Wenn ihr 7 Tage Zeit hättet...

7 Antworten · 1'293 Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2025 von rik m.
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Themenstarter608 Beiträge · seit 202011. Feb. 2025 · #1
Hallo zusammen!

Die Sehnsucht nach Namibia wächst und wächst. Die einzige Möglichkeit in diesem Jahr, in dieses Sehnsuchtsland zu reisen, wäre in die Herbstferien. Es gäbe laut LH-Homepage einen Direktflug von Muc am Fr Abend und einen Rückflug eine Woche später am Sa Abend, der aktuell preislich noch im Rahmen wäre. Es ergäbe 7 Nächte im Land.
Da ich nicht campe, suche ich feste Unterkünfte mit Frühstück und Abendessen. Mein Bekannter C. würde wieder als Fahrer mit mir reisen. Also brauche ich 2 Zimmer.
Mein Interesse liegt auf Landschaft, Sand und Fels. Wüstenquell gefiele mir daher sehr gut. Tsondab Valley auch. Ameib Gästefarm auch. Ich möchte wandern und fotographieren, ev. angebote Ausfahrten machen oder mit C. 4x4-Drives.

Bisher war ich überwiegend im Süden, s. meine diversen Reiseberichte. Natürlich könnte ich eine ähnliche Route machen wie schon einmal, z.B.:

2 N Intu Afrika
2 N Greenfire Lodge
3 N Tsondab Valley

Etwas Neues wäre:

2 N Ombe
2 N Ameib
3 N Wüstenquell

Oder oder oder? Welche Route (unabhängig von meinen beiden Ideen) würdet ihr vorschlagen, wenn ihr nur 7 Tage bzw. Nächte zur Verfügung hättet und dabei höchstens 3 verschiedene Standorte anfahren wolltet? Bin auf eure Vorschläge gespannt. 🙂

Liebe Grüße
Rik
zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2025
243 Beiträge · seit 202112. Feb. 2025 · #2
Hallo Birgit,
Wäre der Tok Tokkie Trail keine Option für Dich?
Liebe Grüße Kirsten
7'296 Beiträge · seit 200612. Feb. 2025 · #3
rik m. schrieb:
Mein Interesse liegt auf Landschaft, Sand und Fels. Wüstenquell gefiele mir daher sehr gut. Tsondab Valley auch. Ameib Gästefarm auch. Ich möchte wandern und fotographieren, ev. angebote Ausfahrten machen oder mit C. 4x4-Drives.
2 N Ameib

Bei dieser Kombination würde ich einen Tag an der Spitzkoppe empfehlen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200612. Feb. 2025 · #4
Hi Rik,
Oder oder oder? Welche Route (unabhängig von meinen beiden Ideen) würdet ihr vorschlagen, wenn ihr nur 7 Tage bzw. Nächte zur Verfügung hättet und dabei höchstens 3 verschiedene Standorte anfahren wolltet? Bin auf eure Vorschläge gespannt. 🙂
wenn es um Landschaft, insbesondere felsige/bergige geht, dann Brandberg, Naukluft und Spitzkoppe. Vielleicht dann noch Sand mit rein, am ehesten dann Namib-Sandmeer (Kalahari liegt dann eigentlich etwas ab vom Schuss).

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'624 Beiträge · seit 201512. Feb. 2025 · #5
Hallo,
meine klare Empfehlung für die Jagd auf Fotomotive ist Wüstenquell, sehr unterschiedliche tolle Bereiche. Allerdings braucht man vermutlich jemanden, der weiß wo diese sind. Ich weiß nicht, ob Touren angeboten werden. Zum Adlerfelsen kann man natürlich von den Chalets aus laufen.
Rostock Ritz liegt ebenfalls in einem tollen Gebiet, ähnlich wie Tsondab von den Steinen her. Hier gibt/gab es viele Wanderwege. Zwischen Rostock Ritz und Wüstenquell könnte man an der Blutkuppe den Rock-Sculpture-Trail laufen (das wäre allerdings ein langer Tag, Permit für Naukluft notwenig).
Auf Ameib kann man wandern und fotografieren gut verbinden - klare Empfehlung von mir. Eine Übernachtung an der Spitzkoppe lohnt finde ich auch, aber ich bin kein Fan von der Spitzkoppe.
Laut Internet ist wohl tsaobis naturepark im Betrieb (Preise für 2024/2025 vorhanden). Es war und ist für mich ein großer Wunsch den Phytonfelsen zu sehen. Unterkunftsmässig allerdings sicher kein Highlight.
Liebe Grüße,
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
Themenstarter608 Beiträge · seit 202012. Feb. 2025 · #6
Danke für eure Anregungen!

