Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp Als wir bei Wilhelm den Laufzettel abholen, fragt er uns, ob wir ihm Zigaretten mitbringen und ein Paket für einen Kollegen mit nach Twee Rivieren mitnehmen können. Das machen wir natürlich gerne und packen das Paket in den Kofferraum. Um 6:30 Uhr starten wir bei 21°C zu einer Tour im Auob Tab. Auf der Dünenpad zeugen z.T. recht tiefe Pfützen vom Regen der letzten Nacht und so bekommt unser Auto gleich mal eine Unterbodenwäsche.
Am Auobtal entlang fahren wir Richtung Houmed. An den Wasserlöchern ist überhaupt nichts los und auch sonst halten sich die Sichtungen mit Erdmännchen,
Erdhörnchen, Giraffen,
Weißflügeltrappen, Schildkröten,
Zwergfalken,
Gleitaare,
Mahaliweber, Singhabicht,
Lannerfalken, sowie einzelnen Springböcken, Oryx und Gnus in Grenzen. Bei Houmed drehen wir um und machen uns auf den Weg nach Kamqua. Auch in dieser Richtung ist heute tiermäßig nicht viel los, lediglich ein paar Erdmännchen,
Raubadler, Rotbauch-Würger, Schwarzbrust-Schlangenadler, Kapkrähen, Schwarzstirn-Würger, Rotschulter-Glanzstare, Trauerdrongos und Riesentrappen lassen sich blicken. Selbst die Schleiereule sitzt mit ihrem Jungen heute recht unfotogen in ihrer Höhle.
Fortsetzung folgt!
Teil 4203. Juni 2025
Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Nach einer kurzen Pause an der Kamqua Picnic Site, fahren wir um 9:40 Uhr, bei mittlerweile 27°, weiter auf der Dune Road nach Dikbaardskolk. Dabei sehen wir nicht nur eine schöne Landschaft mit vielen Vlei-Lilien,
wildem Sesam,
Teufelskrallen,
Kalahari-Veilchen,
Cassien, Morgensterne und teilweise tiefen Pfützen auf der Pad, sondern auch Lannerfalken,
Grauducker, Oryx und Baumskinke. Gegen 11:15 Uhr machen wir, bei 32°C, eine kurze Pause auf der Dikbaardskolk Picnic Site. Der Himmel zieht sich immer mehr zu und in der Ferne blitzt es schon.
Fortsetzung folgt!
Teil 4304. Juni 2025
Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Bei der Weiterfahrt nach Melkvlei entdecken wir nicht nur z.T. recht tiefe Pfützen auf der Pad,
sondern u.a. auch Springböcke, Hartebeester, Gnus, Strauße, Singhabichte, Schwarzstirn-Würger, Oryx,
Weißrückengeier, einen hellen Raubadler, eine Gepardin mit 2 Jungen an Springbockriss (zwischen Jan se Draai und Kransbrak),
eine Maulwurfsnatter, die vor uns über die Pad „läuft“,
Schildis, Riesentrappen, Rotschulter-Glanzstare und Trauerdrongos, sowie bei Gunong mehrere Gemsböcke
unter denen sich auch ein Tier ohne Hörner und eines mit gebogenem Horn befindet.
Die Wolken werden immer dunkler und das Thermometer zeigt „nur noch“ 24°C.
Fortsetzung folgt!
Teil 4405. Juni 2025
Tag 17: 09.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Um 14:10 Uhr machen wir eine kurze Pause auf der Melkvlei Picnic Site. Kaum fahren wir weiter, werden wir zuerst von einem Sandsturm
und im Anschluss von einem heftigen Gewitterregen überrascht. Der Scheibenwischer ist mit den Wassermassen überfordert und ruckzuck ist die Pad überschwemmt. Wir bleiben erstmal stehen und warten bis der Regen nachlässt.
Dabei beobachten wir Gnus, Springböcke und Oryx die bewegungslos im Regen stehen. Es hat merklich abgekühlt und das Thermometer zeigt nur noch 20°C. Als der Regen etwas nachlässt fahren wir weiter und entdecken dabei, außer einer neu entstandenen Seenlandschaft, auch Kronenkiebitze,
Gnus, Schakale,
Oryx, Springböcke und Hartebeester, sowie mehrere Schildis die vor uns über die Pad laufen.
