Ecuador - Nebelwald, Regenwald, Galapagos, Quito

Reisebericht 53 Antworten · 6'011 Aufrufe · gestartet 29. Jan. 2024 von JP K
Themenstarter387 Beiträge · seit 202108. Feb. 2024 · #21
Quito Fortsetzung

In das St. Franziskus Kloster sind wir ebenfalls gegangen, hier gab es früher auch eine Brauerei, wovon noch Ausstellungsstücke zeugten. Das Innere des Klosters ist sehr weitläufig und es gab einige sehenswerte Ausstellungsstücke.
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Wir waren noch in zwei anderen Kirchen, die wir wegen des Gemäuers und des schönen Interieurs besuchten, wir sind beide jedoch kein bißchen christlich gläubig. Da es zwischendurch regnete, sind wir zweimal in ein Café geflüchtet.
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Schokolade aus eigenem Anbau wurde auch in speziellen Shops beworben, die Preise waren aber exorbitant teuer, 5 US-Dollar für 60 Gramm. Wir haben nichts gekauft, daher kann ich jetzt nicht sagen, ob es sich geschmacklich gelohnt hätte.
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Kann jemand sagen, welchen Beruf dieser Herr nachgeht? Eisverkäufer wird’s wohl wegen fehlender Waffeln nicht sein, es kommen mir aber Assoziationen von Milch auf.
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Das Schuhputzer-Handwerk wird hier immer noch gepflegt in den Colonnaden des Plaza Grande. Es muss Jahrzehnte hersein, dass ich das letzte Mal Schuhputzer auf europäischen Strassen gesehen hatte…
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Am letzten Tag in Quito haben wir keine Stadtbesichtigung mehr gemacht, sondern haben uns zu den Thermalquellen nach Papallacta fahren lassen. Das Auto, ein großer Van, mit Fahrer haben wir am Hotel bekommen, dort wartete der Fahrer auf Kundschaft. Die Fahrt hat 90 Minuten gedauert, und für insgesamt 7 Stunden individuellen Fahr-Service haben wir 100 US-Dollar gezahlt. Das war allemal besser als die Angebote von Reiseveranstaltern in Quito, die eine solche Tour in Bussen für 45 USD pP oder mehr anbieten.
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Es gab in der Papallacta-Therme viele verschiedene Pools, die alle unterschiedlich temperiert waren. Papallacta liegt auf etwa 3.300 Metern Höhe, die Lufttemperatur war gerade noch angenehm kühl nur in Badehose. Wir haben uns in den Thermen 4 Stunden aufgehalten, haben dort auch mittags einen Snack gegessen, ich erinnere mich an Cheese-Nachos und Sandwich.
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Direkt am Parkplatz der Thermen führt ein Pfad in den Nationalpark Cayamba-Coca, den wir aber nicht gegangen sind. Ich hatte meine Kamera griffbereit beim Baden dabei, so dass einige Vogelbilder auch auf dem Gelände des Thermalbades möglich waren.
Spectacled Redstart
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Great Thrush
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Shining Sunbeam
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Abends waren wir im Fairuz, einem libanesischen Restaurant in der Nähe unseres Hotels – sehr empfehlenswert.
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2024
Themenstarter387 Beiträge · seit 202111. Feb. 2024 · #22
Yasuni Nationalpark

Wir sind von Quito etwa 25 Minuten mit dem Linienflug nach Coca geflogen. Unsere Airline, die Aeroregional, operiert mit alten, von anderen Fluggesellschaften ausgemusterten Boing 737 Flugzeugen. Das Flugzeug, mit dem wir geflogen sind, hatte japanische Schriftzeichen an den Sitzrücken, entsprechend vermute ich, dass vorher eine japanische Fluggesellschaft das Flugzeug betrieben hatte. Die Produktion des Flugzeugmusters wurde Anfang 2000 eingestellt, so dass das Flugzeug mindestens knapp 24 Jahre alt ist. Das Flugzeug machte einen entsprechend abgerockten Eindruck, die Tragflügelflächen waren recht wellig und einige Nieten fehlten. Vertrauenswürdig geht anders, aber wir sind ja gesund wieder zurückgekommen. Nochmals würde ich die Aeroregional nicht wählen (bzw. die Auswahl hat unser Reisebüro getroffen), es fliegt auch Latam mit wesentlich neueren Flugzeugen nach Coca. Nach der Landung in Coca wurden wir mit einem Taxi zur Bootsanlegestelle gebracht, von wo aus wir nach einer einstündigen Wartezeit eine 30-minütige Bootsfahrt mit einem Longboat angetreten sind zur Yarina Lodge.

Bootsanleger am Rio Napo in Coca
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Die Yarina Lodge liegt gar nicht so richtig im Yasuni Nationalpark, jedenfalls nicht in der definierten Core Area. Aber auch andere stark frequentierte Lodges sind nicht wirklich tief im Nationalpark, sondern am Rand. Das Gebiet der Yarina Lodge liegt an der Grenze des Biosphärenreservats Yasuni. Zu den anderen beliebten Lodges wie Sacha oder Napo Wildlife Center wäre es nochmals 1 Stunde längere Bootsfahrt den Rio Napo hinunter. Auch diese Lodges liegen am Rande des dann aber tatsächlich Yasuni Nationalparks. Es gibt im Nationalpark eine No-Go-Zone, die aber nochmals ganz woanders liegt.

