Tipps zu Unterkünften und Allgemein vom Dez.24

6 Antworten · 2'401 Aufrufe · gestartet 06. Jan. 2025 von Rosa99
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Themenstarter10 Beiträge · seit 202506. Jan. 2025 · #1
Guten Tag liebe Forumsmitglieder
Hier kommt Rosa neu in die Forumsgemeinde – ein Paar mittleren Alters mit Freude am Reisen.
Nach Jahren des stillen Mitlesens möchten wir uns heute bei allen bedanken, die uns mit konstruktiven Hinweisen und guten Tipps bei unseren Reisen nach Namibia unwissentlich hilfreich zur Seite gestanden haben.
Nach 2016 und 2018 waren wir nun im Dezember 2024 zum dritten Mal für 4 Wochen als Camper unterwegs und möchten mit diesem Reisebericht aktuelle Hinweise zu Unterkünften geben sowie Tipps, die den einen oder anderen nach uns Reisenden evtl. interessieren könnte.
Allgemein:
Flug mit Discover :
war reibungslos, Essen durchaus in Ordnung und Getränke gab es in ausreichender Menge, Kissen und Decken auch in der Economy kostenfrei am Platz

MTC :
SIM Karte im Hauptgebäude, nach der Gepäckabfertigung kaufen.
Dort gibt es preiswertere Tarife als in der Gepäckhalle.

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SIM Karte kostet dort zusätzlich zum Tarif 20 NAD.

Bargeld:
Am Flughafen gibt es einige Geldautomaten, an denen man auch mehrfach nacheinander höhere Geldbeträge abheben kann. Für den Fall, dass man mit viel Bargeld hantieren möchte. Wir konnten fast alle Unterkünfte mit Kreditkarte bezahlen, 3 Camps haben nur Bargeld akzeptiert. Auch beim Tanken oder Einkaufen haben wir alles mit Karte zahlen können.

Unsere grobe Route:
  • C28 über Bousa Pass Richtung Swakopmund
  • B2 – D 1918 Richtung Spitzkoppe
  • D 1930 – D1927 - D 2315 Richtung Erongo
  • C 33 – B 1 Richtung Waterberg
  • D 2512 – B8 Richtung Divundu
  • B 8 – C49 Richtung Kwando und Chobe
  • B 8 – C 42 Richtung Etosha
  • C 38 Etosha
  • C 35- C40 – B 1 Richtung Windhoek
  • Das Befahren der B2 bedarf etwas mehr Aufmerksamkeit, da diese schmal und der Fahrbahnrand ziemlich kaputt ist.

    Die anderen B Straßen waren gut befahrbar, ebenso das neue Teilstück A1 zwischen Windhoek und Okahandja.
    Alle C und D Straßen waren in einem guten bis sehr guten Zustand.

    Im Etosha war die C 38 von Namutoni über Halali nach Okajujeo relativ gut befahrbar, es gab das eine oder andere Schlagloch, aber extrem schlecht konnten wir diese Fahrbahn während unseres Besuches nicht benennen.
    Die Straße von Okakujeo zum Galton Gate befand sich im Dezember 24 im allerbesten Zustand.
    Alle Nebenstraßen und Loops im Etosha waren sehr schlecht oder schier nicht zu befahren, als ob die Wege aufgegeben wurden.
    In anderen NP – Bwabwata, Buffalo Park, Magangu…. waren die Straßen lange nicht so schlecht.
    Durch die beginnende Regenzeit können sich die Verhältnisse allerdings schnell verändern.

    Im Folgenden werden folgende Unterkünfte beschrieben:
  • Harmonie C28 self catering Campsite
  • Sophia Dale Base Camp
  • Spitzkoppe Community Restcamp
  • Erongo Rocks – Farmhouse und Camping
  • Waterberg Wilderness
  • Mahangu Safari Lodge
  • Ngepi Camp
  • Mukolo Camp
  • Chobe River Camp
  • Kaisosi River Lodge
  • Onguma, Tamboti Campsite
  • Halali, Okajujeo, Olifantsrus
  • Hobatere Roadside Camp
  • River Crossing Lodge
  • Wir haben alle Unterkünfte vorgebucht und waren auch überall registriert.

