JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #1
Liebe Forumsmitglieder, wir haben unsere dritte Namibiareise hinter uns. Diesmal möchte ich endlich etwas zurück geben und auch einen Reisebericht einstellen, denn eure Berichte haben uns immer sehr bei der Planung geholfen. Wir, das sind Karsten (64) und Jessika (57). Ich bin Lehrerin in Bayern und deswegen auf die Schulferien angewiesen. Karsten kann sich als Betriebsrat einer IT-Firma meist anpassen. Wir waren 2018 auf einer klassischen Ersttäterrunde unterwegs, 2021 am Kunene, Damaraland, Erongo und Namibrand und dieses Jahr war unser Schwerpunkt der Caprivistreifen; jedes Mal sind wir vor allem im Dachzelt unterwegs, wobei es uns langsam schon ein wenig schwerer fällt mit der Kletterei. Dennoch genießen wir die Nähe zur Natur bei dieser Art des Reisens sehr. Ich habe alle Unterkünfte vorgebucht, aber im Juli noch die Chobe River Campsite auf Senyati in Botswana geändert.
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #2
Augsburg, 13. August 2024, 33 °C Heute könnte man glauben, dass Afrika nach Augsburg gekommen ist, so heiß ist es. Trotzdem brechen wir nach Namibia auf! Nachdem wir ziemlich viel gegrübelt und recherchiert haben, auf welcher Strecke wir Frankfurt erreichen und viel Zeitpuffer eingeplant haben, brauchen wir ihn auch, weil der Zug ab Mainz ausfällt. Immerhin ist der ICE bis Mainz nur 5 Minuten zu spät. In Mainz hat ein anderer ICE so viel Verspätung, dass wir in ihn einsteigen können und so noch besser an den Flughafen kommen. Sowohl Gepäckabgabe als auch Sicherheitskontrolle gehen ruckzuck, es ist wenig los, vielleicht wegen des Abendfluges? Flugzeug steht da, also steht dem Abflug nix entgegen. Rund um Frankfurt finden Gewitter statt, so dass nur eine Startbahn benutzt wird. Wir fliegen etwas später los, aber der Flug ist ruhig. Die 100 Euro für mehr Platz lohnen sich nicht sehr, beim Rückflug hatten wir die Plätze in Reihe 18 hinter der Premium Economy, die waren super!
Windhoek, 14. August 2024, 24 °C In Windhoek angekommen geht alles sehr flott, das sind wir gar nicht gewohnt. Der Fahrer vom Autoverleih (Kalahari Car Hire) ist noch derselbe wie vor 3 und 6 Jahren. Im "Roof of Africa" können wir gleich ein Zimmer beziehen und laufen dann zum "Urban Camp" zum Frühstück. Ein Campingplatz mitten in der Stadt, auch sehr nett. Nach einer Pause nehmen wir ein Taxi in die Stadt zur Christuskirche, eines der Wahrzeichen, daneben noch das Unabhängigkeitsdenkmal, manche nennen es die koreanische Nespressomaschine.
Die Fußgängerzone ist wie überall, deshalb steuern wir das Craftcenter an und dort zuerst das Bistro - trockene Luft macht durstig! In diesem Center sind alle Mitbringsel, die man so in Namibia und Südafrika findet, in einer "Mall" versammelt. Die Preise sind moderat, man bekommt nix aufgeschwatzt und man kann alles in Ruhe anschauen.
Auf dem Weg dorthin werden wir in perfektem Deutsch von einem Mann angesprochen, der Musiklehrer und Organist hier sei und der mit seiner Schwester einst in der DDR gelandet war. Sie hat offenbar ein Buch geschrieben. Wir sollen da irgendwas unterstützen, mit Geld, da kommt eine junge Deutsche dazu und warnt uns vor Abzocke. Richtig gut findet der Mann das nicht, aber wir ziehen unbehelligt von dannen. Auch einen Kastanienverkäufer können wir abwehren, wir haben schon genügend Schlüsselanhänger... Die Story mit der Abzocke bestätigt sich im Reiseführer.
Fazit Hotel „Roof of Africa“: Ganz okay, aber nicht sehr persönlich, Essen auch okay, leider ging niemand drauf ein, dass wir eigentlich ein Zimmer mit Abendessen gebucht/bezahlt hatten. Beim Bezahlen haben wir dann unsere Kosten vom Dinner zurück bekommen. Toll war die Möglichkeit des Transfers in die Stadt und zurück, das war nicht sehr teuer (60 NAD für beide, hin und zurück). Das Bier aus der hauseigenen Brauerei schmeckte gut.
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #3
Waterberg Plateau Campsite, 15. August 2024, 28 °C Ein ereignisreicher Tag! Nach dem Frühstück werden wir abgeholt, um das Auto zu übernehmen. Die Agentur Kalahari Car Hire ist von Hubert Hester in jüngere Hände gewandert, die vieles Bewährte übernommen haben und manches verbesserten (und etwas mehr kosten...) Unsere Karre, einer Toyota Hilux, Handschaltung, ist prima, das neue Zelt viel komfortabler. Die Übergabe dauert seine Zeit, dann geht es zum Einkaufen, wir waren im Spar in Klein Windhoek. Es ist schon bisschen anstrengend, an alles zu denken, nach dem Bezahlen mit Karte dann doch noch was kleines kaufen, damit man Kleingeld für die Bewacher hat (das ist immer schwierig, die Automaten geben nur große Scheine, aber man braucht nur kleine...) Endlich geschafft, Koffer im Hotel geholt und los. Wir sind noch bei der bekannten Klein Windhoek Schlachterei vorbei. Wir konnten nicht vorbestellen, weil wir nur wenig brauchten, da auch bald Abendessen in der Lodge geplant war. Wir werden deshalb eher mitleidig bedient, weil wir ein Restchen Boerenwurst und nur EIN ganzes Rinderfilet kaufen. Das reicht für zweimal Grillen dicke! Ab auf die Straße, es ist schon Mittag. Auf der Autobahn gibt's schon mal Kühe, die über die Straße laufen. Wir halten bei Closwa in Okahandja zum Kauf von "Biltong", welches wieder sehr gut schmeckt. Neuentdeckung war mit Wocestersauce und Sweet Chili! Endlich biegen wir zum Waterberg ab, eine schöne Fahrt, am Ende verlassen wir die Teerstraße und fahren durch roten Kalaharisand. Traumhafte Campsite, unser Dachzelt ist sehr flott aufgebaut. Es ist abends erst mal nicht so kalt, wie wir befürchtet haben. Wir sind in Namibia angekommen, wir sind glücklich!
Waterberg Tag 2, 16. August 2024, 28 °C Auch die Nacht ist nicht so kalt wie wir erwartet haben. Mit den dicken Decken, die wir aber insgesamt wirklich besser als Schlafsäcke fanden, schwitzen wir fast. Ein Stachelschwein wirft nachts mit Getöse den Abfalleimer um. Morgens fällt das Aufstehen leicht, gut gelaunt bereiten wir das Frühstück vor. Kaffee ist fertig, alles gedeckt - dann werden wir überfallen! Mundräuber! Ein Pavian täuscht an, der andere (sehr große) rennt zum Tisch, an dem ich sitze (!), packt das noch in Folie eingepackte Brot mit den Zähnen und haut ab, wütend verfolgt vom anderen. Sehr verdattert retten wir alles andere, da hüpft noch ein Pavian auf die Grillstelle und scannt alles. Ich brülle ihn so laut wie möglich an, was ihn überhaupt nicht beeindruckt. Erst als Karsten einen Stein aufhebt, haut er ab. So besteht unser Frühstück aus am Auto eingenommen Müsli mit Trinkjoghurt. Auch die Nachbarcampsites werden belästigt, man hört die Leute schreien und rufen. Wir waren extra vorsichtig, sind jetzt noch vorsichtiger. Auto immer zu (und abgesperrt), alles Essen weg. Mal sehen, wie es am Abend ist.