Vom Rio Napo führt ein kleiner Seitenarm zur sehr ruhig gelegenen Yarina Lodge. Im Biosphärenreservat ausserhalb und innerhalb des Nationalparks wird aktiv Erdöl gefördert, und wir haben die Öltürme am Rio Napo gesehen und deren Aktivitäten auch an der Lodge gehört. Nichtsdestotrotz war die Lodge malerisch gelegen, und zu unserer Zeit waren nicht viele Gäste in der Lodge.
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Gleich am Nachmittag am Ankunftstag sind wir zwei Amerikanerinnen zugeteilt worden, mit denen wir gemeinsam mit einem Guide Piranhas gefischt haben. Zumindest haben wir es versucht, ich hatte auch tatsächlich einen kleinen Piranha an der Angel. Es war ein sehr kleines Exemplar.
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Nach dem Abendessen sind wir, wieder mit den Amerikanerinnen, auf eine nächtliche Bootsfahrt mit einem Kanu gegangen, unser Guide hat im Heck gepaddelt. Die Fotoausbeute war bescheiden, neben dieser Tarantel haben wir einen kleinen Kaiman und mehrere schlafende Vögel gesehen.
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Hinter der Lodge befand sich eine kleine Lagune, über die ein Betonsteg führte, so dass man darüber hinweg spazieren gehen konnte. Morgens vor dem Frühstück gab es eine Vogelbeobachtungstour an der Lagune.
Yellow-rumped Cacique an seinem Nest
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Green Kingfisher
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Nach dem Frühstück sind wir zu einem Jungle Walk aufgebrochen, die Amis waren auf dem Rückweg, so dass wir die einzigen waren beim Jungle Walk. Eine größere amerikanische Reisegruppe hatte eine andere Tour währenddessen. Die Lodge hatte im Regenwald zwei Beobachtungstürme. Der eine, im Wald gelegen, war sehr unergiebig, der andere war an einer anderen Lagune gelegen und man konnte sehr gut verschiedene Vögel beobachten.
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Ich hatte den Guide verschiedentlich gefragt, ob man denn auch größere Kaimane sehen könnte oder auch große Anacondas oder Tapire. Jedesmal kam die Antwort, dafür müssten wir tiefer in den Nationalpark hinein. An der Yarina Lodge scheint die Ausbeute an großem Getier eher bescheiden zu sein, sondern dafür eignet sich wahrscheinlich das Napo Wildlife Center am besten, auch wenn es auch dort keine Garantie für solche Sichtungen gibt, sondern diese wohl eher zufällig bleiben aufgrund des dichten Regenwaldes.
zuletzt bearbeitet 13. Feb. 2024
48 Beiträge · seit 202313. Feb. 2024 · #23
JP K schrieb:Hallo OnkelMü, ja Galapagos ist es wert, nochmals hinzufliegen. Der alte Flughafen muss ja abenteuerlich gewesen sein, es gab mehrere Unfälle dort. Gut dass ihr das überlebt habt 🙂
Ja. Das war wirklich ziemlich abenteuerlich damals. Vor allem beim Rückflug via Panama. Ganz Quito im Nebel und die Maschine musste gleich steil hoch, wegen den Bergen rings um. Ehe man sich versah (man sah ja nichts weiter, wegen dem Nebel) war man über den Wolken und hatte einen herrlichen Ausblick über die Vulkane: Pichincha, Cayambe, Reventador, Cotopaxi und die Corazon's. Atemberaubend. Das hat entschädigt.
In Quito durften ja nur Piloten landen, die eine Spezialausbildung hatten.
Fernreisen gemacht: 1993 und 1996 Marokko, 1999 Senegal, 2000 Kenia, 2002 Westsahara, 2011 Ecuador, 2014, 2016, 2022, 2023 USA, 2019 Namibia+Botswana+Simbabwe, 2024 Südafrika+Namibia, 2025 Panama Fernreisen geplant: 2026 Norwegen, 2026 USA (Florida), irgendwann: Grönland Lieblingsdestinationen: Namibia, Spanien+Kanaren, USA, Grönland+Spitzbergen
Themenstarter387 Beiträge · seit 202113. Feb. 2024 · #24
Da wir noch nicht weg sind, hier noch auf den letzten Drücker einen weiteren Berichtsabschnitt

Yasuni Nationalpark 1. Fortsetzung

Nachmittags dann ein Ausflug zum Beobachtungsturm der Lagune. Inzwischen war ein deutsches Ehepaar, Klaus und Renate, neu in der Yarina Lodge eingetroffen, mit denen wir für die nächsten Tage auf unsere Ausflügen zusammen unternommen haben. Die beiden leben schon seit über 20 Jahren in Portland, Oregon.
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Bevor wir mit dem Kanu ablegten, gab es noch ein paar Chachalacas an der Futterstelle. Die Bananen sollten eigentlich Affen anlocken, die zierten sich aber etwas.
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Bevor wir am Turm ankamen, gab es das Highlight des Tages. Als wir minutenlang einen yellow-headed vulture durch das Geäst über uns in der Baumkrone sitzend beobachten, fragte Renate unvermittelt: was ist denn das hier? Nun, es war ein Potoo, der zum Greifen nahe knapp über uns regungslos an einem Baumstamm sass. Er hoffte, mit dem Baumstamm zu verschmelzen und so unsichtbar für seine Umwelt zu werden. Dies ermöglichte mir, ausgiebig Fotos von dem merkwürdigen Vogel zu machen.
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Vom Beobachtugsturm aus u.a. gesehen: Crimson Tanager, yellow-rumped Cacique, Amazon Kingfisher, Hoatzin, red-capped Cardinal
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Eines der merkwürdigsten Insekten dieses Aufenthalts ist diese Cikade mit einem langen, weissen, ausgefransten Schweif.
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Rückkehr zur Lodge in der Abenddämmerung. Übrigens war auch in dieser Lodge das Abendessen immer sehr schmackhaft, nicht-alkoholische Getränke wie Wasser oder Saft kamen zum Essen kostenfrei auf den Tisch, und nachmittags gabs eine Kaffeestation, an der man sich bedienen konnte.
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Nach dem Abendessen gings wieder los, dieses Mal zu Fuss auf den Waldwegen. Fotografisch waren diese abendlichen Ausflüge die ergiebigsten, der Wald war voll von Insekten, die tagsüber für uns unsichtbar blieben.
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Am Steg, der über die Lagune führte, gab es eine Menge Frösche, die unentwegt quakten. Genügend Frösche sassen in Reichweite des Stegs auf den Blättern, liessen sich geduldig fotografieren, bevor sie in den Tümpel davonhüpften.
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Extra für solche Night Walks hatte ich mir vorher in Deutschland noch eine sehr kräftig und sehr weit reichende Taschenlampe neu gekauft, die mir jetzt gute Dienste leistete.
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Die Insekten im Amazonasgebiet sind in der Regel sehr gross. Ein deutscher Grasshüpfer dagegen würde zwergenhaft erscheinen. Das ganze war schon recht creepy, war aber sehr interessant.

