3 Monate reisen - wie viele KM pro Tag?

17 Antworten · 1'835 Aufrufe · gestartet 22. Aug. 2024 von my4seasons
Antworten
Themenstarter80 Beiträge · seit 201322. Aug. 2024 · #1
Wir planen für nächstes Jahr 2x jeweils 3 Monate in Namibia/Botswana/Südafrika.
Grobes Routing ist folgendermaßen angedacht:

Reise 1 (März bis Mai):
Kapstadt - Upington - Mata Mata - Keetmanshoop - Lüderitz - Namib - Swakopmund - Spitzkoppe, Erongo, Palmwag - evtl. Epupa-Fälle - Etosha (kurz) - Caprivi - Chobe - Moremi - Windhoek

Reise 2 (Mitte Aug bis Mitte Nov):
Windhoek - Etosha (länger) - Ai-Ais Richtersveld - Namaqualand - Karoo - Hluhluwe-iMfolozi - Saint Lucia - Drakensberge - Lesotho - Addo - Gartenroute - Kapstadt

GoogleMaps ergibt für die beiden ganz grob festgepinnten Routen (leider nur 10 Einträge bei GoogleMap) jeweils ca. 6.000 km auf den schnellsten Routen. Das ist eine äußerst grobe Abschätzung, zumal darin keine Ausflüge und Abstecher sowie interessantere Strecken berücksichtigt werden können. Deshalb rechne ich jeweils mit tatsächlichen 10.000 km.
Das ergäbe eine durchschnittliche Tagesfahrleistung von 110 km.

110 km/Tag sieht zwar erst mal nach wirklich sehr wenig aus, aber beinhaltet Aufenthaltstage, Erledigungen wie Wäsche/Bank/Einkäufe, Tourorganisation vor Ort, ungünstiges Wetter u.a. Widrigkeiten sowie bewusste Ruhetage (Urlaub vom Reisen), da eine solche Reisedauer auch anstrengend ist.

Fragen:
Sind das für solche Routen realistische Abschätzungen von KM und Zeit?
Ist das OK, wenn man keinen Stress haben will und geruhsames Reisen einem gehetzten Liste-Abhaken vorzieht?
Was haben wir übersehen - sollten wir berücksichtigen - was sieht doof oder falsch aus?
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2024
1'127 Beiträge · seit 202222. Aug. 2024 · #2
Guten Abend,
Die „durchschnittlichen Km-Leistungen“ sagen wenig über Reisekomfort und –erlebnis aus, wenn man 2x3 Monate am Stück hat. RSA, NAM und BW kann man in 6 Monaten sehr komfortabel und genussvoll bereisen. Da braucht man gar nicht ins Detail gehen. Erst recht, wenn man Erlebnis höher bewertet als „gemacht“ zu haben. Heißt, es über’s Herz bringt, etwas ausgelassen zu haben. Man kann nie „Alles“ sehen und deine Prioritäten sind sowieso deine Interessen.

Mach dir also nicht grundlos Gedanken über die Machbarkeit. Wenn man kleinräumig ein paar Tage oder eine Woche bleibt und hin und wieder ein oder zwei Tage „Fahrtage“ mit 400 bis 500 km einlegen muss, ist das für gesunde Leute durchaus verkraftbar. Machst du ja daheim auch und dort ist das „normal“. Wenn du noch nie dort warst, lernst du auch beim "Durchfahren" etwas über das Land.

Falls es nicht zwingende Gründe für den Abstellplatz Windhoek zwischen den Touren 1 und 2 gibt, könntest du aber einige „leere“ km sparen und das alles runder gestalten, indem du in eine „Ost- und Westtour“ aufteilst und in RSA zwischenparkst. Bei Ersterer und 3 Monaten würde ich dann KNP nicht auslassen.

Grüße
zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2024
7'296 Beiträge · seit 200622. Aug. 2024 · #3
110 km am Tag sind im Durchschnitt locker machbar. Ich rechne beim Rad etwa 80 km pro Tag.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter80 Beiträge · seit 201323. Aug. 2024 · #5
tacitus schrieb:
Falls es nicht zwingende Gründe für den Abstellplatz Windhoek zwischen den Touren 1 und 2 gibt, könntest du aber einige „leere“ km sparen und das alles runder gestalten, indem du in eine „Ost- und Westtour“ aufteilst und in RSA zwischenparkst. Bei Ersterer und 3 Monaten würde ich dann KNP nicht auslassen.
Grund für die Aufteilung war, dass wir die Frühjahrsblüte im Namaqualand sowie Frühling in Drakensbergen und auf der Gartenroute mit optimalen Tiersichtungen in den verschiedenen NPs verbinden wollten.

