HOhookbookThemenstarter24 Beiträge · seit 200721. März 2007 · #1Hallo,
was denkt Ihr? Ich werde Ende Juli bis Mitte August in Namibia unterwegs sein. Nördlichster Punkt ist Etosha. Würde Ihr eine Malaria-Prophylaxe machen oder nicht? Die Reisefüher sprechen von geringem bis mittlerem Risiko. Aber was heißt das genau?
Bazi2'721 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #2HOhookbookThemenstarter24 Beiträge · seit 200721. März 2007 · #3Nö,zuviel durcheinander,eine direkte Antwort wäre mir lieber 😈
BABaliHai382 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #4hmm na ja was soll man sagen.
Wir fliegen am Fr. für 2 1/12 Wochen und machen ziemlich ganz Namibia bis inkl. Etosha. Die Traveldocs in Wien haben gemeint konsequenter Mosquitoschutz mit imprägnioerter Kleidung etc. sollte ausreichend sein. Hat man dabei aber ein ungutes Gefühl sollte man im Norden (ab Etosha) Malarone schlucken.
Es gibt ärgere Länder wo sich die Frage Ja oder Nein nicht stellt, aber ich habe mich dazu entschlossen zusätzlich zu konsequentem Mückenschutz ab Etosha die Malarone zu schlucken.
In Uganda / Ruanda im Dez. letzten Jahres (wo sich die Frage nach Ja oder Nein nicht stellt) gute Erfahrungen mit Doxycyclin gemacht. Haben mir auch die Traveldocs empfohlen, wobei sie es für Frauen wg. hohem Risko für Scheidenpilz NICHT empfehlen! Ansonsten ist es sehr günstig, wirkt so wie Malarone und hatte keinerlei Nebenwirkungen bei mir...
Axel1'130 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #5hookbook schrieb:Hallo,
was denkt Ihr? Ich werde Ende Juli bis Mitte August in Namibia unterwegs sein. Nördlichster Punkt ist Etosha. Würde Ihr eine Malaria-Prophylaxe machen oder nicht? Die Reisefüher sprechen von geringem bis mittlerem Risiko. Aber was heißt das genau?
Nö,zuviel durcheinander,eine direkte Antwort wäre mir lieber ?
geringes bis mittleres Risiko bedeutet,das man gestochen werden kann, nicht muß,
das die Wahrscheinlichkeit gegeben ist, das die Stiche zur Malaria führen können, nicht müssen.
Empfehlung wäre
Prophylaxe machen oder nicht
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
BABaliHai382 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #6Axel schrieb:hookbook schrieb:Hallo,
was denkt Ihr? Ich werde Ende Juli bis Mitte August in Namibia unterwegs sein. Nördlichster Punkt ist Etosha. Würde Ihr eine Malaria-Prophylaxe machen oder nicht? Die Reisefüher sprechen von geringem bis mittlerem Risiko. Aber was heißt das genau?
Nö,zuviel durcheinander,eine direkte Antwort wäre mir lieber ?
geringes bis mittleres Risiko bedeutet,das man gestochen werden kann, nicht muß,
das die Wahrscheinlichkeit gegeben ist, das die Stiche zur Malaria führen können, nicht müssen.
Empfehlung wäre
Prophylaxe machen oder nicht
jup - genau das meinte ich 🙂
HOhookbookThemenstarter24 Beiträge · seit 200721. März 2007 · #7Scherzkeks, also direkter. Hat sich jemand aus dem Forum in dieser Zeit Malaria geholt?
BABaliHai382 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #8Ich mache keine Scherze😮
Es ist definitiv so, dass Du für Dich selber entscheiden mußt ob für Dich das bestehende Risiko die Einnahme eines Malariamittels rechtfertigt.
Ich habe mich für JA entschieden. Unter anderem hat auch mal ein Bekannter aus Namibia Malaria eingeschleppt... Aber wie alles im Leben ist auch die Malariagefahr relativ...
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #9Hallo, zu faul bist zum lesen... und ärgen tust Dich über die Antwort von Bazi, dann kannst du nur nach eigenem Gusto entscheiden, hier ist schon soooo viel darüber berichtet worden, lese bitte in Ruhe die Antworten.
