3,5 Wochen Namibia & Botswana mit 5-jährigem Kind

Reisebericht 77 Antworten · 7'611 Aufrufe · gestartet 26. Dez. 2024 von reisebob
Themenstarter106 Beiträge · seit 202326. Dez. 2024 · #1
Da mein Reisebericht am Ende deutlich umfangreicher wurde als ursprünglich geplant, hier eine Zusammenfassung inkl. Links zu den jeweiligen Berichten, damit man schneller dorthin gelangt:
1. Station: 1 Nacht in Windhoek im Chameleon Backpackers & Guesthouse
2. Station: 3 Nächte in Sesriem im Desert Quiver Camp
3. Station: 3 Nächte in Swakopmund in Ilses AirBnB
4. Station: 1 Nacht in Kamanjab bei Ann's Lodge & Camping
5. Station: 2 Nächte im Okaukuejo Camp im Etosha NP (Bush Chalet) (Tag 1) . . . . . . (Tag 2)
6. Station: 1 Nacht im Halali Camp im Etosha NP (Bush Chalet)
7. Station: 1 Nacht in Tsumeb in der Villa Africa & Tsumeb Backpackers
8. Station: 3 Nächte bei Divundu in der Ndhovu Lodge (Tag 1) . . . . . . (Tag 2) . . . . . . (Tag 3)
9. Station: 2 Nächte bei Shakawe im Askiesbos ... Samochima Bush Camp (Tag 1) . . . . . . (Tag 2)
10. Station: 1 Nacht in Maun im Discovery BnB
11. Station: 3 Nächte in Khwai im "The Termite Mound" (Tag 1) . . . . . . (Tag 2) . . . . . . (Tag 3)
12. Station: nochmals 1 Nacht in Maun im Discovery BnB
13. Station: 1 Nacht in Ghanzi auf der Plot 13-Farm
14. Station: 1 Nacht in Gobabis im Xain Quaz Camp
Rückflug-Tag
Gesamt-Fazit


