Liuwa Plains im November

10 Antworten · 1'200 Aufrufe · gestartet 07. Apr. 2024 von RD03joe
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Themenstarter212 Beiträge · seit 201907. Apr. 2024 · #1
Hallo,
wir überlegen im November nach Sambia zu fahren und ua den Liuwa Plains NP zu besuchen. 2 Fragen:
1. Der kostet für 2 Personen mit Auto inzwischen 145 USD pro Nacht auf dem Camping (40 Eintritt pro Tag, 25 Camping pro Nacht, 15 Auto pro Tag).
Muß man für den nächsten Tag auch wieder bezahlen, oder kann man bis zu einer bestimmten Uhrzeit frei rausfahren? (Sonst liegt man ja bei 225 für eine Übernachtung und die zwei Tage, ganz schön teuer).
https://www.africanparks.org/sites/default/files/uploads/resources/2022-03/Liuwa%20Campsite%20-%20Rates%202022._0.pdf
2. Es wohnen laut Website 10000 Menschen im Park. Ist das nachts auf den Campsites dann überhaupt ruhig, oder hört man Hunde, Hähne und Generatoren?

Kafue kostet laut Website USD 20 pP am Tag, Auto 15, Camping 5, weit weniger als die Hälfte.
zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2024
76 Beiträge · seit 201708. Apr. 2024 · #2
Hallo
Wir waren für 3 Nächte im Juli 2022 in den Liuwa Plains. Damals wurde uns die entry fee auf 3 Nächte gerechnet also nicht auf 4 Tage und dann noch dazu die Camping fee. Aber es war schon relativ teuer, va. für uns 5. Wir haben in Katoyana alle 3 Nächte verbracht. 2 Nächte davon waren wir die einzigen Besucher im ganzen Park, die letzte Nacht waren wir zu 7 im ganzen Park. Von den Bewohnern haben wir nicht viel mitbekommen, ausser von weit weg Hunde bellen und Buschfeuer an einigen Stellen. Wir haben den Park als sehr einsam empfunden. Es ist eine beschwerliche Anreise über Lusaka, aber eine tolle Reiseerfahrung.
Gruss Sandra
1'737 Beiträge · seit 201008. Apr. 2024 · #3
Verstehe ich das richtig, Ihr beabsichtigt für 1 Nacht nach Liuwa zu fahren. Was erwartet Ihr Euch davon? 3 Nächte im Park ist ein Minimum, um etwas zu sehen und zu erleben. Heute ist die Anreise nicht mehr ganz so beschwerlich wie bei unserem Besuch, aber trotzdem noch weit und zeitintensiv. Das beste Erlebnis hättet Ihr, wenn Ihr im Park einen Ranger mitnehmt, da er alle Pools kennt, die auf keiner Karte sind und von der Piste nicht eingesehen werden können. Ob das heute noch angeboten wird, müsst Ihr erfragen. Wo hast Du die Info her, dass 10.000 Leute im Park leben? Es gab einige Sielungen am Rand und Fischer, die in ausgewählten Pools nach Rückgang des Wassers fischen.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter212 Beiträge · seit 201908. Apr. 2024 · #4
Danke Sandra! Das hilft uns weiter für die Planung!
Danke Botswanadreams! Das mit den 10000 Einwohnern steht auf der Seite des Parks. https://www.africanparks.org/the-parks/liuwa-plain
Der Weg ist das Ziel. Wir fänden auch die Anfahrt schön.Wenn man früh morgends reinfährt und hat eine Übernachtung und den nächsten Tag sind das ja schon 2 Tage im Park. In dem Park gibts laut Website außer den vielen Gnus 16 Löwen und 200 Hyänen (4 Rudel). Da würden uns 2 Tage vermutlich reichen, da ja auch die Landschaft ähnlich ist. Da wir etwas auf die $ schauen müssen wäre bei den aktuellen Preisen 3 Nächte nicht drin, da wir 4 Wochen unterwegs sein wollen.
Einen Guide ins eigene Auto kann man immer noch bekommen, kostet USD35 am Tag.
zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2024
1'095 Beiträge · seit 200908. Apr. 2024 · #5
Die Mitarbeiter in den Camps zeigen dir eventuell gerne auch mal einen Hyänenbau im Nirgendwo, falls es euch interessiert…

