JOjoergmelThemenstarter16 Beiträge · seit 200727. Juni 2007 · #1Hallo erstmal,
wir - Jörg (41) und Melanie (30) - haben uns vor ca. 1 Woche endlich hier im Forum angemeldet und wollten uns mal kurz vorstellen.
Letztes Jahr haben wir uns entschlossen unseren Urlaub in diesem Jahr in Namibia zu verbringen. Nachdem wir dann das Forum gefunden hatten haben wir gelesen, gelesen, gelesen und so eine wundervolle Reise zusammengestellt.
Wir sind im Mai für 18 Tage in Namibia gewesen und haben - völlig untypisch - als erstes den Süden abgegrast.
Das hat sich im Laufe der Planung so ergeben. Wir haben versucht immer min. 2 Nächte an einem Ort zu bleiben, damit man in Ruhe den Urlaub genießen kann.
Deshalb mußten wir uns zuhause entscheiden ob Süden oder Norden. Der Süden hat gewonnen und wir haben es keinen Tag bereut.
Es war ein traumhafter Urlaub mit atemberaubender Stille und Natur pur.
Unsere Route ging mit dem Mietwagen (Pkw) über Windhoek, Fischriver Canyon, Lüderitz Namib Naukluft, Swakopmund, Windhoek.
Der Flug nach Hause war tränenreich und die ersten zwei Wochen geprägt von Fernweh. Es hat uns voll erwischt!!!! Und das schlimmste ist, es versteht keiner, der noch nicht da war.
Jetzt planen wir unsere nächste Reise und haben dazu noch ein paar Fragen die ich aber wohl am besten unter einer anderen Rubrik einstelle. Hier vielleicht nur ganz kurz angerissen:
1. Etosha: Wo schlafen? Im Etosha oder in einer Lodge davor?
2. Wir wollen aus Richtung Palmwag...? nach Swakopmund. Ist die C34 - Sekletton Coast - empfehlenswert und welche Strecke schafft man (4x4) an einem Tag? Das heißt wo sollte man einen Zwischenstop vor Swakopmund einlegen?
3. Wir würden gerne ins Kaokoveld. Gibt es Möglichkeiten mit dem eigenen Pkw und einem Guide?
Danke schon mal für die vielen wertvollen Tips, die wir bis jetzt schon bekommen haben und für die, die kommen werden.
Werden bestimmt noch ein paar Fragen folgen....
🤪 Mel
Bazi2'721 Beiträge · seit 200627. Juni 2007 · #2joergmel schrieb:Hallo erstmal.....
1. Etosha: Wo schlafen? Im Etosha oder in einer Lodge davor?
2. Wir wollen aus Richtung Palmwag...? nach Swakopmund. Ist die C34 - Sekletton Coast - empfehlenswert und welche Strecke schafft man (4x4) an einem Tag? Das heißt wo sollte man einen Zwischenstop vor Swakopmund einlegen?
3. Wir würden gerne ins Kaokoveld. Gibt es Möglichkeiten mit dem eigenen Pkw und einem Guide?
🤪 Mel
Hallo joergmel
erstmal herzlich willkommen hier. Ich freue mich mit Dir, dass Du so einen schönen Urlaub hattest.
Nun mal meine Meinung zu Deinen Fragen (Du wirst noch viele bekommen).
1. Etosha: Das kommt drauf an, wieviel Geld Du investieren möchtest. In der Etosha ist es jetzt sehr teuer. Wir machen es diese Mal so: 1 Nacht in Etosha Safari Camp (10 km vom West Tor entfernt) dann eine Nacht in Halali, denn 1x beleuchtetes Wasserloch muss fast sein, und dann wieder ausserhalb in der Nähe ses Ost Tores in der Uris Lodge.
http://www.uris-safari-lodge-namibia.com/index.htmMuss dazu sagen, dass ich schon öfters in der Etosha war. Vielleicht sind ein paar Tage mehr für Euch interessanter.
