Flüge über Johannesburg, Gepäck-Probleme

111 Antworten · 41,5k Aufrufe · gestartet 31. Juli 2007 von carotina
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1'287 Beiträge · seit 200606. Okt. 2007 · #21
Es kommt immer noch bei jedem 5. Reisegast via Johannesburg das Gepäck verspätet in Windhoek an. Man steht im Inneren Bereich des Flughafens in der Regel mit 14 anderen in einer Schlange. Das Prozedere dauert ca 90 Minuten, bis man dann aus dem Windhoeker Flughafen herauskommt.

Es sind extra drei Taxifahrer angestellt, das Gepäck an den folgenden Tagen nachzufahren.
Wichtig ist "gemischte" Koffer packen, als nicht ein "Männchen" und ein "Weibchen" Koffer. Dann eine Kopie seines Reiseplanes mit Kontaktdaten parat haben, ggf zentrale Kontaktdaten Ihrer Agentur vor Ort, damit das Flughafenbüro auch weiß, wo Sie am 5. Tag der Reise sind.

Für den Rückflug kann man auf dem Windhoeker Flughafen das Gepäck für 25 N$ pro Gepäckstück einschweißen lassen. Eine Maßnahme die auf dem Hinweg vom Heimatflughafen aus noch sinnvoller ist.

Am Heimatflughafen betonen, dass das Gepäck an den Zielflughafen Windhoek durchgeleitet wird. Vor Ort in Johannesburg trotzdem am Gepäckausgabeschalter stehen und kontrollieren, dass es nicht doch mit herauskommt.
Gepäck eindeutig kennzeichnen, eventuell gelbes oder blaues Band um Trageriemen wickeln, damit man es auf dem Förderband schnell und eindeutig zuordnen kann, bzw später eine genauere Beschreibung liefern.
Eine gute Gedächtnisstürze ist ein Digitalphoto in seiner Kamera, die natürlich ins Handgepäck gehört.

Die Fluggesellschaften zahlen keinerlei Entschädigung, lediglich manchmal werden aus Kulanzgründen Kosten für Waschzeug und eine Unterhose erstattet. British Airways und Air Namibia sind großzügiger als die SAA.

Bei Flügen via Kapstadt sind Gepäckverluste seltener. Verschwundenes Gepäck taucht dann in der Regel aber nicht mehr auf.

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
7'272 Beiträge · seit 200606. Okt. 2007 · #23
Wenn ich von Rom via Johannesburg nach Windhoek fliege und alles Gepäck ankommt ist das wie ein Sechser im Lotto 🤩

Chrigu
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3'491 Beiträge · seit 200606. Okt. 2007 · #24
Hallo zusammen,
Johannesburg ist zur Zeit eine Katastrophe, weil überall gearbeitet und gebuddelt wird. Ein Wahnsinnsgedränge. Ist schon ein kleines Wunder, dass dort überhaupt noch etwas funktioniert.
Bei der Gelegenheit: SAA scheint eine neue Einnahmequelle entdeckt zu haben - Übergewicht !!Da wird jetzt grammgenau gewogen und abgerechnet. Kulanz? - Fehlanzeige! Für jedes Kilo über dem Limit von 20 kg sind 250 ZAR fällig. Wir hatten zu zweit 6,048 kg zuviel - und waren sofort um 1512,-ZAR ärmer.
Gruß Joli
12 Beiträge · seit 200711. Okt. 2007 · #25
Oh, da haben wir aber Glück gehabt, unser Gepäck kam an. Strecke MUC- JOH - WDH. Allerdings mussten wir auch Übergepäck zahlen: 6 Kilo (von 12, sie haben pro Person 3 kg Kulanz gerechnet) à 30,00 € 😮

Wir haben uns über die Securitymassnahmen in JOH gewundert. Wir sind nicht in den Transitbereich gegangen und mussten deshalb beim Weiterflug nach WDH durch die Security. Dort sass eine Mitarbeiterin und hat laut gesungen, was ihr der Scanner so zeigte, hat sie nicht interessiert. Und der Metalldetektor blinkte und piepte - wir wurden trotzdem einfach durchgewunken. 😄
183 Beiträge · seit 200611. Okt. 2007 · #26
Also wir flogen Heuer über Paris! Beim Hinflug verschwand eine Tasche, sie kam nach Windhouk einen Tag bevor wir wieder zurückflogen. Beim Rückflug waren wir in wien um 2 Taschen ärmer. Wurde am nächsten Tag am Abend gebracht.
Die Taschen blieben jedesmal in Paris hängen. Also nicht nur Südafrika!!!!
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Gast11. Okt. 2007 · #27
Dann hier mal meine Story:

Ich bin gerade über Johannesburg geflogen, genauer mit Emirates nach Johannesburg und dann weiter mit British Airways/Comair nach Windhuk.

