Dank und letzte Fragen

6 Antworten · 3'067 Aufrufe · gestartet 23. Juni 2007 von Bärbel
Antworten
Themenstarter11 Beiträge · seit 200723. Juni 2007 · #1
Liebe FoMis!
Ich wisst ja gar nicht, wie viel wir in den letzten Monaten für die Vorbereitung unserer Namibiareise von Euren Diskussionen profitiert haben! (Jaja, manchmal sogar von Beiträgen, die mancher hier als überflüssig empfunden hat 😉 Vielen Dank dafür, vor allem an Chrigu und all die Webmeister, die das Forum, die Suchmaschine und jetzt auch die FAQs so toll am Laufen halten.
In zwei Wochen geht’s für uns los, die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen und nur ein paar Fragen noch offen, die wir hier gerne noch stellen würden.
Erstmal unser Plan: Wir sind 32 Tage mit 4x4 und Dachzelt unterwegs, die Route steht grob entlang einiger Eckpunkte, die wir unbedingt besuchen wollen, den Rest aber haben wir absichtlich offen gelassen – wozu geht man schließlich campen?
Start in Windhoek
Über Gobabis und Ghanzi / D’kar nach Maun
Moremi NP
Sepupa mit Mokoro Trip
Tsodilo Hills
Caprivi / Popa Falls
Rundu
Four-O-Region
Epupa Falls
Kaokoveld (ohne Van Zyl’s Pass)
Damaraland, Brandberg
Swakopmund
Blutkuppe
Kuiseb Canyon
Gobabeb
Namib/Naukluft Park
Solitaire, Sesriem, Sossuvlei
(Etosha NP lassen wir wohl aus, wir suchen eher die Einsamkeit 😉

Und jetzt die Fragen:

Irgendwo auf der Fahrt nach Maun würden wir gerne ein San-Camp besuchen. Wir wissen von Sandüne und Zelda Guestfarm in Gobabis und dem Kuru Trust Hostel & Campsite bei D’kar. Habt ihr da Erfahrungen und Empfehlungen, oder kennt jemand vielleicht sogar eine andere Möglichkeit, wo man viel von der San-Kultur erfahren kann?

Kann man an der Grenzstation Buitepos Geld wechseln oder muss man die Pula schon in Windhoek besorgen?

Kann man in Windhoek Pfefferspray kaufen?

Kann man Lebensmittel und den Pfefferspray mit über Grenze nach Botswana nehmen?

Rentiert sich die C45 zwischen Rundu und Oshakati? Gibt es auf der Strecke etwas zu sehen? Oder ist es da zu gefährlich?

Ist die Namib auf der Höhe des Kaokovelds oder des Damaralandes auch schon eine „richtige“ Sandwüste mit Dünen, so wie im Süden? Und kommt man da irgendwie hin?

Herzlichen Dank im Voraus für Eure Antworten!
Bärbel
2'346 Beiträge · seit 200623. Juni 2007 · #2
Hallo Bärbel,

zu zwei deiner Fragen kann ich dir was sagen.

Pfefferspray bekommst du in jedem Waffengeschäft. Da ich mich in dieser Szene nicht so gut auskenne, kann ich dir nur eines nennen und das müsste an der Straße "Dr. Agostinho Neto", das ist eine Seitenstraße südlich des Ausspannplatzes, liegen (war früher direkt an der Independance Avenue gelegen).

Klassische Sanddünen findest du im Norden nur im (nicht frei zugänglichen) Konzessionsgebiet Skelettküste. Einen guten Vorgeschmack auf die großen Wüstendünen bekommst du aber auf jeden Fall zwischen Swakopmund und Walvis Bay. Da reichen die Dünen fast bis an den Strand und sind für die verschiedensten Freizeitaktivitäten zugänglich.

Viel Spaß
Armin
573 Beiträge · seit 200723. Juni 2007 · #3
Hallo Bärbel,
die nördlichste Möglichkeit auf der Höhe des Kaokoveld frei zugänglich in die Namib zu kommen, ist die C39 südlich Palmwag. Dort ist die Namib allerdings flach wie eine Flunder. Empfehle dir die Contimap zum Kaokoveld. Da sind alle erlaubten und auch die gesperrten Wege markiert.
Übrigens: Für Einsamkeit in wundervoller Umgebung kann ich den Spitzkoppe-Campsite empfehlen.

