe:
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&func=view&Itemid=80&catid=7&id=49211#49211Wenn ihr aber auch ein Zelt habt, könnte es leichter sein noch ein Plätzchen zu finden...
Oshivambo
Enda nawa
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
ahphoto272 Beiträge · seit 200725. Sept. 2007 · #3Mit Zelt braucht ihr eher nicht reservieren (außer Etosha) aber wenn ihr in Lodges wollt, würde ich vorreservieren !
PEpeter48355 Beiträge · seit 200625. Sept. 2007 · #4Hallo Shiva,
wir hatten letztes Jahr keine Probleme Ende Januar (das war aber schon nach Ende der Schulferien) in Etosha einen Platz zum Zelten zu bekommen, die Plätze waren relativ leer.
Durch die hohen Preise ab November kann ich mir vorstellen das es auch Januar 2008 noch Stellplätze im Park selbst geben kann. Probleme könnte es aber auf den Campsites um den Etosha herum geben (außer Sachsenheim, da es dort sehr viele Plätze gibt).
Sanne2'462 Beiträge · seit 200625. Sept. 2007 · #5Hallo Shiva,
würde mich Alex anschließen - bei Lodges ist Vorreservierung sicher sinnvoll. Wir fahren jetzt im Oktober nach Namibia und wollten vier Wochen vor Abreise in Swakopmund noch die gebuchte Unterkunft wechseln - wir haben nur Absagen erhalten.
Die Dichte der Unterkünfte ist nicht sehr stark, die Entfernungen teilweise groß. Denkbar wäre auch, dass Du immer ein paar Tage im Voraus die nächste Unterkunft telefonisch kontaktierst, ob noch was frei ist.
Falls Du campst, gibt es sicher weniger Probleme - aber dazu melden sich sicher noch die FoMi mit Campererfahrung 🙂
Ich habe leider keine Erfahrungen über die Schulferiensituation in Namibia, in Südafrika ist es zu dieser Zeit nach unseren Erfahrungen katastrophal eine Unterkunft zu finden, ganz Südafrika ist dann unterwegs. Und wenn Du eine Unterkunft im Auge hast, sind Absagen schade und vor allem vermeidbar 🙂
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
DIDieter5 Beiträge · seit 200726. Sept. 2007 · #6Bei unserer selbstorganisierten Rundreise im August/September 2007 haben wir uns bei den Buchungen u.a. an Empfehlungen im Forum orientiert.
Leider sind wir dabei in einem Fall richtig reingefallen. In etlichen Beiträgen wurde das Camp Xaragu aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen in höchsten Tönen empfohlen-unsere Erfahrungen vor Ort waren allerdings völlig andere:
Bei unserer Ankunft um 16.00 h waren Toilette/Dusche wg. Schaden nicht benutzbar, Wasser gab es erst am Nachmittag des Folgetages - was natürlich in Afrika immer mal passieren kann. Allerdings erwarte ich in so einem Fall zumindest eine Entschuldigung und einen gewissen Preisnachlaß. Der Eigentümer Danie Wessels wurde allerdings sofort richtig patzig und forderte ohne jede Entschuldigung in extrem unfreundlicher Art den vollen Übernachtungspreis.
Auch sonst war der Aufenthalt wenig erfreulich:
Bei den gebuchten Zeltbungalows mit Bad waren die meisten Reißverschlüsse defekt,
der Pool“ diente gleichzeitig als Viehtränke für Ziegen etc. und war wg. Verschmutzung nicht nutzbar,
der freilaufender Strauß war aggressiv und verfolgte unsere dadurch verängstigten Kinder,
das Essen war am ersten von zwei Abenden (möglicherweise wg. Vollauslastung) kalt, zu wenig und hatte noch nicht einmal Jugendherbergsniveau, am 2. Tagen haben wir deshalb auf das Abendessen lieber verzichtet und uns von Keksen ernährt,
Die Angestellte berichteten uns über ständigen Personalwechsel wg. der rüden Art des Eigentümers (die wir selbst erleben mussten).
Einzige Lichtblicke waren die unstreitig schöne Lage und die Ausfahrt zu den Wüstenelefanten. Allerdings wurde für unsere Kinder (8,11) der volle Preis für die Tour (ca. 270 NAD) verlangt; auf ausdrückliche Nachfrage erklärte der Eigentümer Danie Wessels, dass es für Kinder keine Ermäßigung gebe. Da eine Ermäßigung auch in dem Preisinfo nicht enthalten ist zahlten wir den vollen Preis, obwohl bei allen sonstigen Ausflügen in Namibia Kinder unter 12 Jahren regelmäßig nur mit halbem Preis berechnet wurden. Das in Reiseführern verwandte Attribut „familienfreundlich“ – ein Mitgrund für unsere Entscheidung für diese Unterkunft – ist deshalb völlig unangebracht und müsste unbedingt gestrichen werden !!!
Zusammenfassend möchten wir dringend von dieser Unterkunft abraten !!!
trauch483 Beiträge · seit 200726. Sept. 2007 · #7Hallo Dieter
Wir waren vor 2 Wochen (11./12. September 2007) im Camp Xaragu und waren begeistert nicht nur von der Lage und den Tieren (obwohl der Strauss schon sehr aufdringlich ist und wahrscheinlich noch heute unseren Abwaschschwamm verdaut...), sondern auch von der Gastfreundschaft und Höflichkeit der Angestellten. Deine Erfahrung erstaunt mich deshalb extrem.
Das Spezielle am Camp Xaragu ist ja das Miteinander von Mensch und Tier. Natürlich trinken die Tiere aus dem Pool, sie dürfen ja auch völlig frei herumlaufen (mit Ausnahme des aggressiven Pavians). Der Pool wurde, als wir dort waren, während mehrerer Stunden von einem Putzautomaten gereinigt. Die Erfahrungen und den Spass, den wir auf Xaragu mit den Tieren erlebt haben, ist Gold wert. Auch das Essen empfanden wir als wirklich sehr gut und das Personal als herzlich und kompetent.
Wahrscheinlich hatten die Leute im Camp, als Ihr dort ward, einen schlechten Tag, da eben kein Wasser vorhanden war, was nicht nur bei den Gästen, sondern auch beim Personal zu Problemen führt und an den Nerven zehrt. Anders kann ich mir diese schnelle Wandlung nicht erklären. Auf jeden Fall tut mir leid, dass ihr den Aufenthalt dort nicht so geniessen konntet wie wir.
Zusammenfassend möchte ich dringend zu dieser Unterkunft anraten !!! 🙂
Gruss, Thomas