Simbabwe Feb/März 2024

87 Antworten · 7'222 Aufrufe · gestartet 30. März 2024 von GinaChris
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Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201630. März 2024 · #1
Collen, Fremden- und Bergführer in Chimanimani, Eastern Highlands, Simbabwe:
(ausgezeichnet für seine Anstrengungen die Kultur und Natur der Gegend zu bewahren)

„Und dann ist er gekommen, der Zyklon. Er hat uns alles genommen.
Wassermassen stürzten aus den Bergen auf unser Dorf; schwemmten alles weg,
unsere Häuser, unsere Straßen, und die Brücken.
Mir raubte er meine Mutter, meine Schwester, und mein Haus.
Dann ist nichts passiert. Wochenlang haben wir gewartet.
Unsere Toten haben wir begraben; alle die während des Unwetters starben,
und auch all jene die danach gestorben sind, weil es keine medizinische Hilfe für sie gab.
Dann erst sind sie gekommen mit ihren Helikoptern, nicht mit einem, es waren fünf.
Sie sind ausgestiegen, haben große Reden gehalten, und enorme Hilfe versprochen;
dann sind sie wieder weggeflogen. Geholfen hat uns niemand, bis heute nicht;
aber seht selbst…“

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Einer von vielen bewegenden Eindrücken, die wir auf unserer 5-wöchigen Reise durch Simbabwe gewinnen durften, manchmal auch mussten.

unsere Route ab/bis Johannesburg:
3 N Südafrika, Beitbridge, Matobo NP, Hwange NP, Sebakwe Recreation Area, Ngezi Recreation Area,
Imire Lodge, Nyanga, Bunga/Vumba, Chimanimani, Lake Mutirikwi (vorm. Kyle), Save Valley,
Gonarezhou NP, 5 N Südafrika.

Fortsetzung folgt.

Gruß Gina
373 Beiträge · seit 201230. März 2024 · #2
Hallo Gina,

auch wenn ich mich sehr auf deinen Reisebericht freue, der Einstieg hat mir das Herz schwer gemacht. Aber genau so läuft es ab auf unserer Welt, wenn es Gebiete betrifft, die nicht so im Fokus stehen.

Traurige Grüße
Klaudi
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201601. Apr. 2024 · #4
Über die N1 fahren wir zuerst bis Modimolle in die Modi Mall, wo Checkers und Shoprite
wahlweise für den Einkauf zur Verfügung stehen. Das meiste Fleisch kommt vacuumverpackt in unseren Tiefkühler, da so die Mitnahme nach Simbabwe erlaubt ist. SIM Karte samt Gesprächszeit und Daten kaufen wir im MTN shop.

Nur 25 km weiter erreichen wir das Eingangstor zum Bateleur Nature Reserve,
wo wir für 2 Nächte das Stone Cottage/#8 gebucht haben. Preis R 1.400 pN
Das Naturreservat besteht aus mehreren ehemaligen Farmen, die Wouter zusammengekauft hat,
und ist Heimat zahlreicher Wildtiere. Auch Wanderwege und Mountainbike-Routen sind hier zu finden;
das 4x4- Selbstfahren ist nicht erlaubt. Feuerholz kann man pro Bündel um R 20 bei Livy,
dem Farmarbeiter kaufen.
Fazit: absolute Ruhe, cottages weit auseinanderliegend, Wildtiere in Sichtweite, etwas abgewohnt,
großteils sauber. In der 2.Nacht anhaltendes Gekreische aus dem Küchenbereich …
Jemand, vermutlich mehrere, haben sich über unser Brot hergemacht, das nun, im aufgeknabberten Leinensack und in Krümeln,
auf der Küchenarbeitsplatte verteilt liegt. Auch der einen oder anderen Kakerlake sind wir im Cottage begegnet.

