Melanie1982Themenstarter635 Beiträge · seit 202311. Juli 2024 · #1Hallo!
Wir haben nicht genug von Namibia bekommen 😉
Im Mai waren wir das erste Mal in diesem tollen Land und vorhin meinte mein Mann so, dass er schon gerne wieder nach Namibia möchte. Ich denke, dass es frühestens 2026 klappen kann. Dann am besten wieder in den Pfingstferien. Die Reisezeit hat uns einfach sehr gut gefallen.
Nachdem die Route schon grob in meinem Kopf existiert, habe ich sie relativ schnell zusammengeschrieben. Und natürlich habe ich auch hier wieder einige Fragen.
Ich stelle euch die Route mal kurz vor:
1 N Windhoek
1 N Spitzkoppe Camping
2 N Brandberg White Lady Lodge oder Camping
2 N Ugab Terrace Lodge oder Camping
2 N Okaukuejo Camping
1 N Halali Camping
2 N Onguma Tamboti Campsite
2 N Aloegrove / Frans Indongo o.ä.
Jetzt zu meinen Fragen:
Für uns wäre es das erste Mal mit Dachzelt. Würdet ihr an den Punkten Brandberg und Ugab Terrace jeweils 2 Nächte bleiben? Und wenn ja, was spricht für feste Unterkünfte und was fürs Dachzelt? Ich bin hier etwas unsicher, ob wir uns direkt überwiegend auf Dachzelt festlegen sollen oder nochmal eine feste Unterkunft dazwischen wählen, bevor es im Etosha mit Dachzelt weitergehen soll.
Dann beschäftigt mich auch die Frage, ob wir am Brandberg überhaupt realistische Chancen auf Sichtung der Wüstenelefanten hätten oder ob wir noch weiter nördlich eine Zwischenstation einbauen sollen.
Wie findet ihr die Route insgesamt? Wir wollen dieses Mal noch mehr das Hauptaugenmerk auf Etosha legen, weil es uns dort so unglaublich gut gefallen hat. Aber ein bisschen Erongo/Damaraland soll unbedingt dabei sein.
Gibt es dort vielleicht auch eine klassische Gästefarm, die eine Alternative wäre?
Ich sag jetzt schon mal herzlichen Dank an alle, die sich die Mühe machen, mir hier ein paar Tipps zu geben 🙂
Lg, Melanie
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201611. Juli 2024 · #2Hallo Melanie,
wir sind gerne auf der Vreugde Gästefarm. Ist nicht so teuer, leckeres Essen und sehr herzliche Eigentümer. Einen Pool gibt es auch.
Wenn Ihr campt, könnt Ihr auch Okonjima überlegen, ich finde die Leo Gamedrives immer ganz toll.
Bzgl. Pfingsten solltet Ihr die Temperatur im Dachzelt bedenken. Wir campen nicht, aber Pfingsten ist es schon relativ kalt. Vielleicht lieber Ostern?
Wart Ihr beim ersten Mal im Sossusvlei? Ich habe Eure Stationen nicht mehr ganz in Erinnerung. Auf dem Weg dorthin gibt es Barkhan Dune Retreat, finde ich auch eine sehr schöne Gästefarm.
Ansonsten ist die Route sehr rund.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Melanie1982Themenstarter635 Beiträge · seit 202311. Juli 2024 · #3Ja, im Sossusvlei waren wir. Irgendwann möchte ich da aber schon nochmal hin.
Pfingstferien 2026 wären Ende Mai/Anfang Juni. Hm, Ostern wäre auch eine Idee. Das behalte ich mal im Hinterkopf, danke.
Vreugde hab ich tatsächlich für dieses Jahr schon mal im Kopf gehabt. Uns war nur der Weg in den Etosha fast ein bisschen zu weit. Oder meintest du statt Ugab Terrace und dann wie geplant in den Etosha?
