22 tägige Namibia-Botswana Tour mit Victoria Falls

3 Antworten · 351 Aufrufe · gestartet 26. Feb. 2026 von andre5698
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Themenstarter1 Beiträge · seit 202626. Feb. 2026 · #1
Hallo zusammen,
ich bin hier schon länger im Forum unterwegs, allerdings bis jetzt immer nur als stiller Mitleser.
Aktuell bin ich nun gerade dabei, die nächste Namibia Reise zu planen, deswegen nun hier mein erster Post.
Kurz zu mir:
Ich bin André, 27 Jahre alt, würde mich als guten Fahrer beschreiben, der schon mehrere hunderttausende Kilometer gefahren ist, außerdem fahre ich gerne, lange Strecken machen mir ebenfalls nichts aus. Ich bin schon quer durch Europa gereist, hier meistens mit dem eigenen Wohnmobil, bis Montenegro, Albanien etc. Ich plane eigentlich meine Urlaube immer selber, da mir dies Spaß macht und ich somit auch gleichzeitig was über mein Reiseziel lerne.
Ich habe 2021 schonmal einmal eine Namibia Selbstfahrer-Reise gemacht, damals allerdings komplett vorgebucht über Journaways und mit Lodges, ohne Dachzelt. Ich hatte damals die klassische Ersttäter Tour Windhoek- Sossusvlei-Walvis Bay- Swakopmund- Palmwag- Etosha-Windhoek in 10 Tagen.
Nun bin ich dabei die erste eigene Namibia Tour zu planen, wozu ich einige Fragen habe.

Reisezeit: 21.05.2026 -12.06.2026
von 21.05- 27.05 würde ich Sossusvlei- Swakop- Etosha besuchen wobei ich am 27.05 noch einen Game Drive im Etosha mitmachen würde und hier abends nochmal campen würde. Ab dem 28.05 würde ich gerne den Caprivi Streifen befahren, dann zu den Victoria Falls und schließlich über Kasane- Savuti- Maun wieder zurück nach Windhoek.

Das dies viel Fahrerei ist ist mir bewusst, allerdings macht mir dies wie gesagt nichts aus.
Meine Fragen nun hierzu:
1) Etosha-Vic Falls- über Botswana zurück nach Windhoek in 15 Tagen machbar? Hier würde ich evtl einen kompletten Fahrtag einplanen um den Rest etwas zu entschleunigen. Wie wäre euer Zeitlicher Ablauf?
2) Ich habe bis jetzt nur Flüge und Mietwagen gebucht, kann ich einige Plätze spontan buchen oder besser vorab?
3) Erstes Mal Botswana, Kasane-Savuti Maun als erstes Mal Botswana machbar? Was gibt es hier zu beachten? Welche Stellplätze
Ich habe einen Toyota Hilux gemietet.
4) Welcher ist der schönste Stellplatz am Spreetshoogte Pass?
5) Vic Falls was zu beachten?

Ich freue mich auf eure Antworten und auch Tipps zur geplanten Tour
Gerne auch mit Infos welche Campinplätze ihr anfahren würdet etc.
33,1k Beiträge · seit 200626. Feb. 2026 · #2
Moin andre5698,
1) Etosha-Vic Falls- über Botswana zurück nach Windhoek in 15 Tagen machbar?
Machbar ja, sinnvoll weiß ich nicht. Meins wäre es in so kurzer Zeit nicht. Ich würde schonmal ne Woche im Caprivizipfel einplanen, dann nach Kasane, von dort einen Tages-/2-Tagesausflug bzw. SHuttle nach Vicfalls, danach hast du dann noch noch einige Tage für den geplanten Rest. Ich würde mir die Überfahrt mit dem Mietwagen nach Simbabwe, nur um zu Vicfalls zu kommen, sparen und wie gesagt eine Tour/SHuttle nehmen. Das spart v. a. Zeit und auch Geld.
2) Ich habe bis jetzt nur Flüge und Mietwagen gebucht, kann ich einige Plätze spontan buchen oder besser vorab?
Die Thematik hatten wir ja gerade in einem anderen Thread. Die bleibten Campsites in Botswana (Chobe, Moremi u.ä.) sind ein jahr im voraus ausgebucht. Also das mit "vorab" hast Du lange verpasst. Auch in Namibia werden die beliebtestens Sites, v. a. die Kleineren, bereitd ausgebucht sein.
4) Welcher ist der schönste Stellplatz am Spreetshoogte Pass?
Ich bin kein Camper, aber habe einiges gutes vonhttps://www.barkhan.africa/spreetshoogte-campsite.php gehört. Ansonsten gibt es da z. B. noch Namibgrens, aber ob die Campingplätze haben weiß ich nicht.
5) Vic Falls was zu beachten?
US-Dollar sind sinnvoll, neben einer Kreditkarte.

Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2026
1'678 Beiträge · seit 200726. Feb. 2026 · #3
Die Spreetshoogte Campsite hat einen tollen Ausblick. Namibgrens hat auch recht schöne Campsites in den Felsen, aber ohne Ausblicke. Und es gibt noch neue Campsites bei Stofpad, etwas südlich Richtung Remthooge.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
221 Beiträge · seit 202426. Feb. 2026 · #4
Hi André,
Wir haben 2024 eine ähnlich große Runde ab/bis Windhoek, allerdings in umgekehrte Richtung gemacht. Ohne Soussousvlei und Swakopmund, dafür mit mehr Stops in Botswana.
Dein Vorhaben ist grundsätzlich machbar, ein Erholungsurlaub wird es aber sicher nicht. Und du wirst bei dem Programm wohl eher wenig Erlebniszeit in Botswana haben.

Als erstes solltest du die Campsites für Savuti oder alternativ Linyanti anfragen. Manchmal hat man Glück und bekommt doch kurzfristig was, die Chancen sind aber eher gering. Das wäre bei deiner Routenführung jedoch echt ein Nadelöhr. Wenn du dort nicht unterkommst, musst du außerhalb übernachten, wobei man dann die Action in Savuti verpasst.
Als Alternative könntest du bei Thobolo‘s anfragen, ansonsten gibt‘s nur wenig Auswahl in der Gegend.

Wenn du das gelöst bekommst, würde ich die Khwai nahelegen, das ist sehr lohnenswert und normalerweise gut verfügbar. Die Strecke Maun-Windhoek würde ich dann am Ende mit einer Übernachtung an der Grenze einplanen, das werden aber Tage mit vielen Fahrtstunden.

Da du schon mal in Namibia warst, könntest du auch überlegen, Etosha auszulassen. Wir wollten es unbedingt ein zweites Mal machen, aber nach Botswana war Etosha zwar landschaftlich wunderschön, aber von den Erlebnissen fast ein bisschen underwhelming. Überhaupt hatte ich persönlich ab Caprivi eigentlich eher wieder Sehnsucht nach Botswana und hätte rückblickend lieber mehr Zeit dort verbracht.

Zu Vic Falls: buch wie hier schon gesagt einen Tagesausflug mit Transfer. Mit Auto über die Grenze lohnt sich nicht, du bräuchtest allen möglichen Papierkram (etip und möglicherweise cvg). Ein paar USD für Souvenirs und Essen sind gut zu haben, aber Eintritt und Visum kann man in Rand, Euro, Pula oder mit Kreditkarte zahlen. Würde also keinen Sonderaufwand betreiben, für einen Tagestrip USD zu besorgen.