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Unser letzter Übernachtungsplatz in Südafrika, ist Zvakanaka bei Louis Trichardt.
Zvakanaka bietet neben mehreren Cottages, auch verschiedene campsites an.
Unsere Wahl fiel auf Shady John’s. Ausgestattet mit einem überdachten Bereich, in dem sich eine Spüle, ein Gasherd, ein Mistkübel, und ausreichend Arbeitsfläche findet.
Auch unser Campingtisch samt Sesseln hat noch bequem Platz.
Stromanschluss und Licht überall vorhanden.
Ein paar Meter weiter, ein kleines Häuschen in welchem Dusche, Handwaschbecken, und WC zur alleinigen Nutzung untergebracht sind. Warmwasser wird durch einen Gasdurchlauferhitzer erzeugt.
Eine Grillstelle, samt bereitsgestellten Feuerholz und den getrockneten Fruchtschalen des Baobabs zum Unterzünden, befindet sich gleich neben dem überdachten Bereich.
Preis: R 380 pN

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In kurzer Entfernung liegt Bullet‘s Bar; ein kleines Häuschen mit kostenlosem Wifi, Infomaterial über alle möglichen Wanderrouten auf der Farm, und ein Kühlschrank mit Kaltgetränken, welche man in eine bereitstehende Kassa bezahlt.

Am späten Nachmittag kommt Gail, die Farmerin, aufgeregt vorbei. Man wäre auf der Suche nach einem älteren Mann, Schwiegervater anderer Gäste, der trotz beginnender Demenz beschlossen hätte, allein zu einem kleinen Spaziergang aufzubrechen, bisher aber nicht zurückgekehrt sei; wir mögen bitte die Augen offenhalten, und Bescheid geben, sollten wir ihn sehen. Also suchen wir die Büsche rund um unsere campsite ab, leider ohne Ergebnis. Es dämmert bereits, als eine Drohne gestartet wird, um den Mann zu finden. Als dann die Dunkelheit hereinbricht, machen sich mehrere Farmmitarbeiter und Nachbarn auf, den Wanderweg welcher den gegenüberliegnden Berghang hinaufführt abzusuchen. Immer wieder sehen wir ihre Lampen, und hören lautes Rufen; nichts…
Endlich, es ist bereits stockdunkel, erreicht uns die erleichternde Mitteilung, dass man den Mann, ganz oben am Bergrücken unverletzt gefunden hat.

Fazit: perfekt ausgestattete campsites, ausreichend Privatsphäre, blitzsauber, super freundlich!
Nachts waren die Fahrzeuge auf der N1 leise zu hören.

Gruß Gina
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201601. Apr. 2024 · #5
Erlebnis Beitbridge

oder, es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird.
Das Inet ist mit Schauergeschichten geflutet, wenns zum Thema, Grenzüberquerung Beitbridge kommt. Wie hier schon ausführlich, zB von La Leona, beschrieben, ist es sinnvoll sich bei und mit Bertha Mutowembwa, whatsapp +263 77 234 4317, einer freundlichen und kostenfreien Hilfe zu bedienen, notwendig ist dies aber nicht.

