Strecke Keetmanshoop-Kgalagadi Transfrontier Park

9 Antworten · 3'141 Aufrufe · gestartet 07. Feb. 2007 von rhino
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Themenstarter48 Beiträge · seit 200607. Feb. 2007 · #1
Hallo zusammen,

Könnt ihr mir helfen, (ich habe drei unterschiedliche Kartenangaben) ist die C16 von Keetmanshoop kommend über Aroab geteert, gibt es Schwierigkeiten über diese Straße nach RSA einzureisen? Seid ihr die Strecke schon einmal gefahren? Macht es überhaupt Sinn im Juli in den Kgalagadi Transfrontier Park zu fahren ( von wegen Tierreichtum)?? Fragen über Fragen.
Danke schon mal für eure Hilfe
gruß Ilona
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2'732 Beiträge · seit 200607. Feb. 2007 · #2
Wenn ich mich recht erinnere ist die Strecke auf NAM Seite bis kurz vor die Grenz geteert - zumindest war sie sehr gut in Schuss. Die Strecke in RSA war Wellblech und nicht besonders angenehm zu fahren. Der Grenzübertritt ist einfach. Einfach das Visa abholen und weiter. Hat bei uns keine 15 Minuten gedauert.
Tiere sind immer etwas Glück. Hatten '06 kaum Tiere das es sehr viel geregnet hatte.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
459 Beiträge · seit 200607. Feb. 2007 · #3
Hallo rhino,

die C16 ist nicht geteert aber in einem sehr guten Zustand !
Wie in einer anderen Welt wirst Du die vorkommen, wenn Du Südafrikanischen-Boden unter die Räder bekommst ...... also von Rietfontein bis Andriesvale schrecklich (W E L L B L E C H 😣 )
Durch die schlechten Streckenverhältnisse in ZA kannst Du eine Tagesfahrt ansetzen !
Da wir bisher immer im Mai dort waren, denke ich das die Tiere sich im Juli wieder zurück in die Flusstäler ziehen, denn nach der Regenzeit sind sie meist versprengt in den Dünen unterwegs !
Der Park ist sehr schön und auf jedenfall eine Reise wert ......

Magst Du KÄLTE 😎 http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_gallery2&Itemid=27&g2_itemId=14473

Das Bild ist im Mai entstanden - wie es im Juli ist möchte ich mir nicht ausmalen !

Gruß
anddor 😁
189 Beiträge · seit 200607. Feb. 2007 · #4
Hallo Ilona,

bin die Strecke gerade vor ein paar Wochen gefahren.
GRAUSAM!
😠

Wellblech, Wellblech und nochmals Wellblech!

Die C16 war die letzten 100Km vor der Grenze aber auch schon sehr schlecht!
Auf RSA-Seite sind alle Gravelpads in katasrophalen Zustand!
Selbst die Pads im Nationalkpark sind völligst zerschrotet!
(Und das bei diesen Preisen!)
Haben zwar einiges an Tieren gesehen, aber eigentlich war das eine einzige Tortour.

Muss dazu aber anmerken, dass ich einen alten Hilux mit Blattfederfahrwerk fahre. Da spürt man natürlich jede Unebenheit.

Sollte ich mal wieder in diesen Park fahren wollen, so werde ich nur die Botswana-Seite besuchen.

Gruss Meikel
😎
935 Beiträge · seit 200607. Feb. 2007 · #5
Hallo Ilona,
ich bin die Strecke das letzte mal im November 2005 gefahren.
Die C16 von Keetmanshoop über Aroab ist eine gut Pad – allerdings ungeteert. Gut ist relativ da es von der Regenzeit abhängig ist. Wir hatten immer das Glück einen guten Straßenzustand genießen zu dürfen.
Irgendwann weit hinter Rietfontein ist die Straße geteert. Inzwischen wohl auch das Stück von Andriesvale bis Twee Rivieren – die R360. Trotzdem brauchst du einen Tag für die gesamte Strecke.
Oft wird die Strecke Bokspits nach Two Rivers (Botswana) empfohlen da sie in einem besseren Zustand ist. Diese Strecke bin ich selber aber noch nicht gefahren.

Mir gefällt der KGP sehr gut und ich würde immer wieder dorthin fahren.
Hier ein kleiner Eindruck was dich am Wegesrand im Park so erwarten könnte:
http://www.videocommunity.com/pc/pc/display/718/laurin/<br><br>Post geändert von: rebecca, am: 07/02/2007 08:40
136 Beiträge · seit 200607. Feb. 2007 · #6
Die Strecke Bokpits nach Two Rivers auf botswanischer Seite war vergangenen November eine perfekt gegradede Piste ohne Wellblech oder sonstigen Schikanen. Im Park war der Straßenzustand entlang des Nossbos auch sehr gut.
Da Ende der Regenzeit war, war die Tierdichte nicht berauschend, aber wir waren wohl einfach verwöhnt von Moremi. Wir waren ohnehin nur im Transit vom Kaa-Gate Richtung Augrabies. Augrabies kann ich empfehlen, auf dem Weg nach NAM mitzunehmen.

lg
Urs
1'287 Beiträge · seit 200607. Feb. 2007 · #7
Sehr geehrte Ilona,

Meikel hat den aktuellen Strassenzustand beschrieben.

