Routenentscheidung Botswana Sommer 2025

16 Antworten · 2'055 Aufrufe · gestartet 23. Mai 2024 von Eisthorbär
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Themenstarter4 Beiträge · seit 202423. Mai 2024 · #1
Hallo zusammen,

wir haben schon wahnsinnig viel in diesem Forum gelesen und beschlossen, dass unsere nächste Reise nach Botswana gehen soll.
Wir, das sind Jana und Michael (33 und 28), waren in den vergangenen Jahren bereits in Tanzania auf dem Kilimajaro und auf einer dreitägigen Safari in Tarangire, Lake Manyara und dem Ngorogoron Krater und in Südafrika. Dort waren wir auf der Garden Route bis zum Addo und im Krüger Park als Selbstfahrer unterwegs. Da es uns die Safari besonders angetan hat, wollen wir in Botswana vor allem viele Tiere sehen.

Insgesamt haben wir leider nur in etwa 2 Wochen Zeit und haben daher noch Schwierigkeiten uns zu entscheiden, welche Route wir wählen wollen. Auf Grundlage der vielen, tollen Forumsbeiträge konnten wir bereits drei mögliche Routen erstellen, aber konnten bisher nicht beurteilen, welche am sinnvollsten ist, vor allem was eine ausreichende Zeit vor Ort angeht. Im folgenden habe ich mal eine Liste erstellt, die die 3 Möglichkeiten aufzeigt
Nacht Route 1 Route 2 Route 3
1 Maun Maun Kasane
2 Third Bridge Bhumaga Campside Kasane
3 Third Bridge Kori Campside Chobe Forest Reserve
4 Xakanaxa Passarge Pan Savuti
5 Savuti Motopi Pan Khwai
6 Savuti Maun Khwai
7 Ihaha Third Bridge Third Bridge
8 Ihaha Khwai Third Bridge
9 Senyati Campside Khwai Maun
10 Senyati Campside Savuti Boteti River Camp
11 Senyati Campside Savuti Planet Baobab
12 Victoria Falls Chobe Forest Reserve Elephant Sands
13 Victoria Falls Victoria Falls[ Victoria Falls
Zu Route 1:
Hier sind wir uns sicher, dass wir an jedem Ort genügend Zeit haben und die Fahrtzeiten zwischen den Camps ist erfreulich kurz. Allerdings sind wir uns nicht sicher, ob wir wirklich 3 Tage im Senyati Camp brauchen. Gibt es abgesehen von der obligatorischen Safari im Chobe etwas, das man in dieser Gegend unbedingt machen sollte? Bei dieser Variante haben wir 2 Nächte in Victoria Falls und wir würden sehr gerne die Reitsafari im Zambeszi machen. Diese Option hätten wir bei den anderen Routen nicht, kann man auch in Kasane oder im Moremi eine Reitsafari als Tagesausflug machen (im bestenfall für Anfänger geeignet, aber falls nicht, würde ich als Reitanfänger die Zeit anderweitig verbringen, während Jana reitet). Das größte Manko dieser Route ist natürlich, dass wir eben außer dem Chobe, Moremi und den Victoria Falls nichts sehen und Angst haben, dass wir das CHGR oder Planet Baobab schlichtweg verpassen.
Zu Route 2 & 3:
Hier haben wir einfach Angst zu wenig Zeit an den jeweiligen Orten zu haben und natürlich sind hier die Fahrtstrecken wesentlich größer.

Wir würden uns freuen, wenn wir ein paar Erfahrungswerte oder Tipps für Änderungen bekommen würden.

Viele Grüße
Jana und Michael
7'272 Beiträge · seit 200624. Mai 2024 · #2
Hallo Jana und Michael

Ich habe mir eure Touren angeschaut und würde die erste wählen. Für zwei Wochen ist sie fast perfekt. Allerdings würde ich Senyati auch kürzen und dafür noch ein oder besser zwei Nächte am Khwai einplanen. Mit dem Focus auf viel Tierwelt scheint mir das auch die beste Tour zu sein.

Die anderen Touren bieten zwar einige Extras mit Central Kalahari oder Makgadikgadi. Dafür leidet aber alles etwas unter der beschränkten Zeit.