Schon im Flugzeug gibt es direkt vor der Landung die Durchsage, das nicht alles Gepäck mitgekommen ist. Wir kommen, nach dem turbulentesten Flug den wir je erlebt haben, in Windhuk an. Die beiden aufgegebenen Gepäckstücke leider nicht. Man sagt uns das diese mit der nächsten Maschine kommen. Wir warten also noch ca. 1 Stunde am Flughafen auf die nächste Maschine . Wieder kein Gepäck. Wir erledigen die Formalitäten für den Gepäckverlust und bekommen die Aussage, dass wir täglich den aktuellen Aufenthaltsort durchgeben sollen und das Gepäck dann dahin nachgeliefert wird.

Wir holen das Auto ab, kaufen ein und fahren halb im Dunkeln nach Rehoboth ins Oanob Lake Resort. Mangels Equipment (Schlafsack) können wir da nicht wie geplant campen und nehmen uns eine Suite. Ich telefoniere nochmal mit dem Flughafen und frage ob das Gepäck mit dem Abendflug aus Johannesburg gekommen ist. Natürlich nicht. Zusätzlich gibt es die Aussage, dass das Gepäck höchstens nach Windhuk nachgeliefert wird, aber keinesfalls nach Rehoboth, Sesriem oder Swakopmund, da das die Flugkosten für den BA-Flug übersteigen würde. Ich vermisse schmerzlich das Stativ aus dem Gepäck.

Am Morgen telefoniere ich noch einmal mit dem Flughafen und bekomme die gleiche Aussage. Das Gepäck soll aber mit dem BA-Flug um 13.55 kommen. Meine Laune wird langsam finster, weil wir einen von unseren ohnehin knappen 12 Urlaubstagen verlieren. Aber wir fahren hoffnungsvoll wieder zum Flughafen. Natürlich kommt das Gepäck nicht. Auch nicht mit der SAA-Maschine eine Stunde später. Unsere Sesriem-Reservierung löst sich in Luft auf. Das Personal im Lost-Found-Office ist unfreundlich und unmotiviert. Und wieder die Aussage: Irgendwo anders als nach Windhuk wird das Gepäck definitiv nicht nachgeliefert, da ich nicht die gesamte Strecke mit BA geflogen bin. Ich werde richtig sauer und mache eine halbe Stunde richtig Rabatz, bis ich den höchsten Repräsentanten von British Airways/Comair am Flughafen Windhuk vor mir habe. Das ist Patrick der General Manager und der erste, der sich wirklich unseres Problems annimmt.

Er verspricht uns, alles dafür zu tun, dass das Gepäck mit der Abendmaschine um 19.25 Uhr aus Johannesburg kommt. Garantieren will er das nicht, da es eine kleine Maschine ist und er nicht weiß, wie voll die ist. Ich bekomme noch seine Handynummer. Wir beschließen ganz in der Nähe des Flughafen zu übernachten (Richterliste auf dem Handy gibt das Trans Kalahari Inn her - naja) und abends lieber noch einmal selbst zum Flughafen zu fahren, als auf eine Nachlieferung zu vertrauen. Wir fahren zum Flughafen und bekommen wieder kein Gepäck. Der gelangweilte und uninteressierte Typ im Lost+Found-Office weigert sich noch einmal in Johannesburg anzurufen und äußert sich noch abfällig über Patrick. Ich flippe langsam aus und lasse mir die Rufnummer vom BA-Gepäckservice am Flughafen Johannesburg geben.

Ich stelle mir den Wecker auf um 6 Uhr um dann beim BA-Gepäckservice in Johannesburg anzurufen. Ich bitte darum das Gepäck in der Air-Namibia-Flug um 07.45 zu schaffen. Man sagt mir zu, sich darum zu kümmern und will mich in jedem Fall in einer halben Stunde zurückrufen. Natürlich kommt weder Rückruf noch Gepäck.