Schon tagsüber hatten wir sie gesehen, nun in der Dunkelheit im Schein der Taschenlampe waren sie nicht mehr zu übersehen: tropische Riesenameisen oder englisch Bullet Ants, die bis über 3cm lang werden.
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Diese Bullet Ants treten nicht in Riesenkolonien auf, sondern gehen teilweise alleine im Wald spazieren, aber zumeist haben wir sie in kleineren Trupps von unter zehn Exemplaren an bodennahen Pflanzen gesehen, in Ausnahmefällen waren es auch geschätzt fünfzig. Da wir sie auch an hölzernen Handläufen an den Pfaden gesehen hatten, haben wir uns ab dem Zeitpunkt unter keinen Umständen mehr an irgendetwas festgehalten. Auch haben wir uns nicht länger als notwendig an einer Stelle aufgehalten, damit die Ameisen nicht in Versuchung gerieten, an uns hochzukrabbeln. Wir haben sie bei unseren Night Walks problemlos mehrere Male gesehen, und wenn einmal das Auge geschult ist, auch mehrfach tagsüber. Ihr Biss ist extrem schmerzhaft und lang anhaltend, Forumsmitglieder hier hatten bereits einen Biss abbekommen.
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Die Geisselspinne sieht gefährlich wie ein Scorpion aus, sie ist aber harmlos. Dieses Exemplar hier war grösser als ein durchschnittlicher Handteller mit gespreizten Fingern.
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Zurück an der Lodge gab es noch diese fette Kröte zu sehen.
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Ich werde jetzt meinen Reisebericht erst einmal unterbrechen für etwa 4 Wochen, da wir nach Malaysia fliegen werden. Anfang/Mitte März gehts weiter.
zuletzt bearbeitet 13. Feb. 2024
Themenstarter387 Beiträge · seit 202111. März 2024 · #25
zurück aus dem heissen Malaysia (KL, Pangkor Laut, Penang) gehts bei einem heissen Tee wieder an den Reisebericht.

Yasuni Nationalpark 2. Fortsetzung
Heute steht eine Ausfahrt mit dem Motorboot zu den Kitchwa auf dem Programm. Nun habe ich grade im Internet andere Bezeichnungen für die Naturvölker Ecuadors entdeckt, und Kitchwa sei die Sprache der indigenen Bevölkerung des Andenhochlandes. Jedenfalls wurde uns vom Guide, der diesem Volk auch angehört, gesagt, es handele sich um Kitchwa, sie leben auf der gegenüberliegenden Seite des Rio Negro im Amazonasbecken. Der Wasserstand war an diesem Tag niedrig aufgrund geringer Regenfälle der vergangenen Tage, so dass wir häufig mit dem Bootskiel die Sandbanken anstiessen. Auf dem Weg zu den Kitchwa fanden wir diesen Caracara, der einen recht großen Fisch an Land ziehen konnte im Verhältnis zu seiner Körpergröße.
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Angekommen, sind wir gleich zu einem Maniokfeld geführt worden, an dem uns die Rodung der Wurzeln erläutert wurde.
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Weiter ging es in die Küche, hier wurden die Maniokwurzeln gestampft, vergleichbar mit unserem Kartoffelbrei.
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Die Küche war übrigens Teil eines Raumes, in dem gewohnt, geschlafen und gekocht wurde, also eine 1-Raum-Holzhütte mit Lehmboden. Für uns wurde u.a. Fisch zubereitet, der in Bananenblätter gewickelt wurde.
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Jetzt kam der Mutprobenteil: es werden Käferlarven zubereitet. Die Indigene macht es vor, zerquetscht den Kopf der Larve und verspeist die Larve danach roh. Dies bleibt uns erspart, wir bekommen die Larven gegrillt. Nicht jedermanns Speise, aber rein geschmacklich war es der beste Teil des ganzen Essens, die Larve schmeckte recht nussig. Aussen cross gegrillt, innen noch weich – beim reinbeissen fühlt sich das - zusammen mit dem Kopfkino - recht komisch an. Eine Larve hab ich gegessen, dann war auch gut. Der Fisch war übrigens sehr trocken und mit vielen Greten.
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Aus dem unverglasten Fenster heraus konnte man die Ölfördertürme fotografieren, es war auch unüberhörbar.
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Hinterher wurden wir eingeladen, mit dem Blowarrow zu schiessen, es hat natürlich keiner die Papaya getroffen.
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In den Bäumen dieser indigenen Siedlung liessen sich für eine kurze Zeit Tamarin-Äffchen beobachten.
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Black-fronted Nunbird
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Wieder zurück an der Lodge endlich mal Affen (Squirrel Monkeys) an den ausgelegten Bananen
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Yellow-tufted Woodpecker schauten aus ihren Baumhöhlen heraus
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Black agouti
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Silver-beaked tanager
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zuletzt bearbeitet 11. März 2024
Themenstarter387 Beiträge · seit 202112. März 2024 · #26
Yasuni Nationalpark 3. Fortsetzung

