Samstag, 21.2.2026
In der Früh setzt leichter Regen ein, aber nur gerade soviel, dass man es so nennen kann. Der Reifenschuster in Opuwo hat sich leider auch nicht wirklich als „Best in Town“ herausgestellt, Peters Reifen ist wieder platt und so muss er zum Frühstück wieder einmal unters Auto.
Da wir beschlossen haben, unseren noch verfügbaren Puffertag heute „aufzubrauchen“ und nur bis in die kleine Serengeti zu fahren (und nicht wie geplant zur Hoada Campsite) haben wir ohnehin Zeit.
So machen wir uns erst gegen 11 Uhr auf, um in die Khowarib Schlucht zu fahren. Wir kennen die bereits und freuen uns auf ein gemütliches Fahren im Flussbett und auf Sand. Allerdings habe ich offenbar die doch etwas mühsame Zufahrt verdrängt, der Fluss führt hier in der Regel Wasser und so muss man die erste Zeit den steinigen 4x4 Trail nehmen. Kurz nach Verlassen der Campsite führt der Trail durch’s (niedrige) Wasser und auf der anderen Seite einen Hang hinauf. Mit Untersetzung und langsamen Fahren eigentlich kein Problem. Die hinter uns Fahrenden hatten eine andere Sichtweise auf die Dinge…Zwei relativ tiefe kleine Wannen waren von mir vorab nicht als wirklich bemerkenswert eingeschätzt worden, wir haben beide dann mit Steinen gefüllt wodurch die Auffahrt für Peter deutlich entschärft wurde. Nach dem ersten Einstieg ist der Rest des 4x4 Trails aber ohne größere Vorkommnisse, man kommt durch den doch recht steinigen Trail aber nur langsam voran.

Wo der Trail nahe an den Fluss heranführt, versuchen wir ob wir dort bereits im Flussbett fahren können, entschließen uns aber, dass eine Fahrt im Wasser auch nicht wirklich schneller und einfacher wäre.
Irgendwann ist das Wasser jedoch weg und wir können den Rest der Strecke im Flussbett fahren. Natürlich nicht ohne vorher wieder Luft aus den Reifen gelassen zu haben. Leider sind uns diesmal, bis auf eine Giraffe und eine kleine Antilope, keine Tiersichtungen gewährt.




Die Ausfahrt Richtung Klein Serengeti gestaltet sich dann auch ein wenig tricky weil der Sand ziemlich tief ist (im Video des Tages bei etwa 3:00), ist aber in Summe problemlos zu meistern. Danach geht es durch eine wirklich wunderbare Lanschaft Richtung Südosten. Lange Zeit fährt man auf einer tollen Ebene, auch hier steht das gelbe Gras sehr hoch, leider erweist sich die Ebene aber auch als sehr tierarm.
Wir kommen an einer alten, bereits vollkommen zerstörten ehemaligen Solarpuimp-Anlage mit Wasserbecken vorbei, an der aber ausser einem großen Elefantenschädelknochen nichts mehr an Wasser erinnert.
Anschließend ändert sich die Landschaft wieder und es wird steiniger und hügeliger. Die Geschwindigkeit sinkt wieder mitunter fast auf Schritttempo. Und plötzlich, inmitten dieser sehr hügeligen Landschaft tauchen Giraffen auf. Eine flüchtet in schnellem Schritt den Berg hinauf und verschwindet hinter dem Kamm, zwei andere nehmen uns kaum wahr und bleiben stehen. Schöne Überraschung, in dieser Region hätte ich sie nicht erwartet.

Insgesamt sehen wir sechs Stück bevor wir uns in einem kleinen Flussbett einen Übernachtungsplatz suchen. Auch dort wandert in großer Entfernung nochmal eine Giraffe vorbei. Weit im Osten gehen schwere Regenfälle nieder, zumindest sehen wir sehr sehr dunkle Wolken. Unser Flussbett ist aber Richtung Osten abfallend, die Wolken müssten daher in der Nacht zuerst über uns drüber bevor uns das Wasser gefährlich werden könnte. Wir entschließen uns daher, das kleine Risiko einzugehen, räumen aber abends alles vor dem Auto weg, um im Fall des Falles schnell auf eine Anhöhe fahren zu können.

Im Abendschein sitzen wir dann gemütlich noch beim Feuer, als dann allerdings die bodengebundenen Nachttiere erscheinen, krabbeln wir müde in unser Bett. Interessant, dass wir heute zum ersten Mal auf der gesamten Reise Skorpione gesehen haben.
Fazit: Gut, dass wir unseren Plan, von Khowarib bis zur Hoada Campsite zu fahren, aufgegeben haben, die knapp über 80 Kilometer heute waren durch das großteils sehr langsame Vorankommen anstrengend.
Facts & Figures
Geplanter Track laut T4A: 108 Kilometer (bis Hoada Campsite)
Fahrtzeit: 4:50.
Tatsächlicher Track: 82 Kilometer
Gesamtzeit: 5:40 Stunden, Zeit in Fahrt: 4:26 Stunden, Durchschnitt in Fahrt: 18,4 km/h
Kosten Campsite: –
Video des Tages:
In der Früh setzt leichter Regen ein, aber nur gerade soviel, dass man es so nennen kann. Der Reifenschuster in Opuwo hat sich leider auch nicht wirklich als „Best in Town“ herausgestellt, Peters Reifen ist wieder platt und so muss er zum Frühstück wieder einmal unters Auto.
Da wir beschlossen haben, unseren noch verfügbaren Puffertag heute „aufzubrauchen“ und nur bis in die kleine Serengeti zu fahren (und nicht wie geplant zur Hoada Campsite) haben wir ohnehin Zeit.
So machen wir uns erst gegen 11 Uhr auf, um in die Khowarib Schlucht zu fahren. Wir kennen die bereits und freuen uns auf ein gemütliches Fahren im Flussbett und auf Sand. Allerdings habe ich offenbar die doch etwas mühsame Zufahrt verdrängt, der Fluss führt hier in der Regel Wasser und so muss man die erste Zeit den steinigen 4x4 Trail nehmen. Kurz nach Verlassen der Campsite führt der Trail durch’s (niedrige) Wasser und auf der anderen Seite einen Hang hinauf. Mit Untersetzung und langsamen Fahren eigentlich kein Problem. Die hinter uns Fahrenden hatten eine andere Sichtweise auf die Dinge…Zwei relativ tiefe kleine Wannen waren von mir vorab nicht als wirklich bemerkenswert eingeschätzt worden, wir haben beide dann mit Steinen gefüllt wodurch die Auffahrt für Peter deutlich entschärft wurde. Nach dem ersten Einstieg ist der Rest des 4x4 Trails aber ohne größere Vorkommnisse, man kommt durch den doch recht steinigen Trail aber nur langsam voran.







Facts & Figures
Geplanter Track laut T4A: 108 Kilometer (bis Hoada Campsite)
Fahrtzeit: 4:50.
Tatsächlicher Track: 82 Kilometer
Gesamtzeit: 5:40 Stunden, Zeit in Fahrt: 4:26 Stunden, Durchschnitt in Fahrt: 18,4 km/h
Kosten Campsite: –
Video des Tages:




