1. Station: 1 Nacht im Chameleon Backpackers & Guesthouse in Windhoek
Nach einem reibungslosen Nachtflug kauften wir uns nach der Landung im MTC-Shop nach der Zollkontrolle zwei Prepaid-Karten und ließen diese mit dem Aweh YoData 30-Tarif aufladen. Hierbei erhält man für knapp unter 300 NAD 25 GB Datenvolumen, 500 Minuten Inlandsgespräche sowie 150 SMS mit einem Gültigkeitszeitraum von 30 Tagen. Prinzipiell ging alles routiniert und problemlos von statten, da die Mitarbeiter aber viel Spaß mit unserem Sohn hatten, brauchten sie dennoch einige Zeit 😁
Anschließend holten wir am FNB-Geldautomaten mehrmals die Maximalmenge von 2000 NAD, da dieser keine Gebühren verlangte.
Auch am Hertz-Schalter erfolgte die Übernahme des Mietwagens schnell und effizient. Wir hatten für 2.100€ einen Toyota Hilux 4x4 über Check24 gebucht. Die Gebühren für den 2. Fahrer, ein 2. Ersatzrad, einen Kindersitz und den Grenzübertritt nach Botswana sollten erst vor Ort fällig werden. Der Mitarbeiter überraschte uns dann mit der Info, dass das 2. Ersatzrad standardmäßig im Preis enthalten sei und somit keine ~100€ Extra kosten würde. Die Übernahme des Fahrzeugs erfolgte in der Hertz-Station vor dem Terminal. Als uns der Hilux übergeben wurde, war unser Sohn aufgrund der Größe ziemlich geflashed und fragte begeistert, "fahren wir wirklich mit diesem Bomber durch Afrika?" 🤩
Das Fahrzeug war erst 1,5 Jahre alt mit weniger als 35.000 gefahrenen Kilometern. Der Mitarbeiter erklärte ausführlich die relevanten Themen wie Reifenwechsel, Tanken, Canopy,... Es gab sogar einen Kompressor, diesen brauchten wir aber nicht, da wir einen eigenen Akku-Hand-Kompressor von Einhell mitgebracht hatten.
Als die Einweisung fertig war, erklärte uns der Mitarbeiter plötzlich kleinlaut, dass wir den bestellten Kindersitz leider erst am nächsten Morgen bekommen würden, da aktuell keiner mehr vorrätig sei. Wir fanden das natürlich gar nicht gut, erhielten aber das Versprechen, dass er morgen früh in unser Hotel geliefert würde bevor wir losfahren wollten. Da der Mitarbeiter bis dahin einen sehr guten Eindruck gemacht hatte, vertrauten wir seinem Versprechen. Er war sichtlich erleichtert und meinte, dass wir als Entschuldigung für den Fehler den Sitz nicht in Rechnung gestellt bekämen. Wir hätten auf diesen Bonus zwar gerne zugunsten eines Kindersitzes verzichtet, fanden uns mit der Situation aber notgedrungen für einen Tag ab.
Auf dem Weg zur Unterkunft gönnten wir uns bei Kapps Farmstall noch ein leckeres Frühstück.
Als wir dann im Chameleon Backpackers & Guesthouse ankamen, war unser Deluxe Familienzimmer bereits bezugsfertig. Dieses war gut ausgestattet inkl. Hochbett für unseren Sohn und der Preis von lediglich 38€ inkl. Frühstück war definitiv ein Schnäppchen.
Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, fuhren wir zum Heroes Acre. Wir waren die einzigen Besucher an der von einer nordkoreanischen Baufirma gebauten Anlage. Das Aussehen ist durchaus seltsam und irgendwie unpassend für Afrika, die Aussicht von oben war aber toll. Auf dem Heimweg machten wir die notwendigen Einkäufe im Superspar bei der Maerua Mall.
Am späteren Nachmittag fuhren wir zur Christuskirche und schauten uns etwas die direkte Nachbarschaft an. Von dort ging es zu Joe’s Beerhouse, wo wir einen Tisch reserviert hatten. Der Laden ist wirklich speziell, das Kudu-Steak bzw. ein Spieß mit Zebra, Kudu und Springbok schmeckte aber wirklich lecker.
Nachdem wir wieder in der Unterkunft waren, fielen wir bald ins bequeme Bett. Da Vertrauen gut, Kontrolle aber besser ist, rief ich am nächsten Morgen vor dem Frühstück bei Hertz an um sicherzugehen, dass die Lieferung des Kindersitzes wie versprochen erfolgt. Der Mitarbeiter meinte, dass ein Kollege bereits unterwegs sei und in wenigen Minuten ankommen müsse. Dies war dann auch wirklich der Fall und der gelieferte Kindersitz übertraf sogar unsere Erwartungen, da er sehr neu und hochwertig aussah. Nach dem leckeren Frühstück bauten wir den Sitz problemlos in den Hilux ein, so dass die Rundreise pünktlich losgehen konnte 😎
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2025
634 Beiträge · seit 202326. Dez. 2024 · #2
Ein neuer Reisebericht, da bin ich sehr gerne dabei!
768 Beiträge · seit 201726. Dez. 2024 · #3
Ich komme auch gerne mit! Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter106 Beiträge · seit 202326. Dez. 2024 · #4
Hier einige Impressionen der 1. Station:
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Themenstarter106 Beiträge · seit 202327. Dez. 2024 · #5
2. Station: 3 Nächte im Desert Quiver Camp in Sesriem
Als Fahrtstrecke nach Sesriem hatten wir uns für die Variante über den Spreetshoogte Pass entschieden. Es gab quasi keine anderen Fahrzeuge und zunächst war die Fahrbahn geteert. Irgendwann nach Rehoboth wurde es dann zu einer Pad, weshalb ich den Luftdruck auf 1,9 bar reduzierte. Da die Strecke in einem guten Zustand war, machte die Fahrt echt Laune. Da das Autoradio einen MP3-Anschluss besaß, konnten wir darüber einen MP3-Stick mit hunderten Liedern abspielen. Der wilde Mix aus Pop, Rock, Schlager, Hip-Hop, NDW,... sorgte fortan für gute Laune und Kurzweil bei den Überlandfahrten.
Am Spreetshoogte Pass legten wir eine Frühstückspause ein und genossen die Aussicht. Die Bergabfahrt gefiel unserem Sohn, da er meinte, dass es wie eine Achterbahn sei. Als es wieder flacher wurde, fragte er, ob wir nochmals zurückfahren könnten 😄
Eine weitere Pause erfolgte an der McGregors Backery, wo es den obligatorischen Apfelkuchen und einen ebenfalls leckeren Schoko-Muffin gab. Die Autowracks waren sehenswert, einzig einige italienische Touristen nervten, da sie es für eine gute und lustige Idee hielten, die Hörnchen mit Gebäck zu füttern.
Bis auf einen kurzen Abschnitt war die anschließende Strecke bis Sesriem in einem ziemlich guten Zustand, wir sahen auch mehrmals Grader im Einsatz.

