Verhalten auf Campinplätzen

25 Antworten · 2'800 Aufrufe · gestartet 04. Nov. 2024 von stelvio
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Themenstarter28 Beiträge · seit 202404. Nov. 2024 · #1
Hallo Zusammen

Wie soll man sich auf unumzäunten Campingplätzen verhalten? Einige empfehlen, während der Dämmerung oder nachts das Zelt nicht zu verlassen. Gleichzeitig gibt es viele Berichte und Videos von Leuten, welche abends in der Dunkelheit am Feuer sitzen oder in der Dämmerung die Zelte abbauen.
2'610 Beiträge · seit 200704. Nov. 2024 · #2
Hallo,

ich hoffe, ich kann etwas Licht ins dunkle Camperleben bringen 😗

Mein Mann und ich haben oft auf nicht eingezäunten Camps unser Lager aufgeschlagen. Ganz früher mit Bodenzelten und später mit Dachzelten. Wir haben versucht immer im Hellen zu essen und später auch zu spülen. Alles nicht Notwendige haben wir ins Auto geräumt und danach ganz entspannt mit dem Rücken zum Auto am Feuer gegessen. Kam schon öfters vor, dass wir aus der Ferne Löwengebrüll hörten oder eine Hyäne um uns herum stromerte. Kam das Löwengebrüll uns zu nah sind wir fix ins Auto. Aber ehrlich, dass ist es doch, was man erwartet - nicht zu nah aber doch möchte man die nächtlichen Stimmen hören und etwas Herzklopfen gehört dazu. Im übrigen, Löwengebrüll zu hören ist aufregend, aber noch aufregender ist es, wenn der Löwe nicht mehr brüllt und man nicht weiß, ob er nah oder fern ist 😎

Gut ist es, wann man eine starken Strahler hat und ab und an die Umgebung ableuchten kann.

LG
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
zuletzt bearbeitet 04. Nov. 2024
2'462 Beiträge · seit 200604. Nov. 2024 · #3
Wir grillen und essen überwiegend im Dunkeln. Den Abwasch erledigen wir am nächsten Tag im Hellen. Wir haben Stirnlampen und starke Taschenlampen, die wir für den Weg zu den Ablutions nutzen, um die Umgebung auszuleuchten. Ist uns der Weg zu den Ablutions nachts zu weit oder zu unsicher, bleiben wir in der Nähe des Fahrzeugs.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Gast04. Nov. 2024 · #4
Ich darf mich (stelvio) da mal einklinken?
Mich würde auch interessieren:
Und wenn man nachts mal - wegen abendlichem Bierchen - raus muss? 😉
Und ist ein abendliches Feuerchen (in Botswana) ein "Muss"? Weil, manchmal hatte ich (in Namibia) irgendwie keine Lust drauf.
Themenstarter28 Beiträge · seit 202404. Nov. 2024 · #5
Danke für die Antworten! Bedeutet dies demnach, dass nach Dämmerung ankommen oder Zelte abbauen eher nicht gemacht werden sollte?

@Chris42: ich glaube deine Fragen kann ich beantworten: zu den Ablutions zu gehen in der Nacht oder bei Dämmerung ist keine gute Idee. Bezüglich dem Feuer: das wurde hier im Forum diskutiert. Feuer schreckt anscheinend Raubtiere nicht ab, kann sie sogar anziehen. Von dem her kein muss. Aber ob du in der Dunkelheit draussen sitzen möchtest?
2'462 Beiträge · seit 200604. Nov. 2024 · #6
stelvio schrieb:Danke für die Antworten! Bedeutet dies demnach, dass nach Dämmerung ankommen oder Zelte abbauen eher nicht gemacht werden sollte?