Ab Leeuwdril regnet es nicht mehr und die Pad ist trocken. Das Thermometer klettert wieder auf 27°C, allerdings verfolgen uns dicke schwarze Wolken. Gegen 16:10 Uhr erreichen wir Twee Rivieren und geben an der Rezeption Wilhelms Päckchen ab. Im Shop stocken wir unsere Vorräte auf und tanken anschließend noch das Auto voll. Um 16:30 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Kieliekrankie. Die dunklen Wolken kommen immer näher und, auf halber Streck zwischen Nossob- & Auob-Tal beginnt es wieder heftig zu regnen und ruck zuck sind es nur noch 22°C. Unterwegs sehen wir u.a. Giraffen, Schwalbenschwanz-Bienenfresser,
Der Regen lässt nach, aber die Pfützen auf der Pad sind z.T. recht tief und auch die Kieliekrankie Pad ist teilweise überschwemmt. Um 18:30 Uhr sind wir wieder im Camp. Als wir Wilhelm die Zigaretten geben, bedankt er sich zwar, fragt aber noch nicht mal was sie gekostet haben. Wir hätten ihm die Zigaretten ja sowieso geschenkt, aber das er das direkt so erwartet, damit haben wir nicht gerechnet. Es folgt das übliche Abendprogramm mit Sundowner und Braai.
Der Wind wird immer heftiger und so löschen wir nach dem Grillen gleich das Feuer. Am mittlerweile wieder beleuchteten Wasserloch lassen sich am Abend nur zwei Fleckenuhus blicken.
Teil 4506. Juni 2025
Tag 18: 10.03.25 Kieliekrankie - Urikaruus Wilderness Camp Um 6:30 Uhr sind wir abfahrbereit
und verabschieden uns für einen Tag von Wilhelm. Bei 18°C und bewölktem Himmel fahren wir über die Dünenroad nach Kij Kij und entdecken dabei Schakale,
Weißflügeltrappen,
Gleitaare, Singhabichte, Gelbbauch-Girlitze und Tauben. Gegen 7:50 Uhr erreichen wir Kij Kij und beobachten am Wasserloch Kapturteltauben und einen Schakal.
Nachdem wir die Umgebung erfolglos nach Löwen abgescannt haben, geht es weiter nach Melkvlei. Neben z.T. recht tiefen Pfützen auf der Pad
sehen wir auch Springböcke, (passend zum bevorstehenden Pfingstwochenende, stelle ich hier mal die afrikanische Vertretung für den Pfingstochsen ein)
Kronenkiebitze, Raubadler, Oryx und Gnus. Um 8:15 Uhr machen wir eine Pipipause auf der Melkvlei Picnic Site. Während der Weiterfahrt Richtung Jan se Draai sehen wir u.a. einen Schwarzbrust-Schlangenadler,
Graukopf-Sperlinge,
Springböcke, Rotschulter-Glanzstare,
Gnus,
Oryx, einen jungen Lannerfalken,
Gaukler, Strauße, Riesentrappen, Weißrückengeier,
sowie Lilien,
Cassien
und Spinnenblumen. Zwischen Kransbrak und Jan se Draai scannen wir die Umgebung erfolglos nach den Geparden von gestern ab und machen uns dann, bei mittlerweile 25°C, auf den Rückweg.
Fortsetzung folgt!
Teil 4607. Juni 2025
Tag 18: 10.03.25 Kieliekrankie - Urikaruus Wilderness Camp Bei der Wasserdurchfahrt entdecken wir am Rande der Pad deutliche Katzenspuren.
Wir scannen die Umgebung ab, können den „Verursacher“ jedoch nicht entdecken. Dafür beobachten wir einen Lannerfalken, der aus einer Pfütze trinkt.
Bei der Weiterfahrt sehen wir außerdem noch Oryx, Gnus, Springböcke, Riesentrappen, Hartebeester, Kaptäubchen, Strauße, Erdhörnchen und, kurz vor Gunong, einen Leoparden, der zu einen Baum läuft und sich dann in den Schatten legt.
In der Hoffnung, dass er vielleicht zum Wasserloch läuft, warten wir ab. Als er kurze Zeit später wieder losläuft, scheint unser Plan aufzugehen.
