beaverThemenstarter13 Beiträge · seit 200706. Feb. 2007 · #1Liebe Forumsmitglieder,
zunächst möchte ich mich für die vielen interessanten Informationen bedanken, die ich während meines "Mitlesens" in den letzten Jahren schon von Euch erhalten habe.
Für meine nächste Reise habe ich beschlossen, auch selber Fragen an das Forum zu richten, in der Hoffnung, diese so informativ beantwortet zu bekommen, wie es hier üblich ist.
Ich möchte damit anfangen, unsere Route mit der Bitte um konstruktive Kritik vorzustellen:
Wir werden im September/Oktober 2007 zu viert in zwei für Camping ausgerüsteten 4x4-Fahrzeugen unterwegs sein, es wird meine 4. Namibia-Reise werden.
Tag/Strecke/ggf. Übernachtung
1 Ankunft WDH
2 WDH - Grootfontein
3 Grootfontein - Khaudom Sikaretti
4 Khaudom Campsite
5 Khaudom - Mahangu GR
6 Mahangu GR - Mudumu
7 Mudumu - Mamili
8 Mamili - über Ngoma Gate nach Kasane
9 Victoria-Falls (geführte Tour von Kasane)
10 Kasane - Chobe entweder Kawimba oder Nogazaa
11+12 Chobe Savuti
13 Chobe - Moremi North Gate
14 Moremi Xakanaxa oder Third Brigde
15 Moremi - Maun
16 Maun - WDH
17 Maun - WDH
18-21 Farm
22 WDH, Rückflug
Ich weiß, es ist etwas gehetzt, denke aber trotzdem, daß es machbar und lohnenswert ist.
Noch zwei Fragen:
1) Kennt jemand im Chobe den Nogazaa Campsite, ist er inzwischen geöffnet, lohnt sich die Fahrt dort hin?
2) Die Planung für Moremi gefällt mir noch nicht so gut, habt Ihr Vorschläge? Ggf. direkt nach Maun und von dort aus eine (vielleicht mehrtägige) walking safari machen? Kennt Ihr gute Veranstalter?
Vielen Dank ersteinmal für Eure Antworten und verzeiht dem Forums-Neuling, daß diese Anfrage wohl besser unter Botswana geschrieben worden wäre.
Gruß beaver
Savuti479 Beiträge · seit 200606. Feb. 2007 · #2Hallo beaver,
du hast es ja schon selbst erkannt, deine Reise ähnelt einer Flucht;) . Zum Kaudom: ich bin der Meinung, daß man beideCampgrounds einplanen muß, wir waren nach der schwierigen und somit zeitlich langen Fahrt immer froh ein Camp erreicht zu haben. Wenn ich nochmals die Wahl hätte würde ich Kaudom zu Gunsten Moremi/Chobe auslassen, die Tiersichtungen waren gleich null, war aber auch in der Regenzeit Dezember/Januar.
Soviel zur Info, viel Spaß beim Planen, es kommen sicherlich noch kompetentere Antworten.
Grüße aus München, Hurra es schneit. GabiB)
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen
Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen.
Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200606. Feb. 2007 · #3@Gabi
3 Grootfontein - Khaudom Sikaretti
4 Khaudom Campsite
5 Khaudom - Mahangu GR
Es sind doch beide Camps eingeplant.Sikaretti is das suedliche, waehrend das noerdliche keinen eigenen Namen hat.
Mahangu GR hat keinen eigenen Campingplatz
Etwas entspannter wird es wenn ihr Mahangu weglasst und gleich nach Mudumu fahrt und dort eine zweite Nacht verbringen werdet.
Nogazaa hat keinen offiziellen Campingplatz.
Ihr habt kaum Reservetage! Wenn einmal mit einem Auto etwas ist, kommt ihr schnell in Zeitnot. Auch habt ihr fuer den Kaudom N.P. kaum Zeit. Die Strecke vom Sued- ins Nordcamp wird euch den Tag beschaeftigen!
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
beaverThemenstarter13 Beiträge · seit 200706. Feb. 2007 · #4Vielen Dank für Eure bisherigen Antworten, gerne lese ich weitere Hinweise.
@Andreas Cierpka:
- Mahangu wollte ich nur ansteuern, weil ich befürchtete, es wegen der Streckenverhältnisse nicht an einem Tag bis Mulumu zu schaffen. wenn das jedoch möglich ist, wäre mir das lieber.
- zu Nogazaa: Heißt das, daß campieren dort nicht möglich ist? Lohnt sich die Fahrt in diese Einsamkeit wegen Landschaft und/oder Möglichkeiten zur Tierbeobachtung vielleicht trotzdem oder ist es besser auf den nördlichen "Hauptrouten" zu bleiben?