Eine andere Empfehlung von meiner Seite wäre Senyati ganz streichen. Dann gebt ihr das Fahrzeug eher ab und spart dadurch einiges an Geld. Dieses könnt ihr dann bei einer Lodge am Chobe (z.B. Serondela Lode auf Namibischer Seite direkt am Fluss) ausgeben. Da macht ihr dann alles mit dem Boot und braucht kein Fahrzeug mehr. Von Serondela aus könnt ihr bequem per Bootstransfer und Shuttle nach Vic Falls. Das haben wir kürzlich selbst so gemacht und auch schon x-fach organisiert.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 24. Mai 2024
221 Beiträge · seit 202425. Mai 2024 · #3
Hi Jana und Michael,
Wir haben in den letzten Jahren ähnliche Touren gemacht (2020 Namibia, 2021 Südafrika und 2022 auch Tansania mit Kilimanjaro, Serengeti, Ngorongoro, Lake Manyara und Tarangire) und sind gestern wieder aus Botswana nach Namibia eingereist.
2 Wochen sind nicht viel Zeit, und obwohl man es immer wieder liest, ist es gar nicht so einfach, sich daran zu halten (FOMO halt): plant lieber weniger ein und bleibt dafür länger an den jeweiligen Orten.
Die Fahrten werden fast immer länger dauern, als man so denkt, und um ein gutes Verhältnis von Fahrerei zu Entspannung zu haben solltet ihr 2-3 Nächte pro Stop einplanen.

Von Maun nach Third Bridge oder von Xakanaxa nach Savuti ist es schon ein ziemlicher Ritt. Wir fanden die Straßen im Moremi stellenweise schon ziemlich holprig und waren einfach lang unterwegs.
Wie hier schon empfohlen würde ich das in eine Richtung auch mindestens durch 2, besser 3 Nächte in Khwai auflockern.
Da kann man auch wunderbar zur Ruhe kommen, und ist trotzdem nah dran am Wildlife. Die Campsites in Khwai haben uns auch am besten gefallen! Ihr habt das bei Route 2 ja irgendwie drin, aber nur eine Nacht in Third Bridge/Moremi ist auf jeden Fall zu wenig (aus Erfahrung, wir haben nur eine Nacht buchen können, und das reicht nicht).

Victoria Falls ist halt so ein bucket list item. Wir haben es, weil es irgendwie „dazu gehört“ auch gemacht, gebraucht hätte ich das aber ehrlicherweise nicht und hätte lieber mehr Zeit in Moremi, Khwai oder im Chobe NP verbracht.

Natürlich ist es immer Glückssache, denn wir sind ja nicht im Zoo, aber im Vergleich zur Serengeti fanden wir schon, dass man sehr viel weniger Tiere sieht. Aber Botswana fühlt sich auch viel wilder an, und Self Drive ist eben auch immer noch mal was anderes.

Ob ihr bei Planet Baobab etwas verpasst, kann ich nicht sagen - wir hatten da eine Nacht gebucht und sind dann nicht hingefahren. Glaube, dass das die richtige Entscheidung für uns war.
Themenstarter4 Beiträge · seit 202428. Mai 2024 · #4
Hallo Zusammen,

vielen Dank erst einmal für die guten Informationen und Erfahrungswerte!
Wir haben uns nun für Route 1 entschieden und werden zwei Nächte in Senyati streichen und stattdessen in Khwai verbringen. Ist es dort wichtig welches Camp man bucht oder sind die Camps alle ähnlich? Laut Google gibt es dort ja eine überraschend große Auswahl, z.B. Mbudi, Xwabaxwa Campsite, Khwai Campsite.
Gibt's da Empfehlungen?

Vielen Dank,
Jana & Michi
221 Beiträge · seit 201828. Mai 2024 · #5
Hallo Jana und Michi

Ich würde definitiv auch Route 1 wählen.

Zu der Campsite am Kwhai kann ich sage das wir schon mehrfach dort waren auf der Kwhai Campsite.
Ich finde diese ganz ok würde aber beim nächsten mal auf die andere Fluss Seite gehen und beim Magotho Camp übernachten.