Leider verschwindet er aber in einer Talsenke und taucht nicht wieder auf. Wie wir später von Matthew Schurch vom Kalahari Leopard Project erfahren, handelt es sich bei dem Tier um „Athule“. Bei 28°C gönnen wir uns nun erstmal eine kurze Pause auf der Melkvlei Picnic Site und fahren um 12:20 Uhr weiter nach Kij Kij. Während der Fahrt sehen wir Oryx,
Gaukler,
Strauße, Raubadler, Erdhörnchen und Springböcke.
Am Wasserloch ist nichts los und so fahren wir gegen 13 Uhr über die Dünenpad ins Auobtal und entdecken dabei u.a. Strauße, Weißflügeltrappen, Steinböckchen,
Riesentrappen und Singhabichte. Im Auobtal geht es mit Oryx, einem jungen Schwarzbrust-Schlangenadler
und den üblichen Verdächtigen zu unserem heutigen Etappenziel. Gegen 15 Uhr erreichen wir das Urikaruus Wilderness Camp und bekommen von Jaques Riverside Cabin Nr. 1 zugeteilt.
Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt haben, gönnen wir uns eine kurze Pause.
Fortsetzung folgt!
Teil 4708. Juni 2025
Tag 18: 10.03.25 Kieliekrankie - Urikaruus Wilderness Camp Um 16 Uhr drehen wir noch eine kleine Runde bis Dalkeith und wieder zurück. Während wir an den Wasserlöcher (13.&14.Bohrloch, Dalkeith) lediglich auf ein paar Gemsböcke und Tauben treffen,
sehen wir während der Fahrt u.a. einen jungen Singhabicht,
Rotbauchwürger,
Springböcke,
Erdhörnchen, Erdmännchen (darunter ein hochträchtiges Tier),
Giraffen, Schwarzbrust-Schlangenadler Oryx, Gnus,
Riesentrappen, Lannerfalken, einen Raubadler, der einen Löffelhund frisst,
Monarchfalter, Gaukler, Gleitaare, Kampfadler,
Sekretär, Blutschnabelweber,
Trauerdrongos, Lappenstare, Schakale,
einen Rothalsfalken, Riesentrappen, Singhabichte, Steinböckchen
und, zu guter Letzt, eine Puffotter mitten auf der Pad.
Gegen 18:45 Uhr sind wir wieder im Camp und es folgt das übliche Abendprogramm mit Sundowner und Braai.
Teil 4809. Juni 2025
Tag 19: 11.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp
Um 6:30 Uhr verlassen wir das Urikaruus Wilderness Camp und machen uns, bei 20°C, auf den Weg nach Auchterlonie. Während sich an den Wasserlöchern kaum ein Tier zeigt, sehen wir unterwegs Schakale, Giraffen,
Weißflügeltrappen und Gleitaare. Nach einer kurzen Pause auf der Auchterlonie Picnic Site
geht es weiter nach Twee Rivieren. Dabei entdecken wir neben Erdhörnchen,
Giraffen, Riesentrappen, Gleitaare und Weißflügeltrappen auch einen Zwergfalken. Nachdem wir in Twee Rivieren unsere Vorräte aufgestockt und das Auto vollgetankt haben, machen wir uns auf den Weg Richtung Melkvlei. Kaum haben wir das Camp verlassen, geraten wir in eine Radarkontrolle (gut versteckt hinter einem Busch). Wir sind zwar nicht zu schnell gefahren, aber die Papiere (Führerschein, Wildcard und Laufzettel) werden vom uniformierten Beamten trotzdem überprüft. Scheinbar ist alles zu seiner Zufriedenheit und wir dürfen weiterfahren. Wie schon auf der Auob-Seite ist an den Wasserlöchern nichts los. Lediglich bei Rooiputs quaken lauthals Frösche, aber wir entdecken leider keinen. Unterwegs sehen wir Strauße,
Riesentrappen, Gleitaare, Rotbauchwürger, Mahaliweber, Lappenstare, Erdschmätzer, Maskenweber, Sekretäre, Siedelweber, Gabarhabicht und Raubadler. Nachdem wir rund um Kij Kij wieder mal erfolglos die Gegend nach Löwen abgescannt haben, fahren wir über die Dune Pad nach Kieliekrankie. Dabei entdecken wir neben den üblichen Verdächtigen auch eine tote Puffotter mitten auf der Pad.
