Ich rate Ihnen sich das mit der Rückversicherung schriftlich geben zu lassen, denn nach meinen Informationen gibt es in Namibia keine Versicherung, die alle Schäden übernimmt.
Schadensabwicklung Holidayautos
Hallo "fototour",
ich glaube, so kommst du nicht weiter. Das Thema "Mietwagen in Namibia" ist einfach zu komplex, als dass man hier eine reine Schwarz-weiß-Malerei betreiben kann.
Du wirst keinen Vermieter finden,
a)
der den Mieter (auch bei fahrlässigem Handeln) von jeglicher Selbstbeteiligung freispricht.
b)
über den nur Gutes berichtet wird.
Wenn du dich auf die Meinungen der Forums-Mitglieder verlässt, bist du verlassen. Das sage ich einfach mal so. Je mehr Ratschläge du bekommst, desto unsicherer dürftest du werden. Sobald jemand über gute Erfahrungen berichtet, kommt der Nächste und berichtet über schlechte Erfahrungen mit demselben Vermieter. Ein ähnliches Bild gibt auch die Bewertungsübersicht auf www.afrika.de >"Namibia" >"Ihre Meinung" >"Ergebnisse sehen" wider. Ein gewisser "Mut zur Lücke" bleibt dir wahrscheinlich nicht erspart.
Und eines solltest du deinen "Mitfahrern" auf keinen Fall verschweigen: Ein nicht unerhebliches Restrisiko dürfte bei jeder Anmietung eines Fahrzeugs in Namibia bleiben - egal bei wem und mit welchem Versicherungspaket.
Möchte dir eure Reise nicht vermiesen, aber du solltest der Realität in die Augen sehen.
Trotzdem viel Spaß
Armin
ich glaube, so kommst du nicht weiter. Das Thema "Mietwagen in Namibia" ist einfach zu komplex, als dass man hier eine reine Schwarz-weiß-Malerei betreiben kann.
Du wirst keinen Vermieter finden,
a)
der den Mieter (auch bei fahrlässigem Handeln) von jeglicher Selbstbeteiligung freispricht.
b)
über den nur Gutes berichtet wird.
Wenn du dich auf die Meinungen der Forums-Mitglieder verlässt, bist du verlassen. Das sage ich einfach mal so. Je mehr Ratschläge du bekommst, desto unsicherer dürftest du werden. Sobald jemand über gute Erfahrungen berichtet, kommt der Nächste und berichtet über schlechte Erfahrungen mit demselben Vermieter. Ein ähnliches Bild gibt auch die Bewertungsübersicht auf www.afrika.de >"Namibia" >"Ihre Meinung" >"Ergebnisse sehen" wider. Ein gewisser "Mut zur Lücke" bleibt dir wahrscheinlich nicht erspart.
Und eines solltest du deinen "Mitfahrern" auf keinen Fall verschweigen: Ein nicht unerhebliches Restrisiko dürfte bei jeder Anmietung eines Fahrzeugs in Namibia bleiben - egal bei wem und mit welchem Versicherungspaket.
Möchte dir eure Reise nicht vermiesen, aber du solltest der Realität in die Augen sehen.
Trotzdem viel Spaß
Armin
Hallo Armin,
sicher weise Worte, die Situation korrekt beschreibend.
Genau dieses "Restrisiko" wollte ich eigentlich vermeiden. Gerne dazu auch der Hintergrund: auf dieser Reise sitzen Leute in den Autos, die sich zwar kennen und mögen, die aber keine Familie im ureigensten Sinne des Wortes darstellen. Bei vier Personen in bspw. einem DoubleCab ist das dann eben das Pärchen A und das Pärchen B. Man mag sich, man achtet sich und kommt so gut miteinander aus, dass man sich auch im Vorfeld verabredet, gemeinsam die zwei Wochen in einem Auto "abzuklappern". Von beiden Pärchen findet sich jeweils eine Person, die als Fahrer eingetragen wird.
Nun will es vielleicht der Zufall, dass Fahrer A einige Tage bestens und problemlos die Kutsche durch Namibia fährt und dann Fahrer B dummerweise und völlig ohne Vorsatz einen Fahrfehler begeht, der den netten Nissan auf den Kopf legt -was ja -wie man weiss- in Namibia relativ schnell gehen kann.
Die angebliche Vollkasko nennt soetwas "grobe Fahrlässigkeit" und weigert sich (wir haben ja eine derartige Schilderung hier im Forum). daraus resultiert eine Forderung von etwa € 25.000,-- fürs zerstörte Fahrzeug, die die Versicherung nicht übernimmt -Vollkasko hin oder her, weil eben dann doch letztendlich nur Vollkasko mit verdammt vielen unangenehmen Hintertürchen.
Kein vernuenftig denkender Mensch kann nun davon ausgehen, dass das zweite Pärchen nun aus blosser Menschenfreundlichkeit das Portemonnaie zueckt und die Hälfte, nämlich e 12.500,-- mal so hinblättert. Spätestens dann scheiden sich die vorher so verträglichen Geister. Spätestens dann ist der unfallverursachende Fahrer der Dumme (der andere hat es vorher ja auch bestens geschafft, warum denn dann er nicht wird die Frage sein und damit dann schon eine Schuldzuweisung zur Vermeidung einer finanziellen Inanspruchnahme erfolgen)
Genau den Fall versuche ich zu umschiffen und suche daher eine Versicherung, die in Namibia zumindest Deutschland-ähnliche Versicherungsbedingungen schafft, die eben nur bei wirklich grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz eine Regulierung verweigert, nicht aber bei leichter Fahrlässigkeit, wie sie ein Fahrfehler nunmal nach deutschem Recht in aller Regel darstellt.
Die Namibier ziehen sich da aus der Affäre und wälzen das Risiko trotz Zahlung von erhöhter Versicherungsprämie oder Abschluss einer Zusatzversicherung auf die Insassen bzw. den Fahrer ab.
Holidaycars spricht nun auf der Homepage davon, dass genau dieses Risiko durch eine bei ihnen vorhandene Zusatzversicherung abgedeckt sei, dass selbst die dem namibischen Vetragspartner gegenueber zu entrichtende Selbstbeteiligung (die je nach Fall ja bis zum vollen Fahrzeugwert gehen kann) nachträglich durch die deutsche Versicherung wieder an den Fahrer zurueckerstattet wird.
Fein, wenn da nicht der Passus wäre, dass sie nur dann zahlen, wenn die namibische Versicherung NICHT von grober Fahrlässigkeit ausgeht. und wie schnell die dies tun, führt ja der oeben beschriebene Fall des Schweizer Kollegen vor Augen, der sich mit massiver Forderung konfrontiert sieht.