Der Check-in im Desert Quiver Camp ging schnell vonstatten: zwei Mitarbeiter erklärten uns alles und gegen eine Kaution bekamen wir einen großen Korb mit Koch-Utensilien. Wir konnten hier sowohl den Frühstückskorb für den nächsten Morgen als auch Plätze fürs Abend-Buffet reservieren.
Die Buchung der Unterkunft erfolgte über die Homepage des Anbieters und wir bezahlten 165 Euro pro Nacht inkl. Frühstück für eine Self Catering Unit mit ~30m². Die zahlreichen Wohneinheiten haben deutlichen Abstand voneinander, so dass man seine Ruhe hat. Das Auto kann direkt neben dem Gebäude geparkt werden.
Unser Sohn schlief auf einer Schlafcouch und fand diese bequem, das Doppelbett war sehr bequem. Im Zimmer gab es eine gut funktionierende Dusche plus Toilette und eine Klimaanlage sowie einen Deckenventilator. Außerdem auf der Terrasse eine Außen-Küchenzeile inkl. Kühlschrank plus Braai.
Internet gibt es nur im Haupthaus der benachbarten Sossusvlei Lodge, dort wird auch das Frühstück und Abendessen in Buffetform angeboten.
Das Camp hat einen netten Poolbereich, man darf aber auch den größeren Pool der Sossusvlei Lodge benutzen.
Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, wollten wir noch volltanken, leider hatte die Tankstelle kein Diesel mehr vorrätig. Am nächsten Tag sollte aber eine Lieferung kommen, wobei wir keinen zwingenden Bedarf hatten. Als wir am Parkeingang den Permit für den nächsten Morgen kaufen wollten, erhielten wir die Info, dass dies nicht notwendig sei, da man bei der Ausfahrt am Nachmittag bezahlen kann. Danach nutzten wir noch den überraschend großen Pool am Haupthaus. Das Wasser war zwar recht frisch, unser Sohn hatte aber dennoch viel Spaß beim Plantschen.
Das Abendessen erfolgte in Form des Buffets und wir waren von der Auswahl und dem Angebot positiv überrascht. Nachdem bereits die Vorspeisen sehr umfangreich waren, gab es auch bei den Hauptgerichten viel Auswahl: an der Fischstation gab es zwei verschiedene Sorten und beim Fleisch sogar 6 Sorten. Alles wurde auf Wunsch zubereitet, ebenso an der Asia-Station. Fisch und Fleisch war gut bis sehr gut, man musste aber eine Garstufe weniger angeben um das gewünschte Resultat zu bekommen, d.h. medium-rare um das bei uns übliche medium zu bekommen. Auch zum Nachtisch gab es eine große Auswahl.

Am nächsten Tag holten wir an der Rezeption der Sossusvlei Lodge den Frühstückskorb ab und waren gegen 6:30 das dritte Auto am Gate. Das Tor öffnete um 6:45 und zunächst fuhren noch alle Autos die erlaubte Geschwindigkeit. Als dann aber ein großer Reisebus überholte, fuhren auch alle anderen 90-100 km/h. Daher waren wir schon kurz vor 8:00 am 2x4-Parkplatz, wo ich den Reifendruck auf 1,3bar reduzierte. Für die Weiterfahrt musste man sich nur kurz registrieren, es wurde aber keine Gebühr fällig. Die Fahrt durch den Tiefsand zum 4x4-Parkplatz ging problemlos und machte richtig Spaß. Wir parkten den Hilux und liefen zur Big Daddy-Düne, wo noch nicht viel los war. Daher begannen wir einfach mal mit dem Aufstieg, wobei sich meine Frau auf dem schmalen Weg nicht sehr wohl fühlte. Daher kehrte sie um und wollte unseren Sohn mitnehmen. Dieser wollte aber weiterlaufen, da es sehr gut funktionierte und er sichtlich Spaß hatte. Ich war total baff wie gut es ging und nach etwa einer halben Stunde standen wir tatsächlich schon auf dem oberen Grad der Düne, ich durchaus kräftig schnaufend, der Junior vollkommen fit und entspannt 🤩
Wir liefen noch etwas weiter und rutschten dann die Düne nach unten, so dass wir im hinteren Bereich ins Deadvlei kamen. Das Rutschen war eine große Gaudi, am Ende hatten wir ein gefühltes Kilogramm Sand in den Schuhen. Wir trafen dort meine Frau, welche den Weg entlang der Dünen ins Deadvlei genommen hatte. Im Vlei machten wir viele Fotos der faszinierenden Landschaft. Inzwischen waren viele Touristen anwesend, daher liefen wir zurück zum Parkplatz. Dort setzten wir uns an einen der Tische und genossen den Inhalt des Frühstückskorbs, welcher keine Wünsche offen ließ: eine Kanne Kaffee, eine Kanne heißes Wasser plus Teebeutel, 1 Liter Milch, Orangensaft, Joghurt, Müsli, Brot/Brötchen, Käse, Wurst,... Die anderen Touristen schauten unseren gedeckten Frühstückstisch ziemlich neidisch an 🙂
Mehr als gut gesättigt fuhren wir weiter zum Sossusvlei, dort machte ich noch alleine die Wanderung auf die Big Mama-Düne, welche ebenfalls tolle Ausblicke bot. Im Gegensatz zum trubeligen Deadvlei gab es hier keine weiteren Touristen. Gegen Ende wurde das Laufen ziemlich anstrengend, da die Sonne kräftig schien und die Temperatur auf 30 bis 35 Grad gestiegen war. Wir fuhren entspannt zurück zum Parkeingang, am 2x4-Parkplatz pumpte ich die Reifen mit dem Akku-Hand-Kompressor wieder auf 1,9 bar auf. Am Ausgang bezahlten wir das Permit, an der Tankstelle gab es leider weiterhin kein Diesel. Sie meinten aber, dass der Laster unterwegs sei und in ~1 Stunde ankommen würde. Wir ruhten uns daher erstmal eine Weile in der Unterkunft aus und beim erneuten Versuch gab es tatsächlich Diesel. Danach ging es wieder in den Pool. Zum Abendessen hatten wir uns Grillzutaten (u.a. Oryx-Steak und Folienkartoffeln) bei der Sossusvlei Lodge bestellt, welche gegen 18:00 geliefert wurden. Das Grillen auf dem Braai hat gut geklappt.

