In der Vorbereitung für unsere Reise habe ich hier im Forum sehr viele Reiseberichte gelesen. Viele Tipps aus dem Forum haben sich vor Ort als sehr hilfreich erwiesen. Deshalb möchte ich mich mit einem Reisebericht bei euch bedanken und vielleicht sogar anderen Planenden weiterhelfen.
Wer wir sind und unsere Reise-Art:
- Wir sind eine vier-köpfige Familie (Kinder 9 und 11 Jahre alt).
- Wir Erwachsenen waren vor 16 Jahren bereits auf einer 3-wöchigen Namibia-Reise in einer Kleinstgruppe. Wir sind von früher grundsätzlich relativ reiseerfahren. Für die Kinder ist es aber die erste grosse Reise ausserhalb Europa, die sie bewusst machen.
- Die Kinder haben Namibia als Reisedestination mitbestimmt. Ihre Wünsche waren: mit einem eigenen Transportmittel unterwegs sein, Camping, warme Temperaturen, eine andere Landschaft als in der Schweiz und Tiersichtungen. Aus den Wunschdestinationen von uns Eltern ergab das fast automatisch NAMIBIA.
- Unsere Reise dauerte 8 Wochen im März/April 2025 und wir waren ausschliesslich in Namibia unterwegs.
- Wir konnten die Kinder zum Glück problemlos aus der Schule nehmen. Sie mussten während der Reise nur sehr wenig für die Schule erledigen. Nach der Reise haben beide in der Schule eine Präsentation über die Reise gehalten.
- Unterwegs waren wir mit einem Toyota Hilux Double Cab 2.4L mit zwei Dachzelten.
- Übernachtet haben wir grösstenteils im Zelt. Wir lieben es einsam in der Natur. Wir mögen einfache Verhältnisse, schätzen aber zwischendurch auch etwas Luxus beim Campen.
- Weil wir gerne kochen und aus Budget-Gründen, haben wir oft selbst gekocht oder gegrillt.
- Wir haben bewusst Tage eingeplant, an denen wir das Auto nicht bewegen und somit auch die Zelte nicht abbauen müssen. Dafür sind wir dann oft weitergezogen, wenn wir das Auto sowieso bewegen mussten.
- Wir haben die Route selbst zusammengestellt und gebucht.
- Und zum Schluss, aber nicht weniger relevant: uns war wichtig, neben den Tieren, den Landschaften und dem Campingleben auch das Leben und die Menschen in Namibia etwas kennen zu lernen.
Zufällig ausgewählte Erkenntnisse, die uns mehr oder weniger überrascht haben:
- Es hatte an vielen Orten ungewöhnlich viel Wasser. An der Reaktion der Locals merkt man erst, wie selbstverständlich Wasser in unserem Alltag zu Hause ist.
- Zwischendurch lange Fahrtage waren für uns oft überhaupt kein Problem.
- Das Reisen und Campen mit den (bereits etwas älteren) Kindern war überraschend entspannt.
- Trotz Bemühungen, war es für uns nicht einfach den Alltag und die Menschen vor Ort richtig kennen zu lernen.
- Die Landschaften und Campings sind nicht nur auf den Bildern, sondern auch in echt, so unglaublich schön.
- Wir hatten in 8 Wochen keine Autopanne (Danke an Africa on Wheels)!
- Es ist sehr interessant, mit welchen Fragen und mit wie viel Selbstverständlichkeit die Kinder der neuen Welt begegnen.
- Die touristische Infrastruktur ist unglaublich gut organisiert.
- Abendessen im Hellen haben wir nur sehr selten geschafft.
- Es ist bei einer Selbstversorger-Reise auch in Namibia schwierig, immer genügend (und gutes) Brot dabei zu haben.
- Handwäsche von Kleidern für 4 Personen ist mühsam!
- Es ist nicht ganz einfach an Wildfleisch zu kommen, am besten über die Unterkünfte.
- Eine Axt im Auto wäre praktisch gewesen. Das dicke und schwere Holz gibt zwar eine schöne Braai-Glut, aber es dauert ewig.