Fakt dürfte aber sein -und damit sind wir wieder bei dem, was Du richtig geschrieben hast- dass man an eine Fahrzeuganmietung in Namibia nicht mit deutschen Versicherungsmassstäben herangehen kann - das Restrisiko für die Gruppe dürfte kaum zu begrenzen sein.
Das muss man -glaube ich inzwischen- akzeptieren oder sich ein anderes Reiseziel suchen.
Viele Gruesse
Klaus
sicher weise Worte, die Situation korrekt beschreibend.
Genau dieses "Restrisiko" wollte ich eigentlich vermeiden. Gerne dazu auch der Hintergrund: auf dieser Reise sitzen Leute in den Autos, die sich zwar kennen und mögen, die aber keine Familie im ureigensten Sinne des Wortes darstellen. Bei vier Personen in bspw. einem DoubleCab ist das dann eben das Pärchen A und das Pärchen B. Man mag sich, man achtet sich und kommt so gut miteinander aus, dass man sich auch im Vorfeld verabredet, gemeinsam die zwei Wochen in einem Auto "abzuklappern". Von beiden Pärchen findet sich jeweils eine Person, die als Fahrer eingetragen wird.
Nun will es vielleicht der Zufall, dass Fahrer A einige Tage bestens und problemlos die Kutsche durch Namibia fährt und dann Fahrer B dummerweise und völlig ohne Vorsatz einen Fahrfehler begeht, der den netten Nissan auf den Kopf legt -was ja -wie man weiss- in Namibia relativ schnell gehen kann.
Die angebliche Vollkasko nennt soetwas "grobe Fahrlässigkeit" und weigert sich (wir haben ja eine derartige Schilderung hier im Forum). daraus resultiert eine Forderung von etwa € 25.000,-- fürs zerstörte Fahrzeug, die die Versicherung nicht übernimmt -Vollkasko hin oder her, weil eben dann doch letztendlich nur Vollkasko mit verdammt vielen unangenehmen Hintertürchen.
Kein vernuenftig denkender Mensch kann nun davon ausgehen, dass das zweite Pärchen nun aus blosser Menschenfreundlichkeit das Portemonnaie zueckt und die Hälfte, nämlich e 12.500,-- mal so hinblättert. Spätestens dann scheiden sich die vorher so verträglichen Geister. Spätestens dann ist der unfallverursachende Fahrer der Dumme (der andere hat es vorher ja auch bestens geschafft, warum denn dann er nicht wird die Frage sein und damit dann schon eine Schuldzuweisung zur Vermeidung einer finanziellen Inanspruchnahme erfolgen)
Genau den Fall versuche ich zu umschiffen und suche daher eine Versicherung, die in Namibia zumindest Deutschland-ähnliche Versicherungsbedingungen schafft, die eben nur bei wirklich grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz eine Regulierung verweigert, nicht aber bei leichter Fahrlässigkeit, wie sie ein Fahrfehler nunmal nach deutschem Recht in aller Regel darstellt.
Die Namibier ziehen sich da aus der Affäre und wälzen das Risiko trotz Zahlung von erhöhter Versicherungsprämie oder Abschluss einer Zusatzversicherung auf die Insassen bzw. den Fahrer ab.
Holidaycars spricht nun auf der Homepage davon, dass genau dieses Risiko durch eine bei ihnen vorhandene Zusatzversicherung abgedeckt sei, dass selbst die dem namibischen Vetragspartner gegenueber zu entrichtende Selbstbeteiligung (die je nach Fall ja bis zum vollen Fahrzeugwert gehen kann) nachträglich durch die deutsche Versicherung wieder an den Fahrer zurueckerstattet wird.
Fein, wenn da nicht der Passus wäre, dass sie nur dann zahlen, wenn die namibische Versicherung NICHT von grober Fahrlässigkeit ausgeht. und wie schnell die dies tun, führt ja der oeben beschriebene Fall des Schweizer Kollegen vor Augen, der sich mit massiver Forderung konfrontiert sieht.
Fakt dürfte aber sein -und damit sind wir wieder bei dem, was Du richtig geschrieben hast- dass man an eine Fahrzeuganmietung in Namibia nicht mit deutschen Versicherungsmassstäben herangehen kann - das Restrisiko für die Gruppe dürfte kaum zu begrenzen sein.
Das muss man -glaube ich inzwischen- akzeptieren oder sich ein anderes Reiseziel suchen.
Viele Gruesse
Klaus
Hallo fototour,
ich hatte im Frühjahr bei holiday autos auch mehrere Fahrzeuge für insgesamt 16 Personen gebucht. Vor Ort ist der Partner Europcar. Das Ganze lief sehr angenehm ab. Es hat zwar ein wenig gedauert, bis wir die Fahrzeuge bekamen, weil bei den Verträgen noch nicht alles vorbereitet war, als wir kamen.
Wir hatten dann einen kleinen Frontscheibenschaden, ein ganz kleiner Kratzer vermutlich von einem Steinschlag. Der wurde notiert und mir später in Rechnung gestellt. Ich bin dann sofort nach meiner Rückkehr ins Reisebüro "meines Vertrauens" gegangen, über die ich gebucht habe, und die teilten mir mit, dass die Schadensabwicklung mit Holiday Autos keinerlei Probleme macht, die Zusatzversicherung sei eine deutsche und bisher liefe die Schadensabwicklung immer problemlos. Ich bekam dann die Abbuchung von der Kreditkarte und der zusätzlich abgebuchte Betrag belief sich dann auf irgendwas zwischen 10 und 20 Euro. Da habe ich gar nicht erst den Versuch unternommen, das Geld über die Versicherung zurückzufordern.
Das gesamte Geschäft mit Holiday Autos verlief sehr angenehm. Im Internet haben die günstigere Tarife als im Prospekt. Das Reisebüro hat daraufhin dort nachgefragt und auch diese Tarife anstandslos erhalten.
Den nächsten Vorteil fand ich ganz witzig: es gibt offenbar in der Reisebranche zwar keine happy hours, aber happy days. Und dieser happy day ist bei Holiday Autos der Donnerstag. Wenn das Reisebüro donnerstags bucht, gibt es nochmals 5% Nachlass, so war es zumindest bei mir für den März. Bei so vielen Fahrzeugen, wie Du sie benötigst, kannst Du sicherlich gut über den Preis verhandeln.