Auch am nächsten Morgen nutzten wir den Frühstückskorb, als wir wieder gegen 6:30 am Parkeingang ankamen, waren wir sogar das erste Auto in der Warteschlange. Wie bereits am Vortag erlebt, hielt sich wieder niemand an das Tempolimit, daher waren wir bereits um 7:20 an der Düne 45 mit noch wenigen Besuchern. Meine Frau blieb gleich unten, während unser Sohn und ich uns an den Aufstieg machten. Gefühlt war es anstrengender und steiler als Big Daddy am Vortag, dennoch schafften wir es wieder gut auf den Kamm und genossen die Aussicht. Wobei unser Sohn es kaum abwarten konnte, die Düne wieder herunterzurutschen. Anschließend gab es am Picknickplatz den wohlverdienten Inhalt des Picknickkorbs während es zusehends voller wurde. Danach machten wir noch die Wanderung zum Hiddenvlei, auf dem ganzen Hin- und Rückweg ohne irgendwelche anderen Touristen. Während meine Frau und ich dem gut markierten Weg folgten, flitzte unser Sohn immer mal wieder auf kleinere Dünen um diese anschließend herunterzurutschen. Das Hiddenvlei selbst war nicht unbedingt allzu sehenswert, die Wanderung aber toll. Da es bei der Rückkehr zum Auto wieder heiß geworden war, fuhren wir zur Unterkunft um uns auszuruhen. Später am Nachmittag schauten wir uns den Sesriem Canyon an und genossen wieder den Pool. Zum Abendessen gönnten wir uns nochmals das Buffet und waren abermals sehr zufrieden.
Vor der Weiterfahrt am nächsten Tag nutzten wir das Frühstücksbuffet, welches ähnlich dem Abendessen eine hervorragende Auswahl bot inkl. Eierspeisen-Station.

Insgesamt waren die Tage in Sesriem der perfekte Start in den Urlaub, da wir bisher noch nie in einem solchen Wüstengebiet waren.
Themenstarter106 Beiträge · seit 202327. Dez. 2024 · #6
Spreetshoogte Pass & Solitaire:

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Themenstarter106 Beiträge · seit 202327. Dez. 2024 · #7
Unterkunft: Desert Quiver Camp

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Themenstarter106 Beiträge · seit 202327. Dez. 2024 · #8
Deadvlei & Big Daddy

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zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2024
Themenstarter106 Beiträge · seit 202327. Dez. 2024 · #9
Sossusvlei & Big Mama

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Themenstarter106 Beiträge · seit 202327. Dez. 2024 · #10
Dune 45 & Hiddenvlei & Sesriem Canyon

