Reisebericht

Mora Mora (langsam, langsam) auf Nord-Madagaskar

von fahrinurlaub · begonnen 03. Dez. 2025 · 12 Teile

Teil 103. Dez. 2025
Hallo,

wir sind wieder zurück aus Nord-Madagaskar und Kairo.

Vor einiger Zeit bin ich hier im Forum auf zwei Reiseberichte von Annick und yvy gestolpert und war sehr angetan davon. So planten wir dann im März 2025 eine entsprechend ähnliche Reise für November. Wir waren 2007 das erste Mal auf Mada und hatten dort vor allem die Hauptinsel, Ille Sainte Marie und den Süden bereist. Interessant fand ich, dass Ethiopian direkt nach Nosy Be fliegt und so ein Umsteigen in Antanarivo nicht notwendig ist. Von Kairo gab es dann im März mit Ethiopian ein unschlagbares Angebot für etwas mehr als 1.000 EUR in der Business nach Nosy Be… und da wir im November eh das neue Grand Egyptian Museum in Kairo besuchen wollten, schlugen wir zu.

Leider gab es einige Wochen vor unserer Abreise Unruhen auf Madagaskar, hauptsächlich in der Hauptstadt und den größeren Städten, teilweise wurden Flüge abgesagt. Auf Nosy Be schien alles sicher zu sein und zum Glück beruhigte sich die Lage kurz vor dem Abflug. Wir haben auch Touristen getroffen, die während der Unruhen unterwegs waren. Scheint alles bis auf die Hauptstadt und ausfallenden Flügen, kein Problem gewesen zu sein.

Uns hat die kleine Rundreise super gefallen. Nosy Be ist im Süden recht touristisch aber der Norden und Nosy Komba immer noch sehr abgeschieden und ruhig. Auf der Hauptinsel war zum Teil nichts los… uns wurde gesagt, viele hätten wohl storniert. Da Anfang der Regenzeit, waren die Temperaturen extrem heiß… Tags ca. 33C, Nachts ca. 25C (wir hatten 1x ein Aircon-Zimmer). Aber wir lieben es warm. Nur Nachts gab es gelegentlich starke Gewitter mit heftigen Regen.

Wir haben ein super Taxi-Unternehmen gefunden, dass uns von Ankify über die verschiedenen Nationalparks nach Diego Suarez fuhr und wieder zurück. Unser Fahrer sprach etwas Englisch. Wir überhaupt kein Französisch aber das war kein Problem. Wir sind gut zurecht gekommen.

Ich muss erst noch die Fotos sortieren und bearbeiten und berichte dann weiter. Vielen Dank an Annick und yvy für die Tipps.

Schon mal einige Bilder zum Einstimmen.

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Komba on the Rocks, Nosy Komba

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Long Beach auf Nosy Be

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Überfall der Mohrenmakis

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Traumhaft, weißer Sand und türkisfarbiges Meer Nosy Iranya


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Freundliche Madagassen, hier ein kleiner Laden bei den grauen Tsingys

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Strand bei Ramena, Diego Suarez

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Das Smaragdmeer schillert in verschiedenen Türkistönen

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Wanderung in Montagne d'Ambre NP

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Die rote Tsingys aus Sandstein

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Die grauen Tsingys aus Kalkstein im Ankarana NP

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Es war sehr heiß im November. Markt in Diego Suarez

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Der wunderschöne Ramena Strand im Abendlicht

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Garden City in Kairo. Glanz und Verfall nebeneinander

