TrollkindThemenstarter243 Beiträge · seit 202116. März 2024 · #1Hallo,
vor kurzem zurückgekehrt und noch voller Eindrücke möchte ich hier mit einen Kurzbericht über unsere Reise in diesem Frühjahr berichten. Ich hoffe, er ist für den ein oder anderen von Interesse. Diese Tour war als eine Revival Tour mit unserem inzwischen erwachsenen Sohn geplant. Höhepunkt sollte der 3 tägige Etendeka Trail sein. 2014 waren wir erstmals mit ihm in Namibia, damals stand die Weite und Schönheit der Landschaft bei ihm mit 12 Jahren oft noch im Schatten des Handy-Dattelns ☹. Das war nun anders. Wir hatten ein Mix von Camping und festen Unterkünften geplant, manches im vorab gebucht, manches spontan vor Ort.
Hier unsere Unterkünfte:
1. Nacht Londiningi Guesthouse
2. Okaukeua Garmstay
3. Gabus Gane Lodge (Camping)
4. Namutoni Campsite
5. Okaukuejo Campsite
6. Olifantrus Campsite
7. Ondundu Lodge
8. Hoada Campsite
9. Etendeka Trail
10. Etendeka Trail
11. Vingerklip Lodge
12. Omandumba Campsite the Cave
13. Swakopmund MylasCottage
14. Swakopmund Mylas Cottage
15. Swakopmund Mylas Cottage
16. Namib Valley of a thousand hills Campsite
17. Ababis Guestfarm Campsite
18. Ababis Guestfarm Campsite
19. Burgsdorf Guestfarm
20. Zebra Kalahari Intu Lodge
21. Zebra Kalahari Intu Lodge
22. Autoabgabe, Rückflug Frankfurt
Reibungsloser Flug mit Eurowings Discover. Von den Beisetzungsfeierlichkeiten für Hage Geingob war kaum was zu merken. Geld ziehen, MTC-Karte erwerben und Transfer zu Asco Car Hire. Wir hatten eine Toyota Hillux der Budget Variante mit 2 Hard Top Roof Tents gebucht. Das Auto war in tadellosem Zustand, hatte 200.000 km gelaufen und nagelneue Reifen. Allein die Campingausstattung war nach unserem Geschmack nicht so optimal. Es gab keinen ordentlichen Henkeltopf, der Auslass für den 40 l Tank ist hinter dem li Hinterreifen und die Verstauungsmöglichkeiten für Lebensmittel sehr begrenzt. Aber alles hat funktioniert und wir hatten bis auf eine Kleinigkeit keine Probleme mit dem Auto.
Die erste Unterkunft war das Londiningi Guesthouse in Eros. Hier kann man Dinner dazu buchen. Für die Erste Unterkunft war es prima. Ruhige Lage, kleiner Garten, Auto parkt auf dem Grundstück nahe bei und sowohl Dinner als auch Frühstück waren sehr gut. Die Stadtrundfahrt über Bwana Tucke gebucht war interessant und führte uns auch über den lokalen Markt in Katatura. Während dessen haben wir dann doch Umwege wegen der Vorbereitungen der Beisetzung Hage Geingobs in Kauf nehmen müssen.
Fazit Londiningi Guesthouse: Lage: 5
Ausstattung. 4
Essen: 5
Preis/Leistung: 5
2. Tag Aufbruch Richtung Norden, Stopp in Okahandja Wood Craft Maeket und Weiterfahrt zum Okaukeua Farmstay. Auf dem Weg haben wir dann schon die ungleiche Verteilung des Regens wahrgenommen. Manche Abschnitte waren grün mit viel Gras, dann wieder sehr trockene Stellen. Merisa Kotze hat uns sehr herzlich empfangen, die Zimmer sind sehr schön. Allerdings ohne Aircon, der Garten mit dem kleinen Pool gepflegt und das Essen hervorragend. Wir haben eine Farmrundfahrt gemacht, die nett war.
