MIMicheleThemenstarter5 Beiträge · seit 200721. Juli 2007 · #1Hallo zusammen,
wer weiss wie die Situation im Bezug zur Kriminalität ist? Ich habe gerade erfahren dass gerade ein Deutscher Tourist erschossen worden ist!
Gruss
Michele
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200621. Juli 2007 · #2Hallo Michele, bitte nutze zu diesem Thema die Suchfunktion, da steht schon so viel darüber.
Die Kriminalität ist halt ne andere als in D oder anderswo...
Solltest Du noch ne Frage haben, dann stelle sie selbsverständlich.
bester Gruss, Klaus<br><br>Post geändert von: Naukluft, am: 22/07/2007 21:22
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
linksfahrer435 Beiträge · seit 200721. Juli 2007 · #3Das man jetzt akut beunruhigt ist, nach so einem Vorfall, ist ja klar.
Wir haben für nächsten Samstag eine Übernachtung im Daan Viljoen Park gebucht, das ist gerademal 30 Kilometer von der Stelle wo es passiert ist.
Ich denke das gerade jetzt mehr Polizeipräsens zu erwarten ist, gerade weil so etwas in Namibia auch nicht jeden Tag vorkommt. Das man zur falschen Zeit am falschen Ort ist kann einem Überall passieren.
MfG Thomas D.
Noch 7Tage
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200621. Juli 2007 · #4Naukluft schrieb:Die Kriminalität ist halt ne andere als in D oder sonstwo...
... das klingt so, als sei Namibia das unsicherste Land der Welt ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200621. Juli 2007 · #5Diskutieren wir nun wieder einen 20 Seiten Thread über dieses Thema...
Einen Satz von einem anderen kann man immer auf verschiedene Arten interpretieren, sieht man ja an unseren Politikern.
Die Chance in Namibia etwas auf offener Strasse (an bekannten Plätzen im Veld) oder in den Städten etwas gestohlen zu bekommen, diese Kleinkriminalität ist unweit höher da KEINE Polizei so schnell da sein kann, eine Verfolgung fast unmöglich ist, diese möglicherweise auf eine Art mitwirkt!
In Frankfurt oder Mannheim, um nur diese beiden Städte zu nennen, bekomme ich keine Uhr von der Hand gerissen, eine Brille von der Nase weils toll aussieht so rumzulaufen.
Hier sind Einbrüche, Autodiebstahl eher an der Tages und Nachtordnung, auf einem Volkfest der Taschendiebstahl oder Betrug an der Haustür oder Betteln!
Was in Namibia mit einem Messer eher eine Drohgebärde ist um an Begehrtes heranzukommen, eher wird ein Auto aufgebrochen als sich mit einem Gegner anzulegen, dort gehen sie eher den Weg des geringsen Widerstands! Spielt Schnelligkeit eine Rolle!
Wenngleich ein Menschenleben im Gegensatz zu Geld doch wenig zählt, zeigt das neueste traurige Beispiel des Rheinlandpfälzers, da waren es mit Revolvern bewaffnete, soweit bekannt aus nem Nachbarland, denn Schusswaffenbesitz für die Kleinkriminellen in Namibia würden 100% schneller geahntet und wäre für bestimmte der Staatsgewalt nicht mehr einträglich eher das Gegenteil wär dann der Fall... es eine super Fotoausrüstung, eine Videocam, eine Digitalkamera, Geld natürlich, viel mehr bringt als eine Körperverletzung oder Mord, der von komm ich heut nicht komm ich morgen Beamtinnen bearbeitet werden muss...
Ausnahmen bestätigen die Regel, dass gilt überall.
bester Gruss, Klaus
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200621. Juli 2007 · #6Naukluft schrieb:Diskutieren wir nun wieder einen 20 Seiten Thread über dieses Thema...
... nein, warum sollten wir?
Du hast doch sowieso immer Recht!
@Michele
Fahr bloß nicht nach Namibia. Ist viel zu gefährlich dort ... 😉
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200622. Juli 2007 · #7Hallo Wofgang, warum reagierst Du so, Du weisst, wenns mir möglich ist flieg ich nach Namibia, dass eine hat mit dem anderen nix zu tun.