Wir brechen zu einer anstrengenden, aber spektakulären Wanderung entlang des Bergs auf, haben tolle Ausblicke und bewundern die mit Flechten bewachsenen Felsen.
An der Lodge am Ende des "Dassietrails" ist ein "Malawi-Shandy" sehr willkommen, ein Mix aus Wasser, Gingerale und Angostura. Den Weg zurück nehmen wir die Straße, essen einen "Snack" in der Lodge und ruhen uns aus, es ist ziemlich heiß. Um 16 Uhr starten wir zum "Rhinodrive". Hier werden 7 Nashörner Tag und Nacht von Rangern bewacht, damit sie nicht Wilderern zum Opfer fallen. Dafür kann man aber auch die Touristen zu ihnen fahren bzw zu ihnen laufen. Die Tiere sind sehr an Menschen gewöhnt, man steigt sogar aus. Ob wir wir das jetzt gut finden? So nah werden wir kein Nashorn mehr sehen, außer im Zoo, aber so ist es doch schöner. Den Walk hätte ich jetzt nicht so ergiebig gefunden, aber beim Drive sieht man noch etwas von der Landschaft. Es herrscht schöne Abendstimmung beim obligatorischen Sundowner. Pavianfrei können wir kochen und das Lagerfeuer genießen.
Fazit Campsite Waterberg Wilderness: Eine der Campsites, bei der Dusche/WC nicht am Platz sind, wir waren aber nah am Block mit vier Einheiten, da hat man dann privat ein Bad. Es gab weder am Platz noch im Bad Möglichkeiten zum Laden, also keine Steckdose, Licht gabs aber im Bad. Die Paviane sind unerträglich. Frühstück am Platz erscheint uns unmöglich.
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #4
Gästefarm Wildacker, 17. August 2024, 31 °C Nach einem schönen Frühstück in der Lodge (wir waren gerade noch rechtzeitig, um 8:30! ) mit wunderschöner Aussicht auf den Waterberg starten wir nun Richtung Caprivi. Da das noch ganz schön weit ist, stoppen wir bei der Gäste- und Jagdfarm Wildacker und haben heute ein schönes Zimmer mit Essen und allen Annehmlichkeiten. In Grootfontein mit Tankstopp bemerken wir, wie gut man auf alles aufpassen muss, Karsten wird auch von einer deutschen Farmerin drauf hingewiesen. Wir haben das Gepäck im Auto auf der Rückbank angeschlossen und sperren auch im Auto sitzend alle Türen zu. Es ist traurig, weil die Armut groß ist, aber auch anstrengend... Die Gästefarm Wildacker lehrt uns so vieles, dass wir es kaum beschreiben können. Die Betreiber sind Angestellte der Besitzer, einer Erbengemeinschaft. Der Mann treibt große Anstrengungen, seltenere Antilopenarten zu vermehren und auszuwildern. Wir sind bei der abendlichen Fütterungsfahrt dabei (es werden mehrere 50 kg Säcke Futter verteilt), sehen die Tiere aus nächster Nähe und erfahren viel über die Leidenschaft des Farmers. Auch beim gemeinsamen Abendessen (mit nur zwei weiteren Gästen) wird uns wieder viel über die Strukturen in diesem Land klar. Alles nicht so einfach... So sehen wir ein Video, wie die überzähligen Giraffen vom Hubschrauber in ein kleines Gehege getrieben werden. Diese wurden nach Russland verkauft. Der Farmer sagt, dass er auch drüber nachdachte ob es nicht besser gewesen wäre, sie zu erschießen. Aber der Verkauf bringt Geld für alle, die Angestellten, ihn selbst, die Eigentümer... Voller Eindrücke und nachdenklich geht es ins Bett.
Fazit Gästefarm Wildacker: Uns hat es gut gefallen, ein schöner Bungalow, leckeres Essen, interessante Infos. Dass in Namibia auch gejagt wird, wissen wir ja. Trophäenjagd ist zwar gar nicht unsere Welt, aber eben auch Fakt. Ich war trotzdem froh, dass keine Jäger mit uns dort waren.
Riverdance bei Divundu, 18. August 2024, 32°C Nach schönem Frühstück starten wir, bald auf der B8, dem Caprivi-Highway. Wir überqueren den Veterinärzaun, der den südlicheren Teil Namibias vor der Maul- und Klauenseuche bewahren soll (kein Fleisch von Nord nach Süd!). Danach ändert sich die Szenerie. Es gibt viele Dörfer am Straßenrand. Rinder, Ziegen, Menschen im Sonntagstaat. Auch ab und zu kleine Märkte, vor allem Feuer- und Bauholz wird verkauft. Das wiederholt sich Hunderte von Kilometern. Die Straße ist geteert und gut zu fahren.
Am Okavango kommen wir in Riverdance an und wir beziehen eine wunderbare Campsite oberhalb des Flusses (eine von zweien).
Wir machen die Bootstour mit, sie ist großartig. Wir sehen zum ersten Mal Flusspferde, aber sie sind nicht fotogen: an Land selten zu sehen (höchstens nachts), im Wasser meist nur mit Nase und Ohren draußen, und wenn du bereit fürs Foto bist, tauchen sie ab... Die Stimmung auf dem Wasser ist wunderschön, Krokodile sieht man hie und da auch (gut getarnt), der Sundowner auf einer Insel ist wunderbar.
Beim Heimfahren hören wir einen Schuss, sehen dann zwei Leute im Wasser, Polizei am Land. Der eine flieht offenbar, hat wohl was gestohlen, schwimmt rüber nach Angola, der andere ist verzweifelt, die Polizei machtlos. Es ist keine Gefahr an Leib und Leben (wobei ich in Krokodilgewässern wohl doch Gefahren sehen würde), deshalb fährt das Boot auch zurück zur Lodge. Heute gönnen wir uns Dinner in der Lodge, nach Tagen mit Fleisch gibt es Fisch, sehr delikat! Der Mond bescheint die Campsite, es ist nicht kalt, nicht heiß, der Fluss gurgelt, wir schlafen gut!
Riverdance Tag 2, 19. August 2024, 32 °C Unsere Campsite ist sehr komfortabel, das Haus mit der offenen Küchenzeile und dem Bad ist groß, es gibt einen Durchlauferhitzer (das ist ökologisch nicht so toll, da gasbetrieben, aber es ist sehr praktisch). So sind wir um 8:30 bereit, mit Augustinus zum Dorf zu laufen. Er zeigt uns die traditionellen Häuser aus Termitenhügellehm und Grasdach und die verschiedenen Feldfrüchte. Wir sehen die mühsame Arbeit, mit der Hirse gemahlen und dann das Mehl abgetrennt wird.
