JAJanaQThemenstarter1 Beiträge · seit 202506. März 2025 · #1Guten Abend,
wir sind Jana und Tobi (28 und 31 Jahre alt) und fliegen im Oktober das erste Mal für knapp 3 Wochen nach Namibia.
Flüge (mit Condor über Südafrika ab/bis Frankfurt) und Mietwagen (Toyota Fortuner o. ä. mit Automatik-Getriebe und Allrad) sind bereits gebucht. Bei der Route sind wir uns noch nicht ganz sicher und freuen uns über Tipps und Vorschläge.
Ankunft ist am Dienstag, den 21.10.2025 um 12:50 Uhr in Windhoek, danach Übernahme des Mietwagens und auf jeden Fall eine Übernachtung in Windhoek.
Danach würden wir gerne Richtung Süden starten und in die Kalahari-Wüste fahren. Lohnt es sich hier 2 Nächte einzuplanen oder lieber nur eine Nacht und dafür eine Nacht mehr woanders einzuplanen?
Als nächstes sind 2 Nächte im Fish River Canyon geplant. Lohnt es sich hier das Geld für die Fish River Lodge auszugeben oder ist die Gondwana Canyon Lodge eine gute, etwas preiswertere Alternative?
Weiter würde es dann entweder nach Lüderitz oder nach Aus gehen. Ich tendiere aktuell eher zu einer Nacht in Lüderitz. Ist das ausreichend? Empfiehlt jemand lieber in Aus zu übernachten, wenn ja, warum?
Danach Weiterfahrt nach Sossusvlei / Sesriem und in die Namib-Wüste mit 2-3 Übernachtungen sowie 2 Übernachtungen in Swakopmund.
Im Anschluss überlegen wir eine Nacht nahe der Spitzkoppe zu verbringen und weiter ins Damaraland zu fahren. Hier hatten wir überlegt 2-3 Nächte einzuplanen.
Als Alternative zur Spitzkoppe habe ich noch gesehen, dass man zum Erongo-Gebirge fahren könnte sowie zum Brandberg und danach dann ins Damaraland. Ich glaube wir würden die Spitzkoppe bevorzugen, lassen uns aber natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Die vorletzte Station wäre voraussichtlich der Etosha-Nationalpark. Ich denke hier möchten wir 3 Nächte verbringen.
Zum Schluss sind wir uns nicht sicher, ob wir lieber eine Nacht zum Waterberg oder zu Okonjima fahren sollen.
Die letzte Nacht vor Abflug würden wir dann wieder in Windhoek verbringen, damit wir genügend Zeit haben den Mietwagen vor unserem Rückflug am 08.11.2025 um 13:40 Uhr zurückzugeben. Eine Alternative wäre noch die letzte Nacht statt in Windhoek in Naankuse zu verbringen. Von dort fährt man ja auch nicht mehr lange zum Flughafen.
Insgesamt haben wir 18 Übernachtungen in Namibia und möchten die Zeit natürlich bestmöglich nutzen 🙂
Wir sind gespannt auf eure Meinungen und freuen uns schon jetzt auf unsere bevorstehende Reise!
Vielen Dank und liebe Grüße,
Jana & Tobi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. März 2025 · #2Hallo Jana & Tobi,
schaut Euch mal hier den ersten Post aus 2016 an. Dann dürften schon viele Eurer Fragen beantwortet sein:
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.htmlViele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
STstefanswelt22 Beiträge · seit 202506. März 2025 · #3Hallo Jana,
Erstmal Glückwunsch zur Entscheidung nach Namibia zu reisen. Werdet Ihr sicher nicht bereuen!
Zur angedachten Route: Grundsätzlich eine machbare Sache, jedoch finde ich, dass da zu viel Hetzerei entstehen würde. Hättet Ihr 3-4 Nächte mehr, wäre da nichts daran auszusetzen. Aber bei 18 Nächten den Süden UND Etosha einzubauen, halte ich für keine gute Idee. Da würde mir persönlich die Zeit fehlen, auch mal abzuschalten und zu genießen.