Wir hatten hier viel mehr Tiersichtungen und bessere Strassen zustände als auf der Kwhai North Camp (kann sich natürlich immer ändern je nach Reisezeit und Regen menge)

LG
Luca
Bereiste Länder: Namibia 3x, Botswana 2x, Zimbabwe 1x, Uganda1x, Kenia 2x, Südafrika 1x, Costa Rica 2x, Panama, Peru, Kolumbien, Chile, Bolivien, Argentinien, Paraguay, Uruguay, Brasilien 6x, Kanada, USA, Thailand 13x, Australien, Malaysien, Singapore, Israel 2x, Libanon, Iceland, Färö Inseln, Sri Lanka, Mexiko
68 Beiträge · seit 202328. Mai 2024 · #6
Schaut mal:
https://youtu.be/6EoNXMXiKUg?si=26k8ag_NyDZVxk2C

Hier stellen wir das Mbudi Camp vor.

Ein großer Pluspunkt ist - neben der ganz besonderen Atmosphäre am Fluss - aus unserer Sicht die Möglichkeit dort morgens oder nachmittags eine Mokoro-Tour zu machen, direkt vom Camp aus.

Ein Minuspunkt war aus unserer Sicht die weite Entfernung zum Toiletten- / Duschhaus. Aber das ist ja auch abhängig von der Campsite, die man hat.
1'835 Beiträge · seit 201529. Mai 2024 · #7
Wie Chrigu sagte, Tour Nummer 1 hat auch meine Stimme. Aber Senyati sicher nicht für drei N, dann lieber 2 N auf Maghoto Khwai Community, dort bezahlt man keine Parkgebühren und das campen ist auch billig. In Khwai Northgate ist die camping Gebühr $50 per person per night und dazu kommen Parkeintritt. Wenn ihr könnt würde ich mich eine dritte N in Ihaha dranhängen, einfach ein Traum dort!
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
221 Beiträge · seit 202429. Mai 2024 · #8
Zu den Campsites:
Wir waren vor knapp 2 Wochen in Xwabaxwa und Mbudi.
Mbudi ist wirklich super schön, sehr idyllisch und ruhig. Wir hatten Campsite 5 und nachts auch viel Besuch von Elefanten und Hippos.

Xwabaxwa würde ich nicht noch mal machen. Bei unserer Ankunft war niemand da und die Campsites sind sehr schwer zu finden. Ansich sind die Campsites auch schön (wir waren auf der 1. 2 und 3 sind auch nett), und bei uns sind morgens ein mal zwei Löwinnen durchs Camp gelaufen, aber es ist sehr basic, und es gibt schönere Camps in der Gegend.

Ich würde an eurer Stelle Magotho und Mbudi machen, das ist ein guter Mix. Unterwegs haben wir mehrere Leute getroffen, die auch von Hippo Pools begeistert waren.

Ach ja, ein organisierter Game Drive in Khwai ist wahrscheinlich keine schlechte Idee. Als Selbstfahrer muss man schon arg mit dem Labyrinth der kleinen Wege aufpassen.
Themenstarter4 Beiträge · seit 202401. Juni 2024 · #9
Nochmals vielen Dank an alle! Die Infos sind einfach super und wir haben uns aufgrund der ruhigeren Lage jetzt für 2 Nächte in Mbudi entschieden.

Jetzt stellt sich für uns noch die Frage nach dem richtigen Auto. Wir würden gerne bei Bushlore entweder den Toyota Hilux (HilC(A)2) oder den Toyota Landcruder (CruC2) mieten. Nun sind wir und beim Toyota Hilux nicht so ganz sicher, weil er im Offroad fahren etwas schlechtere Leistung zeigt als der LC und bei Bushlore keinen Schnorchel hat.
Der Landcruiser ist dagegen natürlich etwas teurer und aufgrund des wirklich hohen Zuschlags würden wir hierbei auf das Automatikgetriebe verzichten, das wir bei vergangenen Reisen gerade auf Safari immer sehr angenehm fanden.
Da wir die Strecken in Botswana selbst noch nicht kennen, fällt es uns schwer zu entscheiden, ob wir mit dem Hilux ohne Schnorchel zurecht kommen oder wir auf der sicheren Seite doch lieber den LC nehmen sollten. Natürlich wissen wir, dass das Wetter für Ende August 2025 einschätzen kann, aber wir häufig kommt es denn auf unserer Route tatsächilch vor, dass man vor so tiefen Wasserdurchfahrten steht, dass man sich einen Schnorchel wünschen würde? Generell wäre der ein oder andere Umweg deswegen nicht so schlimm, ich denke meistens ist es dann sowieso nur eine Verlängerung des Gamedrives und da wissen wir alle, dass man vor allem zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein muss, ein Umweg also nichts schlimmes wäre.
Außerdem stellt sich natürlich die Frage ob wir mit dem 2.4 Hilux gut bis nach Savuti kommen. Ich kann leider nicht abschätzen, ob das Automatikgetriebe im Tiefsand nicht sogar die Nachteile gegenüber dem LC nicht wettmacht.
Über Erfahrungsberichte würden wir uns sehr freuen!