Anschließend geht's in den Kindergarten und in die Schule. Leute, die Lehrer und vermutlich auch die Schüler haben hier 50 Stunden pro Woche Unterricht, die Stunde 40 Minuten lang!!!
Eine Shebeen, also eine Kneipe gibt's auch. Das "Bier" wird hier aus Getreide und Zucker selbst gebraut.
Ich fand es prima, eine Möglichkeit zu haben, ein wenig mehr Einblick in das tägliche Leben zu bekommen. Kinder laufen hier teils 10 km zur Schule. Die Schule hatte schon einmal um 7:00 Uhr begonnen, jetzt beginnt sie um 8:00. Also laufen manche Kinder im Dunklen los! Nachmittags starten wir Richtung Buffalo Core Area, ca. 40 km entfernt, man überquert dazu den Okavango und fährt dann am Fluss entlang. Wir sind kaum drin, stehen schon Elefanten auf der Straße. Seltsam muten die zerfallenen Militäranlagen an, die wohl vom Unabhängigkeitskrieg übrig sind. Dazwischen laufen viele Antilopen, alles ist voller Elefanten-Dung. Es gibt immer wieder Ausblicke auf die Überflutungsflächen, da stehen viele Elefanten und Büffel, toll!!
Leider ist ein Teil der Strecke sehr tiefsandig und für uns sehr schwer zu fahren, weil wir immer noch nicht checken, was wir genau einstellen sollen, das trübt die Freude etwas. Später lernen wir, dass das Zauberwort „Differenzialsperre“ heißt. Wer es besser weiß, mag uns berichtigen. Bei Kalahari Car Hire wurde uns erklärt, dass wir den Druck der Reifen bei 2 bar lassen sollen, es seien bessere Reifen, die trotzdem ans Ziel führen. Die Elefantengegend hat begonnen!
Fazit Riverdance: Eine der schönsten und komfortabelsten Campsites (leider gibt es nur zwei, Campsite 1 hat Flussblick). Ich fand auch die Lodge sehr schön, das Engagement für die Community ist auch bemerkenswert.
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #5
Kazondwe Camp am Kwando, 20. August 2024, 31 °C Leider müssen wir Riverdance wieder verlassen. Die Strecke weiter durch den Caprivistreifen ist gelinde gesagt einschläfernd. Wir wechseln uns nach je 100 km Teerstraße am Steuer ab, weil es nur geradeaus geht und rechts und links immer das gleiche zu sehen ist, was eine Art Trance hervorruft, die zum Autofahren nicht gut geeignet ist. In unserer neuen Unterkunft Kazondwe am Kwando ist der Lodgebereich sehr schön, der Campingplatz etwas einfacher. Aber man darf als Camper den Lodge-Bereich nutzen, ich hab hier auch die Verpflegung gebucht, das ist auch mal schön.
Der Fahrer der Boots ist krank. Deshalb haben wir einen faulen Nachmittag, das ist sehr entspannend. In den Flussarmen an der Campsite sind Flusspferde, man hört sie ab und zu. "Beware of hippos" steht überall... Der Ausblick von der Lodge auf die Flussebene ist überwältigend.
Kazondwe Tag 2, 21. August 2024, 32°C Da wir erst nachmittags bei der Tour auf der Nachbarlodge (Namushasha) sein müssen, genießen wir einen faulen Vormittag. Der Wechsel von heißen Tagen (32 Grad) zu kühlen Nächten (morgens hat es nur 11 Grad) strengt ja auch an. Die geringe Luftfeuchtigkeit führt zu sehr trockenen Schleimhäuten, die dann wohl anschwellen. Man hat immer ein bisschen das Gefühl von verstopfter Nase. Bei mir ist es langsam besser, Karsten ist noch geplagt und schläft deshalb schlecht. Ansonsten haben wir uns an unser Zelt gewöhnt. Mit richtigen Decken statt Schlafsack ist es sehr gemütlich. Nur rein und raus muss man halt immer bisschen klettern und krabbeln... Toll am Camp ist auch, dass man mitten in der Natur ist, die Vogelgeräusche und nachts das Grunzen der Flusspferde hört und abends Lagerfeuer machen kann. Wie fast überall wird das warme Wasser mit einem Donkey bereitet, der mit Holz beheizt wird. Hier können wir ihn selbst anfeuern. Das Wasser ist dann ziemlich lange warm, sogar extrem heiß.
Gegen 13 Uhr brechen wir zur Nachbarlodge "Namushasha" auf, einer großen Lodge der Gondwana-Kette. Viele Gäste, gut durchorganisiert. Wir können noch was essen, dann geht's los, wir mit sechs französischen Gästen. Kurz mit dem Boot übergesetzt, dann im Safariauto weiter. Erst sehen wir verschiedene Antilopen, Giraffen, dann das erste Highlight: die eine Dame hat einen unglaublichen Blick und erspäht einen Leoparden im Baum!! Ich konnte kein Foto machen, zu schwierig. Er ist auch scheu, kommt bald herunter, wälzt sich kurz und verschwindet. Unglaubliches Glück!
Und dann geht's los mit Elefanten, immer wieder, ganze Gruppen ziehen durch die Gegend, bis wir am "Horseshoe" ankommen, da verschlägt es uns die Sprache: ständig kommen welche, andere gehen, manche baden, andere trinken. Wir dürfen aussteigen, aber das Getränk und die Snacks, die wir bekommen, erfahren wenig Beachtung...
In der schönen Nachmittagssonne geht es zurück, wir sind schon bisschen nervös, denn wir sollten nicht im Dunkeln zu Kazondwe heimfahren. Wir halten noch bei einer kleinen Elefanten-Familie, aber die Elefanten Mutter wird sauer, da gibt der Guide aber Gas!
Auch ein Flusspferd auf dem Weg zum Wasser taucht auf, also doch noch eins in voller Pracht aufs Foto gebannt!
Kurz vor dem Bootsanleger taucht dann noch eine Löwin auf, die kann man nicht auslassen, so kommen wir erst nach Sonnenuntergang an der Lodge an.
Eine überwältigende Fahrt, die ihren Preis von rund 40 Euro pro Person wert ist!! Wir kommen gut zurück, dürfen wieder fein in der Lodge essen und machen noch Feuer. Plötzlich hören wir einen lauten Platscher! Heute sind die Hippos offenbar bei uns unten in den Flussarmen. Das treibt uns schnell ins Zelt! Man hört sie fressen und grunzen. Gut, dass der Sicherheitsmann immer wieder vorbeischaut. Ich träume von den Elefanten!
Fazit Kazondwe: Die Campsite ist etwas lieblos, Dusche und WC ganz klein aus Bambus, ein überdachter Tisch ohne Sitzgelegenheit ist aber schon praktisch. Den tollen Blick wie oben bei der Lodge und den CampingToGo-Zelten hat man nicht. Man muss ein paar Minuten zur Lodge laufen, wird aber zurück begleitet. Unser Empfang war jetzt auch nicht sehr herzlich, wir hatten das Gefühl, dass der Haussegen etwas schief hing. Trotzdem wurde uns sofort geholfen, als unser einer Campingstuhl kaputt ging. Das Essen war sehr gut! Wenn man dann wieder Aktivitäten machen kann, weil Bootsführer gesund ist und genügend Wasser im Kwando ist, ist es sicher noch schöner. Die Gamedrives in Namushasha kann man gut mitmachen, das sind nur 8 km.