Das ich immer recht haben soll habe ich mir nie herausgenommen, wenn man mich eines besseren belehrt.
Rede hier nur von tatsächlichen Dingen.Es nutzt nichts diese verdrackte Situation schönzureden, dass man sich mit Verhaltensregeln, die für dieses Land gelten, möglicherweise schützen kann. Dazu muss man wissen was das sein kann wovor man sich schützen muss.
Hast Du bei uns Streckzaun oder Spannungsbewehrte Mauern mit 6m höhe rund um Grundstücke gesehen.
Selbst Owner einiger Farmen, bei denen ich Gast war, auch schon zigmal in WDH bestohlen wurden, mitunter 5x in 2 Jahren.
Wieso will ich damit Recht haben, es ist Tatsache.
Das ich sowas mit meinen 52 hier in D noch NIE erlebte und die meisten wohl auch nicht, zum Glück! Wir aber in Afrika sind und wir mit unserem europäischen Denken in sehr vielem nicht weiterkommen.
So ende ich hier mit gleichen Worten, trotzdem fliege ich wieder hin!
bester Gruss, Klaus<br><br>Post geändert von: Naukluft, am: 22/07/2007 15:01
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200622. Juli 2007 · #8Naukluft schrieb:Hallo Wofgang, warum reagierst Du so
Hallo Klaus,
wenn Du mit einem
Die Kriminalität ist halt ne andere als in D oder sonstwo...
einer Fragestellerin ein Bild vermittelst, daß Namibia extrem gefährlich sei, dann muß ich da halt einfach widersprechen.
Deine Antwort
Diskutieren wir nun wieder einen 20 Seiten Thread über dieses Thema...
klang jedoch nicht gerade so, als daß Du andere Meinungen als Deine eigene gelten lassen wolltest.
Ich suche ganz bestimmt keinen Streit, aber ich möchte gerne meine Meinung äußern dürfen, auch wenn sie Deiner oder der Meinung anderer nicht entspricht.
Ein paar wenige ("sichere") Länder Afrikas habe ich nun auch schon kennenlernen dürfen und in zehn davon war ich alleine mit dem Fahrrad unterwegs. Nirgendwo sonst fühlte ich mich sicherer als in Namibia. Es gibt ca. 50 Länder in Afrika. Welche davon hältst Du für sicherer und besser geeignet für eine Reise?
In Afrika geht es anders zu als in Europa. Aber wo in Afrika geht es so europäisch zu wie in Namibia (und der Republik Südafrika)?
Wenn man sich nicht nach Namibia traut, dann sollte man auch nicht nach Frankreich fahren. Dort sind auch schon deutsche Touristen erschossen worden. Das ist aber nur meine Meinung ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
christian852 Beiträge · seit 200622. Juli 2007 · #9Hallo!
Naukluftt trifft mit der Aussage:
Die Kriminalität ist halt ne andere als in D oder sonstwo...
den Nagel auf den Kopf!
Wir sollten hier wirklich keine neue Diskussion vom Zaun brechen,
die Suchfunkktion reicht aus!
Gruß Christian
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200622. Juli 2007 · #10christian schrieb:Naukluftt trifft mit der Aussage:
Die Kriminalität ist halt ne andere als in D oder sonstwo...
den Nagel auf den Kopf!
Wir sollten hier wirklich keine neue Diskussion vom Zaun brechen,
die Suchfunkktion reicht aus!
... dann laßt doch bitte wenigstens das
oder sonstwo
raus. Dann kann ich mit etwas "Stillhalten" noch tatenlos zusehen. Ansonsten halte ich das einfach bloß für falsch.
Damit stünde Namibia ja auf einer Stufe mit Somalia, Tschad, Nigeria, Zentralafrika, Liberia, Sudan u.a..
Ihr fahrt mit Namibia in eines der sichersten Länder Afrikas. Seid doch mal ehrlich. Wenn es nicht so wäre, würdet ihr nicht dorthin fahren.
Natürlich gibt es dort auch mal kriminelle Übergriffe, schließlich seid ihr in Afrika und dort trifft Arm (Bevölkerung) auf Reich (Touristen).