Hier aber mal der Reihe nach meine Überlegungen, wenn tatsächlich der Süden und Etosha „Pflichtprogramm“ für Euch sind:
Würde zunächst, auch wenn mir da einige widersprechen werden, die erste Nacht in Windhoek auslassen und gleich ein paar Kilometer machen Richtung Kalahari. Voraussetzung wäre natürlich, dass ihr den Mietwagen direkt am Flughafen in Empfang nehmen könnt und keinen Umweg in die Stadt nehmen müsst.
Dort würde ich dafür 2 Nächte bleiben, um Zeit zu haben, anzukommen und zu „akklimatisieren“. Unterkunftsvorschläge findet Ihr hier im Forum einige. Für uns geht es in rund zwei Wochen zum ersten Mal in die Teufelskrallen Lodge. Habe aber auch gute Erfahrungen in der Kalahari Camelthorn Lodge gemacht.
Anschließend dann weiter Richtung Fish River Canyon. Die Fish River Lodge ist den Aufpreis meiner Meinung nach wert, auch wenn der Preis schon ein wenig übertrieben und schmerzhaft erscheint. Ich war am Canyon zwar in keiner anderen Unterkunft bislang, aber die Fish River Lodge hat durch ihre einzigartige Lage einfach einen „Wow-Faktor, für mich eine der beeindruckendsten Unterkünfte überhaupt. Hier dann wieder 2 Nächte.
Danach würde ich Euch empfehlen, in Aus zu übernachten. Es gibt dort nicht unbedingt mehr zu unternehmen als in Lüderitz, aber der Weg von dort in die Namib ist einfach um eine gute Stunde kürzer. Von Lüderitz in die Sossusvlei wäre zwar theoretisch an einem Tag machbar, wäre mir persönlich aber zu stressig. Es kann halt auch immer was schief gehen. Hier würde ich auch zwei Nächte empfehlen, dann könnt ihr euch überlegen, von dort einen Tagesausflug nach Lüderitz zu machen.
Von Aus dann Richtung Namib. Hier kann ich aus eigener Erfahrung das Desert Quiver Camp empfehlen. Es gibt aber noch unzählige andere tolle Unterkünfte. Hier müsst ihr halt schauen, was noch verfügbar ist. Es werden sicher einige Unterkünfte schon ausgebucht sein. Dort auch 2 Nächte bleiben.
Von dort dann weiter nach Swakopmund. Hier wieder 2 Nächte Aufenthalt.
Im Anschluss würde ich direkt von Swakopmund ins Damaraland. Nicht, weil ein Abstecher zur Spitzkoppe o.Ä. sich nicht lohnen würde, sondern aus Zeitgründen. Ich persönlich finde, dass sich der weite Weg in die Etosha erst ab 4 Nächten wirklich lohnt. Dann habt ihr auch die Möglichkeit, ohne zu große Hetzerei den West- und den Ostteil zu sehen. Für Unterkunftsempfehlungen im Damaraland gibt es bestimmt viele Foristen mit mehr Expertise/Erfahrung. Ich war bislang im Madisa Camp, was eine schöne Erfahrung war. Hier dann wieder 2 Nächte Aufenthalt.
Im Etosha empfehle ich 2 Übernachtungen im Westteil und 2 im Ostteil. Hier ist zu überlegen, ob im Park direkt oder etwas außerhalb. In den letzten Jahren gibt es leider vermehrt negative Berichte über die Zustände der Camps im Park, deshalb würde ich es bevorzugen, außerhalb zu bleiben. Für den Westteil kann ich Etosha Village empfehlen, im Osten finde ich das Onguma Bush Camp schön.
Im Anschluss würde ich dann ohne Zwischenstopp Richtung Windhoek. Hier wäre von der Entfernung her z.B. Okahandja o.Ä. denkbar, als letzter Stopp vor Abflug (sollte Windhoek zu weit sein). Hier würde ich zwei Nächte bleiben. Ich persönlich mag es nicht, am Ende einer langen Reise mit vielen Eindrücken nur eine Nacht in der letzten Unterkunft zu bleiben. Mir gefällt es einfach, noch einen vollen Tag ausruhen zu können in einer schönen Lodge bevor es den weiten Weg zurück nach Deutschland geht.