    Harmonie C28 self catering Campsite
    Sehr freundlicher Empfang, Farmer hat uns einiges über Land und Leute berichtet, nette Gastgeber
    nur Barzahlung möglich
    Die neuen Campsites gefielen uns, diese haben eine ebene Stellfläche und sehr saubere private Waschhäuser
    Wasser und Stromanschluss vorhanden, Warmwasser wird am Abend und/oder Morgen bereitet.

    Für die erste oder letzte Nacht uneingeschränkt empfehlenswert.
    Ansonsten bietet die Gegend nicht allzu viel Sehenswertes.


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    Sophia Dale Base Camp
    Diese Anlage liegt etwas außerhalb von Swakopmund und somit ist es dort nicht so neblig wie an der Küste. Fahrtweg nach Swakopmund (Ortskern) ca 10 Min
    Herzlicher Empfang durch Manfred Lütz
    Wir konnten dort auch Fleisch, Würstchen und Aufschnitt (nach Verfügbarkeit) aus eigener Produktion kaufen.
    Frühstück im Restaurant ist empfehlenswert, vorherige Anmeldung am Abend vorher nötig
    Camp ist relativ groß, Gemeinschaftswaschräume mit Duschen, WC und Waschbecken
    Sandplatz mit Schattendach und Sitzgelegenheiten
    als Zwischenstopp gut geeignet

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    Spitzkoppe Community Restcamp
    Sehr interessante Gegend, optimal zum Wandern und Erkunden, Sternenfotografie und wunderschöne Sundowner
    Campsite wird nicht zugewiesen, wo keine Stühle oder andere Campingutensilien aufgestellt sind, kann man den Platz beziehen.
    Begehrt sind die Plätze ganz im Osten, Nr. 9 – 11
    Jedem Platz ist ein Trocken-WC zugeordnet. Durch ein Lüftungssystem gab es keine unangenehmen Gerüche oder störende Insekten in den Häuschen.
    Grillstelle und Schattendach an jeder Stellfläche, kein Strom, kein Wasser
    Wir haben dort sehr freundliches Personal am Eingang getroffen.
    Am Eingang befinden sich auch Duschen und Wasserklosetts sowie ein Restaurant.
    Uneingeschränkt empfehlenswert, wenn man sich auf die Gegebenheiten einstellt.

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    Erongo Rocks – Farmhouse und Camping
    Camp Dik-Dik
    Hier sprechen wir ebenfalls eine uneingeschränkte Weiterempfehlung aus. 6 von 5 Sternen 😉
    Ankunft ab 14 Uhr möglich
    Terry gab uns eine sehr gute Einweisung, was uns auf dem Gelände erwartet.
    Auch mit Didi konnten wir uns gut über die Gegend und den Tierbestand austauschen.
    Die Campsites liegen weit verstreut auf dem Farmgelände, eingebettet in die Felsen findet man jeweils einen openair Waschraum, die Grillstelle sowie Tisch und Stühle unter einem Sonnensegel.
    Alle campsite haben eine individuelle Note mit Liebe zum Detail.
    Didi und seine Frau Terry haben sich sehr viele Gedanken gemacht und umgesetzt.
    So gibt es auf dem Gelände auch viele Möglichkeiten zum Wandern und Erkunden- Wanderkarte mit Angabe von km und Schweregrad erhält man bei Ankunft.
    Es gibt verschiedene Aussichtspunkte mit Sitzgelegenheiten.
    Auch ein Hide zur Beobachtung der Tiere an der Wasserstelle lädt tagsüber zum Verweilen ein.
    Wir fühlten uns bei Terry und Didi sehr wohl und willkommen.

