NINicoleThemenstarter25 Beiträge · seit 200703. Sept. 2007 · #1Hallo zusammen,
beim Lesen der zahlreichen Infos in diesem Forum ist mir immer wieder aufgefallen, dass viele Okonjima als ihr "Highlight der Reise" beschrieben haben. Mir wäre diese Unterkunft jetzt ohne dieses Forum nicht gerade ins Auge gesprungen.
Was macht Okonjima denn nun so besonders, Raubkatzen gibt es ja auch auf anderen Farmen und schöne Unterkünfte gibt es in Namibia auch jede Menge. Was unterscheidet O. von den anderen?
Ich bin sehr gespannt auf Eure Antworten...
Liebe Grüße
Nicole
holger982 Beiträge · seit 200603. Sept. 2007 · #2Namibia und Botswana an sich sind ein einziges Highlight 🙂
Okonjima ist eine Perle der "Game Drives", sofern man bei ihnen von "Game" reden kann. Sie sind eine Aufzuchtstation und dementsprechend professionell wirst du auch empfangen. Das Ambiente ist sehr, sehr nett und während bei anderen Farmen die Tiere dazu da sind, um den Touristen vorgeführt zu werden, vermittelt Okonjima sehr gut, dass hier die Menschen dazu da sind, die Tiere zu unterstützen.
Ich freue mich sehr auf meinen Aufenthalt dort, wenn ich bald wieder da bin.
Wenn Du magst, kannst Du mal hier vorbeischauen:
http://travel-pictures.net/reisetagebuch-namibia/21.-mai-otjiwarongo-okonjima-lodge.html<br><br>Post geändert von: holger, am: 03/09/2007 15:48
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http://travel-pictures.net GUGuido.Gast03. Sept. 2007 · #3Ich fand das, was ich bisher zu Okonjima gelesen habe, auch so interessant, dass wir Okonjima nun als einen Etappenpunkt einplanen. Allerdings wird es wohl eher das Main Camp als das Bush Camp. Über 500 EUR (inkl. Game Drive) für eine Nacht im Bush Camp finde ich doch etwas heftig. Oder gibt es irgendwo Sonderangebote? 36 EUR pro Game-Drive sind auch nicht unbedingt ein Schnäppchen.
Daneben haben wir auch Otjitotongwe eingeplant.
Guido<br><br>Post geändert von: login37, am: 03/09/2007 15:40
NINicoleThemenstarter25 Beiträge · seit 200703. Sept. 2007 · #4Hallo Holger,
tolle Fotos und sehr schöner Bericht! Ich freu mich immer, wenn die Reiseberichte auch mal so besondere Erlebnisse schildern. Danke!
@login27, das Bush Camp ist in der Tat fast unbezahlbar. Für uns würde auch "nur" das Main Camp in Frage kommen. Wann geht es denn bei Euch los?
LG
Nicole
pme470 Beiträge · seit 200603. Sept. 2007 · #5Hallo Leute,
mit der Okonjima Lodge wird ja unter anderem die 1991 gegründete AfriCat Foundation unterstützt. AfriCat (Carla Conradie und Team) leistet einen sehr wertvollen Beitrag bei der Förderung von Verständnis und Toleranz für grosse Raubitere unter den Farmern in Namibia. Seit der Gründung ist AfriCat die letzte Hoffnung und Rettung für zahlreiche Geparden und Leoparden. Mittlerweile sind neben Löwen auch Hyänen und weitere Tierchen dort zu Hause.
Der finanzielle Beitrag der Okonjima Lodge bildet heute aber weniger als 25% des gesamten Finanzierungsbedarfs und AfriCat ist deshalb auf weitere Unterstützung angewiesen.
Ein Aufenthalt auf Okonjima ist also mehr als eine Übernachtung mit Mahlzeit und Tierbegegnung. Man unterstützt damit direkt die Tiere auf der Farm und die Organisation, welche sich um die Tiere kümmert.
www.africat.org
Schöne Grüsse
Patrick
NINicoleThemenstarter25 Beiträge · seit 200710. Sept. 2007 · #6@pme, danke, dass Du mich noch mal über die Hintergründe von Okonjima informierst. Aber ehrlich gesagt, ist es nicht die Antwort auf meine Frage, die ich erhofft hatte. Ich wollte nicht über den Sinn der Foundation diskutieren, sondern als möglicher Gast wissen, was Okonjima als Übernachtungsalternative so besonders macht. Dass ich mit einer Übernachtung offensichtlich gleichzeitig die Tiere unterstütze, ist sehr schön, aber das scheint es nicht zu sein, was die Leute im Forum zu Aussagen, wie "Das war das Highlight" unseres Urlaubs animiert. Das wollte ich aber gerne herausfinden.