@Michele
Du hast jetzt das ganze Spektrum der Meinungen in wenigen Beiträgen gesehen. Manche schätzen die Kriminalität in Namibia als unglaublich hoch ein. Manche behaupten, es sei eher unproblematisch.
Halte die Augen offen, nutze den gesunden Menschenverstand und tue, was Du für richtig hältst. Gute Reise!
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
christian852 Beiträge · seit 200622. Juli 2007 · #11Ja, das mit dem sonstwo sollte raus, auch Naukluft wird da sicher
zustimmen.😃
Gruß an Alle
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200628. Juli 2007 · #12Das ist ein leidiges Thema und muss trotzdem geführt werden.
Nauki hat seine negative Erfahrung gemacht, er fährt noch immer nach Nam wie auch Andere und ich.
Viele habe nur Positives erlebt und hatten Glück. Man wiegt sich in einer Sicherheit die es nicht gibt !!!!!!
Bike Afrika kennt nun den ganzen Kontinent und relativiert aus seiner Sicht völlig korrekt. So gesehen ist Namibia echt sehr sicher.
Ich wieder habe eine andere Perpesktive. Das hat aber auch Gründe......
Die meisten kennen das südliche Afrika erst seit ein paar Jahren und kannten die Situation von vor 30-40 Jahren nicht.
Ich fühle mich heute subjektiv unsicher und verhalte mich danach heute. Hab aber keine Panik.
Als Vergleich vor 30 Jahren, meine Wohnung ( Nam ) musste nie abgeschlossen sein. Elektrozäune waren nicht nötig auch keine Schusswaffen.
In Windhuk konnten wir Abends Schaufensterbummel machen, heute ist man selbst Mittags gefährdet. AmAuto brauchte man keinen Aufpasser.
Raub wäre schon schlimm genug, Verletzung und Totschlag aber sind durchaus drin. Die Schwelle zum Töten ist nun mal sehr niedrig.
Gehe ich nach all den gute Ratschlägen im Forum wie man rumlaufen soll oder nicht, zb Kamera, Kleidung, Schmuck, wundere ich mich, wieso genau diese Ratgeber so viele schöne Bilder liefern ohne genau diese Kam mit sich zu tragen .... ????
Mich hat man Mittgas auf der Indep. AV, versucht zu bestehlen unter den Augen von düsternen Gestalten direkt an der Post Mall. Hab mich lautstark gewehrt. Die Sicherheitskräfte neigen dann dazu den Kopf zu drehen....... !!!!!! unglaublich.
Was anderes war es in der Dämmerung vom Hotel zu Fuss zu einem Lokal zu gehen. Das konnte ich früher immer. Jetzt wurde ich verfolgt von mehreren Gestalten und ein Taxi das immer nebenher fuhr mit noch mehr Gestalten als Insassen.
Die Frage war: was führen sie im Schilde. Also schnellen Schritt zurück zur Unterkunft und weg mit dem Auto zu einer Gastsätte die nur 200 m entfernt ist. Bummel am Abend ausgeschlossen !!!!!!
Seitdem fahre ich nur mit Auto ab Dämmerung.
Man muss sich diese Gefahren vor Augen halten und dementsprechend verhalten, darin sehe ich den Sinn dieser Diskussionen.
Einfach sagen Nam ist sicher ist also relativ aber nicht realistisch.
Fazit. Keine Ausreden und Entschuldigungen finden oder Abwiegeln, aber auch keine Panik.
Es stimmt Namibia ist ein sicheres Reiseland aber nur im Vergleich zu sehr sehr unsicheren Gegenden in dieser Welt.
Sorry aber das musste ich bei der Diskussion auch mal sagen
Grüsse Georg, mit Sicherheit grosser Namibia Fan !!!!!
Oshivambo1'159 Beiträge · seit 200728. Juli 2007 · #13Gefährliche Plätze und Orte werden aufgelistet
Windhoek– Um der Kriminalität gegen Touristen in Namibia vorzubeugen, werden jetzt alle gefährlichen Orte und Plätze im Land aufgelistet.
(...)
