Wüste, 3 Monate und mehr...

24 Antworten · 8'946 Aufrufe · gestartet 13. Feb. 2007 von kessie
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83 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 · #21
Doch, ich habe die Diskussion hier vorher gelesen. Ich denke es ist wirklich ein sehr sensibles Thema. Ich selbst habe ein Praktikum im Rahmen meines Studiums in Namibia absolviert. Und ich möchte es nicht missen, es war eine riesige Lebenserfahrung. Um zu beruhigen: Diesen "Job" (den es ja nur in Rahmen eines Praktikums gab, es wäre nie ein bezahlter Job geworden) hätte aufgrund der Bildungsanforderungen nur ein verschwindend geringer Prozentsatz Namibianer machen können. Das mag sich jetzt wieder hochtrabend anhören, aber es ist ja leider Fakt, dass es noch nicht genug gut ausgebildete Einheimische gibt.
Für mich liegt das zum einen am Schulsystem, dass auf Schulgebühren aufgebaut ist. Selbst unter den Staatsschulen gibt es enorme Gebührenunterschiede, die guten Schulen erheben natürlich hohe Gebühren. Somit können sich nur reiche Bürger eine gute Schule leisten, deren Kinder haben somit bessere Chancen später eine gute Ausbildung zu bekommen.
Aber auch hier gibt es namibische Eltern, die sich aufopfern, die mehreren Jobs nachgehen, um ihren Kindern eine gute Schulbildung zu ermöglichen. Nur gibt es davon zu wenig. Präsident Pohamba (von dem ich bisher wirklich positiv beeindruckt bin) hat es einmal richtig formuliert: Die Ressource "Zeit" wird von den meisten "Afrikanern" nicht genügend geschätzt. Und so ist es wirklich bei vielen: Kommste heute, kommste morgen. Es fehlt bei vielen die Motivation, mehr als die Selbsterhaltung zu erstreben. Das habe ich so oft gesehen. Es sind zum einen Traditionen, die eine Weiterentwicklung behindern, ein wenig sind es sicherlich auch noch historische Altlasten.
Wie ich schon gesagt habe, gibt es auch Ausnahmen, Namibier, die sich aufopfern, die ehrgeizig sind, die sich für die Zukunft etwas erarbeiten wollen. Und da sind es vor allem die Frauen, die Mädchen, die sehr ehrgeizig sind. Es wird interessant sein, diese Entwicklung zu beobachten.

Also wie gesagt, ein Haupthindernisgrund zur Weiterentwicklung des Landes ist das Bildungssystem mit seinen unterschiedlich hohen Schulgebühren. Meines Erachtens dürfte auch Entwicklungshilfe nur noch in Bildung gesteckt werden, da diese am nachhaltigsten ist.
Ohne vielen hier das Diskussionsrecht absprechen zu wollen, aber ich glaub so richtig urteilen kann man darüber nur, wenn man wirklich länger in dem Land gewohnt hat.
Themenstarter192 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 · #22
Danke für Eure Post`s!

VA Danke für die Blumen:P die sind wunderschön und haben sehr gut getan!
LG Kessie😜
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11 Beiträge · seit 200715. Feb. 2007 · #23
Hey Kessie

Ersteinmal, ich finde es super, dass du diese Anzeige hier veröffentlicht hast!! Denn ich bin eine Studentin und suche irgendetwas in Namibia und ich schätze auch nicht, dass ich ein naives dummes Ding bin, dass sich dort ausnutzen lässt! für mich geht es um die Erfahrung, dass ich möglichst günstig in diesem Land einige Zeit leben kann und auch mit der Bevölkerung zu tun habe. Da ist so eine Arbeitsstelle wie gerufen. Könntest du mir vielleicht aber doch genauere Infos zu dieser Familie geben, positiv und negativ, wie ist diese Farm, was erwartet einem da? Nur anhand der E-Mail erfährt mann leider nur sehr wenig!!

Lg fabi
71 Beiträge · seit 200908. Nov. 2009 · #24
Darf ich den Threat wieder aktualisieren?

Wie sieht es denn aus, gibt es Praktikanten die bereits dort waren, und möchten etwas dazu erzählen?

Ich bin dabei mich über Namibia und dortige Prakikumsplätze zu informieren.

LG, Equi
1'910 Beiträge · seit 200608. Nov. 2009 · #25
Hallo Equi, schau mal in Deine Nachrichten...
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...