2. Ich hatte hier mal gefragt ob ich von Sesfontein (etwas nödlicher als Palmwag) quer zur Küst über Cape Cross nach Swakopmund fahren kann. Man hat mir abgeraten und den Weg über den Brandberg empfohlen. Ist vermutlich auch abwechslungsreicher und bequemer.
3. Kaokeveld: man konnte mal von Sesfontein aus mit dem eigenen Wagen und Guide fahren. Musst halt mal anfragen
http://www.fort-sesfontein.com/public/services.php?sid=6ce810049e650f51d61b6c6e79b5fb12&rubrikpath=fort-sesfontein%2FFbAxpGisela
MSmschwirkGast27. Juni 2007 · #3Hallo und herzlich willkommen,
von der Skeleton Coast hat man uns überall abgeraten, man fährt schon sehr lange durch leere Ebenen und wenn man Pech hat, ist es auch noch neblig.
Wir sind von Palmwag über Twyvelfontein (mit Besuch der Felsmalereien) und Brandberg zum Spitzkoppe Camp gefahren. Das war sehr gut in einem Tag machbar.
Dann am nächsten Tag mit Abstecher nach Cape Cross nach Swakopmud und waren am frühen Nachmittag dort.
Spitzkoppe ist ein Umweg, ihr könntet auch alternativ in der Gegend um Brandberg übernachten.
Von Palmwag kann man sehr gut z.B. nach Purros ins Kaokoveld fahren (ca. 4-5 h) Dort haben wir direkt am campsite die Wüstenelefanten gesehen. Leider hat uns die Zeit gefehlt, noch weiter in den Norden zu fahren.
Viel Spaß beim Planen
Martina
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200627. Juni 2007 · #4Toll wie Ihr alles aufgenommen habt, dass euch das Forum weiter inspiriert hat.
Aufgenommen habt Ihr aber auch diesen sehr hartnäckigen Virus africaans... man hört es deutlich am reden 🤩
Willkommen hier!
bester Gruss, Klaus
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
joli3'491 Beiträge · seit 200627. Juni 2007 · #5Hallo Mel,
so eine Rückmeldung freut sich alle, die versucht haben, Euch mit Rat und Tat bei der Reiseplanung beizustehen. Und dass Ihr schon bei der Planung für die nächste Tour seid, kann eigentlich nicht überraschen.
1. Es spricht manches dafür, in Etosha selbst zu übernachten; man erspart sich einfach unnötige Hin- und Herfahrerei und kann die schönsten Stunden - Morgen- und Abenddämmerung - im Park verbringen. Leider wird sich die Kostensituation in Etosha nach der Renovierung drastisch ändern - ab 1. November kostet eine Übernachtung dort deutlich mehr als im "Lodge-Durchschnitt". Und es empfiehlt sich, seeeehr frühzeitig zu buchen.
2. Für Palmwag - Swakopmund würde ich auch die Pad über Khorixas und Uis empfehlen - man sieht wirklich mehr und unterwegs gibt es bei Khorixas, Twyfelfontein und Brandberg mehrere Übernachtungsmöglichkeiten.
3. Wenn man im Kaokoveld auf der Hauptroute Palmwag - Opuwo bleibt, dann kann man das sehr gut allein und ohne Führer machen; ist auch absolut nicht langweilig. Für einen Ausflug zu den Himba bei Purros z.B. empfiehlt sich dagegen schon ein Führer - oder zumindest ein 2. Fahrzeug. Und oben beim Van Zyls-Pass ist ein 2. Fahrzeug unerlässlich.