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #6
Livingstone Camp, 22. August 2024, 32 °C Heute haben wir nur wenige Kilometer vor uns. Sehr bald durchqueren wir den kleinen Mudumu Park (auf Teer), wo eine Runde Elefanten sehr passend zum Straßenschild die Straße quert.
Sehr lustig sind die Schilder, die jeweils den Beginn und das Ende eines Korridors für diverse Tiere markieren. Ob die sich dran halten?? So kommen wir mittags im Livingstone Camp an. Eine extrem komfortable Campsite, zwei schöne Häuschen, eines hinten mit Toilette, Dusche und Waschbecken, eins vorne mit Blick auf die Überflutungsfläche, viel Stellfläche, Küchenbereich usw. Dazu Solarstrom!
Wir können um 14:00 Uhr beim Gamedrive mitmachen. Diesmal ist die Landschaft sehr schön, es gibt aber weniger Wild. Viele Warzenschweine, Impalas, ab und zu Elefanten. Am Grenzfluss zu Botswana (Linyanti, später ist es der Chobe, vorher der Kwando) sehen wir viele Flusspferde, die in Aufregung wegen eines Krokodils sind. In schöner Stimmung geht es heim. Wie es hier nach dem Regen aussieht, können wir uns schwer vorstellen. Alles sei grün und voller Wasser, man wäre gar nicht bis zum Fluss gekommen.
Der Ranger meint schon, dass das Gros der Elefanten heute eher beim Camp sein wird, wir sehen auch vereinzelt welche. Als wir uns an der Campsite einen Sundowner geholt haben, passiert etwas Erstaunliches: im Abendrot kommt im Gänsemarsch eine Elefanten Familie an, da ist wohl ein Wasserloch. Sie im Gegenlicht zu sehen, zu hören, die Abendstimmung dazu, das treibt mir Tränen in die Augen. Welches Privileg!!
Wir kochen was Schönes, erfreuen uns am Lagerfeuer, verstauen alles Essbare (Elis und Paviane) im Kofferraum und alles Wichtige (Menschen...) oben im Zelt. Mal sehen, was die Nacht bringt. Ohne Zaun ist es schon etwas anders. Auch von einem Leoparden wurden Spuren gesehen. Wir haben aber das Auto mit Zelt ganz dicht am Haus aufgestellt...
Fazit Livingstone Camp: Hier wären wir gerne noch einen Tag geblieben. Wir hätten dann noch auf eigene Faust den Nkasa Rupara Park erkundet. Die Elefanten auf der Fläche und teils auch an den Campsites (erzählten die Nachbarn) sind aufregend. Jede Campsite ist für sich ohne Blick zu den Nachbarn, ganz toll angelegt! Man muss aber alles dabei haben, kein Essen.
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #7
Senyati, Botswana, 23.August 2024, 30 °C Wir nehmen wieder Abschied von einem schönen Camp und sind back to the Road. Es ist heute erst mal schlechtes Wetter, das bedeutet hier nicht, dass es regnet (das wäre eher gutes Wetter), sondern Wind. Der Himmel ist vor lauter Staub ganz weiß. Aber es bessert sich.
In Katima Mulilo sollen wir etwas bei einer Werkstatt für unseren Campingstuhl abholen, was per Kurier kommen sollte. Hm. Ist noch nicht da, blöd. Mit nur einem Stuhl ist doof. Da bekommen wir kurzerhand von einem der Werkstattinhaber einen edlen Klappstuhl für vier Tage geliehen, wir bringen ihn bei der Rückfahrt zurück. Sehr cool. Dann geht es zur Grenze. Ausfüllen hier, Stempel da, Mpoxkontrolle, durch Desinfektion fahren und laufen, Straßengebühr zahlen... Dauert... In Kasane machen wir noch eine Bootsfahrt bei Holiday Africa Safari & Tours aus(Tipp von Bele aus dem Forum) und fahren dann ins Camp Senyati, wieder ein Highlight! Hier ist direkt am Camp ein Wasserloch, das von vielen (!!) Elefanten besucht wird. Dazu gibt es direkt am Loch einen Bunker, der fast ebenerdig Gucklöcher hat. Abends sind jetzt richtig viele Elefanten da, das Loch ist bisschen beleuchtet.
Es gibt auch Pizza zu bestellen, was wir machen. Sogar aus dem Holzofen. Irgendwie sind wir froh, dass unsere Campsite nicht ganz vorne ist, aber trotzdem nah an der Rezeption. Wir können vom Zelt das Loch sehen, aber es ist einiges dazwischen - ganz beruhigend... Wir haben offenbar die Campsite, die für größere Gruppen gedacht ist, denn wir haben eine riesige Feuerstelle und zwei Badezimmer 🙂 Morgen müssen wir früh los, deshalb geht es früh ins Bett.
Chobe National Park, 24. August 2024, 30 °C Jeder Tag bzw. jede Nacht birgt Überraschungen! Das die Elefanten hier nah am Camp sind, haben wir ja berichtet. Heute Nacht gegen 4 Uhr wachen wir auf, weil es irgendwie knuspert und nach zerbrechenden Zweigen klingt. Ich öffne das Seitenfenster, da steht direkt vor dem Auto ein Elefant und frisst am Busch. In der Nachbarsite sehen wir im Mondlicht zwei weitere. Wir verhalten uns ruhig, irgendwann sind sie wieder weg. Mulmiges Gefühl...
Wir stehen um 6:00 auf, denn um 6:30 werden wir zur Bootsfahrt auf dem Chobe abgeholt. Es wird eine tolle Fahrt. Viele Vögel (Karminspint, diverse Kingfischer, Fischadler, "Jesusbird", der auf dem Wasser über die Wasserlilien wandern kann), wieder viele Hippos, tolle Krokodile, Büffel.
Bereits in Namibia haben wir von der krassen Politik Botswana gegen Wilderer gehört. Sie werden einfach erschossen, wenn sie erwischt werden. Hm. Hilft aber. Am Waterberg mit den Rhinos hieß es, dass entweder der Ranger oder der Wilderer stirbt. Inzwischen wächst auch die Geierpopulation wieder, die vorher von den Wilderern vergiftet wurden, weil sie natürlich schnell tote Tiere anzeigen.
Wir hatten eine private Tour gebucht, um auch zu den Stromschnellen zu fahren. Vermutlich wäre Fahrt mit einer kleine Gruppe auch prima, aber günstiger gewesen. Elefanten gab es morgens nicht, aber dafür wenig andere Boote und eine sehr beschauliche Stimmung.
Um 14:00 Uhr brechen wir von Senyati aus zum Gamedrive an die River Front vom Chobe auf. Was wir da heute sehen, toppt wirklich alles bisher Dagewesene. Elefanten zu Hauf, Impalas sowieso, Giraffen, Kudus (mit den Korkenzieherhörnern) und, welch großes Glück, wieder ein Leopard, diesmal gelingt ein Foto, dann eine Löwin (mit Beute), ein Löwe und Babylöwen!! Dazwischen ein totes Hippo mit Krokodilen.
Der Blick von oben auf den Chobe mit all den Tieren und den Booten auf dem Fluss ist schon unglaublich.
Am Wasserloch im Camp nutze ich noch kurz den Bunker.
