Hillux Camper vs. Hillux Buscamper

9 Antworten · 1'075 Aufrufe · gestartet 03. Okt. 2024 von Korbmacher
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Themenstarter10 Beiträge · seit 202403. Okt. 2024 · #1
Frage an die Profis und die, die evtl. beide Varianten schonmal hatten.

https://bushlore.com/toyota-hilux-dc-4x4-camper-hilc2/

https://bushlore.com/toyota-hilux-double-cab-4x4-bushcamper-2/

Der Preisunterschied ist mir klar, mir geht es eher um die Vor- und Nachteile der beiden Varianten. Wir werden 28 Tage Unterwegs sein und es geht nicht so sehr um Offroad sondern eher um Alltagstauglichkeit und ein bisschen Comfort. Und es ist unsere erste Tour.

Lohnt sich der Mehrpreis oder ist es letztlich egal?
605 Beiträge · seit 201204. Okt. 2024 · #2
Servus,
Ich hatte schon beides und würde nur noch den Bushcamper nehmen, da er deutlich komfortabler ist. Beim Bushcamper kannst Du Dich im geschlossenen Aufbau (wenn auch im geringen Rahmen) bewegen und z.B. umziehen und erreichst das Bett in einem geschlossenen Fahrzeug. Da kannst auch nachts zum Pipi machen im Fahrzeug bleiben, vorausgesetzt Du hast eine kleine Weithalstonne oder ähnliches dabei. Damit vermeidet man z.B. die lästigen Moskitos im Zelt bzw man jagt nur einmal und nicht nach jedem Zeltöffnen wieder. Klamotten und Dinge können ordentlich verstaut werden, zumindest war es bei unserem Bushcamper von Savanna so, und man lebt nicht 28 Tage nur aus der Reisetasche oder dem Koffer. Aufbau ist im nullkommanichts passiert, wohingegen Dachzelt mühsam sein kann, je nach Größe und Statur der Reisenden. Für mich kommt nichts anderes mehr in Frage.
Gruß, HeiVi
28 Beiträge · seit 202404. Okt. 2024 · #3
Der Bushcamper scheint definitv komfortabler. Er soll aber auch schwerer sein, und hinten deswegen weniger Bodenfreiheit haben und auf sandigen Wegen eher stecken bleiben. Hat da jemand Erfahrung?
13 Beiträge · seit 201104. Okt. 2024 · #4
Hallo,
wir hatten auch schon beides. Ich bin sehr klein und damit unbrauchbar ein Dachzelt zu öffnen und zu schließen. 🙂
Wir waren in Namibia, Botswana und Sambia für 12 Wochen mit dem Bushcamper (allerdings von Savanna) unterwegs. Da gab es seeeehr viel Sand.
Der Bushcamper hat uns nie im Stich gelassen. Wir sind die nächsten 4 Wochen auch wieder mit dem Bushacmper unterwegs. Es ist einfach ein tolles Auto.
LG
Blauschlumpi
http://www.ticker.7910.org/deu
299 Beiträge · seit 201804. Okt. 2024 · #5
Korbmacher schrieb:Frage an die Profis und die, die evtl. beide Varianten schonmal hatten.
https://bushlore.com/toyota-hilux-dc-4x4-camper-hilc2/
https://bushlore.com/toyota-hilux-double-cab-4x4-bushcamper-2/
Der Preisunterschied ist mir klar, mir geht es eher um die Vor- und Nachteile der beiden Varianten. Wir werden 28 Tage Unterwegs sein und es geht nicht so sehr um Offroad sondern eher um Alltagstauglichkeit und ein bisschen Comfort. Und es ist unsere erste Tour.
Lohnt sich der Mehrpreis oder ist es letztlich egal?
Ich bin zwar kein Profi aber sowohl mit Dachzelt und Bushcamper unterwegs gewesen. Respektive haben wir inzwischen unseren eigenen Bushcamper. Dies ist vor allem dem Umstand geschuldet dass wir in der Regenzeit unterwegs sind.
Ich würde in Deinem Fall wenn nicht Budget relevant auch zum Bushcamper tendieren und dies nur schon wegen der Markise.
Jedoch leistet auch ein Dachzelt hervorragende Dienste und wenn man den Kniff raushat ist der Auf und Abbau auch schnell erledigt.