Um 14 Uhr sind wir zurück in Kieliekrankie und bekommen von Wilhelm diesmal Chalet Nr. 2 zugeteilt. Als wir unsere Sachen ins Chalet bringen, sitzt auf unserer Terrasse ein Singhabicht.
Was er von unserer Störung hält, zeigt er deutlich indem er auf unseren Tisch kackt und dann zum Nachbarchalet fliegt. Wir relaxen, bei mittlerweile 33°C, ein wenig auf unserer Terrasse und beobachten dabei eine Straußenfamilie am Wasserloch.
Fortsetzung folgt!
Teil 4910. Juni 2025
Tag 19: 11.03.25 Urikaruus - Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Gegen 15:40 Uhr starten wir zu einer kleinen Pirschfahrt im Auobtal. Auf dem Weg Richtung Kamqua entdecken wir u.a. einzelne Giraffen,
Springböcke und Hartebeester,
sowie die Schleiereule in ihrer Höhle,
einen Blassuhu,
Erdmännchen,
Kaptriele,
Kapkrähen und Erdhörnchen. Bei Montrose drehen wir um und fahren in Richtung Houmoed weiter. Natürlich schauen wir nochmal bei dem Blassuhu
und der Schleiereulenhöhle vorbei und haben Glück, denn auch der Jungvogel lässt sich blicken.
Ansonsten sehen wir auf dem Rückweg noch Erdhörnchen, Kapkrähen, Weißflügeltrappen, Fuchsmangusten, einen juvenilen Singhabicht,
Gleitaare, Gnus, Riesentrappen, einen Zwergfalken,
2 Kudu Damen
und Giraffen.
Gegen 19 Uhr sind wir zurück in Kieliekrankie und läuten mit dem obligatorischen Gin Tonic das Abendprogramm ein.
Teil 5011. Juni 2025
Tag 20: 12.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp Als wir unseren Laufzettel abholen, verabschiedet sich Wilhelm von uns. Ab heute Nachmittag wird er von Jaques als Campwart abgelöst. Um 6:30 Uhr fahren wir bei 18°C los.
Während der Fahrt auf der Dune Road nach Kij Kij und weiter nach Melkvlei sehen wir u.a. Singhabichte (darunter auch einen juvenilen),
Weißflügeltrappen, Schakale, Gelbbauchgirlitze,
Steinböckchen,
Strauße, einzelne Oryx, einen Kampfadler (juvenil),
Raubadler,
Kronenkiebitze, eine Schlankmanguste und Lannerfalken. Nach einer kurzen Pause auf der Melkvlei Picnic Site fahren wir weiter Richtung Dikbaardskolk und entdecken dabei u.a. einzelne Springböcke, Oryx und Gnus, sowie Lannerfalken, Riesentrappen, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Red Hartebeester,
und Gaukler.
Plötzlich stoppt Auto neben uns und es erschallt ein Hallo. Es sind die Jungs, die wir im letzten Jahr auch schon im Park getroffen haben. Sie sind erst am Anfang ihrer Tour. Wir unterhalten uns ein wenig und tauschen Sichtungen aus, dann trennen sich wieder unsere Wege. Nachdem auch am Wasserloch von Jan se Draai nichts los ist und bisher die Sichtungen von Vierbeinern eher bescheiden ausfallen, machen wir uns gegen 10:15 Uhr auf den Rückweg. Außer, dass bei Gunong nun Strauße und Oryx
(eins mit abgebrochenem Horn) am Wasserloch sind, ändert sich dabei sichtungstechnisch nicht viel. Um 11:50 Uhr verlassen wir, bei mittlerweile 32°C, das Nossobtal und fahren auf der Dünenpad zurück nach Kieliekrankie. Während der Fahrt entdecken wir noch einen Wiedehopf,
Singhabichte, Lannerfalken und Strauße. Als wir gegen 13 Uhr ins Camp kommen, hat Jaques Wilhelm schon als Campwart abgelöst. Auf unserer Terrasse sitzt wieder der Singhabicht auf dem Tisch und kackt diesmal zur Begrüßung auf den Grill.