Aber es ist heute fast zu viel des Guten, zu viele Eindrücke! Nach dem Essen und Aufräumen ist wieder ein Elefant hinter dem Auto, der aber wie in der Nacht mit Klappern und Licht von den Securitymännern verscheucht wird. Ich hatte mich trotzdem erschrocken... Jetzt haben wir morgen noch den Trip zu den Victoria Fällen und dann wird es ruhiger bis sehr ruhig, das wird gut sein... Allerdings noch viele Kilometer zurück. Wir müssen wieder früh schlafen, weil es wieder früh losgeht.
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #8
Victoria Falls, Zimbabwe, 25. August 2024, 29 °C Heute müssen wir wieder im Morgengrauen aufstehen, denn wir fahren zu den "Vic Falls", "Mosi oa Tunya" = "Rauch der donnert" , also zu den Victoria Fällen in Simbabwe. Wir sind nur zu zweit im Bus, der in Senyati täglich startet, das ist ganz praktisch. An der Grenze gibt es wieder Ausreisestempel, dann das Visum (30 Dollar). Wir haben Glück, es geht ganz schnell, weil wir früh dran sind. Nach 70 km erreichen wir die Stadt Victoria Falls und werden erst mal ins Lookout Café gefahren, wo man einen tollen Blick auf die Brücke nach Sambia und die Sambesischlucht hat.
Außerdem gibt es leckeres Frühstück. Man zahlt alles in US Dollar, die hab ich vorher in Deutschland besorgt. Wir bekommen auf der Straße 50 Billionen Scheine des Zimbabwedollar angeboten! Hyperinflation, deshalb die US Dollar. Eintritt zu den Fällen beträgt nochmal 50 Dollar, ein teurer Spaß, aber wirklich sehr sehr beeindruckend, ich muss gleich losheulen, weil ich so ergriffen bin. Es geht ein schöner Weg am Ufer der Schlucht entlang, gegenüber von den Fällen, mit vielen Aussichtspunkten. Es ist viel los, aber so findet man auch Menschen, die mal ein Foto von uns machen. An den Hauptfällen ist noch viel Wasser, viel Gischt und man wird durchaus etwas nass, es regnet quasi. Aber das trocknet schnell wieder. Wenn im Juni mehr Wasser da ist und auf der ganzen Breite Wasser über die Kante fließt, wird man sicher patschnass und sieht fast nix. Wir gehen den Weg bis zum Ende und wieder zurück, weil es so schön ist.
Danach laufen noch zur Brücke, die nach Sambia führt (Passierschein holen) und stehen mit dem Fuß in Sambia. Es ist schon ein bisschen zu laufen, nicht sehr schön, da wird man auch dauernd angesprochen, ob man etwas kaufen möchte. Auf der Brücke stürzt sich gerade eine junge Frau am Bungeeseil in die Tiefe! Über uns kreisen Hubschrauber (12 Minuten Flug für 150 Euro pro Person, haben wir weggelassen... ) und auf der Sambiaseite kann man im Devils Pool an der Kante baden - nix für uns, irgendwie überkandidelt, aber wer´s mag...
Zuletzt lassen wir uns zum noblen Victoria Falls Hotel bringen und nehmen zwei schöne Drinks und eine Kleinigkeit zu uns. Very british im Kolonialstil. Das passt schlecht zur Armut ringsherum, sehr krasse Unterschiede!
Die Fahrt zurück nach Senyati mit den verschiedenen Stellen an der Grenze geht flott und wir freuen uns, dass wir um 16:00 Uhr wieder hier sind und außer Pizza bestellen keine Pflichten mehr haben. Jetzt können die Elefanten wieder kommen.
Fazit Senyati: Es war einer der besten Ratschläge aus dem Forum, das Chobe River Camp mit einer Unterkunft bei Kasane und hier mit Senyati zu tauschen! Die Elefanten am Camp sind die Wucht! Der Bunker erlaubt tolle Begegnungen und Fotos. Die Pizza ist lecker. Waschen lassen klappte prima. Die Ausflüge sind preiswert und spontan zu buchen, die Vic Falls erreicht man sehr schnell. Unsere Campsite 15 war natürlich der Hammer, da sie ja für viel mehr Personen ausgelegt ist. Sie lag nah an Rezeption und Bar, aber insgesamt war es sehr gechillt und ruhig.
Die vielen Zebramangusten im Camp sind süß, sie werden morgens gefüttert.
Die Campbesitzerin wirbelt viel herum und führt ein straffes Regiment, aber wir fanden es nicht unangenehm. Für so eine große Anlage lief alles prima.
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #9
Zambezi Mubala Camp, Namibia, 26. August 2024 Und wieder verlassen wir einen schönen Ort. Es hat gut getan, für drei Tage Zelt aufgebaut zu lassen und gefahren zu werden. Das Packen dauert halt doch immer seine Zeit. Nachdem wir heute zum ersten Mal später am Morgen noch vor Ort in Senyati sind, bemerken wir, dass auch hier Paviane unterwegs sind, aber nicht so aufdringlich wie am Waterberg. Sie durchsuchen eher den Abfall, als direkt am Platz zu wildern. Die Victoriafälle waren unsere östlichste Stelle, jetzt geht es wieder zurück. Nach nicht langer Fahrt geht die Grenzprozedur schnell über die Bühne. Deshalb schauen wir uns an, wo ich zunächst drei Tage gebucht hatte und sind sehr froh, dass ich das durch Infos aus dem Namibiaforum noch geändert hatte. Im Chobe River Camp hat der Chobe sehr wenig Wasser, statt Elefanten grasen Rinder, es wäre viel weiter zu den Vicfalls gewesen und die Landschaft ist überhaupt nicht mit der Chobe River Front zu vergleichen. Vom genialen Wasserloch in Senyati ganz abgesehen.
Wir landen dann im Zambezi Mubala Camp. Leider sind die Karminspinte noch nicht angekommen. Sie sollen hier in riesigen Kolonien brüten. Schade, das hätte ich gerne gesehen. Naja, vielleicht zeigen sich auf der Sunsetbootstour doch noch welche aus der Vorhut. Jaaa, es zeigen sich noch welche!
Wir genießen eine gemütliche Fahrt auf dem Sambesi mit Nils, einem jungen Mann, der hier für einige Zeit den Kindergarten der Deutschen Schule leitet. Da sind dann doch ein paar der Karminspinte angekommen, die wir bei einem kleinen Landgang noch näher bewundern, so hübsche Vögel! Und endlich Nilpferde mit offenem Maul!! Insgesamt hat Sylvester, so scheint es, aber nicht die beste Ausbildung in Sachen Biologie, macht nichts, trotzdem schön!
Interessant, die Eindrücke mit Nils zu teilen und von seinen ersten Erfahrungen zu hören (er ist seit Mai hier und hat die erste Woche Urlaub...) Morgen beginnt unsere große Rückreise, aber wir freuen uns auf verschiedene Stellen!
Fazit Zambezi Mubala Campsite: Campsite ok, es gibt nur zwei ganz vorne am Fluss, wir sind etwas dahinter. Nettes Ablution-Haus, schöne Möglichkeiten zu Essen. Wenn die Karminspinte hier sind, sicher noch lohnenswerter.