Das ist aber sicher Geschmacksache und bei Euer eng getakteten Reise könntet Ihr die zusätzliche Nacht auch gut woanders gebrauchen (z.B. in der Namib oder in Swakopmund).
Eine Überlegung wäre noch, direkt von Swakopmund in den Westteil der Etosha zu fahren und das Damaraland auszulassen. Damit würdet Ihr 2 Nächte sparen, die ihr für je eine dritte Nacht in der Sossusvlei und in Swakopmund eintauschen könntet.
Wie ihr seht, es gibt viele Möglichkeiten. Würde aber wie Christian empfehlen, Euch in die vielen Threads hier einzulesen. Viel Spaß in der weiteren Planung!
LG
Stefan
Ad Rian229 Beiträge · seit 202206. März 2025 · #4Ich empfehle euch bei nur 18 Tagen, den tiefen Süden wegzulassen.
Beginnt mit Naukluft/Sesriem und reist dann weiter nach Norden. Nach Swakopmund weiter ins Damaraland und dann in den Etosha. Auch Waterberg würde ich weglassen und dafür auf der Rückfahrt Erongo/Spitzkoppe einbauen.
Erongo/Spitzkoppe auch alternativ zwischen Swakopmund Damaraland.
Adrian
cheffo68 Beiträge · seit 201906. März 2025 · #5Für mich klarer Fall, Fiosh-River und Etosha ist Stress. Wir haben bei unserer ersteh NAM-Reise (inzwischen 4) in Windhoek den Wagen abgeholt und direkt zu Kalahari Anib gefahren. Ging damals noch gut weil Air Namibia gegen 6:30 in WDH landete. Bei beschriebener Ankunft gegen Mittag würde ich aber nicht mehr weit fahren, kann ordentlich schiefgehen (hatten dieses Jahr fast 5h gebraucht von Landung bis Abfahrt Mietwagen). Toller Startpunkt ist Voigtland Guesthouse mit toller erster Giraffenbegegnung und schöner Landschaft, gutem Essen und viel Ruhe.
Von Anim sind wir dann die "typischen Erstlingspunkte" abgefahren welche uns faszinierten um weitere 3 mal nach NAM zu reisen. Zuviel reinpacken macht keinen Sinn/Spass.
Von Anib z.B. ins Sossus (2N), dann auf Weg zur Spitzkoppe oder Swakopmund zwischenstop in den schönen Bergen um die bekannten Pässe herum(wir haben beides gemacht, Swakop macht aber nur Sinn bei 2 Übernachtungen, z.B. bei der Meike), Madisa war eine schöne Nummer auf der Reise, aber meiner Meinung reicht da ein Nachmittag/Nacht. Von dort in den Etosha (3-4 Tage sind dort ideal), am Rückweg dann entweder Waterberg oder sowas wie Okonjima. Okonjima macht meiner Meinung am Ende einer Reise nach Etsoha wenig Sinn weil da schon viel Viecher gesehen. Es sei denn das soll zum relaxen sein, dann würde ich aber nicht Okonjima nehmen, gibt da eine Vielzahl schönerer Lodges. Uns hats erstaunlicherweise am Mount Etjo sehr gut gefallen (Regenzeit), total entspannt, relativ leer (trotz Weihnachtsferien) und viele Tiere/Vögel. So bekommt Ihr Eure Tage auch schnell "voll2 bei weniger Stress und maximalem Erleben.
Sicherlich wirde Euch das so gut geafllen dass Ihr dann in einer weiteren Reise die anderen Gebite besuchen könnt. Wir haben das so weiter gemacht:
2. Reise Nur Caprivi und Zweitbesuch Etsohaa am Rückweg
3. Reise Süden und KTP (Incl. Koiimasis 2N, Lüderitz 2 N, KTP 5N)
4. Reise Mount Etjo-Kaoko bis an die Grenze zu Angola, am Rückweg tatsächlich wieder paar Tage Etosha.
Alle Reisen in den Weinachtsferien= Regenzeit
Viele Grüsse