Unsere Tour Botswana Samiba 2007

8 Antworten · 5'582 Aufrufe · gestartet 03. Sept. 2007 von toro
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Themenstarter148 Beiträge · seit 200603. Sept. 2007 · #1
Ein kleiner Bericht unsere Tour durch Botswana und Sambia im Juli/August 2007 in einigen Stichpunkten.
Nach einer klassischen Namibia-Rundreise im PKW und Lodgeunterkünften 2002 und einer Camping/4x4 Reise durch Botswana und Namibia 2005 tasten wir uns langsam nach Norden vor und so lag ein Schwerpunkt auf Sambia.

Navigation mit Garmin Etrex Vista und Daten von http://www.tracks4africa.com/ und http://www.dt800.de/
Flug: Frankfurt-Jo'burg mit Lufthansa, Jo'burg-Windhuk mit BA, bei Hinflug ist in Jo'burg ein Gepäckstück verloren gegangen, das wir erst 9 Tage später erhalten haben (siehe mein Text hierhttp://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=26&func=view&id=47010&catid=14&limit=6&limitstart=12)
ansonsten O.K.
Auto:HiLux mit Campingausrüstung von Kalahri Car Hire (Hubert Hester) wieder sehr gut (eine Panne, doch unproblematische Lösung)
Gefahrene Strecke: 7469 km