Aber ob du in der Dunkelheit draussen sitzen möchtest?
Aber was willst Du denn dann nach Sonnenuntergang machen? Um 18.30 ins Bett gehen? 😉
Wenn wir in voller Einsamkeit campen, bauen wir das Zelt auch lieber im Hellen auf. Weniger wegen Tiere, das macht sich einfach leichter. Ansonsten schauen wir uns halt auch im Dunkeln regelmäßig um und leuchten die Gegend aus.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Gast05. Nov. 2024 · #7
Das meinte ich nicht, weder im stockdunklen draußen hocken noch um 1830 ins Bett gehen 🙂 , es gibt ja Mini-Laternen, mit denen man das Camp leicht ausleuchten kann. Mir ginge nur ums Feuerchen; ein Muss oder nur wegen der Stimmung?
6'369 Beiträge · seit 201105. Nov. 2024 · #8
Hoi zämä

Machts doch wie die Afrikaner!
Die wurden nämlich in den meisten Fällen noch nicht gefressen. 😉

In Botswana sind wir auch abends draussen am Tisch gesessen und haben zu Abend gegessen. Auch danach sind wir entweder sitzen geblieben oder haben uns um ein Feuer gesetzt. Gelegentlich hat mal einer rumgeleuchtet.

In Tansania dasselbe, mehr als einmal sind wir bis weit nach MItternacht draussen gesessen, mit Hippos, Elefanten- und Hyänenbesuch innerhalb von maximal 20m um uns herum. Wir haben die Tiere in Ruhe gelassen und sie haben dasselbe mit uns getan.

Wenn wir aber mal im Zelt (immer Bodenzelt) waren dann sind wir auch drin geblieben bis zum Aufstehen! Egal ob Löwe, Hyäne, Leopard oder Elefanten am Zelt waren. aber auch wenn sich kein Tier in unserem Camp bemerkbar gemacht hat.

Fürs Klo empfehle ich natürlich ein Porta Potty im Zelt, siehe auch mein Avatar-Bild...aber zumindest eine Pissflasche. Gibts für Männchen und Weibchen.
Nachts raus geh ich nur wenns nicht weit ist und dann wird der Reissverschluss leise ein wenig geöffnet, rausgeschaut und erst mal die Umgebung kontrolliert bevor ich aus dem Zelt raus gehe. Dank heller und weit reichender Stirnlampe wird auch während des geschäftlichen Treibens die Gegend abgesucht. Solange keine Augen orange zurückstrahlen oder sofort geschlossen werden ist alles gut. Sonst auch unverrichteter Dinge wieder rein ins Zelt und blickdicht verschliessen.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2024
3'883 Beiträge · seit 201105. Nov. 2024 · #9
Jambotessy schrieb:
Mein Mann und ich haben oft auf nicht eingezäunten Camps unser Lager aufgeschlagen. Ganz früher mit Bodenzelten und später mit Dachzelten. Wir haben versucht immer im Hellen zu essen und später auch zu spülen. Alles nicht Notwendige haben wir ins Auto geräumt und danach ganz entspannt mit dem Rücken zum Auto am Feuer gegessen. Kam schon öfters vor, dass wir aus der Ferne Löwengebrüll hörten oder eine Hyäne um uns herum stromerte. Kam das Löwengebrüll uns zu nah sind wir fix ins Auto. Aber ehrlich, dass ist es doch, was man erwartet - nicht zu nah aber doch möchte man die nächtlichen Stimmen hören und etwas Herzklopfen gehört dazu. Im übrigen, Löwengebrüll zu hören ist aufregend, aber noch aufregender ist es, wenn der Löwe nicht mehr brüllt und man nicht weiß, ob er nah oder fern ist 😎
Gut ist es, wann man eine starken Strahler hat und ab und an die Umgebung ableuchten kann.
So isses! Feuer vorne, Fahrzeug hinten, den Eingang mit im Blick - und dann die Ohren auf die Geräusche der Nacht richten! Das gehört zu den schönsten Momenten unserer Afrikareisen.