Wegen der Einführung von Visumsgebühren in Namibia bin ich selber nicht begeistert in Windhoek abzustellen, aber bisher ist mir nicht eingefallen, wie ich diese Dinge sinnvoller regeln könnte, ohne bei der zweiten Reise wieder von Kapstadt bis Namaqualand und zurück fahren zu müssen (das wären insgesamt 3x die Strecke zwischen Kapstadt und Namibia, nach KFP ist ja eine andere Strecke - und das ist also auch nicht besser als die Strecke auf Reise 2 Windhoek - Etosha - Windhoek, oder?)

Aber ich werde deinen Kommentar aufgreifen, um vielleicht nochmal ganz anders zu überlegen. Manchmal frisst sich irgendeine Idee so fest, dass man Alternativen nicht mehr im Blick hat. Falls du eine (grobe) Idee hast, wie man es besser machen könnte bzw. was du mit Ost- und Westtour meinst, bin ich freilich offen für jeden Vorschlag.
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
1'223 Beiträge · seit 201023. Aug. 2024 · #6
Grundsätzlich mache ich mir einen Urlaub nicht mit einem Terminplan kaputt, insbesondere wenn man so viel Zeit hat.

1. Ich mache mir eine Liste, was ich gerne sehen möchte,
2. Dann am PC markiert man, was man sehen muß, gerne sehen würde, und was man ansehen "kann".
Nach Priorität farblich gekennzeichnet (am liebsten mit der einfachen MapSource Software von Garmin)
Länderübergreifend bietet sich die Ganz-Afrika-Version von Tracks4Africa an.
3. Dann verbindet man die Strecken. Jede einzeln. Da kann man Ziele nachtragen oder löschen. Es werden jeweils km und Zeit
angezeigt.

Und fahren tun wir auch ohne Zeitplan. Was gefällt, bleibt man wohl länger, was einem nicht gefällt, kürzer.
Für die anfängliche Übersichtlichkeit kannst Du ja 100 km am Tag ansetzen, und in der Realität werden es mal mehr, mal weniger, manche Tage 0 km.

Viel Spaß beim planen!
Gruss
H.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
39 Beiträge · seit 201223. Aug. 2024 · #7
my4seasons schrieb:Wir planen für nächstes Jahr 2x jeweils 3 Monate in Namibia/Botswana/Südafrika.
Grobes Routing ist folgendermaßen angedacht:

Reise 1 (März bis Mai):
Kapstadt - Upington - Mata Mata - Keetmanshoop - Lüderitz - Namib - Swakopmund - Spitzkoppe, Erongo, Palmwag - evtl. Epupa-Fälle - Etosha (kurz) - Caprivi - Chobe - Moremi - Windhoek

Reise 2 (Mitte Aug bis Mitte Nov):
Windhoek - Etosha (länger) - Ai-Ais Richtersveld - Namaqualand - Karoo - Hluhluwe-iMfolozi - Saint Lucia - Drakensberge - Lesotho - Addo - Gartenroute - Kapstadt
Vielleicht liege ich falsch , könnte aber ein Problem sein für die Aufenthaltsdauer in Namibia , normalerweise 90 Tage pro Jahr und nicht pro Einreise.
Ich würde mich auf alle Fälle vergewissern .
Cordialement Werner Le bonheur ne s'acquiert pas, il ne réside pas dans les apparences, chacun d'entre nous le construit à chaque instant de sa vie avec son cœur. Lass dir nicht erzählen wie schön es irgendwo ist. Geh einfach selbst hin.
Themenstarter80 Beiträge · seit 201323. Aug. 2024 · #8
mausontour schrieb:
Vielleicht liege ich falsch , könnte aber ein Problem sein für die Aufenthaltsdauer in Namibia , normalerweise 90 Tage pro Jahr und nicht pro Einreise.
Das ist bereits berücksichtigt. Das war in der Tat ein Herumjonglieren, auch für Südafrika.
Es sind jeweils 3 Monate Reise angedacht, aber davon würden wir gemäß bisheriger Planung auf der ersten Tour 2 Monate in Namibia verbringen (restlicher Monat für Anreise ab Kapstadt und KTP sowie Einschub Botswana).
Auf der zweiten Tour sind es etwa 3 Wochen in Namibia (Auto abholen, Etosha, Fish River Canyon, Ai-Ais Richtersveld sowie Zeitpuffer).
So zumindest die bisherige Planung.

