Namibia Ersttäter 5 Wochen Ende Januar/Februar

7 Antworten · 436 Aufrufe · gestartet 06. Jan. 2026 von bvoe
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Themenstarter3 Beiträge · seit 202506. Jan. 2026 · #1
Hallo allerseits

Wir haben recht unverhofft und spontan Ende Januar/Februar eine Auszeit von 5 Wochen und haben entschieden, nach Namibia zu reisen. Das stand schon seit langem auf unserer "Must See"-Liste 🙂 Wir waren schon mehrmals in Westaustralien und Oman mit 4x4 und Dachzelt oder normalem Zelt unterwegs, in Afrika ist es das erste Mal (Self-Drive / ich war schon 2x in Tanzania auf Safari). Die Flüge und den 4x4 Dachzelt-Camper haben wir vor Weihnachten reserviert und seither sind wir intensiv dran, die Route genauer festzulegen. Am 25. Januar geht es dann schon los... 😮 😁

Die Tierbeobachtungen stehen für uns auf dieser Reise nicht an erster Stelle, sondern das Erleben der Natur. Daher haben wir in Etosha nicht allzu viel Zeit eingeplant. Wir möchten so viel wie möglich wandern und unbedingt den Tok Tokkie Trail machen (daher geht die Route auch im Gegenuhrzeigersinn, da der erst ab dem 16.2. durchgeführt wird). In Erongo würden wir ev. gern auch klettern gehen und in Naukluft den Waterkloof Trail und/oder den Olive Trail machen (mal schauen, wie heiss es dann ist und ob uns dann wirklich der Sinn nach einer 7-8h Wanderung steht...) Epupa Falls fänden wir eigentlich mega spannend, aber das haben wir weggelassen, da wir denken, dass es uns zu viel Zeit kosten würde und in der Regenzeit ev. auch gar nicht sinnvoll ist.

Grundsätzlich gehören wir zur Kategorie, die sich beim Reisen gern Zeit nimmt, um einen Ort richtig zu entdecken - lieber auch mal ein Highlight weglassen, wenn einem das dafür die Möglichkeit gibt, einen anderen Ort intensiver zu erleben und nicht nur "durchzufahren".

Ich hab mir hier im Forum schon ganz viele Ideen holen können und wär sehr dankbar, wenn ich Feedback zu unserem aktuellen Plan kriegen würde:

1N Windhoek (Olive Grove Guesthouse)
2N Waterberg (Waterberg Wilderness Lodge - Andersson Campsite)
3N Etosha (von Ost nach West) / die Camps haben wir noch nicht ausgesucht - ich glaube Ost wäre in der Regenzeit tendenziell besser?
2N Grootberg (Hoada Campsite) / oder wäre hier besser nur eine Nacht?
1N in der Palmwag Konzession (z.B. Hein's Campsite)
2N Twyfelfontein (Mowani Campsite)
3N Erongo (Erongo Rocks oder Ameib)
2N Swakopmund (Villa Margherita)
2N Naukluft (?)
2N Sesriem (1 oder beide auf NWR Sesriem Campsite)
2N Tok Tokkie Trail
3N Klein-Aus Vista (Eagles Nest)
1N Ketmanshoop (Mesosaurus Campsite)
2N Stampriet (Kalahari Anib Campsite)
1N Windhoek
+ 2N "Reserve", die aktuell noch nirgends geplant sind - für Pannen & "es ist so schön hier" 🙂

Reserviert haben wir aktuell nur die ersten 3 Nächte und möchten den Rest eigentlich möglichst on the go jeweils 1-2 Tage im Voraus reservieren, um noch flexibel zu sein (die angegebenen Campsite sind meine "Wunsch-Sites"). Jetzt in der Nebensaison scheint es jedenfalls noch nicht komplett ausgebucht zu sein. Den Tok Tokkie Trail müssen wir aber sicher fest buchen, und das wird dann natürlich ein gewisser Ankerpunkt sein. Und Eagles Nest werden wir vermutlich auch fest buchen, damit wir da sicher Platz haben.

Meine Fragen an Euch:
  1. Ich bin sehr unsicher, ob wir das nun viel zu voll gepackt haben... aktuell haben wir für mein Empfinden zu viele 2N und zu wenig 3N... Sollten wir ev. Grootweg & Palmwag weglassen und dafür mehr Zeit in den anderen Regionen einsetzen? (Wir hatten am Anfang Grootberg/Palmwag nicht drin und dafür viel mehr Zeit in Twyfelfontein und Brandberg/WLL).
  2. Lohnt sich die Nacht in Ketmanshoop oder setzen wir die Zeit besser an einem anderen Ort ein?
  3. Ist nicht das typische Namibia-Thema: Kann jemand eine Empfehlung abgeben für einen Anbieter von geführten Klettertouren? Es gäbe bei Erongo einen schönen Spot, aber man kann kein Material mieten und die ganze Kletterausrüstung von zuhause mitschleppen wollen wir nicht. Habe auf Google was gefunden, aber wenn jemand persönliche Erfahrungen/Empfehlungen hat, wär das super.
Bin gespannt auf Euer Feedback - ein grosses Danke schon mal!