Fazit Okaukeua Farmstay: Lage: 4
Ausstattung: 5
Essen: 5
Preis/Leistung: 5
TrollkindThemenstarter243 Beiträge · seit 202117. März 2024 · #23. Tag
Unser Sohn hatte sich leider am guten Essen etwas übernommen, so dass er beim morgendlichen Spaziergang zu schwächeln begann und den Tag etwas in den Seilen hing. Wir fuhren am Waterberg vorbei zu Gabus Game Ranch. Sie bieten sowohl Camping als auch feste Unterkünfte an. Der Campsite hat 4 Stellplätze und liegt nahe am Haupthaus, so dass man alle Möglichkeiten wie Pool, Wasserloch und Dinner nutzen kann. Es hat uns gut gefallen, als einzige Campinggäste hatten wir ein Waschhäuschen für uns und den Platz nahe am Zaun. Schatten war auch vorhanden. Der Morning Walk war sehr nett mit vielen Tiersichtungen. Uns hat gefallen, dass man zu Fuß doch recht nah an die Tiere heran kam.
Fazit Gabus Game Ranch Campsite:
Lage 4
Ausstattung 4
Essen (Dinner) 4
Preis/Leistung 4
4. Tag
Heute ging es weiter in den Etosha NP. Für unseren Sohn das erste Mal. Um Namutoni herum viele Tiersichtungen. Der Campingplatz ca. ¼ voll, so war angenehm Platz um uns herum. Wir hatten zusätzlich einen Night Drive gebucht. Zwar blieben spektakuläre Sichtungen aus aber die Atmosphäre war doch sehr speziell. Uns hat es gefallen.
5. Tag
Weiter ging es nach Okaukuejo
An dem Tag sahen wir große Reisebusse im NP. Das wirkt auf uns sehr befremdlich, ohne dass das jetzt abfällig wirken soll. Gute Sichtungen hatten wir am Goas Wasserloch. Okaukuejo war deutlich gefüllter, aber immer noch gut erträglich.
6. Tag
Heute ging es in den Westteil. Die Tierdichte nahm ab, die Vegetation deutlich trockener. Olifantrus hat uns mit seiner Atmosphäre gut gefallen. Hier war wieder weniger los
7. Tag
Über das Galton Gate sind wir aus dem Park heraus gefahren. Es war ausgesprochen wenig los im Westteil. Weiter ging es zur Ondundu Lodge südlich von Kamanjab. In Kamanjab hat das Tanken immer ein bischen was von einem Spießrutenlauf und wir empfinden es als beklemmend. Man weiß nicht, ob du wem man was geben sollte oder nicht.
Die Ondundu Lodge liegt mit Ihren Zelten sehr schön schattig im Huab Revier. Wir waren die einzigen Gäste und haben den Nachmittag dort genossen. Auch dort wird zur Zeit erweitert und zu den 4 Zelten kommen noch 3 weitere hinzu. Früh am nächsten Morgen haben wir die Wanderung zum Leopards Claw gemacht. Da wir direkt vom Zelt losgelaufen sind, ist daraus eine 2 stündige Wanderung geworden. Der Aufstieg hat sich aber gelohnt, man hat von dort einen sehr schönen Weitblick. Abkürzen kann man den Walk indem man bis zum Aufstieg mit dem Auto fährt. Im Revier waren frische Elefantenspuren zu sehen, die waren wohl vor 2 Tagen durchgezogen.
TrollkindThemenstarter243 Beiträge · seit 202117. März 2024 · #3Fazit Ondundu Lodge:
Lage: 5
Ausstattung: 4
Essen: 5
Preis/Leistung:5
TrollkindThemenstarter243 Beiträge · seit 202119. März 2024 · #48. Tag
Heute geht es weiter Richtung Nordwesten. Wir statten der Grootberglodge zum Mittagessen einen Besuch ab und genießen die wunderbare Aussicht. Danach geht es zum Hoada Campingplatz.