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634 Beiträge · seit 202327. Dez. 2024 · #11
Ans Desert Quiver Camp denke ich noch sehr oft, auch für uns war es der perfekte Einstieg in unseren Urlaub 🙂
Themenstarter106 Beiträge · seit 202330. Dez. 2024 · #12
3. Station: 3 Nächte in Ilses AirBnB in Swakopmund
Über C19 und C14 ging es zunächst zurück in Richtung Solitaire, am Tropic of Capricorn-Schild machten wir einen ersten Fotostopp. Auch am Gaub Pass und am Kuiseb Pass machten wir kürzere Pausen. Über die D1998, D1982 und D1985 gelangten wir auf die C28 und fuhren auf dieser bis Swakopmund. Die Fahrstrecke war gut in Schuss und es gab nur wenig Verkehr, so dass wir bereits zwischen 14 und 15 Uhr bei Ilses AirBnB-Wohnung im Haus Rosemund ankamen. Ursprünglich hatten wir ein B&B etwas außerhalb im Auge, buchten dann aber auf die sehr zentral gelegene Wohnung um. Diese war sehr groß, gepflegt und hervorragend ausgestattet. Einzig die dazugehörige Garage wirkte recht eng für den Hilux, daher parkten wir auf der ruhigen Straße vor der Unterkunft. Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, schauten wir uns das Städtchen an. Auch wenn die Sonne schien, waren die Temperaturen mit ~15 Grad ein starker Kontrast zur Wüste 😄
Im The Village Café machten wir eine Pause und aßen leckere Waffeln bzw. Pancakes. Auf dem Spielplatz neben dem Stadtstrand konnte sich unser Sohn eine Weile austoben, bevor wir die Mole und anschließend die Jetty anschauten. Danach war es Zeit fürs Abendessen im The Tug. Bei der Buchung hatte ich um etwas ruhigere Plätze gebeten und wir erhielten tatsächlich einen Tisch in einer Fenster-Nische mit Blick auf das Meer und die Jetty. Wir entschieden uns für die "Seafood Extravaganza"-Platte für zwei Personen, welche laut Karte mindestens 40 Minuten Zubereitungszeit dauert. Dies war aber nicht der Fall, da das Essen nach 20-25 Minuten kam. Die Platte umfasste Garnelen, Tintenfischringe, Muscheln, Kabeljau-Filet, Kingklip-Filet und John Dory Goujons. Dazu konnte man sich zwei Beilagen und zwei Soßen auswählen. Alles schmeckte hervorragend, wobei das Highlight die großen Tintenfischringe waren, welche ohne Zweifel die besten unseres Lebens waren. Als wir nach dem Bezahlen aufstanden, kam eine ältere englisch-sprechende Dame vom Nachbartisch zu uns und meinte, dass sie uns ein wenig beobachtet hätte und unser Sohn sei gut erzogen. Wir fanden das Ganze etwas strange, als ich es dem Junior übersetzte, meinte dieser grinsend "thank you" 🤩

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir gegen 7:45 nach Walvis Bay zu Levo Tours, da wir um 9:00 die Dolphin & Seal Tour gebucht hatten. Wir waren die ersten Teilnehmer vor Ort, bis zum Start kamen aber noch zahlreiche andere Personen hinzu. Wir wurden auf mehrere kleinere Boote aufgeteilt, damit es nicht zu voll wird. Neben uns drei nahm noch eine deutsche Reisegruppe mit etwa 10 Personen teil. Unser Kapitän hieß Walter und wirkte wie ein norddeutscher Seebär, er meinte aber, dass er noch nie in Deutschland gewesen sei. Er zeigte uns zunächst das Hafengebiet, dann ging es aufs offene Meer und am Ende noch zu einer riesigen Robbenkolonie. Die Tour ist sowohl lehrreich als auch sehr unterhaltsam, da Walter absolut klasse war. Nach einer Weile kam eine Robbe an Bord gehüpft, welche man streicheln und fotografieren konnte. Auch ein Pelikan landete auf dem Dach, bei diesem hielten aber alle einen gewissen Abstand. Während der Fahrt schwammen häufiger Delfine neben Boot her und mehrmals sahen wir auch Wale die kurz auftauchten. Am Ende gab es noch ein leckeres Buffet inkl. Austern, Sekt und Sherry. Als ich unserem Sohn erklärte, dass dies große Muscheln seien, wollte er unbedingt eine Auster probieren, da er Meeresfrüchte sehr gerne isst. Er fand sie ganz gut, blieb dann aber lieber bei den anderen Sachen des Buffets. Walter war vom Austern-probieren so beeindruckt, dass der Sohnemann auf der Heimfahrt mit ans Steuerrad durfte. Dies wiederum begeisterte unseren Sohn so sehr, dass er danach strahlend meinte: "Walter, eigentlich wollte ich Polizist oder Feuerwehrmann werden, jetzt aber möchte ich Kapitän werden so wie du" 😄 Alle Gäste waren von der rund 4-stündigen Tour total begeistert.
Danach schauten wir uns die Flamingo-Kolonie von der Strandpromenade aus an, bevor wir eine Pause im Dolphins Coffee Shoppe inkl. Pancakes mit Zimt und Zucker bzw. Schokokuchen machten. Als wir zurück nach Swakopmund fahren wollten, sahen wir, dass ein Reifen merklich Luft verloren hatte. Ich pumpte ihn wieder mit unserem Hand-Kompressor auf und hörte keine entweichende Luft. Daher fuhren wir zurück nach Swakopmund, bei der Ankunft war aber bereits wieder etwas Luft aus dem Reifen entwichen. Ich rief daher bei Hertz an und erhielt umgehend die Adresse einer Werkstatt am Ortsrand. Als wir nach kurzer Zeit hinkamen, war man dort bereits von Hertz informiert worden und ein sehr freundlicher Mitarbeiter machte sich direkt an die Arbeit. Er fand ein kleines Loch, welches direkt versiegelt wurde, so dass wir nach nicht mal einer Stunde zurück an der Unterkunft waren. Wir wollten uns noch ein Permit für den nächsten Tag für den Welwitschia-Drive besorgen, das Office an der Ecke Bismarck Street & Sam Nujoma Avenue ist jedoch wegen Renovierung in einen anderen Teil der Stadt umgezogen, so dass wir leider kein Permit vor dem Feierabend besorgen konnten ... schade, aber auch kein Weltuntergang.
Zum Abendessen hatten wir Plätze fürs Buffet im Old Steamer reserviert. Dies war sehr lecker und bot eine tolle Auswahl an Gerichten: Suppe, Vorspeisen, Rinderfilet, Fisch, Creme brullet,...