Lange Rede, kurzer Schluß: ich bin bestens zufrieden, die Fahrzeuge waren durchgängig unter 30000 km, zweiter Reifen und zweiter Fahrer waren inklusive.
Nur eins solltest Du beachten: in dem Voucher, den Du von Holiday Autos nach der Buchung erhälst, steht drin, dass man für Namibia keinen Internationalen Führerschein benötigt. Vor Ort sahen die das völlig anders und gaben die Verträge erst raus, als alle Fahrerinnen und Fahrer die internationale Pappe gezückt hatten.
Gruß
Martin
ich hatte im Frühjahr bei holiday autos auch mehrere Fahrzeuge für insgesamt 16 Personen gebucht. Vor Ort ist der Partner Europcar. Das Ganze lief sehr angenehm ab. Es hat zwar ein wenig gedauert, bis wir die Fahrzeuge bekamen, weil bei den Verträgen noch nicht alles vorbereitet war, als wir kamen.
Wir hatten dann einen kleinen Frontscheibenschaden, ein ganz kleiner Kratzer vermutlich von einem Steinschlag. Der wurde notiert und mir später in Rechnung gestellt. Ich bin dann sofort nach meiner Rückkehr ins Reisebüro "meines Vertrauens" gegangen, über die ich gebucht habe, und die teilten mir mit, dass die Schadensabwicklung mit Holiday Autos keinerlei Probleme macht, die Zusatzversicherung sei eine deutsche und bisher liefe die Schadensabwicklung immer problemlos. Ich bekam dann die Abbuchung von der Kreditkarte und der zusätzlich abgebuchte Betrag belief sich dann auf irgendwas zwischen 10 und 20 Euro. Da habe ich gar nicht erst den Versuch unternommen, das Geld über die Versicherung zurückzufordern.
Das gesamte Geschäft mit Holiday Autos verlief sehr angenehm. Im Internet haben die günstigere Tarife als im Prospekt. Das Reisebüro hat daraufhin dort nachgefragt und auch diese Tarife anstandslos erhalten.
Den nächsten Vorteil fand ich ganz witzig: es gibt offenbar in der Reisebranche zwar keine happy hours, aber happy days. Und dieser happy day ist bei Holiday Autos der Donnerstag. Wenn das Reisebüro donnerstags bucht, gibt es nochmals 5% Nachlass, so war es zumindest bei mir für den März. Bei so vielen Fahrzeugen, wie Du sie benötigst, kannst Du sicherlich gut über den Preis verhandeln.
Lange Rede, kurzer Schluß: ich bin bestens zufrieden, die Fahrzeuge waren durchgängig unter 30000 km, zweiter Reifen und zweiter Fahrer waren inklusive.
Nur eins solltest Du beachten: in dem Voucher, den Du von Holiday Autos nach der Buchung erhälst, steht drin, dass man für Namibia keinen Internationalen Führerschein benötigt. Vor Ort sahen die das völlig anders und gaben die Verträge erst raus, als alle Fahrerinnen und Fahrer die internationale Pappe gezückt hatten.
Gruß
Martin
0
Ich bin es nochmal, habe gerade Dein Posting gelesen, das sich mit meinem überschnitten hat. Die von Dir geäußerte Befürchtung solltest Du noch einmal prüfen lassen. Ich habe gerade leider keinen HolidayAutos-Prospekt zur Hand, meine mich aber erinnern zu können, dass irgendwo im Kleingedruckten stand, dass Schäden, die in Namibia als fahrlässig anerkannt wurden, n i c h t durch deren Versicherung abgedeckt sind. Bin mir aber nicht sicher.
Gruß
Martin
Gruß
Martin
0
Hallo Martin,
danke.
Ja, es ist so, dass Schäden, die in Namibia als fahrlässiges Handeln angesehen werden, dann auch nicht von der Holidayauto-Versicherung abgedeckt werden.
Wer also beim normalen Fahren einen Reifenplatzer hat und sich überschlägt, hat Pech und bleibt auf dem vollen Scahden sitzen, da die Namibier ja -wie hier im Forum nachzulesen- auch das als Fahrlässigkeit ansehen (Vermieter war Hertz).
Zusammenstoss mit einem Tier ist fahrlässig, Schäden durch Abkommen von der Fahrbahn, Schäden ohne Fremdbeteiligung - alles fahrlässig.
Da fragt man sich, was denn versicherungsmässig gedeckt ist.
Ich denke, ich mache allen die Risiken klar und wer dann noch mitfahren will, solls tun -auf eigene Gefahr.
Vielleicht haben wir ja Glück......
Gruesse
Klaus
danke.
Ja, es ist so, dass Schäden, die in Namibia als fahrlässiges Handeln angesehen werden, dann auch nicht von der Holidayauto-Versicherung abgedeckt werden.
Wer also beim normalen Fahren einen Reifenplatzer hat und sich überschlägt, hat Pech und bleibt auf dem vollen Scahden sitzen, da die Namibier ja -wie hier im Forum nachzulesen- auch das als Fahrlässigkeit ansehen (Vermieter war Hertz).
Zusammenstoss mit einem Tier ist fahrlässig, Schäden durch Abkommen von der Fahrbahn, Schäden ohne Fremdbeteiligung - alles fahrlässig.
Da fragt man sich, was denn versicherungsmässig gedeckt ist.
Ich denke, ich mache allen die Risiken klar und wer dann noch mitfahren will, solls tun -auf eigene Gefahr.
Vielleicht haben wir ja Glück......
Gruesse
Klaus
hallo martin, ich muss klaus schon recht geben, denn wenn man sich sich darüber im klaren ist was alles nicht versichert ist, sollte das auch in einer defensiveren fahrweise münden, die solche unfälle erst gar nicht möglich machen. es ist schon komisch aber die wenigsten machen sich darüber gedanken im urlaub einen unfall zu haben. vielmehr besteht bei neulingen häufig die ansicht darüber das ein besuch in afrika andere risiken höher einzuschätzen sind (wie schlangenbisse, skorpione, raubüberfälle, löwenangriffe usw).
gruss thomas
gruss thomas
Hallo Thomas,
ich denke, dazu gibt es keine zwei Meinungen. Ich habe auch jedes Mal Angst am Beginn einer Tour, vor allem, wenn ich zum ersten Mal Linksfahrer, übermüdete Passagiere, die sich dann gleich durch Windhoek durchwuseln müssen usw. mit dabei habe. Und auch ich bin mir sicher, dass im Ernstfall kein Freund mehr ein Freund ist. Dieses Restrisiko bleibt. Ich versuche das dadurch etwas geringer zu halten, dass ich in der Kolonne vorweg fahre und peinlichst genau auf die Geschwindigkeiten achte. Aber auch die Kolonne hat ihre Risiken. Im Vorfeld bekommt jeder Fahrer einen Google Earth Straßenverlaufsplan, so dass man den Weg in Windhoek zumindest mal gesehen hat.