Wir sind recht früh dran, so erwischt uns die knallige Mittagshitze. Ich war sehr gespannt auf diesen Platz, weil ich schon einiges davon gehört habe. Die Umgebung und die einzelnen Campsites sind wirklich schön angelegt und haben genügend Abstand. Dazu kommen einige Zelte, die zu mieten sind und sie haben auch Plätze für größere Gruppen. Allein vom Pool waren wir etwas enttäuscht. Von den Bildern her habe ich ihn mir wesentlich größer und tiefer vorgestellt. Er ist schon sehr schön und individuell angelegt, aber eigentlich nur ein besseres Fußbad und zu Abkühlung nur bedingt geeignet. Auch wurden wir von den Angestellten gleich beim Empfang auf die Tip Box hingewiesen. Das finde ich immer etwas befremdlich.
Der Abend war bei abnehmenden Temperaturen, Lagerfeuer und schönen Sonnenuntergang aber sehr schön
Lage: 4
Austattung: 4
Preis/Leistung: 4
9/10/11 Tag
Höhepunkt unserer Tour der Etendeka Trail
Der Treffpunkt zu dieser Tour ist die Palmwag Lodge, vom Hoada Campsite eigentlich nur ein Katzensprung. Wir passierten den Grootbergpass mit schönen Blicken, flankiert von einigen Giraffen und mussten dann durch den Vetfence. Kurz darauf bogen wir ab zur Palmwag Lodge. Wir konnten unser Auto vor der Campsite Rezeption parken und bekamen auch die Möglichkeit, unseren Kühlschrank mit Strom zu versorgen.
Wir verbrachten den Mittag am Pool, schauten uns die Campsites an und wurden dann gegen 15:30 von unserem Guide Ervin und dem Fahrer Once abgeholt. Mit leichterem Gepäck ging es dann weiter in das Etendeka Concessionsgebiet. An einem Revier ließ uns Once raus und der Walk begann mit vielen Erklärungen zu Flora und Fauna. Maximal 10 Leute können teilnehmen, wir waren nur zu dritt. Viel Glück hatten wir auch mit dem Wetter. Es war etwas bewölkt und die Temperaturen somit erträglich.
Nach 2 Stunden erreichten wir das erste Camp. Die Übernachtungsplateaus sind mit guten Abstand und zugehörigem Toilettenhäuschen im großen Halbkreis angeordnet. Duschen teilen sich jeweils 2 Plateaus.
Gegessen wird in der Lapa, dort wurden wir von einem Koch und einem weiteren Angestellten bewirtet.
Gegessen wird mit einem Tablett auf den Knien.
In der Nacht zogen unzählige Gewitter um uns herum, wir wurden bis auf wenige Tropfen verschont.
Früh am nächsten Morgen gab es ein Frühstück und dann ging es weiter 12 km bis zum Mountain Camp.
Dieses wollten wir um die Mittagszeit erreichen. Nach ca 8 km verliessen wir die Senke und erklommen stetig aber moderat den Anstieg. Faszinierend war nicht nur der Blick in die Ebene, sondern auch die Kristalle in beträchtlicher Größe und vielen Farbschattierungen. Daran konnte man sich kaum satt sehen.
Gegen Mittag erreichten wir dann das wunderschön gelegene Mountain Camp. Hier hatte es die Nacht vorher sehr kräftig geregnet. Nach Essen und Siesta machten wir dann zum späten Nachmittag noch eine kleine Runde mit Sichtungen von Oryx, Zebras und Springböcken. Es war hier wohl die letzten 2 Jahre sehr trocken gewesen, so dass Ervin sich über diese Sichtungen schon sehr freute. Unterwegs hatten wir auch immer wieder Nashornspuren entdeckt.
Die Nacht war phantastisch klar mit wunderbarem Sternenhimmel.