Entlang der Strecke liegt zum Ausruhen bei Andriesvale das Kalahari Trails Bushcamp der deutschsprachigen Professor Anne Rasa. Sie hat das Standardwerk über Zwergmungos geschrieben und lebt seit zig Jahren in der Kalahari. Bei einer Rundfahrt mit ihr über ihr Gelände bekommt man das notwendige Rüstzeug, um die Kalahari besser zu verstehen.

Juli gute Tierbeobachtungsmöglichkeiten:

Im gesamten Park findet man Löwe, Gepard, Leopard, Hyäne (braun und Tüpfel), Schakal, Springbok, Kuhantilopen, Gnu, Oryx, Steinbock, Scharrtiere und Erdhörnchen, Mangusten, Raubvögel wie Adler, Bussard, Milan, Falken (insbesondere vor Mata-Mata), Ohren-, Weißrücken - Geier, Strauss, Riesentrappe, Gackeltrappe, Flughühner. Jahreszeitlich bedingt zuweilen Kudus, Eland und Reiher.
Eine Besonderheit dieses Nationalparks ist die Möglichkeit zu nächtlichen Pirschfahrten mit den Parkrangern und deren Allradfahrzeugen. Hierbei hat man die Chance die fast unbekannten nachtaktiven Tiere wie Hyäne, Erdwolf, Erdferkel, Honigdachs, Stachelschwein und jede Menge kleine Nagetiere zu entdecken.

Ein besonders kurzhosiges Exemplar finden Sie um den 28 .Juni um Grootkolk an der Sesatswepfanne


Mit sonnigen Grüßen aus München
Carsten Möhle
27 Beiträge · seit 200607. Feb. 2007 · #8
Wir sind diese Strecke am 24.12.06 in umgekehrter Richtung gefahren.

Obwohl in der Nacht davor ein Mega-Gewitter niederging und die Piste bis 80 km vor Keetmanshoop nass war, schafften wir diese Strecke bis 40 km hinter Keemanshoop ( Mesosaurus Fossil Campsite) inklusive der drei Grenzübergänge (Two Rivers BWA - Twee Rivieren SA - Rietfontein NA) locker in einem Tag ( 402 km, Fahrzeit 5 Std. 12 Min.).

Ob eine Strecke viel oder wenig Wellblech hat, gut oder mühsam zu befahren ist, hängt natürlich viel von der Art und des jeweiligen Zustandes des Fahrzeuges ab.

Wir fanden sie auf jeden Fall einfach zu befahren.

Grüsse aus der ungemütlichen Schweiz

ThoRay
Themenstarter48 Beiträge · seit 200607. Feb. 2007 · #9
Hallo zusammen,
vielen Dank! Hört sich nicht so prickelnd an, da könnten wir ja fast besser die Hauptstraßen bis nach Upington fahren, von da aus gen Norden düsen. Oder wir lassen den Park ganz aus und verbringen die letzten Tage im Pilanesberg N.P..
@ Andoor- Echt "cooles" Bild
Gruß Ilona
------------------- www.tubok.de
1'125 Beiträge · seit 200608. Feb. 2007 · #10
Hallo, Ilona,
Pilanesberg ist sehr schön, aber eine andere Welt. Ich war schon dreimal in P. und fand es wunderschön, aber ich kam mir vor wie in einem Zoo, nicht in der Wildnis. Du hast viele Asphaltstraßen, wunderschön und liebevoll gebaute 'Hides', schöne Unterkünfte und Camps - aber eben Zoo. Im 'Gemsbok Park' hast Du eher den Eindruck, in der Wildnis zu sein, das Gefühl ist ganz anders. Die Fahrerei ist rauher - und ich habe mich dort auch manchmal gefragt, warum ich mir das antue (Wellblech! LR Bj. '63!), aber ich möchte meine Besuche dort nicht missen - im Juli geht's wieder (u.a.) dorthin. Du musst Dich halt entscheiden, ob Du für den Ausklang Eurer Reise etwas Herzhaftes oder zivilisierte 'Wildnis' möchtest. Beides hat so seinen Reiz.
Gute Fahrt!
Wolff-Rüdiger
Omnia vincit amor