Eine Bemerkung noch zur Lufthansa-Visa-Card: Ich dachte auch, nun sei ich auch bei mehreren Fahrzeugen auf der sicheren Seite, las dann aber, dass bei Anmietung mehrerer Autos, nur das erste die Vollversicherung in Anspruch nehmen kann.
Ein schönes sonniges Wochenende
wünscht
Martin
ich denke, dazu gibt es keine zwei Meinungen. Ich habe auch jedes Mal Angst am Beginn einer Tour, vor allem, wenn ich zum ersten Mal Linksfahrer, übermüdete Passagiere, die sich dann gleich durch Windhoek durchwuseln müssen usw. mit dabei habe. Und auch ich bin mir sicher, dass im Ernstfall kein Freund mehr ein Freund ist. Dieses Restrisiko bleibt. Ich versuche das dadurch etwas geringer zu halten, dass ich in der Kolonne vorweg fahre und peinlichst genau auf die Geschwindigkeiten achte. Aber auch die Kolonne hat ihre Risiken. Im Vorfeld bekommt jeder Fahrer einen Google Earth Straßenverlaufsplan, so dass man den Weg in Windhoek zumindest mal gesehen hat.
Eine Bemerkung noch zur Lufthansa-Visa-Card: Ich dachte auch, nun sei ich auch bei mehreren Fahrzeugen auf der sicheren Seite, las dann aber, dass bei Anmietung mehrerer Autos, nur das erste die Vollversicherung in Anspruch nehmen kann.
Ein schönes sonniges Wochenende
wünscht
Martin
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Fototour,
hier wurde schon fast alles gesagt, und die Ausführungen von Arnim treffen den Punkt.
Wenn Du eine Reise mit 25 Leuten organisierst, tust Du das ganze garantiert nicht aus reiner Nächstenliebe. Du tritts als Motivator und Initiator, während der Tour als Ansprechpartner und Leiter auf. Sobald Du in welcher Form auch immer wirtschaftlich profitierst, bekommt die ganze Sache eine andere Facette, die des gewerblichen Unternehmens nämlich, auch wenn´s nicht deklariert ist. Das wäre z. B. schon ansatzweise der Fall, falls Deine Reisekosten indirekt die anderen bezahlen, in dem Deine Kosten im Reisepreis der anderen einkalkuliert sind.
D u persönlich wirst im worst case auch zur Verantwortung gezogen werden können. Kläre das mit einem g u t e n Anwalt im Vorfeld ab, der sich im Reiserecht g u t auskennt. Lass eine Erklärung abfassen, die Dich schützt und die Du von allen unterschreiben lässt.
hier wurde schon fast alles gesagt, und die Ausführungen von Arnim treffen den Punkt.
Wenn Du eine Reise mit 25 Leuten organisierst, tust Du das ganze garantiert nicht aus reiner Nächstenliebe. Du tritts als Motivator und Initiator, während der Tour als Ansprechpartner und Leiter auf. Sobald Du in welcher Form auch immer wirtschaftlich profitierst, bekommt die ganze Sache eine andere Facette, die des gewerblichen Unternehmens nämlich, auch wenn´s nicht deklariert ist. Das wäre z. B. schon ansatzweise der Fall, falls Deine Reisekosten indirekt die anderen bezahlen, in dem Deine Kosten im Reisepreis der anderen einkalkuliert sind.
D u persönlich wirst im worst case auch zur Verantwortung gezogen werden können. Kläre das mit einem g u t e n Anwalt im Vorfeld ab, der sich im Reiserecht g u t auskennt. Lass eine Erklärung abfassen, die Dich schützt und die Du von allen unterschreiben lässt.
Michael (Iwanowski)
www.afrika.de
www.iwanowski.de
Zu der Sache die Michael angesprochen hat:
Ich würde die Sache so umgehen, dass ich erstmal alles selber zahle und mir die Mitreisenden dann nach der Reise zuhause vielleicht das eine oder andere Dankeschön-Geschenk machen.
@ Michael: Aber man wird nicht automatisch zum Reiseveranstalter, nur weil man eine (private) Reisegruppe durch Namibia führt, oder?
Viel interessanter finde ich ja die logistische Seite... mit 10 Autos zu fahren... auf Schotterstraßen fährt man meist mit einem Mindestabstand von 500m (wegen dem Staub)... dann fährt das letzte Auto 5km hinter dem ersten 🙂
Ich würde die Sache so umgehen, dass ich erstmal alles selber zahle und mir die Mitreisenden dann nach der Reise zuhause vielleicht das eine oder andere Dankeschön-Geschenk machen.
@ Michael: Aber man wird nicht automatisch zum Reiseveranstalter, nur weil man eine (private) Reisegruppe durch Namibia führt, oder?
Viel interessanter finde ich ja die logistische Seite... mit 10 Autos zu fahren... auf Schotterstraßen fährt man meist mit einem Mindestabstand von 500m (wegen dem Staub)... dann fährt das letzte Auto 5km hinter dem ersten 🙂
Hallo Klaus,
danke für den Hinweis.
Hier liegt der Fall allerdings etwas anders: ich profitiere nicht finanziell.
Basis ist eine von meiner Frau und mir geplante Reise, die wir mit einem Veranstalter als Individualreise ausarbeiten - in diesem Falle Namibia.
Da ich eine Reihe von Personen kenne, mit denen ich gerne verreise und die dies offensichtlich auch mit uns gerne tun, mache ich diese auf die vom Veranstalter X angebotene Reise aufmerksam, benenne natürlich auch die für uns (meine Frau und mich) geltenden Fakten wie Reiseroute und Reisepreis.
Wer aus dem eng begrenzten, nichtöffentlichen Kreis nun Interesse hat, kann sich direkt -ohne Vermittlungstätigkeit durch mich- beim Veranstalter auf diese Reise mit einbuchen.
Alle Buchungen wie auch Zahlungen laufen direkt und ausschliesslich zwischen Teilnehmern und Veranstalter.
Ich gebe Tips zu dieser Reise, empfehle auch das, was wir machen, aber jede, die Reiseorganisation betreffende Frage wie auch jegliche Abwicklung laufen ausschliesslich über den anbietenden Veranstalter - den ich in Bezug auf die Ausgestaltung der Reise selbstverständlich dahin bringe, dass sie uns -und damit hoffentlich auch allen anderen- gefällt und möglichst wenig Risiken birgt. Daher auch meine Suche nach einem vernuenftigen Fahrzeugvermieter -schon aus Gründen des Eigenschutzes.