05.07.2007 Flug Frankfurt Windhuk
06.07.2007 Transkalahari Inn, Campsite; wir warten auf das verloren gegangene Gepäckstück mit den Hauptteilen unserer Reiseapotheke,
07.07.2007 Transkalahari Inn, Campsite; wir warten auf das verloren gegangene Gepäckstück, Umstellen unserer Reisepläne
08.07.2007 Ghanzi, Khawa Lodge, Campsite
09.07.2007 CKGR, am Xade Gate Campsite (Autoprobleme)
10.07.2007 CKGR, Tau Pan Campsite; schönster Platz im CKGR
11.07.2007 CKGR, Kgokong Campsite CKA 2; schöner Platz, relativ viel Tier, mit Blick auf die Pan
Der CKGR kam uns im Vergleich zu 2005 relativ trocken vor, nur die Pumpe Motopi Pan förderte Wasser und wir haben weniger Tiere gesehen, weder Löwen gesehen noch gehört.
12.07.2007 Maun, Maun RestCamp, Campsite; Autowerkstatt, Einkaufen
13.07.2007 TsodiloHills, Makoba Woods Campsite; sehr schöner, einsamer Campsite, wir sind früh am Morgen den RhinoTrail am FemalHill gegangen, mehr war leider nicht möglich
14.07.2007 Shakawe, Drotsky Cabins, Campsite; schöner Platz, für nächstes Mal eine Bootstour im PanHandle/Okavango Delta
15.07.2007 KatimaMulilo, Zambezi Lodge, Campsite; wir bekommen unser beim Flug verlorenes Gepäckstück wieder. Der Grenzübertritt nach Sambia ist ein Erlebniss mit umständlichen Formalitäten, die für uns Europäer manschmal wenig durchschaubar sind. Aber es findet sich immer ein freundlicher "Local" der hilft (ohne dafür Geld zu erwarten!).
16.07.2007 Livingstone, Livingstone Safari Lodge, Campsite; schöner Platz mit nettem Gastgeber und gutem Essen, aber leider mit Musikbeschallung aus dem Nachbardorf; Besuch der Victoriafälle
17.07.2007 Livingstone, Livingstone Safari Lodge, Campsite; Hubschrauberflug über die VicFalls und durch die Zambezi-Schlucht, sehr empfehlenswert
18.07.2007 Zufahrt Lower Zambezi NP, WildTracks Campsite; Campsite ist o.k., wir wollten eigentlich bis zum Gate des Lower Zambezi NP kommen, jedoch aufgrund einer Baustelle und der schlechten Pisten sind wir nur bis ca. 35 km (ca. 2h Fahrt) vor der Parkgrenze gekommen. Diese 2 h fehlten uns am folgenden Tag bei dem Besuch des Lower Zambezi NP. Der Park war landschaftlich sehr schön und abwechselungsreich, wildreich viel unterschiedliche Tiere, wenig Besucher, die Loops am Fluss sind auch landschaftlich besonders schön
19.07.2007 Zufahrt Lower Zambezi NP, Mvuu Campsite; schöner Nature-Campsite, besonders die sanitären Einrichtungen, leider hatten wir nicht die Möglichkeit noch eine weitere Nacht dort zu verbringen (z.B. Bootstour auf dem Zambezi), nächstesmal länger dort einplanen. Weiterfahrt über die LeopardRoad, diese wird neu angelegt und war landschaftlich ein Höhepunkt der Tour, sehr schöne 4x4-Strecke
20.07.2007 Luangwa Bridge, Luangwa BridgeCamp, Campsite
21.07.2007 Zufahrt South Luangwa NP von Petauke aus über die "Ukwimi Road"->Hupe-Reiseführer, landschaftlich sehr reizvoll, man sieht ein wenig wie die Menschen leben, da in einem Schlammloch festgefahren hatten, konnten wir das Wildlifecamp nicht mehr erreichen, sondern mussten wild im Buschcamp übernachten
22.07.2007 Ntunta Game Scout Camp, Campsite; im South Luangwa NP sind wir zunächst einige Loops gefahren, dann Durchfahrt wir den NP über Chifunge Richtung Muchinga (viele Tse-Tse-Fliege!). Sehr schwere 4x4-Strecke ab dem "Mutinondo River Crossing", sehr steile Bergfahrt bis zum ScoutCamp, jedoch wird man durch die Landschaft entschädigt.
Nächstes mal mehr Zeit für den South Luangwa und den North Luangwa NP einplanen, möglichst eine Übernachtung im Park, der Luambe NP soll auch sehr sehenswert sein.
Der South Luangwa NP war recht tierreich, die Pisten (Loops) am Luangwa, soweit wir sie abgefahren sind, ähnlich gut ausgabaut wie die Pisten in Etosha und es waren relativ viele (profesionelle) Gamedrives unterwegs. Am Ntunta Game Scout Camp wurden wir freundlich begrüßt, der Leiter des Camps gab uns einen Einblick in seine Arbeit, der Campsite bestand allerdings nur aus einem Baum, unter den wir uns unterstellen konnten. Herlich Aussicht in des Luangwatal.
23.07.2007 Fahrt zu den Bangweulu Swamps, Shoebill Campsite; der Campsite ist im Aufbau, eine Buschdusche/-toilette ist vorhanden, sehr netter Empfang. Höhepunkt hier war eine kombinierte Boots- und Walkingsafari in die Sümpfe, um den Shoebill zu finden. Großer imposanter Vogel, der Walk ging direkt durch die Sümpfe, d.h. durch Wasser das bis zum Schritt reichte auf Papyrus- und Schilfwurzeln balanciered.
Die Strecke von Chiundaponde bis Ngungwa (35 km) ist eine einzige Siedlung (Hütte an Hütte) mit Unmengen an Kindern, die die Piste säumen und von "Hello" über "How are you" und "Sweets" bis " Give me Money" rufen. Wir waren höflich und haben zurückgegrüßt, auf der Rückfahrt waren wir es aber leid und sind nur durchgefahren. Eindrucksvoll waren auch die riesigen Herden an Black Lechwe-Antilopen zwischen Ngungwa und dem ShoebillCamp.
24.07.2007 bei Mkushi, Hotel Forest Inn; Schönes, sauberes Hotel/Campsite an der Strasse, gutes Essen
25.07.2007 Kafue NP (Nord), McBride's Camp, Campsite
26.07.2007 Kafue NP (Nord), McBride's Camp, Campsite; absoluter Höhepunkt unserer Reise in Sambia waren die Gamewalks mit dem Löwenforscher Chris McBride. Seine Faszination für die Tiere kann er glaubhaft vermitteln, der MorningWalk dauerte von 6:30 bis 11:00 Uhr, wir haben zwar keinen Löwen gesehen, aber viel über den Busch kennen gelernt.Das Nature-Camp/Campsite ist sehr gut ausgestattet, die Aussicht von dem offenen Essensraum des Camps auf die im Kafue badenden Hippos war ein Traum. Absolut empfehlenswert.
27.07.2007 Kafue NP (Nord), McBride's Camp, Campsite
28.07.2007 Kafue NP (Süd), Kaingu Safari Lodge, Campsite; sehr gepflegtes Camp/Campsites in einer tollen Flusslandschaft (ganz anders als der Fluss weiter nördlich), engagierte Guides bei Gamedrives und Sundowner. Eine Bootstour haben wir leider nicht gemacht, ist aber zwischen den kleinen Inselchen bestimmt sehr reizvoll. Tom Heinecke hat dort mit großen Engament eine empfehlenswerte Lodge aufgebaut.
29.07.2007 Kafue NP (Süd), Kaingu Safari Lodge, Campsite
Die Fahrt durch die Nanzhila Plains war ein weiterer Höhepunkt im Kafue NP, wir währen gern noch eine Nacht im Nanzhilla Plains Safari Camp geblieben, da unser Visum für Sambia aber am 30.07 auslief, mussten wir weiter.
30.07.2007 Übernachtung in Livingstone, Livingstone Safari Lodge, Campsite, da wir es nicht mehr bis zur Grenze schafften; Fahrt von Livingstone, Grenzübergsng mit der Fähre in Kazungula (wieder sehr angenehm abenteuerlich - dass wir unser Visa um einen Tag überschritteten hatten interessiert niemanden), Kasane (Einkaufen, Tanken, Wildlife-office für Campsites im Chobe/Moremi NP), über Kachikau zum Linyantihttp://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_joomlaboard&func=view&catid=19&id=46498 Der Blick von den Campsites auf die Linyanti Swamps ist paradiesisch, und es gib dort einen Reichtum an Tieren, vor allem natürlich an Elefanten, der nicht zu vergleichen ist.
31.07.2007 Linyanti Campsite 3;
01.08.2007 Linyanti Campsite 3; Über Savuti (viele Elefanten an der Wasserstelle, da wir 2005 das Glück hatten, eine Jagd von 28 Löwen auf einen Elefanten zu sehen, wollten wir unser Glück nicht herausfordern. Ausserdem waren nach Auskunft der Scouts zur Zeit keine Löwen da) zum Khwai River
02.08.2007 Khwai River, Khwai Community Campsite; Campsite unter Bäumen, ohne Sanitäreinrichtungen. Der Khwai Riverist immer wieder ein Paradies für die Tierbeobachtung. Durch den Moremi (hier war an einigen Stellen im Vergleich zu 2005 mehr Wasser, aber keine Probleme) nach Maun
03.08.2007 Maun, Maun RestCamp, Campsite; Fahrtag
04.08.2007 Transkalahari Inn, Campsite
05.08.2007 Flug Windhuk Frankfurt