Nach dieser Protestaktion fliegt er dann zur Nachbarshütte und wir machen es uns auf der Terrasse gemütlich und beobachten dabei einen Sekretär am Wasserloch.
Nach kurzer Zeit kommt auch der Singhabicht zurück und beobachtet uns vom Geländer aus.
Fortsetzung folgt!
Teil 5112. Juni 2025
Tag 20: 12.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Gegen 15 Uhr starten wir zu einer weiteren Pirschfahrt. Auf dem Weg Richtung Kamqua entdecken wir Giraffen,
Lappenstare, einzelne Gnus, Weißflügeltrappen und die Schleiereule in ihrer Höhle.
Der Blassuhu ist leider verschwunden und auch die Kapfüchse lassen sich um diese Tageszeit nicht blicken. So drehen wir um und fahren in Richtung Twee Rivieren weiter. Dabei sind die Sichtungen, zwischen Auchterlonie und Houmoed, sowie weiter nach Samevloeiing, mit Weißflügeltrappen, einem Sekretär, einzelnen Gnus und Steinböckchen recht bescheiden. Während der Weiterfahrt Richtung Kij Kij hat dann die Sichtungsfee ein Einsehen mit uns. Nach Erdhörnchen, Oryx, Strauße, einem Gleitaar,
Rotschulter-Glanzstare und einzelnen Gnus, entdecken wir, als erstes Highlight am Nachmittag, auf „dem Siedelweber-Baum“ eine Schleiereule die außen am Nest sitzt.
Ca. 4 km vor Kij Kij erwarten uns dann, als nächstes Highlight, 5 Löwen unter einem Baum. Als wir ankommen liegen sie alle nur faul da und wir stellen uns auf eine längere Wartezeit ein.
Da der Glaube ja bekanntlich Berge versetzt, nehmen wir einen Schluck Bestechungswilli zu uns, in der Hoffnung, dass sich die Katzen in Bewegung setzten. Nachdem der erste Löwe herzhaft gegähnt hat, kommt langsam Bewegung in die Truppe. Nacheinander stehen sie auf
und marschieren, leider im besten Gegenlicht, die Düne hoch.
Das war gerade noch rechtzeitig, denn viel länger hätten wir nicht mehr bleiben können.
Fortsetzung folgt!
Teil 5213. Juni 2025
Tag 20: 12.03.25 Kieliekrankie Wilderness Camp (Fortsetzung) Während der Rückfahrt auf der Dünenpad spielen die blühenden Cassien
heute nur eine Statistenrolle. Die Tiere haben hier um diese Zeit vermutlich nicht mehr mit Autos gerechnet und so erwarten uns mehrere Roadblocks durch Fleckenflughühner,
Hasen,
Schakale,
Weißflügeltrappen,
Steinböckchen und Riesentrappen.
Kurz nach 19 Uhr erreichen wir als Letzte das Camp und entschuldigen uns bei Jaques fürs Zuspätkommen. Mit einem Gin Tonic läuten wir das Abendprogramm ein. Am Wasserloch lässt sich nur ein Steinböckchen blicken. Zum Abendessen braten wir Hähnchenspieße, Kartoffeln, Zwiebel und Bohnen in der Pfanne.
Teil 5314. Juni 2025
Tag 21: 13.03.25 Kieliekrankie - Mata Mata Um 6:35 Uhr haben wir unsere Sachen ins Auto gepackt und verabschieden uns von Jaques. Auf dem Weg nach Kij Kij entdecken wir Schakale,
Singhabichte (juvenil),
Steinböckchen, Weißflügeltrappen, Oryx, Riesentrappe, Red Hartebeester, sowie, als erstes Highlight des Tages, einen Honigdachs, der von 3 Schakalen beobachtet wird.
Leider spielt sich das Ganze im hohen Gras ab und so gibt es lediglich ein paar Beweisfotos. Als nächstes Highlight entdecken wir bei Kij Kij 5 Löwen.