Einen Haken hat die Sache nur wegen 2x Visumgebühren. (Einreise Mata Mata noch im März ohne VG, aber dann Einreise von Botswana + Einreise 2. Tour Flughafen Windhoek). Diese 320 € würden wir lieber für etwas anderes ausgeben als für sinnlose Stempel. - Aber letztendlich ist dieses Problem dann doch eher untergeordnet - jedenfalls wenn uns routenmäßig nichts Besseres einfällt.
1'127 Beiträge · seit 202225. Aug. 2024 · #9
Hallo 4seasons,
ist schulde dir noch noch eine Erklärung @ „Ost- und Westtour“. Folgend auf die Schnelle und du wirst damit keine Freude haben, weil dein Plan umgedreht wird. Es ist halt wie beim Klimathema, wenn man fremde Leute fragt ………. 😎 Letztlich zählen für die Stationen sowieso die persönlichen Interessen.
Dass dein Plan mit der Namaqualandblüte zu tun hat, habe ich schon vermutet. Aber du könntest das auch anders umsetzen.

1)März bis Mai – „Osttour“ ab Kapstadt bis Upington:
Kapstadt und Umgebung – Küste (GR?), (Addo?) und Hinterland – Drakensberge, Lesotho, entweder westlich oder östlich herum; wenn östlich wäre in 3 Monaten auch etwas von der Ostküste drin – KZN Parks und Küste – KNP - dann „Querung“ nach Westen, die auch in deinem Plan so oder so anfällt – in KTP (wäre über BW/Mabuasehube möglich). Parken des Autos in Upington und Rückflug über JNB.
Dabei fährst du immer „mit dem Wetter“, das im Osten trotz fortschreitenden Herbsts von Süd nach Nord milder wird. Die Nächte in den Bergen werden aber kalt sein, dafür sollte stabiles Wanderwetter sein.

2)August bis November – „Westtour“ ab Upington
Die logische Fortsetzung wäre nun über KTP nach BW, und dann alle Ziel laut deinem Plan, aber eben anders rum. Dagegen steht aber das Blumenschauen, bei dem es aber immer die Unsicherheit gibt, was, wann, wo zu sehen ist. Aber: Upington<>Springbok sind nur 4 Stunden, ein 2 bis 3 Tagesausflug gleich nach Ankunft in Upington bzw. vor Tourantritt wie oben, wäre also keine Hexerei. Ob es sich von der Blüte her lohnt, kann man vor Ort erfragen.

Grüße
zuletzt bearbeitet 25. Aug. 2024
60 Beiträge · seit 202126. Aug. 2024 · #10
Hallo,

es wurde ja schon viel geschrieben, ich bin bei den letzten 5 2-4 monatigen Aufenthalten jeweils ca 9.000-12.500 km gefahren. Wir haben allerdings dabei immer einige sehr lange Fahrtage gehabt und bleiben viele Tage-Wochen am selben Ort. Deine Reisezeiten wären nicht meine absolut bevorzugte Saison aber das sieht jeder anders und es muss ja auch in den sonstigen Lebensalltag passen. Kritisch sehe ich die Planung des zweiten Teils. Ich habe zwar schon mal (2016) mit der Blüte in der ersten Septemberwoche Glück gehabt, aber ich halte die Planung Windhoek, länger Etosha und dann erst Richtung Süden für die Wildflowers für zu spät. Ich würde mir für "nur" 6 Monate auch weniger "Must-Haves" definieren. Wir planen zwar unsere Route immer grob voraus, aber haben immer eine gewisse Flexibilität. Wie schon zvor gesagt Prioritäten setzen und dann unternehmen was passt und wie man es möchte.