Sambia hat uns sehr gut gefallen, es ist ein teilweise sehr feuchtes Land mit dem entsprechender Vegetation (viel Wald), mit vielen Bergen und Flüssen. Den Tierreichtum des Chobes haben wir in Sambia vermisst, war vielleicht aber auch ein Problem unseres sehr kompakten Zeitplans, der durch den Verlust eines Gepäckstücks verschärft wurde. Die Strecken die wir zurückgelegt haben waren teilweise sehr lang, Die Pisten sind in einem schlechten Zustand, Teerstrassen haben häufige grosse Potholes, so dass man auch dort langsam fahren muss. Benzin kostet so viel wie in Deutschland, die Parkeintrittsgebühren mit 25 USD/Person und Tag sind hoch. Anders als in Botswana, wo man als Reisender nicht viel mit Einheimischen in Kontakt kommt, gibt es in Sambia unheimlich viel Menschen, die immer freundlich, hilfsbereit und auch an uns interessiert waren. Einmal wurde uns beim Tanken und Bezahlen mit USD ein um 20% zu hoher Kurs berechnet, von da haben wir nur noch mit der für uns unhandlichen einheimischen Währung bezahlt(1 Euro= 5400 Sambischer Kwacha). Nahrungsmittel (Geschäfte vor allem in indischer Hand) gibt es in den Städten, wobei man keine Supermärkte wie in Nam oder Bot erwarten darf (mit Ausnahme des Spar-Supermarkts in Livingstone), man befindet sich tiefer in Afrika.
Wir haben einen Geschmack von Sambia bekommen und haben noch genug Ziele für eine nächste Reise in Sambia.

Wenn Zeit ist, werden wir noch einen ausführlichen Reisebericht schreiben und den mit Fotos versehen...

Torsten<br><br>Post geändert von: toro, am: 02/09/2007 23:54
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36 Beiträge · seit 200703. Sept. 2007 · #2
Hallo Torsten,
erst einmal vielen Dank für den inforamtiven (Kurz-)Bericht.

Du hast geschrieben, dass Ihr eine Panne im CKGR hattet.