Jetzt bin ich richtig angefressen, dass uns solche Pappnasen den Urlaub kaputtmachen. Ich telefoniere noch mal mit Patrick. Er sagt zu, dass das Gepäck, wenn es denn mal kommt, auch nach Sesriem o.ä. nachgeliefert wird. Kosten will er sich bei Emirates zurückholen. Mir egal. Wir beschließen das es keinen Sinn macht, weiter zu warten und so letztlich den ganzen Urlaub in Windhuk zu verbringen. Wir fahren zur Marua Mall, kaufen Schlafsack, Shirts usw. und fahren nach Sesriem. Das hätten wir vermutlich gleich machen sollen, aber nachher ist man eben immer schlauer. Wir haben noch eine Reifenpanne, die wir ganz sportlich nehmen. Mehr Sorgen macht uns das Kühlsystem des Motors. Kühlwasser läuft in den Innenraum und macht nasse Füsse. Gegen 16 Uhr kommt eine SMS von Patrick: "Gepäck ist da. Wird bis 0800 geliefert."

Wir kommen kurz vor 20 Uhr aus dem Soussusvlei zurück und es ist kein Gepäck da. Campen ohne Lampen und weiteres Equipment auf den unbeleuchteten NWR-Campsites in Sesriem ist weniger angenehm. Der Tag war trotzdem der erste schöne in Namibia: Halbe stunde am Spreetshoogte Pass gesessen, Death Vlei besucht, schönen Sternenhimmel angeguckt. Strauße und einen Oryx gesehen. Ganz schön kalt über Nacht...

Wir starten morgens ins Soussusvlei (genauer Düne 45 und Hidden Vlei) und kommen gegen 10 Uhr zurück. Oh Wunder: Das Gepäck steht im NWR-Office. Leider wurden die Schlösser aufgebrochen und entfernt. Die Ersatzkamera und Dinge wie Bodylotion! wurden gestohlen. Aber besser das restliche Gepäck als gar keins.

Beim Abflug in Windhuk treffen wir Patrick noch mal und bedanken uns für seine Unterstützung. Wir bekommen von ihm noch ein Formular um die gestohlenen Sachen bei BA zu reklamieren. Auf dem Rückflug ging übrigens wieder ein Gepäckstück verloren. Diesmal war aber Dubai schuld. In Hamburg gab es aber einen professionellen Gepäckservice. Wir werden gut informiert und alle Zusagen werden eingehalten.

Fazit: Das Gepäck verloren geht ist ärgerlich, aber dafür habe ich Verständnis. Fehler machen wir alle. Kein Verständnis habe ich dafür, wenn man dann nicht alles versucht, um den Fehler wieder auszubügeln. Zwischenzeitlich waren 12 weitere Flüge aus Johannesburg eingetroffen und es war nicht möglich, da mal unser Gepäck unterzubringen. Die 4 Typen im für Air Namibia und BA zuständigen Lost+Found-Office am Flughafen Windhuk kann man durch die Bank vergessen. Hätte ich nicht vor Ort eine Welle gemacht, dann hätten wir unser gesamtes aufgegebenes Gepäck definitiv im ganzen Urlaub nicht gesehen. Und wenn man primär Campen will, ist das ein oder andere an Ausstattung doch recht wichtig. Die Kombination British Airways und Johannesburg kommt mir garantiert nicht wieder unter.

Guido
zuletzt bearbeitet 12. Okt. 2007
1'271 Beiträge · seit 200716. Okt. 2007 · #28
Hallo,