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    Waterberg Wilderness – ONE Namibia
    Andersson Camp
    Bei Buchung keine Anzahlung nötig, Zahlung per Kreditkarte bei Abreise
    An verschiedenen Stationen wird man registriert, das gesamte Personal war sehr freundlich und hilfsbereit.
    Die 4 Campsites vom Andersson Camp liegen alle relativ dicht beieinander. Jedem Platz ist ein Waschraum zugeordnet.
    Es gibt schattenspendende Bäume, Sitzgelegenheiten, Wasser, keinen Stromanschluss sowie einen kleinen Gemeinschaftspool.
    Die Lage hat uns wesentlich besser gefallen als die Camps vom Waterberg Plateau Camp.
    Dort liegen die 16 Camps ebenso dicht beieinander, es waren dort weniger Bäume und die Zufahrten waren eng und steil.
    Paviane waren zu unserer Zeit keine am Camp zu sehen.
    Die Wanderwege in alle Richtungen verlaufen durch das Andersson Camp, was wir nicht als störend, sondern eher als nützlich empfunden haben.
    Der Andersson Trail ist stellenweise etwas steil und eng, mit gutem Schuhwerk und etwas Trittsicherheit aber durchaus machbar. Alternativ kann man auch den Fahrweg zur Waterberg Wilderness Lodge nutzen. Die Wanderwege rund um diese Lodge sind einfach zu begehen und haben uns gut gefallen. Sie sind gut ausgeschildert und abwechslungsreich. Man kann die Einrichtungen der Lodges als Camper nutzen, Getränke etc. werden auf die Camp Nummer eingetragen und bei Abreise gezahlt.
    Wir empfehlen, unbedingt einen Rhino Drive oder andere Aktivitäten einzuplanen. Die Angebote erhält man bei der Rezeption. Anmeldungen sind erforderlich.
    Waterberg Wilderness ist eine sehr gute Wahl, wenn man gerne wandern/spazieren gehen möchte und sich für die Breitmaulnashörner interessiert.

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    Mahangu Safari Lodge
    Als Wiederholungsgast haben wir uns auf diese Campsite und Lodge schon gefreut und wurden nicht enttäuscht.
    Zahlung vorab auf ein deutsches Konto verlief wie die letzten Male ohne Probleme. Weitere Leistungen wurden dann bei der Abreise per Kreditkarte beglichen.
    Sehr netter Empfang durch Mara
    Das Gelände ist Hippo - sicher gemacht worden, in früheren Jahren kamen immer wieder Flusspferde auf die Campsites. Diese Gefahr ist nun gebannt.
    Am Sandplatz gibt es Wasser und Stromanschluss, fast alle Plätze haben freien Blick auf den Okavango. Die Plätze liegen relativ dicht beieinander und haben nur bedingten Sichtschutz. Durch die ausreichende Größe der Plätze stellte dies für uns kein Problem dar. Es gibt Sitzgelegenheiten und Tisch unter dem Schattendach.
    Die Gemeinschaftswaschräume sind gut ausgestattet und sauber, Warmwasser gibt es zu jeder Zeit. Toilettenpapier vorhanden
    Alle Aktivitäten und Mahlzeiten stehen auch den Campern zur Verfügung.
    Uns hat die abendliche Bootstour wieder einmal sehr gut gefallen. Das Abendessen ist sehr gut, das sollte man sich nicht entgehen lassen. Vorbestellung bis ca. 15 Uhr möglich.
    Diese Camp können wir aufgrund der guten Lage zum Mahangu Park, den Stellplätzen direkt am Wasser und der sehr guten Küche sehr gerne weiterempfehlen.

