Etosha und Caprivi in 2025

9 Antworten · 2'076 Aufrufe · gestartet 19. Mai 2024 von Beate2
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Themenstarter1'117 Beiträge · seit 201019. Mai 2024 · #1
Hallo zusammen,

nach langer Namibia-Pause planen wir für nächstes Jahr eine Tour durch den Etosha NP und in den Caprivi.
Alles westlich der B1 lassen wir außen vor. Ebenso Botswana und Vic Falls, da waren wir in 2022.

Reisezeit soll ab Anfang August sein, um den südafrikanischen Winter zu verkürzen. Die Dauer der Tour kann bei 5 Wochen liegen. Wir sind gerne 3Ü an einem Ort, 2Ü mal zwischen drin sind ok,1Ü machen wir nur um eine Strecke zu teilen.
Wir werden vom Kap aus mit unserem Wagen fahren. Flug und Mietwagen werden zu teuer.
Als Unterkünfte sollen es Lodges/Camps werden. Keine Selbstversorgung. Bei den Unterkünften sind twin oder king size beds mit Moskiotnetzen darum ein Muss. Und nicht zu rustikal, bitte.

Einen Dämpfer bekamen meine Planungen wegen der derzeitgen Dürre im Caprivi.
Chrigu schrieb neulich in einem anderen thread, dass er die Region Anfang Mai noch nie so trocken gesehen habe, nicht mal am Ende der Trockenzeit.
Von Camp Kwando und Lianshulu bekam ich die Nachricht, dass sie bereits jetzt keine Bootstouren wegen des niedrigen Wasserstandes mehr anbieten können. Lianshulu: „We have suspended all boat cruises until further notice due to the current drought rending the river levels too low – frorm experience, this could possibly still be the case until 2025 as the river requires at least two good rainy seasons to recover.“
Es wäre ja blöd, da dann auf dem Trockenen zu sitzen. Die Ergiebigkeit bei game drives dürfte dann ja sicher auch nicht so toll sein. Aufgrund der Flüsse gibt es wohl auch weniger Wasserlöcher dort als in anderen Parks, oder?

Das Ganze auf 2026 zu verschieben müssten wir noch diskutieren, ob mein Mann dann noch so eine lange Tour machen will. Und mit den Klimakapriolen kann man wohl eh nichts mehr länger fristig vorher sagen/planen.

Vom Gefühl her würden wir zuerst Etosha und dann Caprivi machen, wegen der Wassersituation ist es anders rum aber ggf sinnvoller.

Dennoch, ich habe für den Caprivi mal nach Unterkünften geguckt, und bin bei diesen Möglichkeiten gelandet.
Alles andere ist noch sehr im Nebel.
Für den Weg hoch ein Stop im Namaqualand und dann auf der Strecke 2 oder 3 Stops. Wo und wie lange wird davon abhängen, ob zuerst Etosha oder Caprivi dran ist.
Für Etosha: Okaukuejo, Halali und Onkoshi. Insgesamt 8Ü
Bei Rundu: Kaisosi, Hakusembe. 3Ü
Südlich Kongola: Divava, Shametu, Nunda. 3Ü. Riverdance um die Strecke zu teilen, dort, 1-2Ü
Südlich der C49: Nkasa Lupala, Jackalberry. 3Ü
Katima Mulilo: Zambezi Mubala. 2-3Ü
Ngoma Bridge: Chobe River Camp. 3Ü
Die Fahrtrichtung im Caprivi ist auch noch offen, die wird wohl auch von den Verfügbarkeiten abhängen.
Der Rückweg ab Rundu ist ebenfalls noch komplett offen.

Habt ihr noch Ideen für weitere Unterkünfte, die og Kriterien bieten?
Guckt ihr bitte mal, ob ich da bisher eine groben Denkfehler eingebaut habe?

Danke und viele Grüße aus einem wunderbaren Herbst am Kap
Beate
8'681 Beiträge · seit 201019. Mai 2024 · #2
Hallo Beate,

ich denke, dass nur der Kwando Probleme wegen zu niedrigen Wasserstandes machen wird. Auf dem Kavango und dem Zambesi wirst du immer Boot fahren können.