Am nächsten Tag hatten wir die Living Desert Tour von Chris Nel gebucht und wurden nach dem Frühstück um 8:00 vom Guide Jürgen und seinem Sohn Han-Jo mit 2 Fahrzeugen abgeholt. In beiden Fahrzeugen waren je 8 Personen, alle deutsch-sprachig, so dass die Tour komplett auf deutsch stattfand. Wir fuhren ein Stück in Richtung Walvis Bay bevor es nach rechts in die Dünen ging. Wir hielten an verschiedenen Stellen an, wo Han-Jo nach Tieren Ausschau hielt und Jürgen mit viel Fachwissen und noch mehr Humor alles mögliche erklärte. Wir sahen u.a. Sandkäfer, eine Sandviper, eine Blendschleiche, eine Wüsteneidechse, einen Namibgecko, ein Wüsten-Chamäleon,... Jürgen konnte alle Teilnehmer mit seiner Begeisterung für die Tierwelt der Dünen anstecken und unser Sohn wurde häufiger mit einbezogen. Gegen Ende gab es noch eine Fahrt über die steilen Dünen, nach ca. 5 Stunden wurden wir wieder an der Unterkunft abgesetzt. Kurz vor der Ankunft sahen wir noch das Ende des KüsKa-Umzugs.
Da die Sim-Karte meiner Frau einen Fehler anzeigte, fuhren wir nach einer Mittagspause zum MTC-Laden im Einkaufszentrum "Platz am Meer". Die Mitarbeiter konnten den Fehler beheben, so dass wieder alles einwandfrei funktionierte. Im dortigen Checkers erledigten wir die Einkäufe für die nächsten Tage im Etosha. Nachdem wir das Auto wieder an der Unterkunft abgestellt hatten, gönnten wir uns ein Eis im Ice & Spice Café. Danach besuchten wir noch das Swakopmund-Museum, dies ist zwar nicht allzu groß, aber durchaus sehenswert und kostet nur 40 NAD Eintritt. Anschließend gab es zum Abendessen bei Gabriele’s Pizzeria sehr leckere Pizzas.

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Tage in Swakopmund vor allem durch die beiden Touren absolute Spitze waren. Ilses Unterkunft war mit einem Preis von 70 Euro pro Nacht zudem ein tolles Preis-Leistungs-Angebot.
Themenstarter106 Beiträge · seit 202330. Dez. 2024 · #13
Fahrt nach Swakopmund & Innenstadt

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Themenstarter106 Beiträge · seit 202330. Dez. 2024 · #14
Levo Tours & Walvis Bay

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Themenstarter106 Beiträge · seit 202330. Dez. 2024 · #15
Living Desert Tour & Swakopmund Museum