Unsere Route 9.3. -2.5.25
1 N. Windhoek, Chameleon Backpacker + (family room)
2 N. Jansen Kalahari Guest Farm ++
1 N. Kalahari Game Lodge +
2 N KTP, Mata Mata +
1 N Mesosaurus Fossil Camp ++
1 N Fish River Canyon, Hobas Campsite + (ohne Reservation)
1 N Klein-Aus-Vista, Desert Horse Campsite +
2 N D707, Ranch Koiimasis ++
2 N Namib Rand Family Hideout ++
1 N Sesriem Camping +
1 N Solitaire, Camp Gecko ++ (kurzfristig reserviert)
1 N Gamsberg, Camp Rooiklip ++
4 N. Swakopmund, Hotel Pension Rapmund ++ (family room)
2 N Spitzkoppe, Community Restcamp ++
5 N. Haasenhof ++ (2 Zimmer)
1 N Damaraland, Madisa Camp + (kurzfristig reserviert)
2 N Kaokoveld, Camp Aussicht ++
1 N Mungunda Camp and Living Museum + (ohne Reservation)
3 N Epupa, Omarunga Camp + (Umbuchung vom Epupa Camp)
1 N Hobatere Roadside Camp + (kurzfristig reserviert)
1 N. Etosha, Olifantsrus Camp +
2 N Etosha, Etosha Safari Camp ++ (Family room)
1 N Etosha, Onguma Tamboti Campsite +
1 N. Rundu, Hakusembe Lodge (Upgrade auf 2 Bungalows!) ++
1 N Caprivi, Ngepi Camp ++
1 N Caprivi, Kazondwe Camp + (kurzfristig reserviert, wegen «Flucht» aus Ngepi Camp...)
1 N Caprivi, Nambwa Campsite ++
2 N Caprivi, Mukolo Camp + (kurzfristig reserviert)
2 N Caprivi, Mobola Island Lodge +
1 N Roys Restcamp + (kurzfristig reserviert)
1 N Living Museum Ju/Hoansi ++ (ohne Reservation)
2 N Waterberg Wilderness + (kurzfristig reserviert)
2 N Erongo Rocks ++
1 N Windhoek, Chameleon Backpacker + (family room)
++ = super
+ = gut/den Erwartungen entsprechend
Da ich sehr viel Wert auf digitale Privatsphäre lege, aber gerne Fotos mit Menschen drauf mache, wird der Reisebericht leider nicht soo reich bebildert sein. Bitte entschuldigt! Hier aber trotzdem schon mal ein paar thematisch passende Fotos als Vorschau auf den Bericht.
Falls bei dem Bericht der Eindruck entstehen sollte, dass bei uns vier immer alles rund läuft, stimmt das natürlich nicht. Konflikte, Streitigkeiten und Unpässlichkeiten gab es auch in unserem Reisealltag. Ich werde mich in diesem Bericht aber auf Erlebnisse beschränken, die sich auf Namibia beziehen und lasse rein persönliche Ups und Downs eher aus.
Bald geht es los...
Wer wir sind und unsere Reise-Art:
- Wir sind eine vier-köpfige Familie (Kinder 9 und 11 Jahre alt).
- Wir Erwachsenen waren vor 16 Jahren bereits auf einer 3-wöchigen Namibia-Reise in einer Kleinstgruppe. Wir sind von früher grundsätzlich relativ reiseerfahren. Für die Kinder ist es aber die erste grosse Reise ausserhalb Europa, die sie bewusst machen.
- Die Kinder haben Namibia als Reisedestination mitbestimmt. Ihre Wünsche waren: mit einem eigenen Transportmittel unterwegs sein, Camping, warme Temperaturen, eine andere Landschaft als in der Schweiz und Tiersichtungen. Aus den Wunschdestinationen von uns Eltern ergab das fast automatisch NAMIBIA.
- Unsere Reise dauerte 8 Wochen im März/April 2025 und wir waren ausschliesslich in Namibia unterwegs.
- Wir konnten die Kinder zum Glück problemlos aus der Schule nehmen. Sie mussten während der Reise nur sehr wenig für die Schule erledigen. Nach der Reise haben beide in der Schule eine Präsentation über die Reise gehalten.
- Unterwegs waren wir mit einem Toyota Hilux Double Cab 2.4L mit zwei Dachzelten.
- Übernachtet haben wir grösstenteils im Zelt. Wir lieben es einsam in der Natur. Wir mögen einfache Verhältnisse, schätzen aber zwischendurch auch etwas Luxus beim Campen.
- Weil wir gerne kochen und aus Budget-Gründen, haben wir oft selbst gekocht oder gegrillt.
- Wir haben bewusst Tage eingeplant, an denen wir das Auto nicht bewegen und somit auch die Zelte nicht abbauen müssen. Dafür sind wir dann oft weitergezogen, wenn wir das Auto sowieso bewegen mussten.
- Wir haben die Route selbst zusammengestellt und gebucht.
- Und zum Schluss, aber nicht weniger relevant: uns war wichtig, neben den Tieren, den Landschaften und dem Campingleben auch das Leben und die Menschen in Namibia etwas kennen zu lernen.