Liebe Grüße
Jana und Michi
486 Beiträge · seit 202001. Juni 2024 · #10
Eisthorbär schrieb: Nun sind wir und beim Toyota Hilux nicht so ganz sicher, weil er im Offroad fahren etwas schlechtere Leistung zeigt als der LC und bei Bushlore keinen Schnorchel hat.....

dass man vor so tiefen Wasserdurchfahrten steht, dass man sich einen Schnorchel wünschen würde? ...

Ich kann leider nicht abschätzen, ob das Automatikgetriebe im Tiefsand nicht sogar die Nachteile gegenüber dem LC nicht wettmacht.
vorweg: ich kenne die Routen nicht, bin aber weltweit schon oft im Gelände gewesen mit diversen ordentlichen Geländewagen. Ins Tief-Wasser fahre ich nicht rein ... fertig!!! Das ist und bleibt mit oder ohne Schnorchel immer sehr riskant und eine Umfahrung habe ich immer gefunden.

zum Schnorchel (sieht zumindest cool aus 😎 ):
im Ernst, wenn ihr irgendwo ins Wasser fahrt, wo der Schnorchel es verhindert, dass der Motor Wasser ansaugt, dann habt ihr eh´ schon alles falsch gemacht (= mit Höchst-Tempo und Riesen-Bugwelle durch einen Fluss, langsam so tief ins Wasser, dass das Auto "taucht" .... 🤪 ). Das macht man nicht, egal wo.... außer ich bin mit diversen Extra-Hilfsfahrzeugen auf einer Expedition ins Nirgendwo wie ein Entdecker und komme anders nicht mehr weg.
Wenn ihr so tief ins Wasser fahrt, dann würde ich fast versprechen, dass der Wagen auch bereits innen vollgelaufen ist und eure gesamte Ausrüstung incl. der Passagiere im Schlamm gebadet haben. Das wollt ihr vermutlich eh´ nicht.

So ein Schnorchel saugt die Luft in staubigem Gelände höher an, die ist damit etwas staubärmer. Das dürfte auf schnellen Gravelroads bei viel voraus fahrendem Verkehr evtl. was ausmachen. Den Luftfilter hin und wieder sauber zu machen hilft da aber an sich genau so gut. Auf einer langsamen Sandpiste aber kaum, man hält sinnvollerweise sowieso Abstand zum Vordermann und die Lüftung für den Innenraum saugt ja auch Luft an ohne den Schnorchel.

Eine Automatik habe ich immer bevorzugt im Gelände, sowohl auf Sand, im Matsch und auch auf Felsen (-Klettereien). Langsam fahren ist angesagt, und wenn ich keine Kupplung dafür quälen muss .... umso besser (natürlich geht auch ein Schalter....) .

Ich fahre nicht in tieferes Wasser, als das es bis zur Unterkante der Türen reicht, das ist normalerweise noch weit von der regulären Wattiefe der Fahrzeuge ohne Schnorchel weg. So einen Weg habe ich immer gefunden die letzten 20 Jahre.
Gruß Burkhard
299 Beiträge · seit 201801. Juni 2024 · #11
Eisthorbär schrieb:

Jetzt stellt sich für uns noch die Frage nach dem richtigen Auto. Wir würden gerne bei Bushlore entweder den Toyota Hilux (HilC(A)2) oder den Toyota Landcruder (CruC2) mieten. Nun sind wir und beim Toyota Hilux nicht so ganz sicher, weil er im Offroad fahren etwas schlechtere Leistung zeigt als der LC und bei Bushlore keinen Schnorchel hat.
ob wir mit dem Hilux ohne Schnorchel zurecht kommen oder wir auf der sicheren Seite doch lieber den LC nehmen sollten. Natürlich wissen wir, dass das Wetter für Ende August 2025 einschätzen kann, aber wir häufig kommt es denn auf unserer Route tatsächilch vor, dass man vor so tiefen Wasserdurchfahrten steht, dass man sich einen Schnorchel wünschen würde? G
Außerdem stellt sich natürlich die Frage ob wir mit dem 2.4 Hilux gut bis nach Savuti kommen. Ich kann leider nicht abschätzen, ob das Automatikgetriebe im Tiefsand nicht sogar die Nachteile gegenüber dem LC nicht wettmacht.
Über Erfahrungsberichte würden wir uns sehr freuen!