Wirtschaftlich profitieren muss man nicht bei einer solchen Reise. Wenn die sich zusammenfindende Gruppe miteinander harmoniert und einem gemeinsamen Hobby nachgeht, kann dies schon genuegend Profit für den Einzelnen sein (immateriell). Das Reisen mit Bekannten oder Freunden macht einfach mehr Spass als in einer zufällig durch den Veranstalter zusammengewürfelten Gruppe.
Wir hatten dies im vergangenen Jahr in Marokko, da trafen 9 willkürlich sich aus der Buchung ergebende Personen aufeinander und es war durch einen Zwist zwischen vier Mitreisenden über die gesamte Reisezeit (die wir im Bus verbrachten) absolut unerträglich. Dieses Jahr waren wir mit 22 Freunden/Bekannten wieder in Marokko und trotz wesentlich grösserer Gruppe war es traumhaft und harmonisch.
Gruesse
Klaus<br><br>Post geändert von: fototour, am: 28/04/2007 13:46
danke für den Hinweis.
Hier liegt der Fall allerdings etwas anders: ich profitiere nicht finanziell.
Basis ist eine von meiner Frau und mir geplante Reise, die wir mit einem Veranstalter als Individualreise ausarbeiten - in diesem Falle Namibia.
Da ich eine Reihe von Personen kenne, mit denen ich gerne verreise und die dies offensichtlich auch mit uns gerne tun, mache ich diese auf die vom Veranstalter X angebotene Reise aufmerksam, benenne natürlich auch die für uns (meine Frau und mich) geltenden Fakten wie Reiseroute und Reisepreis.
Wer aus dem eng begrenzten, nichtöffentlichen Kreis nun Interesse hat, kann sich direkt -ohne Vermittlungstätigkeit durch mich- beim Veranstalter auf diese Reise mit einbuchen.
Alle Buchungen wie auch Zahlungen laufen direkt und ausschliesslich zwischen Teilnehmern und Veranstalter.
Ich gebe Tips zu dieser Reise, empfehle auch das, was wir machen, aber jede, die Reiseorganisation betreffende Frage wie auch jegliche Abwicklung laufen ausschliesslich über den anbietenden Veranstalter - den ich in Bezug auf die Ausgestaltung der Reise selbstverständlich dahin bringe, dass sie uns -und damit hoffentlich auch allen anderen- gefällt und möglichst wenig Risiken birgt. Daher auch meine Suche nach einem vernuenftigen Fahrzeugvermieter -schon aus Gründen des Eigenschutzes.
Wirtschaftlich profitieren muss man nicht bei einer solchen Reise. Wenn die sich zusammenfindende Gruppe miteinander harmoniert und einem gemeinsamen Hobby nachgeht, kann dies schon genuegend Profit für den Einzelnen sein (immateriell). Das Reisen mit Bekannten oder Freunden macht einfach mehr Spass als in einer zufällig durch den Veranstalter zusammengewürfelten Gruppe.
Wir hatten dies im vergangenen Jahr in Marokko, da trafen 9 willkürlich sich aus der Buchung ergebende Personen aufeinander und es war durch einen Zwist zwischen vier Mitreisenden über die gesamte Reisezeit (die wir im Bus verbrachten) absolut unerträglich. Dieses Jahr waren wir mit 22 Freunden/Bekannten wieder in Marokko und trotz wesentlich grösserer Gruppe war es traumhaft und harmonisch.
Gruesse
Klaus<br><br>Post geändert von: fototour, am: 28/04/2007 13:46
Hallo Klaus,
Mietwagen hin, Mietwagen her - ich beneide, bedauere und bewundere dich gleichzeitig.
Beneiden tue ich dich um deinen offenbar sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis, wenn davon immerhin 25 Personen eure Interessen soweit teilen, dass sie sich zu einer sicher nicht ganz billigen Reise in ein sicher ebenso wenig alltägliches Land animieren lassen.
Bedauern tue ich dich dafür, dass du mehr oder weniger zwangsläufig einen Teil deiner eigenen Ambitionen aufgibst, da du ja doch zumindest eine gewisse Verantwortung dafür trägst, dass die Reise möglichst allen gefällt. Das klappt i. d. R. ja wohl nur (wenn überhaupt), indem man sich selbst an manchen Stellen zurücknimmt - bei der Planung und auch vor Ort.
Bewundern tue ich dich, dass du den sicher nicht unerheblichen Aufwand der Reiseplanung (wenn auch mit Veranstalter-Unterstützung) und -vorbereitung auf dich nimmst und im Vorfeld und sicher auch in Namibia letztendlich doch als Tour-Operator fungierst. Bewundern tue ich dich weiterhin dafür, dass du das Risiko eingehst, dass vereinzelte Freundschaften den Urlaub nicht überstehen. Denn deine Erfahrungen aus Marokko sind sicher nicht typisch. Ich glaube, es gibt mehr Beispiele (ich kenne selbst einige), bei denen ein gemeinsamer Urlaub gleichbedeutend mit einem Ende der Freundschaft war. Gebe aber zu, dass ein Urlaub im Freundeskreis - wenn alles klappt - eine wunderschöne Erfahrung sein kann.
Ich wünsche dir weiterhin viel Freu(n)de bei der Reisevorbereitung und versprich mir Eines: vernachlässige deine Frau bei der ganzen Sache nicht!
Viele Grüße
Armin
Mietwagen hin, Mietwagen her - ich beneide, bedauere und bewundere dich gleichzeitig.
Beneiden tue ich dich um deinen offenbar sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis, wenn davon immerhin 25 Personen eure Interessen soweit teilen, dass sie sich zu einer sicher nicht ganz billigen Reise in ein sicher ebenso wenig alltägliches Land animieren lassen.
Bedauern tue ich dich dafür, dass du mehr oder weniger zwangsläufig einen Teil deiner eigenen Ambitionen aufgibst, da du ja doch zumindest eine gewisse Verantwortung dafür trägst, dass die Reise möglichst allen gefällt. Das klappt i. d. R. ja wohl nur (wenn überhaupt), indem man sich selbst an manchen Stellen zurücknimmt - bei der Planung und auch vor Ort.