Geschirr ungewaschen stehen lassen, das zieht Wildtiere an. Wenn, dann mitnehmen ins geschlossene Fahrzeug.
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
299 Beiträge · seit 201805. Nov. 2024 · #10
Chris42 schrieb:Das meinte ich nicht, weder im stockdunklen draußen hocken noch um 1830 ins Bett gehen 🙂 , es gibt ja Mini-Laternen, mit denen man das Camp leicht ausleuchten kann. Mir ginge nur ums Feuerchen; ein Muss oder nur wegen der Stimmung?
Das Romantic Fire ist kein muss 🤪
gibt halt einen gewissen Touch. Da das Holz meist ewig brennt gibt es bei uns manchmal auch kein Feuer respektive mustere ich kleine Stücke aus und zünde dann ein kleines Feuer just4fun.
Wir geniessen auch einfach die Dunkelheit 🤩
Für Camplaternen empfehlen sich solche mit Rotlicht so bleibt eure "Nachtsicht" erhalten und ihr seid nicht blind wenn ihr ausschaltet auch zieht es weniger Insekten an.
Mit der Suchfunktion findest du vielleicht auch noch den "ultimativen" Camp Beleuchtungsplan den ein Fomi erstellt hat.
Ob man den anwenden will ist zum Glück jedem selber überlassen 😗

Viele Grüsse und dann ein entspanntes in der Nacht sitzen
René
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2024
7'296 Beiträge · seit 200605. Nov. 2024 · #11
picco schrieb:
In Tansania dasselbe, mehr als einmal sind wir bis weit nach MItternacht draussen gesessen, mit Hippos, Elefanten- und Hyänenbesuch innerhalb von maximal 20m um uns herum. Wir haben die Tiere in Ruhe gelassen und sie haben dasselbe mit uns getan.

Bei Flusspferden ist echt Vorsicht geboten. Die sind nämlich nicht nur gefährlich, sondern auch schreckhaft und strunzdumm. Wenn die beim abendlichen/nächtlichen Grasen in eine Region kommen, dass man zwischen ihnen und dem Wasser sitzt, kann es ganz unvermittelt sehr gefährlich werden.

Ich habe einmal beobachtet, dass so ein Tier auf einer völlig freien Fläche nachts graste und mit dem Hinterbein auf einen Ast trat, der knackend zerbrach. Durch das selbst verursachte Geräusch ist es erschrocken und sofort zum Wasser gerannt. Dabei hat es beschleunigt, dass selbst Usain Bolt keine Chance gehabt hätte.
Der gesamte Uferbereich zwischen Wiese und See war frei - bis auf eine Stelle, die den kürzesten Weg darstellte. Da stand ein etwa vier Meter breites und drei Meter hohes Gebüsch. Und genau dort ist das Flusspferd mit ca. 40 km/h ungebremst durchgepflügt. Wenn man in einem solchen Moment gerade mit ein paar Leute dort im Weg sitzt, rennt das tonnenschwere Tier da einfach drüber, fürchte ich.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gast05. Nov. 2024 · #12
Danke allerseits.
Also Rotlicht-Laterne haben wir, sehr praktisch.
Aber den "ultimativen Campbeleuchtungsplan" habe ich leider nicht gefunden...klingt aber interessant 🙂
Und dass Flußpferde mit Vorsicht zu genießen sind erlebten wir auf Nambwa (?), als eins unser Auto grasend umkreiste und dann urplötzlich auf aber wirklich direktem Wege ins Wasser eilte...
6'369 Beiträge · seit 201105. Nov. 2024 · #13
Hoi zämä
BikeAfrica schrieb:Bei Flusspferden ist echt Vorsicht geboten. Die sind nämlich nicht nur gefährlich, sondern auch schreckhaft und strunzdumm.
So ist es!
Ich hätte vielleicht dazu schreiben sollen dass das Flusspferd zwischen uns und dem Ruaha-Fluss unterhalb einer 2-3m hohen, steilen Böschung war.
Natürlich wäre die Böschung nicht das Problem gewesen, aber eben: Das Flusspferd stand zwischen uns und dem Fluss. Und da von uns keiner auf geradem Weg baden gehen wollte ( 😉 ) haben wir es genausowenig gefährdet wie es uns. 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2024
1'127 Beiträge · seit 202205. Nov. 2024 · #14
Ytramix schrieb:..... Das Romantic Fire ist kein muss 🤪
... Wir geniessen auch einfach die Dunkelheit 🤩
Sehe ich auch so: Feuer ist gut zum Kochen und für Romantik (wenn man das braucht) und wärmt, ist aber schlecht zum Sehen
Denn, ganz wichtiger Punkt von Ytramix: Feuer und helle Lichtquellen verschlechtern die (Nacht)Sicht.
Wir haben viele Campingnächte ohne Feuer verbracht............... auch ohne zu Grillen 😊
zuletzt bearbeitet 05. Nov. 2024
Themenstarter28 Beiträge · seit 202407. Nov. 2024 · #15
Nochmals vielen Dank für die Antworten.