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Besuch im neuem Grand Egyptian Museum G.E.M.
Teil 208. Dez. 2025
Dann startete unsere kleine 8-tägige Rundfahrt vom Hafenort Ankify nach Diego Suarez. Ich hatte im Internet ein Taxiunternehmen gefunden, welches mir ganz zuverlässig erschien, keine Anzahlung wollte und sehr schnell auf alle Fragen antwortete. Wie schon geschrieben, war der Geländewagen im sehr guten Zustand und unser Fahrer Saide sprach sogar etwas Englisch. Unsere erste Station sollte das Iharana Bush Camp in der Nähe vom Ankarana NP sein. Das Camp hat 'eigene' graue Tsingys und die Wege sind mit Leitern, Seilen und Zipling gut gewartet. Ein Teil des Geldes geht in die nahe Dorfgemeinschaft, fast alle Angestellten sind aus dem Dorf. Vielleicht kann man deshalb den Bungalow nicht abschließen. Dafür gibt es aber einen Safe, den man aber mitsamt des Schränkchen einfach raustragen kann. Die Aussicht vom Bungalow auf den See und die grauen Tsingys ist wunderschön und auch die gesamte Anlage (französisch, kubanische Besitzer) sehr stylisch eingerichtet. Leider war der See etwas ausgetrocknet, da Ende der Trockenzeit und bisher wenig regnete. Der Pool wurde zum kleinen Teich umfunktioniert, angeblich hat ein Taifun ihn zerstört. Die Bungalows sind, wie Annick schrieb, sehr rustikal und alles offen, da läuft schon mal ein Mäuschen oder Frosch durchs Zimmer. Uns gefiel's. Sämtliche Aktivitäten sind im Preis inklusive und wir buchten gleich verschiedene Touren für die zwei Tage. Gut besucht war die Anlage nicht. Außer uns waren noch zwei Bungalows besetzt. Wie schon geschrieben, außerhalb von Nosy Be war es sehr ruhig. Haben doch viele ihre Rundreisen storniert, wegen der Unruhen im Oktober

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Unser Geländewagen

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Eine der zwei zerstörten Brücken

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Alles licht- und winddurchflutet, mit einem guten Moskitonetz

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Restaurant und andere Aufenthaltsräume

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Die Hütten von außen

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Der Ausblick vom Bungalow auf den See und die Tsingys
Teil 309. Dez. 2025
Während der Mittagszeit war es ein bisschen zu heiß (ca. 34 C) , um irgendetwas zu unternehmen. Aber ab 15:00 Uhr startete dann unsere Tsingy Wanderung zum Belvedere und zur Chamäleon Grotte. Wir hatten wieder einen englischsprachigen Guide mit sehr viel Humor, er konnte sich köstlich über die Eigenarten der unterschiedlichen Touristen (Amerikaner, Italiener etc) amüsieren und sie perfekt imitieren. Außer uns war kein weiterer Mensch unterwegs… wahrscheinlich war es den den anderen zwei Paaren zu heiß. Unterwegs begegneten wir gleich zu Anfang eine Gruppe Kronenmakis (Eulemur coronatus), auf dem Weg zum See um dort zu trinken. Ein Maki aus der Gruppe war recht neugierig, während sich die anderen im gebührenden Abstand hielten. Es war eine Freude die Tiere eine Zeit lang zu beobachten.

Wir kletterten weiter zum Belvedere. Die Aussicht auf die Tsingys und Landschaft ist einfach zauberhaft. Die Sonne senkte sich schon und so machten wir uns auf dem Weg in die Grotte, wo es sehr angenehm kühl war. Als wir die Grotte verließen, flogen einige Greifvögel immer wieder Scheinangriffe auf uns, um ihre Nester zu schützen. Knapp vorm Sonnenuntergang erreichten wir das Camp. Das Abendessen war köstlich.

Für den nächsten Tag hatten wir am Morgen die Azala Tour gebucht. Kurz vor dem Dinner wurde die Tour aber vom Management abgesagt. Man sagte uns, dass die Kletterseile nicht mehr sicher wären und gewartet werden müssten. Die Tour liegt außerhalb ihres Gebiets und sie könnten für die Sicherheit nicht garantieren. Als Alternative bot man uns die Ziplining Tour in 'ihrem' Tsingys an. Wir waren einverstanden.

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Die Tsingy Tour startete bei über 30C, aber für uns kein Problem

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Die Kronenmakis waren schon auf dem Weg zum See um zu trinken, erklärte uns unser Guide

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Sehr spitz die Steine

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Was für ein Ausblick

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Der Sonnenuntergang nahte schon

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Fledermäuse in der Chamäleon-Grotte

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Die angriffslustigen Greifvögel … ein Milan?

