Lüderitz fand ich eine sehenswerte Destination, sollte man mal unbedingt gemacht haben. Um die Stadt herum gibt es nur Wasser und Sand, es wächst nichts und auch die vielen Regenfälle der letzten Zeit haben nicht dazu geführt, dass sich die Landschaft verändert hätte.
keine Hyäne weit und breit zu sehen
Je weiter wir Richtung Aus kamen, desto grüner wurde der Flaum, der sich über die Landschaft gelegt hatte nach den vielen Regenfällen.
Hier sind wir bereits an Aus vorbei und auf der C13 / C14.
Es wird immer grüner.
Jedoch wird es nicht nur grün, sondern es kündigen sich auch heftige Gewitter an. Zuerst aber ein Pferdefuhrwerk, ich meine mich zu erinnern, dass wir das in Maltahöhe gesehen haben.
Danach wurd es eine Fahrt gegen die Zeit. Die Regenwolken verdichteten sich immer mehr und die gelegentlichen Regenschauer wurden heftiger. Ich befürchtete als ungeübter Namibiafahrer, dass ich irgendwann nichtmehr durch die wassergefüllten Senken durchkommen würde.
Letztlich ist aber doch alles gut gegangen, wir sind ohne Probleme in der Teufelskrallen Lodge angekommen.
Teil 2206. Juni 2025
Teufelskrallen Lodge
Für das Klo muss man raus. Das war am ersten Abend sehr unangenehm, da es stark regnete, und ausserdem hatten wir wohl das Licht für ne Zeit angelassen und es sammelte sich alle möglichen Insekten im kleinen Raum. War gar nich n büsschen gemütlich...
Die Lodge war ein netter Ausklang für unsere zweite Namibiareise, wenn auch kein Highlight. Das liegt u.a. auch daran, dass die angedachten geführten Safari-Ausfahrten nicht durchführbar waren. Für die geführten Touren bedient sich die Teufelskrallenlodge seiner Schwesterlodge, der Red Dunes Lodge. Die Red Dunes Lodge war allerdings abgesoffen an dem Tag, an dem wir ankamen durch den Regenbruch, der kurz vor unserer Ankunft runtergegangen sein muss. Nicht nur, dass die Lodgegebäude in einer Senke stehen und bis unters Dach mit Wasser gefüllt waren, sondern es bestand auch kein Überblick über den Zustand der Tiere, anscheinend war das Gelände großflächig mit Autos unpassierbar. Die Red Dunes Lodge musste letztendlich für unbestimmte Zeit schliessen, die Wassermassen haben der Lodge zu stark zugesetzt.
Kaptäubchen
Die Teufelskralle hat aus sich selbst heraus nicht wirklich etwas zu bieten für 4 Tage, wir haben die Zeit eher abgesessen. Die 4 Gnus und wohl 8 Springböckchen hatten wir schon zum Frühstück durchgezählt, das kleine Gelände war zu Fuss auch irgendwann abgelaufen. In der näheren Umgebung war auch nichts, was uns empfohlen werden konnte, weil wohl alles durch den Regen in Mitleidenschaft gezogen wurde. So haben wir viel auf der Terrasse gesessen und viel gelesen.
So sah die C21 bei der Teufelskrallenlodge aus, sie war überspült, links und rechts bedeckte Wasser die flache Landschaft.
Eines Abends sind wir vom Abendessen zurückgekommen zu unserem Zelt und fanden diese kleine Schlange (etwa 60cm lang) und den braunen Skorpion im Licht der Taschenlampe.
Die letzten Bilder sind der eingestürzten Brücke auf dem Weg nach Windhoek auf der B1 gewidmet. Die Brücke wurde aufgrund der Regenfälle etwa 10 Tage vorher unterspült und stürzte ein. Eine Umfahrung war aber wenige Tage später eingerichtet, wie man hier sieht.
Das wars, diese unsere Reise endet damit. Der Flug Windhoek / FFM mit Discover war wie der Hinflug auch ereignislos.
Fazit Namibia in der Regenzeit ist absolut sehenswert. Wir ziehen das Grün der Regenzeit allemal der braunen Sandkiste des südlichen Winters vor.