Wie verhält es sich mit Pausen tagsüber im Park? Nur an übersichtlichen Stellen das Fahrzeug verlassen? Oder gar nicht?
2'610 Beiträge · seit 200707. Nov. 2024 · #16
Hallo nochmals,

in der Mittagszeit haben wir meist auf der Campsite relaxt- in der Hängematte oder bequem auf den Stühlen. Lesen, Kreuzworträtseln, erzählen, Tagebuch schreiben.

In den Nationalparks ist das Verlassen der Fahrzeuge - bis auf ausgewiesenen Plätze - eigentlich verboten. Allerdings wird das in Zimbabwe oder Botswana aus meiner Erfahrung nicht so eng gesehen, wie in Namibia oder Südafrika. Aber zu empfehlen ist das Aussteigen sicher nicht.

Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2024
1'165 Beiträge · seit 201707. Nov. 2024 · #17
Ytramix schrieb:
Mit der Suchfunktion findest du vielleicht auch noch den "ultimativen" Camp Beleuchtungsplan den ein Fomi erstellt hat.
Ob man den anwenden will ist zum Glück jedem selber überlassen 😗
Chris42 schrieb:Aber den "ultimativen Campbeleuchtungsplan" habe ich leider nicht gefunden...klingt aber interessant 🙂
Auch wenn der Verweis auf diesen Plan eher so klingt als ob das Quatsch wäre... sollte der gemeint sein, stelle ich ihn hier gerne mal ein. Wir stehen zu unserem Lichtkonzept und lieben es. 😉




Also eigentlich nur, was viele hier schreiben. Auto hinter einem, Tisch davor und dann das Feuer.
Lampen platzieren wir ggf. so hinter dem Wagen, dass man auch Schatten sehen könnte.

Generell haben wir ein paar Lichter dabei. Kleine, billige Aufstelllampen die man wieder aufladen kann. Die stellt man hinter irgendeinen Gegenstand oder Baum in ein paar Meter Abstand ums Feuer. Dahinter ist wichtig, weil man sonst nur ins Licht guckt und nichts dahinter sieht. Steht etwas in Sichtlinie zur Lampe sieht man viel mehr und auch die Nachtsicht wird nicht sonderlich beeinträchtigt.

Seit ein paar Jahren haben wir 3 flache Lampen, wie ne Untertasse dabei mit Sensor. Die werden dann weiter weg taktisch schlau positioniert und geben Info sollte sich da was reinbewegen. Die klappen auch bestens und haben 5€ pro Stück gekostet... überleben es allerdings nicht wenn da morgens ein RangeRover drüber fährt. 😄


