Ersttätertour - Vorschlag

12 Antworten · 1'339 Aufrufe · gestartet 18. Aug. 2025 von claudimina
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Themenstarter16 Beiträge · seit 202518. Aug. 2025 · #1
Hallo zusammen, wir planen aktuell unsere erste Namibia Reise für nächsten Sommer (3 Wo). Im Forum konnten wir schon viele sehr hilfreiche Inputs einholen - vielen, vielen Dank. Gerne möchten wir unsere Idee mit euch teilen, man ist ja meist nicht wirklich sicher, ob die Planung realistisch und sinnvoll ist. Wir sind dankbar für das eine oder andere Feedback. Vielleicht noch ein paar Worte zu uns: Wir sind eine Familie mit zwei Kindern (7, 10). Wir lieben die Natur (Landschaften, Berge, Küste), Tiere und ab und an ein bisschen Zivilisation mit einem gemütlichen Restaurant / Café:-). Wir sind eher "langsame" Reiser und werden vermutlich mit Dachzelt reisen.
- Anreise nach Windhoek, Übernachtung in einem Hotel / Guesthouse
- Richtung Süden: Kalahari, 3 ÜN Kalahari Bagatelle Ranch
- nach Sesriem: 3 ÜN Sossus Oasis Camp
- nach Walvis Bay / Swakopmund: evt. 1 ÜN Rostock Ritz Camp und 2 ÜN Walvis Bay oder direkt 3 ÜN Walvis Bay
- nach Spitzkoppe: 2 ÜN
- nach Damaraland: 2 ÜN Madisa Camp
- 4 ÜN Etosha
- 2 ÜN Okonjima Campsite

