Liebe FoMis,
für unsere Reise von Kapstadt durch Namibia zu den Victoria Fällen hatten wir über DERTour bei AVIS ab Kapstadt einen Nissan X-Trail o.ä. gemietet. Erhalten haben wir einen Hyundai Tucson, der vom Auto her auch gleichwertig war. Wir haben die Reifenprofile überprüft; auch das des Ersatzreifens, diesen aber dafür leider nicht aus dem Auto heraus genommen. Sie waren alle in Ordnung und sahen neu aus.
Die 1. Überraschung kam bei der ersten Reifenpanne. Der Ersatzreifen war nur ein schmaler Kurzzeitreifen. Die 2. Überraschung kam als im Umkreis von 300 km von Sesriem (alle Garagen und größere Lodges wurden angerufen) kein Reifen (235/R16) erhältlich war. Wir wurden davor gewarnt, mit dem Kurzzeitreifen weiter zu fahren, dass könnte tödlich für uns sein. Ein Anruf bei AVIS Swakopmund ergab, dass in Swakop ein Reifen erhältlich sei, bezifferte die Reifenkosten auf ca. 2500 N$, wollte aber incl. Lieferung 5100 N$ haben. Schließlich hat AVIS Winhoek einen neuen Reifen geliefert und wollte zunächst nur die Reifenkosten ohne Transport berechnen.
3 Tage später habe ich mich in Swakopmund bei AVIS beschwert, dass man uns in Kapstadt ein Auto mit einem schmalen Kurzzeitreifen gegeben hat, obwohl wegen des Permits AVIS-SA bekannt war, dass wir durch Namibia fahren wollten, und man uns auch keine Reifenversicherung angeboten hätte. Die freundliche Mitarbeiterin erklärte, in Südafrika sei es üblich, 1. Autos nur mit den schmalen Kurzzeitersatzreifen auszustatten, 2. keine Reifenversicherungen erhältlich seien (die gäbe es nur in Namibia) und 3. Hyundai in SA sehr beliebt sei, dagegen in Namibia kaum gefahren würde und daher die Reifen dafür auch (fast) nicht erhältlich seien. Sie gab uns den Rat, falls wir nochmal in Südafrika für eine Reise durch Namibia anmieten würden, schon bei der Buchung darauf zu bestehen, dass wir keinen Hyundai bekämen. (Später auf der Reise bemerkte ein anderer AVIS-Mitarbeiter, dass die Gummimischung dieses Reifentyps wohl nicht für namibische Straßen geeignet sei. Eine deutsch-Namibische Farmerin erzählte uns, sie hätten einen Hyundai, aber als Erstes alle Räder incl. Felgen umgestellt.)
AVIS Swakopmund hat uns dann kostenlos einen vollständigen Ersatzreifen mitgegeben allerdings auf einer Nissan-Felge (Hyundai-Felgen gab es nicht), die knapp passte. Weiterhin konnten wir für die restlichen 16 Tage unserer Reise eine Reifenversicherung (incl. Glas, Unterboden) abschließen. Die war "unser Geschäft des Lebens", denn auf der Weiterfahrt hatten wir 60 km vor Twyfelfontein 2 defekte Reifen, u.a. der wenige Tage alte, neue Reifen. AVIS Winhoek brachte uns diesmal neben 2 neuen Reifen noch ein zusätzliches Ersatzrad mit Original-Hyundai-Felge. Gott sei Dank, haben wir beim Reifenwechsel in der Lodge-Garage auch das Rad der Nissan-Felge abnehmen lassen, obwohl es nicht defekt war; denn es ließ sich nur mit einem dicken Hammer wieder entfernen.
Bei Abgabe des Autos in Kasane (BOT) hatte die dortige Mitarbeiterin kein Zugriff auf die Akte (Internet down). Auch per Telefon war es AVIS Kapstadt nicht möglich, die Akte abzuschließen, da auch dort das System angeblich nicht zur Verfügung stünde. Da ich unbedingt auf einer Detailaufstellung bestand, was AVIS mir berechnen wollte, erhielt ich am nächsten Tag zunächst einen Anruf der Kasane-Mitarbeiterin. Hierbei stimmte die Summe der genannten Einzelposten nicht mit der Endsumme überein. Da die Differenz nicht geklärt werden konnte, erhielt ich kurze Zeit später einen Anruf aus Kapstadt. Auch hier stimmte die Summe der Einzelposten (die zum Teil auch anders waren) nicht mit der Endsumme überein und die Differenz nicht mit dem genannten Mehrwertsteuersatz. Aus den Angaben konnte man aber den Schluss ziehen, dass man uns nicht den 1. Reifen berechnet hat, sondern die namibische Reifenversicherung auf die ganze Reise ausgedehnt hatte. Da die Endsumme in beiden Angaben gleich war und etwas unter dem erwarteten Wert lag, habe ich diesem schließlich zugestimmt.
Abschließend sei bemerkt, dass alle Mitarbeiter von AVIS Namibia und AVIS Botswana sehr freundlich und um Hilfestellung bemüht waren sowie das Verhalten von AVIS Südafrika nicht verstanden.