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Der Sonnenuntergang naht
Teil 410. Dez. 2025
Noch drei Fotos vom Iharana Bush Camp… die Eingangstür zu unserem Bungalow, in unserer sauberen Toilettenschüssel nächtigten Frösche. Auch die Aufenthaltsräume gefielen uns sehr.

Das Konzept, der Einbeziehung der lokalen Bevölkerung scheint hier zu funktionieren. Wir haben uns sicher gefühlt. Anders war es 2007 im Le Crique (mittlerweile geschlossen) auf Sainte Marie. Die Hütte waren auch nicht richtig gesichert und in unserem Nachbarbungalow wurde damals eingebrochen.

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Teil 512. Dez. 2025
Wir frühstückten draußen auf der Restaurantterrasse und beobachteten dabei die zankenden Taggeckos auf dem Gelände. Am Vormittag wollten wir im Montagne d'Ambre National Park wandern. Direkt nach dem Frühstück fuhren wir los und gabelten unterwegs in Joffreville den Guide für den Park auf. Wie schon geschrieben wurde Eintritt zu den Nationalparks und Guide (immer Englisch sprachig) vom Taxiunternehmen vorab bezahlt. Wir spazierten gemütlich zur Cascade Antakarana und der Cascade Sacre. Unterwegs scharte unser Guide immer wieder am Boden im Laub großer Bäume herum… und siehe da, er fand ein Brookesia Minima. Mittlerweile leider nur noch das drittkleinste Chamäleon, nachdem in den letzten Jahren noch zwei kleinere entdeckt wurden. Ich hatte kein Makro-Objektiv dabei und die Aufnahme ist entsprechend schlecht. Wir sahen noch weitere Chamäleons… unter anderem ein Elefantenohr Chamäleon und ein Calumma mit ihrem lustigen Nasenvortsätzen. Auch eine Gruppe von Sanford Lemuren begegneten wir. Die Wanderung war insgesamt recht kurz und zog sich aber wegen der Tierbeobachtungen in die Länge. Den Nachmittag verbrachten wir auf unserer Terrasse in der Nature Lodge.

Am nächsten Morgen stand eine weitere Wanderung im NP auf dem Programm. Wir hatten darum gebeten, diesmal ein anderes Gebiet im Park zu besichtigen und auch längere Strecke zu wandern. Anscheinend war das nicht möglich. Wir spazierten – zwar auf etwas anderen Wegen – wieder in dem gleichen Gebiet wie am Vortag. Unser Guide versuchte mit Vogelgezwitscher aus seinem Handy, die Vögel heranzulocken. Was ihm auch recht gut gelang, vor allem Paradiesschnäpper flogen umher. Etwas enttäuscht vom zweiten Aufenthalt waren wir dann doch. Unserer Meinung nach reicht eine Wanderung, da anscheinend die anderen Gebiete nicht so zugänglich sind. Von der Vegetation ist der Regenwald wunderschön, vor allem als Gegensatz zu den Tsingys.

Gegen Mittag fuhren wir nach Diego Suarez. Wir wollten noch Geld und Souvenirs (Vanille) besorgen und auch das Taxiunternehmen musste noch bezahlt werden.

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Beim Frühstück in der Nature Lodge

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Was für ein Gegensatz zu den Tsingys

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Ein Elefantenohr Chamäleon

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Ein Calumma mit der lustigen Nase

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perfekt getarnt

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Panther Camäleon

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Das Brookesia Minima, leider kein Makro dabei

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Die Sanford Lemuren, hier ein Männchen

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Tolle Vegetation im Regenwald

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Cascade Antakarana

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Wilder Ananas

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Maskarenen-Paradiesschnäpper