Liebe Grüße
Jana und Michi
Liebe Jana & Michi

Ich für meinen Teil würde sagen der Hilux 2.4 ohne Schnorchel ist völlig ausreichend da müsst ihr im August schon besonders suchen
um so tiefe Durchfahrten zu haben. Unsere "LOTTI" EX - Bushlore Fahrzeug hat die Luftansaugung auf 85cm (eher 90cm). Also da kommt ihr schon ganz weit, üblicherweise zuckt da zuerst der Fahrer bevor es fürs Fahrzeug kritisch wird. Und ob die Elektrik auch wasserfest ist bezweifle ich mal / der Zigarettenanzünder ist gut 20cm tiefer als die Luftansaugung.

Auch der 2.4Liter hat 400nM und ist richtig bewegt nahe an einer Bergziege 😗 .
Du/Ihr werdet wahrscheinlich zu hören bekommen das unter 3 Liter V6 oder gar V8 nichts zu machen ist aber die meisten Fehler passieren zwischen Fahrersitz und Pedale/Steuer. 😉

Lasst euch einfach erklären wie man die "ach so tollen elektronischen Helferlein 😈 " ausschaltet, dann kommt man auch mit einem 2.4er normalerweise weiter als das fahrerische können es zulässt. (Ausser man ist ein Vollblut Offroader)

Also für mich bringt der 2.4er genug Leistung, ist sehr zuverlässig und verzeiht auch mal ein Fehler.
Freunde von uns hatten von Bushlore beim HilCAM letztes Jahr sogar ein 2.8er.
Ist in der Anschaffung und im Unterhalt, für die paar PS mehr, unverhältnismässig teurer, dies kratzt aber "nur" die Vermieter 🤪

Viele Grüsse
René
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
zuletzt bearbeitet 01. Juni 2024
221 Beiträge · seit 202401. Juni 2024 · #12
Wir waren jetzt in Mai (sehr trocken) mit dem Landcruiser V8 unterwegs und hätten ihn nicht gebraucht, da wir aber mit weniger als 2 Monaten Vorlaufzeit gebucht hatten und gerne einen Bushcamper haben wollten, hatten wir nicht viel Auswahl.
Wir haben unterwegs ein paar andere Fahrzeuge, die wir im Auge hatten, angesehen und uns mit den Fahrern ausgetauscht und konnten uns ganz gut ein Bild davon machen, was so unterwegs ist.

Vorweg: unser Landcruiser war schon seeeehr rustikal, und beim nächsten Trip hätte ich lieber wieder Automatik. Savuti fanden wir aber z.B. mit dem Landcruiser echt easy, und in Mudumu waren wir ganz froh, viel Power zu haben um durch den Tiefsand zu kommen. Grundsätzlich hätten wir es aber bestimmt (stellenweise mit mehr Komfort, und an anderen Stellen mit mehr Problemen) sicher auch mit einem Hilux geschafft.

Was uns sonst noch wichtig ist: ein Double Cab oder (wie von Avis bei einigen Modellen angeboten) zumindest noch ein Half Cab hinten dran. Die Single Cab Fahrzeuge, die wir gesehen haben, sind von der Aufteilung her nichts für uns, weil wir gerne relativ viel Kram griffbereit haben (Jacken, Fotoausrüstung, etc.).

Wir wollten auch unbedingt ein ordentliches Zelt, das schnell auf- und abzubauen ist, und eine gute Aufteilung für Gepäck und die Küche.

Insgesamt sind wir unter dem Camper-Aspekt super zurecht gekommen und haben nichts vermisst, vom Fahren her haben wir uns immer sicher gefühlt und konnten alles meistern, hätten uns aber auch ein komfortableres bzw. moderneres Fahrzeug gewünscht. Automatik finden wir z.B. auch bei Game Drives viel bequemer.