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    Ngepi Camp
    Tree house
    Vom Wasser aus sahen wir vor einigen Jahren diese Baumhäuser – nun haben wir uns eine Nacht dort gegönnt.
    Anzahlung 50% bei Buchung, Restzahlung beim Check-in, weitere Leistungen werden beim Check Out jeweils per Kreditkarte gezahlt.
    Die Baumhäuser bestehen aus einem Raum mit Bett und Ablageflächen, Dusche und WC. Alles sauber, Betten mit Moskitonetz und schöner Bettwäsche und mehreren Kissen ausgestattet.
    Es steht eine Hängematte zur Verfügung. Der Blick auf den Okavango ist durch den Bewuchs etwas eingeschränkt. (Baumhaus 4) Es gibt kein Geländer oder Abgrenzungen auf der Plattform – wer mit Kindern reist und dort nächtigen möchte, sollte dies bedenken.
    Abendessen und Frühstück erhält man im Haupthaus. Wir waren die einzigen Gäste im Restaurant, die Köchin hat sich sehr viel Mühe gegeben. Es hat geschmeckt, ist aber mit der Küche der Mahangu Lodge nicht zu vergleichen. Das Frühstück kann man dann aus einer Karte selber zusammenstellen und wird dann frisch zubereitet.
    Die gesamte Anlage hat einen besonderen Touch, so wie auf deren Website angepriesen. Man muss es mögen, dann fühlt man sich bestimmt wohl – bei uns sprang der Funke leider nicht über. Zu überladen, z.B. verkommene Ausstellungsstücke, naja, Geschmäcker sind verschieden.

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    Mukolo Camp am Kwando
    Auch hier waren wir nicht das erste Mal
    Anzahlung 50% bei Buchung, Restzahlung beim Check out mit Kreditkarte
    Freundlicher Empfang durch eine Mitarbeiterin, die Eigentümer, Henni und Veronika, waren krankheitsbedingt nicht vor Ort.
    Wir waren die einzigen Gäste und haben Platz 4 gewählt. Er liegt gleich neben dem Pool und der Lapa.
    Dieser Sandplatz ist sehr groß und so konnten wir auf der Fläche gut nach einer passenden Ebene für das Auto Ausschau halten.
    Wasser und Stromanschluss vorhanden.
    Die Waschräume sind sauber und praktisch eingerichtet, Toilettenpapier gibt es nicht.
    Am Pool und auf der Terrasse kann man schön entspannen und die Landschaft genießen sowie sehr viele verschiedene Vögel beobachten.
    Da der Seitenarm des Kwando, an dem dieser Platz liegt, kein Wasser führte, wurden wir für eine Bootstour zu einer wasserführenden Stelle gefahren. Von dort aus konnten wir mit dem Besitzer des Nachbarcamps eine sehr informative, mehrstündige Tour unternehmen.
    Das Abendessen in der Lapa war appetitlich und solide zu moderaten Preisen.
    Uns gefällt dieses Camp, da die umliegenden Nationalparks sehr schnell zu erreichen sind. Es ist dort familiär, ohne aufdringlich zu wirken. Viele der Angestellten arbeiten schon seit der Eröffnung vor 8 Jahren dort. Das spricht für die Betreiber.

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    Chobe River Camp, Gondwana Collection
    über b…com gebucht und Zahlung abgewickelt, weitere Leistungen beim Check-out vor Ort mit Kreditkarte gezahlt.
    Die Anfahrt zur Lodge ist kurz vor dem Grenzübergang nach Botswana und sehr gut ausgeschildert, auch auf dem weiteren 4 km Streckenverlauf finden sich immer wieder Hinweisschilder, die zur Lodge führen.
    Diese Lodge inkl. der Campingplätze ist typisch Gondwana – Essen, Service, Sauberkeit, wie wir es aus anderen Lodges dieser Kette kennen. Da gibt es nichts zu meckern.
    Die 4 Campsites liegen am Ende der Anlage, man kommt aber sehr bequem zu Fuß auf beleuchteten Wegen zum Haupthaus.
    Als einzige Camper hatte uns die relative Nähe zu den Nachbarplätzen nicht weiter gestört.
    Zu jedem Platz gehört ein kleines Häuschen mit festem Dach.
    Dusche, WC und Spülbecken befinden sich am Ende des Hauses, Tisch und Stühle waren vorhanden. Wasser und Stromanschluss, Heißwasser wird durch Solarpanel erzeugt.
    Je nach Lage hat man einigermaßen Blick auf die Überflutungsflächen des Chobe.
    Im Dezember war der Wasserstand sehr niedrig, Bootstouren wurden vorab per Mail abgesagt.
    Der alternative Game Drive ist sehr zu empfehlen, die Guides versuchen mit Erfolg das Beste aus der Situation zu machen. So haben wir viel über Fauna und Flora, die Kultur der einheimischen Bevölkerung und Widrigkeiten, die sich rund um die jahrelange Dürre ergeben haben, erfahren.
    Dass es in den 2 Tagen, die wir dort verbracht haben, gefühlt nur geregnet hat, hat die beginnende Regenzeit durch die sachkundigen Erklärungen und Hinweisen des Guides in einem anderen Licht erscheinen lassen. Und wir waren froh, dass wir ein solides Häuschen hatten, in dem wir es trotz Regen, Sturm und Gewitter gut aushalten konnten.