Am nächsten Morgen ging es dann weiter zum Etendeka Hauptcamp. Hier könnte man bei Wunsch eine Anschlussnacht in der Luxuslodge buchen.
Once brachte uns nach kurzer Pause zurück zur Palmwaglodge. Die Fahrt war auch nochmals ein Erlebnis.
Fazit Etendeka Walk:
Eine faszinierende Landschaft mit schön angelegten Übernachtungscamps. Die Wanderung gut zu machen auch für nicht so Trainierte. Allerdings hatten wir den Vergleich mit dem vor 2 Jahren gelaufenen TokTokkie Trail.
Damals hatten wir einen fantastischen Guide, da konnte Ervin von seinem Wissen und Motivation nicht mithalten. Die Camps sind beim TokTokkie Trail zwar einfacher aber alles war viel liebevoller hergerichtet. Das Essen wurde an einer wunderschön gedeckten Tafel eingenommen. Da war unsere Bewirtung beim Etendeka Trail wesentlich liebloser und routinierter. Das ist natürlich nicht alles aber macht schon etwas aus.
Der Preis beim Etendeka Trail war echt gesalzen und ich finde ihn angesichts der gebotenen Leistung zu hoch.
Den TokTokkie Trail würden wir jederzeit nochmal machen, Etendeka nicht. Trotzdem waren es 3 schöne Tage, vielleicht wäre das Urteil ohne den Vergleich mit ToTokkie auch besser ausgefallen.
Fazit Etendeka Trail:
Lage: 5
Ausstattung: 4
Essen: 3
Preis/Leistung: 3
Heyde248 Beiträge · seit 201519. März 2024 · #5Hallo Trollkind,
wie verstehe ich deine Bewertungen? Schulnoten 1-6/ Punkte 0-10?
Beste Grüße
Oliver
TrollkindThemenstarter243 Beiträge · seit 202120. März 2024 · #6Hallo Oliver, die von mir verwendete Bewertung habe ich schon öfter mal im Forum gesehen, deshalb dachte ich, dass es klar wäre.
5 heißt hervorragend, 1 sehr schlecht!
Liebe Grüße Kirsten
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200920. März 2024 · #7Moin Kirsten,
ich bewerte in meinen Reiseberichten immer nach den "Schulnotenprinzip" 😗
Aber gut, dass du es aufgeklärt hast.
Freue mich auf deine weiteren Schilderungen der Reise. 😎
sphinx1'624 Beiträge · seit 201523. März 2024 · #8Hallo Kirsten,
vielen Dank fürs Berichten. Besonders interessiert bin ich am Etendeka Trail. Auch wenn Beatnick hier schon Fotos von der Wanderung gezeigt hatte, fände ich es schön, von Deiner Tour ebenfalls Fotos zu sehen. So könnte man sich die Wanderung noch besser vorstellen.
Würde mich sehr freuen.
Viele Grüße,
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland
Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada
"Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
TrollkindThemenstarter243 Beiträge · seit 202123. März 2024 · #9Hallo Elisabeth, danke für Dein Intresse. Ich bin immer ein wenig zurückhaltend mit Fotos, weil ich nur mit Handy fotografiere. Ich habe allerdings vorwiegend Bilder von den Camps gemacht.
Lg kirsten
TrollkindThemenstarter243 Beiträge · seit 202123. März 2024 · #10Sorry, gleich ein Bild doppelt:
TrollkindThemenstarter243 Beiträge · seit 202123. März 2024 · #11Gegen 10:30 Uhr werden wir zur Palmwag Lodge zurück gebracht und starten weiter Richtung Vingerklip Lodge. Durch abwechslungsreiche Landschaft geht durch das Doro nawas und an Khorixas vorbei.
Die Vingerklip Lodge empfängt uns mit schön angeordneten Bungalows mit allem Komfort. Auch die beiden Pools sind schön gestaltet und wir genießen den Nachmittag dort.