Tini___107 Beiträge · seit 201712. Juli 2024 · #4Statt Ugab Terrace Lodge könntet ihr zur Bambatsi Guestfarm. Da gibt's entweder Gästezimmer, oder nette Camping Sites (diese sind etwas weiter vom Haupthaus entfernt auf einer Anhöhe)
NamTraveler74 Beiträge · seit 202313. Juli 2024 · #5Statt Frans Indongo werfe ich mal den Waterberg in den RIng. Wir waren schon 2x dort und es hat uns beide Male gut gefallen. Es gibt mehrere Wanderwege und von oben hat man einen super Ausblick.
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201613. Juli 2024 · #6Vreugde hab ich tatsächlich für dieses Jahr schon mal im Kopf gehabt. Uns war nur der Weg in den Etosha fast ein bisschen zu weit. Oder meintest du statt Ugab Terrace und dann wie geplant in den Etosha?
Ich meinte Vreugde stattu Okaukuejo. Wobei Du auf Vreugde nicht campen kannst.
Wir brauchen abends kein Wasserloch, uns ist ein nettes Essen, nette Unterhaltung und ein schönes Zimmer wichtiger. Aber da setzt jeder andere Prioritäten.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Logi16,9k Beiträge · seit 201213. Juli 2024 · #7Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤩
Reisemaus1'003 Beiträge · seit 200813. Juli 2024 · #8Hallo Melanie,
Ich bin ein eindeutiger Fan von „im Park übernachten“. Die Wasserlöcher sind genial und die Tierfrequenz hoch. Du kannst die ganze Nacht dort sitzen und staunen.. Dafür nehme ich den nicht so gemütlichen Campingplatz in Kauf. Wenn Ihr sowieso schon recht weit westlich seid, warum startest Du im Etosha nicht mit der Olifantrus Campsite? Die ist viel kleiner und netter und das Wasserloch ist etwas anders angelegt, als die anderen. Von dort kannst du in einem gemütlichen Gamedrive an vielen kleinen Wasserlöchern vorbei nach Okaukuejo fahren.
Viele Grüße
Doro
Inselkind5 Beiträge · seit 202113. Juli 2024 · #9Hallo zusammen,
wir waren seit 2019 schon 3x in Namibia unterwegs und haben einige der Campingplätze, von denen hier die Rede ist, ausprobiert:
- Der Spitzkoppe Campsite ist zwar sehr spartanisch mit den Wellblechklohäuschen, aber wunderschön um den Berg verteilt, deswegen ist das für uns ein absolutes Muss bei jeder Namibiareise. Eine Nacht reicht hier aber, vor allem wenn man "nur" aus Windhoek kommt und am nächsten Tag zum Brandberg weiterfährt.
- Am Brandberg haben wir auch schon zwei Nächte gecampt und würden diese Zeit absolut einplanen. Am Ankunftstag haben wir die Wanderung zur White Lady unternommen (ca. 1 Stunde) und danach nach den Elefanten Ausschau gehalten. Wenn man Glück hat, spazieren sie direkt an den Campingplätzen vorbei (idealerweise sollte man dafür nah am Flussbett campen!). Bei uns war das leider nicht der Fall, deshalb haben wir am nächsten Morgen eine Tour in der Lodge gebucht, durch die wir tatsächlich eine ganze Herde Elefanten entdecken und ganz nah im Flussbett heranfahren konnten. Lohnt sich absolut! Deswegen auch eher zwei Nächte als eine.
- Im Ethosa waren wir bisher nur im Halali, aber da lässt es sich auch gut campen. Highlight des eher älteren Campsites ist das nahe gelegene Wasserloch, wo wir abends sogar Black Rhinos spotten konnten! Das macht die eher heruntergekommenen Sanitäranlagen auf jeden Fall wieder wett.