Wieder ging es nach dem Abendessen in der Dunkelheit mit extra für diese Reise neu gekaufter hell strahlender Taschenlampe auf in den Regenwald auf Entdeckungspirsch, wieder standen die riesigen Insekten im Mittelpunkt.
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Eine von zwei Schlangen, die wir gesehen haben. Leider kann ich diese Art hier nicht bestimmen.
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Am ersten Abend, als uns noch die beiden Amerikanerinnen Gesellschaft leisteten, hat eine berichtet von einem Insekt, dass sie ganz stark an Tony Stark (Iron Man) erinnert. Tony Stark hat ja einen Elektromagneten in seine Brust implantiert bekommen, das ihm u.a. als Quelle unerschöpflicher Energie dient. Das folgende Insekt hat so was ähnlich aussehendes auf seinem Rücken.
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Ich nenne das folgende Bild Tarantula Wrap. Übrigens hat sich die Spinne auch in der darauffolgenden Nacht nicht aus ihrem Blatt heraus bewegt.
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Am nächsten Tag ging es auf eine kleine Insel mittem im grossen Strom des Rio Negro, auf dem Wollaffen zuhause sind. Wir haben die ganze Insel durchstreift auf der Suche nach den Primaten…
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…und sind schliesslich fündig geworden.
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Es gab auch noch etwas anderes zu sehen, sofern man sich von dem Anblick der Affen lösen kann.
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Es war eine Gruppe von etwa 10 Affen, die hoch oben in den Baumkronen der Nahrungsaufnahme nachging – sie fressen Blätter. Die Affen waren wachsam und beäugten uns kritisch, liessen sich aber nicht durch uns stören, und wir konnten sie etwa eine Stunde lang beobachten.

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Eine Affenmutter hatte ihr Kleines auf eine Astgabel unter ihr platziert, so dass sie die Hände frei bekam und ihr Kind gut im Blick behalten konnte.
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Nachdem uns die Nacken steif geworden sind vom unentwegten Hochgucken, sind wir weitergegangen, haben einmal die ganze Insel umrundet. Und wieder sind es die Bullet Ants am helllichten Tag, die uns daran erinnern, dass der Urwald auch auf einer nur 1 Quadratkilometer grossen Insel Gefahren bereithält.
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Dieses netzartige Gebilde ist ein Pilz.
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Warten am Bootsanleger
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Zurück an der Lodge ein Sunbittern
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Am Nachmittag haben wir eine ereignislose Wanderung zur Beobachtungsplattform im Regenwald unternommen, bis auf den Wald als solchen lies sich nichts interessantes beobachten.
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zuletzt bearbeitet 12. März 2024
Themenstarter387 Beiträge · seit 202114. März 2024 · #27
Yasuni Nationalpark 4. Fortsetzung

Nach dem Abendessen gings mit dem Kanu aufs Wasser. Das einzige Tier, was sich in der Dunkelheit blicken lies war ein Paca im Ufergebüsch.
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Es stand nochmals eine Wanderung durch den Regenwald im Amazonas-Becken an, diesmal auf einem für uns noch unbekannten Pfad. Vorher jedoch konnte ich endlich einen Vogel fotografieren, der uns die ganzen Tage akkustisch begleitet hat, sich aber uns nie zeigen wollte: ein white-throated Tucan.
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Leider war das Baumskelett, auf dem er sass, sehr weit entfernt, so dass kein detailreiches Bild möglich war.

Unsere Wanderung führte uns an diesem Termitennest vorbei, an dem sich ein menschlicher Scherzbold verewigte. Ich denke mal, die Termiten ertragen es mit Gleichmut.
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Die überirdischen Wurzeln dieses Baumes dienen den Indigenen als Kommunikationsinstrument, da Schläge mit der Machete an die Wurzelblätter über mehrere Kilometer durch den Regenwald hörbar sind.
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Wieder sind die Bullet Ants unterwegs tagsüber.
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Diese Ferruginous Pygmy Owl sass im Baum direkt vor unserer Hütte.
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Lesser Ani
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Es ist nicht viel los in der Lodge, sie war zur Zeit unseres Aufenthalts maximal zu 30% gebucht, teilweise waren wir nur vier Gäste.
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zuletzt bearbeitet 14. März 2024
Themenstarter387 Beiträge · seit 202116. März 2024 · #28
Yasuni Nationalpark 5. Fortsetzung
An einem Nachmittag haben wir mit dem Motorboot den Rio Napo überquert, um einen Fluss-Seitenarm zu durchfahren in der Hoffnung, bisher unbekanntes Wildlife sichten zu können. Wir wurden tatsächlich auf fündig, auch wenn die fotografische Ausbeute nicht sehr ergiebig war.
Dusky Titi Monkey, nicht mehr als ein Knibbelbild
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yellow-headed Vulture
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Die Wahl der Fortbewegungsmittel für die einheimische Bevölkerung ist teilweise noch sehr ursprünglich.
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Abendstimmung auf dem Rio Napo, in der Ferne die Anden
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Nochmals auf dem Beobachtungsturm an der Lagune
red-capped Cardinal
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black-capped Donacobius
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Amazon Kingfischer
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Wieder habe ich abends mit Taschenlampe die Umgegend durchstreift, wie so häufig auch dieses Mal ohne Guide auf eigene Faust.