Abneds haben wir das Dinner im Eagles Nest Restaurant gebucht. Der Aufstieg, Ausblick und Sonnenuntergang sind klasse. Auch das Essen war top, das Personal wirkte etwas unmotiviert, das trübt leider immer etwas den Genuß. Auch hier wartet man noch dringend auf Regen, alles ist trocken und ohne Gras.
Am nächsten Morgen machen zum Sonnenaufgang noch die Runde zum Vingerklip und um das große Plateau herum. Das war ein wirklich schöner Spaziergang in angenehmen Schatten.
Fazit Vingerklip Lodge:
Lage: 5
Ausstattung: 5
Essen: 5
Preis/Leistung: 5
Weiter geht es Richtung Omaruru.
Wir mögen die Erongo Berge sehr und hatten vor 2 Jahren einen schönen Aufenthalt mit toller Wanderung in Erongo Rocks. Jetzt sollte es Omandumba the Cave sein. In Omaruru kaufen wir gerne in der Slaughtery smoked meat und trinken Kaffe und Essen Kuchen. Auch kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten im Spar ein. Die D 2315 durchs Gebirge ist immer wieder schön zu fahren. Auch die Anfahrt zum Campsite macht großen Spaß. Wir kommen recht früh an inspizieren den Platz. Die Höhle führt mit seinen großen Hornissenähnlichen Insekten, die sich im Gebälk eingenistet haben bei meinen Männern zu keiner großen Freude, man müsste auch Stühle die Leiter hoch hieven um oben die Aussicht zu genießen. Also richten wir uns auf dem Platz davor ein.
Der Abend mit Lagerfeuer ist wunderbar und morgens erkunden wir die Felsen drumherum. Wir sichten noch eine recht große gefleckte Baumschlange.
Lage: 5
Ausstattung: 3
Preis/Leistung: 4
TrollkindThemenstarter243 Beiträge · seit 202124. März 2024 · #12Der Weg nach Swakopmund war unspektakulär. Für uns ist immer der Temperatursturz 10 km Vor der Küste beeindruckend und diesmal auch heißersehnt. Wir freuen uns auf kühle 20 Grad. Das Appartement Mylas Cottage gefällt uns auf Anhieb sehr gut. Super Lage, sehr sauber und prima ausgestattet. Wir können unsere Kleidung einmal durchwaschen und es das Häuschen ist mit seinen 2 Schlafzimmern mit je einem kleinen Bad und Küche mit Wohnzimmer sehr großzügig. 3 Minuten zum Strand und 5 Minuten zum Cafe Anton, was zu einem Aufenthalt in Swakopmund einfach immer dazu gehört. Mein Sohn kam beim Verzehr der Black Forest Torte aus dem Lachen nicht heraus. Tatsächlich konnte man Sich dort fühlen wie in Bad Orb auf der Kurpromenade. Das gleiche Publikum. Dann haben wir durch Swakopmund gebummelt und sind den Damara Turm hinaufgestiegen. Einen kleinen Obulus zahlt man in der Schneiderei, die im Woermannhaus angsiedelt sind. Danach haben wir noch die Kunstausstellung besucht. Den Abend waren wir dann im Ocean Cellar gegessen. Dort waren wir vor 3 Jahren schon mal. Es hat mir wieder sehr gut gefallen. Service und Essen waren top.
Am nächsten Tag haben wir die Wüstentour mit Fatbikes gemacht. Das war ein Riesen Gaudi und mit dem sehr guten Guide Jürgen auch sehr informativ. Die Kamele allerdings in der Swakopmündung sind mehr als pittoresk und man fragt sich, wer auf die Idee kommt, solche Tiere dorthin zu holen.
Den Abend waren wir dann im Old Steamer. Jedes Mal ein Fest für Augen und Gaumen, obwohl ich eigentlich kein Fan von Buffet bin.