Zufällig ausgewählte Erkenntnisse, die uns mehr oder weniger überrascht haben:
- Es hatte an vielen Orten ungewöhnlich viel Wasser. An der Reaktion der Locals merkt man erst, wie selbstverständlich Wasser in unserem Alltag zu Hause ist.
- Zwischendurch lange Fahrtage waren für uns oft überhaupt kein Problem.
- Das Reisen und Campen mit den (bereits etwas älteren) Kindern war überraschend entspannt.
- Trotz Bemühungen, war es für uns nicht einfach den Alltag und die Menschen vor Ort richtig kennen zu lernen.
- Die Landschaften und Campings sind nicht nur auf den Bildern, sondern auch in echt, so unglaublich schön.
- Wir hatten in 8 Wochen keine Autopanne (Danke an Africa on Wheels)!
- Es ist sehr interessant, mit welchen Fragen und mit wie viel Selbstverständlichkeit die Kinder der neuen Welt begegnen.
- Die touristische Infrastruktur ist unglaublich gut organisiert.
- Abendessen im Hellen haben wir nur sehr selten geschafft.
- Es ist bei einer Selbstversorger-Reise auch in Namibia schwierig, immer genügend (und gutes) Brot dabei zu haben.
- Handwäsche von Kleidern für 4 Personen ist mühsam!
- Es ist nicht ganz einfach an Wildfleisch zu kommen, am besten über die Unterkünfte.
- Eine Axt im Auto wäre praktisch gewesen. Das dicke und schwere Holz gibt zwar eine schöne Braai-Glut, aber es dauert ewig.
Unsere Route 9.3. -2.5.25
1 N. Windhoek, Chameleon Backpacker + (family room)
2 N. Jansen Kalahari Guest Farm ++
1 N. Kalahari Game Lodge +
2 N KTP, Mata Mata +
1 N Mesosaurus Fossil Camp ++
1 N Fish River Canyon, Hobas Campsite + (ohne Reservation)
1 N Klein-Aus-Vista, Desert Horse Campsite +
2 N D707, Ranch Koiimasis ++
2 N Namib Rand Family Hideout ++
1 N Sesriem Camping +
1 N Solitaire, Camp Gecko ++ (kurzfristig reserviert)
1 N Gamsberg, Camp Rooiklip ++
4 N. Swakopmund, Hotel Pension Rapmund ++ (family room)
2 N Spitzkoppe, Community Restcamp ++
5 N. Haasenhof ++ (2 Zimmer)
1 N Damaraland, Madisa Camp + (kurzfristig reserviert)
2 N Kaokoveld, Camp Aussicht ++
1 N Mungunda Camp and Living Museum + (ohne Reservation)
3 N Epupa, Omarunga Camp + (Umbuchung vom Epupa Camp)
1 N Hobatere Roadside Camp + (kurzfristig reserviert)
1 N. Etosha, Olifantsrus Camp +
2 N Etosha, Etosha Safari Camp ++ (Family room)
1 N Etosha, Onguma Tamboti Campsite +
1 N. Rundu, Hakusembe Lodge (Upgrade auf 2 Bungalows!) ++
1 N Caprivi, Ngepi Camp ++
1 N Caprivi, Kazondwe Camp + (kurzfristig reserviert, wegen «Flucht» aus Ngepi Camp...)
1 N Caprivi, Nambwa Campsite ++
2 N Caprivi, Mukolo Camp + (kurzfristig reserviert)
2 N Caprivi, Mobola Island Lodge +
1 N Roys Restcamp + (kurzfristig reserviert)
1 N Living Museum Ju/Hoansi ++ (ohne Reservation)
2 N Waterberg Wilderness + (kurzfristig reserviert)
2 N Erongo Rocks ++
1 N Windhoek, Chameleon Backpacker + (family room)
++ = super
+ = gut/den Erwartungen entsprechend
Da ich sehr viel Wert auf digitale Privatsphäre lege, aber gerne Fotos mit Menschen drauf mache, wird der Reisebericht leider nicht soo reich bebildert sein. Bitte entschuldigt! Hier aber trotzdem schon mal ein paar thematisch passende Fotos als Vorschau auf den Bericht.
Falls bei dem Bericht der Eindruck entstehen sollte, dass bei uns vier immer alles rund läuft, stimmt das natürlich nicht. Konflikte, Streitigkeiten und Unpässlichkeiten gab es auch in unserem Reisealltag. Ich werde mich in diesem Bericht aber auf Erlebnisse beschränken, die sich auf Namibia beziehen und lasse rein persönliche Ups und Downs eher aus.
Bald geht es los...

















































