- Auf dem Onguma Campsite sieht es zwar schon deutlich schöner aus, aber das Wasserloch im Halali und die Möglichkeit, direkt nach Sonnenaufgang mitten im Park nach Tieren suchen zu können, waren uns dann doch wichtiger, so dass wir nur eine Nacht beim Herausfahren beim Onguma gecampt haben.
Bei den anderen Campingplätzen waren wir bisher noch nicht, fanden diese hier aber auch toll:
- Madisa Campsite (anstatt Ugab), von dort kann man auch toll ins Valley of Desolation fahren
- Hoada Campsite (auf dem Weg zwischen Brandberg und Etosha)
- Waterberg Campsite (hier lohnen sich auch zwei Nächte, da in der Gegend auch eine Cheetah Aufzuchtfarm sowie zwei tolle Weingüter sind!)
- Khan River Lodge und Campsite (eher als netter Zwischenstopp zwischen Windhoek und der Erongoregion, toller Pool und Strauße, die entspannt herumlaufen)
- Rostock Ritz (auf dem Weg von Swakopmund zum Sossusvlei, also schon eher weiter weg von eurer Route, aber ganz tolle Lodge im Nirgendwo!)
So oder so würden wir jederzeit wieder ausschließlich mit dem Dachzelt reisen, da man sonst oft gar nicht die Möglichkeit hätte, bestimmte Campsites anzufahren und das Dachzeltfeeling in Namibia einfach ganz viel zu dieser besonderen Reiseerfahrung beiträgt. Unsere Rücken haben das mit Mitte/Ende 20 aber auch noch gut mitgemacht. 😄
Liebe Grüße und gute Reise!
Melanie1982Themenstarter635 Beiträge · seit 202313. Juli 2024 · #10Ui, Danke für eure Ideen.
Also, Spitzkoppe ist eine Nacht gesetzt, da waren wir dieses Jahr nicht und ich möchte unbedingt hin.
Brandberg lasse ich mal bei 2 Nächten. Und dann überdenke ich den Plan nochmal. Ich hab mir Olifantsrus angeschaut, das könnte echt eine gute Option sein. Vorallem waren wir im West-Teil noch gar nicht.
Dann weiter nach Okaukuejo, darauf freuen sich auch die Kinder. Halali überlege ich noch, Onguma bleibt auch.
Dann habe ich mich jetzt fürs Okonjima Plains Camp entschieden. Okonjima war bisher keine Option, weil es uns echt zu teuer war. Aber der Campingplatz ist eine gute Alternative und die Videos, die ich mir zwischenzeitlich angeschaut habe, sprechen schon für sich! Danke für diese Idee.
Hach, ich würde am liebsten sofort loslegen und buchen, aber ich befürchte, ich muss bis nächstes Jahr warten. Wird vermutlich eher Pfingsten 2026 klappen. Dann ist die Vorfreude umso länger (man muss es sich einfach schön reden 😄 )
Elchontherun1'250 Beiträge · seit 200913. Juli 2024 · #11Hallo zusammen,
Logi schrieb von der Farm Buschberg; leider gibt es dort keine Campsite mehr und eine Farmrundfahrt bieten sie auch nicht mehr an. Die Angaben auf der Webseite sind total veraltet. Ich hatte heute mit Anita aktuellen Kontakt und bekam diese Infos.
Preis für dieses Jahr für Dinner, Bed and Breakfast pp 1.200 NAM$
Gruß vom Elch
Melanie1982Themenstarter635 Beiträge · seit 202314. Juli 2024 · #12Wie man sich innerhalb kürzester Zeit doch umentscheiden kann 😎
Die Route sieht jetzt wie folgt aus:
1 N Windhoek
1 N Spitzkoppe Camping
2 N Brandberg
1 N Olifantsrus Camping
2 N Okaukuejo Camping
1 N Halali Camping
2 N Onguma (entweder Camping oder ich liebäugle auch mit dem Bushcamp)
2 N Okonjima Plains Camp Camping
1 N Okapuka
So habe ich das jetzt mal an Namibia Click & Travel übergeben. Und wir planen jetzt (wenn Flüge und Auto halbwegs bezahlbar sind) doch Ende August/Anfang September 2025. Ich will nicht unbedingt bis Pfingsten 2026 warten 😄
Logi16,9k Beiträge · seit 201214. Juli 2024 · #13Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤩
Melanie1982Themenstarter635 Beiträge · seit 202314. Juli 2024 · #14Logi schrieb:Melanie1982 schrieb:1 N Okapuka
Warum denn jetzt am Ende eine Gondwana Massenunterkunft?
