ERSTE NAMIBIA-REISE

11 Antworten · 3'457 Aufrufe · gestartet 07. März 2007 von chrimarchese
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Themenstarter249 Beiträge · seit 200707. März 2007 · #1
Liebe Namibia-Experten

Hurrah - unser Programmentwurf steht - es gibt aber noch ein paar Fragen, auch waeren wir fuer Tipps bez. lodges und Aufenthaltsdauer plus andere Infos bez. der div. Touren, Ausfluege etc. sehr dankbar - das Angebot ist derart riesig, dass wir etwas verunsichert sin, trotz eifriger Lektuere Eures Forums.
Wir haben versucht, Tappen zu planen, die leicht und ohne Risiko an einem Tag gemacht werden koennen, weiss nicht, ob uns das gelungen ist ......

Tag
01 - Ankunft fruehmorgens, Auto-Uebernahme und Fahrt ueber C26 und
D1265 bis DESERT FARM Tsondab Valley (od. ist es besser, schon an
der Swartfontein lodge halt zu machen?)
02 + 03- Sussosvlei lodge mit Aktivitaeten
04 + 05- Swakopumund
06 - Ai-Aiba Lodge od. Farm Eileen Erongo Berge
07 - Twyfelfontein lodge od. Mowani Lodge (ODER 2 Naechte Twyfelf)??
08 - Palmwag Lodge
09- Opuwo Country lodge
10+11 - Epupa falls SELBST fahren od. gefuehrten Ausflug ab Opuwo zu Himbadoerfern und Epupa (evtl. nur 1 Tag ???)
DANACH haben wir 4 Tage ETOSHA geplant und fragen uns, wie wir das am besten organisieren - von Opuwo zur Hobatere lodge od. rustig Toko fuer eie Nacht - dann zum Etusha Safari Camp fuer 1 od. 2 Naechte und weitere 1 od. 2 Naechte im Onguma Bush Camp.

Tag vor Rueckfahrt nach Windhoek in der Okondjima Lodge od.
Duesternbrook Farm

Ciao-ciao und danke im voraus - Christine aus der Toskana
101 Beiträge · seit 200608. März 2007 · #2
Hi Christine,

ich tippel mal so runter was mir ein- und auffällt. Da ich die Hälfte der Lodges gar nicht kenne, halte ich mich da brav zurück. Ich bin sicher da kommen noch mehr Tipps "als für die Erhellung der Route" hilfreich 😉

Ich würde mindestens eine Nacht in der Etosha einplanen. Bevorzugt Okaukuejo. Die Camps werden gerade auf modernen Standard renoviert. Das Erlebnis abends an den beleuchteten Wasserstellen zu sitzen und bei jedem knacken zu hoffen das es ein Löwe oder Nashorn ist ... das ist schon etwas ganz besonderes. Vielleicht in Alternative zum Etosha Safari Camp, das (wie Okaukuejo) am westlichen Anderssons Gate liegt (aber auch sehr stimmungsvoll ist).

Okonjima oder Düsternbrock sind gar nicht vergleichbar und wenn ich die Zeit ( und das Geld 😉 ) hätte, dann würde ich unbedingt beide besuchen. In Okonjima müßt Ihr spätestens um drei sein, um noch an allen Game-Drives teilnehmen zu könnnen. Die könntet Ihr dann auf der Düsternbrook Farm ausfallen lassen und Euch statt dessen auf einen geselligen Abend mit dem Farmer freuen, wo Ihr alle Fragen stellen könnt, die Euch in all der Zeit so eingefallen sind. (z.B. was das durchgestrichene S auf Verkehrsschildern wohl bedeuten mag) 😎

Ein Tipp zur Düsternbrook-Farm. Wir haben versucht dem Autovermieter möglichst wenig Diesel zu schenken (leer bekommen - leer zurück) und -weil letzter Tag - unsere Reserve aufgebraucht. Es ist aber weit bis zur Farm. Rechnet ca. 50 Kilometer "Umweg" für den Farmweg (Hin-Rück).

Und zur Okonjima-Lodge kommt Ihr nur wenn Ihr auch reserviert habt, sonst ist am bewachten Tor schon Schluß.

Nun die anderen 😛

Lieber Gruß in die wunderschöne Toskana!
Manuela
http://meine.flugstatistik.de/cuckoo
Themenstarter249 Beiträge · seit 200708. März 2007 · #3
Guten Morgen Manuela,
Hab vielen Dank fuer Deine Infos - lt. Anmeldung hatte ich "leider keine neuen mails".....und war schon soooo enttaeuscht....
Unsere finanzielle Lage ermoeglicht es uns heute - im stolzen Alter von 60 - bei den Unterkuenften nicht auf etwas Luxus verzichten zu muessen (dort wo er sich rentiert und wir nicht von "geschuckten" , womoeglich noch schmuckbehangenen Italienerinnen od. Cocktail-schluerfenden Amerikanern umgeben sind), wir wollen aber unbedingt auch einen od. zwei Farmbesuche machen, ist doch ein MUSS in Namibia glaube ich.