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #10
Ndhovu, 27. August 2024, 35° Seit heute fahren wir wieder zurück. Man kann sagen, dass wir „gut durchgekommen“ sind... Das ist natürlich ein Scherz, denn es ist gar kein Problem, es gibt wenig Verkehr. Wir landen wieder am Okavango, in einer anderen Lodge (Ndhovu) auf der Campsite. Wir machen die letzte Bootstour unserer Reise, dabei treffen wir mehr Karminspinte als am Zambezi, Weißstirnbienenfresser, Malachitkingfischer (so sagt es ein Guide beim gemeinsamen Abendessen).
Wir nehmen am exquisiten Abendessen teil. Man sitzt mit den anderen Gästen an einer langen Tafel mit wahnsinnig hübschem Geschirr, sodass wir Reiseerlebnisse austauschen. Zum Ende des Essens gibt die tolle Küchencrew noch eine musikalische Einlage.
Fazit Ndhovu: Die Lodge finden wir super, die Campsite 1 ist am Fluss, aber daneben sind weitere Unterkünfte für Guides, sodass sie uns nicht soooo gut gefallen hat. Bekommt man Campsite 2, hat man eigentlich nichts vom Fluss. Da wären vielleicht die Zelte besser.
Roys Restcamp, 28. August 2024, 34° Mit tollem letzten Blick aus dem Zelt auf den Okavango verabschieden wir uns von den Flüssen und fahren 420 km zu einer reinen Übernachtungsstelle an der Strecke. Roys Restcamp, recht originelle Deko. Es gibt einen kleinen Buschwalk, den wir noch machen, als es etwas kühler wird. An der Strecke wachsen im Busch sehr viele Palmen. Ich bin nicht sicher, ob die hierhin gehören. Am Pool sind ein paar deutsche Gäste, die sich irgendwie nicht benehmen, laut herumrufen, als wären sie alleine. Mal sehen, ob wir hier hoffentlich beim Essen Ruhe haben... Die Gruppe isst draußen. Deshalb genießen wir nach einem schönen 4km Spaziergang das Essen, bodenständige Farmküche mit sehr leckerem Dessert. Sehr süß sind die zahmen Dikdiks im Camp, außerdem gierige Perlhühner, die hoffen, dass irgendetwas herunterfällt. Morgen sind wir in einer sehr edlen Lodge angemeldet und freuen uns schon sehr auf ein richtiges Bett! Heute geht's wieder in das Dachzelt und die Toilette ist leider paar Schritte weg.
Fazit Roy´s Restcamp: Für den Zweck prima!
Frans Indongo Lodge, 29. August 2024, 30° Heute ist die Strecke nicht so weit, weiterhin Teerstraße. So kommen wir mittags schon an der schönen Frans-Indongo-Lodge an. Wir hätten das vielleicht gleich noch fahren und Roys Restcamp auslassen können, aber das wäre dann ein sehr langer Fahrtag geworden. Die Lodge ist wunderschön, das Zimmer auch, es tut gut, ein Bett zu haben, vom Bad zum Bett nicht durch Staub zu laufen und auch die Privatsphäre ist schön.
Der Kuchen mit Eiskaffee und die Dinner Karte versprechen wieder kulinarische Erlebnisse, deshalb ist es gut, dass wir auch 1,5 Stunden spazieren können.
Am kleinen Wasserloch sind viele eher seltene Antilopen, die hier aber extra eingehegt sind. Wir genießen das Dinner, auch hier wird noch gesungen, aber eher bemüht als mit Freude.
Fazit Frans Indongo Lodge: Schöne Lodge, für einen Stop zur Erholung prima, mehr wäre uns vielleicht langweilig geworden. Ich glaube, dass der Koch im Urlaub war, das Abendessen war in Ordnung, aber kein Highlight.
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #11
Omukutu Black Rock Campsite, 30. August 2024, 32° Heute kommen wir nach Omaruru, eine sehr beschauliche Stadt mit einem gut ausgestatteten Spar. Ich hatte eine Chilisauce gesehen, die Na Basco heißt und frage danach. Der sehr nette Mitarbeiter meint, dass sie nicht im Sortiment ist, er aber seinen Chef fragen könne, ob man es bestellen kann! Außerdem lerne ich, dass es nicht einfach „Nabasco“ heißt, sondern der Strich vor dem N einen Schnalzlaut bedeutet.
Wir stoppen noch bei Tikoloshi, einem tollen Laden mit Schnitzarbeiten, wo uns der Inhaber, ein älterer Herr aus Deutschland begrüßt. Wenn man etwas wirklich Authentisches möchte, ist man hier richtig!
Oben wäre ein tolles Café gewesen, aber wir hatten schon im Ort tollen Kuchen und Cappuccino genossen, da gab es auch ein Roggenbrot für unser nächstes Frühstück und sogar Brezen! Wir vermuten stark, dass hier ein deutscher Bäcker seine Erfahrungen weitergibt.
Dann geht's über Schotter ins Erongogebirge.
Der Weg wird immer heftiger, nach dem Ende der "Straße" D 2316 über steinigen Weg immer tiefer in das Hochtal. Endlich (12 km brauchen 1 Stunde) erreichen wir Omukutu, sind erst mal verwirrt, weil alles eher nach Privathaus aussieht, dann kommen zwei Männer und erklären, dass es noch bisschen weiter geht. Hier ist im Nirgendwo wirklich eine erstaunliche Campsite entstanden. Wir beide sind hier ganz allein. Paar Kilometer weiter leben die beiden Männer (Vater und Sohn?), dann gibt es erst wieder eine Farm nach 20 km. Vor allem das Bad ist der Hammer, Nici Saint Phalle oder Antonio Gaudí hätten ihre Freude gehabt!
Wir richten uns ein, kochen, machen Feuer, hören Geräusche der Nacht. Über uns ist dieser unglaubliche Sternenhimmel, die Milchstraße sieht man klar und deutlich. Das Lagerfeuer spendet das einzige Licht. Heute Morgen war es recht kühl, ich hatte beim Frühstück in der Lodge das erste Mal die Fleecejacke an. Hier an den Felsen geben diese wohl noch Wärme ab, es ist sehr angenehm. Mal sehen, wie es nachts und vor allem morgens wird... Wir sitzen am Feuer, ab und zu leuchten wir in den Busch, weil wir Geräusche hören, aber entdecken nichts. Spannend. Sonst ist es absolut still, sehr seltsam.
Omukutu Tag 2, 31. August 2024, 33° Ich wache zwar im Morgengrauen auf, sehe die schöne Bergsilhouette, aber dann schlafen wir bis 8:30!
Wir frühstücken mit dem schönen Brot aus Omaruru, die Paviane bleiben hier auf Abstand. Danach erkunden wir die Gegend. Es gibt einen Damm, der Regenwasser auffängt, jetzt ziemlich leer. Sonst muss es hier Pumpen geben. Vor dem Camp gibt es eine kleine Tränke für Vögel. Ich beobachte sehr gerne die Rosenpapageien, die sich in Gruppen versammeln und gemeinsam weiterziehen. So bunt in dieser eher graubraunen Umgebung.
Außerdem gibt es eine große Tränke für Tiere, wir sehen da morgens eine Gruppe Kudus, auch die Paviane ziehen vorbei, aber sonst sehen wir fast nix, obwohl die ganze Gegend voller Tierspuren ist. Oben im Ausguck (Karsten nennt ihn den Turm von Mordor) weht etwas Wind, da lässt sich der heiße Tag gut aushalten. Beim Spülen gibt's einen kleinen Schreck, denn unter der Bürste sitzt ein kleiner Skorpion. Er wirkt tot, aber als ich ihn mit der Fliegenklatsche wegbringen will, ist er doch recht lebendig. Also nicht nachlässig werden und Schuhe immer ins Auto stellen...
