"Temporary Resident Permit" für Rentner

5 Antworten · 897 Aufrufe · gestartet 31. Okt. 2024 von Wolfoto
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201231. Okt. 2024 · #1
Ein herzliches Hallo an alle,
ich bin seit 2012 Mitglied in diesem Forum, habe mich in der Vergangenheit der Gemeinschaft einmal vorgestellt und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich in den Jahren wenige Beiträge verfasst habe aber häufig von euerem Schwarmwissen profitiert habe.
Leider habe ich genau zu meinen Fragen in der Suchfunktion nichts gefunden.
Ich bin 65 Jahre alt und stehe kurz vor dem Eintritt ins Rentenalter. Da ich in den vergangenen Jahren järhrlich zum Teil mehrmals durch Namibia gereist bin ( brauche beim Reisen viel Zeit, da ich leidenschaftlicher Fotograf bin ) würde ich gerne als Rentner auch mal länger als 90 Tage in Namibia verweilen.
Um klarzustellen: Ich möchte heute und auch in Zukunft nicht auswandern, sondern vieleicht 1-2 mal eben längere Zeit im Land bleiben. Soviel ich das hier im Forum Gelesene beurteilen kann, wäre eventuell das "Temporary Resident Permit" für mich geeignet.
Ich verfüge über ausreichend finanzielle Mittel um mich in jedem Fall selbst zu versorgen. Bei meiner Recherche finde ich als Vorraussetzung für dieses Permit immer wieder Dinge wie "Arbeitserlaubnis" für einen inländischen Arbeitgeber usw.
Ich möchte aber in keinem Fall in Namibia arbeiten ( Das Arbeitsleben ist entgültig vorbei )
Meine Frage nun an die Runde:
Was sind die Vorraussetzungen für einen Rentner, der nur zeitliche begrenzt ( max 6 Monate ) in Namibia bleiben will. Und hat Jemand von euch Erfahrungen, ob es sehr schwierig ist, in Fällen wie meinem überhaupt ein "Temporary Resident Permit" zu bekommen.
Ich freue mich über eure Antworten und werde gerne auch hier im Forum berichten, wie es bei mir weiterging.
Vielen Dank jetzt schon, beste Grüße, Wolfgang
537 Beiträge · seit 202031. Okt. 2024 · #3
Kurz und knapp: es gibt kein Temporary Permit mehr für Rentner.
Wenn ein längerer Aufenthalt als die jährlich erlaubten 90 Tage geplant ist, muss man am Ende des regulären Aufenthalts die Verlängerung des Tourivisums beantragen. Ausgang ungewiss.
Themenstarter12 Beiträge · seit 201231. Okt. 2024 · #4
Hallo Christian,
vielen Dank für Deine Antwort.
Ja, den von Dir angeführten Beitrag habe ich intensiv studiert, bin aber irgendwie nicht schlau geworden.
Außer bei der ersten Frage, ging es meines Erachtens mehr um "Permanent Resident Permit" für das Auswandern nach Namibia, mit allen Für und Wieder.
Erst jetzt als ich den Beitrag von "Makis"gelesen habe in dem er schreibt: " Es gibt kein "Temporay Permit" für Rentner mehr"
ist mir klar geworden, warum ich wohl keine genaueren Infos gefunden habe.
Wenn dem so ist wie "Malis" schreibt, ( und ich zweifele das nicht an), dann muss ich meine Reisepläne komplett neu denken, denn
ein Tourivisum über die 90 Tage hinaus zu versuchen zu verlängern scheint mir doch sehr an "Poker" zu erinnern, bei dem dann unter Umständen der gebuchte Rückflug verfällt ( da das Visum nicht verlängert wird ).

Beste Grüße,
Wolfgang
Themenstarter12 Beiträge · seit 201231. Okt. 2024 · #5
Hallo Makis,
vielen Dank für die kurze, knappe Antwort auch wenn der Inhalt so gar nicht das ist was ich hören wollte.
Ich werde also umplanen !!!
Beste Grüße
Wolfgang
87 Beiträge · seit 202231. Okt. 2024 · #6
Wolfoto schrieb:
... bei dem dann unter Umständen der gebuchte Rückflug verfällt ( da das Visum nicht verlängert wird ).
Bei den üblichen Verbindungen, z.B. Discover gebucht über LH, verfällt das Ticket nicht ersatzlos - wenn man rechtzeitig vorher den Hörer in die Hand nimmt und zwecks Umbuchung anruft. Ich bin notorischer Umbucher und bin noch nie an dem Datum geflogen, das ich ein halbes, dreiviertel Jahr vorher zwecks günstigem Tarif ursprünglich gebucht habe.

Mein Rekord liegt bei fünf Umbuchungen für den gleichen (Rück-)Flug - was unterm Strich genau 0 EUR gekostet hat. Ein solches gebührenfrei umbuchbares Ticket kostet natürlich vorab einen Aufpreis - im Moment 2x 120 EUR bei Discover. Oft kann man den Aufpreis aber durch frühe Buchung mehr als kompensieren. Obendrauf kann bei Umbuchung eine Preisdifferenz für den Wechsel der Buchungsklasse kommen. In der Praxis kann man das durch ein paar Tage Flexibilität und mehrfache Anrufversuche bei der Hotline aber meist vermeiden.

Ich habe übrigens mein 90-tägiges Vistors Entry Permit auch schon einmal erfolgreich in Walvis Bay verlängert (Anfang 2022, mitten in den Corona-Wirren). Und falls Namibia mit deinen Ausgaben als Tourist absolut nichts anfangen kann, haben die unmittelbaren Nachbarländer auch enorm viel zu bieten 🙂
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2024