Gruß Joli
MSmschwirkGast27. Juni 2007 · #6Hallo ,
ich denke, das man bis Purros durchaus mit einem Fahrzeug fahren kann. Uns kamen sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg mehrere Autos entgegen. Dazu sollte man sich irgendwo an-und abmelden, genügend Wasser mitnehmen usw. Die Strcke war nicht annähernd so einsam , wie wir gedacht hatten und ist nicht sehr schwierig zu befahren, allerdings teilweise eine üble Rappelei. Im Camp von Purros kann man Hinbatouren mit Guide organisieren, wohl auch Ausflüge zu den Elefanten (falls sie nicht wie bei uns 3 m vor dem Camper vorbeilaufen)
Die Campsite ist sehr schön, mit eigener Dusche und WC. Feuerholz wird gebracht. Und außerdem gehört sie zu den von Nacobta unterstützten Campsites, welche von lokalen Kommunen betrieben werden. Auch unser Guide war ein Himba, der für Nacobta diese Touren macht.
Ich denke, es macht schon Sinn, diese Initiativen zu unterstützen.
http://www.nacobta.com.na/Viele Grüsse
Martina
Armin2'346 Beiträge · seit 200627. Juni 2007 · #7Hallo Melanie,
hallo Jörg,
zu eurer zweiten Frage:
Es ist zwar ein voller Fahrtag, aber ich halte die Strecke Palmwag - Swakopmund an einem Tag für relativ problemlos machbar und zwar sowohl über Uis als auch an der Skelettküste entlang. Wenn ihr die Strecke zum ersten Mal fahrt, würde ich auch die Piste über Uis wählen. Die ist nördlich des Brandberges landschaftlich recht abwechslungsreich und auch ganz gut befahrbar (bis auf etliche km östlich von Khorixas, die ziemlich nerven). Südlich des Brandbergs ist die C35 allerdings auch nicht sonderlich attraktiv, da sie die Schotter-Namib durchquert.
Die Skelettküste solltet ihr aber durchaus im Auge behalten. Ich bin bekennender Skelettküsten-Fan. Auch wenn die Strecke über weite Bereiche wirklich recht monoton ist, so übt sie durch ihre Bizarrheit auf mich eine recht große Faszination aus. Gehört einfach auch zu Namibia. Etwas Vergleichbares wird man sonst nirgendwo im Land finden.
zu eurer dritten Frage:
Vor Jahren konnte man in Fort Sesfontein Guides engagieren, die mit einem im eigenen Wagen zu den Wüstenelefanten ins Hoanib-Tal, zu Himba-Ansiedlungen und in andere Gegenden fuhren. Hat uns damals großen Spaß gemacht und war auch recht preisgünstig. Erst im Nachhinein wurde mir allerdings bewusst, dass wir an diesen beiden Tagen ohne jeglichen Versicherungsschutz unterwegs waren, da überwiegend nicht öffentliche "Straßen" benutzt wurden. Da wir unseren Guides damals sogar das Fahren unseres Wagens überlassen haben, wäre auch das versicherungstechnisch ein zusätzliches Handikap gewesen. Na ja, ist ja alles gut gegangen.
Viel Spaß
Armin
FRFried188 Beiträge · seit 200727. Juni 2007 · #8Hallo Melanie und Jörg,
zu eurer 2. Frage schaut mal in den Thread Swakopmund - Cape Cross - Twyfelfontein
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_joomlaboard&Itemid=26&func=view&id=31768&catid=7&limit=6&limitstart=0. Ist zwar die umgekehrte Richtung, aber vielleicht helfen Euch die Tipps (insbesondere am und für Euch vorm Springbok Gate) bei eurer Entscheidung.
Fried-liche Grüße und allzeit Lekkrt Pad
Reisebericht Namibia und drum herum 2007:
http://www.sauert.net/reisen/211d.php JOjoergmelThemenstarter16 Beiträge · seit 200728. Juni 2007 · #9Hallo an Alle,
vielen Dank schon mal für die vielen Antworten. Wir haben ja noch ein bißchen Zeit für die Planung.
Ich bin gespannt, was am Ende dabei raus kommt.
verregnete Grüße
Mel