Stabinsekt
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In Costa Rica hatte ich ja Froschfotos mit gefangenen Fröschen in kontrollierter Umgebung gemacht, hier nun Froschfotos, wie sie an ihren Blättern an der Lodge-Lagune sassen, nichts an den Fotos ist gestellt, nur mussten die Frösche die grelle Taschenlampe für ein paar Sekunden aushalten.
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Amazon Bamboo Rat in einem niedrigen Baum
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1'624 Beiträge · seit 201516. März 2024 · #29
Vielen Danks fürs Berichten. Natürlich lese ich hier gerne mit, nachdem wir letztes Jahr selber in Ecuador unterwegs waren. Ich bin mir übrigens sehr sicher, dass die Wildlife Napo Lodge im Yasuni Park liegt. Die Sacha liegt in einem privaten Schutzgebiet.
Gespannt bin ich auch auf Eure Tage in der Jimenita, die historischen Suiten sind so super schön. Es war für uns der perfekte Ausklang von unserer Reise.
Viele Grüße,
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
Themenstarter387 Beiträge · seit 202119. März 2024 · #30
Vielen Dank für Dein Interesse an meinem Bericht, Elisabeth. In der Hacienda Jimenita hatten wir ein Zimmer in einem abgelegenen Haus Richtung Cliff, nix mit historischen Suiten im Haupthaus. Da gabs für uns nur das Essen.
Themenstarter387 Beiträge · seit 202119. März 2024 · #31
Yasuni Nationalpark letzte Fortsetzung

Einen Nachmittag beschäftigten wir uns mit Kakao und der Schokoladenzubereitung. Wieder waren wir mit Klaus und Renate die einzigen Gäste der Lodge, und so erhielten wir zu viert eine Einweisung in die Schokoladenherstellung, und viel wichtiger, wir konnten hinterher ausgiebig die selbst hergestellte Schokolade auch essen: kaum Süsse, extrem konzentrierter Geschmack, das beste was ich je an Schokolade gegessen habe.
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Die Squirrel Monkeys haben sich erstaunlich wenig blicken lassen trotz Anfüttern, wie alle Tiere waren sie eher scheu. Zu guter Letzt hat es aber doch aus relativer Nähe geklappt.
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Dieser Affe hat die Pflanze mit seinen Zähnen geschält, um an ihr Inneres zu kommen, was dann offensichtlich seine Nahrung ist.

Black Agouti
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Die Hoatzin waren eine Herausforderung. Obwohl sie ständig anwesend waren, haben sie sich doch vor den Menschen verkrochen, indem sie in höheres Astwerk gestiegen sind, sobald ich in ihre Nähe kommen wollte, und haben auch die Blätter als Sichtschutz ausgenutzt. Aber irgendwann habe ich sie doch überzeugen können, dass von mir und meiner Kamera keine Gefahr ausgeht. Der Irokesen-Schopf ist doch zu verlockend, um nicht ein Foto zu schiessen.
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Nach 6 Nächten wurde es Zeit, zum nächsten Reiseziel – Galapagos - aufzubrechen. Auf der Rückfahrt in die Zivilisation kamen wir natürlich wieder an der Ölproduktion vorbei.
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Der Rückflug war wie der Hinflug ereignislos, aber wieder in so einer alten Kiste wie der Hinflug. Die haben auch nur 6 Flugzeuge, alle sehr alt.
zuletzt bearbeitet 19. März 2024
1'394 Beiträge · seit 200919. März 2024 · #32
Hallo JP K,

die Schokolade über den Bananen sieht sehr lecker aus 🙂

Mir gefallen - neben vielen anderen - besonders Deine beiden Fotos vom Hoatzin. Diese Vögel sehen sehr witzig aus. Ich habe schon Agutis gesehen, aber tatsächlich waren die nie so dunkel, wie Dein abgelichtetes Exemplar. Der Name ist wirklich zutreffend.

Ich glaube, dass ich in den alten Fluggeräten Blut und Wasser geschwitzt hätte. Ich habe da so eine Erinnerung an einen Flug in Venezuela vor ewigen Zeiten …

Jetzt bin ich gespannt, wie es Euch auf Galápagos ergeht.

Viele Grüße
Sabine
Themenstarter387 Beiträge · seit 202122. März 2024 · #33
Dein Wunsch ist mir Befehl, Sabine!
Themenstarter387 Beiträge · seit 202122. März 2024 · #34
Galapagos – San Cristobal

Da unser Flug von Coca aus dem Amazonasgebiet erst am Nachmittag in Quito landete, und der Flieger nach Galapagos (via Guayaquil) aber schon am Vormittag losgeht, haben wir uns eine Nacht im Wyndham am Flughafen eingebucht. Klar, ist westlicher Standard mit sehr großem Zimmer, das ganze Gebäude stand unter AirCon-Schutz, und daher war diese Übernachtung die bequemste und angenehmste der ganzen Reise. Wir haben uns abends einen Burger mit Fritten gegönnt, hierbei allerdings hätten wir dann doch die lokale Küche unserer bisherigen Lodges gerne vorgezogen.

Geflogen sind wir mit einem Flugzeug von LATAM, ein moderner Traum im Gegensatz zu den Fliegern der Aeroregional. 30 Minuten Aufenthalt in Guayaquil, wir blieben im Flieger sitzen, während einige Passagiere ausstiegen und neue hinzukamen.