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Teil 615. Dez. 2025
Die Fahrt von Joffreville nach Diego Suarez/Antsiranana war kurz, um die Mittagszeit erreichten wir die Stadt. Da ich ein ausgesprochenen Faible für Lost Places habe, bitte ich den Fahrer zuerst zur Ruine vom Hotel des Marines zu fahren. Das ehemalige Luxushotel wurde 1984 von einem Zyklon zerstört. Leider ist die Ruine nur von außen zu besichtigen. Wir entdeckten noch weitere verfallene Gebäude im nördlichen Kolonialviertel. Während wir unser Lunch einnahmen, besuchte unser Fahrer seine Familie. Da das Taxiunternehmen Nazia Location zur Lunchzeit geschlossen war, bot sich ein Besuch des großen Marktes an. Ich liebe das Treiben auf Märkten, es finden sich immer wieder tolle Fotomotive. Es war wieder extrem heiß, ich machte einige Fotos und wir kauften Gewürze. Anschließend fuhren wir zum Taxiunternehmen, um die Rechnung zu begleichen. Da der Kurs für Euro sehr schlecht war, beschlossen wir die Summe in Ariary über ATM Automaten zu besorgen. Wir fuhren gefühlt sämtliche Geldautomaten in Diego an, viele Automaten funktionierten nicht oder die Abhebung klappte aus irgendeinem Grund nicht. Nach dem im Office alles bezahlt war fuhren wir nach Ramena zum Lakana Hotel und machten zum Sonnenuntergang einen wunderbaren Strandspaziergang.

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Hotel des Marines… erbaut ca. 1920 im damals an der Cote d'Azur populären maurischen Stil

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Die Flammenbäume in voller Blüte

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… weitere verfallene Kolonialgebäude

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hier fahren sie noch oft

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Besuch des großen Marktes

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noch einige Gewürze kaufen

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Die Mittagshitze (ca. 35C) macht müde

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Ein kleiner Spaziergang am Strand von Ramena

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Der Sonnenuntergang nahte und wir beobachteten die Kids mit ihren selbstgebauten Pirogen

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Teil 717. Dez. 2025
Am darauf folgenden Tag wollten wir am Vormittag zum Montagne des Français (450 M) wandern. Der Park ist nur ein Katzensprung vom Lakana Hotel entfernt. Am Eingang wartete schon ein Guide auf uns, diesmal eine junge Frau… 'Michelle'. Ein Teil der Strecke ist ein Pilgerweg, gesäumt von vielen Kreuzen. Außer uns war nur ein weiteres Paar unterwegs. Michelle meinte, viele hätten ihre Reise storniert und eigentlich sollte zu diesem Zeitpunkt auch die AIDA vor den Toren Diegos liegen. Da sie sehr gut Englisch spricht, arbeitet sie als Guide für die Kreuzfahrtteilnehmer. Sie war sehr unterhaltsam, lernte uns etwas Malagasy und berichtete von den Veränderungen im Land. Die Wanderung führt durch interessante Trockenwaldvegetation mit Sukkulenten wie Aloen und Dornengebüsch. Unterwegs stösst man auf einige Exemplare der schönen Baobabs, typisch für den Norden der Insel. Am Schluss muss man nur noch ca. 630 Stufen bewältigen und hat dann einen wunderbaren Blick auf die Bucht von Diego, der zweitgrößten nach Rio de Janeiro. Das Wahrzeichen von Diego ist übrigens auch ein kleiner Zuckerhut (Pain de Sucre) und fady (heilig/tabu) und darf nicht betreten werden, da dort ein König begraben liegt. Zum Mittagessen waren wir wieder zurück im Lakana.

Gegen 15 Uhr startete dann die abenteuerliche 4x4 Autofahrt zu den drei idyllischen Buchten 'Les trois Baies'. Der Strecke führt durch ein Militärgebiet und ist entweder extrem holprig oder total versandet. Zuerst geht es zum 'Baie des Dunes', dann weiter zur Bucht der Wildtauben 'Baie des Pigeons' und schliesslich gelangt man zur 'Baie de Sakalava'. Die letzte Bucht ist das ganze Jahr windig und daher ein bevorzugter Ort für Windsurfer, hier kann man auch übernachten. Die zwei ersten menschenleeren Buchten mit ihrem türkisfarbenen Wasser und feinem weißem Sand laden immer wieder zum Baden ein.