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    Kaisosi River Lodge
    Vorbuchung ohne Anzahlung, Zahlung mit Kreditkarte beim Check Out, Restaurant wird extra abgerechnet
    Auch hier sind wir Wiederholungstäter
    Wer eine Zwischenübernachtung in Rundu einplanen möchte, dem können wir diese Lodge empfehlen.
    Die Anlage wird gerne von Einheimischen und Südafrikanern besucht. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, auch die Preise im Restaurant sind sehr günstig.
    Die Website der Lodge ist sehr gut und man kann sich einen guten Überblick über die Anlage verschaffen.
    Die 16 Campingplätze liegen in 2. und 3. Reihe zum Ufer – in der ersten Reihe befinden sich die Zimmer in eingeschossigen Häusern.
    Jeder Rasenplatz hat ein Waschhaus mit Dusche und WC, Waschbecken/Spüle befinden sich außerhalb des Waschraums.
    Wasser und Stromanschluss vorhanden
    Hecken und Grillplatz bilden die Grenze zu den Nachbarplätzen. Alles ist etwas eng und jeder kann jedem auf den Teller sehen. Die Stimmung auf dem Platz war bisher immer gut und locker, so dass wir schnell ins Gespräch kamen und die unvermeidbare Nähe nicht unangenehm war.
    Die Lodge hat einen kleinen Pool, Spiel- und Minigolfplatz und bietet für wenig Geld auch Bootstouren an.
    Auch Tagesgäste sind dort willkommen, Trubel ist tagsüber garantiert.
    Das Restaurant hat eine gute Karte, die Bedienung gibt sich viel Mühe, ist aber schnell überfordert.
    Tipp – schon 1-2 Stunden vorher das Essen für einen bestimmten Zeitpunkt ordern und Tisch reservieren. Dann braucht man nicht 1,5 Stunden auf einen Hamburger mit Pommes warten.

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    Tipp: In Rundu, Divundu, Kongola und natürlich auch in Katima kann man sehr gut in diversen Supermärkten einkaufen gehen. Abgepacktes Fleisch, Obst, Gemüse, Dinge des täglichen Bedarfs...
    Car watcher - wie in anderen Städten üblich - sind hier leider nicht oder nur sehr selten zu sehen.
    Da bleibt einer lieber am/im Auto oder man sucht andere Touristen, so dass man sich gegenseitig unterstützt.

    Onguma, Tamboti Campsite
    Hier können wir auch nur eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Diese Einrichtung verdient es, in unsere TOP 3 aufgenommen zu werden.
    Der Sandplatz macht einen außerordentlich gepflegten Eindruck, das Waschhaus mit Spüle und separatem WC ist extrem sauber.
    Zu der Tamboti-Anlage gehört ein kleiner Shop, in dem man sich mit Fleisch, Eis und Souvenirs eindecken kann. Vom Restaurant hat man einen schönen Blick auf ein kleines Wasserloch.
    Das Abendessen verdient eine besondere Erwähnung – es war super super lecker
    Uns hat diese Anlage sehr gut gefallen, Preis- Leistung ist gerechtfertigt aber nicht abgehoben und die unmittelbare Nähe zum Lindquist Gate war für uns optimal.