Da Bertha am Tag unseres Grenzübertrittes privat verhindert ist, gehen wir das Erlebnis Beitbridge auf eigene Faust an.
Ganz zu Beginn gilt es, sich das wichtigste Papier, den Grenzlaufzettel zu organisieren, danach geht’s ins Hauptgebäude,
wo uns ein netter Mann, der vermeintlich heute Berthas Aufgabe übernommen hat, weiterhelfen möchte.
Was wir trotz gründlicher, vorheriger Recherche nicht wussten:
Obwohl es Touristen erlaubt ist, mit einem on-arrival-Visum 90 Tage im Land zu bleiben,
werden am Stück nur 30 Tage gewährt; danach kann das Visum bei jeder Immigration im Land kostenlos verlängert werden,
wenn man länger bleiben möchte.
Das gleiche gilt für das TIP des Mietwagens, das man dann bei ZIMRA verlängern muss;
dazu aber später im Reisebericht mehr.
Trotz meiner mehrmaligen Versuche dem Herrn hinter der Glasscheibe 34 anstatt der 30 Tage
abzuschwatzen… nix da, 30 Tage, dann verlängern, basta.
Dann kommen wir zum Thema e-TIP. Läuft wie am Schnürchen, wäre da nicht die dumme Sache mit dem von Avis an mich im Vorfeld übermittelten falschen Autokennzeichen gewesen…
Änderungen im e-TIP nicht möglich; also zurück zum Start, und alles nochmal eingeben.
Das Problem, dass das Upload bis zu 24 Stunden dauern kann, lässt sich bei einem anderen netten Mann,
mit U$ 30 aus der Welt schaffen… ob das legal ist, kann ich nicht beantworten,
gehe aber davon aus, da es ja ein quasi Express-Service ist.
Am letzten Schalter geht’s zum Zoll. Hier gilt es anzugeben, ob und was man über die erlaubte Freimenge von U$ 200 pP an persönlichen Gütern mitführen möchte. Nun, da käme einiges zusammen, wenn man Fotoausrüstung, Ferngläser, Mobiltelefone, Sat-Telefon, ect. berücksichtigt, lasse ich den vermeintlichen Vertreter Berthas wissen.
Ich könnte ihm U$ 100 pP geben, dann würde er das mit „my colleagues from the custom“ lösen.
Was??? Wie??? 🤢 😈
Für mein Umfeld unüberhörbar verkünde ich, dass wir niemals, und an niemanden Bestechungsgelder bezahlen würden,
und trage „binos and cells“ in das vorgesehene Feld ein.
Etwas überrumpelt, oder eher vollkommen perplex, weist uns Berthas vermeintliche Vertretung den Weg zum Zoll.
Die Herren dort sind gut gelaunt, und betrachten unsere ausgefüllten Formulare eher nebenbei.
Für den tatsächlichen Inhalt unseres Autos, oder gar unseres Kühlschrankes interessiert sich niemand.
Man freut sich, dass wir ihr Land bereisen wollen, und wünscht uns eine gute Fahrt.
Nach dem Aufleuchten unseres Nummernschildes auf der großen Anzeigetafel auf dem Parkplatz,
dürfen wir, nach Abgabe des Laufzettels, einreisen.
Dauer: 2 Std 15 Min

Gruß Gina
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201601. Apr. 2024 · #6
Polizeikontrollen

Ja, die gibt’s immer noch, ABER innerhalb unserer 34 tägigen Reise durch Simbabwe,
sind wir auf exakt einen einzigen Beamten bei einem road-block getroffen,
der offenbar keinen guten Tag hatte. Wobei anzumerken ist, dass er nur kein Lächeln über die Lippen gebracht, und mehr als alle anderen gefragt hat.

Der Ablauf bei allen anderen:
Guten Morgen der Herr, die Dame, wie geht es ihnen?
Danke, sehr gut, und ihnen?
Danke, mir geht es auch gut! Wie gefällt ihnen unser Land?
Sehr gut, wir sind begeistert, und freuen uns schon auf unsere weitere Zeit hier!
Dann wünsche ich ihnen noch eine gute Weiterfahrt, und vielen Dank, dass sie unser Land besuchen!
(gefolgt von freundlichem Winken aller anwesenden Beamten)

Gruß Gina
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201602. Apr. 2024 · #7
Matobo NP

1926 als erster Nationalpark des Landes gegründet, heute UNESCO Weltkulturerbe.
Ein wirkliches Highlight für Landschaftslieber!

Für die Anfahrt aus Süden haben wir uns für den Weg Beitbridge > Gwanda, dort nach W abbiegen,
und bei der T-Kreuzung zur Antelope Mine, nach N.
Man befindet sich dann bereits auf jener (grottenschlechten) Straße, die den Park in einen West-,
und einen Ostteil unterteilt.
Der Westteil, jener in dem die meisten Wildtiere, auch NH zu finden sind, trägt auch den Beinamen
Whovi Game Park. Das gesamte Wegenetz ist auf T4A sehr gut dargestellt, einige dieser Wege sind aber wegen der schlechten Instandhaltung, selbst mit einem guten 4x4, nicht befahrbar.
Mehrere Dämme bieten sich als Picknickplatz an. Die dort noch vorhandenen Sitz- und Grillgelegenheiten,
sind aber aus dem gleichen Grund wie machne Wege, kaum nutzbar.
Trotzdem, die Schönheit der Landschaft ist überwältigend! Immer wieder sind einzigartige Steinformationen, kleine Bäche, sogar black eagles zu sehen.