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Trockene Vegetation und Baobabs auf dem Weg zum Montagne des Français

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Der 'fady' Zuckerhut von Diego Suarez

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Keine Blüten sondern Nymphen einer Flatida-Art. Werden später Schmetterlinge

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Die ca. 630 Stufen zum Gipfel

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Toller Ausblick auf die Bucht von Diego

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La Baie des Dunes, die erste Bucht

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Am Baie des Dunes… hier waren bestimmt Kanonen platziert

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Die Baie des Pigeons… etwas rauer

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Baie de Sakalava
Teil 819. Dez. 2025
Der beliebteste Ausflug ab dem Ramena-Strand ist eine Segeltour mit der Piroge zum Smaragdmeer (Mer d'Émeraude). Unser Fahrer fuhr uns direkt nach dem Frühstück zum nahem Hafen. Dort sahen wir schon die Piroge aus Diego ankommen. Eine Gruppe von Studenten aus Antanarivo – in Diego zugestiegen – war dabei auszusteigen, um sich ein eigenes Boot zu organisieren. Der Skipper fragte uns, ob wir damit einverstanden wären, wenn sie mitkommen könnten. Natürlich, denn es war ja genug Platz auf dem Schiff. Wie sich dann herausstellte machte eine junge Frau aus der Gruppe eine Ausbildung zur Krankenschwester in Heidelberg und sprach perfekt Deutsch. Sie war auf Heimaturlaub und mit ihren Freunden nach Diego gereist. Unterwegs wurden noch zwei Männer von der Besatzung wortwörtlich in Meer 'geschmissen'. Sie sollten Fisch für das Mittagessen fangen. Kurz darauf steuerten wir die kleine Insel Nosy Suarez an. Hier sollten wir den Tag verbringen. Es gab Hütten, wo wir unsere Sachen ablegen konnte und auch später gegessen wurde.

Wir unternahmen gleich einen kurzen Spaziergang zum Aussichtspunkt. Der Ausblick ist einmalig… in der flachen Lagune reflektiert der schneeweisse Sand das Sonnenlicht in allen Türkis- und Smaragdtönen. Wir liefen noch weiter bis zur Spitze der kleinen Insel und sahen im offenen Meer den vor ca. 2 Jahren auf ein Korallenriff aufgelaufenen madag. Fischkutter. Er konnte wohl gesichert und das Öl abgepumpt werden aber aufgrund des Wellengangs war eine Bergung noch nicht möglich. Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand mit baden und relaxen in der Beach-Hütte. Zur Lunchzeit wurden die von den zwei Besatzungsmitgliedern gefangenen Fische mariniert und gegrillt, als Beilagen wurden leckere Salate, Reis etc. serviert, es gab sogar Coco-Punch mit Vanille. Der Rückweg war wegen Wellengang etwas feuchter. Die Tour ist ein Must-Do wenn in Diego und gefiel uns ausgesprochen gut. Zum Sonnenuntergang unternahmen wir wieder einen Spaziergang am Ramena-Strand.

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Unser Skipper verbrachte zu Anfang der Pandemie 4 Wochen mit seiner Familie völlig abgeschieden auf Diego Suarez und ernährten sich ausschließlich von Fisch

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Die Studentengruppe aus Tana

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Wir nähern uns dem Smaragdmeer

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Die flache Lagune schillert in den allen Grün-Türkis-Blau Tönen

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Der Spaziergang zur Spitze

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Der Fischkutter ist vor einiger Zeit aufs Korallenriff aufgelaufen. Zum Glück konnte eine Ölpest verhindert werden. Er ist jetzt gesichert.

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Einsame Strände aber wenig Schatten

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Ein Einheimischer machte sich mit dem Boot auf dem Weg zur Insel und suchte am Strand nach Brennholz

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Das Essen wird zubereitet

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Frisch gefangen und gegrillt
Teil 921. Dez. 2025
Am nächsten Morgen fuhren wir in nur 4,5 Std. zurück nach Ankify. Unterwegs berichtete unser Fahrer von den nächtlichen stundenlangen Stromausfällen in Diego und der schlechten Wasserversorgung im Lande. Sehr oft sahen wir am frühen Morgen in den Orten Menschen, wie sie mit mehreren leeren gelben Wasserkanistern zu öffentlichen Brunnen liefen. Die Infrastruktur ist eine Katastrophe, meinte er. Dies war auch wohl ein Hauptgrund für die Massenproteste im Oktober/November und führte dann zum Umsturz. Er war jedenfalls froh, dass die alte 'Mafiariege' (so seine Aussage) weg war. Da fast alle Unterkünfte mittlerweile Solar betrieben sind, haben wir von den Stromausfällen wenig mitbekommen.