Nachdem wir auch ihnen die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, fahren wir um 8:30 Uhr, bei mittlerweile 24°C, weiter Richtung Twee Rivieren. Während der Fahrt sehen wir u.a. Schildkröten,
Tag 21: 13.03.25 Kieliekrankie - Mata Mata (Fortsetzung) Nach einem Tankstopp in Twee Rivieren, fahren wir weiter Richtung Auchterlonie. Dabei halten sich die Sichtungen mit Erdhörnchen, Rote Stachelagamen,
Singhabicht,
Kaptriele,
Sekretäre,
Strauße, sowie einzelne Hartebeester, Oryx und Gnus in Grenzen. Beim nächsten Teilstück nach Kamqua gibt es dafür mit Giraffen,
Weißflügeltrappen, Lappenstaren, der Schleiereule in ihrer Höhle, Erdmännchen,
Erdhörnchen, Strauße,
Oryx (bei Montrose),
einem Schwarzbrust-Schlangenadler, einzelnen Springböcken und Gnus, sowie 2 Sekretären
am Kamqua Wasserloch schon etwas mehr zu sehen.
Fortsetzung folgt!
Teil 5516. Juni 2025
Tag 21: 13.03.25 Kieliekrankie - Mata Mata (Fortsetzung) Auch bei der Weiterfahrt nach Mata Mata wird es uns mit den Sichtungen von Springböcken,
Sekretäre und Gnus nicht langweilig. Lediglich auf den abgemagerten, alten Löwenboy,
der direkt an der Pad bei Sitzas liegt, hätten wir verzichten können. Wir wollen ihn nicht stören und fahren direkt weiter nach Mata Mata. In Mata Mata checken wir ein und beziehen, unter dem wachsamen Blick einer Fuchsmanguste,
River Front Chalet Nr. 14. Nach einer kurzen Pause starten wir um 15:30 Uhr, bei mittlerweile 35°C, zu einer Pirschfahrt. Der Löwe liegt immer noch bei Sitzas.
Bei seinem Anblick kommen uns fast die Tränen - seine Tage sind wohl gezählt, selbst die Oryx haben keinen Respekt mehr vor der traurigen Gestalt und laufen direkt an ihm vorbei zum Wasser. Mit gedrückter Stimmung fahren wir weiter und entdecken bald schon Fleckenuhus,
Tag 21: 13.03.25 Kieliekrankie - Mata Mata (Fortsetzung) Nachdem wir rund ums 13. Bohrloch noch Nilgänse,
Kapturteltauben,
Kapsperlinge
und Mahaliweber
beobachtet haben, machen wir uns auf Rückweg. Die Gnus werden mittlerweile von einem Kuhreiher
begleitet. Der Perlkauz ist leider verschwunden und die Fleckenuhus sitzen weiterhin nicht optimal.
Bei Sitzas liegt der Löwe zumindest nicht mehr direkt an der Pad. In der Hoffnung, dass sich der Old Boy noch mal aufrappelt und einen vor neugierigen Blicken geschützten Platz findet, wo er in Würde sterben kann, fahren wir nach Mata Mata zurück.
Pünktlich vor Torschluss geben wir um 18:57 Uhr den Laufzettel ab. Beim Sundowner feuern wir zum letzten Mal den Grill an.
Die Mücken sind heute Abend und in der Nacht sehr lästig und bissig. Auch das Einsprühen mit Peaceful Sleep schützt uns nicht vor einem unruhigen Schlaf und das Summen der Mücken nervt gewaltig. Während ich nur ein paar Stiche abbekomme, ist Silke am nächsten Morgen total zerstochen.
Teil 5718. Juni 2025
Tag 22: 14.03.25 Mata Mata - Kalahari Game Lodge Früh am Morgen gibt es Regen und Gewitter. Nachdem wir unsere Sachen gepackt haben, checken wir aus und starten um 6:45 Uhr bei 19°C und Regen zu unserer letzten Pirschfahrt. In Sitzas atmen wir erst einmal auf – es liegt kein altersschwacher oder gar toter Löwe auf dem Präsentierteller. Unsere Wünsche wurden wohl erhört und der Old Boy hat doch noch einen ruhigen, vor neugierigen Blicken geschützten Ort für einen würdevollen Abgang gefunden. Ab Craig Lockhart lässt der Regen nach und hört schließlich ganz auf. Während der Fahrt sehen wir Springböcke, Schakale, die 2 Fleckenuhus,
Gelbbauch-Girlitze, Schwarzbrust-Schlangenadler, Strauße, Riesentrappen und Schildis. Nach einem kurzen Pipistopp auf der Kamqua Picnic Site geht es um 9:20 Uhr, bei bewölktem Himmel und mittlerweile 25°C, weiter Richtung Auchterlonie. Dabei entdecken wir u.a. Lannerfalken, Kapkrähen, Kronenkiebitze, Springböcke, Oryx, Erdhörnchen,
Erdmännchen, Weißflügeltrappen, Giraffen, die Schleiereule in ihrer Höhle,
Schildis
und, nach dem Motto, „Das Beste kommt zum Schluss“, Leopardin „Miera“, die uns ca. 1,5 km vor Gemsbokplein über den Weg läuft.