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Der Ostteil besticht vor allem durch die unzähligen Höhlen mit Ihren Felsmalereien der San.
Auch die Grabstätte von C.J. Rhodes ist im Ostteil zu finden.
Hier sind die Straßen wesentlich besser, manche sogar geteert. Zu den Ringing Rocks konnten wir leider nicht fahren; Grund auch hier, mangelnde Instandhaltung.
Campen, fischen, birden, wandern, werden als mögliche Aktivitäten angeboten.

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Eintritt:
Die Eingänge zum West- und Ostteil befinden sich genau gegenüber. 400 Meter südlich gibt es an der Straße eine Rangerstation, bei der man den Eintritt bezahlen kann. Eine weitere Möglichkeit ist das tourist office, welches man nach etwa 10 km Fahrt in den Ostteil erreicht.
Die Preise für internationale Besucher:
Eintritt gültig für Ost- und Westteil pP/T U$ 10, Auto ohne Übernachtung U$ 5, mit U$ 3
Für die Höhlen, die man ohne Führung besuchen kann, gibt es ein Kombiticket welches dann auch für Rhodes Gedenkstätte genutzt werden kann um weitere U$ 10 pP/T.

Übernachtung:
Es gibt im und um den Park unzählige Übernachtungsmöglichkeiten. Wir haben uns für das Matobo Farmhouse,
und deren campsite world view entschieden. Das Farmhouse kann mWn nur auf Basis DBB gebucht werden.
Die Unterbringung erfolgt in einzeln stehenden Häuschen, wahlweise double oder twin, mit Wohnbereich, Miniküche, Schlafzimmer, und Badezimmer mit Dusche. Gegessen wird im Farmhaus und/oder auf dessen Terrasse. Gepflegter Pool vorhanden.
Am Nachmittag kann man den Farmer zur Zufütterung seiner Wildtiere in seinem uralten Toyota Dyna begleiten.
Er macht das um zu sehen, ob mit den Tieren alles in Ordnung ist.
Preis pro DZ/N U$ 200

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Die campsite macht ihrem Namen world view alle Ehre! Speziell jene Plätze, die direkt an der Felskante liegen,
bieten eine sensationelle Sicht über das weite Land. Zum kleinen Wasserloch unterhalb, kommt das eine oder andere Wildtier.
Die einzelnen Stellplätze sind mit Grillstelle, manche mit rollbarem Griller, und Sitzgelegenheit ausgestattet.
Wasseranschlüsse finden sich über den Platz verteilt.
Es gibt eine riesige überdachte Lapa mit Aussichtsturm, jedoch keine Stromanschlüsse, und auch kein Licht.
Die sanitären Anlagen, nach Geschlechtern getrennt, sauber, mit jeweils 2 WCs, 2 Waschbecken, und 2 Duschen ausgestattet.
Preis pP/N U$ 15, Auto U$ 3 pN

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Gruß Gina
599 Beiträge · seit 202202. Apr. 2024 · #8
ich freue mich schon auf den weiteren Reisebericht. Ich war 1992 oder 1994 4 Wochen in Zimbabwe, das war einfach toll. Danach, seit den 2000er Jahren, habe ich mich nicht mehr wirklich dorthin getraut. Jetzt bin ich mal gespannt, vielleicht steht Zimbabwe dann doch demnächst wieder auf der Reiseliste
7 Beiträge · seit 201602. Apr. 2024 · #9
Hallo Gina,

mit großem Interesse bin ich auf Deinen Reisebricht gestoßen.... kommt der uns doch gerade zur rechten Zeit. Wir werden am04.06.24 ebenfalls von Johannesburg aus über Simbabwe / Zambia / Malawi nach Tansania fahren.

Wir sind schon sehr gespannt auf Deine weiteren Stationen die bestimmt auch auf unserer Route zu finden sein werden. Interessieren würde uns auch der Zustand und die Fahrbarkeit der einzelnen Pad's. ... aber wer einmal die M10 in Zambia fahren durfte.... 😵

Uwe
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201602. Apr. 2024 · #10
Hi Uwe, und alle anderen Interessierten!