Fried-liche Grüße
für unsere Reise von Kapstadt durch Namibia zu den Victoria Fällen hatten wir über DERTour bei AVIS ab Kapstadt einen Nissan X-Trail o.ä. gemietet. Erhalten haben wir einen Hyundai Tucson, der vom Auto her auch gleichwertig war. Wir haben die Reifenprofile überprüft; auch das des Ersatzreifens, diesen aber dafür leider nicht aus dem Auto heraus genommen. Sie waren alle in Ordnung und sahen neu aus.
Die 1. Überraschung kam bei der ersten Reifenpanne. Der Ersatzreifen war nur ein schmaler Kurzzeitreifen. Die 2. Überraschung kam als im Umkreis von 300 km von Sesriem (alle Garagen und größere Lodges wurden angerufen) kein Reifen (235/R16) erhältlich war. Wir wurden davor gewarnt, mit dem Kurzzeitreifen weiter zu fahren, dass könnte tödlich für uns sein. Ein Anruf bei AVIS Swakopmund ergab, dass in Swakop ein Reifen erhältlich sei, bezifferte die Reifenkosten auf ca. 2500 N$, wollte aber incl. Lieferung 5100 N$ haben. Schließlich hat AVIS Winhoek einen neuen Reifen geliefert und wollte zunächst nur die Reifenkosten ohne Transport berechnen.
3 Tage später habe ich mich in Swakopmund bei AVIS beschwert, dass man uns in Kapstadt ein Auto mit einem schmalen Kurzzeitreifen gegeben hat, obwohl wegen des Permits AVIS-SA bekannt war, dass wir durch Namibia fahren wollten, und man uns auch keine Reifenversicherung angeboten hätte. Die freundliche Mitarbeiterin erklärte, in Südafrika sei es üblich, 1. Autos nur mit den schmalen Kurzzeitersatzreifen auszustatten, 2. keine Reifenversicherungen erhältlich seien (die gäbe es nur in Namibia) und 3. Hyundai in SA sehr beliebt sei, dagegen in Namibia kaum gefahren würde und daher die Reifen dafür auch (fast) nicht erhältlich seien. Sie gab uns den Rat, falls wir nochmal in Südafrika für eine Reise durch Namibia anmieten würden, schon bei der Buchung darauf zu bestehen, dass wir keinen Hyundai bekämen. (Später auf der Reise bemerkte ein anderer AVIS-Mitarbeiter, dass die Gummimischung dieses Reifentyps wohl nicht für namibische Straßen geeignet sei. Eine deutsch-Namibische Farmerin erzählte uns, sie hätten einen Hyundai, aber als Erstes alle Räder incl. Felgen umgestellt.)
AVIS Swakopmund hat uns dann kostenlos einen vollständigen Ersatzreifen mitgegeben allerdings auf einer Nissan-Felge (Hyundai-Felgen gab es nicht), die knapp passte. Weiterhin konnten wir für die restlichen 16 Tage unserer Reise eine Reifenversicherung (incl. Glas, Unterboden) abschließen. Die war "unser Geschäft des Lebens", denn auf der Weiterfahrt hatten wir 60 km vor Twyfelfontein 2 defekte Reifen, u.a. der wenige Tage alte, neue Reifen. AVIS Winhoek brachte uns diesmal neben 2 neuen Reifen noch ein zusätzliches Ersatzrad mit Original-Hyundai-Felge. Gott sei Dank, haben wir beim Reifenwechsel in der Lodge-Garage auch das Rad der Nissan-Felge abnehmen lassen, obwohl es nicht defekt war; denn es ließ sich nur mit einem dicken Hammer wieder entfernen.
Bei Abgabe des Autos in Kasane (BOT) hatte die dortige Mitarbeiterin kein Zugriff auf die Akte (Internet down). Auch per Telefon war es AVIS Kapstadt nicht möglich, die Akte abzuschließen, da auch dort das System angeblich nicht zur Verfügung stünde. Da ich unbedingt auf einer Detailaufstellung bestand, was AVIS mir berechnen wollte, erhielt ich am nächsten Tag zunächst einen Anruf der Kasane-Mitarbeiterin. Hierbei stimmte die Summe der genannten Einzelposten nicht mit der Endsumme überein. Da die Differenz nicht geklärt werden konnte, erhielt ich kurze Zeit später einen Anruf aus Kapstadt. Auch hier stimmte die Summe der Einzelposten (die zum Teil auch anders waren) nicht mit der Endsumme überein und die Differenz nicht mit dem genannten Mehrwertsteuersatz. Aus den Angaben konnte man aber den Schluss ziehen, dass man uns nicht den 1. Reifen berechnet hat, sondern die namibische Reifenversicherung auf die ganze Reise ausgedehnt hatte. Da die Endsumme in beiden Angaben gleich war und etwas unter dem erwarteten Wert lag, habe ich diesem schließlich zugestimmt.
Abschließend sei bemerkt, dass alle Mitarbeiter von AVIS Namibia und AVIS Botswana sehr freundlich und um Hilfestellung bemüht waren sowie das Verhalten von AVIS Südafrika nicht verstanden.
Fried-liche Grüße
Reisebericht Namibia und drum herum 2007:
http://www.sauert.net/reisen/211d.php