wir sind vor einer Woche aus Namibia zurückgekommen. Auf dem Hinweg sind wir nur von Paderborn nach Frankfurt und weiter nach Johannesburg geflogen. Von dort waren wir einige Tage in SA unterwegs und alles Gepäck ist unversehrt angekommen. Auch der Flug von Jo'burg nach Windhoek mit Comair verlief ohne Probleme. Zurück ging es von Windhoek mit Comair/BA nach Johannesburg, von Johannesburg mit Lufthansa nach Frankfurt und weiter nach Paderborn. Und was soll ich sagen, da ging es nicht mehr so reibungslos. Leider sind wir in Johannesburg erst mit 2 1/2 Stunden Verspätung gestartet (Gepäckprobleme da Transportbank im Flugzeug kaputt und Gewitter in Johannesburg). Da konnte also die Lufthansa nichts dafür. So wurde dann natürlich auch unser komfortabler Zwischenstopp in Frankfurt sehr eng. Aber wir haben den Flieger so gerade noch geschafft. Leider unser Gepäck nicht, aber auch da würde ich sagen, das konnte niemand verhindern. Also, soweit alles in Ordnung.
Als wir dann 4 Stunden später unser Gepäck in Paderborn/Lippstadt abholen wollten, stellten wir fest, dass von 5 Gepäckstücken die 2 Taschen meiner Eltern aufgebrochen und durchsucht worden sind. Die kleinen Schlösser, die wir als Bremse dran gemacht hatten, waren verschwunden und die Reisverschlüsse kaputt gemacht. Man konnte auch sehr genau sehen, dass die Tasche durchsucht wurde. So denke ich fast, dass dieses mal wieder in Johannesburg passiert ist. Leider scheint es dort immer noch ein Problem zu geben, wie schon hier öfter im Forum geschildert.

Soweit unsere Erfahrungen.

Gruß,

Africa Direct

P.S.: Meine Eltern wurden schon von der Lufthansa benachrichtigt, dass sie für die Taschen entschädigt werden. Soweit war der Service sehr gut und schnell.
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
667 Beiträge · seit 200616. Okt. 2007 · #29
Das eigentliche Problem in Johannesburg sind nicht Lufthansa, BA, SAA, Comair,usw. sondern die baggage handler auf dem Flughafen Joburg. Sie klauen wie die Raben (sorry Raben für die Verunglimpfung)und das schon seit etlichen Jahren. Videokameras, Detektive, Schulungen - alles schon probiert, aber keine Besserung. Wertsachen ins Kabinengepäck ist die einzige Lösung im Augenblick. Helmar
Gast16. Okt. 2007 · #30
Helmar schrieb:
Das eigentliche Problem in Johannesburg sind nicht Lufthansa, BA, SAA, Comair,usw. sondern die baggage handler auf dem Flughafen Joburg. Sie klauen wie die Raben (sorry Raben für die Verunglimpfung)und das schon seit etlichen Jahren. Videokameras, Detektive, Schulungen - alles schon probiert, aber keine Besserung.
Ich bin zwar weit weg und ich habe da keine Insiderkenntnisse, aber mir will nicht so ganz einleuchten, dass ein derart gravierendes und seit Jahren bestehendes Problem nicht lösbar ist. Auf anderen Flughäfen (z.B. in Spanien), auf den früher viel geklaut wurde, muss das Personal beim Verlassen des Flughafens durch pingelige Kontrollen. Zumindest da scheint es geholfen zu haben. Natürlich können die Kontrolleure auch wieder korrupt sein und es könnte versucht werden, auf anderen Wegen Diebesgut aus dem Flughafen zu schmuggeln. Aber es geht hier nicht um Kriminalität in einer offenen Innenstand, sondern auf einem abgeschlossenen und grundsätzlich relativ gut kontrollierbarem Flughafengelände.
Wertsachen ins Kabinengepäck ist die einzige Lösung im Augenblick.
Das ist bei vielen hier ja schon mit dem Kamera-Equipment belegt. Uns wurde selbst so Triviales wie Bodylotion gestohlen.

Guido
Gast17. Okt. 2007 · #31
Meine Geschichte (etwa 3 Wochen her): Wir flogen mit Emirates nach Johannesburg. Schon im Flieger wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass das Gepäck in Johannesburg am Gepäckband abzuholen, zu verzollen und nach Windhoek (BA-Flug) einzuchecken sei. Wir haben das genau so gemacht. Leider waren etwa 100 Personen vor uns bei der Passkontrolle. Als wir diese endlich hinter uns gebracht hatten, waren wir uns sicher den Flug versäumt zu haben. Nur; als wir zum Gepäckband kamen lief dieses gerade an (unglaublich, es war etwa 1,5 Stunden nach der Landung!). Fazit: Flug verpasst, eine zusätzliche teure Übernachtung in Johannesburg. Die vorgebuchte Lodge nahe Windhoek hat die Unterkunft natürlich auch abgebucht.
Gast17. Okt. 2007 · #32
Cyberferkel schrieb:
Meine Geschichte (etwa 3 Wochen her): Wir flogen mit Emirates nach Johannesburg. Schon im Flieger wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass das Gepäck in Johannesburg am Gepäckband abzuholen, zu verzollen und nach Windhoek (BA-Flug) einzuchecken sei. Wir haben das genau so gemacht.
Das Verfahren scheint dann jeden Tag neu ausgewürfelt werden? Da Emirates kein echtes Codesharing mit BA betreibt, konnten wir in Hamburg keine Boardpässe für den BA-Flug bekommen. Die mussten wir uns am Flughafen Johannesburg besorgen. Dabei bekamen wir am BA-Schalter auch noch mal die Auskunft, dass das Gepäck durchgecheckt wird.