Grillen und Feuer füllen den Abend, wir sind wieder früh müde. Trotzdem kann ich nachts in Omukutu lange nicht schlafen. So höre ich plötzlich viel Hufgetrappel am Camp vorbei - Zebras ziehen zur Tränke. Sie wiehern sehr hoch, anders als Pferde, aber ähnlich. Es gibt offenbar einige Streitigkeiten. Ich sehe aus dem Fenster des Zeltes die Sterne und erkenne das Sternbild Skorpion. Es nimmt einen sehr großen Teil des Himmels ein, viel größer noch als der große Wagen. Das Kreuz des Südens ist dagegen ganz klein.
Morgen heißt es wieder packen, dann auf zur Spitzkoppe!
Guten Abend, Jessika, Du legst ja ein sagenhaftes Tempo vor - man kommt kaum hinterher! Ich freue mich über Bekanntes und Unbekanntes in Deinem Bericht! Auf die Elefanten am Horseshoe bin ich etwas neidisch! Wir waren schon 3x da und haben entweder gar keine oder zwei/drei äußerst scheue Elefanten dort getroffen! Dafür gab es heuer im Moremi um so mehr. Dein RB animiert mich etwas ( aber nur etwas) vielleicht doch von unserer diesjährigen Botswanareise zu berichten 😗 Danke für Deine Mühe- lese gerne weiter mit! Grüßle Friederike
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #13
Spitzkoppe, Campsite 11B, 1. September 2024, 34° Wir stehen wieder mal im Morgengrauen auf, weil wir wach sind. Dann nehmen wir den Rückweg zur Hauptstraße in Angriff, die steinige Straße kostet uns wieder fast zwei Stunden. Dann dürfen wir eine wunderbare Strecke durchs Erongogebirge fahren. Tolle Felsformationen. Überall erkennt man Figuren! Weiter geht's nach Westen. Hier beginnt die Ebene zum Meer Richtung Swakopmund, aber eine Erhebung gibt es noch, die Spitzkoppe. Wir nehmen eine "Abkürzung" über eine Farm, die nochmal alles aus dem Hilux herausholt. Karsten fährt meisterhaft, wir haben auch mehrfach gefragt, welche Einstellung man wie einsetzt, jetzt klappen auch sandigen Flussquerungen. An der Spitzkoppe waren wir vor sechs Jahren schon. Es hat sich wenig verändert, die Plumpsklos an den Campsites sind etwas edler. Wir finden eine Stelle unweit der vom letzten Mal, Campsite 11b, sie ist super und sehr begehrt, viele Autos nach uns kommen vorbei. Wir haben einen großartigen Blick auf den Berg und zum Sonnenuntergang in die Ebene.
Heute ist es sehr heiß. Trotzdem machen wir uns noch auf zum "Rock-Arch", dem Felsenbogen. Wir finden diesmal auch den Weg hinauf, großartige Formation.
Am Camp richten wir Feuer her, setzen Kartoffeln auf und gehen zum Sonnenuntergang auf den Fels, diesmal gar nicht allein. Alle Camper im Umkreis, jeweils so 150 m weg, kommen auf den Berg und sehen der Sonne beim Untergehen zu. Zudem sind da viele "Muckel" =Dassies= Klippschliefer, die das auch genießen.
Unser Essen im Potjie mit Hähnchen und "Chakalaka", unbedingt Sorte mild, schmeckt feurig und wir können das Feuer aus Holz danach genießen. Es weht sehr warmer Wind, der Sternenhimmel ist umwerfend (Neumond?)
Fazit Spitzkoppe: Magic! Schön, dass alles noch ursprünglich ist. Witzig, dass es jetzt einen ATM am Eingang gibt. Da hat sich mehr getan, so unser Eindruck. Die Angestellten wirkten etwas lustlos, aber das war uns egal.
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #14
Bagatelle Kalahari, 2. September 2024, 30° Unsere Nacht war etwas gestört: es war erstmal ungewöhnlich warm. Nach vielen Nächten, in denen wir froh über die warmen Decken waren und auch auf Kälte eingestellt waren, war das eine tropische Nacht. Aber dazu wehte ein starker böiger Wind. Alle Zeltwände hochgeklappt fühlen wir uns wie im Föhn. Dazu das Geräusch: die Böen fegen durch eine Engstelle und breiten sich aus, es tönt in der Nähe, dann ist sie am Zelt. Wir heben fast ab... Irgendwann wird es erträglicher und wir schlafen wohl auch. Frühstück zwischen den Felsen.
Dann erwartet uns eine lange lange Fahrt, wir wollten es so, bis zur Kalahari, unserer ersten Station vor sechs Jahren. Viel Erinnerung! Wir erfreuen uns an der schönen Dünenlandschaft, der angenehmen Campsite und genießen nach einer schönen Dusche das wieder hervorragende Essen. Hier kostet es auch mal ungefähr so viel wie zu Hause. Sonst ist Namibia für uns ein günstiges Reiseland. Die Annehmlichkeiten einer Lodge sind fein, aber mancher Gast hier ist gewöhnungsbedürftig...
Bagatelle Kalahari Tag 2, 3. September 2024, 28° Die Nacht ist ruhig und erholsam. Natürlich stehen wir mit der Sonne auf und gehen die 20 Minuten zur Lodge zum opulenten Frühstück mit allem Schnickschnack. Dann besuchen wir die Erdmännchen. Sie werden hier morgens auch gefüttert, drücken sich also an der Terrasse hinten am Farmhaus herum und sind dann alle dort, als es Futter gibt. Danach ist gegenseitige Fellpflege angesagt, aber immer wachsam!
Wir chillen im Schatten am Pool, amüsieren uns über das zahme Oryx und die Springböcke, besichtigen, wie man hier in den "Dunechalets" wohnt. Hier wird auch viel Solarenergie genutzt!
Ich beobachte nochmal die Erdmännchen, nehm ein Stück Kuchen (ist schwer hier, zu widerstehen), dann dürfen wir zum letzten "Naturedrive" los. Hier sind viele Tiere eingekauft, z. B. auch die wertvollen Rappenantilopen wie aus unserer ersten Gästelodge Wildacker, zwei Rhinos (Grace und Bruno, hoffentlich bald zu dritt...), Gnus (irgendwie völlig fehl am Platz, genauso wie Wasserböcke). Es ist toll, die Tiere auf der Fahrt zu sehen, aber es ist dann doch wie ein großer Zoo.
Die Dünenlandschaft ist so wunderschön. Wir sind bei der Fahrt sehr emotional, Abschied, Erinnerung, Sehnsucht... Für unsere Freunde machen wir das gleiche Bild wie vor sechs Jahren, die Jahre sieht man, aber wir fühlen die drei Reisen wie ein großes Abenteuer. Wieder ist das Abendessen wie im Sternerestaurant.