Wie sah denn die Panne und deren unproblemtische Lösung aus?

Wir fahren in gut einer Woche auch diese Strecke, auch mit einem Hilux von HH.

Deshalb ist Deine Antwort hoch willkommen.

Viele Grüße

Mic
-------------------------------------------------------------------------- Namibia - Botswana (September - Oktober 2007)
982 Beiträge · seit 200603. Sept. 2007 · #3
An der Panne bin ich auch interessiert. Hab bei HH auch in drei Wochen einen HiLux.

Danke für deinen Kurzbericht. Gibt es irgendwann auch eine lange Fassung mit Fotos? 😎
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Themenstarter148 Beiträge · seit 200603. Sept. 2007 · #4
Hallo Mic, Hallo Holger,
zunächstzu unserer Panne im CKGR:
Kurz hinter dem Xade-Gate Richtung PipersPan ist diese tiefsandige Düne. Kurz hinter der Düne bemerkten wir ein metallisches klappern, es stellte sich heraus, dass an der rechten Hinterachse deine Feder gebrochen war. Es handelte sich nicht um eine Feder des Federpackets (unterhalb der Achse), sonder eine die oberhalb der Achse liegt. Diese ist wohl für eine bessere Federung wenn das Fahrzeug überladen ist. Da die Fahreigenschaften durch die gebrochene Feder sich nicht änderten, sind wir zum Campsite am XadeCamp zurück gefahren (es war mittlerweile 16:30 PipersPan hätten wir nicht mehr erreicht), dort habe ich mit einem SwissTool (dies ist ein Schweizer Forum, deshalb ein dicker Lob für dieses Werkzeug!!!) die Halterung für die eine Federhälfte abgesägt, die andere Hälfte mit einem starkem Draht fixiert, so dass nicht noch mehr zerschlagen werden konnte.
Als wir aus dem CKGR heraus waren, und wieder Handyempfang hatten, habe ich HH angerufen und im dass Problem geschildert. Er hat uns eine Werkstatt in Maun genannt (Transworld Motors), und die haben das Federbruchstück und die intakte Feder auf der anderen Seite (in einer Spätschicht) demontiert. Nach Aussage von HH und auch des Werkstattleiters (sowie eines Farmers den wir im CKGR getroffen hatten) ist diese Feder überflüssig und verursacht nur Probleme.
Wir sind dann ohne diese Federung die oben beschriebene Strecke (teils raue Offroadstrecke) ohne weitere Probleme gefahren.
Die Fahrzeuge von HH sind meiner Meinung nach sehr gut gewartet und in einem sehr guten Zustand (wir hatten z.B. bei ca. 2 x 7000 km in Nam, Bot und Zam noch keinen Reifenschaden). Ich habe vollstes Vertrauen in seine Fahrzeuge, und wir werden bei unserem nächsten Urlaub im südlichen Afrika wieder eins von HH mieten (nein, ich bekomme keine Provision für diesen Text).

Grüße
Torsten
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2'732 Beiträge · seit 200604. Sept. 2007 · #5
25.07.2007 Kafue NP (Nord), McBride's Camp, Campsite
26.07.2007 Kafue NP (Nord), McBride's Camp, Campsite
27.07.2007 Kafue NP (Nord), McBride's Camp, Campsite
Wir wollen nach euerer Empfehlung ja auch dort ein Paar Tage Anfankt Oktober dort verbringen. Habt ihr eigentlich reserviert?
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Themenstarter148 Beiträge · seit 200614. Sept. 2007 · #6
Hallo Andreas,
wir hatten nicht reserviert, dies hatte zum Nachteil, dass Chris McBride und seine Frau erst am 2. Tag aus Lusaka kamen. Die Zeit bis dahin haben wir relaxt (geht unbedingt in den Hot Spring Pool (Kapiamema Hot Spring, sehr erholsam) und einen Gamewalk mit einem netten Scout gemacht.
Wir hatten das Glück, die einzigen Gäste im Camp zu sein, dadurch hatten wir einen sehr engen Kontakt zu Chris und Charlotte. Sie haben wohl aber auch häufig ein volles Camp, so dass sich eine Reservierung sinnvoll ist.