Liebe Grüsse
Guido
Themenstarter212 Beiträge · seit 201909. Apr. 2024 · #6
Hallo Guido,
ich hab mal eine Hyänen in Äthiopien gefüttert, schöne Tiere 🙂 Die Rudel sollen da so um die 50 Tiere haben. Wieviel Bauten haben die dann?
Lieben Gruß, Jörg
58 Beiträge · seit 201909. Apr. 2024 · #7
Hallo in die Runde,
Wir haben vor 2 Jahren im August den Liuwa Park besucht.
Die Anfahrt über Lusaka/Mongu und dann die Fähre bedarf allein schon mindestens einen Tag. Besser am 2 Tag früh übersetzen wobei die Fähre immer nur auf "Zuruf" aktiv ist. Übrigens Overland LKW können aus Gewichtsgründen kaum transportiert werden.
Nach dem Übersetzen gibt es heftigen Tiefsand auf einem kurzen Teilstück .
Wir sind nach 2 wunderschönen Tagen über den Nord Osten in Richtung Lukulu aus dem
Park gefahren.
Dort im Nord Osten gab es deutlich mehr kleine Dörfer und landwirtschaftliche Strukturen mit Viehhaltung.
Wildbeobachtungen waren recht begrenzt da die Migration der Gnus im Oktober stattfindet. So waren hier und da Gnus, Oribi, Schakal und diverse Vögel zu beobachten.
Löwen und Hyänen ziehen mit den Beutetieren.
Hyänen Rudel von 50 sind sicherlich eine Sonderheit.
20 Individuen sind schon große Rudel.
Zur Fortpflanzung ist im Normalfall nur das dominante Weibchen berechtigt und der Rest des Rudels unterstützt bei der Betreuung der Welpen.
Der Park ist für Freunde der weiträumigen und offenen Fläche ein Traum aber nicht vergleichbar mit z.B. South Luangwa NP
was die Wildbeobachtung betrifft.
Gute und spannende Reise
Michael
1'068 Beiträge · seit 201309. Apr. 2024 · #8
Bushhog schrieb:.
Die Anfahrt über Lusaka/Mongu und dann die Fähre bedarf allein schon mindestens einen Tag. Besser am 2 Tag früh übersetzen wobei die Fähre immer nur auf "Zuruf" aktiv ist. Übrigens Overland LKW können aus Gewichtsgründen kaum transportiert werden.
Da gibt es doch jetzt eine Brücke, was die Anreise deutlich einfacher macht
58 Beiträge · seit 201911. Apr. 2024 · #9
Hallo Mabe,
Warst du in den letzten Jahren im Park und bist über die Brücke gefahren ?
Ist das die Verlängerung der gut ausgebauten Straße aus Richtung Mongu?

Beste Grüße
1'068 Beiträge · seit 201311. Apr. 2024 · #10
Hallo Bushhog,
eigene Erfahrungen kann ich leider erst gegen Ende des Jahres beisteuern.
Ich habe die Info aus einem aktuellen Bericht aus dem 4x4 community-Forum

"At Kalabo, where you previously used a ferry to cross the river on your way to Liuwa Plains there now is a new bridge."

Grüßle
Mabe
zuletzt bearbeitet 11. Apr. 2024
58 Beiträge · seit 201911. Apr. 2024 · #11
Prima Mabe danke für die Info.
Das ist ja dann sehr bequem !
Das Übersetzen mit der Fähre war aber ein nettes Abenteuer und der Kontakt mit dem Fährmann und seiner Helfer war total nett. Wir haben händisch die Fähre auf die andere Flussseite gezogen .
Muß mich übrigens korrigieren ,wir waren 2021 dort .Es war eine der ersten Möglichkeiten nach den Lockdowns….
Besten Gruß und mit gepackten Koffern ,denn am Samstag geht es wieder in Richtung des geliebten südlichen Afrika
Michael