BA/Comair benutzte bei uns auch irgendeine heruntergekommene Halle mit ein paar Gates zum Boarding. Sowohl an den Monitoren als auch direkt an den Gates stand Gate = 29 Harare, Gate 28 = Windhoek. In der Praxis wurde das mal schnell getauscht. Auch nach einer Stunde standen auf allen Monitoren noch die falschen Angaben. Völlige Konfusion bei allen Passagieren und beim Personal. Man musste aufpassen um überhaupt den richtigen Bus zum richtigen Flieger zu erwischen.

Guido
Gast17. Okt. 2007 · #33
Moin zusammen,

sowohl Sicherheit als auch die zunehmende Zahl der Diebstähle in JHB sind schon länger Thema:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=3045&art_id=vn20070907042155418C378948
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=13&art_id=vn20070829040100946C950911
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=13&art_id=vn20070728094307779C850527
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=13&art_id=vn20070717025317447C641029

Die schlechte Bezahlung zwingt natürlich zur Kompensation durch Diebstähle:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=181&art_id=vn20070208053046300C816370

Minister Erwin weist darauf hin, dass sich festgestellten Fälle im internationalen Rahmen bewegten. Wenn man denn der südafrikanischen Statistik traut:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=181&art_id=vn20070227105738352C385598

Gruß, Michael


www.mg.co.za
Gast17. Okt. 2007 · #34
Minister Erwin weist darauf hin, dass sich festgestellten Fälle im internationalen Rahmen bewegten. Wenn man denn der südafrikanischen Statistik traut:
Ich vermute, dass sehr viele Leute ihre Gepäckdiebstähle da resigniert gar nicht melden. Ich habe unseren Diebstahl auch nicht gemeldet. Nach den Erfahrungen mit dem zuständigen Lost+Found-Service von British Airways am Flughafen Johannesburg habe ich das für sinnlos und reine Zeitverschwendung gehalten. Im Hinblick auf Problembewusstsein und die Statistik war das vielleicht falsch.

Guido
7'272 Beiträge · seit 200617. Okt. 2007 · #35
Hallo

mit Interesse verfolge ich diesen Thread. Dabei frage ich mich, wieviele Leute ohne Probleme über Johannesburg fliegen. Diese melden sich hier natürlich nicht. Aus diesem Grund habe ich auf der Startseite eine kleine Abstimmung geschaltet.
Ich bin sehr auf das Resultat gespannt.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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198 Beiträge · seit 200617. Okt. 2007 · #36
Hallo!
Wir sind am Samstag aus unseren Ferien in Namibia/Botswana nach Hause gekommen. Der Hinflug ( ZH-JHB mit Swiss / JHB-Windhoek mit Comair ) war problemlos.Das Gepäck welches ich schön aufgeteilt hatte, mit etwas Reserve im Handgepäck, drehte schon auf dem Band bis wir mit den Zollformalitäten fertig waren. Ausser dass wir in JHB über eine Stunde Verspätung hatten und es somit mit Autoübernahme und Einkaufen etwas eng wurde und wir dann erst mit der Dunkelheit auf Ondekaremba ankamen, gab es keine Probleme. Beim Rückflug liessen wir unsere 2 Taschen in Windhoek einschweissen ( 25 N$ / Tasche ), da uns unterwegs Schauergeschichten erzählt wurde von Diebstählen etc. In ZH fehlte dann unser Gepäck. Wir waren aber nicht die einzigen! In JHB hatten wir genügend Zeit zum Umsteigen ( 17.00 - 19.30 )aber es herrschte im Allgemeinen ein solches Chaos am Flughafen.....
Am Sonntag abend wurde unser Gepäck dann geliefert, alles unversehrt.
Gruss
Margot
335 Beiträge · seit 200617. Okt. 2007 · #37
Hallo, habe inzwischen auch meine Stimme abgegeben.