Viele Grüße,
E+S
Themenstarter80 Beiträge · seit 201326. Aug. 2024 · #11
@ tacitus
Danke für deine Antwort. Ich schaue mir deinen Vorschlag auf jeden Fall näher an.
Denn festgelegt ist bisher derzeit noch nichts.
zuletzt bearbeitet 26. Aug. 2024
7'272 Beiträge · seit 200626. Aug. 2024 · #12
Ich mache bei meiner Kalkulation gerne 1000 km pro Woche. Das kann sein, dass ich dann auch mehrere Tage an einem Ort bin und auch wieder mal eine längere Fahrstrecke dazwischen habe. Bei privaten Reisen passt das recht gut. Die 70 Tage WOW Tour die wir nächstes Jahr mit Carsten und Gästen machen ist etwas intensiver. Kommt aber auch "nur" auf gut 14'000 km. Das heisst im Schnitt 200km pro Tag obwohl da auch sehr lange Fahrtage dabei sind.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 26. Aug. 2024
Themenstarter80 Beiträge · seit 201326. Aug. 2024 · #13
E+S schrieb:ich bin bei den letzten 5 2-4 monatigen Aufenthalten jeweils ca 9.000-12.500 km gefahren. Wir haben allerdings dabei immer einige sehr lange Fahrtage gehabt und bleiben viele Tage-Wochen am selben Ort.
Das würde meine Abschätzung von 10.000 km für 3 Monate in etwa bestätigen.
Deine Reisezeiten wären nicht meine absolut bevorzugte Saison aber das sieht jeder anders und es muss ja auch in den sonstigen Lebensalltag passen.
Klar, aber in unserem Fall ist das keine Frage des Lebensalltags (Ruheständler), sondern der Vorlieben. Natürlich wollen wir Tiere sehen, aber grüne Vegetation und Blütezeiten sind für uns genauso wichtig wie Tiere, die sich um Wasserlöcher drängeln.
Kritisch sehe ich die Planung des zweiten Teils. Ich habe zwar schon mal (2016) mit der Blüte in der ersten Septemberwoche Glück gehabt, aber ich halte die Planung Windhoek, länger Etosha und dann erst Richtung Süden für die Wildflowers für zu spät.
Du meinst also, im Fall einer Beibehaltung der Pläne wäre es besser nicht Mitte August, sondern Anfang August für die 2. Tour zu starten?
Ich würde mir für "nur" 6 Monate auch weniger "Must-Haves" definieren. Wir planen zwar unsere Route immer grob voraus, aber haben immer eine gewisse Flexibilität.
Das ist uns ebenfalls wichtig. Es ist mir ein Gräuel monatelang, sogar ein Jahr voraus Routen inclusive Unterkünfte bis ins Detail zu planen, lange bevor man weiß, wo es einem gefällt und wie die Situation (Wetter, Tourismus, etc.) vor Ort aussieht.
Leider passiert uns aber immer wieder zu schnell irgendwo durchzurauschen. Wieso, weiß ich auch nicht. Hinterher ärgere ich mich dann. Deshalb bin ich für Tipps dankbar - besonders von Leuten, die sich ausgiebig, langsam und gründlich im südlichen Afrika bewegen. 😉
Themenstarter80 Beiträge · seit 201326. Aug. 2024 · #14
@ chrigu
Ich schaue mir natürlich immer mal Routen an, um Ideen zu sammeln. Diese hier finde ich z.B. faszinierend:
https://www.seabridge-tours.de/tour/suedliches-afrika-61-tageokt2024/

Bei dieser Tour werden 180-190 km/Tag angesetzt, was mir viel zu schnell ist. Man sieht das auch gleich, wenn man in die Details schaut: geplant sind 2 Safaris im Chobe NP und 1 Safari im Krüger NP. Das sagt alles.
Die Route sieht toll aus, aber dafür würde ich mir mindestens die doppelte Zeit gönnen, wenn nicht mehr, was bezüglich der Jahreszeiten einige Probleme aufwerfen würde.
Außerdem haben wir in anderen Teilen der Welt die Erfahrung gemacht, dass bei 4-5 Monaten unsere persönliche Grenze der Aufnahmebereitschaft und Aufnahmefähigkeit erreicht sind. Wir müssen also längere Reisepausen machen. Sinnvollerweise synchronisiert mit den Jahreszeiten.
Das ist gar nicht mal eine Altersfrage; wir sind auch mit Mitte 20 lieber langsam gereist. Immer, wenn wir dieses Prinzip verlassen haben, haben wir es hinterher bereut. 😉