Unterkunft IM Park - hatten wir vor, sind aber auf Grund der div. Berichte in diesem Forum eigentlich davon abgekommen. Man sprach von BAUSTELLE, Durcheinander etc.etc. - mein lieber Mann, der ital. Paolo, ist nicht so pflegeleicht wie ich -weiss nicht, ob er eine solche Situation schaetzen wuerde. Ja und vor allem frage ich mich, ob die Tiere nicht den Reissaus nehmen bei all diesem Chaos. Vielleicht kann uns ja jemand einen tipp geben, der kuerzlich dort war. Wir fahren uebrigens in der zweiten JUNI - Haelfte.

Zu Etosha haette ich noch eine andere Idee....statt ueber den Westen ueber den Norden von Epupa (Uebernachtung unterwegs in der Kunende River Lodge) zum Park fahren - dann alle uebernachtungen in Onguma - (ist dies nicht etwas "langweilig" ??)

Gerne hoere ich von Dir und anderen hilfsbereiten Geistern - dieses Forum ist einfache Spitze !!

einen schoenen Tag wuensche ich Euch allen

Christine
2'346 Beiträge · seit 200608. März 2007 · #4
Hallo Christine,

ihr habt euch ziemlich viel vorgenommen für eine relativ kurze Zeit (16 Tage, wenn ich richtig rechne, oder?). Dazu einige Anmerkungen:

1.
Direkt nach der Landung losfahren ist bis Tsondab Valley sicher machbar. Empfehlenswert ist es trotzdem nicht. Eine Übernachtung in Windhoek wäre aus den verschiedensten Gründen besser.

2.
Ihr hättet sicher mehr von der Reise, wenn ihr den extremen Norden (Opuwo, Epupa) zugunsten anderer Etappenziele weglassen würdet.

3.
Wenn eure Reiseroute doch wie geplant bleiben sollte, würde ich die Nacht in Palmwag streichen. Die Strecke von Twyvelfontein bis Opuwo ist durchaus nonstop zu schaffen und von der einen Nacht in Palmwag hättet ihr auch nicht allzuviel. Auch wenn ich ein gespaltenes Verhältnis zur Palmwag Lodge habe, halte ich die Unterkunft für eine Nacht zu schade.

4.
Epupa würde ich auf jeden Fall mit dem eigenen Wagen anfahren. Der einzige problematischere Bereich ist ein sehr langes sandiges Flussbett bei Okongwati, das mit 4x4 beruhigter durchfahren werden kann. Du hast aber nicht geschrieben, was für ein Auto ihr haben werdet.

5.
Von Epupa ohne Zwischenstop bis Etosha zu fahren, halte ich für kaum möglich - egal woher. Ich würde daher auch nach einer Zwischenübernachtung - beispielsweise in der Kunene River Lodge - über das Nord-Tor in den Etosha NP einfahren. Ob Übernachtung im Park oder außerhalb ist Ansichtssache. Das muss jeder für sich selber beurteilen. Auf jeden Fall müsst ihr für die Strecke Epupa - Etosha in eurer Reiseroute einen zusätzlichen Tag einplanen (vielleicht den eingesparten Palmwag-Tag?).

Viel Spaß
Armin
127 Beiträge · seit 200608. März 2007 · #5
Hallo,

ich kann dir die Farm Eileen absolut empfehlen!!! Die Zimmer sind einfach aber super sauber und die Gastgeber Frederik und Rita sind sehr nett. Frederik kann euch sehr viel über den Erongo erzählen und kennt sich gut mit den einheimischen Pflanzen aus. Er bietet eine Farmrundfahrt an die absolut lohnenswert ist!!! Die Atmorsphäre ist sehr familiär und man erfährt sehr viel über das Leben in Namibia... So etwas geht in den großen Logdes ja immer unter...
Die Entfernungen sind o.k. Wir haben im letzten Jahr auch immer zwei Tage an einem Ort verbracht. Von Okonjima waren wir begeistert, es hat den krönenden Abschluss gebracht!