Den 2. Tag sind wir morgens nach Walvis Bay und haben die Pelican Point Kayak Tour gemacht. Mir hat vor allem die Fahrt zum Pelican Point gefallen, auch die Interaktion mit den Robben im Wasser war wunderbar.
Den Tag haben wir dann mit einer klasse Pizza bei Gabrielle neben Cafe Anton ausklingen lassen
Die Zeit in Swakopmund hat uns wirklich gut gefallen, die Aktionen sehr gut und es war temperaturmäßig eine echte Erholung.
Fazit Mylas Cottage:
Lage: 5
Ausstattung: 5
Preis/Leistung: 5
In Swakopmund haben wir morgens dann noch ein Permit erstanden und sind über Gobabeb und Mirabib zur Namib Valley Lodge of a tgousand Hills gefahren. Landschaftlich war die Strecke M kuiseb entlang wirklich schön, nachdem wir erst einmal die Industriestandorte hinter uns gelassen haben. Leider konnte man uns in Gobabeb keine Führung anbieten, wir hätten uns dafür wohl anmelden müssen.
Mirabib statteten wir einen Besuch ab und der Felsen hatte es uns schon angetan. Aber aufgrund der Hitze waren wir auch froh, weiter fahren zu müssen.
Nicht viel später erreichten wir dann das Tor zur Namib Valley Lodge. Vor 2 Jahren war hier alles wunderbar grün gewesen und das frische Grün in Zusammenhang mit dem roten Sand wunderschön. Davon war dieses Jahr nichts zu sehen. Die Zufahrt war trotzdem schön zu fahren und uns wurde nach Anmeldung Campsite 1 zugewiesen. Das ist der rechte der 3 Campsites, dann gibt es noch einen etwas abseits liegenden Campsite Gecko, der aber wohl schattenlos ist. Die Campsites haben eine grandiose Aussicht, ansonsten fanden wir sie etwas lieblos gestaltet und gepflegt. Ich denke, man könnte vieles besser und ansprechender lösen.
Auch das Essen in der Lodge war okay aber mehr nicht.
Fazit NVoaTH
Lage: 5+
Austattung: 3
Essen: 3
Preis/Leistung: 4
Reisemaus1'004 Beiträge · seit 200824. März 2024 · #13Hallo Kirsten,
Interessante Tour, die ihr da gemacht habt.
Ich interessiere mich für die Kajak Tour, kannst Du da einen Anbieter empfehlen?
Wie muss man sich das vorstellen, wie viele Kajaks sind da zusammen unterwegs, sprich wie groß sind die Gruppen?
Ich stelle mir das ziemlich wackelig und kalt vor, wie groß ist denn die Chance ins Wasser zu fallen? 😕
Und wie kommt man zum Pelican Point, per Auto oder mit einem Boot?
Würde mich freuen, wenn Du den Ausflug noch etwas näher beschreiben könntest.
Vielen Dank und viele Grüße
Doro
Logi16,9k Beiträge · seit 201224. März 2024 · #14Trollkind schrieb:Die Kamele allerdings in der Swakopmündung sind mehr als pittoresk und man fragt sich, wer auf die Idee kommt, solche Tiere dorthin zu holen.