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    Tipp – man kann das Permit für Etosha nur für mehrere Tage zahlen, wenn man auch im Park übernachtet. Wer jeden Tag den Park wieder verlässt, um zB in Onguma zu übernachten, muss jedes Mal aufs Neue das Permit in Namutoni als day visitor entrichten. Auch wenn die Damen am gate etwas anderes angeben – in Namutoni hat man das letzte Wort.

    Halali & Okaukuejo
    An diesen Campsites etwas Gutes zu finden, fällt uns schwer.
    Eigentlich übernachten wir nur dort, weil die Wasserlöcher einiges bieten. Aber leider waren keine Tiere aufgrund der Wetterlage an den Wasserlöchern zu sehen.
    In Halali war das Wasserloch ohnehin nicht beleuchtet, in Okaukuejo war ein Tag vor uns totaler Strom – und Wasserausfall, Nachwirkungen waren spürbar.
    Es bedarf bei beiden Camps eine Grundsanierung, nicht nur der Waschräume, sondern der gesamten Infrastruktur, der Parkbänke, der Plätze an sich – einfach alles muss dringend erneuert werden.

    Olifantsrus
    Wir haben mit dem Schlimmsten gerechnet – wenn man den g… Rezensionen Glauben schenken wollte.
    Umso mehr waren wir freudig überrascht, dass es NWR auch gute Camps bietet, in denen die Angestellten mit Herzblut ihr Bestes geben.
    Die Sandplätze waren sauber und aufgeräumt. Einige Plätze haben weder Strom noch Wasseranschluss, dafür aber einen eigenen Grillplatz. Andere mit Strom und Wasser teilen sich dann den Grillplatz mit den Nachbarn. Bei freier Platzwahl kann es zur Qual der Wahl werden, worauf man verzichten möchte oder bestehen will.
    Die Waschräume waren in Ordnung – wenn man diese mit Halali vergleichen möchte. Natürlich könnten die Toiletten entkalkt werden und auch ein Waschbecken darf gerne mal mit Putzmittel gereinigt sein. Aber wer sich daran aufreibt, ist nicht mit dem Afrika Virus infiziert.
    Gegen kaputte Wasserhähne und Toiletten ist man machtlos - gegen Dreck nicht:
    Desinfektionstücher und -Spray machen es etwas hygienischer, wenn´s allzu arg erscheint 😉
    Der Kiosk bietet nicht zu viel – ein paar Chips Tüten und Getränke. Das war´s.
    Das Personal ist sehr freundlich und dem Gast zugewandt.
    Für jeden gibt es ein offenes Ohr und gute Tipps, das haben wir in der Form bei NWR noch nicht erlebt.

    Highlight ist natürlich der Aussichtsturm – solide gebaut und viele Plätze für die Beobachter. Im unteren Stockwerk steht man dann auf gleicher Ebene mit den Tieren – das Erlebnis schlechthin.
    Für diesen Platz lohnt es sich, den Park einmal komplett zu durchfahren, zumal sich die Straße in einem tiptop Zustand befindet – Stand Dezember 2024, durch die Regenzeit kann sich das schon wieder geändert haben.
    Wir können aus unserer Erfahrung dieses Camp nur empfehlen, solide, ordentlich, freundlich, Tierbeobachtungen aus einer besonderen Perspektive.

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    Hobatere Roadside Camp
    Schräg gegenüber des Galton Gates befindet sich dieses Camp.
    Bezahlung vor Ort in bar, keine Kartenzahlung möglich
    Ca. 2 km von der Straße befinden sich die neu gebauten Plätze, ca einen km zuvor kommt ein Gebäude auf der rechten Seite, das bitte ignorieren und weiter geradeaus fahren. Ein älteres Ehepaar betreut diesen Campsite und ist wirklich bemüht um die Gäste.
    Der Platz hat eine Betonfläche, der Waschraum sauber und ordentlich. Kein Toilettenpapier.
    Das Schattendach ist leider nicht dicht, so dass wir bei Regen keinen Schutz fanden.
    Uns hat dieses Camp von der Aufmachung und der Lage sehr gut gefallen, doch leider hat das Wetter eine intensive Nutzung nicht möglich gemacht. Wir sahen weder das Wasserloch noch die Umgebung, die doch anscheinend vielversprechend war.
    Der Betreiber kam immer mal wieder vorbei und half uns mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, den Regen abzuschöpfen und wegzufegen. Das war sehr rührend.
    Trotz dieser Widrigkeit können wir das Camp empfehlen – es darf nur kein stundenlanger Starkregen hernieder prasseln.