@ Kerstin: Doch, der Tok Tokkie Trail ist fantastisch! Habe ich vor 2 Jahren schon gemacht (kleine Tour 1 Woche im Februar). So schön es war, aber ich würde lieber erst noch anderes sehen.

@ Wolfgang und Christian: Spitzkoppe hat mir ebenfalls sehr gut gefallen; da der Besuch schon länger zurück liegt, wäre das überlegenswert. Die Spitzkoppen-Lodge ist wohl die einzige Unterkunft in unmittelbarer Nähe, oder?

@ Elisabeth: Wüstenquell erscheint mir immer mehr als der Ort, den ich suche! Danke auch für den Hinweis auf tsaobis naturepark. Das kannte ich noch nicht. Würde mir von der Landschaft auch sehr gefallen; mit C. könnte ich auch 4x4-Trails fahren. Schade, dass die Unterkunft eher mau ist. Du warst schon dort, oder? Wann war das? Rostock Ritz habe ich 2mal besucht und bin dort auch schon gewandert; wunderbare Landschaft, aber komische Atmospähre...

Ist die Strecke Flughafen - Wüstenquell an einem Tag machbar? Über die B2 würde ich mit 4 Stunden rechnen. Über die C 28 6 Stunden oder länger. Lieg ich da richtig?
zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2025
29 Beiträge · seit 202026. Feb. 2025 · #7
Hallo Rik,
ich habe mir vor gut einem Jahr auch den Kopf zerbrochen, wie ich aus gerade mal 8 Nächten eine möglichst eindrücksvolle, vielseitige und gleichzeitig erholsame Namibia-Reise raushole. Es ging (fast) auf - hier meine Route:

Tag 1: Gängige Aktivitäten am Flughafen, Mietauto, kurzer Einkauf, Fahrt zur Otjisazu Gästefarm

Tag 2: Ankommen am Pool, nachmittags Safaritour auf der Farm mit tollen Giraffensichtungen, Otjisazu Gästefarm

Tag 3: Fahrt durch den Erindi (offentliche Straße) und Omaruru zu Otjohotozu Gästefarm, Sundowner am Rande des Erongo

Tag 4: Besichtigung Felsmalereien auf Ai Aiba, Weiterfahrt zur Spitzkoppe, Camping im Bodenzelt (hatten wir dabei - alternativ gibt es das Cabin Camo oder man bleibt zum Beispiel auf der Amaib Lodge)

Tag 5: Weiterfahrt über die D1918 zum Atlantik, kurzer Wellenspaß bis zum Knie, Fahrt nach Swakopmund, Museumsbesuch, Übernachtung in der Desert Breeze Lodge

Tag 6: Vormittag kleine Dünenwanderung und Fotoshooting in den Dünen hinter der Lodge, Weiterfahrt über Walvisbay (Flamingostop) und C14 nach Solitaire, Übernachtung in der Solitaire Desert Farm

Tag 7: Fahrt über Naukluft Mountain Zebra Park nach Maltahöhe, Übernachtung auf Farm Burgsdorf

Tag 8: Ausspannen am Pool, Kartenspielen auf Burgsdorf

Tag 9: Fahrt nach Windhoek, kurze Stadttour mit Shoppingeinlage, gegen 18 Uhr Ankunft am Flughafen

Fazit:
Jeder einzelne Tag in Namibia lohnt sich.
Auch die langen Fahrstrecken hatten ihren Reiz, weil sie landschaftlich einmalig sind.
Die Pausen waren wohltuend und ausreichend.
Den Schlenker über Maltahöhe war von der Fahrstrecke für die kurze Reisezeit dann doch einen Tick zu viel. Da hätte wohl auch eine zweite Unterkunft in der Namib gereicht.

Vielleicht hilft es. Beste Grüße, Antje
Themenstarter608 Beiträge · seit 202026. Feb. 2025 · #8
Grüß Dich, Antje!

Danke für deine Schilderung! Klingt nach einer interessanten Tour.
Ich habe mich noch nicht entschieden, was und wie ich machen will...

Ganz liebe Grüße

Birgit