Der Herr Hagenbeck 😎
LG
Logi
TrollkindThemenstarter243 Beiträge · seit 202125. März 2024 · #15Hallo Doro, wir hatten den Anbieter Pelican Point Kayaking. Wahrscheinlich der größte. Es gibt noch ein oder 2 mehr, sie unterscheiden sich aber alle nicht groß in der Tourenbeschreibung oder Preis. Zu der Zeit war nicht viel los und es lief alles über Pelican Point Kayaking. Du wirst in Walvis Bay am Hafen, an dem auch die Schiffe zum Delphin und Walbeobachtung abgehen aufgegabelt und dann in einem 4x4 zum Pelican Point gebracht. Unterwegs gibt es Stops bei den Flamingos, Erklärungen zur Salzindustrie und es ist ganz informativ. Man kann auch als Selbstfahrer hinterher fahren, dann ist der Preis geringfügig kleiner. Dann halten Sie entweder an der Spitze oder gegenüber von der Pelican Point Lodge an der Lagune. Dort werden dei Kayaks abgeladen und man kann ca. 1,5 Stunden inmitten der Robben paddeln. Das is ziemlich sicher, die Kayaks sind robust. bei uns war eine junge Frau mit Beeinträchtigung mit ihren Eltern und auch sie hat es prima gemanaget. man wird manchmal von dem Geplansche der Robben nass, das ist alles. Vorne am Strand sind die jüngeren Robben, weiter hinten die Großen. Delphine haben wir leider nicht gesehen. Danach gab es noch ein belegten Bagel mit Kaffee und es ging pünktlich zurück. Wir waren ca 12 Leute, ich glaube, dass in der Hochsaison deutlich mehr unterwegs sind.
Es ist schon sehr touristisch aber war wirklich recht nett.
Liebe Grüße Kirsten
TrollkindThemenstarter243 Beiträge · seit 202125. März 2024 · #16Hallo Logi, jetzt kenne ich Herrn Hagenbeck nicht, diese Tatsache macht ihn auch nicht sehr symphatisch für mich. Unser Guide hat uns erzählt, dass Desert Adventures, die auch Quad fahren anbieten, die Kamele angeschafft haben und das in einer großen Zahl. Sie würden durch ihr Fressverhalten das die Flora erheblich beeinflussen und wären ein Problem für die Natur. Er hätte kürzlich ein von einem Kamel niedergetrampeltes Chamäleon gesehen. Das kann ich mir alles schon gut vorstellen.
Eine echte Schnapsidee!
LG Kirsten
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200925. März 2024 · #17Trollkind schrieb:Hallo Logi, jetzt kenne ich Herrn Hagenbeck nicht, diese Tatsache macht ihn auch nicht sehr symphatisch für mich. ...
LG Kirsten
Hallo Kirsten,
sh. Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Hagenbeck...Das Kolonialministerium in Berlin beauftragte Hagenbeck für den Gouverneur von Swakopmund (Deutsch-Südwestafrika) 2000 Dromedare zu beschaffen. Es wird erzählt, wie es ihm gelang eine riesige Expedition auszurüsten, diese unter das Kommando seines Sohnes Lorenz zu stellen, der es dann schaffte die Dromedare ostafrikanischer Herkunft noch vor dem vereinbarten Termin zu liefern...
Logi16,9k Beiträge · seit 201225. März 2024 · #18Trollkind schrieb:Hallo Logi, jetzt kenne ich Herrn Hagenbeck nicht, diese Tatsache macht ihn auch nicht sehr symphatisch für mich. ...
Guten Morgen Trollkind,
und wie gefallen Dir so die Strauße, die Euch begegnet sind? 😉
Ich finde, diesbezüglich hat der Herr Hagenbeck doch sehr gute Arbeit geleistet. 😛
Die kommen total unverdächtig daher und fallen gar nicht auf.
LG
Logi
Logi16,9k Beiträge · seit 201225. März 2024 · #19Trollkind schrieb:Wahrscheinlich der größte. Es gibt noch ein oder 2 mehr, sie unterscheiden sich aber alle nicht groß in der Tourenbeschreibung oder Preis.
Hallo Doro,
es gibt noch mindestens einen Anbieter der mit einem, entsprechend umgebauten, Katamaran raus fährt und von dort aus die Gäste in den Kayaks, aus einer Art Schleuse, aufs Wasser lässt.
LG
Logi
Reisemaus1'004 Beiträge · seit 200825. März 2024 · #20Hallo Kirsten und Logi,
vielen Dank, jetzt kann ich mir mehr darunter vorstellen. Hört sich gut an!
Viele Grüße
Doro