Vielleicht hol ich noch mal etwas aus: Im Krüger NP hatten wir das große Glück, in einem amgrenzenden Private Camp mehrere Leoparden und eine Leopardenmutter mit ihren beiden Jungen aus nächster Nähe zu sehen. Daher bin ich nicht sicher, ob ich von Okonjima am Ende enttäuscht wäre, weil das Tiererlebnis so planbar und vorhersehbar ist. Ich hatte gehofft, hierauf für mich eine Antwort zu finden.
LG Nicole
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200610. Sept. 2007 · #7Hallo Nicole
Wir waren im April zwei Nächte auf Okonjima. Während dieser Zeit haben wir nur einen einzigen Game Drive mitgemacht. Die restliche Zeit haben wir im Camp genossen. Speziell im Bushcamp ist es wunderschön.
Am Wasserloch zu sitzen und den Tieren zuzuschauen wie sie zum trinken kommen, war sagenhaft.
[bild: 62743]
Oder einfach Vögel zu füttern.
[bild: 72110]
Auch der Nightdrive zum Futterplatz der Stachelschweine und Honigdachse hat sich sehr gelohnt. So haben wir einzig einen Gepaden-Drive gemacht. Der war sehr informativ, hat sich aber nicht grossartig von Touren z.B. auf Otjitotongwe unterscheieden.
Fazit: Okonjima ist ein Aufenthalt wert, auch wenn Du die Touren nicht mitmachst. Für die Touren an denen wir nicht teilnahmen wurde uns übrigens nichts berechnet. Obschon diese Touren in unser gebuchtes Paket gehört hätten.
Herzliche Grüsse
Chrigu
P.S. Kann mir jemand sagen, wie der Vogel heisst?
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MAMartinL503 Beiträge · seit 200610. Sept. 2007 · #8Hallo Nicole,
Okonjima ist schon schön. Das Maincamp liegt in einer herrlichen Gartenanlage(im viel gepriesenen Bushcamp war ich leider noch nicht), die Zimmer könnten etwas größer sein, aber haben schon ein nettes Ambiente. Das Essen ist super, der Kaffee im Garten... das ist so ein bisschen stehengebliebene Zeit. Morgens die Löwen im Sonnenlicht, abends im Ansitz wenigstens ein paar Stachelschweine, das ist mehr als in manch anderen Unterkünften geboten wird. Von den Game Drives war ich etwas enttäuscht. Man erfährt einiges über das Projekt, trifft auch die Geparden sehr nah am Wagen, bei den Leoparden muss man schon Glück haben, sie zu orten Die Landschaft fand ich sehr schön, den Tierbestand eher gering. Dazu sind die Drives recht teuer. Aber die Anlage, der sehr aufmerksame Service, hervorragende Küche, das macht Okonjima schon zu einer besonderen Übernachtungsmöglichkeit.
Gruß
Martin
CHchrimarchese249 Beiträge · seit 200710. Sept. 2007 · #9Hallo Nicole,
Namibia Juni 2007 war unsere erste AFrika-Reise, und wir hatten viele Highlights, war doch alles neu und aufregend fuer uns. Highlight Nummer 1 Okonjima .... Wir wollten keine Wildkatzen streicheln und schon der Gedanke an wilde Tiere im Kaefig macht uns krank, aber die Drives auf Okonjima lassen wirklich Sarafi-Gefuehl aufkommen - das Gebiet ist riesig, und es gehoert ein wenig Glueck dazu, Leoparden zu sehen. Bei der Nachtfuetterung kamen Mama Stachelschwein mit Kind zum Schmausen, waehrend auf dem Baum ein Leopard sass....da das Futter rein vegetarischer Art war, schlich er bald davon.
Soweit zu uns - fuer Euch mag das Tiererlebnis weniger ins Gewicht fallen, weil Ihr in dieser Beziehung schon einiges gesehen habt. Aber, wie Chrigu schreibt, Okonjima ist ein besonderer Ort - es herrscht eine sehr positive Atmosphaere, man fuehlt sich wohl ! Und uebrigens - wir waren "nur" im Maincamp .
Liebe Gruesse - Christine
kobra2409 Beiträge · seit 200710. Sept. 2007 · #10Hallo Nicole,
auch wir haben Okonjima sehr genossen, waren aber von den angebotenen Touren etwas enttäuscht. Neben dem heftigem Preis haben wir nicht mehr gesehen als bei anderen Lodge-Rundfahrten. Das Africat-Programm wird näher gebracht... Schön fanden wir das gesamte Ambiente und das Essen im Maincamp (Bushcamp war uns zu teuer). Abends die Fütterung der Stachelschweine und das Zusammensitzen am Lagerfeuer war sehr schön.