LG, Dina
Themenstarter249 Beiträge · seit 200708. März 2007 · #6
Halli-Hallo

Ich bin derzeit in Oesterreich und habe leider ganz wenig Zeit fuer "unser" Namibia - Eure mails werfen viele Fragen auf, und ich bin heilfroh, dass wir nicht schon alles gebucht haben - lt. Reisebuero ist unser Programm (und es includierte noch den Fishriver´canyon und Luederitz, die wir schon von selbst gestrichen haben) zwar intensiv aber gut machbar.
Ich melde mich baldmoeglichst - einstweilen vielen Dank und schoenen Abend

Christine
Themenstarter249 Beiträge · seit 200709. März 2007 · #7
Hallo Armin,
Du bist nicht der Erste, der uns raet, das Programm zu straffen und evtl. den Norden wegzulassen - das klingt fast, als ob EPUPA kein wirkliches Highlight fuer die erste Namibia-Reise sei.....??? Wir sind etwas verunsichert, da wir bereits den FishriverCanyon gestrichen haben sowie Luederitz...... was wuerdet Ihr vorschlagen fuer die Tage, die wir durch das eventuelle Streichen des Nordens "verlieren".

Wir haben einen CONDOR gemietet und wollen kein Risiko eingehen bez. Strassen /Wege - im Sand stecken bleiben moechten wir lieber vermeiden.

Wie waers mit 2 uebernachtungen Palmwag oder aber wir fahren von Opuwo nicht zu dne Epupa Faellen, sondern direkt zur Kuneneriverlodge....?

Und bitte, bitte sagt uns noch was Ihr ueber die Auswahl der lodges denkt und....letzte Frage, ist die lodge in Windhoek namens VERDI empfehlenswert, und liegt sie zentral?

Danke vielmals fuer Eure Bemuehungen und tanti saluti
CHRISTINE
2'346 Beiträge · seit 200609. März 2007 · #8
Hallo Christine,

wenn ihr unbedingt Epupa drin behalten wollt (wofür ich durchaus Verständnis habe) würde ich die Tour folgendermaßen machen:

1x Windhoek
2x Sossusvlei
2x Swakopmund
2x Twyvelfontein
1x Opuwo
2x Epupa
1x Ruacana
4x in/um Etosha
1x Windhoek

Bin aber nicht 100%ig sicher, ob ihr 16 Nächte zur Verfügung habt.

Viel Spaß

Armin
594 Beiträge · seit 200609. März 2007 · #9
Hallo Christine,

die Epupa Falls sind ganz sicher ein Highlight. Für uns war die Landschaft dort oben einer der schönsten Namibia's überhaupt.
Es ist nur schade, daß Euch mit den 16 oder 17 Tagen die Ihr insgesamt zur Verfügung habt, nicht genügend Zeit habt um auch die sehenswerte Gegend um Palmwag und Sesfontein so richtig geniessen zu können.

Dennoch, ich glaub ich würde die Tour so wie von Armin vorgeschlagen machen. Wenn Ihr Sossusvlei, Swakopmund, Twyfelfontein, Epupa und Etosha während dieser Tour sehen wollt, bleibt auch kaum eine andere Alternative.

Zu den Lodges kann ich Dir leider nicht viel sagen, da wir überwiegend campen.

Nun weiß ich gerade nicht zu welcher Jahreszeit Ihr unterwegs sein werdet. Außerhalb der Regenzeit könnt Ihr mit dem Condor selbst von Opuwo nach Epupa fahren. Vielleicht vorsichtshalber in Opuwo nach dem aktuellen Zustand der Strecke erkundigen. Eine Schaufel im Condor wäre auch hilfreich, falls Ihr Euch doch mal in einem sandigen Flußbett festfahrt.

LG
AfricanDreams
Reisebericht April 2008
2'346 Beiträge · seit 200609. März 2007 · #10
Hallo Christine,

kenne alle die von dir genannten Unterkünfte nicht persönlich. Sollte es bei Epupa bleiben, kann ich euch dort ohne Einschränkungen Omarunga Camp empfehlen.

Viel Spaß
Armin
2'462 Beiträge · seit 200612. März 2007 · #11
Hallo Christine,

würde Dir für die Erongo Berge gern noch die Erongo Wilderness Lodge empfehlen - uns hat sie letztes Jahr so gut gefallen, dass wir dieses Jahr wieder hinfahren. Aber vielleicht hast Du Dich ja auch schon festgelegt?
Wenn nicht, hier mal der Link zum Angucken: www.erongowilderness.com
Service und Essen waren toll... Landschaft über jeden Zweifel erhaben und die Unterkünfte in Zelt- und Hüttenatmosphäre fanden wir superschön. War bei uns im Juni allerdings etwas kühl in der Nacht. Also unbedingt auch einen dickeren Pulli mitnehmen.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
2 Beiträge · seit 200720. März 2007 · #12
Hallo Christine,

wir haben das gleiche zeitliche Problem wie Du.

Wir fahren Mitte April nach Namibia und haben fast die gleiche Tour geplant wie von Armin vorgeschlagen (nur andersrum: erst Etosha...).

Ich denke, dass diese Tour in wenigen Tagen die größten Highlight abgeckt.

Da wir campen kann ich Dir keine Tipps zu den Unterkünften geben. Außer: auch campen und Afrika pur genießen.

Viel Spaß

Carsten