Bevor es allerdings losging, hatten wir noch den größten Schockmoment unserer gesamten Reise: beim Einchecken sagte uns die Lady am Check-in Schalter, dass die Maschine überbucht sei und wir daher nur auf der Warteliste stehen würden. Die Vorfreude auf unsere Galapagos-Reise war bei dieser Nachricht natürlich komplett dahin. Wir haben sofort das lokale Partnerbüro unseres Reisebüros angerufen, in dem auch Deutsche arbeiten, und nach zwei Telefonaten und zweimaligem Vorstelligwerden am Check-In Schalter haben wir unsere Boardkarten in Empfang nehmen können. Das Ganze hat 1 Stunde gedauert, wir waren rechtzeitig am Flughafenschalter, die Lage unseres Hotels hat hierbei geholfen.
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Gleich am Nachmittag hatten wir einen entspannten privaten Nature Walk mit einem Guide. Übrigens waren die insgesamt 8 Tage Galapagos alle voll durchgeplant von unserem Reisebüro, täglich gab es Ausflüge, davon 4mal Schnorcheln. Zuerst jedoch sind wir an der wohl obligatorischen Charles Darvin Gedächtnisstatue vorbeimarschiert, nachdem wir das sehr sehens- bzw. besser lesenswerte Museum passiert hatten, in dem das Leben auf der und die diversen Zeiträume über die Insel beschrieben sind. Galapagos wurde nicht immer weltweit als das Naturparadies auf Erden angesehen, sondern seine natürlichen Resourcen wurden in vorigen Jahrhunderten durch die Kolonialmächte ausgebeutet.
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Meine ersten Fotoversuche am fliegenden Objekt, einem Fregattvogel. Normalerweise sind die über uns hinweg geflogen, hier waren wir an der Steilküste und die Vögel flogen unter uns vorbei, sie tun sich sehr schwer, mit ihren kurzen Stummelbeinchen auf den Bäumen oder Felsvorsprüngen entlang der Steilküste zu landen.
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Fische von der Steilküste aus fotografiert
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Das kleine Städtchen der Insel. Übrigens ist es ratsam, viel Bargeld mitzunehmen, denn Kreditkarten werden nicht akzeptiert, Geldautomaten gibt es kaum, zu unserer Zeit funktionierten sie nicht, und die Preise sind auf westlichem Niveau. Alle Ansiedlungen, in denen die Touristenhotels liegen, sind sehr touristisch, aber haben das typische Flair eines kleinen entspannten Hafendorfs. Wir waren ausserhalb der Hauptsaison da, über die Weihnachtszeit wenn die Amis einfallen, kann ich mir vorstellen, dass es erheblich lauter zugeht, die Kneipen dafür sind jedenfalls da.
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Erster Strandspaziergang. Und sofort mittendrin in der Natur. Und ja, die Tiere scheren sich einen Scheissdreck um uns Touristen, haben keine Angst vor uns Menschen, sondern gehen ihrem Tagesgeschäft nach – fressen und faulenzen. Uns wurde täglich bei den Ausflügen eingetrichtert, einen 2 Meter Sicherheitsabstand einzuhalten, das umzusetzen war manchmal eine Herausforderung.
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Darvin's Finken waren nicht zu übersehen.
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Von diesen Meerechsen habe ich mehrere hundert Fotos gemacht, es kommen noch ein paar mehr später.
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Blue footed booby - Blaufusstölpel
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Am nächsten Morgen sind wir zu unser ersten Schnorcheltour aufgebrochen. Der Pier lag in Laufnähe unseres kleinen Hotels, Basic 3 Sterne mit ordentlichem Frühstück, frisch gepresste Fruchtsäfte, Omlett, Toastbrot etc.
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Ziel des Ausflugs war Kicker Rock, ein Felsen, der ca. 140 Meter aus dem Meer herausragt und mindestens genauso tief unter der Meeresoberfläche ist, also das pure Blau unter uns. Das Kreuzfahrtschiff sieht dagegen winzig aus. Innerhalb 2 Stunden haben wir den Felsen schnorchelnd umrundet, und haben dabei mit Seelöwen und Schildkröten geschwommen, tief unter uns waren die Hammerhaie sichtbar. Leider keine Fotos vom Schnorcheln, unser Guide hatte Videoclips gemacht, die wir erhalten haben. Das Wasser war im kurzen Wetsuite angenehm warm.
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Der Seegang ist allerdings auch beim Schnorcheln nicht zu unterschätzen, kaum zurück auf dem Boot musste ich mich wegen Seekrankheit übergeben. Danach hatte ich immer eine Reisetablette vor Bootsausflügen eingenommen und hatte keine Probleme mehr. Wir hatten allerdings zu wenige dieser Tabletten mitgenommen – kein Problem: in eine Apotheke rein, und für umgerechnet 1 Euro 8 weitere Tabletten erhalten.
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Jaaa!!! Das obligatorische Foto mit Seelöwe auf der Bank, so muss Galapagos!.
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Brown Pelican
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Nach zwei Nächten auf San Cristobal gings weiter mit nem winzigen Inselhopper zur nächsten Insel, Isabela. Das Reisebüro hatte uns einen Flug (ca. 30 Minuten) empfohlen denn zu dieser Jahreszeit sei das Meer sehr aufgewühlt und die ansonsten 4-stündige Bootsüberfahrt kein Vergnügen. Das wurde uns beim nächsten Transfer von Isabela nach Santa Cruz vor Augen geführt, das Boot tanzte auf und zwischen den Wellen, die Passagiere wurden reihenweise seekrank.
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zuletzt bearbeitet 22. März 2024
Themenstarter387 Beiträge · seit 202130. März 2024 · #35
Galapagos – Isabela

