Kriminalität ?

79 Antworten · 17,1k Aufrufe · gestartet 21. Juli 2007 von Michele
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281 Beiträge · seit 200629. Juli 2007 · #21
An sich wollte ich mich zu diesem Thema nicht melden...tue es aber trotzdem.

Georgs Beitrag halte ich für sehr fundiert und realistisch.
Die Sicherheitslage in z. B. Windhoek oder Swakopmund mit z. B. Berlin (wo ich einen Zweitwohnsitz habe) mag persönlich als nehezu identisch empfunden werden, gibt eine für Namibia - Neulinge f a l s c h e Einschätzung der Lage.

Man sehe sich nur die mittlerweile hochgesicherten Eigenheime an. Sehe ich hier nicht. Und ich kann in Berlin sehr wohl an allen touristischen Stellen der Innenstadt, sei´s Brandenburger Tor, Unter den Linden, Podstadem Platz, Hacksche Höfe etc. tags und bei Dunkelheit bedenkenlos genießen, schauen, Restaurants besuchen etc. - zu Fusss.Den Eindruck, in Namibia wäre das Gefährdungspotential ähnlich oder gleich, ist fahrlässig unund provoziert nahezu Probleme.
Michael (Iwanowski) www.afrika.de www.iwanowski.de
1'036 Beiträge · seit 200629. Juli 2007 · #22
cassiopaia schrieb:
na "super" georg, du machst mir angst...! sind ab übernächster woche, mit den kids, für 3 wochen in namibia.mit einem gemütlichen stadtbummel durch windh. wird dann ja wohl nichts...;-( (weißt du, ich hab eh schon im vorfeld so ein mulmiges gefühl im bauch...)trotzdem würde mich mal interessieren, was man evtl. als gastgeschenke mitnehmen könnte, bzw. was dort kids ganz dringend brauchen(so an kleinigkeiten...)???
Hallo Cassiopaia

Genau das will ich nicht. Ist auch nicht der Sinn meines Beitrags.

Du kannst schon deinen Stadtbummel machen ohne Angst zu haben.

Ich Zb gehe auch gerne in die Neapel Region ( in 4 Wo wieder) .

Dort ist Kriminalität sehr sehr hoch, man wird oft beklaut. Bei mir ist da nichts zu holen und ich bewege mich dementsprechend und bin wachsam.

Nicht mehr und nicht weniger will ich auch dir mit auf den Weg geben.

Auch ich habe nostalgischen Punkte gemieden, ZB vom Tintenpalast geht ein schöner Wanderweg durch Aloen Region Richtung Klein Windhoek, für Wildblumenliebhaber sehr schön. Die Stadt bietet nun Begleitung an um das Risko zu minimieren, alleine aber würde ich abraten , es sei den eine solide Gruppe.

Geschenke, ich nehme an du meinst an schwarze Kinder.

Egal wie du es machst ist immer Problematisch. Am besten aber ist es du spendest was an eine oder mehr der Sozialeinrichtungen.

Sicher aber ist, alle Kinder dieser Welt lieben Süssigkeiten ( ob das gut oder schlecht ist sei dahin gestellt) Dabei denke ich an mein erstes Stück Schokolade das mir ein Amerikaner 1945 gab. Noch heute ist das sehr stark in der Einnerung. Auch Obst gab es hier und da.

Wäre also nicht verkehrt denn Obst ist auf dem Land eher rar und kaum bezahlbar. Das lachen solcher Kinder wird dich erfreuen.

[bild: 12441]

Grüsse und einen unbeschwerten Urlaub in unserem Namibia

Georg
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Themenstarter5 Beiträge · seit 200731. Juli 2007 · #23
Wolfgang,

vielen dank!!...Ich werde die Augen gut offen halten, und ich denke dass wir genuegend. Bis bald...

Ein hertzliches Gruess

Michele (3 Tage zum Start...)
16,9k Beiträge · seit 201220. Juni 2025 · #24
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2026
16,9k Beiträge · seit 201208. Okt. 2025 · #25
Ich stelle es hier auch noch einmal dazu, damit dieses wichtige Thema mehr Aufmerksamkeit erreicht:


Tyre spikes endanger motorists on C28

Reifenspikes gefährden Autofahrer auf der C28:
Selbstgemachte Reifenspikes, die auf der Straße C28 im Namib-Naukluft-Nationalpark verstreut liegen, haben bei Landwirten und Autofahrern Sicherheitsbedenken ausgelöst, nachdem am Wochenende mehrere Fahrzeuge einen Platten erlitten hatten.

Landwirt Chris Baas aus Donkerhoek Wes sagte, er habe die Spikes am Sonntagmorgen auf der Fahrt von seiner Farm in Richtung Swakopmund entdeckt.
„Etwa einen Kilometer nachdem ich die Teerstraße erreicht hatte, hörte ich etwas unter meinem Reifen und sah, dass er aufgeschlitzt war. Ungefähr drei Spikes lagen auf der Straße und weitere daneben“, sagte er. „Ein paar Kilometer weiter fand ich sieben weitere auf der Straße.“
Baas beschrieb die Objekte als handgefertigt aus angespitzten Winkeleisenstreifen, die zu vierzackigen Krähenfüßen zusammengeschweißt wurden, die Reifen in jeder beliebigen Fallrichtung durchstechen sollen. ...