Bewundern tue ich dich, dass du den sicher nicht unerheblichen Aufwand der Reiseplanung (wenn auch mit Veranstalter-Unterstützung) und -vorbereitung auf dich nimmst und im Vorfeld und sicher auch in Namibia letztendlich doch als Tour-Operator fungierst. Bewundern tue ich dich weiterhin dafür, dass du das Risiko eingehst, dass vereinzelte Freundschaften den Urlaub nicht überstehen. Denn deine Erfahrungen aus Marokko sind sicher nicht typisch. Ich glaube, es gibt mehr Beispiele (ich kenne selbst einige), bei denen ein gemeinsamer Urlaub gleichbedeutend mit einem Ende der Freundschaft war. Gebe aber zu, dass ein Urlaub im Freundeskreis - wenn alles klappt - eine wunderschöne Erfahrung sein kann.
Ich wünsche dir weiterhin viel Freu(n)de bei der Reisevorbereitung und versprich mir Eines: vernachlässige deine Frau bei der ganzen Sache nicht!
Viele Grüße
Armin
Hallo Armin,
schön zu lesen:)
so viel Arbeit es einerseits auch ist, so sehr macht das Organisieren andererseits dann Spass.
Ich versuche tatsächlich, es allen einigermassen recht zu machen, dabei ist die eigene Zureucknahme definitiv gefordert - nun, solange dies gewisse Grenzen nicht überschreitet, kann es ganz sinnvoll sein.
Die in Frage kommende Gruppe ist durch gemeinsame, in der Vergangenheit schon absolvierte Unternehmungen recht gross und zeigt einen auch bemerkenswert hohen Zusammenhalt. Insofern gehe ich auch aus dieser Sicht frohen Mutes an die Angelegenheit heran.
Momentan drängt sich mir aufgrund der vermaledeiten Mietwagensituation und dem daraus unvermeidlich erwachsenden Risiko allerdings die Notwendigkeit einer geführten Busreise in Kleingruppe auf (eben dann mehrere Busse mit Fahrer, bei denen wir uns weder um Beschädigungen noch sonstige versicherungsrechtliche Fragen kümmern müssen). Auch dann ist eine gewisse Individualität ja noch gewahrt gegenueber einer Massentour im Überland-Bus.
Schaun wir mal, wie es sich weiterentwickelt, momentan hat die Gruppe den Ball, um die Risikosituation abzuwägen.
Und ich kümmere mich jetzt erst einmal wieder um meine Frau, versprochen 🙂 🙂
Viele Gruesse
Klaus
schön zu lesen:)
so viel Arbeit es einerseits auch ist, so sehr macht das Organisieren andererseits dann Spass.
Ich versuche tatsächlich, es allen einigermassen recht zu machen, dabei ist die eigene Zureucknahme definitiv gefordert - nun, solange dies gewisse Grenzen nicht überschreitet, kann es ganz sinnvoll sein.
Die in Frage kommende Gruppe ist durch gemeinsame, in der Vergangenheit schon absolvierte Unternehmungen recht gross und zeigt einen auch bemerkenswert hohen Zusammenhalt. Insofern gehe ich auch aus dieser Sicht frohen Mutes an die Angelegenheit heran.
Momentan drängt sich mir aufgrund der vermaledeiten Mietwagensituation und dem daraus unvermeidlich erwachsenden Risiko allerdings die Notwendigkeit einer geführten Busreise in Kleingruppe auf (eben dann mehrere Busse mit Fahrer, bei denen wir uns weder um Beschädigungen noch sonstige versicherungsrechtliche Fragen kümmern müssen). Auch dann ist eine gewisse Individualität ja noch gewahrt gegenueber einer Massentour im Überland-Bus.
Schaun wir mal, wie es sich weiterentwickelt, momentan hat die Gruppe den Ball, um die Risikosituation abzuwägen.
Und ich kümmere mich jetzt erst einmal wieder um meine Frau, versprochen 🙂 🙂
Viele Gruesse
Klaus
lieber Klaus
hier in Argentinien gibt es ein Sprichwort das sagt: lo perfecto es enemigo de lo bueno. Das heisst in etwa: Perfekt ist Feind von Gut.
Was will ich damit sagen: lass dich nicht von deiner beinahe philantropischen Aufgabe abbringen, bring die Gruppe zusammen, leg ihnen die Sachen klar und deutlich auf den Tisch und schrumpfe nicht zusammen, denn es sind alles Erwachsene die bestimmt bereit sind einzeln das Risiko einzugehen, und nicht dich haftbar machen wollen für alle zusammen. Beweis dafür sind die tausende von Besuchern die jedes Jahr namibia als sicheres Reiseziel auswählen. In der heutigen Zeit sind wir verblendet und daran gewöhnt Schadenfälle abwälzen zu wollen, aber paradoxerweise wollen die meisten Leute mehr Abenteuer in ihrem Leben. Doch wie meine Grossmutter schon sagte das Weggli und ds Zwänzgi gleichzeitig haben, geht nicht.
Geht aber doch, wenn man bereit ist dafür zu bezahlen und zwar in England bei der Versicherung Lloyds. Bei denen kann absolut alles versichert werden bis zum selbst festgelegten Höchstbetrag. (Der Mittelfinger eines Klavierspielers für eine Million zum Beispiel).
hier in Argentinien gibt es ein Sprichwort das sagt: lo perfecto es enemigo de lo bueno. Das heisst in etwa: Perfekt ist Feind von Gut.
Was will ich damit sagen: lass dich nicht von deiner beinahe philantropischen Aufgabe abbringen, bring die Gruppe zusammen, leg ihnen die Sachen klar und deutlich auf den Tisch und schrumpfe nicht zusammen, denn es sind alles Erwachsene die bestimmt bereit sind einzeln das Risiko einzugehen, und nicht dich haftbar machen wollen für alle zusammen. Beweis dafür sind die tausende von Besuchern die jedes Jahr namibia als sicheres Reiseziel auswählen. In der heutigen Zeit sind wir verblendet und daran gewöhnt Schadenfälle abwälzen zu wollen, aber paradoxerweise wollen die meisten Leute mehr Abenteuer in ihrem Leben. Doch wie meine Grossmutter schon sagte das Weggli und ds Zwänzgi gleichzeitig haben, geht nicht.
Geht aber doch, wenn man bereit ist dafür zu bezahlen und zwar in England bei der Versicherung Lloyds. Bei denen kann absolut alles versichert werden bis zum selbst festgelegten Höchstbetrag. (Der Mittelfinger eines Klavierspielers für eine Million zum Beispiel).