Beim Kwando wird es vermutlich auch immer "dünner", je weiter südlich du kommst. Bei Nambwa gibt es ja einige Lagunen (u.a. den Horseshoe), die haben meines Wissens immer mehr oder weniger Wasser und bei wenig Wasser ringsrum dann auch ziemlich sicher Elefanten. Natürlich kein Wasser zum Bootfahren, aber zum Tierebeobachten. Und es sind natürliche Wasserstellen, keine künstlichen Wasserlöcher.

Was ich nicht verstehe sind die 3 Nächte bei Rundu. Da ist nicht viel los. Die würde ich an anderer Stelle unterbringen.

Das Camp Chobe in Namibia könnte bei wenig Wasser auch unbefriedigend werden, zumindest habe ich das schon ab und zu gelesen. Im Prinzip ist das ja der Kwando (später Linyanti genannt), der dort vorbeifließt (sofern er fließt 😉 ). Das viele Wasser im Chobe bei Kasane kommt eher vom Zambesi, der in den Chobe reindrückt (auch wenn dieses Jahr wenig Wasser vom Zambesi kam....). Deshalb ist dort der Wasserstand immer ausreichend hoch. Je weiter du nach Westen kommst, desto schmaler wird der Fluss. Ich würde vermutlich lieber nach Botswana rüber fahren und dort ein paar Nächte bleiben. Es gibt dort ja - auch auf der westlichen Seite des NPs - reichlich Unterkünfte.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter1'117 Beiträge · seit 201019. Mai 2024 · #3
Hallo Bele,

danke für deine Erklärungen zu den Wasserläufen. Es wird klarer 🙂 .

Die Ü Rundu sind im MOment eigentlich Platzhalter frü den Hin- und Rückweg, da wir nicht wissen von wo wir kommen und wo wir hinfahren, die sind auf jeden Fall verhandelbar.

Ich werde mir noch mal die Westseite BOT angucken, ob wir rüber fahren.

LG Beate
11 Beiträge · seit 202221. Mai 2024 · #4
Wir haben im Oktober 2023 eine Houseboat Cruise für 2 Nächte gemacht mit der Mahangu Lodge. Das Houseboat liegt in der Nacht bei der Lodge an für Strom und Wasser. Dann kommt das Frühstück an Bord und legt ab. Nach einer schönen Cruise dann zum light lunch wieder zur Lodge, danach wieder eine kurze Cruise (haben auch eine kleine Kolonie Kaminspinte gesehen) Nachmittagspäuschen, auf Wunsch auch Game Drive rüber in den Buffalo Core N.P. Abendessen an Bord oder wahlweise in der Lodge. Getränke waren ebenfalls inkl. War ein super Erlebnis, buchen wir sicher noch ein mal, wenn es das Hausboot noch gibt. Herausforderung auch hier sicherlich der Wasserstand je nach Jahreszeit. Würde 2 Tage dafür einplanen.
Themenstarter1'117 Beiträge · seit 201021. Mai 2024 · #5
Hallo SiRa,
das klingt gut. Verstehe ich es richtig, dass man auch auf dem Boot schläft? Das käme für mich eher nicht in Frage, da ich leicht mit Schwindelattacken kämpfe. Eine Bootsfahrt dort tagsüber geht, aber auf einem Boot zu schlafen kann nach hinten los gehen 😗
LG Beate
zuletzt bearbeitet 21. Mai 2024
11 Beiträge · seit 202221. Mai 2024 · #6
Ja, man schläft auch auf dem Boot, aber es ist ja nachts fest am Ufer vertaut.
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Themenstarter1'117 Beiträge · seit 201022. Mai 2024 · #7
Das sieht gut aus, aber ich will da lieber nichts riskieren, was mich länger aus den Schlappen hauen kann 😵
221 Beiträge · seit 202425. Mai 2024 · #8
Hallo Beate,

„ Südlich der C49: Nkasa Lupala, Jackalberry. 3Ü“

Wir sind gerade im Jackalberry Camp und mir gefällt es leider nicht. Es ist aktuell wirklich sehr trocken, und der Nkasa Lupala Park ist wie ausgestorben. Wenn es trocken ist, würde ich den Stop komplett auslassen. Wenn die Lagunen ordentlich Wasser führen, ist es bestimmt sehr anders, aber so weit im Voraus weiß man das für 2025 natürlich nicht.
Das Camp selbst haut mich tatsächlich auch nicht um. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner Meinung nach nicht stimmig. Es ist nichts dramatisches, aber das Gesamtpaket passt für mich nicht, weder bei der Ausstattung noch beim Service.
Themenstarter1'117 Beiträge · seit 201026. Mai 2024 · #9
Hallo Akane,

danke für deinen Livebericht. Ja, bei der langen Vorplanung bestehen Risiken. Aber kurzfristig wäre in der Hochsaison wohl kaum was zu bekommen. Vor allem, wenn man klare Präferenzen hat.
Nkasa Lupala wäre hier Favorit. Es spricht mich mehr an und der Preis ist deutlich günstiger.