Auf Isabela vormittags angekommen, haben wir nach dem Hotel Check-In erst einmal das Dorf erkundet. Der einzige Bankautomat der Insel akzeptierte keine MasterCard, nur Visa. Macht nichts, noch war genügend Bargeld vorhanden. Die Hauptstrasse bestand aus festem Sand, die Häuser hatten einen etwas erhöhten Sidewalk. Sehr sympathisch kam das Dorf daher, keine Hektik eines hippen Touristendorfes zu spüren, sondern alles schien etwas zurückgeblieben, abgekoppelt von der modernen Entwicklung anderswo auf der Welt. Wer das Mondäne sucht, sollte um Isabela einen Bogen machen und direkt nach Santa Cruz fliegen. Aber Isabela hat auch Strandbars zu bieten, so ist das nicht, nur alles etwas ruhiger. Die Hotels sind auch etwas weniger gediegen.
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Isabela hat eine Bade- und Bootsanlegeplattform, die man über einen Steg durch einen Mangrovenwald erreicht. Dort wird viel gebaded und geschnorchelt, was wir allerdings nicht genutzt hatten. Im flachen Wasser dieses natürlichen Hafens sieht man einige Fische, auch Rochen, Seelöwen und die allgegenwärtigen Meerechsen.
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Nachmittags haben wir uns Fahrräder ausgeliehen, es gibt viele Fahrradverleiher im Dorf. Wir sind den etwa 7km langen Strandweg gefahren – und haben teilweise wegen Tiefsand das Fahrrad geschoben – da es am Ende des Weges Riesenschildkröten zu sehen geben soll.
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Mangrovenwald
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Flechten, die an den Bäumen wachsen, deuten auf eine gewisse Luftfeuchtigkeit hin. Allerdings war es zu unserer Zeit überhaupt nicht regnerisch, wir hatten fast immer trockenes Wetter.
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Spottdrossel (Mockingbird)
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Immer wieder gab es auf der Strecke einige Erklärungspunkte mit Hinweisschildern und Aussichtspunkte. Hier die Siedlung von Isabela
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Auf dem Hinweg hatten wir keine einzige Schildkröte gesehen, obwohl wir, da es in der zweiten Weghälfte tendenziell bergauf ging, nur langsam voran kamen. Auf dem Rückweg downhill habe ich zweimal aus dem Augenwinkel eine fette Schildkröte erspäht, also in die Bremsen gestiegen und umgedreht.
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Die Schildkröten wurden hier vor ein paar Jahren (oder Jahrzehnten?) neu angesiedelt, nachdem man ihnen von Menschenhand vorher wohl den Garaus gemacht hatte. Auf Santa Cruz allerdings gibt es noch genügend Riesenschildkröten, dazu später noch Fotos. Die Vegetation hier ist sehr trocken, auf Santa Cruz kommen die Riesenschildkröten hauptsächlich im feuchtkühlen Hochland vor.
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Dass die Meerechsen auch Zähne haben, sieht man auf diesem Foto, nur selten machen sie den Mund auf. Mit den Zähnen rupfen die Echsen ja unter Wasser die auf Steinen wachsenden Meeresalgen als ihre Nahrungsquelle ab.
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Hier noch wahllos ein paar weitere Echsenfotos, ich habe wirklich Hunderte Fotos gemacht, sie sind ein dankbares Fotoobjekt, laufen nicht weg, halten still und schneiden merkwürdige Grimassen.
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zuletzt bearbeitet 31. März 2024
794 Beiträge · seit 200730. März 2024 · #36
Hallo JP K,

nach längerer Forumsabstinenz bin ich auch noch etwas verspätet bei Deinem interessanten Reisebericht eingestiegen. Ecuador steht nämlich auch noch auf meiner langen Traumziel-Liste. Vielen Dank, dass Du Deine Eindrücke hier teilst! Wahnsinn, wie viele unterschiedliche Tiere und Vögel Ihr beobachten konntet. Und es freut mich, dass Ecuador Festland dabei nicht weniger ergiebig war als Galapagos. Die Sichtung des Brillenbärs hat mich dabei besonders fasziniert, aber auch die Vogelvielfalt. Ganz wunderbare Bilder auch!

Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.

Viele Grüße
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
Themenstarter387 Beiträge · seit 202101. Apr. 2024 · #37
Jetzt gehts weiter, Tina 🙂

Galapagos – Isabela 1. Fortsetzung

Hier wieder einige Bilder gemacht an der Bootsanlegestelle
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Yellow Warbler
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Es gibt zwei Arten vom Galapagos Ground Finch, den größeren und den kleineren. Steht man in Natura vor ihnen, merkt man den Größenunterschied. Auf den Fotos hinterher sind sie allerdings nur schwer zu unterscheiden.
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Die Fregattvögel sind für mich faszinierende Gleiter der Lüfte, ihre Silhuette hat etwas erhaben aristokratisches für mich. Dabei sollte man allerdings nicht vergessen, dass diese Vögel anderen Vögeln danach trachten, ihre gefangenen Fische abzujagen, und kaum selber jagen – Wegelagerer der Lüfte sozusagen.
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Und tatsächlich liess sich am Strand beobachten, dass die Fregattvögel den Pelikanen und den Tölpeln beim Jagen nachstellten.

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Meerechsen niesen. Und das ständig. Sie spritzen seeehr weit aus ihren Nasenlöchern. Es ist das Salz, was sie so ausscheiden, und vorher mit ihrer Nahrung aufgenommen haben. Wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr einige weisse Krümel auf dem Bild wegspritzen sehen.
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Diese Krebse hielten sich gerne in der Brandung auf Steinen auf, sie hatten eine intensiv leuchtende Farbe.
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Am Folgetag hatten wir einen Ausflug in das Hinterland der Insel auf dem Programm, konkret das Vulkangebiet um den Vulkan Sierra Negra. Isabela ist die deutlich größte aller Inseln mit den höchsten Erhebungen, die vulkanischen Ursprungs sind. Insgesamt verdanken wir die Existenz Galapagos‘ den vulkanischen Aktivitäten vor Millionen von Jahren. Jeder der Inseln hat ihr eigenes Alter, sie sind nicht alle auf einmal aus dem Meer gewachsen. Es gibt auf Isabela kilometerweite Lavafelder, die erdgeschichtlich noch sehr jung sind. Dies sieht man daran, dass auf den Lavafeldern, die wir erwandert haben, noch kaum etwas wächst. Uns wurde vom Guide gesagt, dass es etwa 1.000 Jahre dauert, bis Pflanzen sich auf Lava niederlassen und wachsen können, dass die ersten Pflanzen die Kakteen sind und sich anhand der Höhe der Kakteen erkennen lässt, wie alt das Lavafeld ist: ca. je 1 Meter Höhe für 1.000 Jahre. Ein 6m hoher Kaktus deutet also auf ein etwa 7.000 Jahre altes Lavafeld hin. Stimmt das, könnt ihr diese Angaben irgendwie bestätigen? Mir scheinen diese Zeiträume arg lang zu sein, aber vielleicht hat auch jede Vulkanregion seine eigene Gesetzmässigkeit.
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Diese Lavatubes bilden sich, weil die an der Oberfläche erkaltende Lava hart wird, während im Inneren weiter flüssige Lava fliesst. Solche Lavatubes können mehrere Meter Durchmesser erreichen, hier auf dem Foto sind es allerdings nur etwa 30cm.

