Bitte um Hilfe auf der Strecke im Damaraland

1 Antworten · 302 Aufrufe · gestartet 27. Juli 2025 von Rohrbach
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Themenstarter1 Beiträge · seit 202527. Juli 2025 · #1
Hallo zusammen!
Wir haben gerade eine wunderschöne dreiwöchige Reise durch Namibia hinter uns, wie die meisten von euch mit einem Toyota Hilux und einem Dachzelt. Wir sind ein junges Paar aus der Schweiz und konnten uns endlich einen Traum mit der Reise verwicklichen.
Als wir auf der C35 von Kamanjab nach Uis (Brandberg) mitten durch Damaraland fuhren, bekamen wir einen kleinen Einblick in die Armut dieser Region. Während der Fahrt sahen wir viele Menschen und Kinder, die um Essen und vor allem Wasser bettelten. Bei einigen hielten wir an und konnten etwas von unserem Essen abgeben.
Leider waren wir schlecht vorbereitet und hatten praktisch kein Wasser zum Verteilen dabei. Im Gespräch mit Einheimischen stellte sich heraus, dass der mangelnde Zugang zu Trinkwasser ein riesiges Problem in dieser Region ist.
Wir konnten keinen Beitrag zu diesem Thema finden, deshalb wollten wir dies hier teilen:
Wenn ihr diese Route von Kamanjab nach Uis fahrt, habt vielleicht eine zusätzliche Flasche Wasser oder einen Beutel Reis in eurem Auto, um zu helfen. Die Menschen waren dankbar und überhaupt nicht aufdringlich. Wir wissen, dass es das Problem nicht lösen wird, aber denken, dass es jemandem, wenn auch nur ein kleines bisschen, helfen könnte.
111 Beiträge · seit 202428. Juli 2025 · #2
Das Problem hierbei dürfte sein, dass man dann quasi ein "antrainiertes Betteln" hervorruft bzw. verstärkt. Die Menschen dort kommen seit ewigen Zeiten mit den vorherrschenden Bedingungen klar und wissen sich zu helfen. Das was wir als Armut empfinden ist dort eben der mögliche Lebensstandart, auch wenn es nicht schön klingt. Die Menschen dort kommen ja auch klar, wenn gerade keine Touristen vorbei kommen und z.B. Nebensaison ist.

In vielen Regionen (nicht nur in Namibia) hat man ja schon das Problem, dass Kinder lieber am Straßenrand betteln, als z.B. in die schule zu gehen.

Wir hatten es schockierender Weise schon erlebt, dass eine Gruppe schweizer Jugendlicher eine Handvoll Münzen in den Sand vor die Kinder geworfen hatte und sich daran erfreut hat, wie diese das Kleingeld aus dem Sand sammeln... Ekelhaft! Haben sie im Camp dann zu Rede gestellt.

Wir hatten und werden aber auch in Zukunft trotzdem Wasserflaschen dabei haben um diese raus zu geben.