LG,
Beatrice
7'267 Beiträge · seit 200606. Jan. 2026 · #2
Hallo Beatrice,

Euch ist ja schon bewusst, dass ihr in der Regenzeit nach Namibia reist. Da ist das beste was ihr machen könnt flexibel zu sein. Ihr habt den Vorteil, dass ihr in der kompletten Nebensaison unterwegs seid und vieles spontan vor Ort buchen könnt (Ausnahme Tok Tokkie Trail). Generell würde ich mich eher auf den Süden von Namibia fokussieren, da dieser weniger Regen abbekommt. Zudem gibt es da auch spannende Wandermöglichkeiten. Denk vor allem auch an das Gebiet um die Naukluft. Da gibt es im Naukluft Park viele Wandermöglichkeiten aber auch auf Farmen in der Umgebung. z.B. auf Ababis oder auf Büllsport.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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34 Beiträge · seit 202506. Jan. 2026 · #3
Hallo Béatrice,

ja, ich stimme Chrigu zu.
Ababis hat ihren Hausberg, den "Zipfelberg", eine nette kleine Wanderung gleich morgens zum Sonnenaufgang. Büllsport bietet auch schöne Trails, siehe Internet. Von dort kann man den Olive-Trail etc eventuell gleich früh morgens angehen.
Wir sind ungefähr zur gleichen Zeit 4 Wochen im Süden unterwegs, und ich hatte versucht, den TokTokie Trail für Anfang /Mitte Februar zu reservieren. Mir wurde gesagt, dass es da noch zu heiss sei ? Mußt Du mal schauen.

LG
Meinhard
7'267 Beiträge · seit 200606. Jan. 2026 · #4
my-heart63 schrieb:Ababis hat ihren Hausberg, den "Zipfelberg", eine nette kleine Wanderung gleich morgens zum Sonnenaufgang.
Ababis hat mittlerweile auch eine Wanderung über mehrere Tage mit Guide.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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600 Beiträge · seit 202206. Jan. 2026 · #5
Ich wusste nicht, dass der Tok Tokkie im Februar schon stattfindet.

Den solltet Ihr als erstes anfragen, und dann drum herum bauen

ich würde 3 Nächte in Swakopmund einplanen
Themenstarter3 Beiträge · seit 202506. Jan. 2026 · #6
Hoi Chrigu

Merci vielmals, Büllsport hatte ich noch gar nicht auf dem Radar - sieht auch toll aus! Ich denke, wir müssen uns definitiv etwas mehr Zeit in Naukluft nehmen.

Ketzerische Frage: Würdest du den Norden dann gleich komplett weglassen? Oder nach Etosha einfach direkt auf Erongo/Spitzkoppe zusteuern? Das würde uns natürlich massiv mehr Zeit in Naukluft geben. Finde es aktuell auch noch schwierig einzuschätzen, wie heiss es im Februar im Süden sein wird... wir sind uns hohe Temperaturen von Australien und Oman gewöhnt, aber wenn's konstant deutlich über 35° ist, dann wollen auch wir nicht den ganzen Tag wandern. Hab da viel Unterschiedliches gelesen - von "um 30°" bis zu "40° als Regel".
Themenstarter3 Beiträge · seit 202506. Jan. 2026 · #7
my-heart63 schrieb:
Wir sind ungefähr zur gleichen Zeit 4 Wochen im Süden unterwegs, und ich hatte versucht, den TokTokie Trail für Anfang /Mitte Februar zu reservieren. Mir wurde gesagt, dass es da noch zu heiss sei ? Mußt Du mal schauen.
Er öffnet ab dem 16. Februar - hab eben unsere 2 Plätze gebucht 🙂
7'267 Beiträge · seit 200606. Jan. 2026 · #8
bvoe schrieb: Ketzerische Frage: Würdest du den Norden dann gleich komplett weglassen? Oder nach Etosha einfach direkt auf Erongo/Spitzkoppe zusteuern? Das würde uns natürlich massiv mehr Zeit in Naukluft geben. Finde es aktuell auch noch schwierig einzuschätzen, wie heiss es im Februar im Süden sein wird... wir sind uns hohe Temperaturen von Australien und Oman gewöhnt, aber wenn's konstant deutlich über 35° ist, dann wollen auch wir nicht den ganzen Tag wandern. Hab da viel Unterschiedliches gelesen - von "um 30°" bis zu "40° als Regel".
Das wäre toll, wenn ich die Temperaturen und Niederschläge vorhersehen könnte.
Ich würde für mich die Planung so machen, dass ich möglichst verschiedene Pläne im Kopf habe und dann vor Ort entscheide. Dann könnt ihr abschätzen was die Temperaturen und der Regen in den nächsten Tagen so macht. Gedanklich würde ich mich aber mehr mit einer Süden Tour beschäftigen und vermutlich die Etosha und auch den Waterberg weglassen. Dann habt ihr eine entspannte Tour auf der ihr euch auch problemlos bewegen könnt.

Falls ihr zu viel Zeit habt, werfe ich auch noch den Richtersfeld oder den Kgalagadi ins Rennen. Der Kgalagadi ist sehr schwer zu buchen. Aber speziell im Februar und März gelingt es oft noch.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2026