Fortsetzung folgt!
Teil 5819. Juni 2025
Tag 22: 14.03.25 Mata Mata - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Wir beobachten die Leopardin eine ganze Zeit lang, zuerst sind nur 2 weitere Autos da, aber nach und nach kommen weitere dazu.
Statt der Katze Freiraum zu gewähren, versperren einige Unbelehrbaren ihren Weg. Mit sowas können wir nur sehr schwer umgehen und so fahren wir nach Gemsbokplein. In der Hoffnung, dass Miera vielleicht zum Trinken kommt, warten wir hier etwas und machen uns dann auf den Rückweg. Die Leopardin hat sich mittlerweile ins Gebüsch zurückgezogen aber es herrscht immer noch dichtes Gedränge und man kommt kaum durch.
Fortsetzung folgt!
Teil 5920. Juni 2025
Tag 22: 14.03.25 Mata Mata - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Mit Springböcken,
Giraffen,
Maricoschnäpper,
Erdhörnchen,
Erdmännchen,
Strauße,
Vlei Lilien, Gabelracken
und Oryx
geht es weiter nach Kamqua, wo wir gegen 12 Uhr am Wasserloch Gemsböcke antreffen.
Bei der Weiterfahrt nach Mata Mata sehen wir u.a. noch einen Sekretär (13. Bohrloch),
Schwarzstirnwürger,
Blutschnabelweber,
Kaptäubchen, Zwergfalken,
die zwei Fleckenuhus (nun im besseren Licht),
Gnus, Oryx und eine Kapkobra, die jedoch keine Lust auf ein Fotoshooting hat und sich sofort ins Gebüsch verzieht. Gegen 14:15 Uhr erreichen wir Mata Mata. Hier tanken wir zuerst das Auto voll und Pumpen die Reifen auf. Bei der Ausreise aus dem KTP ist der gleiche Beamte wie bei der Einreise da. Er grinst und meint die 3 Wochen wären schnell rumgegangen und da müssen wir ihm sogar Recht geben! Nach dem angeblich fehlenden Formular von der Einreise fragt er nicht und so geht unser KTP-Abenteuer zu Ende. Laut Kilometerstand haben wir insgesamt 4.550 km im Park zurückgelegt.
Die Einreise nach Namibia geht ebenfalls schnell über die Bühne, wir müssen noch nicht mal den bereits ausgefüllten Ausreisezettel abgeben. Um 14:45 Uhr ist alles erledigt und wir fahren das kurze Stück (ca. 20 km) auf der C15 zur Kalahari Game Lodge. Dabei entdecken wir leider wieder einen toten Löffelhund auf der Pad.
Fortsetzung folgt!
Teil 6021. Juni 2025
Tag 22: 14.03.25 Mata Mata - Kalahari Game Lodge (Fortsetzung) Gegen 15 Uhr erreichen wir, bei mittlerweile 30°C, die Einfahrt zur Kalahari Game Lodge und sehen auf dem Weg zur Rezeption Strauße, Rotbauchwürger, Grautokos, Nilgänse, Erdhörnchen und Schildkröten.
Nach einem kühlen Begrüßungsdrink bekommen wir diesmal Eland B als Unterkunft zugeteilt. Hier räumen wir für die eine Nacht nur das Notwendigste aus dem Auto und relaxen dann auf unserer Terrasse. Dabei beobachten wir einen Afrikakuckuck,
Gnus, Springböcke und Zebras. Später gehen wir zum Sundowner zum Hauptgebäude. Nach 18 Tagen als Selbstversorger, genießen wir es, nicht selbst kochen zu müssen.