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Themenstarter106 Beiträge · seit 202303. Jan. 2025 · #16
4. Station: 1 Nacht bei Ann's Lodge & Camping in Kamanjab
Nach dem Frühstück starteten wir gegen 8:30 nach Kamanjab, wir nahmen dabei die Route über die C34 bis Henties Bay und wechselten dort auf die C35. Die Strecke war anfangs geteert und wechselte dann zu Gravel, wobei alles in einwandfreiem Zustand war, so dass wir sehr gut vorankamen, auch weil wieder fast keine anderen Fahrzeuge unterwegs waren. In Uis machten wir eine längere Pause im entspannten Cactus Café. Unser Sohn wollte dann aber weiterfahren, da er wieder Musik hören wollte 🙂
Bis auf einen holprigen Baustellen-Abschnitt war auch der Rest der Strecke gut zu fahren, so dass wir früher als gedacht bei Ann’s Lodge & Camping in Kamanjab ankamen. Der Check-in ging schnell und das Familien-Chalet für gerade mal 35€ inkl. Frühstück war gemütlich und vollkommen ausreichend für eine Zwischenübernachtung.
Wir tankten an der Shell-Tankstelle im kleinen Örtchen voll und kamen mit einem sehr sympathischer Nuss-Schnitzer ins Gespräch. Da wir für mehrere Kinder Andenken mitbringen wollten, bekam er spontan einen "Großauftrag" über 5 Nüsse. Er war erwas baff, da er an einem Sonntag Nachmittag vermutlich nicht mit so viel Arbeit gerechnet hatte und machte uns mit zusammen 200 NAD einen unserer Meinung nach echten Freundschaftspreis, so dass wir alle happy waren.
Wir ruhten uns noch etwas in der Unterkunft aus und gingen dann zum Abendessen ins Haupthaus, wo im DikDik-Saloon einige Speisen angeboten werden. Das Essen (Rind bzw. Oryx und zum Nachtisch Eis) war zwar keine Offenbarung, aber absolut in Ordnung und alle Mitarbeiter waren super-freundlich. Wir machten danach noch einen Spaziergang über das Gelände der Unterkunft und es gab, ähnlich wie im Haupthaus, allerlei skurrilen Krempel zu entdecken.
Themenstarter106 Beiträge · seit 202303. Jan. 2025 · #17
Das Cactus Café in Uis
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Themenstarter106 Beiträge · seit 202303. Jan. 2025 · #18
Ann’s Lodge & Camping in Kamanjab