Aber wir werden die Sterne am Camp noch beobachten, heute wirklich das letzte Lagerfeuer machen und das letzte mal ins Zelt krabbeln. Fazit Bagatelle: Die Campsites sind immer noch so schön, da sie an den Dünen liegen, das Waschhaus ist riesig mit viel Ablagefläche. Wenn man nicht laufen möchte, kann man sich auch holen und bringen lassen. Insgesamt ist Bagatelle sehr teuer geworden. Die Kosten für den Naturedrive sind die gleichen wie bei Namushasha, aber das ist im Vergleich nicht so viel wert. Das Essen ist hervorragend, aber auch nicht günstig. Trotzdem hat Bagatelle Charme! Ob die Rhinos sein müssen, wage ich zu bezweifeln.
Immanuel Wilderness Lodge, 4. September 2024, 27° Wir hätten wohl gleich zum Flughafen fahren können, aber wir haben einen Sicherheitstag eingebaut, damit wir im Falle einer Panne trotzdem unseren Flug morgen erreichen. Wir fahren bei der Rückfahrt beim Hardap Damm vorbei, einem großen Stausee, der den FishRiver staut und in der Gegend große Bewässerung von Feldern ermöglicht. Er soll toll zum Wassersport sein, es gibt einen Wildpark und viele Unterkünfte. Momentan ist er nur noch zu 9% gefüllt, weil es seit 2020 nicht mehr genug geregnet hat... Interessant, aber für uns, die wir die Bayerischen Seen kennen, nicht besonders attraktiv.
Dann fahren wir bis Windhoek, die Anfahrt von Süden ist besonders reizvoll. Wir checken in der letzten Unterkunft ein, diesmal in einem Zimmer, sodass wir die Koffer packen können. Das Restaurant ist von einem deutschen Ehepaar geführt und das Essen wieder sehr gut. Fazit Immanuel Wilderness Lodge: In Ordnung, das Zimmer ist nett, nicht außergewöhnlich, zwei Straußen und einige Springböcke werden gefüttert. Abendessen war prima.
Windhoek, 5. September 2024, 26° Nachdem wir bis 15:00 Uhr Zeit haben, bis wir das Auto abgeben können, fahren wir in einen nahegelegenen Park (Daan Viljoen). Wir fahren an einer Wellblechsiedlung und am einem Unfall vorbei. Wir haben versucht, immer langsam und aufmerksam zu fahren und sind froh, dass alles gut ging. Am Gate des Parks meint die Rangerin, dass der 4x4 Weg nicht schwer sei, das ist aber nicht 100% richtig, es geht steil hoch und runter, Karsten fährt meisterhaft. Man sieht nochmal über Windhoek.
Außer einigen Gnus und einem Strauß zeigt sich aber kein Tier, deshalb fahren wir wieder zurück (die Rangerin im Park fragt auch ganz mitleidig, was wir denn hier wollen und lässt uns ohne Bezahlung wieder ziehen) und fahren nochmal ins Namibia Craft Center und erwerben einige Mitbringsel, u.a. ein cooles Kinderbuch über Namibia. Die Abgabe des Autos klappt problemlos, wird werden mit einem anderen Paar, welches sechs Wochen unterwegs war, zum Flughafen gefahren. Die Plätze im Flugzeug sind diesmal mit viel Beinfreiheit, trotzdem kommen wir sehr müde in Frankfurt an und reisen per Bahn nach Hause.
Gedanken zur Reise Das Land ist wirklich voller wundervoller Landschaften und durch die Tiere sehr aufregend.
Die Menschen sind sehr offen und freundlich, aber es gibt viel Armut. Es wird deshalb auch gebettelt, aber nicht sehr aufdringlich. Man gibt für kleine Dienstleistungen ca. 50 Cent.
Die Unterschiede zwischen arm und reich sind riesig. Es gibt tolle Anwesen, schicke Farmhäuser, kleinere Reihenhäuser, Buschhütten, Wellblechverschläge.
Wir sind extrem privilegiert, dass wir hier reisen durften und dürfen.
Es gibt kein Transportwesen, deshalb warten immer irgendwo Menschen und hoffen auf Mitnahme. Viele laufen offenbar weite Strecken entlang der Straßen, auch Kinder auf dem Weg zur Schule.
Als Tourist ist es mittlerweile sehr einfach, man kann fast alles mit Karte zahlen, Internet ist in den Unterkünften Standard, an den Hauptstraßen gibt es meist Empfang. Man könnte hier reisen, ohne viel vom Leben im Land zu bemerken, also von Lodge zu Lodge, ohne groß auf die Umgebung zu achten, vor allem südlich des Veterinärzaunes im Land der Farmen. Manche machen das offenbar auch und bewegen sich in einer Parallelwelt, wir haben diese mit den Einrichtungen und den Restaurants natürlich auch genossen.
Wasser ist ein knappes Gut, trotzdem gibt es offenbar viele Brunnen. Wie die Wildtiere hier überleben, ist uns schleierhaft.
Wir würden das Land auch gerne nach dem Regen sehen, der hoffentlich bald und reichlich fällt.
Wir sind dankbar, dass wir gesund geblieben sind, dass das Auto heil geblieben ist und wir keine gefährlichen Situationen erlebt haben (Paviane, Elefant hinter dem Auto und Skorpiönchen in der Spüle waren das gefährlichste). Jetzt heißt es Abschied nehmen.
Ich denke, dass wir nicht das letzte Mal hier waren…
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201716. Sept. 2024 · #15
Hallo Friederike,
freut mich! Ich hatte während der Reise ein digitales Tagebuch, hab es jetzt ergänzt und deshalb heute alles zusammen übertragen, deshalb ging es so schnell 🙂 Schade, der Horseshoe war wirklich klasse!
Hallo Jessika, vielen Dank für Deinen Bericht, der bei mir viele schöne Erinnerungen an unsere Reise vor einem Jahr weckte. Ein paar der beschriebenen Plätze haben wir auch besucht. An der Waterberg Plateau Campsite hatten wir Gott sei Dank keinen Pavianbesuch, dafür aber auch eine beeindruckende Elefantenherde am Horseshoe 🙂 Viele Größe aus Augsburg nach Augsburg! Andrea
Sue.ch546 Beiträge · seit 201219. Sept. 2024 · #17
Liebe Jessika
Herzlichen Dank für deinen schönen Reisebericht! Das ging für uns Leser ja ganz flott voran! Danke für dein Erzählen und das Schildern deiner Eindrücke!
Enilorac65768 Beiträge · seit 201722. Sept. 2024 · #18
Hallo Jessika Herzlichen Dank für deinen schönen Bericht. Ich bin selber erst aus Südafrika zurückgekommen und habe erst deinen Bericht entdeckt. Bevor Ich offiziell eingestiegen bin, war er auch schon zu Ende… Liebe Grüsse und noch einen schönen Sonntag, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Vielen Dank 🙂 für den tollen Bericht. Ich hatte den Caprivi noch nicht so richtig auf dem Schirm - dein Bericht hat das sehr schnell geändert. Die Tour und ihre Unterkünfte mit den verschiedenen Bootsfahrten und Drives hat mich sehr begeistert! Danke dafür, ich werde den Caprivi für eine der nächsten Jahre auf jeden Fall merken 🙂
JessikaThemenstarter58 Beiträge · seit 201725. Sept. 2024 · #20
Hallo Caroline und Melanie,
Danke für eure lieben Rückmeldungen! Ich hätte das vielleicht wirklich etwas langsamer, nach und nach, veröffentlichen können, dann gäbe es mehr Teilnahme...
Ich hab mir, bevor es in der Schule wieder rund geht, einfach mal Zeit genommen...