Was anderes mag es sein, wenn man berühmte Strecken um der Strecken willen nachfahren möchte, so wie ihr das plant. Eine solche Reise ist wahrscheinlich am attraktivsten für Leute, die die Region schon vorher ein- oder mehrmals bereist haben.
7'272 Beiträge · seit 200626. Aug. 2024 · #15
Die Graetz Tour ist legendär. Das mal zusammen mit Carsten (Bwana Tucke-Tucke) abzufahren ist extrem spannend. Deshalb führen wir die Tour genau so durch. Auf dem Rückweg von Daressalam nach Swakop fahren wir 95% der Original Paul Graetz Tour die er von 1907 - 1909 gefahren ist. Carsten hat diese Tour ausgegraben, aufbereitet und ist sie mehrfach gefahren. Ich bin das meiste von der Tour schon gefahren aber nicht die Original Tour an einem Stück.
Weil das vermutlich die letzte Gelegenheit ist, diese Tour mit Carsten zu fahren, haben wir uns halt entschieden daraus ein schönes Paket zu schnüren. So habe ich den Weg von Swakop nach Daressalam geplant (mehr Nationalparks) und Carsten den Weg zurück (mehr Geschichte). Es ist eine Gruppenreise und da ist es schon krass, wie viele die vollen 70 Tage mitkommen. Ich würde Privat für die gleiche Tour sicher 2 Monate mehr ansetzen und auch keine detaillierte Vorplanung machen. Bei einer begleiteten Gruppenreise muss man aber anders vorgehen und bei der Zeit und dem Budget auch irgendwo Schluss machen.

Die Sea-Bridge Tour ist für mich grundsätzlich eine gute Tour für 5 - 6 Monate. Anstelle der Wohnmobile müsste das aber mit einem guten Offroad Fahrzeug sein. Dann kommst du an einige spannende Orte die mit dem Womo nicht gehen. Von dem her wären bei mir dann auch einige Routen etwas anders.

Ich bereite immer wieder Leute auf Langzeitreisen (3 Monate und mehr) im südlichen Afrika vor. Das A und O dabei ist die wichtigsten Zwischenziele und Strecken zu kennen und auch auf die Problematik mit den Buchungen einzugehen. Ich würde aber auf keinen Fall eine Reise von mehr als drei Monaten komplett durch buchen. Das soll möglichst offen bleiben. Man soll vor Ort so viel Zeit verwenden wie man möchte und dann zu einem nächsten Ziel weiter fahren.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 26. Aug. 2024
1'678 Beiträge · seit 200726. Aug. 2024 · #16
@Chrigu: "Weil das vermutlich die letzte Gelegenheit ist, diese Tour mit Carsten zu fahren, ..."

Kannst Du dazu was erklären?
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
7'272 Beiträge · seit 200626. Aug. 2024 · #17
pollux schrieb:@Chrigu: "Weil das vermutlich die letzte Gelegenheit ist, diese Tour mit Carsten zu fahren, ..."

Kannst Du dazu was erklären?
Carsten wird in Zukunft vermutlich keine so langen Gruppenreisen mehr durchführen, da sein Wolke 9 Projekt nun eine höhere Priorität geniesst.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
60 Beiträge · seit 202127. Aug. 2024 · #18
Du meinst also, im Fall einer Beibehaltung der Pläne wäre es besser nicht Mitte August, sondern Anfang August für die 2. Tour zu starten?
Wenn ihr die Tour so beibehaltet, würde das in meinen Augen die Chancen auf Wildblumen vergrößern - aber die Natur hat keinen Kalender und die Daten der Blüte schwanken.
Es ist mir ein Gräuel monatelang, sogar ein Jahr voraus Routen inclusive Unterkünfte bis ins Detail zu planen, lange bevor man weiß, wo es einem gefällt und wie die Situation (Wetter, Tourismus, etc.) vor Ort aussieht.
Das geht mir genau so. Ich versuche auch immer unsere Reisen einigermaßen flexibel zu halten, aber einfach ist das nicht immer. Ich muss(te) auch gerade meine Unterkünfte für die Zeit um den Jahreswechsel(Weihnachten/Sommerferien) festlegen. Wir sind jetzt glücklicherweise weit vom Kapstädtertrubel bei Bekannten auf der Farm für den Jahreswechsel, aber für den Weg dorthin muss ich mir auch noch etwas überlegen, da es dort ab Ferienbeginn überall voll wird.
Ich empfehle Euch auch das Ende März, über Ostern und im Oktober zu berücksichtigen, da sind auch kürzere Schulferien. Die Feriendaten findet ihr unter https://www.gov.za/about-sa/school-calendar

Viel Spaß & Erfolg bei der Planung!