Ein paar Fragezeichen haben wir leider noch:
- Direktroute von Kalahari nach Sesriem: Gibt es da irgendwo etwas für einen Stopp? (Wanderung oder sonst was)
- Ist die Fahrt von Sesriem nach Walvis Bay realistisch an einem Tag oder besser Zwischenhalt auf dem Rostock Camp?
- Walvis Bay: Wir lieben die Natur und tendieren daher eher dazu direkt in Walvis Bay statt in Swakopmund in einem B&B zu übernachten, obwohl Walvis Bay anscheinend eher eine Industriestadt sein soll. Eine kleine "mini-Waterfront" Zone mit Cafés scheint der Ort ja immerhin zu haben. Oder könnte man in Swakopmund in einem Guesthouse übernachten, dass in Fussdistanz zu Restaurants liegen würde?
- Etosha: Ich tu mich wahnsinnig schwer mit der Auswahl der Campsites. Eine Variante wäre: 2x Okakuejo, 1x Halali, 1x Namutoni. Andere Variante: 2x Okakuejo, 2x Onguma Camp. Beim Onguma Camp liegt das Mindestalter für Game Drives aber bei 10 Jahren und selber fahren darf man in dem privaten Reservat meines Wissens nicht, so dass es schon etwas fraglich ist, ob das für uns Sinn macht. Wie seht ihr das?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare:-)
145 Beiträge · seit 201718. Aug. 2025 · #2
claudimina schrieb:
- Ist die Fahrt von Sesriem nach Walvis Bay realistisch an einem Tag oder besser Zwischenhalt auf dem Rostock Camp?
Das ist machbar. Ist halt ein Fahrtag. Optimalerweise wechselst du dich beim Fahren ab. Die Strecke ist gegen Ende etwas eintönig und zwischendurch auch in schlechtem Zustand.
claudimina schrieb:
Beim Onguma Camp liegt das Mindestalter für Game Drives aber bei 10 Jahren und selber fahren darf man in dem privaten Reservat meines Wissens nicht, so dass es schon etwas fraglich ist, ob das für uns Sinn macht. Wie seht ihr das?
Einen privaten Gamedrive darfst du auf dem Onguma-Gelände nicht machen. Aber Onguma liegt direkt vor dem Lindequist Gate. Da fährst du eh lieber in den Park zu den attraktiven Wasserlöchern. Wenn du Glück hast, siehst morgens vor Parköffnung Tiere auf der Ausfahrt von Onguma.
claudimina schrieb: Anreise nach Windhoek, Übernachtung in einem Hotel / Guesthouse
Da gibt es jede Menge netter Optionen. Wir sind immer gerne in der Vila Violet.
claudimina schrieb:Eine Variante wäre: 2x Okakuejo, 1x Halali, 1x Namutoni. Andere Variante: 2x Okakuejo, 2x Onguma Camp. )
Halali hat ein tolles Abend/Nachtwasserloch. Da lohnt sich eine Übernachtung.
Allerdings ist mindestens ein ganzer Tag um Namutoni herum ebenfalls toll. Dann kannst du da alle Wasserlöcher machen + die Pan-Detouren für die Geparden+Andoni Plains+ Fischers Pan.
Persönlich würde ich in Okonjima nur eine Übernachtung machen und dafür 2x Okaukuejo, 1x Halali, 2x Namutoni/Onguma. Das hängt so ein bisschen davon ab, was ihr in Okonjima machen wollt.
claudimina schrieb:
Walvis Bay: Wir lieben die Natur und tendieren daher eher dazu direkt in Walvis Bay statt in Swakopmund in einem B&B zu übernachten, obwohl Walvis Bay anscheinend eher eine Industriestadt sein soll. Eine kleine "mini-Waterfront" Zone mit Cafés scheint der Ort ja immerhin zu haben.
Persönlich finde ich Swakopmund schöner. Du bist in 30min in Walvis Bay und umgekehrt. Falls ihr die "Little 5"-Wüstentour machen wollt, ist Swakopmund besser geeignet, weil diese früh morgens startet.
Swakopmund ist ebenfalls besser geeignet, wenn ihr überlegt von dort eine Tagestour nach Cape Cross zu den Cape Fur Seals zu machen.
claudimina schrieb:
Oder könnte man in Swakopmund in einem Guesthouse übernachten, dass in Fussdistanz zu Restaurants liegen würde?
Ja, kann man machen. Die meisten fahren aber abends, selbst wenn es nur 400m sind.
zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2025
33,1k Beiträge · seit 200618. Aug. 2025 · #3
- Direktroute von Kalahari nach Sesriem: Gibt es da irgendwo etwas für einen Stopp? (Wanderung oder sonst was)
Dazu gab es gerade einen ausführlichen Thread; vielleicht findest Du ihn über die Suche (oder "Logi" kann Dir helfen... hab den Thread auf die Schnelle nicht gefunden.)
- Ist die Fahrt von Sesriem nach Walvis Bay realistisch an einem Tag oder besser Zwischenhalt auf dem Rostock Camp?
Ganz entspannt machbar.
- Walvis Bay: Wir lieben die Natur und tendieren daher eher dazu direkt in Walvis Bay statt in Swakopmund in einem B&B zu übernachten, obwohl Walvis Bay anscheinend eher eine Industriestadt sein soll. Eine kleine "mini-Waterfront" Zone mit Cafés scheint der Ort ja immerhin zu haben. Oder könnte man in Swakopmund in einem Guesthouse übernachten, dass in Fussdistanz zu Restaurants liegen würde?
Unbedingt in Swakopmund übernachten. Nettes Städtchen, vieles zu Fuß machbar, viele Cafés und Restaurants etc. WVB ist Hafen - und Industriestadt und hat, außer um die Lagune und an der Minimini-Waterfront, wenig mMn zu bieten.
- Etosha: Ich tu mich wahnsinnig schwer mit der Auswahl der Campsites. Eine Variante wäre: 2x Okakuejo, 1x Halali, 1x Namutoni. Andere Variante: 2x Okakuejo, 2x Onguma Camp. Beim Onguma Camp liegt das Mindestalter für Game Drives aber bei 10 Jahren und selber fahren darf man in dem privaten Reservat meines Wissens nicht, so dass es schon etwas fraglich ist, ob das für uns Sinn macht. Wie seht ihr das?
Ich bin kein Camper und halte von den staatlichen NWR_Camps gar nichts... ich würde deshalb bei Okaukuejo außerhalb mir was suchen, dann Halali im Park und bei Namutoni wieder außerhalb übernachten. Dann habt ihr zumindest 1-2 Nächte das beleuchtete Wasserloch in Halali.