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    River Crossing Lodge
    Diese Lodge ist sehr gut als Start- bzw Endpunkt der Reise geeignet.
    Ohne Anzahlung gebucht über b….com Zahlung per Kreditkarte vor Ort
    Professioneller Lodge Betrieb, der mit sehr gutem Service, leckerem Essen und netten Zimmern punktet.
    Die 20 Zimmer verteilen sich in 20 kleinen Häuschen links und rechts des Haupthauses. Diese sind groß und geräumig, mit schönem Bad (Dusche oder Badewanne) ausgestattet.
    Es gibt 2 Pools und eine große überdachte Terrasse, auf der man einen schönen Blick auf Windhoek genießen kann.
    Die Nähe zum Flughafen hat uns ebenfalls überzeugt.
    Einziger „Nachteil“ – durch den Neubau der Straße zwischen Windhoek und dem Flughafen ist die Anfahrt zur Lodge etwas umständlich und zuweilen abenteuerlich. Aber es sind immer mal wieder Hinweisschilder, die einem den Weg weisen.
    Sobald die Straße freigegeben ist, wird sich auch die Anfahrt zur Lodge erheblich verbessern, wann auch immer dies sein wird.


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    Alle Bewertungen sind aus unserer Perspektive geschrieben worden. Natürlich spielen verschiedene Faktoren eine Rolle - die Tagesform der Mitarbeiter und einem selbst, das Wetter, die Auslastung der Betriebe, die Gäste, die man kennenlernt.... Wir hoffen, dass wir durch diesen Bericht dem einem oder anderen in seinen Planungen weiterhelfen konnten und danken allen für das entgegengebrachte Interesse an unserem ersten Reisebericht überhaupt.
    Beste Grüße
    Rosa99
    Beste Grüße RoSa99
    zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2025
    544 Beiträge · seit 201406. Jan. 2025 · #2
    Moin Ihr Rosas

    und Dankeschön für den schönen Kurzbericht.
    Von solchen Infos aus erster Hand lebt das Forum und nicht wenige ziehen sich doch gerade aus solchen komprimierten Berichten eine Menge für ihre eigenen Trips heraus.

    So auch wir ... und deshalb gleich eine Frage zu den Campsites von ErongoRocks:
    Wir werden da, je nach Wetter, wohl demnächst hinfahren. Hattet Ihr Euch bereits bei der Buchung auf eine (Wunsch-)Campsite festgelegt oder wird das vor Ort spontan geregelt? Wir werden uns da nämlich mit maximal zwei Tagen Vorlauf anmelden können.