Dazu hier auch noch ganz kurz meine Erfahrungen vom September 2004.
Wir hatten damals kurzfristig keine andere Flugvariante gefunden und sind mit IBERIA von Frankfurt über Madrid nach Johannesburg und von da aus dann mit British Airways nach Windhoek geflogen. Beim Check-In wurde uns mehrfach versichert, dass unser Gepäck bis Windhoek durchgecheckt wird. Ausgerechnet an unserem Flugtag hatte die Lufthansa einen Crash im europäischen Computernetz, wovon mehr oder weniger alle Flüge betroffen waren.

Unser Flieger ging mit ca.1 ½ Std. Verspätung in Frankfurt ab, doch unsere Aufregung wegen unserem Anschluß in Madrid war umsonst, denn der Flieger ging dort dann fast mit der gleichen Verspätung ab. Die gleich Aufregung dann noch mal in Jo’burg, doch zum Glück setzte sich die Verspätung wegen Warten auf noch weitere Anschlußflüge auch dort fort.

Trotzdem hatten wir ein ungutes Gefühl wegen unserem Gepäck, das sich dann in Windhoek auch bestätigte. Von einem andere Paar und von uns fehlte das Gepäck. Wir 4 waren vermutlich die Einzigen, die von Frankfurt kamen. Hatte man da das bißchen Gepäck überhaupt in einen extra Container gepackt?

In Windhoek stimmte man uns zuversichtlich auf die Maschine, die am Nachmittag aus Jo’burg kommt. Doch auch bei der Maschine am nächsten Morgen war nichts dabei. Im Eilzugtempo machten wir einen Noteinkauf und fuhren Richtung Karibib. Von dort startete unsere 9-tägige Campingtour durchs Kaokoveld. Von dort noch ein letzter Anruf. Mittags war unser Gepäck immer noch nicht da. 🙁

Unsere Tour war trotz des fehlenden Gepäcks ein Traum. 🤩 Kaum zu glauben, mit wie wenig Gepäck man auskommen kann. Nach dieser Tour sind wir dann erst einmal zurück nach Windhoek zum Airport. Es war Sonntag und keiner fühlte sich so richtig zuständig. Endlich fanden wir jemanden, der mal in den Computer schaute. Noch längerem hin und her wurde uns erklärt, dass unser Gepäck zwar angekommen nun aber in Windhoek in den Büroräumen von British Airways sei. Und die hatten Sonntags natürlich zu. Mit flatterndem Herzen fuhren wir dann am Montag morgen zu British Airways und bekamen dort tatsächlich unser Gepäck mit ein paar NAM $ als Entschuldigung zurück.

Aus dieser Erfahrung heraus haben wir dann immer einen Direktflug gewählt.

Gruß
Uschi

Ob Direktflüge aber immer die besten sind 🤨 ?
Gerade in der AZ entdeckt:
http://www.az.com.na/leserbriefe/wir-fliegen-knftig-mit-anderen.22109.php
http://www.pervan.de/reiseberichte/Autor*Uschi_Pohler*7179http://www.flugstatistik.de
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2007
209 Beiträge · seit 200718. Okt. 2007 · #38
Hallo Chrigu,
die Idee mit der Abstimmung finde ich gut. Aber wie schon geschrieben, kann es nicht repräsentativ sein, da viele Namibiaurlauber das Forum nicht kennen und somit deren Bewertungen fehlen.
Gibt es nicht sonst irgendwo verlässliche Statistiken?
Gruss Norbert
Selbst nach der Abreise sind wir nie ganz von diesem Land weggekommen.
7'272 Beiträge · seit 200618. Okt. 2007 · #39
Hallo Norbert

Eine solche Abstimmung kann natürlich nicht repräsentativ sein. Interessant ist es aber alleweil, zeigt es doch in unserer kleinen NamFo-Community einen gewissen Trend.

Irgendwelche offiziellen Statistiken kenne ich leider nicht.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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209 Beiträge · seit 200718. Okt. 2007 · #40
Nochmals ein Hallo,
selbstverständlich ist ein solches Ergebnis interessant.
Bin auch mal gespannt wie es ausgeht.
Gruss Norbert
Selbst nach der Abreise sind wir nie ganz von diesem Land weggekommen.