PS: Hier kann man auch die seltenen Wildhunde sehen (wenn auch eingezäunt).
Schönen Gruß:)
Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
CHchrimarchese249 Beiträge · seit 200710. Sept. 2007 · #11Hallo Uli,
Nichts fuer ungut, wenn ich Dich frage, was Eure Erwartungen bei den drives waren. Uns hatte man gesagt, dass wir Cheetahs bei der Fuetterungstour sicher sehen wuerden, hingegen koenne man bez. der Leoparden keine Garantie abgeben. Am Tag zuvor hatten sich diese nicht sehen lassen, wir hatten mehr Glueck 🙂
Lieber Gruss - Christine
kobra2409 Beiträge · seit 200710. Sept. 2007 · #12Hallo Christine,
das mit der Garantie wußten wir natürlich auch. Dennoch war die Erwartungshaltung ziemlich hoch. Leider haben wir bei unserer Tour nur die Schwanzspitze eines Leoparden gesehen😐
Wären diese Tiere nicht radio-collared und per Funk zu orten, hätte man kaum die Möglichkeit diese Tiere zu beobachten.
Dennoch haben wir Okonjima sehr genossen...B)
Schönen Gruß
Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
CHchrimarchese249 Beiträge · seit 200710. Sept. 2007 · #13Halli-Hallo Uli
oh oh - Schwanzspitze 🙁 - ja das ist etwas wenig und natuerlich eine Enttaeuschung, aber doch besser als ein im Kaefig eingesperrtes Tier
streicheln .
Gruss - Christine
CRCrezi209 Beiträge · seit 200710. Sept. 2007 · #14Hallo Chrigu
hallo Martin,
hallo Christine und alle anderen.
Nachdem wir bereits im Mai 2000 auf Okonjima waren (und begeistert waren), möchten wir dies im Mai 2008 wiederholen.
Damals gab es noch kein Bushcamp, was uns aber auch jetzt zu teuer ist und somit wird wieder das Maincamp gebucht.
Frage:
Was kosten mittlerweile die einzelnen Aktivitäten die vom Maincamp aus durchgeführt werden?
Kann man sich Bushcamp anschauen, wenn man im Maincamp untergebracht ist?
Gruss Norbert
Selbst nach der Abreise sind wir nie ganz von diesem Land weggekommen.
MAMartinL503 Beiträge · seit 200610. Sept. 2007 · #15Hallo Norbert,
auf www.okonjima.com findest Du eine - wie ich finde - verwirrende Preisliste, auf der Du auch die aktuellen Gamedrive-Preise erfahren kannst.
Ich denke, man kann das Bushcamp besichtigen; ich war vor drei Jahren das letzte Mal auf Okonjima, da hatten sie es mir an der Rezeption angeboten, einmal mitzufahren, wenn sie da was zu erledigen haben, passte dann aber irgendwie bei mir nicht.
Gruß
Martin
CHchrimarchese249 Beiträge · seit 200711. Sept. 2007 · #16Hallo Norbert,
Wir konnten auf eigene Faust ins Bushcamp fahren und uns umschauen (wurden allerdings angemeldet vom maincamp aus) - war ueberhaupt kein Problem.
Ciao-Christine
CLcleoxx19 Beiträge · seit 200721. Sept. 2007 · #17Hallo zusammen,
also für uns war Okonjima auch eines der Top-Highlights unserer Reise - wenn ich Eure Berichte so lesen, haben wir allerdings in zweifacher Hinsicht sehr viel Glück gehabt:
- wir waren auch nur für das Maincamp gebucht, allerdings lag wohl eine Überbuchung vor, so daß wir ein kostenloses Upgrade ins Bushcamp bekommen haben.:) Die Bungalows dort sind wirklich top!!!
- Wir haben eigentlich alle Touren mitgemacht - also Nachttour, die Leopardentour und die Geparden. Das Highlight war allerdings definitiv die Leopardentour: Wir hatten nämlich sehr großes Glück und schon nach etwa 15/20 Minuten einen Leoparden geortet ... erst lief er an einem Baum entlang immer auf & ab - bis er nach ein paar Minuten auf den Baum sprang. Und dort zog er dann ein frisch gerissenenes Kudu immer weiter nach oben auf den Baum, aß ein paar Bissen,... usw. Wir waren sehr lange dort und das war natürlich echt faszinierend!
- Das Personal war sehr nett und insbesondere auch unser Guide (eine junge Südafrikanerin) hat sich sehr bemüht und - in der kurzen Zeit - ein sehr persönliches Verhältnis aufgebaut.
Grüßle
Elke