Angekommen in Ankify überreichten wir das Trinkgeld unserem Fahrer und verabschiedeten uns dann von ihm. Wir wollten nicht auf die public ferry warten und buchten kurzfristig ein privates Schnellboot. Die Überfahrt nach Nosy Be war kurz aber schmerzhaft, nach jeder kleinen Welle und gefühlt jede Sekunden setzte das Schnellboot extrem hart auf. Angekommen in Nosy Be hatte ich doch tatsächlich Blasen am Hintern und der Rücken schmerzte etwas. Über booking.com hatten wir in Djamandjary vorab das Hotel Mahita-Tsara gebucht. Das Hotel liegt etwas oberhalb vom Strand mit super Ausblick auf die Küste, in der Nähe Dzamansar. Wir wollten etwas vom Dorfleben mitbekommen. In ca. 20 Minuten war man am Strand, der uns allerdings überhaupt nicht gefiel. Aber was soll's, dafür gabs einen großen Pool, einen schönen Garten und insgesamt eine tolle Anlage. Das Frühstück und Abendessen wurde auf der privaten Terrasse gereicht. Auch war es unsere einzige Anlage mit Aircon, die dank Solar auch die ganze Nacht durchlief.

Am nächsten Morgen liefen wir früh zur Straße, hielten dort ein Tuk Tuk an und fuhren zu Lemurialand. Wir waren die ersten Besucher und hatten die Tiere fast für uns alleine. Nach dem wir die angeschlossene Ylang Ylang Destillerie besucht hatten, fuhren wir zum großen Markt in Helleville, kauften Gewürze und Vanille. Lunch nahmen wir im 'Le Papillon' ein, einem sehr leckeren Italiener. Danke yvy für den Tipp.

Zurück waren wir schon am frühen Nachmittag und wollten, da Samstag, eigentlich den Moringue-Kampf im nahem Dorf Dzamansar besuchen. Aber seit einigen Tagen litt ich unter extremer Apetittlosigkeit und leichter Übelkeit, wahrscheinlich ausgelöst durch das Malariamittel Malarone. So machten wir es uns gemütlich am leeren Pool.

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Unsere private Terrasse vom Hotel Mahita Tsara mit Ausblick

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Der Ausblick vom Hotel auf die Küste

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Der Pool zum Sonnenuntergang.

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Der betörende Duft der Ylang Ylang Pflanzen hing über dem Pool und der Anlage

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Der Garten ist wunderschön angelegt

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Schildkröten Aufmarsch im Lemurialand

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Baby Krokodile

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Katta-Lemur mit Baby

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Die Sifakas waren einfach zauberhaft.

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Coquerel's sifaka

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Kronen-Maki mit Zwillingen

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Die Ylang Ylang Destillerie, uns wurde gesagt sie sei nicht mehr in Betrieb

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Tuk Tuk Aufmarsch am Markt von Helleville

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Ein Besuch des Marktes durfte nicht fehlen. Wir kauften hier Gewürze und Vanille

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Teil 1022. Dez. 2025
Da wir im Süden von Nosy Be wohnten, bot sich ein Ausflug zum Lokobe NP an. Am Tag vorher organisierten wir über einen lokalen Anbieter die Wanderung in den Park. Nach dem Frühstück fuhren wir in einem Tuk Tuk zum Fischerdorf Ambatozavary. Unser Guide wartete schon im Strand-Restaurant auf uns. Zuerst liefen wir bei Ebbe zum Einbaum und paddelten anschließend gemeinsam mit Guide ca. 30 Min zum Ausgangspunkt der Wanderung. Es war schon recht viel los im Park… Touristen fütterten und machten Selfies mit Lemuren, Brookesia stumpffi wurden vom Boden aufgehoben und für alle sichtbar auf Ästen abgelegt, wir stolperten immer wieder über Touristengruppen und bei einem kleinen Naturepool sprangen die Massen ins kalte Wasser. Obwohl wir viele Tiere sahen, waren wir doch etwas enttäuscht von der Tour, das stellten wir uns anders vor. Wir hatten eine Wanderung mit Tiersichtungen erwartet und nicht ein Spaziergang im Zick Zack. Da war der Besuch am Vortag im Lemurialand angenehmer, weil eindeutig ein Freigehege Zoo besucht wird.