In den bislang eingegangenen Rückmeldungen seien u.a. Orte wie Uis, Walvis Bay, Swakopmund und die Mondlandschaft genannt worden.(...)
http://www.az.com.na/lokales/touristen-schtzen.20957.phpOshivambo
Enda nawa
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
GUGuido.Gast28. Juli 2007 · #14Ich war noch nicht da und kann die Kriminalität in Nambia nicht beurteilen. Aber man scheint sich dort mittlerweile der Bedeutung des Themas Kriminalität für Touristen bewusst zu werden. Siehe Beiträge aus der AZ von gestern:
http://www.az.com.na/lokales/x.20957.phphttp://www.az.com.na/lokales/x.20936.phpGuido
YOYoshikawaGast28. Juli 2007 · #15Moin zusammen,
es scheint auch in Namibia so langsam loszugehen wie in Südafrika:
http://www.az.com.na/wirtschaft/landwirtschaftverband-besorgt-ber-die-sicherheit-auf-farmen.20935.phpIn Südafrika haben die Farmer-Patrouillen aber offensichtlich noch einen anderen Gegner, die Polizei:
http://www.praag.org/mambo/index.php?option=com_content&task=view&id=734&Itemid=77Es ist eigentlich nur logisch! Bei nicht existenter oder inkompetenter Polizei und desolatem Justizwesen nimmt die Gewaltkrinminalität halt zu. Hat aber bestimmt irgendwas mit Kolonialismus und so zu tun.
😈
Gruß, Michael
RArasputin3 Beiträge · seit 200728. Juli 2007 · #16Wir waren letztes Jahr in Namibia, insgesamt etwa 5 Wochen danach ein paar Wochen in SA und haben uns überall sehr sicher gefühlt.
Es kommt aber sehr darauf an mit wem man sich unterhält. So sehen die dort wohnenden Weißen die Lage oft sehr negativ und pessimistisch, die Allgemeine Zeitung, als das Organ der weißen Deutschen hat da einen entsprechenden Einfluß. Sicherlich ist es aus ihrer Sicht irgendwo verständlich, schließlich mußten Weiße früher eben nicht an Kontrollen anhalten und waren nicht der Willkür der Regierenden ausgesetzt. Aber was der Mensch sät...
Wir waren mit unserem Land Rover unterwegs, mit deutschen Kennzeichen, somit als Touristen gleich erkennbar und wurden lediglich bei den Fleischkontrollen mal kurz angehalten, aber mehr auch nicht.
Vorsichtsmaßnahmen sind trotzdem nie verkehrt und man sollte natürlich auch niemanden provozieren. So parkten wir grundsätzlich nie in der Nähe touristischer Orte, lieber auf einem Shoprite- oder Superspar Parkplatz oder in einer unbedeutende Nebenstraße, aber so gehen wir auch im Urlaub in Spanien oder Italien vor.
Und letzlich finden 95% eines Urlaubes in Namibia oder Südafrika (leider) immernoch in der Obhut weißer Einrichtungen statt, da bleibt als Gefährdungspotential allemal der Weg zwischen A und B, bzw. das Parken.
Gruss
Traugott
CAcassiopaia84 Beiträge · seit 200728. Juli 2007 · #17na "super" georg, du machst mir angst...! sind ab übernächster woche, mit den kids, für 3 wochen in namibia.mit einem gemütlichen stadtbummel durch windh. wird dann ja wohl nichts...;-( (weißt du, ich hab eh schon im vorfeld so ein mulmiges gefühl im bauch...)trotzdem würde mich mal interessieren, was man evtl. als gastgeschenke mitnehmen könnte, bzw. was dort kids ganz dringend brauchen(so an kleinigkeiten...)???
YOYoshikawaGast28. Juli 2007 · #18Moin Traugott,
ich glaube, dass man bei diesem Thema ein wenig über den Tellerrand des Touristen hinaus blicken muss. Unter der inkompetenten Polizei und Justiz in Namibia und Südafrika leidet nämlich -trotz aller Publicity hinsichtlich der weißen Opfer- in allererster Linie die schwarze Bevölkerung! Das Erschreckende für mich daran ist, dass deren Schicksal den hochnoblen Regierungen offensichtlich scheißegal ist!