Beste Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201218. Aug. 2025 · #4
travelNAMIBIA schrieb:
- Direktroute von Kalahari nach Sesriem: Gibt es da irgendwo etwas für einen Stopp? (Wanderung oder sonst was)
Dazu gab es gerade einen ausführlichen Thread; vielleicht findest Du ihn über die Suche (oder "Logi" kann Dir helfen... hab den Thread auf die Schnelle nicht gefunden.)
Meintest Du diesen hier?
=> Namibia Süden - suchen Routenideen

LG
Logi
605 Beiträge · seit 201219. Aug. 2025 · #5
Hallo,
bedenkt bitte bei Eurer Tour im "Sommer", dass Ihr im namibianischen Winter unterwegs seid. Die Tage sind kurz, die Nächte zum Teil "erfrischend" - wir hatten um die Jahreszeit auch mal zweistellige Minusgrade. Das heisst: unbedingt warme Klamotten mitnehmen. Sollten Aktivitäten/Gamedrives in den Morgenstunden geplant sein, dann sind warme Mütze, Schal, Handschuhe und dicke Jacke erforderlich, die Fahrzeuge sind zu 95% offen, da friert man sich im Fahrtwind den A... ab. Badehose/-anzug könnt Ihr dafür daheim lassen, die Pools sind nicht beheizt, da gehen nur die ganz harten in der Jahreszeit rein.
Grüße, HeiVi
16,9k Beiträge · seit 201219. Aug. 2025 · #6
Und hier geht es zum Wetterthread => Wettersituation

Damit Du nicht groß herum suchen musst, habe ich direkt ab Ende Juni aufgeschlagen, zum Nachlesen.

Ihr solltet in der Familie besprechen, ob Ihr das auch so wollt. Oder, vielleicht doch lieber etwas später im Jahr fahren
(beispielsweise in den Herbstferien).

LG
Logi
107 Beiträge · seit 201719. Aug. 2025 · #7
Ich werfe mal die Idee in den Raum, die Nächte im Etosha andersrum anzuordnen. Ich halte nämlich gar nichts davon, von Onguma außenrum die langweilige Strecke Richtung Süden zu fahren, sondern fahre stattdessen lieber durch den Park.

Also z. Bsp: 1x Okaukuejo, 1x Namutoni, 2x Halali, und dann wieder retour an Okaukuejo vorbei und durchs Anderson Gate wieder raus.
Im Etosha ist es völlig egal wenn man gleiche Stecken mehrmals abfährt, es sind ja ständig andere Tiere an der Strecke.
58 Beiträge · seit 202420. Aug. 2025 · #8
Ich bin zwar nicht sehr Namibia erfahren, aber weil wir kürzlich mit etwas älteren Kindern in Namibia waren, gebe ich auch mal noch meinen Senf dazu. 😛 Übrigens schreibe ich aktuell einen Reisebericht im Forum, du kannst sich sehr gerne da inspirieren lassen.