LG
Logi
Nicht gut? Ich fand sie auf den ersten Blick ganz gut. Was würdest du empfehlen? Wir hätten gerne eine feste Unterkunft, um vor dem Abflug nochmal in einem Bett zu schlafen. Und wenn noch ein paar Tiere zu sehen wären, wäre es auch ganz schön. Einfach einen schönen Ausklang. War mir nicht bewusst, dass ich damit so falsch liegen würde. Dieses Mal werde ich auf die Meinungen der erfahrenen FoMis hören 😗
Logi16,9k Beiträge · seit 201214. Juli 2024 · #15Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤩
Melanie1982Themenstarter635 Beiträge · seit 202314. Juli 2024 · #16Logi schrieb:@Melanie
Ihr seid doch individuell als Selbstfahrer unterwegs und das wahrscheinlich aus einem bestimmten Grund.
Warum möchtest Du dann in einer Unterkunft übernachten, in der die einschlägigen Großveranstalter ihre Busreisen beginnen oder enden?
LG
Logi
Das war mir so tatsächlich nicht bewusst. Ich habe nach Unterkünften gesucht, die nahe genug an Windhoek sind, aber noch nicht in Windhoek direkt. Auf den ersten Blick ist mir Okapuka sehr sympathisch vorgekommen, nah an der Strecke, preislich ok. Das werde ich dann tatsächlich verwerfen. Hast du einen Tipp für mich? Hatte auch schon die Haasenhof Guestfarm im Kopf. Vielleicht wäre es die bessere Alternative. Oder Immanuel Wilderness?
MaHe544 Beiträge · seit 201414. Juli 2024 · #17Moin Melanie,
Haasenhof wäre mir für nur eine Nacht als Zwischenstopp "zu schade".
Das ist eine der letzten echten Gästefarmen, wo Ihr die Möglichkeit habt, echtes Farmleben zu erleben.
Da könnt Ihr ganz selbstverständlich mit auf die Runde kommen, wenn Zäune, Wasser und Posten kontrolliert werden und das klappt nicht, wenn Ihr nachmittags anreist und am nächsten Morgen weiter müsst.
Wenn es möglichst nah an Windhoek sein soll, wäre ich da eher bei Immanuel, wobei wir die Lodge nur vom Essen kennen (und die Küche ist top!).
Gruß
Henning
Melanie1982Themenstarter635 Beiträge · seit 202314. Juli 2024 · #18Danke, Henning!
Vielleicht springt auch noch eine weitere Nacht raus, dann würde ich vielleicht wirklich Haasenhof wählen. Wäre für die Kinder sicher ganz schön!
MaHe544 Beiträge · seit 201415. Juli 2024 · #19Melanie1982 schrieb:Danke, Henning!
Vielleicht springt auch noch eine weitere Nacht raus, dann würde ich vielleicht wirklich Haasenhof wählen. Wäre für die Kinder sicher ganz schön!
Stimmt, Ihr seid ja mit Kindern unterwegs.
Dann .,. Nacht freischaufeln und machen! Das lohnt sich aus unserer Sicht wirklich. 😉
Melanie1982Themenstarter635 Beiträge · seit 202315. Juli 2024 · #20Ich werde es versuchen! Der Gedanke gefällt mir jetzt ganz gut. Danke dir 🙂