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Themenstarter106 Beiträge · seit 202307. Jan. 2025 · #19
5. Station: 2 Nächte im Okaukuejo Camp im Etosha NP (Bush Chalet)
Nach einem leckeren Frühstück inkl. Eierspeise nach Wahl fuhren wir von Kamanjab über die sehr gute C35 in Richtung Etosha. Auf der Fahrt rief unser Sohn plötzlich, dass er einen Elefanten sieht, zeigte dabei aber grinsend auf ein Verkehrsschild 😄
Die Einfahrt-Formalitäten am Galton Gate dauerten nicht lange, so dass wir bereits vor 9:00 mit der Erkundung des Parks beginnen konnten. Den geplanten Weg entlang der Wasserlöcher Miernes, Dinteri, Aasvoelbad, Luiperdskop und Klippan konnten wir nicht machen, da dieser Abschnitt gesperrt war. Dies wurde leider nicht am Eingang erwähnt oder angeschrieben, lediglich der Abzweig war blockiert. Daher erkundeten wir den Bereich Renostervlei, Jakkalswater und Duikerdrink. Als erstes Tier sahen wir einen Schakal, es folgten Zebras, Gazellen, Giraffen, Gnus, Oryxe, Strauße, ...
Im Dolomite Camp legten wir eine Pause ein: auf dem Parkplatz am Fuß des Berges entdeckten wir eine Sprechanlage, von der aus wir fragten, ob wir auch ohne dortige Übernachtung einen Kaffee trinken könnten. Eine freundliche Stimme meinte "of course, just wait a few minutes". Nach kurzer Zeit kam ein Mitarbeiter mit einem Golfwagen den steilen Weg heruntergefahren und bot uns an, dass er uns nach oben bringen könnte. Etwas baff nahmen wir das Angebot an, da wir eigentlich davon ausgegangen waren, zu Fuß hochzulaufen. Wir bedankten uns mit einem Trinkgeld, das Angebot für den Rückweg schlugen wir aber aus, da wir laufen wollten. Im Restaurant war zwar nichts los, wir konnten aber dennoch einen Kaffee bestellen und die Aussicht genießen.
Nach der Pause ging es entlang der Wasserlöcher Onautinda, Duineveld und Nomab nach Olifantsrus. Die Tiersichtungen waren ähnlich wie am Morgen, bei Nomab sahen wir dann unsere erste Gruppe Elefanten, welche das Wasserloch zu bewachen schienen. Da ich gelesen hatte, dass es in Olifantsrus eine tolle Aussichtsplattform gibt, legten wir einen Stopp ein. Man läuft zuerst über eine Brücke/einen Steg um zu einem Gebäude mit oberer und unterer Aussichtsplattform zu gelangen. Von der Brücke aus konnten wir schon sehen, dass sich an der Wasserstelle eine Vielzahl an Tieren versammelt hatte, darunter eine große Gruppe Elefanten. Diese beobachteten wir erst von der Brücke, dann von der Plattform im oberen Stockwerk und anschließend noch durch die Glasscheiben im unteren Stockwerk. Wir waren von der Nähe zu den Tieren total geflashed, speziell unser Sohn. Wir blieben mindestens 30 Minuten und waren dabei vollkommen ungestört. Irgendwann mussten wir dann leider weiter, hatten aber auch an den folgenden Wasserlöchern Tobiroen, Teespoet, Duiwelsvuur, Sonderkop, Arendsnes und Ozonjuitji viele weitere Tiersichtungen mit mehreren großen Elefanten-Gruppen. In totaler Afrika-Glücksseligkeit fuhren wir letztendlich in Richtung Okaukuejo Camp, sahen wenige Kilometer davor plötzlich ein liegengebliebenes Auto mit winkenden Menschen am Straßenrand. Es stellte sich heraus, dass es 2 schwäbische Ehepaare waren, welche mit einem Land Rover vom Kaokoveld gekommen waren. Der Fahrer wollte, dass ich ihn zum Camp abschleppe, was ich aber ablehnte, da ich mich mit den Rahmenbedingungen (ungewohntes Fahrzeug, sehr großes abzuschleppendes Fahrzeug, Linksverkehr, ungewohnter Untergrund) unsicher fühlte. Ich bot jedoch an, eine Person zum Camp mitzunehmen, damit sie dort Sprit kaufen kann und sie anschließend wieder zurückzubringen. Die Frau des Fahrers nahm das Angebot gerne an und erzählte auf der Fahrt, dass ihr Fahrzeug zwar einen Tank mit 200 Litern hätte, allerdings waren angeblich mehrere eingeplante Tankstellen auf dem Weg vom Kaokoveld ohne Benzin, so dass sie letztendlich liegenblieben. Ich verkniff mir einen Kommentar hinsichtlich ihrer Planung, wobei sie stolz erwähnte, dass sie mit über 15 Afrika-Reisen eigentlich Profis wären. Die Frage, warum sie als Profi bei solch entlegenen Gegenden keinen Ersatzkanister haben, verkniff ich mir ebenfalls 😈 Sie hatte Glück, denn an der Tankstelle konnte sie einen Kanister ausleihen und es gab auch Benzin. Damit brachte ich sie zurück und mit der Notfüllung konnten sie dann hoffentlich wohlbehalten weiterreisen.
Danach konnten wir endlich im Okaukuejo Camp einchecken, wir erhielten das Bush Chalet Nummer 86. Dieses liegt unweit dem Camp-Wasserloch und war überraschend gut in Schuss. Aufgrund der teilweise verheerenden Bewertungen im Internet hatten wir keine allzu hohen Erwartungen, auch wenn die Unterkunft inkl. Frühstück über 200€ die Nacht kostete. Der Preis ist zwar definitiv zu hoch, aber immerhin war die Einrichtung in Ordnung inkl. funktionierender Klimaanlage im Schlafzimmer, Sitzgruppe im Vorraum, sauberem Bad und bequemem Bett sowie zusätzlicher Matratze für unseren Sohn. Zum Abendessen nutzten wir den Braai mit mitgebrachten Lebensmitteln (Rinderfilet mit Folien-Kartoffeln und Gemüse). Danach liefen wir zum beleuchteten Wasserloch, welches nur ~150m entfernt lag, sahen aber keine Tiere. Da unser Sohn zu gähnen anfing, brachten wir ihn ins Bett, danach ging ich nochmals alleine zum Wasserloch, wo sich zwischenzeitlich eine Giraffe und drei Nashörner zum Trinken eingefunden hatten. Nach einer Weile verschwand die Giraffe als eine sehr große Elefanten-Herden mit schätzungsweise 75 bis 100 Tieren ankam und auch lange blieb. Als ob das nicht genug wäre, kamen noch weitere Nashörner hinzu, so dass das große Wasserloch fast schon überfüllt war und manche Tiere in zweiter Reihe warten mussten. Ich blieb bis gegen 23:00 Uhr und fiel dann vollkommen überwältigt ins Bett.
Themenstarter106 Beiträge · seit 202307. Jan. 2025 · #20
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