LG Beate
Themenstarter1'117 Beiträge · seit 201026. Mai 2024 · #10
Noch ein paar Worte zu uns: Wir leben seit 2005 im Großraum Kapstadt und waren bis auf 1x 5 Wochen Namibia und 1x2 Wochen Botswana/Vic Falls immer in Südafrika auf Tour. Bei game drives sind wir also alte Hasen und können mittlerweile gerne einige Stunden an einem Wasserloch sitzen und gucken, wer kommt. Auf Beinen oder Flügeln.

Ich habe weiter die Möglichkeiten gecheckt und im Moment könnte unsere Tour so aussehen

2Ü Namaqua NP Skilpad Camp
1Ü Keetmanshoop
noch unklar wo, bzw wie sieht es aktuell mit Gesserts aus?
2Ü Goche Ganas oder Auas Safari
3Ü Mount Etjo. King Size Room oder Suite no 4
hier lockt uns der hide am Wasserloch
3Ü Okaukuejo. Bush Chalet
2Ü Halali. Bush Chalet
3Ü Onkoshi. Chalet
trotz heftigem Preisunterschied zu Namutoni, bush chalet. Allerdings wäre ein bush chalet in Namutoni dann auch das teuerste in den 3 Parkcamps und das Camp weist ja nicht gerade tolle Bewertungen in letzter Zeit auf. Deshalb wäre das wohl im PLV sicher noch mal schlechter. Ich weiss - staatliche Camps sind mit Risiken behaftet, aber wir wollen im Park übernachten. Risiko...
1Ü Kaisosi oder Hakusembe
3Ü Shametu oder Nunda oder Divava
Divava gefällt mir eigentlich gut, bei den anderen bekommen wir aber einen deutlich besseren Preis. Das wäre eine Möglichkeit, den Mehrpreis für Onkoshi auszugleichen.
3Ü Nambwa oder Kazile oder auf der Ostseite Camp Kwando oder Namushasha
3Ü Nkasa Lupala oder Jackalberry
Nkasa Lupala ist um einiges günstiger und spricht mich mehr an.
Wegen möglicher Trockenheit hängt an diesem Stopp ein Fragezeichen. Allerdings möchten wir gerne in die Ecke und die Camps für die vorherige Station bieten, wenn ich es richtig sehe, game drives dorthin gar nicht an. Alsoauch hier: Risiko...
3Ü Zambezi Mubala oder Chobe River Camp
1Ü Riverdance
1Ü Gabus Game
3Ü Düsternbrook, Point of View Zimmer. Oder Okapuka, Luxury Suite.
Um vor der langen Rückfahrt noch mal einen längeren Stopp zu haben.
Düsternbrook ist ja eine Jagdfarm. Wie macht sich das bei den game drives bemerkbar? Auf Wabi war es mal so, dass die Tiere schon reißaus nahm wenn sie den Wagen nur von Weitem hörten, und das obwohl da schon seit Jahren nicht mehr gejagt wurde.
2Ü Lapa Lange. Luxury Room
oder lieber 2Ü Düsternbrook/Okapuka und 3Ü Lapa Lange?
1Ü Springbok. Noch offen wo.
Und dann nach Hause…

Was haltet ihr davon?

Auf welcher Lodge/Camp auf der Strecke kann man gut am Wasserloch sitzen, außer auf Mount Etjo? Dafür lassen wir auch einen game drive ausfallen, gerade, wenn der Wagen mit 9 Gästen voll sein kann.

Die Gondwana Unterkünfte sind für unseren Zeitraum bereits ziemlich voll. Ich vermute, dass das Blockierungen durch Veranstalter sind?

Ich freue mich auf euren Input
LG Beate