Viele Grüße, Kanzler<br><br>Post geändert von: Kanzler, am: 23/06/2007 00:27
795 Beiträge · seit 200723. Juni 2007 · #4
Hallo Bärbel,

wir haben ähnliches vor wie ihr und starten am 9.7. ab F. Wann fliegt ihr genau?
Zu euren Fragen: habt ihr eine Erlaubnis für Gobabeb? Soweit ich weiß, braucht man immer noch eine Genehmigung - aber das kann sich ev. in den letzten Jahren geändert haben. Wir waren 2003 das letzte Mal dort mit spez. Erlaubnis über die wissenschaftl. Gesellschaft.War sehr
ergiebig und interessant - auch ein Swimmingpool ist dort- aber schweinekalt - wir waren trotzdem baden.
Folgende Ziele haben wir im Visier - 31 Tage:

Start in Windhoek mit 4x4 + Dachzelt/Campingausrüstung
Über Gobabis, Zelta-Campsite und Ghanzi / nach Maun
Moremi NP
Mokoro Trip 3 Tage:
Flug Oka-Delta
Oka-Delta,Umvuvu
Umvuvu
Flug Oka-Maun,Mankwe
Mankwe-North Gate
Xakanaxa-NorthGate
North-Gate-Savuti-
Savuti- Kasane
Chobe
Chobe - Livingstone
Liv.-Kasane-Mudumu
Mamili
Nambwa-Kongola-Popa Falls
Tsumeb
Tsumeb - Swakopmund
Swakopmund
Swakopmund-Brandberg
Brandberg
Brandberg-West
Erongo
Erongo
Erongo-Windhuk
Windhuk

Vielleicht kreuzen sich unsere Wege irgendwo?
Soviel mal für jetzt,
Gruß, Goldmull
435 Beiträge · seit 200724. Juni 2007 · #5
Hallo Bärbel,

es gibt San-Projekte in Grashoek und bei Tsumkwe. Wenn Ihr eh im Panhandle seid bietet sich eine Fahrt über Dobe/Tsumkwe an. Dabei kommt es natürlich darauf an was Ihr im Caprivi noch sehen wolltet.
Bei den Aha-Hills gibt es wohl auch ein Community Campsite der direkt von den San betrieben wird. Von Tsumkwe aus könntet Ihr direkt in die 4-O Region fahren, evtl. mit einem Abstecher nach Etosha. Und Ihr spart auch die C45.

Zieht doch Pula in Maun am Flughafen aus dem Automaten.

MfG Thomas D.
Reisebericht Namibia/Botswana 2007
Themenstarter11 Beiträge · seit 200724. Juni 2007 · #6
Hallo! Und vielen Dank schon mal für eure ersten Antworten!
Nach dem Caprivi wollten wir noch Rundu mitnehmen und dann an der Grenze zu Angola entlang zu den 4-O's, deswegen hatten wir uns eigentlich gegen die Fahrt über Dobe/Tsumkwe entschieden. Oder rentiert sich der Norden westlich des Caprivi eurer Meinung nach gar nicht?
Die "flunderflache" nördliche Namib lassen wir jedenfalls lieber aus und sehen zu, dass wir noch zur Spitzkoppe kommen - das klingt ja wirklich reizvoll ...😗
@goldmull: Wir starten schon eine Woche früher als ihr, da werden wir wohl vor euch herfahren:P
Aber hat denn niemand von euch Erfahrungen mit dem Kuru Trust Campsite bei D'kar? Das würde nämlich perfekt in unseren Plan passen ...
Viele Grüße,
Bärbel
573 Beiträge · seit 200725. Juni 2007 · #7
Hallo Bärbel,
die Entscheidung für die Spitzkoppe ist eine gute. Ihr solltet dort mindestens eine Nacht verbringen und am Tag herum fahren, einige Aufstiege unternehmen und in jedem Fall Bushmans Paradies bewundern.
Gruß, Kanzler