Straßenverhältnisse

Bisher dachte ich immer, es gibt betr. Schlaglöcher bestimmt nichts Schlimmeres als so manche Straßen in Südafrika.
Weit gefehlt! Simbabwe hat dbzgl enormes zu bieten! 😉
Die typische Straße besteht aus einem Mittelstreifenrest einer ehemals geteerten Straße mit unzähligen Schlaglöchern,
links und rechts gesäumt von einer Art gravel road, die jedoch durch Abnutzung des Teers entstanden ist,
natürlich ebenfalls mit zahllosen Schlaglöchern. Da kann selbst T4A bei der veranschlagten Fahrzeit arg danebenliegen!
Ein Beispiel habe ich auf youtube eingestellt; ist knapp östlich von Kwekwe Fahrtrichtung O entstanden.
Für einige dieser Straßenreste wird sogar toll-fee idHv U$ 3 eingehoben.

Bei YouTube ansehen ↗



Dann gibts natürlich, selten aber doch, auch die von China finanzierten Autobahnen, welche mit U$ 4 (angekündigt waren 5)
zu Buche schlagen.
Schotter-/Sandstraßen, inkl Schlaglöchern, sind die gängisten, bewegt man sich etwas abseits der üblichen Routen.
Nicht vergessen sollte man auch, dass die eine oder andere Brücke nach Idai (noch?) nicht wieder aufgebaut wurde,
und man jetzt, so es der Wasserstand erlaubt, durch das Flussbett fährt.

Gruß Gina
76 Beiträge · seit 201702. Apr. 2024 · #11
Das ist spitze!!! Ein Reisebericht über Zimbabwe!!! Wir planen nämlich auch für 4 Wochen diesen Juli/August Zimbabwe zu bereisen. Im Matobos waren wir vor 12 Jahren schon einmal aber das war alles sehr verfallen. Auf jeden Fall wagen wir in diesem Fall den Grenzübertritt Breitbridge. Kannst Du noch etwas zur Dieselversorgung und Bezahlung in den Shops sagen? Es ändert ja immer wieder.
Vielen Dank!!! Wir lesen sehr gerne mit!!
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2024
1'125 Beiträge · seit 202202. Apr. 2024 · #12
Danke für die Infos zum weißen Fleck auf der Landkarte, lese mit Interesse mit
GinaChris schrieb: .... Dann gibts natürlich, selten aber doch, auch die von China finanzierten Autobahnen.....
Eine Frage, weil du immer gut informiert bist: Welche sind denn das und weiß man etwas über die Konditionen, oder ist chinesischer Altruismus?
zuletzt bearbeitet 03. Apr. 2024
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201602. Apr. 2024 · #13
Hi africa2020, und alle anderen,

Treibstoff

Wir haben in Simbabwe in 34 Tagen über 5000 km zurückgelegt.
Treibstoff gab es an jeder vorhandenen Tankstelle in ausreichender Menge.
Das Bezahlen mit internationaler Kreditkarte wurde so gut wie nie angeboten; hier gilt: cash in U$
Preis Diesel während unseres Aufenthaltes zw U$ 1,57 – 1,65

Wer im SW-Teil des Gonarezhou NP Diesel braucht, fährt zuerst ins Mabalauta camp,
geht an die Rezeption, und sagt, um welchen Betrag man einkaufen möchte.
Der freundliche Mann dort, sieht dann nach wieviel Liter Diesel man dafür bekommt,
und stellt darüber eine Art Gutschein aus.
Mit diesem fährt man dann ins staff camp, etwa 6 km südl Rossi Pools, und sagt dass man einen Tankgutschein hat.
Dort wird dann exakt eingefüllt, was auf dem Gutschein steht.
Tipp: neben einem kleinen Trinkgeld, sind Kartoffeln für den Tankwart wie Weihnachten!