Grüße
Torsten
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794 Beiträge · seit 200715. Sept. 2007 · #7
Hallo Torsten,

mich würde sehr interessieren, wie es Dir im Nanzhila Plains Camp im Kafue P. gefallen hat. Für die nächste Reise schwanke ich noch zwischen Nord und Süd Kafue. Im Süden sollen ja angeblich wegen der Wilderei wenig Tiere zu sehen sein. Wie habt Ihr das erlebt? Lohnt sich der Süden auch Eurer Meinung? Hier soll es wieder landschaftlich reizvoller sein lt. Reiseführer...

In der Livingstone Safari Lodge werde ich übrigens in knapp zwei Monaten auch sein und u.a. von dort aus den Heli-Ausflug über die Fälle machen, den Ihr auch gemacht habt. Bin schon sehr gespannt. Auch auf den Luangwa Park, wo ich einige Tage bin freue ich mich schon sehr. Mal sehen, wie es dort am Anfang der Regenzeit ist.

Viele Grüße
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
Themenstarter148 Beiträge · seit 200620. Sept. 2007 · #8
Hallo Tina,

landschaftlich waren die Nanzhila Plans sehr schön. Wir sind vom Kaingu Camp kommend über Itechi Techi gefahren und dann direkt zum Dundumwezi Check Point gefahren. Von Itechi Techi fährt man zunächst am Damm entlang, dann ab dem Airstrip eine schöne Strecke bei der sich Wald und Grasflächen abwechseln (relativ viel Tiere und blühende Pflanzen) dann fährt man ausserhalb des Parks durch Wald und Weideflächen und kurz bevor man wieder in den Park kommt, erreicht man die in der Regenzeit wohl überfluteten Flächen (Fischbarrieren) und fährt an einem Fluss entlang mit relativ viel Tieren vor allem Antilopen. Dann erreicht man die faszinierende Landschaft der Nanzila Plains, eine Savannengraslandschaft mit Bauminseln (schöne Baobabs!), hier waren viele Elefantenspuren, doch die hatten sich alle versteckt. In der Regenzeit kann ich mir vorstellen ist es dort jedoch kein Vergnügen zu fahren, so tief wie teilweise die Fahrspuren ausgefahren waren. Tom von der Kaingu Lodge hat uns das Nanzihilla Plains Safari Camp empfohlen, wir hatten jedoch leider keine Zeit mehr (Visa!) Nächstes mal!
Vom Norden des Kafue haben wir nur etwas auf der Fahrt zu McBride Camp gesehen also nicht die Region um den Lufupa die auch sehr schön sein soll. Landschaftlich hat uns der Süden (besonders Nanzhilla) besser gefallen aber Tiere waren in beiden Parkteilen etwa gleich viel, wobei wohl im Norden stärker gegen die Wilderei vorgegangen wird (Weltbankprojekt) und dadurch die Tiere langsam weniger scheu werden.

Bist du in der Livingstone Safari Lodge auf dem Zeltplatz oder in den Hütten? Auf dem Zeltplatz kann die Musik des Nachbardorfs etwas anstrengend werden.
Bei dem HeLi-Flug kann ich dir die lange Version mit Flug durch die Sambezi-Schlucht empfehlen. Unsere Pilotin ist zwar langsam geflogen (ein bischen mehr Magnum hätte mir gefallen) aber war schon toll.
Mich würde es auch interessieren wie es dort in der Regenzeit ist, schreib doch bitte etwas hier ins Forum.

Grüße
Torsten
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794 Beiträge · seit 200724. Sept. 2007 · #9
Hallo Toro,

danke für die ausführliche Beschreibung vom Kafue Park!
Am liebsten würde ich den noch mitnehmen dieses Jahr, habe aber leider viel zuwenig Zeit dazu.

In der Livingstone Safari Lodge bin ich in den Bungalows, nicht auf dem Zeltplatz. Hoffe mal, dass ich da etwas weniger bis nichts von dem Lärm mitbekomme. Ansonsten ist es auch nur ein Nacht, die ich dort verbringe, also nicht dramatisch. Hauptsache die Unterkunft an sich ist schön und das Essen abends gut. 🙂 Auf den Heli-Flug freue ich mich auch schon. Allerdings habe ich aus Kostengründen die kürzere Variante gebucht. Evtl. kann man das kurz vorher vor Ort noch ändern, wenn man doch länger fliegen möchte.

Ich werde auf jeden Fall hinterher im Forum berichten wie es im South Luangwa Park am Anfang der Regenzeit war! Bin selbst sehr gespannt, was ich dort zu sehen bekomme.

Viele Grüße
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html