LG
Logi
593 Beiträge · seit 202408. Okt. 2025 · #26
Hi,
Die Frage bleibt natürlich, was das für eine Masche ist. Tatsächlich nur einmalig zur Erfüllung eines einmaligen Ereignisses oder aus SA überschwappende Methode, um wie dort weitere Delikte zu begehen. Ich hoffe nicht, dass letzteres zutrifft denn davor kann man sich auf Gravelroads kaum schützen. Von der Unfallgefahr ganz zu schweigen.
VG
16,9k Beiträge · seit 201228. Okt. 2025 · #27
Touristen bei Diebstählen und Raubüberfällen ins Visier geraten

In den vergangenen Tagen wurden in verschiedenen Landesteilen Namibias mehrere Straftaten gegen Touristen gemeldet. Die Polizei mahnt Reisende daher zu erhöhter Wachsamkeit.

Zwischen Donnerstagabend, dem 23. Oktober, und Freitagmorgen, dem 24. Oktober, brachen bislang unbekannte Täter auf dem Gelände des Spitzkoppe Rest Camps bei Usakos in ein Touristenfahrzeug ein. ...

Am Freitagabend kam es gegen 22.40 Uhr zu einem Raubüberfall mit Messerangriff in einem Gästehaus in Klein-Windhoek. ... Den Ermittlungen zufolge hatten Touristen ein Taxi zu ihrem Gästehaus genommen. ...

Einen Tag später wurde gegen 10.10 Uhr auf dem Parkplatz des Maerua Mall Spar ein weiteres Touristenfahrzeug aufgebrochen. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201207. Nov. 2025 · #28
Kriminalität.PNG




LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200612. Nov. 2025 · #29
Good Afternoon fellow members. There has been a robbery at one of EHRAs camp on the 10th November 2025, 3 tourists have been robbed of their belongings, worth thousands of dollars.
Anybody who can lead to this arrest will be rewarded of N$10 000.
These are the sketches of the armed robbers, they are staying in a group of 5 guys, they are very dangerous, and have a car, according to the tourists they were talking in click sounds.
Please let's share in our groups
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Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201213. Nov. 2025 · #30
Police to redouble efforts to ensure tourism safety

Polizei verstärkt Anstrengungen zur Gewährleistung der Sicherheit im Tourismus:
Um Touristen noch besser zu schützen, verteilt die Polizei Informationsbroschüren an Hotels, Cafés und andere touristische Einrichtungen. Diese enthalten Notfallkontakte, Hinweise zur Meldung verdächtiger Aktivitäten und Tipps zur Kriminalprävention:


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Polizeiobermeisterin Elizabeth Matias präsentierte die aktuellen Kriminalstatistiken für die Region Erongo und berichtete von einem Anstieg der Straftaten gegen Touristen im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024. Zu den häufigsten Delikten zählen Fahrzeugdiebstahl, Einbruch und Raub. Im Jahr 2024 wurden 35 Fälle gemeldet, im Jahr 2025 stieg die Zahl auf 44. „Obwohl Festnahmen erfolgten und Diebesgut sichergestellt wurde, werden einige Diebstähle mit hohem Wert noch untersucht“, sagte sie und merkte an, dass Täter oft Touristen in abgelegenen Gebieten oder dort, wo Wertgegenstände sichtbar in Fahrzeugen liegen, ins Visier nehmen.

Um Risiken zu minimieren, wird Touristen empfohlen, Notrufnummern griffbereit zu haben, persönliche Gegenstände sicher aufzubewahren, abgelegene Gebiete zu meiden und in sicheren Umgebungen zu reisen. Gruppen sollten zusammengehalten und Aktivitäten in den späten Abendstunden auf das Notwendigste beschränkt werden.
...