Gruss Leona
Einige Freunde haben auf Grund eines Hinweises von mir das vor drei Jahren gemacht und dazu mehrere Kleinbusse genommen. Damit waren sie dann u.a. in der Eosha, Brandberg, auf Elli Suche ( war lustig beim Schieben im Sand), Swakop usw, also die üblichen Touristenrouten. Es gibt auch Busse zu mieten mit mehr als 9 Plätzen, ob man dann einen anderen Führerschein braucht weiß ich nicht, die Jungs hatten einen 16 Sitzer.
Allein die Planung hat viel Zeit verschlungen, mehrere Treffen unter Alkoholeinfluss und enorm viel Spaß.
Allein die Planung hat viel Zeit verschlungen, mehrere Treffen unter Alkoholeinfluss und enorm viel Spaß.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Die Buslösung scheint jetzt favorisiertzu werden?
Warummüssen es drei Kleinbusse sein und nicht ein Zwanzigsitzer mit einem kompetenten Fahrer, der gleichzeitigt führt?
Drei Fahrer sind teurer als einer.
Das gibt es!
Warummüssen es drei Kleinbusse sein und nicht ein Zwanzigsitzer mit einem kompetenten Fahrer, der gleichzeitigt führt?
Drei Fahrer sind teurer als einer.
Das gibt es!
Vorsicht: infiziert mit virus namibiense
Hallo,
die Lösung mit relativ grossem Bus und wenigen Personen deshalb, weil alle Fensterplätze haben wollen (Fotografen).
Momentan sind wir soweit, dass wir vermutlich mischen werden. Diejenigen, die verständlicherweise ein bisschen Angst vor den Folgen der miserablen "Vollkasko"-Deckung haben, in einem Bus mit Fahrer.
Diejenigen, die eine LH-Gold-Card haben oder sie sich noch bis zur Reise beantragen, zu zweit oder zu viert in einem Auto (meist dann 4x4 DoubleCab) und diejenigen Teilnehmer, die sich -aus egal welchen Gründen- die Karte nicht holen wollen, in kleineren PKWs wie Toyota Corolla (die einfach in einem Schadensfalle weniger kosten).
PKWs ohne LH-Card gemietet über Holidayautos (Europcar) mit dem bestmöglichsten (aber alles andere als perfekten) Schutz.
Dort, wo ein Bus hinkommt, kann auch ein Corolla fahren und wer aus Jux und Tollerei einen 4x4 haben will (nur, um mal einen gefahren zu haben oder weils in Afrika "halt so passt"), der kann ihn sich ja auch mieten.
Da das ganze ja sowieso eine individuelle Gruppenreise ist, bei der man sich morgens und abends in den Hotels/Lodges sieht und sich tagsüber durch individuelle Ausgestaltung nur mehr oder minder zufällig über den Weg läuft (gemeinsame Aktivitäten ausgenommen), sollte das jetzt so funktionieren. Der Reiseveranstalter freut sich schon ob dieses Mehraufwandes 🙂
Ganz schön viel Arbeit, so viele Wünsche und Vorstellungen unter einen Hut zu bringen.
Danke übrigens an euch, die hier mit Rat zur Seite stehen!
Ich habe übrigens mal Lloyds of London in Deutschland angeschrieben, ob sie die Mietwagenvollkasko auch ohne die Verbindung zur Karte anbieten (sie sind ja bei der LH-Card der im Hintergrund stehende Versicherer).
ich werde berichten.
Gruesse
die Lösung mit relativ grossem Bus und wenigen Personen deshalb, weil alle Fensterplätze haben wollen (Fotografen).
Momentan sind wir soweit, dass wir vermutlich mischen werden. Diejenigen, die verständlicherweise ein bisschen Angst vor den Folgen der miserablen "Vollkasko"-Deckung haben, in einem Bus mit Fahrer.
Diejenigen, die eine LH-Gold-Card haben oder sie sich noch bis zur Reise beantragen, zu zweit oder zu viert in einem Auto (meist dann 4x4 DoubleCab) und diejenigen Teilnehmer, die sich -aus egal welchen Gründen- die Karte nicht holen wollen, in kleineren PKWs wie Toyota Corolla (die einfach in einem Schadensfalle weniger kosten).
PKWs ohne LH-Card gemietet über Holidayautos (Europcar) mit dem bestmöglichsten (aber alles andere als perfekten) Schutz.
Dort, wo ein Bus hinkommt, kann auch ein Corolla fahren und wer aus Jux und Tollerei einen 4x4 haben will (nur, um mal einen gefahren zu haben oder weils in Afrika "halt so passt"), der kann ihn sich ja auch mieten.
Da das ganze ja sowieso eine individuelle Gruppenreise ist, bei der man sich morgens und abends in den Hotels/Lodges sieht und sich tagsüber durch individuelle Ausgestaltung nur mehr oder minder zufällig über den Weg läuft (gemeinsame Aktivitäten ausgenommen), sollte das jetzt so funktionieren. Der Reiseveranstalter freut sich schon ob dieses Mehraufwandes 🙂
Ganz schön viel Arbeit, so viele Wünsche und Vorstellungen unter einen Hut zu bringen.
Danke übrigens an euch, die hier mit Rat zur Seite stehen!
Ich habe übrigens mal Lloyds of London in Deutschland angeschrieben, ob sie die Mietwagenvollkasko auch ohne die Verbindung zur Karte anbieten (sie sind ja bei der LH-Card der im Hintergrund stehende Versicherer).
ich werde berichten.
Gruesse
So langsam bekommt die Reise aber dann einen anderen Charakter. Ich gehöre ja nun auch zu der Sorte Leute, die immer wieder mit Kleingruppen Selbstfahrertouren organisieren. Ich habe beides hinter mir: geführte Bustour, selbstverantwortete Autotour und finde es einfach spannender, mit anderen zusammen, sich ein Land auf eigene Faust zu erschließen, soweit man das in zwei bis drei Wochen kann.
Allerdings stimmt das schon, was Michael schreibt. Meine Touren sind zum größten Teil über einen namhaften Veranstalter gebucht, ein paar Unterkünfte buche ich aber selbst, weil ich dann einen besseren Preis bekomme. Für diese Leistungen bin ich dann Veranstalter. Wenn nun das Quartier überbucht ist, oder es dort sonstwie Probleme gibt, bin ich letztendlich verantwortlich. Man muss ja auch nicht gleich an den worst case eines Totalschadens denken. Aber zumindest denkbar ist es, aufgrund eines Unfalls, einer nicht befahrbaren Pad, oder einer plötzlichen Erkrankung eines Teilis nicht sein Quartier zu erreichen. Ggf. vor Ort was anderes suchen? Wer zahlt das?