Gruß Gina
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201602. Apr. 2024 · #14
Hi tacitus,

freut mich, dass du auch mitliest!
mWn ist die Strecke A4 Beitbridge > Masvingo > Harare kurz vor Fertigstellung; es fehlen nur noch wenige km.
Das (Mit-) Wirken der Chinesen am Bau, ist eindeutig an div Schildern, Maschinen, ect entlang dieser Strecke ausmachbar.
Jedenfalls ein seltsames Gefühl von den Rumpelpisten auf diese Autobahn aufzufahren,
so, als würde man in eine andere Welt fahren.
Nähere Hintergründe sind mir leider unbekannt.

Gruß Gina
794 Beiträge · seit 201302. Apr. 2024 · #15
Da bin ich doch auch dabei, denn für uns geht es im September auch wieder nach Zimbabwe, diesmal nehmen wir meine Eltern mit... Jedoch "nur" VicFalls und Hwange. Daher freue ich mich schon auf den Hwange Part... 😉
76 Beiträge · seit 201702. Apr. 2024 · #16
Danke vielmals für den super Tipp!!!
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201603. Apr. 2024 · #17
Hwange

Über die A8 fahren wir nach Bulawayo zum Einkaufen. Green Wale, wäre hier die beste Adresse dafür, haben wir im Matobo Farmhouse erfahren. Und wir finden tatsächlich fast alles, und in guter Qualität.
Fleisch wird an einer Theke frisch geschnitten und verpackt. Nur Huhn ist ausschließlich tiefgekühlt erhältlich.

Eine Eigenheit des Straßenbaues die uns in Simbabwe auffällt, etwa 5-10 km vor/nach größeren Orten wird aus Rumpelpisten plötzlich eine tatsächlich gute Straße. So auch hier. Kurz nach Bulawayo in Richtung N, endet der angenehme Teerbelag der A8, und wir schleichen eher um Schlaglöcher als zügig voranzukommen. Toll fee U$ 3.

Irgendwann erreichen wir dann doch das Camp Silwane, wo wir einfach zwei Tage und Nächte auf deren campsite am Wasserloch, nicht wirklich vielmehr tun möchten als dasitzen und die Natur beobachten.
Das Treiben am Wasserloch beschränkt sich auf ein paar unspektakuläre Vögel;
so waschen wir Wäsche, und kochen Potjie aus Gemüse und Huhn.
Es gibt hier zwei Lapas und zwei Wellblechhäuschen mit Eimer-Dusche und WC, davor ein zusätzlicher Wasseranschluss. Kein Strom. Zwei sich abwechselnde, hilfsbereite Campangestellte, heizen auf Wunsch den donkey, und füllen das warme Wasser dann in den Eimer der Dusche. Ebenfalls zu ihren Aufgaben zählt das Lager-/Grillfeuer der Gäste zu entzünden. Für beides kann man die Wunschzeit angeben… wir verzichten, und zünden unser Feuer selbst an.
Preis: camping 2 PAX/2 N U$ 80, conservation fee einmalig U$ 5 pP

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Fortsetzung Hwange folgt.
Gruß Gina
4'382 Beiträge · seit 201503. Apr. 2024 · #18
Guten Morgen, Ihr Zweibeide,
es ist immer wieder eine Freude, mit Euch auf Reisen zu gehen !
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
7 Beiträge · seit 201603. Apr. 2024 · #19
Hallo Gina,

DEINE Bilder auf youtube erinnern uns nun doch wieder an unsere tour im letzten Jahr durch Sambia. Wir kamen dmals aus Namibia.. schlau wie wir nun mal sind... wählten wir den Greunzübergang Katima Mulito um auf sambischer Seite zu den VicFalls resp. Livingstone zu fahren. Eine schmerzhafte Erfahrung. Auf der Karte von T4A wren lediglich "Pottholes" verrmerkt. Nun wissen wir auch, was damit gemeint ist.... ca. 10 bis 15 Kmh haben wir aber sicherlich geschafft.... 😕 🤩

Gruß Uwe
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201603. Apr. 2024 · #20
@CuF
vielen Dank Friederike, schön dass du auch mitliest! 🙂

@ Uwe
ja die gibts, die potholes, und dann gibts da noch die potholes.
T4A sollte hier dringend ein grading einführen! 😉

Gruß Gina