    Wegen Nebensaison rechnen wir nicht damit, dass da alles überlaufen ist... 😉

    Viele Grüße
    Henning
    Themenstarter10 Beiträge · seit 202506. Jan. 2025 · #3
    Hallo MaHe
    Danke für das nette Feedback, es freut uns, wenn wir anderen durch diese Infos etwas Gutes zurückgeben können.
    Wir haben die offizielle Internetseite von Erongo Rocks aufgerufen und wurden zum Buchen auf "nightbridge" weitergeleitet. Dort bucht man explizit ein bestimmtes Camp und zahlt auch über dieses Buchungsportal.
    Das Camp Dik-Dik hatten wir uns im Vorfeld ausgesucht, da dieses in einem kürzlich erschienenen Reisebericht als besonders schön hervorgehoben wurde. Dort gibt es eine kleine Wasserstelle, an der man durchaus die Dik-Diks aus nächster Nähe sieht.
    Wir hatten uns vor Ort auch das Camp KykNet angeschaut.
    Auch sehr schön gelegen, es hatte den Anschein, dass es zum Abend mehr Schtten geben könnte, weil der Freisitz gen Westen liegt und dichter am Fels liegt.
    Bei Bedarf stellen wir gerne weitere Bilder zur Verfügung.
    Beste Grüße
    Rosa99
    Beste Grüße RoSa99
    243 Beiträge · seit 202106. Jan. 2025 · #4
    Hallo Rosa, auch ich bedanke mich sehr bei Dir für den sehr informativen Bericht. Viele nützliche Informationen. Wir waren auch auf dem DikDik Campsite bei Erongo Rocks und uns hat es auch inklusive Wanderung auf dem Gelände sehr gut gefallen.
    Ebenso haben wir uns auf Olifantrus sehr wohlgefühlt.
    Das scheint ja eine tolle und abwechslungsreiche Reise gewesen zu sein und ich freue mich auch über den Regen zu hören, auch wenn das für Euch sicher nicht so toll gewesen war.
    Liebe Grüße Kirsten
    Themenstarter10 Beiträge · seit 202507. Jan. 2025 · #5
    Guten Abend Kirsten
    Vielen Dank für deine netten Worte.
    Jede unserer bisherigen Reisen nach Namibia fanden im Dezember statt und jede Reise hatte etwas Spezielles
    und einen besonderen Flair.
    In diesem Jahr waren die Unternehmungen regenbedingt in der Tat etwas eingeschränkt.
    Auch waren die Tiersichtungen, besonders im Etosha NP, wetterbedingt weniger als in den Jahren zuvor.
    Dennoch hatten wir wieder so schöne Erstsichtungen wie Dik-Diks oder Leopard,
    haben neue Gegenden kennengelernt und den Kontakt mit den Menschen im Land als lohnende Bereicherung erlebt - und die wolkenlosen Tage wertgeschätzt.
    Diese schönen Erinnerungen überwiegen gegenüber dem, was aufgrund des Wetters nicht möglich war.
    Beste Grüße
    Rosa
    Beste Grüße RoSa99
    4 Beiträge · seit 202427. Jan. 2025 · #6
    Hallo Rosa, das ist ein richtig interessanter Reisebericht. Da ihr auch im Olifantsrus ünernachtet habt, dazu mal eine Frage. Bei NWR sind die Campsites dort ausgebucht.. es soll aber einer Overflow Platz vorhanden sein. Was meinst Du, hat man eine Chance dort zu bleiben? Gibt es irgendwelche Einschränkungen von Okaukueja in die Richtung Galton Gate zu fahren?
    Wir planen im Juni den Etosha zu besuchen, Querung von Ost nach West.

    Danke für Deine Rückmeldung
    Rosi
    Themenstarter10 Beiträge · seit 202527. Jan. 2025 · #7
    Hallo Rosi
    Vielen Dank für dein Lob, das freut uns sehr.
    Es gibt überhaupt keine Einschränkungen auf der Strecke zwischen Okakujeo und dem Galton Gate.
    Die Straße war im Dezember 24 in einem sehr guten Zustand.
    Auf den Karten, die man im Netz für den Etosha NP herunterladen kann, sind Durchfahrtsverbot Zeichen angegeben, das stimmt aber >10 Jahre nicht mehr.
    Bei Olifantrus können wir nicht mit Bestimmtheit sagen, ob man trotz completely booked einen Stellplatz bekommt. Daher möchten wir keine Empfehlung aussprechen.
    Falls ihr abgewiesen werden solltet - man kann auch als Tagesgast auf den Aussichtsturm gehen.
    Zur Übernachtung könnt ihr dann außerhalb des Parks bei Hobatere Roadside Camp reservieren.
    Das Camp ist ca 60 km von Olifantrus entfernt [Einfahrt ist schräg gegenüber dem Galton Gate]
    Gute Camps, sauber, hat ein kleines Wasserloch.
    Ist absolut nicht mit Olifantrus zu vergleichen, aber für einen Plan B evtl. tauglich.
    Beste Grüße RoSa99