Weist Du, hier ist man höflich, denn Deine Antwort ist sehr provokant... kann natürlich sein, dass Du es gar nicht so ausdrücken wolltest.
allerbester Gruss, Klaus
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hookbook schrieb:Nö,zuviel durcheinander,eine direkte Antwort wäre mir lieber 😈
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
HOhookbookThemenstarter24 Beiträge · seit 200721. März 2007 · #10Wollte nich unhöflich sein😘
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #11Was ich dann doch noch dazu sage...
mit Profilaxe haste se möglicherweise, doch nur nicht so stark...
bester Gruss, Klaus
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
HOhookbookThemenstarter24 Beiträge · seit 200721. März 2007 · #12Eben als bist du doch ganz klar gegen Prophylaxe,oder
BABaliHai382 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #13Das Problem ist halt das es manchmal problemnatisch sein kann Malaria zu erkennen.... DANN ist es schon gut wenn Du eine Prophylaxe genommen hast!
Ich vergleichs ganz gern mit einem Sicherheitsgurt. Sterben kannst auch mit Sicherheitsgurt (und an Malaria STERBEN kommt vor 😉 ), aber die Wahrscheinlichkleit ist geringer. Und im Endeffekt geht es nur um Wahrscheinlichkeiten...
Post geändert von: BaliHai, am: 21/03/2007 16:23<br><br>Post geändert von: BaliHai, am: 21/03/2007 16:24
REreto74 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #14hallo hookbook
ich würde verzichten. die nebenwirkungen stehen in keinem verhältnis zum risiko, vor allem in dieser jahreszeit.
während der regenzeit in der gegend vom kunene ist es empfehlenswert. aber im august in der etosha region denke ich ist mückenschutz genügend.
ich habe malaria in mosambique aufgelesen, mit lariam. wegen dieser tabletten wurde die malaria, die schon ausgebrochen ist unterdrückt...
völlig abgelegen hatte ich innert einer stunde 40 grad fieber. das ist brutal eingefahren, ich musste in den spital und war eine woche nicht mehr zu gebrauchen.
da du nur eine kurze zeit in namibia bist und die inkubationszeit bis zwei wochen dauert, wärst du bei einem allfälligen ausbruch schon wieder zu hause und könntest dich professionell behandeln lassen.
wie naukluft sagt, ist auch mit prophilaxe eine ansteckung möglich.
ich würde eher tabletten zur behandlung mitnehmen, dass du was dabei hast wenn du es brauchen solltest.
mein tipp: darauf verzichten, die ferien geniessen...am abend ist es im august eh kalt, da ziehst du freiwillig lange kleider an!
grüsse reto
HOhookbookThemenstarter24 Beiträge · seit 200721. März 2007 · #15Aber der Sicherheitsgurt an sich,hat keine Hammer-Nebenwirkungen (bis zum Suizid)
REreto74 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #16malarone hat eigentlich keine, bis schwache nebenwirkungen. ist aber einfach teurer. lariam kann shon deftig einfahren...vor allem bei frauen...
BABaliHai382 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #17🙂 na ja LARIAM würd ich auch nicht nehmen. Die Nebenwirkungen von MALARONE sind weit geringer ( Ich hatte noch nie welche)
Ich denke in der Zeit wo Du unterwegs bist (Winter) ist es nicht wirklich notwendig was zu schlucken! Und wenn die Inkubationszeit länger ist als Dein restlicher Aufenthalt in Namibia wärst dann eh schon wieder daheim...
Es ist wie gesagt immer relativ...
Das UM UND AUF wäre aber dann bei jeglichen Anzeichen von Erkältung / Fieber etc. sofort ins Tropenisntitut zu fahren! Es gab schon so viele Fälle wo der Hausarzt meinte es sei eine Grippe und der Patient starb wg., Malaria😳
Darum sollte man bei Fieber IMMER an Malaria denken wenn man regelmäßig in den Tropen weilt!!!
SCschmutzbr69 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #18wie seht ihr denn dies im juni?
gruss
regula
BABaliHai382 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #19Juni würd ich relativ sehen 😉
nein im ernst - kommt natürlich auch immer drauf an wie das Wetter grad ist -- feucht / trocken
Normalerweise würde ich denken das Juni ähnlich wie Juli / Aug zu behandeln wäre 🙂
thomas145 Beiträge · seit 200621. März 2007 · #20Heieiei... das ist ja auch ein ewiges Thema 😉
Ich bin im Juni knapp 3 Wochen zwischen Fish River und Etosha unterwegs gewesen, habe auf die Prophylaxe verzichtet und mir geht´s heut noch gut (von dem kalten Namibia-Entzug abgesehen...:S ) Alles war trocken, kein Regen, kein Sumpf, keine Mücken...
Entscheiden muss es jeder für sich selbst, gibt ja auch etwas (psychologische) Sicherheit.
Thomas