Den neuen Bushcamper von Bushlore kenne ich noch nicht jedoch macht er einen guten Eindruck.
Zwei Punkte die mir aufgefallen sind:

1. zum Schlafbereich hin ist er relativ offen sprich wenn ihr das Zelt aufgestellt habt und z.b. am kochen sind können die Stechviecher ungehindert in euren Schlafbereich vordringen 😵

2. der Gaskocher ist etwa auf 1.4Meter Höhe und mit einem Topf drauf kann es je nach Körperlänge schwierig werden reinzugucken 🤪
stelvio schrieb:Der Bushcamper scheint definitv komfortabler. Er soll aber auch schwerer sein, und hinten deswegen weniger Bodenfreiheit haben und auf sandigen Wegen eher stecken bleiben. Hat da jemand Erfahrung?
Die meisten Bushcamper sind tatsächlich schwerer und somit "etwas" weniger "geländegängig" liegt aber meist am höhergelegenen Schwerpunkt.
Weniger Bodenfreiheit wegen dem Gewicht würde ich nicht bestätigen, da ja der unterste Punkt in der Regel die Achse respektive das Verteilergetriebe/Differenzial ist. Diese Distanz ist abhängig von der Felgen und Reifengrösse. 😉

Du hast da maximal beim Böschungswinkel ein wenig Verlust und mit den falschen Federn/Stossdämpfer schlägt der Aufbau schneller aufs Fahrwerk.

Viele Grüsse
René
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
28 Beiträge · seit 202405. Okt. 2024 · #6
Ytramix schrieb:
Weniger Bodenfreiheit wegen dem Gewicht würde ich nicht bestätigen, da ja der unterste Punkt in der Regel die Achse respektive das Verteilergetriebe/Differenzial ist. Diese Distanz ist abhängig von der Felgen und Reifengrösse. 😉
Stimmt natürlich, wollte eigentlich sagen, dass der auf weichem Untergrund tiefer einsinken wird und dann die Bodenfreiheit ein Problem werden kann. Die meisten Autovermietungen geben leider die Achslast oder die Reifengrösse nicht an.

Der Punkt mit dem offenen Innenbereich ist mir auch aufgefallen (auf den Bildern, hatte ihn nicht gemietet). Wenn man die "Küche" reinfährt, dann ist der Kühlschrank in der Mitte des Campers, was vermutlich auch nicht ideal ist, da diese in der Regel nicht besonders leise sind.
600 Beiträge · seit 202205. Okt. 2024 · #7
Und warum würdet Ihr keinen Landcruiser Bushcamper (CruCam) nehmen? Da gibt es sogar eine tragbare Toilette drin.
28 Beiträge · seit 202405. Okt. 2024 · #8
Der hat nur 2 Plätze vorne..
Themenstarter10 Beiträge · seit 202405. Okt. 2024 · #9
Vielen Dank Euch schonmal. Das bestätigt alles ein bisschen mein Gefühl und ich werde mich dann doch für den Bushcamper entscheiden. Es wird im übrigen auch der von Savannah sein.
Und wenn ich es richtig verstanden habe, wird er für uns - in erster Linie nicht das Offroad Abenteuer suchende - auch ausreichend Geländegängig sein. Das abenteuerlichste was wir geplant haben, wird Kudu Island.
Das hat mir tatsächlich jetzt nochmal bei der Entscheidungsfindung geholfen!
299 Beiträge · seit 201805. Okt. 2024 · #10
Der Hilux wird richtig bewegt auch zur Bergziege 😗 der 2.4er hat 400nM da schlackern meist beim FahrerInn/BeifahrerInn zuerst die Ohren bevor die Technik ins Schlackern kommt 😄
Bei der Übergabe einfach genau schauen wie 4x4 und allf. Sperre ein und auszuschalten sind Dito wie man die elektronischen Helferlein ein und ausschaltet. 4x4 im Tiefsand mit Trackcontrol finde ich persönlich ein Widerspruch. Führt dazu dass wenn es brenzlig wird die Power wegfällt und sich beim nicht wissenden Lenker dann der Gedanke "nächstes mal brauche ich einen V8" einnistet.
Nur passiert mit diesem das selbe wenn man ab und an im Gelände nicht das TCR ausschaltet............. 😣
Nützlich ist auch bereits die Umstellung vom ECO Mode in den PWR Mode. 😉

Viel Spass dann
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2024