Im Grunde genommen müsste man vorher mit jedem Teilnehmer eine Art Vertrag machen, aber das tut man natürlich im Freundeskreis auch nicht.
Wie ist das mit "Überschüssen"? Vorher weiß ich manchmal nicht, mit wieviel Personen ich ein Auto belegen kann, also gibt es beim Preis eine Mischkalkulation. All das spielt eine Rolle, und man muss schon viel Vertrauen in die Mitreisenden haben, dass sie beim Risikosharing im Ernstfall auch wirklich mitspielen.
Nun habe ich auch noch regelmäßig Rechnungsprüfer im Haus, die auch noch sehr genau darauf achten, ob ggf. Mehrwertsteuer für in Deutschland erbrachte Leistungen, wie z.B. gemeinsame Busanreise zum Flughafen auch abgeführt wird.
Gott sei Dank ist bisher auf den Fahrten noch nie etwas Ernsthaftes passiert, so dass ich jetzt noch sage, die Lust an einer solchen Tour, ein Land mit Menschen, mit denen ich gerne Zeit verbringe, zu erkunden, steht noch über der Angst, die ich jedes Mal habe, es könne etwas passieren.
Gruß
Martin<br><br>Post geändert von: MartinL, am: 29/04/2007 10:06
Allerdings stimmt das schon, was Michael schreibt. Meine Touren sind zum größten Teil über einen namhaften Veranstalter gebucht, ein paar Unterkünfte buche ich aber selbst, weil ich dann einen besseren Preis bekomme. Für diese Leistungen bin ich dann Veranstalter. Wenn nun das Quartier überbucht ist, oder es dort sonstwie Probleme gibt, bin ich letztendlich verantwortlich. Man muss ja auch nicht gleich an den worst case eines Totalschadens denken. Aber zumindest denkbar ist es, aufgrund eines Unfalls, einer nicht befahrbaren Pad, oder einer plötzlichen Erkrankung eines Teilis nicht sein Quartier zu erreichen. Ggf. vor Ort was anderes suchen? Wer zahlt das?
Im Grunde genommen müsste man vorher mit jedem Teilnehmer eine Art Vertrag machen, aber das tut man natürlich im Freundeskreis auch nicht.
Wie ist das mit "Überschüssen"? Vorher weiß ich manchmal nicht, mit wieviel Personen ich ein Auto belegen kann, also gibt es beim Preis eine Mischkalkulation. All das spielt eine Rolle, und man muss schon viel Vertrauen in die Mitreisenden haben, dass sie beim Risikosharing im Ernstfall auch wirklich mitspielen.
Nun habe ich auch noch regelmäßig Rechnungsprüfer im Haus, die auch noch sehr genau darauf achten, ob ggf. Mehrwertsteuer für in Deutschland erbrachte Leistungen, wie z.B. gemeinsame Busanreise zum Flughafen auch abgeführt wird.
Gott sei Dank ist bisher auf den Fahrten noch nie etwas Ernsthaftes passiert, so dass ich jetzt noch sage, die Lust an einer solchen Tour, ein Land mit Menschen, mit denen ich gerne Zeit verbringe, zu erkunden, steht noch über der Angst, die ich jedes Mal habe, es könne etwas passieren.
Gruß
Martin<br><br>Post geändert von: MartinL, am: 29/04/2007 10:06
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Hallo fototour,
Was ist die Erwartung an dienLH Goldcard? Sie erspart Dir den Abschluss der Vollkasko vor Ort.
ABER: Im Schadensfall wird diese Versicherung auf den örtlichen Report referenzieren. Steht da irgendwo das Wort "Fahrlässigkeit" oder "fehlende Sorgfalt" wird sie genausowenig bezahlen wie die lokale Versicherung. Macht Euch frei von den hier gemachten Erfahrungen: Hier zahlt die Versicherung erst mal und dann wird geklärt (häufig spielen die Schuldfragen keine Rolle da die Versicherungen untereinander ausgleichen und bei beiden Beteiligten die Prämien erhöhen)
In Afrika wird sehr lange geklärt, aber mit der Schuldvermutung im Vordergrund und dann irgendwann mal bezahlt.
Klaus<br><br>Post geändert von: klausul, am: 29/04/2007 11:10
Was ist die Erwartung an dienLH Goldcard? Sie erspart Dir den Abschluss der Vollkasko vor Ort.
ABER: Im Schadensfall wird diese Versicherung auf den örtlichen Report referenzieren. Steht da irgendwo das Wort "Fahrlässigkeit" oder "fehlende Sorgfalt" wird sie genausowenig bezahlen wie die lokale Versicherung. Macht Euch frei von den hier gemachten Erfahrungen: Hier zahlt die Versicherung erst mal und dann wird geklärt (häufig spielen die Schuldfragen keine Rolle da die Versicherungen untereinander ausgleichen und bei beiden Beteiligten die Prämien erhöhen)
In Afrika wird sehr lange geklärt, aber mit der Schuldvermutung im Vordergrund und dann irgendwann mal bezahlt.
Klaus<br><br>Post geändert von: klausul, am: 29/04/2007 11:10
Vorsicht: infiziert mit virus namibiense
Hallo Klaus,
heisst das, dass Du vor Ort die Erfahrung gemacht hast, dass alles nicht so heiss gegessen wird wie es gekocht wird?
Meine Befürchtungen bauen sich auf aus den aktuellen Warnungen des Auswärtigen Amtes (Vermieter erwirken bei unklarer Zahlungslage im Schadensfalle auch Haftbefehle, um den Touri am Ausreisen zu hindern)
und der Besschreibung des Vollkasko-Falles in Verbindung mit dem Reifenplatzer des schweizer Ehepaares hier im Forum.
Beides steht ja im Widerspruch -wenn ich das richtig verstehe- zu Deinem letzten Posting, dass die Versicherungen erst einmal zahlen.
Gruesse
fototour
heisst das, dass Du vor Ort die Erfahrung gemacht hast, dass alles nicht so heiss gegessen wird wie es gekocht wird?
Meine Befürchtungen bauen sich auf aus den aktuellen Warnungen des Auswärtigen Amtes (Vermieter erwirken bei unklarer Zahlungslage im Schadensfalle auch Haftbefehle, um den Touri am Ausreisen zu hindern)
und der Besschreibung des Vollkasko-Falles in Verbindung mit dem Reifenplatzer des schweizer Ehepaares hier im Forum.
Beides steht ja im Widerspruch -wenn ich das richtig verstehe- zu Deinem letzten Posting, dass die Versicherungen erst einmal zahlen.
Gruesse
fototour