LG
Logi
zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2025
11 Beiträge · seit 201809. Dez. 2025 · #31
Bisher hatten wir eher kleinere Vorfälle in vielen Jahren Reisen in Namibia (Diebstahl aus Auto, Verfolgungsjagden). Letzte Nacht hat es uns aber voll erwischt: ca. ein halbes Dutzend junger Männer hat uns und zwei andere Camper brutal überfallen, zwei z.T. Schwerverletzte, kurz nach Mitternacht. Auf der fast neuen Campsite "Northern Rock" bei Otjiwarongo. Eigentlich hat die junge Familie ein Schmuckstück von Campsite erstellt, aber (bisher) kein funktionierendes Sicherheitskonzept. Die ganze Familie incl. drei Brüdern war genauso entsetzt und hat uns wirklich aufopferungsvoll den ganzen Tag geholfen. Aber es ist eine traurige Tatsache, dass man mit einer neuen Einrichtung mittlerweile auch alle Sicherheitsfragen gelöst haben muss. Zaun und Videokamera reichen nicht mehr aus. Die Familie will das überarbeiten und hoffentlich bald kann man auf der wunderschönen Campsite wieder safe übernachten...
593 Beiträge · seit 202409. Dez. 2025 · #32
Hallo Jazzbulli,
Vielleicht kannst du etwas mehr dazu erzählen. War es richtiger Raub, war es Diebstahl, was verstehst du unter schwerverletzt. Welche Brutalität haben die an den Tag gelegt etc.
In Otji gab es schon immer sporadisch derartiger Probleme. Allerdings nicht so weit draußen, eher in der Stadt.
Danke schonmal.
VG
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2025
11 Beiträge · seit 201810. Dez. 2025 · #33
Es waren 4 bis 6 ca. 20jährige junge Männer, die uns 3 kurz nach Mitternacht überfallen haben, aus dem Dachzelt zerren wollten, Scheiben eingeschlagen, alles incl Schmuck entwendet, geschlagen, auch mit Eisenstange. Die anderen waren zuerst dran und haben Kratz- und Würgewunden, einer mit einer klaffenden Wunde am Kinn und zwei verlorenen Zähne. Unser Wagen war am schwersten zugänglich, deshalb (noch) nicht dran. Ich habe den Lärm gehört und konnte die Bande dann mit viel Pfefferspray vertreiben. Aber das war ganz schön knapp..
593 Beiträge · seit 202410. Dez. 2025 · #34
Danke für die Schilderung. Ich glaube bald, die Brutalität allgemein nimmt zu.
Langsam ist es soweit, dass ich auch mit Pfefferspray aufrüsten werde. Schade eigentlich.
So etwas zu erleben ist einfach nur........
VG
Edit. Hab vergessen, was hat die Polizei untetnommen? Bei dem letzten Diebstahl aus einem Dachzelt in Kamanjab, sind die mit allem angerückt. Polizeichef vom Ort , 4 Polizisten, 5 Spurenleser, die einiges gefunden hatten. Die Verfolgung des Handys mit Streifenwagen blieb leider erfolglos, da es kurz vor Erreichen ausgeschaltet wurde.
zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2025
16,9k Beiträge · seit 201210. Dez. 2025 · #35
@Jazzbully

Danke, dass Du über dieses Erlebnis berichtest.

Hoffentlich macht Ihr Euch selbst keine Vorwürfe. Die Situation eines solchen Überfalls kann man im Vorfeld einfach nicht üben.

Ich hoffe sehr, dass Ihr das Geschehene irgendwann beiseite schieben könnt, vergessen kann man es nicht, und Ihr Afrika wieder genießen könnt.

Ganz herzliche Grüße
Logi
11 Beiträge · seit 201810. Dez. 2025 · #36
Herzlichen Dank für die Anteilnahme! Wir machen uns nur den Vorwurf, den Betreiber nicht gleich bei Ankunft nach der Sicherung des Platzes gefragt zu haben - das gehört ab sofort zum Standard bei Plätzen die wir nicht kennen. Wir kamen gerade zurück von 3 Wochen kreuz und quer durch Angola, wo wir oft "im Busch" übernachtet haben: ohne Probleme...
1'096 Beiträge · seit 200910. Dez. 2025 · #37
Hallo zusammen, leider ist es so, dass die Kriminalität insgesamt deutlich zunimmt und auch die Berichte über Überfälle mit Waffengewalt nicht mehr die Ausnahme sind. Nicht jeder Vorfall schafft es in die Medien…
@jazbully - Ihr nehmt es einigermassen locker, wenn ich deine Statements richtig interpretiere.

OT
Im Oktober, als wir uns in Mana Pools befanden, stellte sich abends eine Rangerin mit AK47 vor und erklärte uns, dass sie während der Nacht im Hintergrund auf uns aufpasse, da es zu gewaltsamen Attacken von Sambia gekommen sei.
Im Dezember war auf Facebook zu lesen, dass die Camper in Nyamepi gebeten wurden, ihre Nachtlager aus Sicherheitsgründen an der Rezeption aufzuschlagen.

Quo vadis, Afrika?
OT Ende

Liebe Grüsse
Guido
16,9k Beiträge · seit 201206. Feb. 2026 · #38
President concerned by surge in crimes targeting tourists

Präsidentin besorgt über Anstieg der Verbrechen gegen Touristen:

Präsidentin Netumbo Nandi-Ndaitwah hat ihre Besorgnis über den Anstieg von Straftaten gegen Touristen in Namibia zum Ausdruck gebracht.

„Ich bin besorgt über die jüngsten Berichte über zunehmende Straftaten gegen Besucher und Touristen in unserem Land. Einige Länder stufen Namibia bereits als unsicheres Reiseziel für ihre Bürger ein. Diese Entwicklung stellt eine ernsthafte Gefahr für den Tourismussektor dar, der nach wie vor einer der wichtigsten Wirtschaftszweige unseres Bruttoinlandsprodukts (BIP) und eine wichtige Beschäftigungsquelle für viele Namibier ist“, sagte die Präsidentin ...



LG
Logi