- Als Resevetage hatte ich die Tage 18-21 vorgesehen.
Nochmals Danke,
Gruß beaver
Matatu496 Beiträge · seit 200606. Feb. 2007 · #5Kurz vor Mahango liegt das staatl. Restcamp. Schöner Rasen-Campingplatz, direkt am Fluß und den Stromschnellen (Rundgang).
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200606. Feb. 2007 · #6Nogazaa
Camping ist moeglich, es sind auch die Campingplaetze vorhanden aber ich denke nicht, dass das ganz offiziell ablaeuft.
Nogatsaa Camp 1: S18 17.026 E24 58.371
Nogatsaa Camp 2: S18 17.203 E24 57.825
Eines von beiden ist glaube ich ein HATAP Camp.
Tchniga Camp: S18 21.053 E24 56.772
Beide liegen an der gleichen Pfanne und haben einen Beobachtungsstand. Um die Jahreszeit werdet ihr hauptsaechlich Elefanten sehen. Die Strecke von Nogatsaa weiter nach Savuti ist einsam - aber da ihr ja mit zwei Autos unterwegs seid kein Problem. Elefanten koennt ihr auch um Savuti gut beobachten. Die Strecke wird ab und zu einmal von Lodgefahrzeugen angesteuert aber in der Regel seid ihr dort alleine.
Wie alleine beweisen die letzten Nashoerner Botswanas in Freiheit ehe sie nach Khama umgesiedelt wurden. Wenn es mit der Zeit knapp werden wuerde, wuerde ich auf diesen Tag verzichten.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
GOGoldmole164 Beiträge · seit 200606. Feb. 2007 · #7Hallo!
Im Mudumu unbedingt auf Campsite 3 gehen. Ist mit Abstand die schönste. Eins und zwei sind recht nah am Wildhütercamp.
Für den Mamili solltet ihr ein wasserfestes Auto mitbringen 😎 ...
Gruß
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200606. Feb. 2007 · #8Hallo Beaver
Bei uns war es grosses Glück, dass wir jemanden für eine Tour durch den Khaudom getroffen haben. Wir haben das schon eine Weile aufgeschoben, weil wir nicht alleine fahren wollten. Wenn man schon einiges in Namibia und Botswana gesehen hat, lohnt sich dier Tour auf jeden Fall. Allerdings geht Ihr ein bisschen sehr schnell vor.
Südlich von Tsumkwe liegt das Naye-Naye-Gebiet, das Ihr auf jeden Fall auch besuchen solltet. Je nach dem für die Baobab-Tour oder auch noch für eine Fahrt durch die Salzpfannen (wir hatten leider noch viel Wasser drin). Übernachten könnt Ihr wunderbar unter den Baobabs.
Die Fahrt in den Khaudom war dann recht einfach. Im Park hat es einige schöne Wasserlöchern mit wunderbaren Hides. Wir haben viele Pferdeantilopen und sehr viele Elefanten gesehen. Sehr gefreut haben wir uns auch über den Honigdachs am Wasserloch.
Die Fahrt durch den Park ist auch kein grösseres Problem. Man trifft auf unterschiedliche Vegetation und immer wieder mal auf ein Wasserloch. Allerdings ist es sehr einsam. Deshalb ist auch das zweite Fahrzeug sehr zu empfehlen. Von Camp zu Camp müsst Ihr einen Tag (mit mehreren Aufenthalten) rechnen.
Die Fahrt von der Khaudom Campsite auf die Asphaltstrasse ist der schwierigste Teil der Khaudom-Strecke. Teilweise ist es sehr Tiefsandig und hat tiefe Fahrspuren von Lastwagen. Eine Schaufel sollte unbedingt dabei sein. Das ablassen der Luft aus den Reifen ist sowieso klar. Wenn Ihr am morgen bei Zeiten startet, so seid Ihr am Mittag in der Gegend der Popa Falls.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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beaverThemenstarter13 Beiträge · seit 200706. Feb. 2007 · #9Vielen herzlichen Dank für Eure Informationen, das sind genau die Tipps, die ich mir erhofft habe.
nochmal @ Andreas Cierpka:
- Leider weiß ich trotz Benutzung der Suchfunktion und Google nicht, was ein HATAP Camp ist.
Sicherlich fallen mir im Laufe der Planung noch einige Fragen ein, die ich gerne hier zur Beantwortung einstellen werde.
Bis dann,
Gruß beaver
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200607. Feb. 2007 · #10HATAB Campsites sind Plätze für in Botswana zugelassene Safariagenturen
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.