Wenn ihr auf den Schnorchel verzichten könnt (wir waren uns auch nicht sicher), schaut euch mal den Ford Ranger von Avis an. Der ist vom Aufbau wirklich super und sehr modern.
1'835 Beiträge · seit 201502. Juni 2024 · #13
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/304088-50-tage-selbst-fahrer-tour-nam-sa-zim-bots.html

Hallo, oben ist der Link zu meinem RB vom August/ September 2023
Dort könnt ihr lesen wie es uns so erging. Wir hatten einen Hilcam 2.8 von Bushlore mit Automatik. Das war unsere 4. Tour im Moremi aber die erste mit einem Hilux 2.8 und die erste mit Automatik. Ich kann euch sagen, ein echter Traum. So viel einfacher im Sand zu fahren ohne immer selber schalten zu müssen Dieses Auto hatte einige Pferde unter der Haube. Das mit dem 2.8 Liter Motor habe ich erst nach der Reise verstanden. So ein Motor braucht mehr Diesel und dazu noch im Sand fahren mit vielen Game drives… kommt noch mehr dazu. Das wurde uns im South Gate fast zum Verhängnis und das nachdem wir 2x 20 Liter nach Kasane nachgefüllt haben. Aber nach einem Abstecher zum Tanken nach Maun war alles wieder gut. In Khwai Village könnte es Diesel haben, fragt nach Patrick Brown, aber wir haben ihn nicht gefunden.
Wenn du an einer tiefen Wasserstelle ankommst, immer warten bis ein Game Driver vor dir dreinfährt und so kannst du sehen wo fahren und ob es zu gefährlich ist oder nicht. Nie, nie einfach dreinfahren. Das kam schon einigen Touristen zum Verhängnis und SEHR teuer einen versoffenen Wagen zu Bergen und dann total Schaden zu bezahlen.
Schnorchel brauchst du sicher keinen, ist nur cool für die Bilder.
Alles gute, wünscht euch Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
299 Beiträge · seit 201802. Juni 2024 · #14
Sadie schrieb:https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/304088-50-tage-selbst-fahrer-tour-nam-sa-zim-bots.html

Hallo, oben ist der Link zu meinem RB vom August/ September 2023
Dort könnt ihr lesen wie es uns so erging. Wir hatten einen Hilcam 2.8 von Bushlore mit Automatik. Das war unsere 4. Tour im Moremi wünscht euch Katrin
Hallo Sadie ich habe nicht den ganzen Bericht gelesen aber hattet ihr 2 Fahrzeuge von Bushlore? Das was ich gesehen habe (im Reisebericht Seite 15) ist kein HilCam das müsste HILC2 mit Hartschalenzelt gewesen sein, unter HilCam laufen bei Bushlore die Buschcamper (Innenaufstieg) auf Hilux Basis.
Waren ab 2018 mit dem AluCab Khaya Aufbau und nun neu mit dem Bushlapa Aufbau wo oben das Bett nur 170cm hat.

Kann mich auch total täuschen aber ich war gerade im Februar bei Bushlore und habe ein Fahrzeug (HilCam) für Freunde reserviert.

Viele Grüsse
René
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
1'835 Beiträge · seit 201502. Juni 2024 · #15
Ja, da hast du vollkommen recht, unser Camper war ein HILC2. Sorry, mein Fehler.
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
63 Beiträge · seit 201905. Juni 2024 · #16
Wir kommen gerade aus Namibia & Botswana zurück.

In Sachen Campsite Khwai:

Magotho ist sicherlich am Besten gelegen, es ist einfach die wildreichste Region. Hippo Pools ist sicherlich liebevoller gestaltet, aber du wirst in Sachen Game Drive immer in Richtung Magotho fahren.
Themenstarter4 Beiträge · seit 202405. Juni 2024 · #17
Nochmals vielen Dank für alle Erfahrungsberichte und Tipps!
Euren Reisebericht habe ich mir auch angeschaut, Katrin, und wow, was hattet ihr für tolle Sichtungen!

Wir haben uns jetzt für den Toyota Hilux entschieden, wir werden ohnehin kein Risiko bei den Wasserdurchfahrten eingehen und im Zweifelsfalls lieber einen Umweg fahren.