Ich würde mir das mit dem Campen im namibischen Winter gut überlegen. Bei uns war es bereits Ende April teilweise empfindlich kalt. Es braucht sicher viel warme Kleidung und allenfalls Zwischenübernachtungen in festen Unterkünften.
claudimina schrieb:
- Ist die Fahrt von Sesriem nach Walvis Bay realistisch an einem Tag oder besser Zwischenhalt auf dem Rostock Camp?
Ich würde tatsächlich einen lange Fahrtag empfehlen, damit ihr dann vor Ort mehr Zeit habt. Die Touren starten alle am Morgen, eine Anreise am frühen Nachmittag bringt deshalb wenig. Falls ihr doch eine Zwischenübernachtung machen wollt, empfehle ich das Camp Gecko.
claudimina schrieb:
- Walvis Bay: Wir lieben die Natur und tendieren daher eher dazu direkt in Walvis Bay statt in Swakopmund in einem B&B zu übernachten, obwohl Walvis Bay anscheinend eher eine Industriestadt sein soll. Eine kleine "mini-Waterfront" Zone mit Cafés scheint der Ort ja immerhin zu haben. Oder könnte man in Swakopmund in einem Guesthouse übernachten, dass in Fussdistanz zu Restaurants liegen würde?
Auch ich liebe die Natur, trotzdem oder erst recht würde ich Swakopmund also Übernachtungsort empfehlen. Wir waren in einem Family Room im Hotel Pension Rapmund: sehr zentral, relativ günstig, einfach, sehr geräumig und hübsch. Von da aus haben wir alles bis auf die Touren zu Fuss gemacht, auch Abends. Natürlich mit der nötigen Vorsicht.
claudimina schrieb:
- Etosha: Ich tu mich wahnsinnig schwer mit der Auswahl der Campsites. Eine Variante wäre: 2x Okakuejo, 1x Halali, 1x Namutoni. Andere Variante: 2x Okakuejo, 2x Onguma Camp. Beim Onguma Camp liegt das Mindestalter für Game Drives aber bei 10 Jahren und selber fahren darf man in dem privaten Reservat meines Wissens nicht, so dass es schon etwas fraglich ist, ob das für uns Sinn macht. Wie seht ihr das?
Wenn ihr Übernachtungen ausserhalb des Parks in Betracht zieht und auch mal in eine feste Unterkunft wollt, dann kann ich euch (statt Okakuejo) die Family Rooms im Etosha Safari Camp empfehlen. Die sind nicht ganz günstig, aber sehr hübsch.
Wir haben auch auf dem Onguma Tamboti Campsite (statt Namutoni) übernachten und nicht an den Game Drives teilgenommen. Es ist sehr nah vom Namutoni Gate, deshalb ist man von da sehr schnell im Etosha.

Herzlich,
Leonie
131 Beiträge · seit 200920. Aug. 2025 · #9
Hallo,

40 - 50 km entfernt von Swakopmund liegt das Camp Goanikontes Oasis in der Mondlandschaft. Von den Temperaturen viel angenehmer als an der Küste. Außer Camping, Glamping gibt es auch feste Unterkünfte. Ruhig gelegen und dennoch nah an den Städten um einen Tagesausflug zu unternehmen.

Gruß Nadja
241 Beiträge · seit 201621. Aug. 2025 · #10
Ein Gedanke von mir zu den Übernachtungen in Bagatelle. Mir ist bewusst, dass alles Geschmackssache ist und dass es zahlreiche euphorische Berichte und Bewertungen zu Bagatelle gibt. Wir waren 2023 eine Nacht mit Dachzelt dort. Im Vorfeld hatte ich verzweifelt (und erfolglos) versucht dort eine zweite Nacht zu bekommen, gerade weil ich nur gutes gelesen hatte.
Am Ende war ich froh, nur eine Nacht dort zu verbringen (nett aber unspektakulär). Es könnte sein, dass Euch bei drei Übernachtungen dort langweilig wird. Die Campsites liegen auch ein gutes Stück Fußweg vom Haupthaus/Pool entfernt.

Es langsam auf einer Ersttätertour angehen zu lassen, ist bestimmt gut, aber mehr als zwei Übernachtungen würde ich da nicht buchen. Den gewonnenen Tag würde ich eher in Etosha verbringen wollen.
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362 Beiträge · seit 201321. Aug. 2025 · #11
ThF schrieb:Ein Gedanke von mir zu den Übernachtungen in Bagatelle. Mir ist bewusst, dass alles Geschmackssache ist und dass es zahlreiche euphorische Berichte und Bewertungen zu Bagatelle gibt. Wir waren 2023 eine Nacht mit Dachzelt dort. Im Vorfeld hatte ich verzweifelt (und erfolglos) versucht dort eine zweite Nacht zu bekommen, gerade weil ich nur gutes gelesen hatte.
Am Ende war ich froh, nur eine Nacht dort zu verbringen (nett aber unspektakulär). Es könnte sein, dass Euch bei drei Übernachtungen dort langweilig wird. Die Campsites liegen auch ein gutes Stück Fußweg vom Haupthaus/Pool entfernt.