Es ist ja auch wichtiger, 24 Ministerien zu haben, als eine funktionierende Polizei und Justiz, vom Gesundheitswesen ganz zu schweigen! Bei knapp 2 Millionen Einwohner 24 Minister würde, auf die Bundesrepublik Deutschland übertragen, 960 Minister bedeuten.
Ach was soll`s? Fahren wir halt weiter nach Namibia, so lange es noch geht.
Gruß, Michael
GUGuido.Gast28. Juli 2007 · #19Hi,
ich glaube, dass man bei diesem Thema ein wenig über den Tellerrand des Touristen hinaus blicken muss. Unter der inkompetenten Polizei und Justiz in Namibia und Südafrika leidet nämlich -trotz aller Publicity hinsichtlich der weißen Opfer- in allererster Linie die schwarze Bevölkerung!
Sehr richtig.
Das Erschreckende für mich daran ist, dass deren Schicksal den hochnoblen Regierungen offensichtlich scheißegal ist!
Ein prunkvoller Staatspalast, Jets und Limousinen standen bei Sam Nujoma in der Prioritätenliste wohl höher.
Zum Thema Kriminalität: Es kommt noch ein bißchen auf die Art der Kriminalität an. Die Kriminalität ist z.B. auch in vermeintlich sicheren Urlaubsgebieten (z.B. Kanaren, Toskana) sehr hoch. Diebstähle - insbesondere aufgebrochene Autos - sind da sehr häufig. Es macht zumindest für mich aber einen Unterschied, ob Diebstähle oder eher Raubüberfälle an der Tagesordnung sind.
DADagut349 Beiträge · seit 200629. Juli 2007 · #20cassiopaia schrieb:na "super" georg, du machst mir angst...! sind ab übernächster woche, mit den kids, für 3 wochen in namibia.mit einem gemütlichen stadtbummel durch windh. wird dann ja wohl nichts...;-( (weißt du, ich hab eh schon im vorfeld so ein mulmiges gefühl im bauch...)trotzdem würde mich mal interessieren, was man evtl. als gastgeschenke mitnehmen könnte, bzw. was dort kids ganz dringend brauchen(so an kleinigkeiten...)???
Hallo cassiopeia,
mal nur nicht so bange machen lassen hier! Ich habe mich in WDH tagsüber nicht unwohler gefühlt als in Rom, San Francisco oder Berlin oder sonstwo. Und ich hab mich sogar "getraut", meine Spiegelreflex immer um den Hals zu tragen. Ein waches Auge und das EInhalten von den üblichen SIcherheitsregeln reicht meiner Meinung nach völlig aus. In der Dunkelheit fühlt man sich halt gleich viel bedrohter und da würde ich zuimndest meine Kamera auch zuhause lassen und nicht durch unbelebte Gegenden laufen. Ist ja aber als Tourist jetzt auch nicht unbedingt nötig, nachts zu Fuß in der Stadt unterwegs zu sein, oder? Abends fährt man halt mit dem Auto ins Restaurant.
Vorsicht ist gut, aber Angst verdirbt evtl. die Freude und die sollte man sich nicht verderben lassen.
Je mehr man hier im Forum von der Kriminalität spricht - auch wenn manche dabei sind, die nicht so ängstlich sind - desto mehr setzt sich in den Köpfen so eine Verbindung fest: Namibia - Kriminalität. Das erinnert mich an die Tatsache, dass in den Medien (genaue Zahlen weiß ich nicht mehr) im Vergleich zu früher deutlich mehr und öfter z.B. über sexuellen Missbrauch an Kindern berichtet wird und in Umfragen die Bevölkerung überzeugt ist, dass es viel mehr solche Straftaten gibt im Vergleich zu früher, dabei ist tatsächlich das Gegenteil der Fall: die Zahl solcher Straftaten ist deutlich gesunken!
Ich will damit nichts verharmlosen, vermutlich steigt in Namibia die Zahl von Gewaltdelikten an, aber ich glaube, noch ist es nicht so weit, dass man davor warnen muss, dahin zu fahren, oder?
Ich meine nur, es wird vermutlich mehr darüber geredet, als es der tatsächlichen Gefahr entspricht.
LG
Daniel