Vom Mittagessen hatte ich nicht viel, da ich immer noch unter Appetitlosigkeit und leichter Übelkeit litt. Anschließend fanden wir nebenan einen schönen Strandabschnitt zum Baden, das versöhnte etwas. Als wir für den Rückweg aufbrachen, war es schon ziemlich spät und am Himmel türmten sich die Gewitterwolken zusammen. Ein Motorboot zog unser und ein weiteres Einbaum recht schnell zum Ausgangspunkt zurück. Trocken erreichten wir unser Hotel.

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Fischerdorf Ambatozavary, hier starten die Boote zum Lokobe NP

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Wir mussten zum Einbaum wattlaufen.

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Eigenaktivität war angesagt

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Die Tiersichtungen. Die Schlange schlief seelenruhig bei dem Gewusel an Menschen.

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Zwei Brookesia stumpffi

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Auf dem Rückweg wurden wir gezogen.
Teil 1128. Dez. 2025
Wir hatten den Aufenthalt auf Nosy Be so geplant… drei Nächte in der Nähe einer Ortschaft im Süden der Insel (um dörfliches Leben kennen zu lernen) und drei weitere Nächte im abgeschiedenen Norden. Die nächste Station war das Long Beach Resort am Befotaka Bay. Schon als wir das Resort erreichten, waren wir begeistert von der schön geschwungen leeren Bucht. Was für ein Unterschied zum geschäftigen und zugebauten Süden. Unser Bungalow mit Außencouch hatte Ausblick auf den Long Beach und bei Flut konnten wir direkt ins Meer hüpfen. Allerdings war der Bungalow in der Nacht schlecht zu belüften, so das wir am zweiten Tag in einem größeren in der zweiten Reihe wechselten. Den ersten Tag verbrachten wir mit Baden und Spaziergängen entlang der Bucht.

Eigentlich wollten wir nach der extrem ruckeligen Schnellboot-Fahrt von Ankify nach Nosy Be keine weiteren Bootstouren mehr unternehmen. Die Blasen am Hintern waren gerade abgeheilt, Rücken schmerzte auch nicht mehr. Aber ein Mitarbeiter meinte, ein Reise nach Nord-Madagaskars ohne einen Besuch der Sandbank Nosy Iranya wäre unvollständig. Die Überfahrt sollte nicht mehr als ca. 80 Minuten dauern. Also buchten wir für den nächsten Tag diese Tour. Mit dem Hotel eigenem Auto wurden wir zum Ausgangspunkt, dem Ort Madirokely gefahren. Der Ort und auch der Strand gefiel uns überhaupt nicht… da sehr trubelig und verbaut, man sieht auch einiges an Sex-Tourismus. Auf dem Schnellboot waren ca. 15 Personen und die Überfahrt verlief – im Vergleich zu der vorigen – recht angenehm und nach der geplanten Zeit erreichten wir die Insel. Dort angekommen, unternahmen wir gleich einen Spaziergang zum anderen Ende der Sandbank und wieder zurück (ca. 3 km). Bei Flut verschwinden Teile der Sandbank im Meer. Anschließend wurde schon Lunch in dem kleinem Dorf serviert. Nebenan verkauften die heimischen Sakalava viele Souvenirs… vor allem Stoffe wie Tischdecken, Sarongs und Tücher. Danach spazierten wir, gemeinsam mit den anderen Tourteilnehmern, hinauf zum Aussichtspunkt. Das Panorama von oben ist einmalig. Ganz in der Nähe steht ein von Gustave Eiffel erbauter Leuchtturm. Wieder unten angekommen schnorchelten wir einige Zeit in der Bucht und beobachteten dabei Meeresschildkröten. Die Rückfahrt war wieder ganz okay.