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Galapagos-Taube
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Dieser einsame männliche Landleguan sucht im Hochland-Lavafeld verzweifelt ein weibliches Geschöpf. Normalerweise halten sich diese Landleguane anscheinend in niedrigeren Höhen auf.
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Die Caldera des Sierra Negra ist die größte aller Galapagos-Vulkane. Der Letzte Lava-Ausstoß war in 2018.
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Der Guide sagte uns am Beginn der Wanderung, dass der Vermillion Flycatcher eine Besonderheit dieses Gebiets sei und dass er von anderen eingeschleppten Vögeln wie den Ani immer mehr verdrängt wird. Tatsächlich haben wir dann einen besonders farbenfrohen Vertreter seiner Art entdeckt, auch wenn es bereits angefangen zu regnen hatte.
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Die Anis wurden anscheinend willentlich eingefüht im vorigen Jahrhundert, um mit Weidevieh eingeschleppte Zecken zu bekämpfen. Die Anis haben jedoch auch negative Auswirkungen auf die endemische Vogelwelt, indem sie zB Nester ausräubern. Ausserdem wird ihnen nachgesagt, dass sie die Hauptverbreiter von ebenso eingeschleppten Brombeersamen sowie Wirt von Parasitenfliegen sind, die wiederum die endemische Vogelwelt bedrohen. Ein Foto von einem Ani hatte ich in der Yasuni-Sequenz gepostet.
1'624 Beiträge · seit 201501. Apr. 2024 · #38
JP K schrieb:Uns wurde vom Guide gesagt, dass es etwa 1.000 Jahre dauert, bis Pflanzen sich auf Lava niederlassen und wachsen können, dass die ersten Pflanzen die Kakteen sind und sich anhand der Höhe der Kakteen erkennen lässt, wie alt das Lavafeld ist: ca. je 1 Meter Höhe für 1.000 Jahre. Ein 6m hoher Kaktus deutet also auf ein etwa 7.000 Jahre altes Lavafeld hin. Stimmt das, könnt ihr diese Angaben irgendwie bestätigen? Mir scheinen diese Zeiträume arg lang zu sein, aber vielleicht hat auch jede Vulkanregion seine eigene Gesetzmässigkeit.
Mir kommt das für Galapagos auch sehr lang vor, immerhin regnet und es hat viel Nebel in diesem Gebiet. Leider konnte ich nichts dazu im Web finden. Immerhin habe ich bei der Suche gelernt, dass der Vulkan Chico (Du erwähnst den Namen nicht) wohl nur ein Nebenkrater vom Sierra Negra ist.
Viele Grüße,
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
zuletzt bearbeitet 01. Apr. 2024
1'394 Beiträge · seit 200902. Apr. 2024 · #39
Hallo JP,

nun bin ich Euch nach Galápagos gefolgt.

San Cristobal hat mir sehr gut gefallen. Wir haben zwar keine Schnorcheltour um den Kicker Rock gemacht, dafür ihn zu Sonnenuntergang genießen können. Du schreibst völlig zu Recht, dass man seine Größe schnell mal unterschätzt. Auf Isabela waren wir nicht. Ich könnte mir durchaus noch eine weitere Kreuzfahrt auf der westlichen Route vorstellen, aber das wird wahrscheinlich nichts mehr. Am beeindruckendsten fand ich auch tatsächlich, dass die Tiere so gar keine Scheu zeigen.

Viele Grüße
Sabine
Themenstarter387 Beiträge · seit 202102. Apr. 2024 · #40
Galapagos – Isabela 2. Fortsetzung

Noch'n paar Bilder, einfach so rumgelungert im Dorf incl. Anlegestelle.
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Isabela crece por ti – Isabela wächst für Sie. Ist das eine sinnvolle Übersetzung, die im Internet angeboten wird?
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irgendwie macht das mehr Sinn wenn es hiesse: Isabela wächst mit Dir oder Isabela wächst durch Dich, im Sinne von: lass uns etwas gemeinsam schaffen. Meine Meinung, aber ich kann kein spanisch
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Die Meerechsen müssen ihren Energiehaushalt wieder auffüllen, wenn sie aus dem Meer kommen, das tun sie, indem sie sich auf warmen Steinen oder auf Sand sonnen.
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Lava Gull
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Pelikane sitzen ziemlich häufig in den Bäumen, habe ich gelernt auf Isabela.
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Hinter unserem Hotel war eine Lagune, wo es auch etwas Federvieh gab.
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Hier eine unglaubliche Ansammlung von Meerechsen auf kleinstem Raum. Die Meerechsen bestehen aus verschiedenen Unterarten, die teilweise von Insel zu Insel verschieden sind und sich in der Größe, Farbe, Musterung etc. unterscheiden. Diese Meerechsen sind recht klein.
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zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2024