Es langsam auf einer Ersttätertour angehen zu lassen, ist bestimmt gut, aber mehr als zwei Übernachtungen würde ich da nicht buchen. Den gewonnenen Tag würde ich eher in Etosha verbringen wollen.
Den gleichen Gedanken hatte ich auch beim ersten Durchlesen 🙂 Genauso bei 3 Nächten Sossus Oasis - meines Erachtens nach reichen hier zwei Übernachtungen vollkommen aus. Man besucht Deadvlei und die großen Dünen früh morgens, am Abend (erster oder zweiter Abend) Düne 45, Elim Düne und ggf. noch den Sesriem Canyon. Der Campingplatz selbst lädt nicht zum Verweilen oder Entspannen ein, wie ich finde, und die Gegend ist mittlerweile auch sehr touristisch und entsprechend überlaufen. Viel Spaß bei der weiteren Planung!

Schöne Grüße, Sonja
6 Wochen Namibia mit Kind - April & Mai 2026 Mannschaftsausflug nach Namibia - April 2023 Südafrika 2020: Von Kapstadt nach Port Elizabeth Namibias Süden + KTP 2017 Namibia/ Botswana 2015: Auf den Spuren der Elefanten Namibia 2013: Die Ersttäter-Tour
229 Beiträge · seit 202222. Aug. 2025 · #12
Ich würde Bagatelle und Sesriem auch kürzen.
Bagatelle: 1 Nacht. Da ihr nach der Landung in Windhoek bleibt, kommt ihr recht entspannt an Bagatelle an.
Eine der "gewonnenen" Nächte eventuell als Zwischenstop zwischen Bagatelle und Sesriem investieren.
Sesriem: 2 Nächte. Siehe Vorredner.
Als Camper im Dachzelt halte ich 1N Okaukuejo - 1N Namutoni - 2N Halali für sehr interessant. Oder 2 - 1 - 1.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Und unbedingt den Winter beachten. Ich hole mir immer bei PEP die fette Decke pro Person für 15 Euro. Die kann man doppelt legen und man hat es dadurch relativ warm.
Am Ende verschenken.
Adrian
241 Beiträge · seit 201622. Aug. 2025 · #13
Ich möchte noch einen Impuls nachschieben. Ich kennen die Unterkunftssituation vor Ort nicht, da ich bisher nur 2 x dort war. Aber was ich von Soussus Oasis in Google (Maps) gesehen habe, fixt mich nicht besonders an: Sonne ohne Schatten, Trubel mit Tankstelle unmittelbar vor der Tür, Pool ohne Schatten, alles etwas karg. Sollte mein Eindruck täuschen, korrigiert mich bitte.

Wir hatten 2023 eine Camping-Nacht im Tsauchab River Camp verbracht. Als bis dahin passionierte Lodge-Gäste war es sogar die erste Camping-Nacht überhaupt. Wir fanden es super! Sollte ich noch einmal in die Gegend kommen, fahre ich da wieder hin. Die Stellplätze sind sehr großzügig entlang des Trockenflussbetts mit individueller Infrastruktur (Dusche, Toilette, Waschbecken, ...) so angelegt, dass man für sich ist. Die anderen Stellplätze sind jeweils nicht zu sehen. Die Farm bietet wohl auch noch Gelegenheiten für Game Drives. Außerdem kann man sich dort mit frischem Fleisch eindecken. Die Zebra-Steaks sind mir in guter Erinnerung geblieben. Man fährt zwar eine Stunde bis nach Sesriem, aber für einen gute Unterkunft/Campsite ist das kein großes Opfer. Außerdem spart Ihr diese Stunde bei der Anreise von Bagatelle.

Fazit: Schaut mal, ob Ihr um Sesriem herum nicht etwas Schöneres findet, insbesondere, wenn Ihr mehr als ein Nacht bleiben wollt.
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