Wir bedankten uns bei dem Mitarbeiter für den Tipp… die Tour war wunderschön, die zwei Inseln nicht überlaufen, es hat sich voll gelohnt.

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Angekommen im Long Beach Resort

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Der Bungalow direkt am Strand. Leider keine Belüftung im Schlafraum, da nebenan ein weiterer Bungalow

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Der Hauspool

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Spaziergang entlang der Bucht

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Fischerhütten

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Spaziergang entlang der Sandbank auf Nosy Iranya

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Das andere Ende der Sandbank erreicht. Immer wieder tolle Ausblicke

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Das kleine Dorf der Sakalava

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Die Tücher im Wind

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Der Architekt vom Leuchtturm baute auch den Eiffelturm in Paris

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Der Ausblick vom Aussichtspunkt
Teil 1214. Jan. 2026
Der letzte Tag unserer Reise war angebrochen und wir wollten das neue Grand Egyptian Museum, kurz GEM besuchen… der eigentliche Grund für unseren Aufenthalt in der Stadt. Auf unserem langem Stopover nach Nosy Be hatten wir Ausschnitte der pompösen Eröffnung live im TV am Flughafen gesehen. Zum Glück hatte ich die Karten vorab im Oktober online gebucht, denn auf Grund des starken Andrangs wurde kurz vor unserem Besuch der Verkauf am Einlass eingestellt. Das Museum öffnete um 9 Uhr und schon eine halbe Stunde vor Einlass waren wir dort. Der Einlass klappte reibungslos und so früh war auch noch nicht viel los. Wir organisierten schnell noch einen Audioguide. Das Museum ist überwältigend, sowohl von der Architektur als auch von den Exponaten. Einen starken Menschenandrang gab es in der Tutanchamun Abteilung… hier wurden wir in Reihen um die Büste geführt. Dort sammelten sich auch die vielen Reisegruppen. Nach ca. 4 Stunden waren wir so 'erschlagen', dass wir nach einem kurzem Lunch im Food Court das Museum verließen. Jetzt strömten auch die Massen, vor allem Gruppen von jungen Ägyptern ins Museum.

Wir wollten noch nach Alt-Kairo, dem islamischen Viertel, um einige Gewürze zu kaufen. Wenn in Kairo, dann klappt der Transport am schnellsten und einfachsten mit einem Uber-Taxi. Trotz des starken Verkehrs waren wir recht schnell dort und schlenderten noch kurz durch die Altstadt. Allerdings fand sich kein Uber-Taxi zurück zum Hotel. Wahrscheinlich lohnt sich die kurze Fahrt nicht. So mussten wir noch einiges bis zur nächsten Metrostation laufen. Da Rush-Hour war es sehr voll und eng. Aber nach einmal Umsteigen waren wir auf der Nilinsel Zamalek.

Als wir die Opera Metro Station verließen, sahen wir viele junge Hipster vor dem Eingang eines großen Park stehen aus dem hippe Musik zu hören war. Hier findet jeden Samstag ein interessanter Flohmarkt satt, der Cairo Flea Market. Dort wird gesundes, veganes Bio-Essen angeboten sowie Trödel, Vintage-Mode und Schmuck verkauft. Zu der angesagten Musik einer Band tanzten ausgelassen die jungen Ägypter… ob Mann oder Frau. Ich fühlte mich doch tatsächlich zurück versetzt in meinem altem Kiez, dem Prenzelberg/Berlin… zum Flohmarkt mit Karaoke im Mauerpark. Auch das ist Kairo.

Zum Abendessen genossen wir wieder den Ausblick von der Dachterrasse des Novotels.

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Tolle Architektur

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Der Ausblick auf die Pyramiden

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Menschenandrang in der Tutanchamun Abteilung

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Noch schnell in Alt Kairo Gewürze besorgen

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Ist das noch Kairo oder schon Berlin Mauerpark?

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Zur Diskussion mit allen 33 Beiträgen