Gruß,
Robin
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2'462 Beiträge · seit 200608. Nov. 2024 · #18
Ganz ehrlich: Wieso bereist man Botswana, campt in uneingezäunten Camps und überlegt dann, ob man bei Dämmerung ins Zelt sollte, tagsüber das Auto nicht verlassen sollte, irgendwelche Beleuchtung aufbauen müsste? Man fährt doch überwiegend wegen der Einsamkeit hin, der möglichen Sichtungen tags und nachts. Sich ständig Gedanken zu machen, dass auch auch Viecher rumlaufen, ist doch absurd. Wir hatten Löwen, Hyänen, Elefanten, Büffel, Nyalas, Kudus, Schakale, usw.
Will ich das nicht, empfehle ich den Serengeti Park.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
6'369 Beiträge · seit 201108. Nov. 2024 · #19
Hoi zämä
Sanne schrieb:Will ich das nicht, empfehle ich den Serengeti Park.
🙄
Ich hoffe damit ist nicht der Serengeti National Park in Tansania gemeint...denn da hats definitiv mehr Raubtiere als ich in Botswana gesehen habe...und auch da zeltet man ohne Zaun usw. und wird üblicherweise nicht gefressen. 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
8'674 Beiträge · seit 201008. Nov. 2024 · #20
Sanne schrieb:Ganz ehrlich: Wieso bereist man Botswana, campt in uneingezäunten Camps und überlegt dann, ob man bei Dämmerung ins Zelt sollte, tagsüber das Auto nicht verlassen sollte, irgendwelche Beleuchtung aufbauen müsste? Man fährt doch überwiegend wegen der Einsamkeit hin, der möglichen Sichtungen tags und nachts. Sich ständig Gedanken zu machen, dass auch auch Viecher rumlaufen, ist doch absurd. Wir hatten Löwen, Hyänen, Elefanten, Büffel, Nyalas, Kudus, Schakale, usw.
Will ich das nicht, empfehle ich den Serengeti Park.
Ganz ehrlich: was ist daran falsch, wenn man sich darüber Gedanken macht 😕 ? Wir haben alle mal angefangen.... klar sind wir jetzt alle die obercoolen Campingchecker 😗 😛 , aber schon alleine weil immer mal wieder "Neulinge" dabei sind auf meinen Reisen, werde ich immer wieder daran zurückerinnert, welche Gedanken ich mir mal gemacht habe.

Mir sind solche Leute zehnmal lieber als diese Möchtegern-Influencer und/oder Youtuber, denen nach ihrer Vorstellung die Welt gehört und die, weil es eben angesagt ist, mal eben schnell nach Afrika fliegen und dort machen, was sie wollen.... ohne auch mal nur kurz ihr Hirn einzuschalten.

Ich konnte mir vor meiner ersten Campingreise und vor allem vor meiner ersten Bodenzeltübernachtung auch nicht vorstellen, was mich da erwartet 😐 . Schlussendlich geht man dann doch in den meisten Fällen komplett in der Natur auf und macht vieles instinktiv richtig - und fühlt sich auch völlig richtig und glücklich dort, aber trotzdem sollte man einige Vorsichtsmaßnahmen nicht außer Acht lassen. Ich war selber schon öfters mehr als unvernünftig (nicht am Anfang, sondern nach vielen Nächten im Zelt) und kann froh sein, dass ich bei meinen Streifzügen nicht unvermittelt auf eine Elefantenkuh mit Nachwuchs o.ä. getroffen bin. Sich zuuuu sicher zu fühlen, weil bisher alles gut ging, ist nämlich auch nicht der richtige Weg. Von daher finde ich, man sollte sich IMMER Gedanken machen (natürlich ohne Panik oder Angst, aber davon hab ich beim Fragesteller eigentlich nichts gefühlt).

LG Bele

P.S. Zum Thema "nachts aus dem Zelt zur Toilette": ich gehe schon deshalb nicht raus, weil ich keine Lust habe, irgendwelche Krabbel/Fliegviecher reinzulocken durch meine Stirnlampe, wenn ich den Reißverschluss aufmache - daher ist bei mir immer das Uriwell am Start.
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zuletzt bearbeitet 08. Nov. 2024